Maske für Online-Überweisung

Hauptmenü im Online-Banking

Liste der als PDF verfügbaren Kontoauszüge - erspart den Weg zum Kontoauszugsdrucker

1822 direkt
Abbildung vergrößern: 1822 direkt
1822 direkt
1822 direkt
1822 direkt

1822 direkt

Platz 9 in der Kategorie "Banken & Finanzdienstleister". Banktyp: Direktbank / 1822direkt ist die Onlinebank der Frankfurter Sparkasse. Das Leistungsangebot der Bank umfasst u.a.: - Girokonten - ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 4,30 / 5,00 (4.3 von 5)
Hier geht's zum Anbieter
Passender
Gutschein:
50,- € Startguthaben bei der Eröffnung eines kostenlosen 1822direkt-GiroSkyline Kontos

1822 direkt Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,30 / 5,00 (4.3 von 5)
von 46% aller Autoren empfohlen (6/13).
Bewertungsverteilung:
Dauer der Nutzung:  seit 1 Jahr
Service:  gut
Filialnetz:  mittelmäßig
Online Banking:  gut
Fachliche Beratung:  kompetent
Sind Sie Kunde?: ja
Vorteile
  • Reagiert schnell auf Kundenanfragen
  • Unschlagbares Filialnetz, interessanten Kontenangebote
  • Geldautomatennetz der Sparkassen, ab € 1,50 im Monat
  • Unkompliziert,schnell, günstig und sehr kompetent
  • Sparkasse, niedrige Kosten, Onlinebank
Nachteile/Kritik
  • Behält eigenmächtig Gebühren ein, ist schlecht organisiert und wenig entgegenkommend den Kunden gegenüber
  • gestörtes Verhältnis zu den Kunden
  • keine Bareinzahlung außerhalb Frankfurts, keine persönliche Beratung
  • bisher nichts
  • Keine Bareinzahlung möglich, keine Auslandsüberweisungen!
Sortiert nach 
EineGuteQuelle

Keine Empfehlung dieser Bank

ein Testbericht von 2003-10-30 23:20:32 vom 30.10.2003
Empfehlung: nein
Vorteile: Reagiert schnell auf Kundenanfragen...
Nachteile/Kritik: Behält eigenmächtig Gebühren ein, ist schlecht organisiert und wenig entgegenkommend den Kunden gegenüber
Ich rate Ihnen nur eins: Bleiben Sie der 1822Direkt fern oder kündigen Sie da schnellstens.
Hier die Schilderung meiner konkreten Probleme:

1. Diese Bank behält Ihr Geld einfach ein

Vor ca. 3 Jahren habe ich ein kostenloses Girokonto eröffnet, da ich Student bin. Voraussetzung war, dass ich einen zum Zeitpunkt der Kontoeröffnung aktuellen Studentenausweis vorlege. Genau das habe ich getan. Irgendwann hat dann die 1822Direkt eigenwillig die Kontobezeichnung geändert und Kontoführungsgebühren von meinem Konto abgezogen, ohne mich darüber schriftlich zu informieren oder mir das Recht zum Widerspruch einzuräumen. Als ich dann aufgrund von Kontoauszügen nachfragte, warum das gemacht wurde, sagte man mir, das kein aktueller Studentenausweis vorliege. Und die 1822Direkt sehe sich nicht in der Pflicht, mich um die Vorlage eines aktuellen Studentenausweises zu bitten. Vielmehr sei es meine Pflicht, unaufgefordert diesen vorzulegen. Aber nirgendwo in den Kontoeröffnungsunterlagen oder den allgemeinen Geschäftsbedingungen ist erwähnt, dass ich jedes Semester meinen Studentenausweis erneut vorlegen muss. Als ich das nachträglich machen wollte, hat man sich geweigert, mir die Kontoführungsgebühren zurückzuzahlen. Selbst ein schriftlicher Widerspruch gegen den Kontoauszug hat die 1822Direkt nicht interessiert.
Diese Bank ist wirklich kein bisschen kulant und rückt mit dem einmal einbehaltenen Geld nicht wieder heraus! Und sie hält es nicht für notwendig, sich an ihre eigenen Geschäftsbedingungen zu halten.

2. Diese Bank ist schlecht organisiert und lässt Ihre Unterlagen abhanden kommen

Obwohl ich nun regelmäßig meine Studentenausweise per Fax vorlege, wurden mir wiederum kürzlich Kontoführungsgebühren abgezogen. Als ich erneut nachfragte, warum das gemacht wurde, wurde mir mitgeteilt, das mein letztes Fax nicht auffindbar sei (und das nun schon zum 2. mal!). Seltsamerweise war auf diesem Fax eine weiter Info vermerkt, von der die 1822Direkt nachweislich Kenntnis genommen hatte. Trotzdem wurde ich von der 1822Direkt aufgefordert, nachzuweisen, dass ich das Fax abgeschickt hatte. Glücklicherweise hatte ich noch den Sendebericht... aber es ist schon unerhört, das die 1822Direkt einfach so Faxe verlegt und dann von Ihren Kunden verlangt, das Versenden nachzuweisen. Zudem wird man bei Rückfragen von oben herab behandelt, als ob man dort Kunden als ein Ärgernis empfinde. Vom Dienstleistungsgedanken und Entgegenkommen keine Spur!
Noch eine Sache: Aufgrund einer Adressänderung hat sich MasterCard an die 1822Direkt gewendet, und die 1822Direkt hat über zwei Monate gebraucht, meine neue Adresse an MasterCard zurückzumelden. Da wundert einen doch nichts mehr, oder?
Produktbewertung:Kundenbewertung 0,00 / 5,00 0
Bewertung Testbericht:hilfreich
Service:Service von 1822 direkt : 3,0 mittelmäßig
Filialnetz:Filialnetz von 1822 direkt : 3,0 mittelmäßig
Online Banking:Online Banking von 1822 direkt : 3,0 mittelmäßig
Fachliche Beratung:Fachliche Beratung von 1822 direkt : 3,0 mittelmäßig
Sind Sie Kunde?:ja
Dauer der Nutzung:Dauer der Nutzung von 1822 direkt : 1,0 länger als 1 Jahr
geizi

Es war einmal ein kostenloses GIROkonto...

ein Testbericht von 2011-05-04 20:23:55 vom 04.05.2011
Empfehlung: nein
Vorteile: - bequemes Online-Banking...
Nachteile/Kritik: - Kostenfallen bei Kreditkarte bzw. Kontoführungsgebühren - telfonische Belästigung wie bei Drückerkolonnen
Wenn es etwas kostenloses gibt, dann bin ich meist dabei. So auch beim 1822direkt-GiroSpecial Girokonto, das ich seit April 2007 angelegt hatte. Ich wollte testen, inwiefern das Konto kostenlos ist. Ich hatte es mit 0 EUR brachliegen lassen, da ich es evtl. zu einem spätere Zeitpunkt ernsthaft nutzen wollte. Leider wird man dann nach ein paar Wochen telefonisch belästigt und dazu gezwungen - ähnlich einer Drückerkolonne - ca. 5 EUR auf das Konto zu überweisen. Andernfalls würden bei Nichtnutzung Kontogebühren fällig. Ich habe mich dann überreden lassen und 5 EUR überwiesen. Wenn die Bank das bei 1 Million Neukunden macht, dann kommt eine stattliche Summe Geld rein mit der man als Bank durchaus spielen kann.

Im Vertrauen, dass damit alles ok ist, habe ich nun das Konto wieder brachliegen lassen (mit den 5 EUR drauf). Anfang Mai 2011 kam dann ein Brief, dass sich die AGB ändert. Nach überprüfung meines Guthabens, waren nur noch knapp über 3 EUR auf meinem Konto. Also wurden doch Gebühren kassiert. Das ist eine bodenlose Frechheit!

Achtung: Zukünftig kosten auch Kreditkarten im Laufzeitjahr 25 EUR. Und die Kontoführungsgebühr würde 3,90 EUR pro Monat betragen, wenn kein Geldeingang pro Monat stattfinden würde. Ok, jede Bank hat das Recht seine AGB zu ändern. Aber das lässt einen äusserst schlechten Nachgeschmack zurück. Alle, die diesen Bericht lesen und ein Konto haben, können noch bis 30.6.2011 kündigen.

Mein Tipp: Finger weg von der 1822direkt Bank. Besser eine Bank wie die DKB nutzen. Ich nutze diese auch schon seit Jahren und kann mit der VISA-Karte weltweit Geld abheben - und das kostenlos!
Bei der Postbank gibt´s auch keine Probleme, allerdings ist hier ein monatlicher Geldeingang nötig. Das ist aber kein Problem, da ich einen Dauerauftrag über 1 EUR angelegt habe. Vorteil bei der Postbank sind die vielen Post-Filialen, die durchaus eine Konkurrenz zur Kreissparkasse sind. Kreissparkassen und Volksbanken verlangen übrigens horrende Girokonto-Gebühren.
Produktbewertung:Kundenbewertung 0,00 / 5,00 0
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Service:Service von 1822 direkt : 3,0 mittelmäßig
Filialnetz:Filialnetz von 1822 direkt : 5,0 ausgezeichnet
Online Banking:Online Banking von 1822 direkt : 4,0 gut
Fachliche Beratung:Fachliche Beratung von 1822 direkt : 3,0 mittelmäßig
Sind Sie Kunde?:ja
Dauer der Nutzung:Dauer der Nutzung von 1822 direkt : 1,0 länger als 1 Jahr
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
morla
morla, 04.05.2011
lg. petra
sigrid9979
sigrid9979, 04.05.2011
Mit freundlichen Grüßen Sigi
Lakisha_1
Lakisha_1, 04.05.2011
würde mich sehr über Gegenlesung von dir freuen
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
Daily_Joe

1822 direkt Tagesgeld

ein Testbericht von 2009-04-30 16:01:26 vom 30.04.2009
Empfehlung: ja
Vorteile: hohe Zinsen, keine Kontoführungsgebühren...
Nachteile/Kritik: nichts
Wer heutzutage sein Tagesgeld möglichst gewinnbringend anlegen will, dem reicht ein Konto bei einer Sparkasse nicht mehr. Fast überall fallen die Zinsen und nur bei wenigen Banken halten sie sich in einem akzeptablen Bereich.
Aus diesem Grunde habe ich mich auch vor wenigen Wochen dazu entschlossen, mein altes Tagesgeldkonto bei dem ich nur noch knapp über einem Prozent an Zinsen bekommen hätte, aufzulösen und statt dessen bei der 1822direkt Bank ein neues zu eröffnen.
Ich bin beim Googlen auf die Seite www.321finanzcheck.de gestoßen auf der man vergleichen kann, bei welcher Bank man die meisten Zinsen auf sein Tagesgeld bekommt. Dort bin ich dann auf die 1822direkt aufmerksam geworden, da diese eine der höchsten Verzinsungen versprach, keine Kontoführungsgebühren anfallen und keine Restriktionen im Sinne einer Mindesteinlage existieren.

Da ich bisher noch nie etwas mit Online-Banking zu tun hatte war ich anfangs etwas skeptisch, entschied mich dann aber doch dieses Angebot wahrzunehmen und das Konto online zu eröffnen. Das lief auch alles ohne Probleme ab. Ich druckte die Unterlagen aus, schickte sie per PostID Verfahren zur Zentrale der Bank und erhielt innerhalb von zwei Wochen alle nötigen Papiere.

Über das Konto selbst läßt sich zunächst mal sagen, dass hier mit 3,25% wesentlich höhere Zinsen abfallen als bei meiner letzten Bank. Solch hohe Unteschiede kommen dadurch zusammen, dass die 1822direkt als Direktbank und Tochter der Frankfurter Sparkasse über kein deutschlandweites Filialnetz verfügt und deshalb mit viel geringeren Kosten kalkulieren kann. Der Vollständigkeit halber muss aber natürlich gesagt werden, dass diese Zinssatz nicht fix sondern variabel ist und sich somit auch jederzeit nach oben oder unten ändern kann, so verhält es sich aber bei praktisch jedem Konto dieser Art. Ebenso fallen hier keine Kontoführungsgebühren an, was für mich auch ein Kriterium war, mich für diese Bank zu entscheiden.
Was den Zugriff auf das Geld und die Kontoführung an sich betrifft, kann ich mich auch nur positiv äußern. Die Kontoführung geschieht zwar ausschließlich über das Internet aber die Bedienung ist leicht und übersichtlich. Und falls es doch einmal Probleme gibt, steht ein kompetenter Telefonservice bereit bei dem man persönlich beraten wird. Das Abheben von Bargeld ist, wie bei Tagesgeldkonten üblich, jederzeit möglich, kostet aber Geld, wenn sie an Automaten geschehen die nicht zur Sparkassenorganisation gehören. Eine Filiale der Sparkasse findet man aber praktisch überall, deshalb ist es eigentlich nie notwendig bei einer Fremdbank abzuheben. Die einzigen, meiner Meinung nach, unnötigen Kosten sind die 4€ pro Jahr, die man für die Kontoauszüge zahlen muss, die monatlich per Post zugeschickt werden.
Zu guter letzt möchte ich noch auf die Sicherheit der Anlage zu sprechen kommen, die ja in letzter Zeit immer wichtiger geworden ist. Natürlich gehört auch die 1822direkt dem Einlagensicherungsfonds an, sodass man sich keine Sorgen zu machen braucht, dass das Geld bei einer Pleite der Bank verloren ginge (bei einer Sparkassen-Tochter ist das sowieso recht unwahrscheinlich).

Mein Fazit fällt schlussendlich also durchweg positiv aus. Die Zinserträge sind durchaus hoch im Verhältnis zur Konkurrenz und versteckte Kosten sind mir bisher keine aufgefallen. Ich kann die 1822direkt also nur empfehlen.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Service:Service von 1822 direkt : 4,0 gut
Filialnetz:Filialnetz von 1822 direkt : 3,0 mittelmäßig
Online Banking:Online Banking von 1822 direkt : 5,0 ausgezeichnet
Fachliche Beratung:Fachliche Beratung von 1822 direkt : 4,0 kompetent
Sind Sie Kunde?:ja
Dauer der Nutzung:Dauer der Nutzung von 1822 direkt : 3,0 seit 1 Monat
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
Leela
Leela, 01.05.2009
dort habe ich mein tagesgeldkonto auch. gut finde ich vor allem, dass es die zinsen vierteljährlich gibt, das war ein wichtiges kriterium bei meiner suche nach der richtigen bank.
morla
morla, 30.04.2009
wünsche dir ein schönes verlängertes wochenende lg. petra
Baby1
Baby1, 01.05.2009
.: :. Liebe Grüße Anita .: :.
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
Pumpe69

Günstiges Zweitkonto

ein Testbericht von 2006-05-02 16:47:52 vom 02.05.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Geldautomatennetz der Sparkassen, ab € 1,50 im Monat...
Nachteile/Kritik: keine Bareinzahlung außerhalb Frankfurts, keine persönliche Beratung
Vorgeschichte
Für meine Band wollte ich ein Beitragskonto eröffnen, damit die Mitglieder ihre Monatsbeiträge nicht mehr in bar entrichten mussten. Dieses sollte natürlich von den sonstigen Einkünften getrennt werden.
Die Band ist - ähnlich wie viele Kegelclubs - ein nicht eingetragener Verein. Vor dem Gesetz ist sie also eine GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts). Eine Kontoeröffnung unter dem Namen der Band ist wegen der fehlenden Rechtsfähigkeit nicht möglich. Dies konnte(n) also nur die handelnden Personen vornehmen, in diesem Fall ich als Vorstand zusammen mit dem Kassenwart.
Im Internet suchte ich also bei verschiedenen Banken nach günstigen und kostenlosen Konten. Es gibt unheimlich viele Banken mit kostenlosen Konten, aber alle wollen nur die Gehaltskonten kostenfrei führen. An umsatzarmen und kleinen Konten sind die Banken nicht interessiert, weil es dort keine Möglichkeiten zum Verkauf weitere Produkte gibt (Lebensversicherungen, Bausparen, Hypothekendarlehen, Wertpapier-Depots, etc.). Ich hatte bei den vielen Banken im voraus angefragt und nur Absagen erhalten.
So sollte es dann ein möglichst günstiges Konto sein mit Internet-Banking und Maestro-Karte und ich stieß auf das Basic-Konto der 1822direkt.

***
Über die Bank
Die 1822direkt ist eine Servicegesellschaft der Frankfurter Sparkasse (Fraspa). Diese ist für den Kundenkontakt über Call-Center und Internet zuständig und entlastet damit das Filialnetz der Fraspa. Dadurch können solche Konten günstiger angeboten werden als die Filialkonten. Kontoführende Bank ist aber die Sparkasse. 1822 ist Übrigens das Gründungsjahr der Fraspa.

***
Kontomodelle
Die 1822direkt hat drei Kontomodelle.
Basic für € 1,50 im Monat incl. Maestro-Karte
Standard für € 2,50 incl. Maestro- und Kreditkarte sowie Guthabenverzinsung
Gold für € 3,50 incl. Maestro- und Gold VISA Card, Guthabenverzinsung und Versicherungspaket.

***
Entscheidend bei der Wahl eines Kontos sind meiner Ansicht nach noch weitere Faktoren:
• Muss ich vor Ort die Möglichkeit haben, Bargeld einzuzahlen, vielleicht sogar landes- oder bundesweit. Antwort für 1822direkt: nur in Frankfurt bei der Fraspa
• Welches Geldautomatennetz bietet die ausgesuchte Bank an. Es nützt nämlich nichts, ein günstiges Konto zu haben, wenn ich im Urlaub am Geldautomat fünf oder zehn Euro bezahlen muss, weil die eigene Bank nicht vor Ort ist. Antwort für 1822direkt: alle Geldautomaten von Sparkassen, das größte Netz in Deutschland, noch vor den Genossenschaftsbanken und den Großbanken (Cash-Group)
• Möchte ich das Konto gelegentlich, oft oder immer per Internet einsehen und darüber verfügen. Antwort für 1822direkt: nur Internet- und Telefon-Banking. Keine persönliche Betreuung durch Bankbeamten.
• Natürlich ist auch der Preis entscheidend. Siehe oben.
• Muss ich auch Auslandsüberweisungen tätigen (Europa oder weltweit). Antwort für 1822direkt: standardmäßig sind Europa-Überweisungen mit IBAN und BIC im Paket. Sonstige Zahlungen aber nicht. Wenn öfters auch außerhalb Europas überwiesen werden soll, passt 1822direkt nicht.
• Möchte ich eine persönliche Betreuung und einen Bankbeamten, der für mich zuständig ist, der mich anruft, mir Tipps gibt, etc. Antwort für 1822direkt. Das bietet keine Direktbank an. Dazu muss man Kunde im Bereich private banking einer Bank oder Sparkasse sein.

***
Kontoeröffnung:
ANGENEHM: Daten eintragen und man erhält das fertige Kontoeröffnungsformular als PDF auf den Bildschirm zum ausdrucken und unterzeichnen. Ein PostIdent-Gutschein ist auch dabei, so dass die Legitimationsprüfung bei jedem deutschen Postamt stattfinden kann. Die Reise nach Frankfurt entfällt.

***
Bedienbarkeit Online-Banking
STANDARD: wie andere Online-Banking-Programme auch. Einloggen, Kontoauszüge, Überweisungen, Daueraufträge, EU-Überweisungen, Mitteilungen an die Bank.
Achtung: der User-name ist nicht die Kontonummer sondern eine interne Kunden-Nummer, die von der Kontonummer abweicht. War nicht ganz leicht zu finden.

***
Sicherheit:
Durch die persönliche PIN und dem TAN-Block ist schon eine recht hohe Sicherheit gewährleistet. Empfehlung: das iTAN-Verfahren einschalten (Indizierte Transaktionsnummer). Damit werden Phishing-Attacken schwieriger, weil dann der Bankrechner die nächste TAN aussucht. Dann sieht der TAN-Block zwar nicht so klasse aus, ist aber sicherer.
Mein Tipp: PIN merken, TAN-Block nie vervielfältigen, z.B. scannen oder als XLS-Datei abspeichern. Das erhöht die Gefahr.
Ferner sei davor gewarnt, dass Falsch-Lastschriften trotz aller Sicherheit vorkommen können, insbesondere wenn Fremde Kenntnis von der Kontonummer erlangen. Einfach 1822direkt anrufen und Lastschrift zurückgeben. Schließlich haben alle deutsche Banken die Verantwortlichkeit für die Konten den Kunden in die hand gegeben. Die Bank ist oft nicht verpflichtet, einen auf eine Falsch-Lastschrift aufmerksam zu machen, weil sie die persönlichen Umstände der Kunden nicht im Details kennt.
Übrigens, eine Anzeige bei der Polizei bringt meist nichts (eigene Erfahrung).

***
Fazit:
Als Zweitkonto ist das Konto bei der 1822direkt gut zu gebrauchen. Als gehaltskonto gibt es günstigere Varianten. Insgesamt empfehlenswert.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Service:Service von 1822 direkt : 4,0 gut
Filialnetz:Filialnetz von 1822 direkt : 1,0 sehr schlecht
Online Banking:Online Banking von 1822 direkt : 4,0 gut
Fachliche Beratung:Fachliche Beratung von 1822 direkt : 3,0 mittelmäßig
Sind Sie Kunde?:ja
Dauer der Nutzung:Dauer der Nutzung von 1822 direkt : 3,0 seit 1 Monat
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
BelgiumKing
BelgiumKing, 02.05.2006
s--ss..ssss. s. s Os sss s
jockel2001
jockel2001, 03.05.2006
Toller Bericht! ciao Jo
Leela
Leela, 02.05.2006
sh :o
Alle Kommentare anzeigen
Produktfotos & Produktvideos zum Testbericht
Login-Maske für das Online-BankingHauptmenü im Online-BankingListe der als PDF verfügbaren Kontoauszüge - erspart den Weg zum KontoauszugsdruckerMuster PDF-KontoauszugMaske für Online-Überweisung
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
Das Mitglied ist nicht mehr auf Yopi.de aktiv.

Girokonto mal ganz anders - eine Empfehlung!

ein Testbericht von 2004-10-06 18:14:51 vom 06.10.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Unkompliziert,schnell, günstig und sehr kompetent...
Nachteile/Kritik: bisher nichts
Schnell sollte es gehen und siehe da es ging wirklich mehr als schnell. Es ist heutzutage echt ein Gräuel ein einfaches Girokonto zu eröffnen. Nach langer Recherche im Internet hatte ich nun eine Liste diverser Banken ausgewählt, an die ich mich dann noch telefonisch wandte. Ich empfehle an dieser Stelle allen Girokonten-Suchern wirklich eine gute Vorbereitung bevor ein Entschluss gefällt wird.

Zum Teil gibt es wirklich enorme Unterschiede wie man welches Konto zu welchen Konditionen bekommen kann. Am Ende jedoch hat sich die Vorbereitung bei mir zumindest wirklich gelohnt. Für sage und schreibe 1,50 EUR monatlich habe ich nun ein Online-Girokonto bei der 1822direkt, inkl. einer kostenlosen 1822direkt-SparkassenCard, mit der ich an über 23.000 Filialen (Stand 09/04) bundesweit an die Automaten kann.

Etwas günstigeres habe ich bisher nicht gefunden, wobei ich noch mal betonen muss, dass ich nicht ausschließlich nach dem Preis verglichen habe. Das ergab sich dann sozusagen als extra Bonus.

Die Anmeldung ging reibungslos online vonstatten, schnell und unkompliziert sind die Seiten aufgebaut und ebenso schnell auch auszufüllen. Nun noch ausdrucken und ab zur Post. Hier arbeitet 1822direkt nämlich mit dem PostIdent-Verfahren der Deutschen Post, hört sich schlimm an, ist es aber nicht. Einfach mit den ausgedruckten Formularen und dem Ausweis zur Post, diese Scannt den auf dem Formular befindlichen Barcode ein und vergleicht die Daten mit dem Ausweis und dann geht das ganze (natürlich unterschrieben) kostenlos an 1822. Das war´s. Jetzt hieß es warten bis die Antwort kommt.

Anzumerken ist noch, dass ich ein Girokonto gesucht habe, welches ich ohne einen festen monatlichen Eingangsbetrag betreiben kann und das wird mit dem 1822direkt Online basic bedient.

Schon am nächsten Tag (!), hatte ich bereits ein Willkommens-Schreiben im Kasten, mit der Ankündigung das weitere Daten folgen. Kurze Zeit später (ich glaube 2 Tage darauf) tauchten dann die weiteren Briefe auf, alles schön getrennt (zur Sicherheit) und zum Teil auch erst aktiv, wenn man den Eingang der z.B. TANs und PINs per separaten Antwortcouvert bestätigt.

HBCI ist automatisch mit dabei (kostenlos) allerdings, muss man schon ein Kartenlesegerät besitzen, kann sich aber auch eines von verschiedenen Modellen bei 1822direkt bestellen.

Das Online-Banking ist schnell und sicher gestaltet, hier können sich so einige Banken einiges abgucken. Ein Klasse-Dienst ist der EUMEL, eine Benachrichtigung per E-Mail wenn Zahlungseingänge erfolgt sind, so ist man ständig informiert. Einfach klasse und alles wirklich kostenlos.

Zwischenfragen konnte ich jederzeit telefonisch an das Service-Team richten und es ist wahr und nicht zuviel versprochen, wenn ich behaupte, dass die Leute an den Telefonen dort echt Deutschlands freundlichste Telefonberater sind die ich in den letzten 20 Jahren gehört habe. Schnell und freundlich werden alle Fragen beantwortet und innerhalb nur weniger Augenblicke hat man eventuelle Fragen oder Probleme gelöst (wobei ich bisher keine Probleme in diesem Sinne hatte).



Natürlich gibt es noch jede Menge weiterer Konten-Angebote, die sich jeder aber nach seinen Anforderungen oder Nöten anschauen sollte. Ich für meinen Teil kann bisher keinen ähnlich guten Service nennen, da alle anderen Banken sich bereits bei meinen Erkundigungen entweder katastrophal daneben benommen haben, oder einfach keine Ahnung hatten (zumindest die gerade Auskunft gebenden Angestellten). Ganz abgesehen von deutlich höheren Kosten für das Konto.

Unter www.1822direkt.de können genauere Infos und die jeweils aktuellen Bedingungen der einzelnen Kontenvarianten eingesehen werden. Anmeldeformulare und Service-Nummern sind ebenfalls aufgeführt, also traut Euch und fragt einfach mal nach. Kosten wird es nichts und vielleicht finden Suchende genau so Ihre Freude mit einem Konto bei der 1822direkt.

Werde den Bericht hier von Zeit zu Zeit aktualisieren, damit man einen laufenden Testberichte hat und falls sich etwas ändern sollte (was ich nicht hoffen möchte). J

Na dann, bis bald
Euer
Ksp.

©2004 auf allen möglichen Meinungs-Plattformen by waskostas
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Service:Service von 1822 direkt : 5,0 ausgezeichnet
Filialnetz:Filialnetz von 1822 direkt : 4,0 gut
Online Banking:Online Banking von 1822 direkt : 5,0 ausgezeichnet
Fachliche Beratung:Fachliche Beratung von 1822 direkt : 5,0 sehr kompetent
Sind Sie Kunde?:ja
Dauer der Nutzung:Dauer der Nutzung von 1822 direkt : 3,0 seit 1 Monat
Levay

Warum ich abrate...

ein Testbericht von 2003-07-18 13:02:31 vom 18.07.2003
Empfehlung: nein
Vorteile: Unschlagbares Filialnetz, interessanten Kontenangebote...
Nachteile/Kritik: gestörtes Verhältnis zu den Kunden
1. Einleitung

In wenigen Tagen, dies habe ich bereits in Auftrag gegeben, wird mein Konto bei der 1822direkt, einem Tochterunternehmen der Frankfurter Sparkasse geschlossen. Nach fünf Jahren, in denen ich ein zufriedener und nach eigenem Empfinden treuer Kunde war und auch die wenigen Ärgernisse in Kauf genommen habe, zu denen es kam, weil schließlich keine Bank und überhaupt gar kein Unternehmen der Welt perfekt sein kann, nach diesen fünf Jahren also, die die Hälfte meines Lebens als Kunde einer Bank ausmachen, hat mich die Kontoführungsabteilung mit Duldung oder vielleicht auch Unterstützung der Geschäftsleitung geradezu „genötigt“, die Bank zu wechseln. Ich hatte nicht vor, der 1822direkt alsbald den Rücken zu kehren, und selbst gröbere Missverständnisse hätten mich zu diesem Schritt nicht bewegen können.

Warum ich mein Girokonto nun aber trotzdem von einer anderen Bank führen lasse, werde ich weite unten darlegen. Außerdem möchte ich weitere Aspekte rund um die 1822direkt beleuchten. Für Informationen zu einzelnen Kontomodellen oder Gebühren empfehle ich einen Blick auf die Internetseite der 1822direkt. Einige kopieren zwar alle Informationen in ihren Erfahrungsbericht, um den Text länger werden zu lassen; sie halten diese Informationen aber dann nicht einmal regelmäßig auf dem neusten Stand.

2. Direktbank

Die 1822direkt ist, wie der Name andeutet, eine Direktbank. An ihrer grundsätzlichen Seriosität muss schon deswegen nicht gezweifelt werden, weil sie ein 100%-iges Tochterunternehmen der Frankfurter Sparkasse ist. Seriös in diesem Kontext soll lediglich bedeuten, dass hier keine Kriminellen am Werk sind. Wie unprofessionell sich die Bank durchaus verhalten kann, wird im Folgenden aufgezeigt werden.

Doch was ist eigentlich eine Direktbank? Es handelt sich dabei um ein Kreditinstitut, das nur per Internet oder Telefon zu erreichen ist. Von der Kostenersparnis, die durch den Verzicht auf Filialen bewirkt wird, profitieren die Kunden durch günstige Angebote, so auch, aber natürlich nicht nur bei der 1822direkt. Das „kleine Bonbon“ dieser Bank aber ist, dass den Kunden die Filialen der Frankfurter Sparkasse offen stehen. Übrigens haben beide Institute, Mutter wie Tochter, auch dieselbe Bankleitzahl, und es spielt keine Rolle, ob man bei seiner Bankverbindung nun die 1822direkt oder die Frankfurter Sparkasse angibt. Letzteres ist u.U. sogar vorzugswürdig, weil die Partner im Geschäftsverkehr, die Geld einziehen oder überweisen wollen, oft irritiert sind, wenn sie nach Eingabe der Bankleitzahl im Computersystem eine andere als die angegebene 1822direkt angezeigt bekommen. Selbst die BLZ-Verzeichnisse von Banken führen die 1822direkt nicht (immer) auf.

3. Auszahlungen

Damit ist dem geschätzten Leser bereits an dieser Stelle klar: Einzahlungen sind nicht ohne weiteres möglich oder nur unter gewissem Aufwand. Anders verhält es sich allerdings mit Auszahlungen: Hier hat die 1822direkt das Manko fehlender Schalter nicht nur wettmachen können, sondern meines Erachtens ein viel attraktiveres Angebot eingeführt. Natürlich lassen sich mit der Kundenkarte der Bank alle Geldautomaten Deutschlands bedienen; interessant ist dabei aber nun, dass die Abhebung an allen Sparkassenautomaten des Bundesgebietes für den Kunden der 1822direkt sogar gänzlich kostenlos ist. Wenn die Sparkasse, an deren Automat der Kunde Geld abhebt, hierfür Gebühren verlangt, so werden diese von der 1822direkt getragen.

Damit steht ihm das deutschlandweit mit Abstand größte Netz an Bankautomaten zur Verfügung, die unentgeltlich genutzt werden können. Das nächst größere Netz ist das der Cashgroup, einem Verbund aus Deutscher Bank, Commerzbank, HypoVereinsbank, Dresdner Bank und Postbank. Ihren etwa 7.600 Automaten stehen 23.000 der deutschen Sparkassen gegenüber. Eine Sparkasse hat mit anderen Worten jeder „um die Ecke“, so auch ich, wenngleich ich den längeren Weg zu einer Cashgroup-Bank zwar bedaure, aber nie und nimmer als Grund für den Verbleib bei der 1822direkt akzeptiert hätte.

4. Zahlungsverkehr

In puncto Zahlungsverkehr steht eine Direktbank anderen Kreditinstituten in nichts nach, auch die 1822direkt nicht. Für Überweisungen, Daueraufträge usw. stehen drei Möglichkeiten zur Verfügung: Kundenberater, Telefoncomputer oder Internet. Das Gespräch mit dem Kundenberater ist hiervon die schlechteste Alternative, weil jede Auftragsaufgabe hier wirklich teuer ist. Die Unterhaltung mit einem Sprachcomputer hingegen kostet nur die geringen Telefongebühren, ist aber wenig ansprechend. So bleibt nur noch das Internet, und wer darüber nicht ständig verfügen kann, sollte sich ganz besonders gut überlegen, ob er wirklich Kunde der 1822direkt oder überhaupt einer Direktbank werden möchte.


5. Online-Banking

Leider ist das Online-Banking der 1822direkt wenig überzeugend. In den letzten fünf Jahren ist es dabei auch noch nahezu unverändert geblieben. Positiv hervorgehoben werden kann die Übersichtlichkeit. In puncto Design (nicht von der Übersichtlichkeit, sondern vom ästhetischen Standpunkt her) und vor allem Funktionalität gibt es aber Abzüge. So ist es etwa nicht möglich, eine Rücklastschrift zu veranlassen - hier hilft dann nur noch das Telefonat mit dem Kundenberater. Warum dem so ist, bleibt ein Rätsel. Der Kundenberater nimmt den Auftrag zur Rücklastschrift nämlich ohne weiteres entgegen, führt also nicht etwa eine Prüfung der Begründung durch oder dergleichen, sodass völlig unklar ist, wieso der Kunde den Auftrag nicht online selbst erteilen kann.

Auch ist es nicht möglich, was doch eigentlich selbstverständlich sein sollte und wohl meistens auch ist, dass nämlich der Zahlungsempfänger im Zuge der Erteilung eines Überweisungsauftrags gespeichert werden kann, sodass seine Bankdaten bei künftigen Überweisungen per Knopfdruck ausgewählt und nicht jedes Mal neu eingegeben werden müssen.

Die einzige Möglichkeit, eine Terminüberweisung auszuführen (also eine Überweisung, die zu einem späteren, definierten Zeitpunkt erfolgen soll), beschränkt sich auf die Funktion des Dauerauftrages.

Im Vergleich zu der HypoVereinsbank, deren Kunde ich nun bin, ist das Online-Banking jedenfalls eher unausgereift. Allerdings hat es mir fünf Jahre letztlich gereicht, und so schlecht ist es nun auch wieder nicht, dass es allein einen Grund darstellte, nicht Kunde bei der 1822direkt zu werden. Wer mag, kann sich auf der Internetseite der Bank die Demo-Version ansehen.

6. Leistungsumfang

Wie bereits geschrieben, möchte ich die verschiedenen Kontomodelle der 1822direkt hier nicht en detail erklären. Ein paar Informationen möchte ich dennoch nicht verschweigen:

Jedes Paket enthält die 1822direkt-SparkassenCard, keines aber enthält noch eine EC-Karte. So, wie ich das verstanden habe, ist das „EC“ durch den Wegfall der Scheckgarantie entbehrlich geworden, und die meisten Banken lassen ihren Kunden vermutlich nur deswegen ihre alte Karten, weil dies die einfachste Lösung ist.

Entscheidend ist aber nicht mehr das „EC“, sondern nunmehr das „Maestro“, das sich auf allen EC-Karten und auch auf der 1822direkt-SparkassenCard befindet. Mit anderen Worten: Gezahlt werden kann mit der Karte der 1822direkt wie eh und je überall dort, wo es vorher auch möglich war. Kein Kassierer wundert sich, wenn er eine Karte gereicht bekommt, auf der das EC-Hologram des guten alten Beethovens fehlt.

Interessant ist noch, dass in einigen Angeboten eine Kreditkarte enthalten ist oder aber, wie etwa bei dem Paket „young giro“, eine Mastercard- oder VISA-Karte als Debitkarte. Diese ist vergleichbar mit einer EC- bzw. Maestrokarte, denn die mit der Karte getätigten Umsätze werden nicht, wie bei Mastercard und VISA sonst üblich, gesammelt und einmal pro Monat in Rechnung gestellt, sondern direkt vom Girokonto abgezogen. Einer der Vorteile von Kreditkarten ist damit hinfällig: Kredit wird hier nämlich nicht mehr gewährt. Der Vorteil ist natürlich, dass die Gefahr einer Überschuldung deutlich reduziert wird. Sinn macht die Ausgabe einer Debitkarte von VISA oder Mastercard trotzdem, denn für Zahlungen im Internet oder im Ausland sind sie regelmäßig die komfortabelste Lösung.

7. Service

Der Service der 1822direkt schien mir über Jahre nicht besser oder schlechter zu sein als der des durchschnittlichen deutschen Unternehmens, was natürlich an sich schon kein Kompliment ist, aber auch nicht zu größeren Abzügen führt. Wie bereits anfangs erwähnt, hat die 1822direkt, genauer die Kontoführungsabteilung, in den letzten Monaten meines „Kundeseins“ aber einen Umgang mit mir gepflegt, der mich letztlich die Bank wechseln ließ. Und das ist passiert:

Es begann zunächst vermeintlich harmlos mit einem Brief, in dem es hieß, meine Einkommensverhältnisse hätten sich verändert, sodass man keine Möglichkeit sehe, den eingeräumten Dispositionsrahmen in voller Höhe aufrechtzuerhalten. Zur Verdeutlichung arbeite ich nun mit fiktiven Zahlen, da ich meine wahren Vermögensverhältnisse hier nicht offen legen möchte:

Mein Dispositionsrahmen betrug 1.500 Euro. Es war nun das gute Recht der Bank, diesen jederzeit zu kürzen, woraus ihr in sofern kein Vorwurf zu machen ist. Wer sich einen Dispositionskredit gewähren lässt, lebt mit dem Risiko einer täglichen Kündigung des Dispos, die das Kreditinstitut aussprechen darf. Die 1822direkt machte davon Gebrauch und führte das Kreditlimit auf 1.000 Euro zurück.

Was aber nun heißt, mein Einkommen habe sich verändert? Es soll bedeuten, dass ich weniger verdiene. Und das ist ganz schlicht und ergreifend nicht wahr; in meinem ganzen Studentenleben habe ich nie einen Rückgang der Einnahmen verzeichnet, auch nicht zum Zeitpunkt des fraglichen Briefs.

Was die Angelegenheit noch prekärer macht, ist die Tatsache, dass ich zu eben jenem Zeitpunkt durch Beförderung im Nebenjob und Ausweitung meiner Arbeitszeit schon seit einer Weile jeden Monat mehrere Hundert Euro netto zusätzlich auf dem Konto hatte als zuvor. Die Bank hätte dies wissen müssen, sie wurde nämlich von mir darüber unterrichtet, und überhaupt sollte man von einer Kontoführungsabteilung ja erwarten, dass sie, während sie damit beschäftigt ist, ein Konto zu führen, auch ab und an einen Blick auf selbiges wirft.

Noch misslicher wurde der Fall durch meinen Kontostand, der zu diesem Zeitpunkt – 1.300 Euro betrug. Die 1822direkt hatte den Dispositionsrahmen zu dem Zeitpunkt, da mich der Brief erreichte, bereits gekürzt; der Kontoführer hatte dabei natürlich auch festgestellt, dass ich damit nun 300 Euro über dem Kreditlimit lag. Die einzig logische Folge für ihn war nun, meine Kundenkarte sofort zu sperren.

Mit anderen Worten: Von einem Tag auf den anderen hatte ich kein Geld mehr und keine Möglichkeit einzukaufen. Wer sich plötzlich in einer solchen Situation befindet und dann auch noch Kunde einer Direktbank ist, braucht jedenfalls Freunde, die dafür Sorge tragen, dass er nicht mitten in Deutschland, einem der reichsten Länder der Welt, betteln gehen oder verhungern muss.

Absurd wurde die Angelegenheit dann schließlich durch Rücklastschriften, die allein die Folge dieser plötzlichen Dispokürzung waren. Noch bevor ich den Brief erhalten hatte, habe ich verschiedene Zahlungen mit meiner EC-Karte getätigt. Nun, da der Dispositionsrahmen plötzlich um 500 Euro geringer und das Konto damit nicht mehr gedeckt war, hat die 1822direkt die Rücklastschriften konsequenterweise zurückgehen lassen und mir diesen Vorgang auch noch berechnet. Es handelte sich wohlgemerkt aber „nur“ um Einzugsermächtigungen, die vor der Dispokürzung erteilt, deren Buchung aber erst danach erfolgt sind.

Dazu ist zunächst einmal festzuhalten, dass eine Bank ihrem eigenen Kunden nach höchstrichterlicher Rechtsprechung keine Gebühren für Rücklastschriften berechnen darf; die 1822direkt (vielleicht auch andere Banken, ich weiß es nicht) reagiert darauf, indem sie den Begriff „Gebühr“ durch „Schadensersatz“ austauscht. Ob dies rechtlich zulässig ist, was ich bezweifle, wird vielleicht eines Tages in Karlsruhe entschieden. Jedenfalls setzt die Verpflichtung, Schadensersatz zu zahlen, immer auch Schuld voraus. Und wie viel Schuld bitte trage ich für eine Rücklastschrift, die ich beim besten Willen nicht vorhersehen konnte? Zum Zeitpunkt der EC-Kartenzahlung wies das Konto die erforderliche Deckung auf, und im Leben wäre ich nicht auf die Idee gekommen, dass eine Bank sich derart verhalten könnte. Ich habe den Fall später einer befreundeten Bänkerin vorgetragen, die die von mir erwartete Überraschung zeigte. Ob die 1822direkt sich hier nun rechtlich einwandfrei verhalten oder nicht: Ihr Verhalten war absolut inakzeptabel.

Nun könnte man das Ereignis womöglich teilweise mit der weit fortgeschrittenen Automatisierung der Vorgänge erklären. Zumindest bzgl. der Rücklastschriften und Schadensersatzforderungen möchte man hier an eine Exkulpation denken. So gutgläubig war auch ich seinerzeit noch. Ein sachlicher, höflicher Brief mit der Bitte um Korrektur und ein Entgegenkommen der Bank, geschickt an die Kontoführungsabteilung und die Geschäftsführung, brachte aber keine, wirklich überhaupt gar keine Reaktion. Weder der Hinweis auf die nun fehlende Möglichkeit, auch nur Lebensmittel einzukaufen, noch der auf die wohl kaum tragbaren, weil unverschuldeten Rücklastschriften und die definitiv inakzeptablen „Gebühren“ hierfür (die offiziell ja keine Gebühren mehr sind, vgl. oben) bewegte irgendjemanden im Hause dazu, mir gegenüber dazu auch nur eineinziges Wort zu verlieren, geschweige denn mir in irgendeiner Art und Weise entgegenzukommen. Dies war der sprichwörtliche Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte: keine Reaktion war genau eine Reaktion zu wenig.

8. Fazit

Ich möchte nun noch ein paar Worte dazu verlieren, warum ich die 1822direkt nicht empfehlen kann. Im Großen und Ganzen spricht eigentlich nicht viel gegen und ja durchaus auch ein wenig für sie. Wer also ihr Kunde werden möchte, der begeht nun auch nicht unbedingt gleich den größten Fehler seines Lebens.

Von der Möglichkeit, sich einen Dispositionsrahmen einrichten zu lassen, rate ich allerdings nach meinen Erlebnissen dringend ab. Wie plötzlich man damit in eine prekäre Lage geraten kann, habe ich ja ausführlich dargelegt. Dies gilt nun zwar für alle Banken (ich möchte nie wieder einen Dispositionsrahmen haben und zahle meinen eigenen derzeit ab, um hernach möglichst für immer davon frei zu bleiben), wohl aber besonders für die 1822direkt, jedenfalls so lange dieselben Mitarbeiter in der dortigen Kontoführungsabteilung arbeiten wie derzeit. Da die Geschäftsleitung Kenntnis von der Angelegenheit hatte oder durch mein Schreiben zumindest hätte haben müssen, würde ich sie ebenfalls als wenig vertrauenswürdig einstufen. Genau das war es ja, was die 1822direkt beschädigt hat: mein Vertrauen in sie, ohne dass ich unmöglich ihr Kunde bleiben konnte.

Letztlich würde ich die 1822direkt aber auch ohne Dispositionsrahmen nicht empfehlen, weil es viel bessere Alternativen gibt: Als Kunde einer Cashgroup-Bank etwa verfügt man ebenfalls über ein großes Geldautomatennetz. Kostengünstige oder oft sogar kostenlose Kontoführung bieten die meisten Banken eh an, jedenfalls für Studenten und Kunden ab einem bestimmten (oft nicht sehr hohen) Einkommen; dies gilt etwa für die Post- und die HypoVereinsbank. Online-Banking gehört auch zum Standard und im Fall etwa der beiden eben genannten Banken ist dies auch noch viel attraktiver als das der 1822direkt. Also, geschätzte Leser: Geht lieber in eine Filiale, redet mit echten Menschen, eröffnet dort ein Konto und erspart euch die potentiellen Probleme mit der 1822direkt, denen keine nennenswerten Vorteile gegenüberstehen.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 1,00 / 5,00 1
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
friday

Ein Girokonto zum Nulltarif für Leute bis 27

ein Testbericht von 2003-02-25 10:16:00 vom 25.02.2003
Empfehlung: nein
Vorteile: kostenloses Girokonto für jugendliche bis 27 ...
Nachteile/Kritik: -
Die 1822 direkt, bietet jeden jungen Menschen bis 27 Jahren ein kostenloses Young-Girokonto an. Die 1822 ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Frankfurter Sparkasse. Hier kann man für 0€ im Monat ein Girokonto führen. Die 1822 stellt ein Girokonto mit EC-Karte zur Verfügung und für alle Nutzer ab 18 kann man zusätzlich eine Kreditkarte beantragen. Da steht die Eurocard oder Visacard zur Verfügung.

Das Konto kann man Online führen oder per Telebanking. Wer das Telebanking nutzt muss jedoch jeden Monat für den Kontoauszug, der einen per Post zugesendet wird 1€ berappen. Daher würde ich das Onlinebanking nur jeden Raten, da dort diese Kosten nicht entstehen. Hier holt man jeden Monat sein Kontoauszug per PDF-Datei zum downloaden.

Wer jedoch das 27igste Lebensjahr schon vollendet hat, kann das normale Girokonto nutzen, welches auch sehr preisgünstig zu haben ist. Hier kommen Kontoführung von 2,56 € hinzu. Wer noch eine Kreditkarte nutzen möchte, bezahlt für eine Standardkreditkarte 15,?? € Jahresgebühr.

Weiterhin hat die 1822 weiter Produkte zu bieten. Wie z. B. ein Tagegeldkonto mit momentan 3,2% Zinsen p.a. oder das Brokerage.

Ich muss sagen, ich bin voll und ganz mit meinen Young-Girokonto zufrieden. Auch wenn momentan nur 1% Guthabenzinsen zu Buche stehen. Leider seit Januar 2003 ist diese Guthabenverzinsung eingestellt wurdenWeiterhin honoriert die 1822 jeden geworbenen Neukunden mit 25€ je Kontoeröffnung oder einer Sachprämie, welches frei wählbar ist. Hier ist die Angabe der Kundennummer wichtig. Empfehlungsschreiben sind bei Anforderung von Infomaterial enthalten.

Das ganze Anzuschauen ist auf www.1822direkt.de

Viel Spaß beim Onlinebanking bei 1822 direkt.

MfG
friday
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:hilfreich
mike48

Super günstig und bester Service

ein Testbericht von 2002-04-21 21:44:03 vom 21.04.2002
Empfehlung: nein
Vorteile: günstig, guter service, zinsen ...
Nachteile/Kritik: keine
Jetzt möchte ich mal etwas über die Frankfurter Sparkasse (1822 direkt) schreiben. Vor einiger Zeit hatte ich mich entschlossen, mein Konto bei der Sparkasse aufzugeben. Da begann natürlich die suche nach einer besseren Alternative. Und siehe da, ich glaube ich habe wie ich finde eine der besten Banken gefunden.

Die Frankfurter Sparkasse, hat wie der Name schon sagt ihren Sitz in Frankfurt. Ich habe mich für das 1822-direkt-young Giro-Konto entschieden. Bei diesem Konto fallen für mich keine Gebühren an. Ein wesendlicher Grund für die Entscheidung zu diesem Konto war sicherlich auch die Tatsache, dass ich alle Geldautomaten im gesamten deutschen Sparkassennetz kostenlos benutzen kann.

Folgende Leistungen gibt es in diesem Paket bis zum 27 Lebensjahr völlig umsonst:
ec-Karte
Kreditkarte (Euro oder Visa je nach Wahl)
Guthabenverzinsung von 1,00%
Kostenlose Benutzung aller Geldautomaten im deutschen Sparkassennetz
Kontoauszüge entweder am Terminal (nur in Frankfurt möglich) ausdrucken oder Online
Benachrichtigung über alle Buchungsvorgänge per e-Mail
Onlinebanking
Telefonbanking
Unbegrenzte Anzahl von Überweisungen
Daueraufträge

Besonders gut finde ich die Idee mit der automatischen Benachrichtigung per eMail, sobald sich auf mein Konto etwas bewegt. Hier kann man zwischen mehren Stufen wählen, entweder sollen in der e-Mail nur die Beträge die sich bewegen mit minus oder plus angezeigt werden, oder eben auch das Datum dazu. Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, das alle Daten die zu diese Transaktion gehören angezeigt werden. Hier muss man dann allerdings vorher das Programm PGP installieren, was in der Lage ist eMails zu verschlüsseln und zu entschlüsseln. PGP gilt weltweit als eine der besten Verschlüsselungssoftware.

Auf den Internet-Seiten von der Bank kann man dann mittels seiner Daten (Kundennummer + PIN) sich in seinem persönlichen Bereich einloggen. Für alle Änderungen, oder Transaktionen wird zusätzlich eine Transaktionsnummer (TAN) benötigt, welche man in einer Liste von der Bank automatisch zugeschickt bekommt. Geht die Liste dem Ende zu wird automatisch eine neue geschickt. Auf der Internetseite ist wirklich alles ganz einfach. Die Navigation ist übersichtlich und man findet sich direkt zurecht. Auch die monatlichen Gesamtkontoauszüge bekommt man hier in seiner virtuellen Postbox. Es gibt hier die Möglichkeit diesen Auszug auszudrucken oder direkt auf den Computer zu speichern.

Auch das Telefonbankig ist total einfach. Hier muss man auch nicht wie bei vielen anderen Banken irgendwelche teuren 0180er Nummern anrufen sondern es gibt eine ganz normale 069 Nummer.

Fazit: Für mich zählt die 1822 direkt zweifellos zu einer der besten Banken die es gibt. Die Konten lassen sich kostenlos oder eben super günstig führen. Sicherheit und Service werden groß geschrieben und das Angebot ist vielfältig.

(C) 2002 by mike48
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
haesevol

Sparkasse und Onlinebank in einem!

ein Testbericht von 2002-04-14 08:40:22 vom 14.04.2002
Empfehlung: nein
Vorteile: Sparkasse, niedrige Kosten, Onlinebank...
Nachteile/Kritik: Keine Bareinzahlung möglich, keine Auslandsüberweisungen!
Seit ca. 3 Jahren bin ich Kunde der 1822direkt. Anfangs hauptsächlich, weil ich zu einer Onlinebank und zu einer Sparkasse wollte. Was lag also näher als beides zu kombinieren? Woher sollte ich ahnen, was aus dieser Bankverbindung wird. Inzwischen läuft fast alles über diese Bank (nur mein Kredit und mein Fondssparplan nicht). In der Zwischenzeit wurde vieles geändert (aber nur verbessert):
2% Zinsen auf dem Girokonto; 2,7% Zinsen auf einem Sparbuch ähnlichem Konto; Keine Gebühren für Studenten und Personen unter 27 Jahren, danach nur 60,- DM im Jahr; EC-Karte und Kreditkarte inklusive; 50,- Belohnung für jede erfolgreiche Kundenwerbung; Callback-Funktion bei Fragen und Problemen; der Server hatte bisher nur 2mal Probleme mit der Verbindung. Dann einfah warten und 30min später geht's wieder; kostenlos Geld abheben an jedem Sparkassen-Bankomat.
Also, mein Fazit: die 1822direkt wird mich noch lange als Kunden besitzen.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:weniger hilfreich
Spocht

Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft

ein Testbericht von 2002-04-03 11:07:08 vom 03.04.2002
Empfehlung: ja
Was ein bißchen angestaubt (1822.. da waren ja die Gummistiefel noch aus Holz!) auf der einen Seite und etwas piefig-spießig-beamtenmäßig (Frankfurter Sparkasse) auf der anderen Seite klingt, zeigt, was Namen wirklich sind: Schall und Rauch.
Im Ernst: der Online-Ableger der Frankfurter Sparkasse, die 1822 direkt, ist ein Online-Banking-Anbieter, der mir in punkto Kontoführung und allem Drumherum genau das bietet, was ich brauche.

Also zur Sache: Neues vom Spocht.

Die Kontoeröffnung gestaltete sich relativ unkompliziert; ein bißchen Felderausfüllen im Internet, ein paar Tage warten und ein Spaziergang zur Post zur Legitimationsprüfung ("Woher wollen Sie denn wissen, daß ich nicht Bugs Bunny heiße, he?"), und das wars dann auch: drin. EC-Karte samt Nummer kommen dann wieder ein paar Tage später, und zwar genau so wie der Hausmüll: getrennt, natürlich.

Was wird mir beim Girokonto für Onliner geboten? Und ist das nur für Hundebesitzer? Keineswegs. Zunächst mal ein Girokonto. Na und? Hab ich auch. Loos jetz- Butter bei die Fische!Natürlich inklusive EC-Karte, lego.
Und mit der kann man an Sparkassen in ganz Deutschland kostenfrei abheben- also ich habe zumindest noch keine erlebt, bei der mir Gebühren belastet wurden.
Bei den Privaten gibts da als vergleichbaren Service die "Cash-Group", wo man auch kostenlos von angeschlossenen Instituten abheben kann; nur die "Genossen" (Volks- und Raiffeisenbanken) lassen sich gebührenmäßig zumindest manchmal noch ein bißchen feiern.
Und eine Kreditkarte ist natürlich auch noch mit drin, die Wahl hat man zwischen Euro/master und Visa. Ist m.E. wurscht, welche man nimmt, da man eigentlich immer da, wo die eine akzeptiert wird, auch beim Versuch, mit der anderen zu zahlen, nicht aus dem Laden geworfen wird.
Weiter: Ja, es gibt Guthabenzinsen (z.Zt. 1%), aber die liegen -zumindest bei mir- rein betragsmäßig in einem Bereich, den jeder Obdachlose mit Stil schon allein vom Zurückbringen der Pfandflaschen toppen könnte.
Wer will, bekommt wohl auch einen Dispo, klar. Und ein Online-/ Telefonzugang ist auch mit drin.

Und zwar ein recht guter, wie ich meine: Neben der Möglichkeit, ganz normal per WWW-Frontend mit PIN und TAN millionenschwere Transaktionen zu tätigen, kann man das gerne auch per HBCI tun; die erforderliche Chipkarte ist sogar kostenlos (muß allerdings extra beantragt werden); und den Leser konnte man da zumindest nicht allzuteuer bestellen, wer wollte, auch im Bundle mit einem HBCI-fähigen Programm (StarMoney).
Das bieten andere zum Teil schon nicht mehr: Die Advancebank beispielsweise, bei der ich letztens einen HBCI-Zugang mit Karte wollte, sagte kurz und knapp (wenn auch sehr freundlich), daß HBCI bei der AdvanceBank nicht mehr angeboten werde. Und außerdem werde darüber nachgedacht, das HBCI-Zeug sowieso ganz abzuschaffen.
"Wie ganz abschaffen?" fragte ich.
"Naja, auch die anderen Banken denken drüber nach, bis Jahresende damit aufzuhören." Diese Aussage fand ich schlichtweg falsch und megadreist, aber da Geduld und Höflichkeit neben meiner Bescheidenheit eine meiner herausragenden Charaktereigenschaften ist, habe ich diesen Fehdehandschuh nicht aufgenommen.
Wens interessiert: In einer der letzten c't-Ausgaben war ein Artikel über die Verbreitung von HBCI, und von einem Aussterben war da nicht unbedingt die Rede. (Anmerkung: HBCI geht sogar unter Linux; wens interessiert, der kann den Absatz am Ende des Artikels auch noch lesen).
Gute Informationen zu HBCI gibt es übrigens auch auf www.hbci.de; dort findet man auch die Adressen der HBCI-Server seiner Bank, falls die Software sie nicht selber weiß...

Tja, nochmal zum WWW-Frontend: War früher etwas schlanker und dauerte weniger lang zu laden ( kleiner 80k!), hat sich aber seit Anfang des Jahres ein wenig aufgebläht (gröäßer 200k); ist aber noch akzeptabel.
Vor allen Dingen funktioniert das Ding auf mehr Browsern als bei der Advance-Bank: z.B. Mozilla unter Linux lief einwandfrei damit.
Wenn ich dann bei der AdvanceBank in den FAQs irgendwo lese, daß ich doch bitte den steinalten Netscape verwenden solle, weil der ach so inkompatible Mozilla die alten Befehle nicht mehr unterstützt, kommt mir die Galle hoch; ist denn das so schwer, sich an irgendwelche halbwegs aktuelle Standards zu halten, ohne irgendwelche proprietären Süppchen zu kochen? (Übrigens ein generelles Problem; Seiten, die auf einen bestimmten (i.d.R. leider der Winzigweich-Zwischennetz-Entdecker) "optimiert" sind, werden leider immer öfter die Regel. Schrecklich.

Toll auch das "Drumherum": wer bei sich eine Verschlüsselungssoftware wie PGP oder GPG oder sowas instaliert hat, kann mit "EUMEL" (EL ektronische U msatz MEL dung) nicht nur erfahren, *daß* ein Umsatz erfolgt ist (geht auch unverschlüsselt), sondern sich sogar in Echtzeit Online-Kontoauszüge (EKA) mit allen Daten wie Betrag, Kontostand, usw. zumailen lassen- verschlüsselt, natürlich. Das ganze geht relativ einfach und ist auch gut in einem HOWTO beschrieben, daß man sich als Nur-Text-Datei von einem Mailbot bestellen kann. Finde ich gut, es muß nicht immer *.PDF sein; nicht immer (s.u.).

Nett auch der Monatliche Gesamtkontoauszug (MEGA), den man downloaden kann, sehr übersichtlich und plattformübergreifend, da *.PDF. Wär ja noch schöner, wenn das Ding als Word-Dokument oder so verschickt würde...

Etwas lästig anfangs der Werbeversand von irgendwelchen anderen Produkten dieser Bank; hat sich aber nach drei bis siebzehn Mitteilungen gelegt.

Tja, anderer "beleghafter Zahlungsverkehr": Die Nummer mit den Schecks macht ja fast keiner mehr (ich brauch sie nicht mehr), und Überweisungen abgeben muß ich auch nicht mehr, da ja alles online geht (außer, ich muß doch mal wieder die Telefonrechnung zahlen, weil ich nicht online banken kann, da die Leitung noch gekappt ist).

Telefonisch habe ich so gut wie noch nie was gemacht, bin aber überzeugt, daß das auch geht. In diesem Zusammenhang nett ist auch der "Rückruf-Service" auf der Website, der verspricht, daß man nach Absenden eines entsprechenden Wunsches innerhalb der nächsten Viertelstunde zurückgerufen wird- doch, das machen die wirklich, sogar aufs Handy. Also, wer weiß wovon er redet, kann so in der Öffentlichkeit entsprechend Eindruck schinden ("Boah, guck mal, der wird von seiner Bank angerufen- ist der aber wichtig!"), und das sogar zum Nulltarif. Natürlich muß man nach dem Abschicken des Call-Back-Wunsches auch schnell genug irgendwo sein, um gesehen zu werden, klar.

Ansonsten gibt es zu dieser Bank zu sagen, daß es -zumindest für reine Internetbanker- zu dieser Bank ansonsten nichts zu sagen gibt. Ich bin da einfach zufrieden- trotz EUR 2,56 Monatspauschale, wegen der vielleicht ein paar Freibiergesichter zu anderen Mitbewerbern stiefeln. Pöh, sollen sie doch... aber: "There ain't no such thing as a free lunch", will sagen, zu verschenken hat keiner was, auch wenn es so aussieht.
Für Studnix, Schüler und andere Auserwählte ist das Konto natürlich kostenlos.

Lustige Anmerkung noch: neben den eher tristen Normalo-EC-Karten vopn Sparkassen & Volksbanken hebt sich die der 1822 direkt durch eine ansprechende optische Gestaltung wohltuend ab; nicht selten hört man entsprechende Kommentare von Kassiererinnen...

Tja, das war eigentlich mein Senf zur 1822, wens interssiert, der kann gerne noch weiterlesen, um dem spannendnen Kampf "Mensch gegen Maschine" auf dem Schalchtfeld des HBCI mitzuverfolgen, ansonsten bedanke ich mich für die Aufmerksamkeit.

Viel Schbass noch, Schbocht.

ANHANG: HBCI unter Linux

Ok, erste Regel: Unter Linux ist alles kostenlos. Erste Ausnahme: nicht immer. Für gute Programm kann man auch Geld bezahlen- kann man man machen, muß man aber nicht, in diesem Fall aber eher doch: Von der Firma Matrica z.B. gibt es ein nativ unter Linux laufendes Programm, das HBCI-fähig ist. Das muß her.
OK, zweite Regel: Unter Linux gibt es kaum unterstützte Hardware. Zweite Ausnahme: wenn man sich ein bißchen umschaut, sieht es oft nicht so schlecht aus. Aber einen Leser braucht man schließlich doch; am besten mal bei Google oder so nuch M.U.S.C.L.E. suchen (mit Punkten!), da kommt man auf eine Site, wo es Linux-Treiber für Kartenleser gibt, und zwar i.d.R. als Sourcecode, das heißt, man muß noch etwa fünf Minuten fürs Compilieren aufwenden. Oh Schreck!
Ach so, der Leser: bei mir ist es ein Towitoko Chipdrive, hat 39,90 (damals noch Westmark) gekostet und funktioniert. Nach längerem rumtesten und Update auf die damals neueste Version (2.0.5, gaube ich) lief es dann.
Tja, und natürlich braucht man noch eine Internetverbindung. Bei wem das Modem an dem Rechenr mit der HBCI-Software hängt, der braucht gar nix zu veranlassen, wer allerdings noch einen Router/Proxy sonstwas dazwischen hat, muß Port 3000 freimachen.
Am einfachsten (am einfachsten- nicht am sichersten) hierbei ist natürlich die Variante, einen Router unter Linux aufzusetzen, an dem das Modem/ISDN/sonstwas hängt. Hierzu einfach die "Personal Firewall" unter Suse mit dem Parameter "masquerade XXXX" starten, wobei XXXX das Device ist, das nach draußen geht, z.B. ppp0 für ein Modem oder ippp0 für ne ISDN-Karte. Hierzu muß allerdings auch IP-Forwarding eingeschaltet sein (Im Handbuch steht, wo man das machen muß). Jetzt noch auf dem Rechner, an dem man HBCI machen möchte,die Default-Route auf den Router setzen (in /etc/route.conf in den oberen Zeilen mindestens einen Eintrag für den Route, in der unteren Zeile kann man dann mit einem Default-Entrag darauf verweisen), und dann sollte es eigentlich laufen.
Ein Proxy a la squid bringt hierbei übrigens keine Punkte, da hierbei das HBCI-Protokoll nicht unterstützt wird.

So, im oberen Absatz stecken ca. 6 Monate rumprobieren, allerdings weder vollzeit- noch regelmäßig. Aber steter Tropfen hölt den Stein, es muß nicht immer Windows sein. In diesem Sinne,

Spocht
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
1-10 von 13  Banken & Finanzdienstleister  Seite 1 [2]  Vorwärts

Bilder & Fotos

Fotos & Videos hochladen
Login-Maske für das Online-Banking  1822 direkt
Login-Maske für das Online-Banking
02.05.2006
Pumpe69
Schließen
1822 direkt: Login-Maske für das Online-Banking
1822 direkt: Login-Maske für das Online-Banking
Hauptmenü im Online-Banking
  1822 direkt
Hauptmenü im Online-Banking
02.05.2006
Pumpe69
Schließen
1822 direkt: Hauptmenü im Online-Banking
1822 direkt: Hauptmenü im Online-Banking
Liste der als PDF verfügbaren Kontoauszüge - erspart den Weg zum Kontoauszugsdrucker  1822 direkt
Liste der als PDF verfügbaren Kontoauszüge - erspart den Weg zum Kontoauszugsdrucker
02.05.2006
Pumpe69
Schließen
1822 direkt: Liste der als PDF verfügbaren Kontoauszüge - erspart den Weg zum Kontoauszugsdrucker
1822 direkt: Liste der als PDF verfügbaren Kontoauszüge - erspart den Weg zum Kontoauszugsdrucker
Muster PDF-Kontoauszug  1822 direkt
Muster PDF-Kontoauszug
02.05.2006
Pumpe69
Schließen
1822 direkt: Muster PDF-Kontoauszug
1822 direkt: Muster PDF-Kontoauszug
Maske für Online-Überweisung  1822 direkt
Maske für Online-Überweisung
02.05.2006
Pumpe69
Schließen
1822 direkt: Maske für Online-Überweisung
1822 direkt: Maske für Online-Überweisung
Maske für EU-Standardüberweisung
  1822 direkt
Maske für EU-Standardüberweisung
02.05.2006
Pumpe69
Schließen
1822 direkt: Maske für EU-Standardüberweisung
1822 direkt: Maske für EU-Standardüberweisung
Top Webtipps
Amazon.de
Niedrige Preise, Riesen-Auswahl und kostenlose Lieferung ab nur 20 EUR

Produktbeschreibung 1822 direkt

Technische Daten und Produkteigenschaften
1822direkt ist die Onlinebank der Frankfurter Sparkasse. Das Leistungsangebot der Bank umfasst u.a.:

- Girokonten
- Tagesgeldkonten
- Festzinsanlagen
- Wertpapierdepots
- Zertifikate
- Baufinanzierung
- Ratenkredit
- Versicherungen
Allgemeine Informationen 1822 direkt
gelistet seit: 01.09.2003
Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 4,30 / 5,00
Allgemeine Informationen
Banktyp: Direktbank 
1822 direkt im Vergleich
Home > Finanzen & Versicherungen > Banken & Finanzdienstleister > 1822 direkt > Überblick