AgfaPhoto SnapScan e50
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 Flachbett-Scanner
Platz 269 in der Kategorie "Flachbett-Scanner". Scanner-Typ: Flachbettscanner / Optische Auflösung: 1200x2400 dpi (Bildpunkte pro Zoll) / Farbtiefe: 42 Bit/ Scanner A4 1200x2400dpi color USB ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00 (5.0 von 5)

AgfaPhoto SnapScan e50 Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

masterofdesaster84

leicht bedienbar und gut für Anfänger

ein Testbericht von 2002-04-28 20:56:12 vom 28.04.2002
Empfehlung: ja
Hallo liebe Leser,

Heute möchte ich Euch mal meinen neuen Scanner vorstellen!!Den SnapScan e50 von Agfa.....!!

Ich entschied mich für diesen Scanner aufgrund seiner Durchlichteinheit,
die das Scannen von Dias ermöglicht, was für mich sehr interessant ist, da ich viel fotografiere.
Die in den Deckel integrierte Lichtquelle arbeitet mit einer speziellen Lichtdiffusionstechnologie zum Einscannen von 35mm -Dias und –Negativen.
Dank der beiden zugehörigen 35mm-Diahalterungen ist ein akkurates Ausrichten einfach zu handhaben. Nachteilig ist, dass diese Halterungen eine leichte Bauweise haben, weshalb man etwas vorsichtiger sein sollte.

Die Farbtiefe des heute nicht mehr ganz neuen Modells beträgt 42 Bit und die Auflösung 1200x2400 dpi. Für eine schnelle Datenübertragung und eine einfache Inbetriebnahme nach dem „Plug & Play“-Prinzip ist der Scanner mit einem USB-Anschluss ausgestattet.
Eine Besonderheit, die allerdings nur der Optik dient, sind die auswechselbaren transparenten Griffe in den Farben Blau, Orange und Grafit.
Die vier an der Frontseite angeordneten Bedienknöpfe sind dabei farblich auf den Griff abgestimmt. Praktisch ist, dass über ein Scharnier die vier Knöpfe ein- und ausklappbar sind.
Wozu aber dienen diese Knöpfe? AGFA nennt sie „One-Touch“-Knöpfe. Der Anwender kann so über einen Knopfdruck direkt in seine Zielanwendung scannen wie seinen Email-Klienten (fügt den Scan als Anlage direkt u. automatisch einer Email an), Texte mit der mitgelieferten OCR-Software einlesen, Drucken (Direktkopie) oder die Scannersoftware ScanWise starten.
Diese Software übernimmt viele Einstellungen automatisch und überlässt dem Anwender nur wenig Freiraum zur Manipulation der automatisch ermittelten Werte. Bisher aber bin ich mit den Resultaten zufrieden.

Zur automatischen Optimierung der Scans gehören Funktionen wie Detail- und Farbabgleich-Optimierung, Belichtungsoptimierung, Schärfung, Farbkorrektur usw.
Zum Lieferumfang zählt auch ein Softwarepaket, welches aus Corel PrintOffice 2000 (Corel Print House und Corel Photo House) und aus der mehrsprachigen OCR-Zeichenerkennungssoftware Readiris besteht. Beides sind Vollversionen.

Die Funktionen der Software aber jetzt im Einzelnen zu beschreiben, würde den Rahmen dieses Berichts sprengen.

Als Betriebssystem empfiehlt AGFA WINDOWS 98/2000 oder Apple iMac.
Unter WINDOWS 95 wird die Funktionalität aufgrund des USB nicht gewährleistet.
Benutzer von WINDOWS NT sollten zunächst sicher stellen, dass Geräte am USB auch genutzt werden können. Der AGFA SnapScan e50 in der Praxis Das Scanresultat hat mich bisher bei allen Scanvorlagen überzeugt. Auch bei starker Vergrößerung (bei entspr. hoher Auflösung) zeigen die Scans natürliche Farben und Kontraste. Die Qualität ist demnach sowohl von Vorlagen wie Dias/Negativen und Fotos/Grafiken sehr gut.
Auch mit der Scannersoftware bin ich zufrieden, ebenso mit Corel PrintOffice 2000.

Nachteilig ist die von vielen Usern schon im Vergleich zu anderen Scannern bemängelte langsamere Arbeitsgeschwindigkeit.
Die PC-Welt nahm diese einmal unter die Lupe und stellte u.a. folgendes fest: Der USB-Flachbettscanner benötigte allein für den Vorschauscan ganze 27 Sekunden und die schwarz-weiße Vorlage (Format nicht angegeben, doch ich nehme an, dass es sich um DIN A4-Format handelt) las er in 32 Sekunden.
Für die farbige Vorlage benötigte er 1:28 Min.
Des Weiteren gab die PC-Welt an, dass die Farbtreue und Schärfe der Scans stimmt.

Bemängelt wurde das Fehlen eines Netzschalters, dem ich ebenfalls zustimme, denn bei jedem Start des Computers schaltet sich auch der Scanner ein, was nun wirklich nicht unbedingt sein muss.
Sehr unzufrieden bin ich mit der Qualität der schwarzen Abdeckung für die Durchlichtquelle an der Innenseite des Deckels. Diese wird durch zwei kleine Nippel am Deckel eingerastet, was recht umständlich zu handhaben ist.
Für den ziemlich hohen Preis des Gerätes, auf den ich noch zu sprechen komme, kann man durchaus eine komfortablere Lösung erwarten.
Als mir nämlich einer der beiden Nippel beim Abnehmen ohne größeren Gewalteinfluss abbrach, rastete diese Abdeckung nicht mehr ein und ich forderte bei AGFA einen neuen Deckel an, womit ich schon beim nächsten Kapitel, dem Kundenservice, bin.

Der Kundenservice Es gibt wie üblich vier Wege der Kontaktaufnahme:
1. Telefonisch über die Hotline
2. per Email
3. per herkömmlicher Post
4. per Fax

Von Punkt 1. ist generell abzuraten, es sei die 3,63 DM pro Minute über die 0190-Nummer sind es einem wert.
Der PC-Welt nach ist die Hotline abgesehen vom Preis aber aufgrund ihrer Kompetenz zu empfehlen. Den Kontakt per Email zu suchen, scheint leider zwecklos zu sein, denn nach vier Emails innerhalb von drei Wochen erhielt ich nicht eine einzige Antwort.
Zum 3. Punkt kann ich keine Angaben machen. Übrig bleibt nun noch der 4. Punkt und dieser erwies sich als erfolgreich. Ich schilderte AGFA per Fax mein oben beschriebenes Problem und erhielt darauf eine Woche später einen großen Karton mit dem gesamten Deckel (inkl. der Durchlichteinheit) des Scanners, jedoch ohne dieser eigentlichen schwarzen Abdeckung, worauf es mir lediglich ankam.
Ein weiteres Fax von mir folgte, woraufhin ich dann eine Woche später einen Brief mit einem FreeWay-Schein der Deutschen Post zum Zurücksenden erhielt. Selbstverständlich sendete ich den Deckel mit einem Schreiben zurück. Nach wiederum einer Woche kam der Paketbote erneut mit einem großen AGFA-Karton und siehe da, diesmal mit dem richtigen Inhalt.

Insgesamt übt der Scanner auf mich wie schon erwähnt, mit Ausnahme einiger von mir oben aufgeführten Kleinigkeiten, einen guten Eindruck aus. Aufgrund dieser „Kleinigkeiten“ und der langsameren Arbeitsgeschwindigkeit aber steht das Preis-Leistungsverhältnis in keinem günstigen Rahmen.
Als der Scanner auf den Markt kam, betrug sein Preis 599,- DM.
Inzwischen bekommt man ihn für ca. 100,- DM weniger. Schon seit ein paar Monaten ist das Gerät bei Vobis für 429,- DM zu erhalten.
Die Entscheidung, ob der Scanner nun auch ein Gerät für perfektionierte Anwender ist, möchte ich keinem abnehmen. Dies sollte jeder für sich entscheiden.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Produktbeschreibung AgfaPhoto SnapScan e50

Technische Daten und Produkteigenschaften
Scanner A4 1200x2400dpi color USB

Allgemeine Informationen AgfaPhoto SnapScan e50
gelistet seit: 21.09.2003
Hersteller: Hersteller: AgfaPhotoAgfaPhoto, www.agfaphoto.com/
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