A Broken Frame - Depeche Mode
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A Broken Frame - Depeche Mode

Platz 986 in der Kategorie "CDs: Musik aller Interpreten". Tonträger-Typ: CD / Genre: Rock / Pop / Interpreten von A-Z: D / ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 4,50 / 5,00 (4.5 von 5)

A Broken Frame - Depeche Mode gebraucht & neu

A Broken Frame - Depeche Mode Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,50 / 5,00 (4.5 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (2/2).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • alles
  • Abwechslungsreich, CD-Booklett mit Texten
Nachteile/Kritik
  • nichts
  • „Monument“ und „Satellite“
kentbrockmann

Die Beste von Depeche Mode

ein Testbericht von 2003-09-04 21:01:25 vom 04.09.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: alles ...
Nachteile/Kritik: nichts
Dieses Album wird für mich immer in allerbester Erinnerung bleiben, denn es war das erste, was ich als 12 jähriger Steppke gaaanz stolz in den Händen hielt. Mit dieser Schallplatte (damals hieß es noch net CD) begann eine wunderbare Freundschaft zwischen mir und der englischen Synthie-Band, die durch viele Höhen und Tiefen ging, aber bis heute noch anhält.

Depeche Mode kannte ich damals von dem Song love in it self, was sich auch auf diesem Album befindet, zudem besaß ich damals eine schwarz aufgenommene Live-Cassete der Construction Time Again Tour (gab leider mal Bandsalat und alles war futsch). Nachdem nun auch die Schallplatte gänzlich abgenutzt war, hab ich mir das Album irgendwann aucheinmal auf CD geholt, um es heut einmal bei Ciao zu präsentieren.

Das Cover bedarf keiner weiteren Vorstellung, denn es ist abgebildet, auf der Rückseite befindet sich ebenfalls der gutgebaute Bergarbeiter mit dem Hammer über seiner Schulter. Songtexte befinden sich im Inlay.

1. Love in it self

Das erste Lied, welches ich von Depeche Mode gehört habe. Ein guter Opener, gemäßigtes Tempo, eine recht hohe Dave Gahan Stimme und ein supertoller Refrain, lassen einen gleich zu Anfang Schauer über den Rücken laufen. Es ist keins der bekannten Songs, wohl aber auch eine Singleauskopplung gewesen.

2. More than a Party

Schnell aufeinander folgende Klaviertöne animieren von der ersten Sekunde zum gnadenlosen Abtanzen. Dave Gahans Stimme ertönt kräftiger als beim ersten Lied, ein absolutes Partymuß, im Hintergrund immer wieder ungewohnte Synthiesizer-Geräusche.

3. Pipline

Ein sehr dumpfes langsames, tragendes Lied, vorgetragen von Martin Gore. Verschiedene Geräusche wie Hämmer oder eine Herunterfallende Kugel bescheren dem Lied immer wieder überraschende Momente. Gore's Stimme tragen zu einer recht traurigen Atmosphäre bei.

4. Everything Counts

Muß wohl kaum weiter vorgestellt werden, wir Fans können nicht ohne dem Lied, die Nichtfans mögen es sogar und die Ignoranten haben es wenigstens schon einmal gehört. Die Hymne ist eins der wenigen Charthits von Depeche Mode, die auch heute in jedem Konzert absolutes Pflichtprogramm sind. Besonders der Refrain von Martin Gore erzeugt bei mir immer wieder Gänsehaut.

5. Two Minute Warning

Ein Lied, welches bei den Kritikern nicht besonders gut ankam, was ich selbst nicht verstehe, ich mags gern. Wieder eine recht hohe Gahan Stimme erzeugen in den Strophen eine gewisse Romantik, im Refrain wird seine Stimme etwas kräftiger und erzeugt ein wenig mehr Druck.
Kein sehr schnelles Lied, aber nicht tragend genug für eine Ballade.

6. Shame

Eins meiner Lieblingslieder dieses Albums, wenig instrumentale Begleitung bei Gahans Gesang, eine hübsche Melodie, die immer wieder nach dem Refrain eingespielt wird. Textmäßig versucht sich Depeche mode mit einem sozialkritischem Thema, der Armut.

7. The landscape is changing

Das einzige Lied, mit dem ich mich nicht so richtig anfreunden kann. Es geht um unsere Umwelt und deren Verschmutzung. Interessante elektronische Einspielungen, eine seichte Stimme von David Gahan. Für dieses Thema ist mir das Lied zu kraftlos, trotzdem sicherlich hörenswert.

8. Told you so

Ein Lied, welches in der Studioversion ein wenig verunglückt scheint, ich hab es aber schon 2 mal live gehört und da kommt es ganz anderes rüber. Der Song ist etwas schneller als auf diesem Album üblich, die melodien wirken etwas kompliziert und verzerrt, das Lied weist keine wirklich klare Linie auf, dadurch wird es aber erst interessant.

9. And then

Zum Schluß erklingt mein persönlicher Favorit dieses Albums. Ein wohltuendes entspannendes Tempo, eine Gefühlvolle Stimme von David Gahan, ein Refrain in dem sich Gore und Gahan endlich einmal zusammen die Ehre geben, einer der seltenen Songs, bei der eine akustische Gitarre eingesetzt wird. Optimal zum träumen.

10. Everything Counts

Es wird nur noch einmal der Refrain von Martin Gore hier eingespielt, keine Wiederholung des gesamten Songs, was das sollte weiß ich net, ich finds in Ordnung, man hätte es aber auch weglassen können.


Was macht dieses Album für mich zum Besten Album von Depeche Mode..., das ist schwer zu erklären zum einen ist es natürlich der Nostalgiegedanke, dass es mein erstes Album war, zum anderen spielen Depeche Mode dort noch außerhalb jeden Kommerzes, was sich spätestens mit dem nächsten Album "Some Great Reward" änderte. Das Album enthält eine gehörige Portion Romantik, die in den nächsten und auch bei den Vorgängeralben fehlt. Die Musik ist gut ausgefeilt, die Texte werden ab diesem Album etwas anspruchsvoller, Depeche Mode reifte mit diesem Album zu einer ernst zu nehmenden Band. Ich verbinde mit diesem Album zuerst einmal Entspannung, da die Lieder sehr ruhig gehalten sind, keine schweren Elektro-Pop Einspielungen kommen. Natürlich verbinde ich mit diesem Album auch Everything Counts, aber das ist nicht das einzig gute Lied dieser CD, deshalb vergebe ich natürlich 5 Sterne und ein großes Dankeschön für ein wundervolles Musikerlebnis.

Träumende Grüße vom Jens
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
T_Goose

Der Neuanfang

ein Testbericht von 2003-06-19 18:04:17 vom 19.06.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Abwechslungsreich, CD-Booklett mit Texten...
Nachteile/Kritik: „Monument“ und „Satellite“
Hallo liebe Leser. Heute ist es Zeit für meinen zweiten Bericht in meiner Depeche Mode Reihe. Der heutige Bericht handelt von dem Album „A broken Frame“ welches im Jahre 1982 erschienen ist. Nachdem Vince Clarke Depeche Mode verlassen hatte, waren Dave Gahan, Martin L. Gore und Andy Fletcher nun auf sich gestellt und mussten einen Neuanfang starten. Martin L. Gore war von nun an für die Texte zuständig und mit Alan Wilder verstärkten sie sich zusätzlich. Was sie können, bewiesen sie in diesem Album. Aber, lest am besten selbst.

Cover :
#####

Auf dem Cover ist eine Bäuerin zu sehen, die auf einem Feld ist. Sie hat eine Sichel in der Hand, mit der sie im nächsten Moment ein paar der Ähren abschneiden will. Der Himmel über ihr sieht sehr trüb aus und es schient, als würde es in ein paar Momenten stark anfangen zu regnen. Oben rechts in der Ecke steht in roten Buchstaben „Depeche Mode“ darunter in gelber Schrift „A broken Frame“.

Auf der Rückseite sind alle Titel mit dazugehöriger Nummer und Zeit aufgelistet. Sehr hilfreich, wie ich finde. Insgesamt sind es 10 Titel, die eine Gesamtlaufzeit von 40:58 Minuten.

Das CD-Booklett ist diesmal recht ausführlich. Es beinhaltet es keinerlei Bilder der Band, aber dafür sind immerhin die Liedtexte abgedruckt. Das finde ich schon sehr gut, da ich so beim Hören der Musik die texte mitlesen kann, falls ich sie nicht ganz verstehen sollte.

Titel :
#####

Leave in Silence ( 4:48 Min. )
My secret Garden ( 4:46 Min. )
Monument ( 3:14 Min. )
Nothing so fear ( 4:16 Min. )
See You ( 4:33 Min. )
Satellite ( 4:43 Min. )
The meaning of Love ( 3:06 Min. )
A photograph of You ( 3:05 Min. )
Shouldn’t have done that ( 3:13 Min. )
The Sun & the Rainfall ( 5:05 Min. )

Einzeltitel :
########

Leave in Silence
Ein etwas schwermütiger Chor bringt die ersten Klänge. Doch wer eine langweilige Nummer erwartet, den kann ich hier getrost beruhigen, denn schon nach wenigen Sekunden geht es durchaus kraftvoll zu Werke. Auch wenn der Name des Titels etwas anders verrät, so ist von Ruhe nicht viel zu hören. „Leave in Silence“ wurde sogar zur Single-Auskopplung und schaffte es in den Charts immerhin bis auf Rang 18! Ein verheißungsvoller Auftakt für das Album, hier solltet ihr reinhören...

My secret Garden
Auch hier wird mit sanften Klängen begonnen, wobei mich diese irgendwie an ein Schlaflied erinnern. Doch auch damit ist nach wenigen Augenblicken Schluss und Dave setzt mit seinem tollen Gesang ein. Dieser ist zwar langsam und nicht so ausdrucksstark wie bisher gewohnt, aber trotzdem kann er mich mit seinem Gesang überzeugen.

Monument
Ruhige und teilweise langweilige Klänge auf dem Synthesizer bieten den Anfang des Liedes. Ich hoffe, dass es wie bei den beiden Liedern zuvor gleich besser wird, aber ich werde doch enttäuscht. Daves Gesang lallt total vor sich hin und es kommt überhaupt keine Stimmung auf. Hier ist doch ganz klar zu merken, dass Depeche Mode noch nach ihrer Richtung suchen. Diese wird sich aber ganz sicher nicht durchsetzen, da sie ansonsten viele Fans vergraulen würden. Also, überspringt das Lied am besten, ihr verpasst nichts...

Nothing so fear
Das ist doch schon wieder viel mehr nach meinem Geschmack! Fetzige und sehr rockige Synthesizerklänge geben den Einstieg zu einem wundervollen Lied. Alles klingt wunderbar harmonisch und ich kann mich ganz entspannt zurücklegen, die Augen schließen und vor mich hinträumen. Gesang gibt es bei diesem wunderbaren Stück nicht, da es sich um ein reines instrumentales Stück handelt. Aber es gehört, vielleicht gerade deswegen, zu dem absoluten Geheimtipp auf dem Album! Dabei ist es zum Laufen im Hintergrund genauso bestimmt, wie zum genauen Zuhören. Also, hört es euch an...

See You
Eine weitere Singleauskopplung, die es bis auf Platz 6 schaffte, steht an. Angenehme Klänge auf Synthesizer und Drums geben einen würdevollen Einstieg für dieses Lied. Auch der einsetzende Gesang ist sehr sanft und schmiegt sich so bestens an die Melodie an. Es handelt sich bei dem Lied um eine Ballade, wo eine Liebe aus den Augen verloren wurde, die man jetzt gerne wieder sehen möchte. Hätte nicht gedacht, das DM von so etwas singen können, aber es gefällt mir ausgezeichnet! Der Refrain ist dabei sehr einfach, melodiös und geht sofort ins Ohr, so dass man einfach mitsingen muss. „All I want to do is see you, Don’t you know that it’s true“ Ein weiteres Highlight des Albums!

Satellite
Oh graus, welch eine Langeweile! Das Geklimper auf dem Keyboard ist kaum auszuhalten und auch der Gesang, der lustlos vorgetragen wird, ist kaum zu ertragen. Ich habe das Gefühl, als würde ich gleich einschlafen. So etwas möchte ich eigentlich nicht hören, aber vielleicht mussten sich die Jungs nach den guten Liedern bisher mal eine Auszeit gönnen. Anders kann ich mir das nicht erklären. Für mich gehört „Satellite“ zur schlechtesten Nummer auf dem Album. Überspringt es am besten...

The meaning of Love
Vorbei ist es mit der schlechten Laune. Fröhliche Klänge auf dem Keyboard und eine fetzige Drum bringen mich wieder zu lachen. Das Tempo ist dabei sehr schnell, und mir geht die Musik direkt vom Ohr in die Beine. Daves Gesang ist sehr ausdrucksvoll und er überzeugt diesmal wieder auf ganzer Linie. Sehr schön finde ich den Refrain, den alle Bandmitglieder versetzt singen, was sich sehr originell anhört. Wirklich ein durchaus gelungenes Lied, was mir sehr gut gefällt. Hörpflicht!!!

A photograph of You
Wieder ein sehr poppiges Lied, was ein flottes Tempo hat. Der Gesang ist diesmal zwar nicht so stark wie zuvor, aber trotzdem überzeugt sie mich vollkommen. Das Pfeifensolo in der Mitte des Liedes ist einfach phänomenal und ist ein echter Höhepunkt. Alles in allen, ein tolles Lied, was garantiert mit zu den besseren gehört...

Shouldn’t have done that
Ein ruhiger Chor bietet den Anfang dieses Stückes. Der Gesang ist dabei mehr ein Sprechgesang. Dann gibt es ein paar Klänge auf dem Synthesizer. Anschließend wieder Gesang und dann wieder ein paar einzelne Klänge. Das alles erinnert mich irgendwie an Gesänge im Mittelalter, wo Gesang und instrumentale Abschnitte im Wechsel gespielt wurden. Später jetzt dann auch noch Klatschen ein, was sich anfeuernd und aufmuntern anhört. Auch wenn des Lied etwas ganz anders ist, so gefällt es mir doch irgendwie. Gut ist das Ende, wo ein Windhauch den Übergang zum nächsten Lied bildet...

The Sun & the Rainfall
Ohne Pause geht es über zum letzten Lied auf diesem Album. Es beginnt dabei mit einem langen, ruhigen instrumentalen Teil. Dieser hört sich sehr elegant an und lädt auch wieder zum Träumen ein. Doch diesmal bleibt es nicht nur bei den Klängen, es kommt auch noch Gesang dazu. Und was für einer! Daves Stimme ist sehr einfühlsam und passt sich den Instrumenten wunderbar an. Alles harmoniert bestens zusammen und so bietet das Lied einen tollen Abschluss. Hier solltet ihr auf jeden Fall mal reinhören.

Fazit :
#####

Um es gleich vorweg zu nehmen, mir gefällt das Album sehr. Auch wenn es mit „Monument“ und „Satellite“ zwei sehr schwache Lieder hat, aber der Rest ist wirklich genial. Depeche mode haben die Trennung von Vince Clarke sehr gut überstanden und sind auf dem richtigen Weg. Auch wenn sie noch etwas experimentieren müssen, so hatten sie schon in diesem Stadium das Zeug zur absoluten Topband.

Die Abwechslung aus fetzigen und langsamen Stücken ist auf diesem Album sehr gut gelungen. Ich finde auch, dass dies zeigt, dass Depeche Mode nicht auf eine bestimmte Richtung festgelegt sind. Sie können sowohl durch poppige Stücke unterhalten und die Zuhörer auch mit ihren Balladen fesseln. Dabei möchte ich besonders das instrumentale Stück „Nothing so Fear“ erwähnen, was wirklich wunderbar zum Träumen und Entspanne einlädt.

Das Cover finde ich gelungen. Auf der Rückseite sind alle wichtigen Informationen zur CD, mit Titel- und Zeitangabe enthalten, und sogar die Texte sind im CD-Booklett abgedruckt. Auch wenn es noch keine Bilder gibt, ist dies doch eine tolle Entwicklung gegenüber dem ersten Album gewesen.

Ich vergebe für das Album die Note 2, da es mich zwar schon überzeugt hat, aber durch die beiden schwachen Stücke „Monument“ und „Satellite“ etwas an Stärke verliert. Aber damals standen sie ja auch noch am Anfang ihrer großen Karriere. Ein Empfehlung möchte ich euch aber trotzdem aussprechen, da die Musik einfach mit zu dem Besten zählt, was es je gab.

Ich danke euch allen fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.

Ciao T_Goose
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
1-2 von 2  CDs: Musik aller Interpreten
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Produktbeschreibung A Broken Frame - Depeche Mode

 
Allgemeine Informationen A Broken Frame - Depeche Mode
gelistet seit: 09.09.2003
Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 4,50 / 5,00
Allgemeine Informationen
Tonträger-Typ: CD 
Interpreten von A-Z:
Interpret: Depeche Mode 
Genre: Rock / Pop 
A Broken Frame - Depeche Mode im Vergleich

Preisverlauf für A Broken Frame - Depeche Mode

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