ASUS K8V Deluxe
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ASUS K8V Deluxe

 Motherboard
Platz 439 in der Kategorie "Motherboards". Prozessor-Sockel: Socket 754 / Formfaktor: ATX / Motherboard Socket754 VIA K8T800 1A/5P RAID SATA GLAN ATX ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 4,20 / 5,00 (4.2 von 5)

ASUS K8V Deluxe Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,20 / 5,00 (4.2 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (4/4).
Bewertungsverteilung:
Verarbeitung:  ausgezeichnet
Ausstattung:  ausgezeichnet
Installation:  einfach
Schnelligkeit:  sehr schnell
Vorteile
  • stabil | viele Anschlüsse | gute Leistung | VIA-Chipsatz
  • Enormes Zubehör
Nachteile/Kritik
  • Lage einzelner Anschlüsse ungünstig | BIOS-Anpassung nötig | Handbuch nur auf Englisch
  • Handbuch leider nur auf englisch
kingfly

das masterboard der mainboards

ein Testbericht von 2004-05-02 14:29:42 vom 02.05.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: s.t....
Nachteile/Kritik: s.t.
Vor ca 2Monaten rüstete ich meinen PC auf, natürlich mit dem neuen AMD64. Als Mainboard kam für mich nur eins in Frage: Das ASUS K8V Deluxe!

1.Einbau:
Der Einbau ist wie bei jedem Mainboard ziemlich einfach für Computer-Freaks, trotzdem tat sich hier mein erstes(einziges) Problem auf: Um meinen CPU-Kühler zu montieren, musst ich das Retention-Modul abschrauben! DIes war jedoch nicht so einfach, denn das Unterteil war am Mainboard festgeklebt. Nach mehreren Versuchen bei der Asus-Hotline durchzukommen, entschloss ich mich, den Schraubenzieher zum abhebeln des Moduls zu benutzen. Und siehe da: es klappte! Der Rest des Einbaus war einfach, das Board war schnell im Gehäuse und CPU, Kühler und Graka installiert, nur die Floppy-Ports sind etwas schwer zu erreichen!

2.Geräeerkennung/Win-Installation
D as Mainboard erkannte sofort alle Geräte korrekt. Die Installation von Windows-XP machte auch keine Probleme.

3.Treiber
Alle nötigen Treiber sind auf CD mitgelieftert, sowohl Chipsatz,Raid,Firewire, als auch USB2.0-Treiber. Zusätzlich schickt Asus sein eigenes Diagnose/Überwachungstool mit: Asus PC-Probe. Mit dem Tool kann man sowohl CPU und Mainboard Temperatur, als auf Kühler-Umdrehungen ablesen. Zur Not lassen sich Signaltöne abspielen, falls etwas nicht stimmen sollte!

4. Bios/Handbuch
Das Bios ist absolut übersichtlich und lässt sich sogar in deutscher Sprache einstellen(AMI-Bios)!
Alle wichtigen Optionen sind schnell gefunden und lassen sich denkbar einfach umstellen!
Nur beim Handbuch hat Asus mit der Sprache gespart, da dies nur in Englisch vorliegt. So kann man manche (wichtige) DInge leider nicht verstehen, was sehr schade ist.

5.Geschwindigkeit/Stabilität
Die Geschwindigkeit des Boards mit dem VIAKT-800 CHipsatz ist beeindruckend! Im Vergleich zu anderen Boards ist das K8V sehr schnell und besonders für Spieler geeignet!
Auch die Stabilität ist gut, obwohl es wohl mit einingen RAM-Rieglen zu Problemen kommen kann. Mein Corsair-Ram arbeitet jedoch hervorragend mit dem Board zusammen!
HIER noch einen Kompabilitätsliste(ganz unten auf der Seite): http://www.asuscom.de/products/mb/socket754/k8v-d/ overview.htm

6.Ausstattung
DIe Ausstattung der Boards ist wie bei allen ASUS.Produkten enorm! Neben Kabeln für SATA(2x)(auch STROMKABEL!), IDE(3x!) und Floppy(2x) gibt es eine Extra Firewire- sowie eine Extra UBS-Slotblende mit 4ports! AUch an kleine Dinge wie extra-Jumper hat Asus gedacht!
Am Mainboard selber befinden sich folgende Anschlüsse:
-4xUSB2.0
-1xFirewire
-1x3ComGbit-L AN
-6Kanal-Audio
-2xPS/2
-Druckerport
-Seriell er Port
-S/pdif Port

7.Fazit
Das Asus K8V-Deluxe ist ein sehr gutes Sockel754-Board, dass gerade für schnelle/stabile PCs ein Muss ist!
Mit dem Preis von ca 130€ ist es zwar nicht das billigste, dafür zahlt sich der Preis auch aus!
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Verarbeitung:Verarbeitung von ASUS K8V Deluxe  Motherboard: 5,0 ausgezeichnet
Ausstattung:Ausstattung von ASUS K8V Deluxe  Motherboard: 4,0 gut
Installation:Installation von ASUS K8V Deluxe  Motherboard: 4,0 einfach
Schnelligkeit:Schnelligkeit von ASUS K8V Deluxe  Motherboard: 4,0 schnell
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¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
BenArt

Super Leistung vom König

ein Testbericht von 2005-03-05 21:48:43 vom 05.03.2005
Empfehlung: ja
Ich habe mir vor ca. 1 Jahr dieses Motherboard gekauft und es in einen neuen PC eingebaut. Dieser läuft täglich mindestens 15h. Das Motherboard wird mit einem AMD 64 3200+ betrieben und wird wirklich seinen guten Auszeichnungen gerecht. Der Preis ist zwar im Vergleich zu minderwertigen ASRock-Boards zwar teurer, jedoch jeden einzelnen Cent wert. Weitere Vorteile sind, dass wichtige Komponenten schon "on-board" sind, womit man wieder ein paar Euros spart. Die Netzwerkkarte (1Gbit) ist genau so top, wie der intergrierte Firewire-Anschluss. Ein weiter Punkt, wovon ich beim ersten Starten sehr überrascht war ist die sehr übersichtliche BIOS-Software. Das lästige Englisch im BIOS kann so in kürzerster Zeit abgestellt werden und Benutzer, welche nicht der Englischen Sprache mächtig sind, können so schlimme Fehler vermeiden.

Mein Fazit: Wenn man sich einen guten Rechner für den Sockel-A 754 anschaffen will, ist dieses Motherboard ein muss.
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:hilfreich
Verarbeitung:Verarbeitung von ASUS K8V Deluxe  Motherboard: 5,0 ausgezeichnet
Ausstattung:Ausstattung von ASUS K8V Deluxe  Motherboard: 5,0 ausgezeichnet
Installation:Installation von ASUS K8V Deluxe  Motherboard: 4,0 einfach
Schnelligkeit:Schnelligkeit von ASUS K8V Deluxe  Motherboard: 5,0 sehr schnell
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Kommentare
moniseiki
moniseiki, 05.03.2005
bei diesem Text fast nicht durch, schreib doch das naumlchste mal auch den Preis mit hin und genaues Pro- Kontra
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peppl

Deluxe? Asus zeigt es ...

ein Testbericht von 2004-03-30 23:25:41 vom 30.03.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Enormes Zubehör...
Nachteile/Kritik: Handbuch leider nur auf englisch
Hallo Community,

angesichts dessen, dass meine "bessere Hälfte" mal wieder um die Häuser zieht, sehe ich mich heute mal wieder "genötigt", einen kleinen Bericht zu schreiben. Er handelt von einem Baustein meines neuen Lieblingsspielzeugs (neuer Rechner, was sonst? *grins*). Es ist das Asus K8V Deluxe.

Auch wenn ich im Folgenden natürlich intensiv auf das Board eingehen möchte, darf ein Teil der anderen Bausteine meines neuen PC's nicht fehlen, weil einige Bausteine für diesen Bericht nicht unerheblich sind.

Hier nun die Gliederung dieses Berichts:

1. Ansprüche und Kaufentscheidung
1.1 Übriges System

2. Technische Daten

3. Lieferumfang

4. Einbau
4.1 Probleme beim Einbau
4.2 Konfiguration der Hardware
4.3 Fazit zum Einbau

5. First Boot

6. Installation von Windows XP
6.1 Treiberinstallation
6.2 Treiberupdates

7. Erfahrungen im Alltag

8. Fazit

9. Hilfreiche Links



[1. Ansprüche und Kaufentscheidung]

Seit mehreren Monaten, wenn nicht sogar Jahren juckel ich auf einem hoffnungslos überalterten Pentium III Coppermine mit 800 MHz / 512MB Ram und einer Elsa Erazor X2 rum. Seit einiger Zeit steht daher fest: "Ein neues System muss her!". Anfang März 2004 war es dann endlich so weit, Konto plündern und ab in den Computerladen meines Vertrauens. Nur was nehme ich? Also noch mal zurück nach Hause und Gedanken machen!

Meine Ansprüche sind nicht ohne, ich will ein System, das
* zukunftsweisend,
* superschnell und
* mit massig Speicherplatz ausgestattet
ist! Zukunftsweisend stelle ich mir dahingehend vor, dass die aktuellste Generation von Prozessoren darauf verbaut werden kann und die neuste Festplattentechnologie verarbeitet wird.

Seit geraumer Zeit lese ich immer wieder die Begriffe SATA oder Serial ATA. Alles klar, so was muss ich haben! Dass die Festplatten selbstverständlich 7200 rpm schnell drehen und mit 8 MB Cache ausgestattet sein müssen, ist hier nicht der Rede wert.

In einer der letzten Ausgaben der Chip las ich mal was über den Calwhammer. Clawhammer war der "Deckname" für den Athlon 64, der Nachfolger des Athlon XP. Na gut, den will ich auch haben! Das von mir zu wählende Mainboard muss also mindestens den 400MHz-Frontsidebus unterstützen, da der Athlon 64 ja intern mit 200MHz (mal X) getaktet ist.

RAID? Jo, hab ich in meinem alten PC, brauche ich also auch in meinem neuen! Sound OnBoard? Hmmm, okay, muss aber nicht unbedingt sein. Firewire? Ja, ein absolutes Muss für meinen CamCorder! USB2.0? Ist heute ja wohl Standard.

Auf der Suche nach einem Board, das alle oben beschriebenen Eigenschaften unterstützt, befragte ich zunächst Asuscom.de, da ich mit Mainboards von Asus in diversen Rechnern schon gute Erfahrungen gemacht habe.

Gesucht, gefunden! Das Asus K8V Deluxe entspricht allen gestellten Anforderungen. Ein schneller Blick auf Chip Online und siehe da, das Asus ist sogar Testsieger aus 10 getesteten Boards für den Athlon 64. - GEKAUFT!


[1.1 Übriges System]

Hier nur kurz die Eckdaten des "restlichen" Systems:
* CPU : AMD Athlon 64 3000+
* Lüfter : Zalman CNPS 7000A Cu
* RAM : 2 Stück Infineon Original DDR-Ram 512MB 400MHz
* VGA : Sapphire Radeon 9800 Pro 128MB
* HDD : 2 Stück Samsung SP 1614 C (160GB / 7200rpm / 8MB / SATA)
* DVD : Toshiba SDM-1802 (DVD-Rom)
* Gehäuse : NoName mit 350 Watt Netzteil


[2. Technische Daten]

Da ich hier mal wieder niemanden mit einer Abschrift der technischen Daten von der Herstellerseite langweilen will, nur ein paar kurze Infos. Für eine ausführliche Info findet Ihr unten den direkten Link zum Hersteller!

* Unterstützung von Athlon64-CPU's
* 3 DIMM-Bänke für bis zu 3GB Arbeitsspeicher (400MHz)
* normaler IDE-Controller für bis zu 4 Geräte
* normaler SATA-Controller für bis zu 2 Geräte
* RAID-Controller für bis zu 2 IDE-Geräte
* RAID-Controller für bis zu 2 SATA-Geräte
* Dolby 5.1 Sound OnBoard
* Optischer Soundausgang
* 2 mal Firewire
* 8 mal USB 2.0
* 1 mal 10/100/1000 MBit LAN (RJ45)
* 11mbit Wireless LAN Adapter (optional)
* Jumperless Overclocking möglich

Wie gesagt, die vollständige technische Beschreibung findet Ihr über den unten stehenden Link!


[3. Lieferumfang]

So viel, wie in dem Paket des Asus K8V Deluxe, hab ich noch nie gesehen.

* Mainboard
* Treiber- und Installations-CD
* englischsprachiges Handbuch
* englischsprachige Kurzanleitung
* Aufkleber (schematischer Aufbau / Pin- und Steckplatzbelegungen)
* 2 Anschlusskabel SATA
* 2 Anschlusskabel UltraATA (66/100/133 IDE)
* 1 Anschlusskabel CD
* 1 Anschlusskabel FDD
* 1 Slotblende mit 4 USB-Anschlüssen (inkl. Kabel)
* 1 Slotblende mit 1 Firewire-Anschluss
* 1 Slotblende mit Lichtleiter und Chinch
* 4 Jumper (falls man welche verbummelt *grins*)
* I/O-Blende
* Software "WinDVD Suite gold"
* Werbung


[4. Einbau]

Angesichts dessen, dass ich für Freunde und Bekannte im vergangenen Jahr 12 Rechner zusammengebaut und konfiguriert habe, sollte der Einbau der Komponenten ein Leichtes sein. CPU in den Sockel, ein Klecks Wärmeleitpaste drauf, Lüfter montiert und Board im Gehäuse verschraubt und …… doch HALT, nicht so schnell!


[4.1 Probleme beim Einbau]

Das Board steckte noch nicht einmal im Rechner, da hatte ich auch schon ein dickes Problem! Durch den supergenialen Zalman-CPU-Lüfter, der ein eigenes Einbausystem besitzt, musste ich alle Halterungen, die von Asus bereits für Standard-Lüfter (z.B. Arctic Cooling, AMD Box usw.) vormontiert wurden, entfernen. Die Plastikhalterung auf der Vorderseite des Boards, welche durch zwei Schrauben mit einer Metallplatte auf der Rückseite des Boards verbunden war, war ruck zuck entfernt. Als ich dann das Board auf den Rücken drehte, erlebte ich mein blaues Wunder. Die Metallplatte auf der Rückseite wollte und wollte sich einfach nicht vom Board lösen. Auf dem Board konnte ich sie aber auch nicht lassen, da die neue Lüfterhalterung einen anderen Abstand zur CPU benötigt, als die Standard-Lüfterhalterung bietet. Da alles Ziehen und Rütteln an der Metallplatte nichts brachte, nahm ich kurz entschlossen einen 3mm breiten Uhrmacher-Schraubendreher und hakte an einer Stelle, die mir günstig erschien unter die Metallplatte und versuchte diese zu lösen. Tatsächlich löste sich die Platte (sie war mit doppelseitigem Klebeband montiert) und ich konnte nun die originale Halterung des Zalman montieren. Natürlich kam vorher etwas Wärmeleitpaste unter die CPU.

Die Stelle, an der ich den "Hebel" lässt sich wie folgt beschreiben: Wenn man das Board (Rückseite) von der I/O-Seite aus betrachtet, sieht man am Rande der Metallplatte runde Metallstücken. Dieses sind keine Lötstellen, sondern Metallverstärkungen! Dort kann man, sofern notwendig, einen Hebel ansetzen. (Dieser Tipp ist natürlich wie beim Lotto - Ohne Gewähr!)

Der weitere Einbau des Boards war nun kein Problem. Alles passte perfekt!



[4.2 Konfiguration der Hardware]

Die Konfiguration der Hardware war relativ einfach, ich hatte ja fast nichts mehr einzubauen. Das einzige Problem war jetzt noch, die richtigen SATA-RAID-Anschlüsse zu finden, da diese leider nicht einwandfrei gekennzeichnet sind. Schaut man sich das Handbuch an, dann befindet sich eine Markierung um alle 4 SATA-Anschlüsse, es sind tatsächlich aber nur zwei.

Für alle, die nicht probieren wollen, es sind die beiden, die dichter am Prozessor liegen. Sie nennen sich SATA1 und SATA2 .. ;o)


[4.3 Fazit zum Einbau]

Der Einbau des Boards gestaltet sich für geübte Bastler relativ einfach. Mit Ausnahme des SATA-RAIDs sind alle Bauteile, Steckplätze und Jumper relativ gut beschrieben. Das gilt sowohl für die Beschriftungen auf dem Board, als auch für den schematischen Aufkleber, als auch das Handbuch.

Die Metallplatte zur Lüfterbefestigung mit dem Board zu verschrauben UND zu verkleben, halte ich allerdings für reichlich stumpfsinnig. Die beiden Schrauben hätten's auch getan!


[5. First Boot]

Das erste Mal booten endete bei mir gleich mit einem schwarzen Bildschirm - aber auch nur, weil ich vergessen hatte, den zusätzlichen Stecker zur Stromversorgung ins Board zu stecken. Nach diesem kleinen Missgeschick lief dann alles wie am Schnürchen. Zunächst erkannte das Bios die neue CPU, taktete sie automatisch ein und startete den Rechner neu. Im Bios nahm ich dann einige kleine Änderungen vor, wie z.B.
* Booten vom DVD-Rom
* Abschalten des FDD-Controllers
* Berichtigung des Videobuffers (128MB)
* usw. usw.

Im nächsten Schritt editierte ich dann das Bios des RAID-Controllers. Für alle, die noch nie mit einem RAID gearbeitet haben: Es ist i.d.R. ein anderes Bios als das des restlichen Boards. Im RAID-Bios fügte ich dann nur schnell die beiden Platten zu einer zusammen (RAID 0), aktivierte sie und schaltete sie als Boot-Device ein.

Top!


[6. Installation von Windows XP]

Jo, XP! Ich musste mich an dieser Stelle leider von meinem geliebten Windows 2000 Professional trennen. Ich schenkte dem Asus-Handbuch Glauben und hörte auf deren Empfehlung angesichts des SATA-RAIDs Windows XP mit dem SP1 zu installieren.

Jeder, der auch den RAID zum First-Boot-Device (C / System) machen möchte, muss aber eines bedenken: Man muss sich von der Asus-Treiber-CD zuerst den RAID-Treiber auf eine Diskette ziehen, da der Controller von Windows XP nicht standardmäßig erkannt wird. XP bricht die Installation immer ab, wenn man ihm nicht den Treiber auf einer Diskette reicht (CD geht nicht!).


[6.1 Treiberinstallation]

Ätzende Sache! Ich habe nicht mitgezählt, wie oft ich den Rechner rauf und runter gefahren habe, aber es war deutlich zu oft! Von XP wird am Board leider relativ wenig erkannt.

Ich kann jedem nur empfehlen (das gilt auch für andere Mainboards), sich nach einer sauberen Installation mit allen Treibern, Updates und Patches, einen Ghost zu ziehen. Ghost ist in meinem Fall "Norton Ghost 2004 Pro", Programme wie Powerquest DriveImage sollten es aber auch tun. Man erspart sich damit beim nächsten Mal eine Menge Arbeit.


[6.2 Treiberupdates]

Zur Zeit (30.03.04) gibt es bei Asus nur wenige Updates. Eines davon ist aber interessant, es ist das Bios in der Version 1.005! Den Link zur Treiberseite findet Ihr unten.


[7. Erfahrungen im Alltag]

Ich besitze das Asus K8V Deluxe jetzt seit einem guten Monat und kann bis heute nur darüber sagen, dass es superschnell und extrem stabil ist. Bisher hat es keinen einzigen Absturz hinter sich. Der RAID arbeitet ebenfalls zuverlässig und schnell.

Selbst einige Overclockingversuche hat das Board schon hinter sich. Allerdings muss ich hier sagen, dass ich kein besonderer Freund des Overclockings bin. Ich probiere es nur mal aus und lasse es dann auch wieder.


[8. Fazit]

Das Asus K8V Deluxe ist ein sehr gutes Board. Es lässt, vielleicht abgesehen von einem Dual LAN, einem IR-Port und einem 4-fach SATA-RAID, keine Wünsche offen.

Ich möchte das Board hier aber auch nicht in den Olymp erheben, da ich weder die technischen, noch die finanziellen Voraussetzungen habe, ALLE am Markt befindlichen Boards zu testen. Für mich kann ich aber sagen, dass ich mit dem Kauf sehr zufrieden bin.


[9. Hilfreiche Links]

Informationen zum Board (Herstellerseite):
http://www.asuscom.de/products /mb/socket754/k8v-d/overview.htm

Aktuelle Treiber (Herstellerseite):
http://www.asus.com.tw/support /download/item.aspx?ModelName=K8V%20Deluxe

Verg leichstest Chip Online:
http://www.chip.de/artikel/c_artikel_1130 8996.html?tid1=14942&tid2=0






(c)2004 by Peppl - Written 4 Ciao&Yopi - 1569 Wörter
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Verarbeitung:Verarbeitung von ASUS K8V Deluxe  Motherboard: 5,0 ausgezeichnet
Ausstattung:Ausstattung von ASUS K8V Deluxe  Motherboard: 5,0 ausgezeichnet
Installation:Installation von ASUS K8V Deluxe  Motherboard: 4,0 einfach
Schnelligkeit:Schnelligkeit von ASUS K8V Deluxe  Motherboard: 5,0 sehr schnell
Elchkopf

Der König der AMD Athlon 64 Mainboards

ein Testbericht von 2004-01-18 16:44:58 vom 18.01.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: stabil | viele Anschlüsse | gute Leistung | VIA-Chipsatz...
Nachteile/Kritik: Lage einzelner Anschlüsse ungünstig | BIOS-Anpassung nötig | Handbuch nur auf Englisch
Es ist das Herzstück eines jeden PC: das Mainboard. Hierbei sollte man nicht sparen und auf Qualität setzen, denn macht man bei der Auswahl einen Fehler so wird man mit dem neuen System sicherlich nicht glücklich. Für meinen AMD Athlon 64 3400+ habe ich mich nach reiflicher Überlegung für das Sockel 754-Motherboard von ASUS entschieden, eine gute Wahl wie ich bis jetzt finde. In meiner großen Serie über meinen neuen Rechner – auf den ich sehr stolz bin – möchte ich Euch diese Komponente heute etwas genauer vorstellen und von den ersten Erfahrungen berichten.

••• Allgemeine Infos •••

Ich habe das Mainboard bei Norsk IT bestellt und 136.78 € bezahlt. Das ist ein sehr guter Preis, man bekommt es in den meisten Fällen derzeit für etwa 145 €. Hersteller und Ansprechpartner ist die

ASUS Computer GmbH
Harkortstrasse 25
40880 Ratingen
Telefon 02102/959931
www.asus.com

Anschauen könnt Ihr Euch das Board unter der direkten URL: http://www.asuscom.de/products/mb/socket754/k8v-d/ overview.htm. Dort findet Ihr zudem zusätzliche Informationen und nette Links zu Support, Downloads und vielem mehr.

••• Technische Details •••

Das Mainboard ist für Prozessoren mit dem Sockel 754 geeignet – und nur für diese. Folglich werden die neuen AMD Athlon 64 CPUs unterstützt, auch jene welche mit einem 1MB L2 Cache ausgestattet sind – das ist bei meinem 3400+ der Fall. Als Chipsätze kommen VIAs K8T800 sowie der VT8237 zum Einsatz – benötigt werden die aktuellen 4in1-Treiber, welche auf CD mitgeliefert werden, allerdings in Version 4.48, im Internet gibt es bereits die 4.51 welche ich ausdrücklich empfehle, da ich auf meinem alten Rechner mit der 4.48 nur Probleme hatte und dort auf die 4.46 setzte.

Das K8V Deluxe bietet drei 184 Pin DIMM-Speichersockets auf die maximal 3 GB Arbeitsspeicher verbaut werden können (auch ECC). Maximal möglich ist PC 3200 DDR 400 Speicher, einen solchen habe ich von Infineon verwendet – 2x 512 MB RAM, dazu aber in einem anderen Bericht mehr. Was die Anschlussseite anbetrifft findet der Anwender hier fünf PCI-Steckplätze, sowie acht USB-Anschlüsse. Aber Vorsicht: auf dem Board selbst sind nur vier vorhanden, vier weitere können über den mitgelieferten Adapter der wie eine PCI-Karte eingebaut wird freigeschaltet werden. Wenn man denn noch Platz hat…die sieben Slotblenden bieten dafür allerdings beste Gelegenheit und sollten auf jeden Fall reichen. Die schnelle Grafikbeschleunigung AGP wird 8-fach unterstützt, da freut sich meine GeForce 5600 und läuft zur Höchstform auf. Bei manchen Spielen erreiche ich jetzt bis dato nie dagewesene Fps.

Ferner sind zwei IEEE1394 Firewire-Anschlüsse sowie ein 3COM Gigabit LAN vorhanden und können genutzt werden. Allerdings unterstützt der Netzwerk-Chip scheinbar nicht den 10 MBit-Halbduplex-Modus was ich für die Aufzeichnung von PREMIERE via Neutrino auf Festplatte benötige. Dafür muss eine zusätzliche Netzwerkkarte von D-Link herhalten. Ein WiFi-Slot für Wireless LAN (WLAN) ist ebenfalls vorhanden, Interessierte sollten dafür auf die o.g. Internetseite schauen, alle Features hier ausführlich darzustellen würde den Rahmen sicherlich sprengen. Übrigens: auch Festplatten in einem RAID-Verbund können betrieben werden, dementsprechende Chipsätze finden sich auf dem Board, AMDs Cool `n Quiet stellt ebenfalls kein Problem dar – eine sehr interessante Angelegenheit, dazu aber in meinem Prozessorbericht morgen mehr.

Die Abmaße betragen 30.5 x 24.5 cm (HxB), es ist also ATX kompatibel. Es sei noch gesagt dass die USB-Anschlüsse alle 2.0-Unterstützung haben (Achtung: Treiber dafür installieren, geht aber etwas umständlich!) und die PCI-Karten entsprechen dem Standard 2.2. Beides ist jedoch abwärts kompatibel so dass auch Besitzer älterer Karten und Geräte das Board nutzen können und nicht alles neu kaufen müssen. Über interne Anschlüsse und Anschlüsse an der Rückseite gebe ich jetzt keine genauere Auskunft, hier sind keine allzu großen Besonderheiten gegeben und wer es genau wissen möchte dem habe ich ja bereits die Internetadresse genannt bzw. kann man sich bei Fragen gerne an mich wenden.

••• Erfahrungen •••

Als ich das Mainboard vor mir hatte bekam ich zunächst einen Schock – soviel Anschlüsse und ich keine allzu große Ahnung von PC-Hardware. Dank des umfangreichen – aber leider nur in Englisch verfassten – Handbuchs samt integriertem Schaltplan waren die einzelnen Verbindungen aber fast ein Kinderspiel. Es traten eigentlich nur wenige Fragen auf, welche ich selber durch Surfen auf diversen Support-Seiten im Internet beantworten konnte.

Die farbliche Gestaltung ist etwas fraglich, hier ist vor allen Dingen die Tatsache zu nennen dass zwei Speicherbänke mit gelber Farbe überzogen, die dritte mit blauer Farbe markiert ist: einen Unterschied gibt es allerdings wirklich überhaupt nicht, daher ist mir nicht klar was Asus damit bezwecken wollte. Probleme, das wurde mir gesagt und habe ich gelesen, gibt es zudem, wenn man die Boot-Festplatte an den ersten IDE-Controller hängt. Dann schaltet sich diese nämlich während des Bootvorgangs kurz ab und anschließend wieder an – dieses Problem habe ich von vornherein umgangen indem ich die Festplatten an IDE 2, die Brenner an DIE 1 angeschlossen habe. Bisher hatte ich mit dieser Kombination noch keine Probleme.

Etwas ungünstig finde ich zudem die Lage mancher Anschlüsse. So ist der Audio-Controller direkt zwischen den PCI-Steckkarten verankert, was zur Folge hat dass das Kabel vom DVD-Laufwerk/Brenner zwangsläufig auf einer solchen liegt. Sicher nicht die beste Lösung, lässt sich aber eigentlich nicht vermeiden. Das Board ist übersät mit VIA-Chipsätzen – darüber bin ich sehr froh, denn mit VIA habe ich in den letzten Jahren sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Installation des Boards über das BIOS geschieht recht schnell, allerdings sind nicht alle Default-Einstellungen wirklich brauchbar. Gerade was das IRQ-Sharing bzw. Plug&Play angeht muss hier doch etwas nachgeholfen werden – man braucht schon eine gewisse Erfahrung um sein Windows-System komplett lauffähig zu machen, gerade wenn viele Erweiterungskarten ihren Platz finden sollen.

Der integrierte 6 Kanal-Soundchip macht seine Aufgabe hervorragend, eine zusätzliche Soundkarte beispielsweise von Creative ist nicht nötig. Das ist klasse und spart einige Euro. Die mitgelieferte Software ist zwar umfangreich aber längst nicht alles ist notwendig – die Treiber für die einzelnen Chipsätze und Controller sollten allerdings nicht unter den Tisch fallen und müssen (!) installiert werden. Toll ist PC-Probe welches die Mainboard- und CPU-Temperatur sowie Lüftergeschwindigkeit etc. permanent überwacht. Meiner Meinung nach etwas speicherhungrig, aber ich habe ja jetzt 1 GB RAM.

Insgesamt gesehen also sowohl von Lieferumfang und Installation ein Spitzenboard, von der Leistung gesehen bin ich ebenfalls mehr als zufrieden – Fehler sind bisher noch nicht aufgetreten, ich habe allerdings gelesen dass es mit Arbeitsspeicher von bestimmten Firmen Probleme geben soll…fehlerfrei arbeitet das Board allerdings mit Corsair, Samsung, Kingston und den von mir verwendeten und empfohlenen Infineon-Riegeln.

••• Fazit •••

Das Asus K8V Deluxe ist ein solides Mainboard mit dem ich bisher noch keine Probleme hatte. Sieht man einmal von dem nicht sehr schicken und etwas umständlich zu bedienenden BIOS sowie einigen kleinen Macken ab bekommt man hier eine klasse Leistung für sein Geld geboten. Ich bin sehr zufrieden und kann den Kauf nur empfehlen – auch wenn natürlich erst ein Langzeittest endgültigen Aufschluss über seine Leistungsfähigkeit geben kann: zu gegebener Zeit werden dann an dieser Stelle natürlich regelmäßige Updates folgen.

In diesem Sinne,

Tschüss, Elchkopf (Oli)
18/01/2004

Auch erschienen bei CIAO.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Verarbeitung:Verarbeitung von ASUS K8V Deluxe  Motherboard: 5,0 ausgezeichnet
Ausstattung:Ausstattung von ASUS K8V Deluxe  Motherboard: 5,0 ausgezeichnet
Installation:Installation von ASUS K8V Deluxe  Motherboard: 4,0 einfach
Schnelligkeit:Schnelligkeit von ASUS K8V Deluxe  Motherboard: 5,0 sehr schnell
1-4 von 4  Motherboards
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Produktbeschreibung ASUS K8V Deluxe

Technische Daten und Produkteigenschaften
Motherboard Socket754 VIA K8T800 1A/5P RAID SATA GLAN ATX
Allgemeine Informationen ASUS K8V Deluxe
EAN: 4719543113479
gelistet seit: 04.12.2003
Hersteller: Hersteller: ASUSASUS, www.asus.de
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