A9 (Potsdam - München)
Abbildung vergrößern: A9 (Potsdam - München)
A9 (Potsdam - München)
A9 (Potsdam - München)
A9 (Potsdam - München)

A9 (Potsdam - München)

Platz 34 in der Kategorie "PKW Tipps & Tricks".
Bewertung: Kundenbewertung 4,00 / 5,00 (4.0 von 5)

A9 (Potsdam - München) Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,00 / 5,00 (4.0 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (2/2).
Bewertungsverteilung:
Evil_Duke

1.100 km in drei Tagen sind hier kein Problem!

ein Testbericht von 2002-12-28 18:21:13 vom 28.12.2002
Empfehlung: ja
Letztens musste ich mal wieder die A9 benutzten. Oder besser gesagt ich durfte darauf fahren, denn für mich ist sie die beste Schnellstraße in Deutschland.
Da ich in Wittenberg wohne und ein sehr guter Freund von mir leider in der Nähe von Erding - ist es also fast unumgänglich, dass man auf dieser Straße fährt. Also Freitag hin und Sonntag zurück.
Ich liebe lange Autobahnfahrten, aber nur wenn man auch zügig voran kommt - sonst kann man ja gleich Landstraße fahren.
Wer sich ein bischen auskennt weiß, dass Wittenberg fast am nördlichen Ende der A9 ist (man muss zwar noch mal gute 80km fahren bis Potsdam, aber ist ja auch egal) und das Erding bei München liegt. Also kann man sagen, dass ich die A9 vollkommen abgefahren habe.

--allgemeine Informationen--

Die A9 ist in den 30er Jahren im Auftrag von Hitler gebaut wurden. Aber seit dem hat sich natürlich sehr viel geändert und das musste auch sein, da das Verkehrsaufkommen enorm angestiegen ist.
Wenn man sie von Nord nach Süd vollkommen durchfährt, kommt man insgesamt durch 4 Bundesländer (Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Bayern).
Die Strecke beträgt dabei ungefähr 600km.
Meist ist die Autobahn 3-spurig. Außer an manchen Stellen beträgt die Spurenanzahl noch 2. Das ist dann etwas wenig, da das Aufkommen in fast allen Bereichen sehr groß ist. Es gibt aber auch wiederum Passagen wo derzeit auf satte 6 Spuren ausgebaut wird (so wie im Bereich München).

--Die Streckenqualität--

Also in manchen Bereichen wie in Thüringen ist die Qualität unter aller Sau, denn da wurde noch nichts dran gemacht und man kann noch die "modischen" Straßenarbeiten der DDR erkennen. Soll heißen, dass früher halt nur billiger Teer draufgeschüttet wurde und dann war das gut so. Aber gerade auf Autobahnen ist das doch recht gefährlich. Aber was in dem einen Bereich liederlich ist, ist in einem anderen Bereich wieder super z.B. die Erweiterung im Bereich Dessau - Halle/Leipzig. Da kann man wirklich ganz gemütlich mit 160km/h fahren, denn der Straßenbelag ist wirklich gut geworden.
Im Großteil der bayrischen A9 ist die Qualität wirklich sehr gut. Oft ist die Autobahn wie ein Brett und es gibt nur sehr wenige Bodenwellen. Das ist noch lange nicht selbstverständlich, denn es gibt auch neue Autobahnen, die trotzdem sehr wellig sind.

--Der Fahrspaß--

Nun gut, nicht jeder mag lange Fahrten auf der Autobahn, besonders wenn man sie selber fahren muss und dann auch noch Stau ist. Aber ich bin da ganz anders, denn wegen mir könnte ich ewig fahren. Wenn ich nur genug Geld für Benzin hätte und ausreichend viele Pausen einlegen kann.
Das zweite ist ja kein Problem, aber Nummer eins dafür leider nicht.
Darum habe ich auch die Fahrt sehr genossen, da die A9 einfach nur Spaß macht, denn der größte Teil ist 3-spurig und hat auch noch keine Geschwindigkeitsbegrenzung.
Das heißt, dass ich also konstant 160km/h fahren durfte, ohne dass die "geliebte" Polizei etwas dagegen hat. Doch wehe, wenn dann mal doch ein Stückchen begrenzt sein sollte, denn dann stehen gleich die Bullen mit ihren Blitzern am Fahrbahnrand und freuen sich über jeden, der zu schnell fährt und damit die Staatskassen auffüllt.
Wenn man in Nürnberg angekommen ist, kann man sich auf eine wunderschöne Bergstrecke freuen. Zwar hat man als Fahrer nicht so viel Zeit für die schöne Aussicht, aber manchmal kann man schon einen Blick erhaschen und der ist dann wirklich atemberaubend.
Nur bei Regen kann die Strecke (zwischen Nürnberg und München) doch recht gefärhlich werden. Da die Kurvern oft recht "eng" sind und das Gefälle doch recht groß ist. Da muss man das Fahren schon etwas beherrschen, denn bei nasser Strecke ist jedes starke Bremsen sehr gefährlich. Auch weil diese besagten Kurven oft auch bei Nässe freigegeben sind (d.h. man kann so schnell fahren wie man will).
Die Strecke Wittenberg - München habe ich in guten 5 Stunden geschafft. Dabei waren aber auch recht viele Raucherpausen dazwischen, da ich nie auf der Autobahn rauche - zu gefährlich.
Wegen der guten Ausschilderung braucht man sich keine Sorgen machen, dass man mal seine Ausfahrt übersieht und einen langen Umweg in Kauf nehmen muss. Schon ein paar Kilometer vorher wird auf diverse Abfahrten hingewiesen.

--Das Verkehrsaufkommen--

Es ist in allen Bereichen recht groß. Wenn ihr also mal eine längere Fahrt auf der A9 plant, müsst ihr mindestens einen Stau mit einberechnen. Ganz besonders an folgendenden Stellen: Dessau, Hermsdorfer Kreuz, Skeudizer Kreuz, Nürnberg und Neufahrner Kreuz.
Sonst ist das Aufkommen eigentlich ganz human, denn meistens sind nur etwa 2 der 3 Spuren belegt. Außer wenn mal wieder ein LKW einen anderen überholen will. Dann entsteht recht schnell stockender Verkehr und das nervt, da es relativ oft vorkommt.
Sollte es doch mal zu einem richtigen Stau kommen - kann man dann schon einmal mit 10km rechnen und das ist noch ganz optimistisch gesehen.

--Raststätten und Tankstellen--

Davon gibt es wirklich mehr als genug entlang der Autobahn. Dabei muss man sagen, dass auch die Preise in Ordnung gehen, obwohl 2,65 EUR für eine Cola nicht gerade wenig sind - das ist aber halt an einer Autobahn so.
Die Raststätten sind sehr gepflegt und sauber.
Dabei spreche ich nicht nur von den größeren Einrichtungen, sondern auch von den ganz normalen Parkplätzen. Alles sehr gepflegt und es liegt nur sehr vereinzelt Müll heraum. Das liegt auch an den neuen und besseren Mülleimern. Die jetzt in ausreichender Anzahl vorhanden sind. Früher war das auf gar keinen Fall so, denn noch vor 5 Jahren sahen die Parkplätze recht verdreckt aus und es war eher ein notwendiges Übel dort anzuhalten, als eine Erholung von der stressigen Autofahrt.
Auch die sanitären Anlagen sind gepflegt, obwohl es immer mal wieder irgendwelche Schweine gibt, denen das anscheinend nicht gefällt.
Die Tankstellen sind gut verteilt und es gibt diverse Marken. Wenn man also eine bestimmte Tankstellenfirma bevorzugt, braucht man nicht lange warten, bis die nächste kommt. Die Tankstellen sind ungefähr jeweils 30-40km von einander entfernt. Dabei sind die Preise doch schon recht happig. 1,10 EUR für NormalBenzin und 1,13 für SuperBleifrei sind doch schon etwas viel. Aber wenn man halt tanken muss, kann man halt nicht anders, als in den saueren Apfel zu beißen.

--Fazit--

Ich kann die A9 wirklich nur jedem empfehlen, der mal von Nord nach Süd fahren muss. Man kann dort wirklich gemütlich fahren - wenn mal kein Stau ist. Aber das lässt sich ja verhindern - einfach nur früher losfahren und wenn es geht, nicht in den Berufsverkehr kommen.
Die Raststätten sind wirklich zum größten Teil recht gepflegt und auch mehr als üppig vorhanden.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
joc007

Die A9 hat viel von Ihrem Schrecken verloren

ein Testbericht von 2003-02-25 22:02:00 vom 25.02.2003
Empfehlung: ja
Einst war die A9 ähnlich der A8 eine Autobahn aus der Vorkriegszeit, die mittlerweile, da es eines der wichtigsten Verkehrsprojekte „Deutsche Einheit“ war, fast durchgängig dreispurig befahrbar ist.

So fährt man auf einer neuen, mit teilweise noch silbern glänzenden Leitplanken versehenen Autobahn dahin, von Berlin an Wittenberg, Dessau und Halle/Leipzig vorbei. Da läuft es eigentlich immer staufrei. Ab dem Kreuz Hermsdorf (Kreuz mit der A4) ist noch ein Stück von der Vorkriegsautobahn übrig, aber dieses Stück wird auch bald verschwinden. Ab der bayerischen Grenze ist es wieder dreispurig.

Kurz vor Nürnberg nähert man sich einer interessanten Stelle: früher musste man auf zwei Fahrspuren ohne Standstreifen zwischen Hormersdorf und Schnaittach ein mächtiges Gefälle überwinden, bzw. eine enorme Steigung in der Gegenrichtung (8% waren es glaube ich), allerdings wurden in diesen Abschnitt enorme Summen investiert, sodass dieser wohl stark entschärft wurde. (Bin die Strecke seit dem Umbau leider noch nicht gefahren).

In Nürnberg selbst kommt dann der ganze Verkehr aus der Richtung Frankfurt (A3) hinzu, und so quält man sich ab und zu vor allem zu Ferienzeiten Richtung München.

Zwischen dem Altmühltal und Denkendorf befindet sich eine höchst interessante Stelle. Neben der getrennten Fahrbahnführung teilt sich in Fahrtrichtung Nürnberg auch noch die Fahrbahn. So suchen sich die mittlere und die linke sowie die rechte Spur getrennte Wege. Dies stammt noch von der ehemaligen Autobahn, deren Fahrbahn Richtung München die heutige mittlere und linke Fahrspur war, und die Fahrbahn Richtung Nürnberg war die heutige rechte Spur. Verständlich ist dann auch die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 80.

Wenn man sich im morgendlichen Berufsverkehr befindet, soll man sich nicht wundern, wenn vor München schon mal ein 10 Kilometer langer Stau auf einen wartet. An den Ferienwochenenden geht der Stau oft schon in Pfaffenhofen los, und hat dann eine Länge von gut 40 Kilometern. Aber mit guten Nerven kann einem da überhaupt nichts passieren.



++: fast durchgehend 3 Fahrstreifen pro Richtung
--: hohes Verkehrsaufkommen
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:hilfreich
1-2 von 2  PKW Tipps & Tricks
Top Webtipps
Amazon.de
Niedrige Preise, Riesen-Auswahl und kostenlose Lieferung ab nur 20 EUR

Produktbeschreibung A9 (Potsdam - München)

 
Allgemeine Informationen A9 (Potsdam - München)
gelistet seit: 25.08.2003
Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 4,00 / 5,00
A9 (Potsdam - München) im Vergleich
Home > Auto & Motorrad > Zubehör, Anhänger & Autoelektrik > PKW Tipps & Tricks > A9 (Potsdam - München) > Überblick