ASUS Pundit-R ID2 Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Traum-PC - endlich bin ich stolzer Besitzer davon
ein Testbericht von oliver812004-11-26 08:54:39vom 26.11.2004Empfehlung: ja
Vorteile: edles, aber schlichtes Design, sehr kompakt...Nachteile/Kritik: überhaupt nichts
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Ein Traum wurde Wirklichkeit...
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Es war vergangenen Sommer, als ich mir meinen Wunsch erfüllt habe. Den Pundit Barebone von ASUS. Sein besonders edles Design hat mir von Anfang an gut gefallen und mich dermaßen gefesselt, dass es für mich nur nur hieß: sofort zugreifen. Barebones wurden bisweilen immer nur belächelt... doch jetzt hat Asus bewiesen, dass es auch anders geht.
Auf möglichst kleinstem Raum die meiste Power heraus holen - so könnte das Motto für den niedlichen und zugleich sehr edlen Barebone-PC lauten.
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Endlich war es soweit
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Für akzeptable 179 € habe ich mir den Barebone gekauft, und jetzt ist das gute Stück zugleich mein Hauptrechner zu Hause. Richtig elegant wirkt dieses Teil in meinem Zimmer... Ich komme aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus !
nun gut...
Rückblende...
so bestellte ich mir also online bei K&M den Asus Pundit... es dauerte ungefähr eine Woche, bis die Lieferung in dem hier ansässigen Shop ankam... endlich !!! Ich konnte es kaum erwarten, dieses edle Teil mein Eigen nennen zu dürfen.
Der Asus Pundit kommt in einem Karton und ist sehr gut zu transportieren, da er einen Tragegriff aufweist und nicht allzu schwer ist.
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Die ersten Erfahrungen mit meinem "Gold-" bzw. "Silberstück"
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Zu Hause angekommen (mein Herzschlag wurde immer schneller...), packte ich das gute Ding vorsichtig aus.
Auf den ersten Blick schien alles vorhanden zu sein, was man zur reibungslosen Inbetriebnahme benötigt. Allerdings war mir schleierhaft, was ein Serial ATA-Kabel im Lieferumfang zu suchen hat. konnten wir uns nicht so ganz erklären, da die verwendete SiS Southbridge lediglich Parallel ATA Ports zur Verfügung stellt und auch keine sonstigen S-ATA-PCI Chips auf dieser Platine zum Einsatz kamen.
Gut, dass ich mir im Vorhinein schon einen Pentium 4 Prozessor mit 3 GHz bestellt habe, den ich dann auch zugleich einbauen konnte. Asus gibt an, das System könnte bis zu einem Pentium 4-Prozessor mit 2,8 GHz betrieben werden - ... inoffiziell läuft das Gerät aber bis 3 GHz !!!
Das Gehäuse lässt sich einfach öffnen... auf der Hinterseite befinden sich zwei schrauben; man muss den Deckel nach hinten ziehen, und schon ist der Blick frei auf das Mainboard...
mmm... roch alles noch ganz neu... so war ich ganz vorsichtig, und machte mich schlau, wie ich den Prozessor am vorsichtigsten einbauen kann. Okay... ein CPU-Lüfter wurde mitgeliefert... ein eigentlich ungewöhnlicher... 70 x 70 x 15 mm, aber das liegt daran, dass Barebone-Gehäuse von vornherein schon knapp bemessen sind und ein gängiger 80 x 80 x 25 mm Lüfter einfach keinen Platz gefunden hätte. Lobenswert ist die vorhandene Heatpipe. Der Asus Pundit war mit einem Kupferkühler ausgestattet, was außerdem einen Pluspunkt bei der Verarbeitung der Komponenten darstellt. So weit so gut... der Prozessor musste rein... dazu war ich gezwungen, den Schacht, in welchem das CD-(oder DVD-)Laufwerk so wie die Festplatte seinen Platz findet, auszubauen, um die Befestigungsclips des CPU-Kühlkörpers zu lösen. Gesagt, getan... jetzt war die Sicht frei auf den Sockel 478 und mehr oder weniger (eher mehr) Stolz nahm ich meinen neuen Pentium 4 HT 3,0 GHz aus seiner Verpackung und baute ihn in meinen neuen PC
ein, setzte den Kühlkörper wieder drauf und danach den Lüfter. Ein weiteres Wort zum Mainboard möchte ich nicht außer Acht lassen: Es war erstaunlich wie viele zusätzliche OnBoard Controller ASUS auf diesem äußerst kleinen PCB untergebracht sind. Neben den heute auf einem gut ausgestatteten üblichen OnBoard Sound, LAN und Firewire hat ASUS allerdings gleich noch einen 4in1 Smartcard Reader, einen PCMCIA Slot und zudem noch das als Option wählbare BlueTooth-Modul eingebaut. Was man hier noch etwas vermissen könnte, wäre ein Infrarot Sende und Empfangsmodul gewesen, dann könnte sich das Pundit Barebone nämlich zu Recht als absolut komplette Multimediazentrale brüsten. Jedoch muss ich das nicht unbedingt haben.
Als nächstes war die Festplatte dran... Da das (wie oben schon kurz erwähnt) Gehäuse sehr eng bemessen ist, muss der Einsatz welcher Festplatte genau überlegt sein. So griff zu einer flüssigkeitsgelagerten Western-Digital-Festplatte mit 200 GB, welche durch die gerade eben erwähnte Flüssigkeitslagerung eine sehr geringe Geräuschentwicklung produziert und welche mit ihren 7200 Umdrehungen dennoch sehr leise ist.
Durch den mitgelieferten PCI Riser ist das Barebone mit maximal zwei PCI Erweiterungskarten aufrüstbar. Da die wichtigsten Komponenten ja bereits OnBoard vorhanden sind und viele Erweiterungen heutzutage auch als USB oder Firewire bzw. in diesem Fall sogar als PCMCIA Lösung erhältlich sind, sollten die beiden PCI Slots allen Eventualitäten genügen. Wem die OnBoard Grafiklösung zu schwachbrüstig ist, hat z.B. die Möglichkeit hier zu einer Sapphire Radeon 9000 PCI oder PNY GeForceFX 5200 PCI zu greifen und somit eine durchaus angenehm spielbare Grafikleistung zu erzielen. In meinem Fall habe ich mir eine ATI Radeon 9250 mit 128 MB DDR RAM zugelegt, welche sehr gut mit diesem System harmoniert. Dazu muss gesagt werden... natürlich besitzt der PCI Bus nicht die Bandbreite wie sie der AGP Port aufweist und bremst diese Lösungen sicherlich auch leicht aus.
ABER diese PCI Grafikkarten sind leistungstechnisch eindeutig Welten vom hier verbauten und in der SiS 651 Northbridge enthaltenen SiS 315 Grafikkern entfernt.
Wir haben es hier mit einem Barebone zu tun, dass sich von seinen Brüdern und Schwestern optisch deutlich abhebt. Zwar sind die Erweiterungsmöglichkeiten begrenzt, aber dies ist ja bekanntlich bei jedem PC der Fall (nicht nur bei Barebones) und die besagten Erweiterungsmöglichkeiten sind mehr als ausreichend... so lassen sich maximal 2 GB Arbeitsspeicher einbauen, welche meines Erachtens fast schon "zu viel des Guten" sind... ich habe mir einen 1 GB-Riegel gekauft und XP hat mit diesem System eine maximale Speicherauslastung von vielleicht 25 %... also weitaus ausreichend... geschweige denn von 2 Gigs.
Zur Lautstärke nochmal genauer...
Vorausgesetzt man wählt nicht allzu übermäßig heizfreudige Hardwarekomponenten (Festplatte und Prozessor) und man aktiviert im Bios die ASUS-eigene Lüfterregelung Q-Fan, kann man sich über ein angenehm leises Surren freuen. Lediglich die ersten 2 Sekunden nach dem Betätigen des Startknopfes dreht der AVC Lüfter des Prozessorkühlers mit voller Lautstärke, denn genauso lange braucht Q-Fan, um seine Funktion aufzunehmen.
Zur Info: Bei einem Pentium 4 mit 3 GHz entsteht eine ungefähre Geräuschentwicklung zwischen 28 und 39 db/A.
Das Gehäuse besitzt zudem jeweils 2 USB-Schnittstellen... vorne zwei, hinten zwei... beide
-natürlich- USB 2.0. Lobenswert, Asus !
Ein klasse System... das gute bis ausreichende Power bietet und obendrein noch gut aussieht !!!
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Nun zu allen technischen Details im Überblick
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Abmessungen: 91 (B) x 357 (T) x 275 (H) mm
Laufwerksschächte: 1 externer 5,25"-Schacht;
1 interner 3,5"-Schacht
E/A an der Vorderseite 1 PCMCIA
1 4-in-1 Kartenlesegerät (SM, MS, MMC, SD)
1 S/PDIF-Eingang
1 S/PDIF-Ausgang
2 IEEE 1394 (6-Pin, 4-Pin)
2 USB 2.0
1 MIC-Eingang
1 Kopfhörer
E/A hinten PS/2 KB/Maus, MIC-Eingang/Line-In/Line-Out
1 S-Video
1 TV-Ausgang
2 USB 2.0-Ports
1 RJ-45-Port (LAN)
1 DVI-Ausgang
1 VGA-Port
1 paralleler Port
1 serieller Port
Stromversorgung: 200 W, PFC Netzteil
Motherboard ASUS P4S8L
CPU-Unterstützung: Intel Pentium 4 Socket 478 2,8 GHz+ (inoffiziell 3,0 GHz)
Chipset SIS 651/962
FSB 533/400 MHz
DIMM 2 DDR PC 2700/2100/1600 DDR SDRAM
DIMM-Sockel 2 mit bis zu 2 GB
Grafik SiS 315 Integrierte Grafik mit 256 Bit (Faster Engine Clock)
Audio Eingebaute AC‘97
USB USB 2.0
LAN Integrierte 10/100 Mbps
Erweiterungssteckplatz 2 PCI-Steckplätze
CD/DVD 52x CD-ROM oder 16x DVD-ROM (optional)
O/S Support Window 2000/XP
Asus bietet außerdem einen stets aktuellen Treiber-Support für sämtliche Komponenten und für's Bios an. Einfach genial !
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Mein Fazit
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Jetzt habe ich meinen Traum-PC gefunden... der nicht nur Leistung bringt sondern gleichzeitig auch optisch was hermacht und sich nicht nur von seinen gleichnamigen (Barebones) "Brüdern" abhebt, sondern auch oder gar gerade "stinknormale" graue PC-Kisten im Abseits stehen lässt. So viel zum Thema... es kommt NICHT NUR auf die inneren Werte an... jedenfalls bin ich jetzt sehr glücklich mit diesem System und ich werde es ganz sicher nicht mehr hergeben. Klasse Entwicklung, die Asus da auf die Beine gestellt hat !!! Und auch ideal für's Wohnzimmer !!! Ich gebe hier drauf eine glatte 1 mit Stern !
Meine Berichte sind ebenso unter dem Namen "oli81" bei ciao ersichtlich !
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Produktbeschreibung ASUS Pundit-R ID2
Technische Daten und ProdukteigenschaftenPC Barebone Motherboard Socket478 ATI RS300 VGA LAN Sound IEEE
Allgemeine Informationen ASUS Pundit-R ID2
EAN: 4719543535127
gelistet seit: 06.07.2004
Hersteller: ASUS, www.asus.de weitere ASUS Barebone PCBewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung:
Allgemeine Daten
Farbe: silber
Maße (B x H x T): 91x275x357 Millimeter
Netzteil: 200 Watt
Geräte-Typ: Mini PC
Ausstattung
Soundkarte: ATI AD1888 6 Channel
3.5'' Intern-Gesamt: 1
PCI: 2
Grafikkarten-Typ: ATI Radeon 9100
RAM maximal: 2048 MB (Megabyte)
RAM Sockel: 2x DIMM 184 PIN DDR
RAM Typ: PC3200 / PC2700 / PC2100
Chipsatz: ATI Radeon RS300
Front Side Bus: 800, 533, 400 MHz (Megahertz)
Geeignete CPUs: Pentium 4 / Celeron
Motherboard-Typ: Asus P4R8L
Prozessor-Sockel: Sockel 478
Southbridge: ATI IXP200
5.25'' Extern-Gesamt: 1 Anschlüsse
LAN-Anschluss: 10 / 100
Card Reader: 4in1
Firewire-Ports: 2
Kopfhöreranschluss: 1
Line-Out: 1
Mikrofoneingang: 1
Monitoranschluss: 1
PCMCIA: 1
Port I/O: 1 Par, 1 Ser
PS/2: Maus, Tastatur
RJ-45: 1
S-Video-Anschluss: 1
S/P-DIF: Ausgang: 1
TV-Ausgang: 1
USB-Anschluss: 4x USB 2.0 Weitere Merkmale
Besonderheiten: 1xDVI-Out