Platz 653 in der Kategorie "Motherboards". Prozessor-Sockel: Socket A / Formfaktor: microATX / Motherboard SocketA VIA Apollo KM400 1A/3P LAN VGA SOUND MATX ...mehr
ASUS A7V8X-MX SE Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Freiheit für mein Homestudio - Mein neues Rechenzentrum
ein Testbericht von sonarmaster2006-07-12 10:19:39vom 12.07.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Solides Verhalten im Einsatz ...Nachteile/Kritik: Könnte zwei PCI Slots mehr haben
Heute möchte ich über meine neueste Errungenschaft berichten, dessen Zentrum das MainboardASUS A7V8X-MX SE ist.
Vorgeschichte
Mein PC, den ich bis vor wenigen Tagen nutzte, ist bereits ein sehr betagtes Stück, der mir zwar gute Dienste getan hat, doch die Zeit bleibt (gerade in der Computerentwicklung) nicht stehen und die Industrie tut eine Menge daran, das man immer wieder mal aufrüsten muß, um mit den Anforderungen der heutigen Software Schritt halten zu können. Ganz besonders wenn es darum geht, mit Grafiktools und speziell mit digitalen Soundtools (Homestudio) zu arbeiten. Und gerade diese beiden Sparten sind mir ganz besonders wichtig. Jedoch die Zeiten sind vorbei, in denen man mit einer 800 MHz CPU und 256 MB Arbeitsspeicher seine Aufnahmen machen kann. Da kann man die Noten gleich mit der Hand auf die Platte schreiben, anstatt sie in Real Time per Gitarre einzuspielen.
Nun ja... leider bin ich nicht so begütert, das ich mal eben in den nächsten Laden flitze um mir einen nagelneuen High-End – Rechner zuzulegen. Zudem habe ich auch genügend Kenntnis von Computern, um zu wissen, das die meisten Teile meines „alten“ Rechners (Laufwerke, Platten, Grafik- und Soundkarten) auch in einem neuen Rechner weiterverwendet werden können und wie man so etwas umbaut. Ich weiß aber auch, das es heutzutage nicht unbedingt wirtschaftlich ist, sich alle nötigen Komponenten einzeln zu kaufen und sich einen neuen Rechner auf diese Weise zusammenzustricken.
Also faßte ich einen Plan. Ich beschloß mir einen sogenannten „Aufrüstrechner“ zu kaufen. Die weiterverwendbare Hardware meines vorherigen Rechners würde ich dort einbauen. Da ich noch einiges an Hardware besitze, beschloß ich ein älteres CD ROM Laufwerk und eine schon betagtere IDE Platte (40 GByte) in meinen alten Rechner einzubauen und diesen dann zukünftig als Backup – Server weiter zu verwenden.
Ich begann also im Internet zu recherieren, wo ich kostengünstig einen Aufrüstrechner mit zeitgemäßem Innenleben erstehen konnte. Meine grundsätzlichen Anforderungen lagen bei mindestens 2 GHz CPU und einem GByte Arbeitsspeicher. Nach endlosem Vergleichen und Site – Checken stieß ich dann auf eine Firma namens CLS Computer, die Aufrüstsysteme anboten und zudem noch ein wenig mehr Informationen als den Preis zu ihren Angeboten rausrückten.
Dort stieß ich auf das Angebot eines Systems, das auf einem ASRock K7 Board mit einer AMD 2800+ CPU aufbaute. Preislich lag das Angebot mitsamt Miditower - Gehäuse und 1 GByte Arbeitsspeicher unter 200 Euronen und somit im Rahmen meiner Möglichkeiten. Also schnappte ich mir das Telefon, rief die Firma an und löcherte sie mit Fragen zu den einzelnen Komponenten, die man in dem System verbaut hatte. Die Antworten klangen zufriedenstellend und ich orderte dann auch gleich zwei Maschinen, da mein Sohn ebenfalls dringend einen neuen Rechner brauchte. Immerhin ist er ja inzwischen in die Riege der Junggitarristen aufgestiegen und so lassen sich viele Probleme für Gitarrenübungen leichter handhaben, da er jetzt vernünftige Sundtools installieren kann und ich ihm Übungsfiles erstellen kann, die er dann abarbeiten kann, so das sich der Gitarrenunterricht leichter gestalten läßt. Ja..., da kann man mit Werkzeugen wie Guitar Pro und Adobe Audition Sessions ganz
brauchbare Unterrichtseinheiten gestalten, wenn man brauchbare Hardware dafür hat.
Da ich zwei Maschinen auf einmal bestellte, kam man mir im Preis sogar noch ein wenig entgegen und obendrein wurden die Geräte versandskostenfrei geliefert.
Das neue Rechenzentrum ist da
Nun..., binnen zwei Tagen standen sie dann morgens um 10 Uhr vor meiner Tür. Also war dieser Tag fest verplant. Nach einem ausgiebigen Frühstück, denn Hektik ist der Tod jeder Technik, machte ich mich an den Umbau. Allerdings fand ich kein AsRock Board sonders das besagte ASUS Board in der Maschine. Alles andere war wie bestellt. Okay.., ich machte mich also erst mal weder auf ins Internet um mich über das ASUS Board zu informieren. Beschweren konnte ich mich ja immer noch. Doch was ich da so an Informationen zu diesem Board fand, klang eigentlich sehr vielversprechend. Das Board kann auf max. 2 GByte Arbeitsspeicher erweitert werden und ist mit CPUS bis 3 GHz aufrüstbar. Das waren schon mal gute Kriterien. Alles weitere konnte ich nur durch praktische Tests herausfinden. Also machte ich mich an den Umbau. Alles in allem brauchte ich eine gute Stunde, ein paar Zigaretten und ein paar Tassen Kaffee und der Rechner war einsatzbereit. Nun aber erst mal ein paar Spezifikationen für alle technisch Versierten, bevor ich mich über die praktischen Erfahrungen auslasse.
Spezifikationen:
CPU: Socket A für AMD Athlon XP bis zu 3200+ Prozessoren
Chipset: VIA KM400 (nicht mehr der letzte Schrei aber sehr brauchbar. AdV.)
VIA VT8235 CE
Frontside Bus: 333 / 266 / 200 MHz
Speicher: 2 x 184 – Pin DDR DIMM Bänke. Max Unterstützung von 2 GByte unbufferted PC2700 / 2100 / 1600 NON – ECC DDR SDRAM (auch nicht Highend – aber für meine Zwecke annehmbar)
Slots: 3 x PCI / 1 x AGP 8X / 4X (Davon hätte das Board gut zwei mehr vertragen können)
IDE: 2 x Ultra ATA 133 / 100 / 66 / 33
Grafikchip: Eingebauter VIA UniChrome onboard
Audio: AD 1980 6 – Kanal AudioCodec / SPDIF out Interface (AC 97 Chip)
LAN: VIAVT6103 10 / 100 Mbps Ethernet PHY
I/O Ports: 1x Parallel / 1 x Seriell / 1 x PS/2 Keyboard / 1 x PS/2 Maus / 1 x RJ-45 Lanport / 1 x Audio I/O / 1 x VGA 1 4 x USB 2.0 / 1.1
Interne Anschlüsse: 1 x USB für 2 zusätzliche USB 2 Ports / CPU / Chassis Lüfter Anschluß / 20 Pin ATX Spannungsanschluß / Panel Anschluß / CD/AUX Anschlüße / S/PDIF Out Anschluß / gane/Midi Anschluß / Frontseitiger Audio Anschluß
So, nun kann sich jeder technisch Kundige selbst seinen Reim darauf machen. Für mich selbst sind die onboard Grafik- und Audiochips weniger interessant, da ich hier sowieso meine eigene Soundkarte (hochwertige Soundblaster und Nvidea Grafikkarte) eingebaut habe. Der onboard AC 97 Soundchip hat sowieso so seine Schwächen, da er sehr rauschanfällig ist und nicht zum besten zählt, was man auf diesem Sektor kriegen kann.
Jede Soundblaster, mit EMU 10K1 oder EMU 10k2 Chip, die mit KX Treibern betrieben wird (das ist was ganz anderes als die Creative Treiber – es sind echte Rolls Royce Treiber für diese Soundkarten / speziell für Musiker geschrieben und keine Creative Treiber Modifikationen sondern reine Eigenentwicklungen auf Basis des EMU Chipsets), schlägt diesen Chiptyp um ganze Autobahnlängen.
Für mich relevante Tests:
Erster Start
Ich schloß also die Peripherie (Bildschirm / Tastatur / Maus / Router / Boxen) an, schaltete den Rechner ein und ..... rummsss.... das Betriebssystem war auf dem Schirm, der Internet Router hatte jedoch keine Verbindung. Aber nix rauchte, knallte oder benahm sich sonstwie merkwürdig. Nur das alles geradezu blitzartig vonstatten ging. Windows XP meldete ein paar neue Hardwarekomponenten, die es gefunden hatte und die es nun einzubinden galt. Okay..., also zum zweiten Teil. Rechner wieder runterfahren, neu booten und beim Hochfahren das BIOS aufrufen. Hier galt es nun einiges zu konfigurieren. Das ging recht schnell, denn galt in erster Linie mal, Uhrzeit und Datum einzustellen, den Onboard – Grafikchip und Soundchip abzuschalten, und den korrekten AGP Faktor zu setzen, das Power Management zu konfigurieren und das war es an der Stelle auch schon. Alles andere, Festplattenkonfiguration usw. wurde vom BIOS automatisch korrekt erkannt.
Nun wieder ein Neustart und es galt, die Netzwerkverbindung, die ja jetzt nicht mehr über eine externe Netzwerkkarte sondern über den onboard – Chip geregelt wurde, mit der korrekten IP – Adressierung zu versorgen. Noch mal ein Neustart und danach lief alles. Das Internet war erreichbar, meine Soundkarte reagierte einwandfrei und meine Grafikkarte zeigte sich auch von ihrer besten Seite.
Soundrecording
Nun stand also der Test der Programme an, die eigentlich der hauptsächliche Grund für den Neuerwerb waren. Adobe Audition 2.0 (mein Lieblingsstudiotool für Aufnahmen – da ich darin am versiertesten bin) erschien blitzartig auf dem Schirm. Ich stellte die Latenzzeiten meines KX Asio Treibers neu ein, weil die Hardware es jetzt hergibt, mit Latenzzeiten kleiner als 2,6 Millisekunden zu arbeiten (das kann die Soundblaster mit diesen Treibern), lud eine Spur in das Studio und spielte eine zweite Spur testweise dazu ein. Das klappte mit diesen Latenzzeiten (das ist mit einfachen Worten die Zeit, die zwischen den Hören der vorhandenen Spur und der Spur, die man gerade einspielt liegt und die, wenn dieser Zeitwert zu groß ist, ist die neue Spur nicht im korrektem Timing) geradezu perfekt. Nun noch ein altes Projekt in das Programm laden und ein wenig Soundmastering betreiben. Dazu ein Bündel hochwertiger Echtzeit – Effekte starten um zu sehen, wann der Prozessor zu meckern beginnt. Mit solchen „Spielereien“ kann man einen Prozessor schnell an seine Leistungsgrenzen treiben. Doch der werkelte fröhlich vor sich hin und ließ mich mit sechszehn Spuren Sound die schrägsten Sachen machen. Mein Arbeitsspeicher blieb im grünen Bereich, meine CPU kochte nicht über. Also alles bestens.
Grafiktools
Also auf zum zweiten Testfeld. Photoshop geladen, eine dicke Grafik in 1200 dpi Auflösung geladen und ran an die Manipulationstools. Neue Ebenen starten, Verfremden, Vektorisieren, umwandeln zusammenmergen, weitere Ebenen dazupacken, Schmuckfarben integrieren, eben alles, was so einen Prozessor in Sachen grafischer Bearbeitung richtig streßt. Immer noch alles im grünen Bereich.
Somit hatten die beiden Hauptbereiche, in denen ich meinen Computer einsetze, alles mit Bravour geleistet und die neue Hardware verhielt sich exzellent und mehr als zufriedenstellend.
Langsam ging es auf dem späten Nachmittag zu und nun begann ich ein paar Spieletests. Das ist zwar nicht mein favorisiertes Gebiet, doch immerhin gibt es da ein paar sehr hardwareintensive Programme, die schnell zeigen, was in einer CPU steckt und was nicht.
Games
Ich bin zwar kein wirklicher Freund von DOOM 3, doch das Programm stellt immerhin ganz anständige Anforderungen an einen Rechner, wenn man es ausreizt. Also das Spiel aufrufen, alle Parameter auf Maximal gesetzt und starten. Alles läuft ohne Ruckeln, die Monster grunzen vom Feinsten und es knallt, zischt und kracht wie in der Spielhalle. Die CPU kocht nicht über, der Arbeitsspeicher bleibt cool... schön. Nach einer halben Stunde Spiel hatte ich allerdings die Nase voll von diesem Game. Da ist mir Port Royale 2 sowieso lieber und da sind sicher keine Probleme zu erwarten. Das lief ja schon auf dem alten Rechner bestens.
Brennen von DVDs und CDs
Also abschließend noch ein paar sinnvolle Tests. Das Brennen von DVD’s stand als nächstes auf dem Programm. Also eine DVD ins ROM - Laufwerk, einen Rohling in den Brenner, Nero gestartet und ab gehts on the fly.
Knappe 16 Minuten für einen kompletten Brand 4,7 GByte zu 4,7 GByte. Na das ist doch mal echter Zeitgewinn gegenüber früher. Das Füllen einer CD mit Daten ging so schnell, das ich es nicht mal schaffte, in Ruhe einen Kaffee zu trinken. Kaum gestartet, blies die Kavallerie auch schon ins Horn, um einen erfolgreichen Brand zu melden.
Asus Web - Site ubnd BIOS Update
Zum Abschluß begab ich mich dann noch auf die Web – Site von ASUS, um zu sehen, ob es aktuelle Treiber zu diesem Board zu holen gab.
Die Web – Site war übersichtlich gestaltet und schnell hatte ich gefunden wonach ich suchte. Alle für das Board erforderlichen Treiber wurden angeboten, schön nach Betriebssystemen geordnet.
Mich interessierte besonders ein aktuelles Update für das BIOS. Mit dem Rechner wurde eine CD mit sinnvollen Werkzeugen geliefert, zu dem auch ein BIOS Update Programm gehörte. Also lud ich mir die aktuelle BIOS Update – Datei auf die Festplatte, startete das Updateprogramm und ließ das BIOS updaten.
Jetzt höre ich schon so manchen stöhnen: „Oh Mann! Ohne vorherige Sicherungskopie? Ganz schön mutig.“
Aber keine Sorge. Natürlich habe ich, als ich wußte, das der neue Rechner kommt, mit der alten Maschine noch ein komplettes Backup aller Platten gemacht und so konnte ich im schlimmsten Fall nur Zeit, aber keinen relevanten Daten verlieren. Schließlich bin ich seit vielen Jahren Windows – User. Und da weiß man was man hat, wenn man keine Backups besitzt. Oder sieht das jemand anders?
Nun... das BIOS – Update verlief schnell und reibungslos und nach einen Neustart, einem Aufruf des BIOS und den erneuten Ausschalten von ein paar Features, die beim Update auf werksseitige Default – Werte zurückgesetzt wurden, startete XP und alles lief wie gewünscht.
Fazit:
Nun..., ich kann abschließend sagen, das sich die Anschaffung des Rechners mit diesem Board für mich durchaus gelohnt hat. Ich habe bisher noch keine Probleme mit der neuen Hardware feststellen können und alle Programme arbeiten sehr zufriedenstellend. Nun kann ich mich für längere Zeit wieder gelassen zurücklehnen, meine Musikaufnahmen vorantreiben und auch weiterhin meine grafischen Arbeiten an CD - Covern und Web – Sites in Ruhe angehen. Zudem kann ich auch die Firma, von denen ich die Maschinen gekauft habe, mit ruhigem Gewissen weiterempfehlen. Sie haben kompetent beraten und schnell und zufriedenstellend geliefert. Mehr kann man nicht von einem Internetshop erwarten
...
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
1-1 von 1 Motherboards
Top Webtipps
Amazon.de
Niedrige Preise, Riesen-Auswahl und kostenlose Lieferung ab nur 20 EUR
Produktbeschreibung ASUS A7V8X-MX SE
Technische Daten und ProdukteigenschaftenMotherboard SocketA VIA Apollo KM400 1A/3P LAN VGA SOUND MATX