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![]() Meine wundervolle Abyein Testbericht von LeaofRafiki2002-06-02 23:21:16 vom 02.06.2002 Empfehlung: ja"Nur anrufen und mich mal erkundigen...", so sagte ich zu mir selbst, weitere Konsequenzen ahnend. Die Dame am Telefon war sehr nett, sie hätte sogar einen Kater in diesem Wurf, so daß ich doch gleich hinfuhr. Wir verbrachten vergnügliche Stunden auf dem Teppich ihres Arbeitszimmers, umringt von, wenn ich mich recht erinnere, 13 (dreizehn!) Kitten. Beide ihrer Katzendamen, die andere eine prächtige Main-Coon, hatten im Abstand von zwei Tagen geworfen, so daß sie die Welpen gemeinsam und abwechselnd aufzogen. Der Wurf, der mich interessierte, war im Herbst als Produkt einer wunderschönen wildfarbenen Somali Dame von feinster Abstammung und einem Straßenkater, mit dem sie sich verlustiert hatte, entstanden. Es waren fünf oder sechs Welpen, aber nur ein einziges, sehr schüchternes Katerchen. Sehr schnell umgarnte mich der einzige kurzhaarige Welpe aus dem Wurf, verspielt, freundlich-neugierig, aber "Ih, ein Mädchen!", das zudem noch wegen ihres kurzen Fells den Namen "Borsti" trug. Der kleine Kater hatte es mir angetan, das Mädel mich bereits adoptiert, so daß ich nach einer Nacht Bedenkzeit beschloß, das Doppelpack zu nehmen., zumal sie als Geschwister eng miteinander verbunden waren. Im Stillen hatte ich ob dieser Wahnsinnstat auch die Hoffnung, daß die beiden sich viel miteinander beschäftigen würden und so der Rest meiner siebenköpfigen Bande nicht allzu eifersüchtig werden würde. So kamen Lea, meine Aby-variant (so nennt man die nicht ganz lupenreinen) und Jojo, ein Somali-variant, zu mir. Lea ist auch heute, mit 3 Jahren, immer noch eine prächtige Vertreterin ihrer Rasse: Verspielt bis zum GehtnichtMehr, immer zu Blödsinn aufgelegt, dribbelt sie alles, was kullern kann, durch die Wohnung. Im Garten ist sie eine hervorragende Sprinterin und hat eine Mini-Kätzchenweide so oft erklommen, daß diese unter der Last der größer und schwerer werdenden Katze schief gewachsen ist. Allerdings ist sie auch, ebenfalls typisch für ihre Rasse, sehr dominant und zuweilen gegenüber ihren Mitkatzen etwas zickig. Ihre abyhafte Menschenbezogenheit äußert sie darin, daß sie auf Pfiff kommt, und mich jeden Abend und jeden Morgen mit nuckeln und treteln zu Bett bringt bzw. weckt. (Seitdem kann ich keine weiten Ausschnitte mehr tragen, da sie mir's Dekolltee verschandelt hat...). Im November 1999 bekam sie nach der Hochzeit mit einem blauen Somalikater (Schneepfötchens Euro Champion Blue Bärli) drei wundervolle Töchter. Ich hatte mich sooo darauf gefreut, Hebamme spielen zu dürfen, aber Lea war da anderer Meinung. Drei Tage vor dem errechneten Termin wurde ich frühmorgens wach durch ein Fiepen, daß eigentlich noch nicht in diesem Raum gehörte. Als ich mir die Augen rieb, leckte sie gerade das dritte Kleine trocken. Jojo, ihr Bruder, begrüßte sie freundlich mit KöpfchenLecken, auch die anderen durften ihren Nachwuchs auf dem Schaffell im Ohrensessel begutachten, bevor ich sie in den Garten scheuchte, damit die junge Muter sich von der Anstrengung erholen konnte. A propos, sie war eine außerordentlich gute Mutter, fürsorglich aber nicht gluckenhaft. Einzig daß sie ihre Kinder, als sie anfingen zu krabbeln, partout ins oberste Wäschefach in knapp 2 m Höhe in Sicherheit bringen wollte, führte zu leichten Streitigkeiten in Fragen Kindererziehung zwischen uns. Zu unser aller Freude entpuppten sich die drei Welpen als blaue Somalis, wobei sich herausstellte, daß Leas Papa kein heruntergekommener Streuner war sondern ein, im wahrsten Sinne des Wortes ebenfalls blaublütiges Wesen, was zur anschließenden Adelung der Bande führte. Nele und Fine leben heute noch bei uns. An dieser Stelle eine Erklärung zu den Namen: "Rafiki", so lautet der Name meiner Patengepardin in Namibia, ist Suaheli und bedeutet "Freund". Ich dachte mir, das sei ein schöner Name für einen Katzenzwinger (ja ja, ich hatte mal vor, zu züchten...), in dem alle, aber auch wirklich alle Katzen mit mir Tisch und Bett teilen. Also meldete ich mich in einem Zuchtverband an. Da Leas Töchter zu 3/4 reinrassig sind, bekamen sie einen sogenannten Experimental- Stammbaum (was besagt, daß sie sich auf Aufstellungen erst als zur weiteren Zucht geeignet erweisen müßten) und den stolzen Namen "Rafiki's Nele" und Rafiki's Josefine. Ihre Mutter Lea kriegte als Bonbon ebenfalls einen Stammbaum, aber "nur" den Namen "Lea of Rafiki", da sie als halber Bastard eigentlich und uneigentlich nicht zur Zucht geeignet ist. Mittlerweile sind alle drei Damen kastriert (so heißt es korrekt - denn bei "nur" einer Sterilisation würden sie weiterhin rollig werden), der Zuchtgedanke zu den Akten gelegt. Zurück zum Thema: Ich möchte diesen liebenswerten Wildfang nicht mehr missen, auch wenn sie manchmal, was bei ihrer Rasse öfter vorkommt, zu leichten Magen- und Darmproblemen neigt. Durch ihr kurzhaariges Fell ist sie sehr, sehr pflegeleicht. Ich habe sie bislang nicht ein einziges Mal gebürstet... Sie ist sehr zierlich, ebenfalls typisch für diese Rasse, bringt knapp 3 kg auf die Waage (Jojo hingegen schafft locker seine 6 kg.). Von der Fellfarbe her ist sie "wildfarben" mit herrlich geticktem, d.h. gebändertem Haar. Sie ist bei jedem Wind und Wetter draußen, neugierig und nicht einmal wasserscheu. Einmal beobachtete ich sie dabei, wie sie unter dem Rasensprenger saß und aufmerksam die fallenden Tropfen betrachtete. Nachher durfte ich sie dann allerdings abtrocknen... Sie ist sehr stimmgewaltig und überaus gesprächig, womit sie jeder Orientalin und/oderSiamkatze Konkurrenz machen Könnte - also nichts für dünnwandige Mietskasernen., erst recht nicht bei Rolligkeit. Dann sind eher Ohrstöpsel angesagt. Reinrassige Vertreterinnen ihrer Art sind teuer. Sie kosteten inVor-Euro-Zeiten so um und bei ab 800 DM aufwärts. Es gibt Abessenierkatzen in wildfarben, rot, den entsprechenden Verdünnungen blau, fawn, sowie in silber, chocolate und was den Züchtern sonst noch an neuen Farbgebungen einfällt. Sie werden schon sehr lange gezüchtet, so daß es kaum Schwierigkeiten geben dürfte, eine zu ergattern. Mir persönlich allerdings gefällt eine "halbe Aby" viel besser. Sie sind, dank des aufgefrischten Genpools nicht so anfällig und insgesamt robuster. Wer "Lea of Rafiki" bewundern will, kann dies gerne auf meiner ebay-Seite tun: http://members.ebay.de/aboutme/leaskatzenhilfe/ Bitte diesen Link NICHT als Werbung aufzufassen, aber sonst wüßte ich nicht,wie das Bild bekannt machen. Abgesehen davon daß die Erlöse dieser ebay-Seite NUR dem Katzenschutz zugute kommen! Danke an Tobi.Birkner für den Hinweis, daß dies eventuell falsch aufgefaßt werden könnte! © LeaofRafiki 06.01.2001/ 11.04.2002/02.06.2002 ... |
Anuschka, 05.06.2002
ich werd mich wohl ewig fragen, was so in unseren beiden chaoten drin ist...
anya66, 20.06.2002
allerliebste Gruumlszlige!
Kitos, 04.06.2004
eine Abessinier ist ja so einer meiner Traumlume. Leider habe ich zur Zeit nicht so viel Zeit, um mich fuumlr eine neue Katze zu entscheiden. Und dann ist sa noch mein Afghane, der momentan niemanden neben sich dulden wuumlrde, obwohl Aisha Katzen ge
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