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Abit AN7 Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung (5.0 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (2/2).
Bewertungsverteilung:
Verarbeitung:
ausgezeichnet
Installation:
einfach
Schnelligkeit:
sehr schnell
Vorteile
extrem schnell, SATA Raid, 5.1 Dolby Digital
sehr viele Extra, gute Einstellungsmöglichkeiten, sehr stabil
Nachteile/Kritik
kleinste Layout Schwächen aber kaum relevant
englisches Manual, kein SATA Adapter
Gottes Abbild in Boardgestalt
ein Testbericht von Chefchemiker2004-02-08 15:49:47vom 08.02.2004Empfehlung: ja
Vorteile: extrem schnell, SATA Raid, 5.1 Dolby Digital...Nachteile/Kritik: kleinste Layout Schwächen aber kaum relevant
Hier kommt das ultimativste KILLER-Board aller Zeiten, vor allem was die Overclocking Eigenschaften betrifft. Aber auch mit der guten Ausstattung ( USB 2.0, IEEE 1394a, Nforce2 Ultra 400, SATA Raid ) kann sich das AN7 sehen lassen.
Hier weihe ich euch in die "tiefsten" Geheimnisse dieser Schöpfung ein...
5. Overclocking
# Einstellmöglichkeiten
# Guru Technologie
6. Benchmarks
# 3D Mark 2001 SE
# 3D Mark 2003
# Vice City
# MaxPayne 2
7. Vor- und Nachteile
7.5 Sonstiges & Sonstige Erfahrungen
8. Fazit
_/ _/ _/ 1. Einführung _/ _/ _/
Tja, nachdem ich nun fast ein ganzes Jahr lang mein ASRock K7VT2 und danach das K7VT4-4x als Brutstätte meines CPUs besaß, blieb dann aber bald aufgrund der immer moderner werdenden Spielen die Performance langsam aus und so entschied ich mich, mal wieder richtig aufzurüsten. Zuerst hatte ich das Shuttle AN35N Ultra, mit dem ich aber schon bald sehr zerstritten war, was aufgrund der massiven Speicherinkompatibilität sodann bald wieder aus meinem PC flog. Wenn ihr mehr darüber wissen wollt, ich habe auch zum Shuttle Board einen Bericht verfasst.
Lange suchte ich nach einer besseren Alternative, zuerst wollte ich mir ursprünglich das NF7-S kaufen, doch dann kam auch schon das AN7, der Nachfolger, auf den Markt und machte mich neugierig. Neuer, besser und schneller? Mal sehen; probieren geht über studieren... Und so erwarb ich kürzlich das neue Killer-Board bei VV-Computer.
_/ _/ _/ 2. Technische Details _/ _/ _/
1. CPU
# Unterstützt AMD-K7 Sockel A (200)/266/333/400 FSB CPUs
- AMD Athlon XP (Barton) 2500+ bis 3200+ und höher
- AMD Athlon XP (Thoroughbred) 1700+ bis 2800+
- AMD Athlon XP (Palomino) 1500+ bis 2100+
- AMD Athlon (Thunderbird) 650 bis 1400 MHz
- AMD Duron 600-1300 Mhz
2. Chipsatz
# Nvidia Nforce 2 Ultra 400 MCP-T Chipsatz
# FSB: 266/333/400 ( 200 FSB ist aber dennoch möglich und mehr... )
# integrierter 128-bit Memory Controller ( Dual Channel )
# unterstützt Advanced Configuration and Power Management Interface ( ACPI )
# AGP 2x/4x/8x ; 0,8 V/ 1,5 V
# Phoenix Award Bios ( 4 KB )
10. Externe I/O Anschlüsse
# 1x PS/2 Tastatur
# 1x PS/2 Maus
# 1x Serial
# 1x Parallel
# 1x S/PDIF In
# 1x S7PDIF Out
# 6x Audioanschlüsse
# 4x USB 2.0
# 1x IEEE 1394a
# 1x RJ-45 LAN
### Packungsinhalt ###
# 1x Mainboard ABIT AN7
# 2x SATA Kabel
# 1x Floppy Kabel
# 1x IDE Ultra DMA Kabel
# 1x Stromadapter für SATA Festplatten etc.
# 1x Diskette mit SATA Treibern
# 1x Aufkleber mit Boardabbildung ( sehr praktisch! )
# 1x Quickmanual
# 1x UserManual
# 1x ATX Blende
# Treiber CD mit Treibern und Digitalem Manual etc. + sonstige Tools
Also die Verpackung ist schon etwas oberbonzig. Gut >10 cm Dicke, Glanzdruck und ein Aufkleber mit dem Spruch " Do you Guru? " prangert einem ins Gesicht wenn man sich die Schachtel anschaut. Toll denkt man sich da. Was zum angeben. Wenn man die Schachtel öffnet sieht man zwei kleinere Schachteln. In der einen sind die ganzen Anschlusskabel und in der anderen der Aufkleber, Manuals und die Treiber Disc bzw. CD. Nimmt man beides heraus und klappt man den Karton nach links hin auf, so kommt das orange-rote hübsche AN7 Mainboard zum Vorschein. Meiner Meinung nach ist die Verpackung der Funktionalität wegen und dem Preis gerecht.
_/ _/ _/ 2.5 Technik Erklärung _/ _/ _/
# SATA Raid Controller
Das AN7 bietet einen Serial-ATA (SATA) Raid Controller mit dem man zwei Festplatten zusammen gespiegelt oder gesplittert betreiben kann. Was man unter solchen Umständen eigentlich als Zubehör erwartet, wären auch zwei SATA Adapter. Damit können gewöhnliche IDE-Festplatten an den SATA Controller angeschlossen werden. Leider legt hier aber ABIT keinen Adapter bei, sodass man sich entweder zwei SATA HDDs oder Adapter kaufen muss, wodurch wiederum weitere Kosten entstehen. Das ist leider wiklich schlecht. Für so 'nen Preis müsste das schon drin sein.
# PC Health
Im PC Health Menü kann man in getrennten Menüs die Spannung, die Temperatur und die Drehzahl bestimmter Komponenten begutachten. Was mir sehr gut gefällt ist, dass man einstellen kann, ab welcher Temperatur der PC ein Warnsignal ausgibt und ab wann er sich ausschalten soll. Die Letzte CPU Rettung ist die Hardwaregesteuerte NOT Abschaltung, die nicht konfigurierbar ist. Noch auffällig ist, das man hier ganze fünf Lüfter kontrollieren kann. Abgezogen der CPU und NB Lüfter kann man so noch drei ( ! ) Gehäuselüfter auf dem Board unterbringen. Da bleibt gute Kühlung nicht aus und man hat nicht das Problem, dass man für jeden zusätzlichen Lüfter einen weiteren Adapter für die Stromzufuhr benötigt. Das vermeidet Chaos und man kann so im Bios die einzelnen Lüfter beobachten.
# Dual Channel DDR-RAM
Hier ist das besondere die Kanalbündelung des RAMs. Installiert man anstelle eines einzelnen zwei (möglichst gleiche) RAM-Module, werden diese dann im Zweikanalbetrieb (Dual Channel) angesprochen, so wird z.B. aus zwei DDR400-Modulen quasi theoretisch ein DDR800-Modul, welches für mehr RAM Durchsatz Power sorgt.
# Firewire IEEE 1394
Das IEEE ist ein Mix aus USB und LAN. Der Firewire-Anschluß bietet bi-direktionale Datenübertragung, also in beide Richtungen gleichzeitig, und ermöglicht dabei Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 400 MBit/sek. Man kann dabei bis zu 64 Geräte daran stöpseln die auch im laufenden Betrieb per Plug&Play gewechselt werden können.
# 5.1 Dolby Digital Storm™
Ein weiterer Bestandteil des NForce2 ist der integrierte 6-Kanal Audio Codec. Die APU (Audio Processing Unit) liefert dabei echten Dolby Digital 5.1 Sound (ABIT hat eine Lizenz von Dolby) und bietet Unterstützung für Echtzeit-Audiokodierung in AC3 & Co. Zusammen mit dem optischen S/PDIF Out-Anschluß hat man mit dem AN7 eine vollwertige und hochwertige Dolby Digital 5.1-Soundanlage! Natürlich ist der Codes auch abwärtskompatibel zu z.B. 2 Boxen Stereo etc. Dadurch dass man auch 5 Anschlüsse zur Verfügung hat, kann man auch gleichzeitig ein Mikrofon oder anderes Anschließen. Andere Mainboards konfigurieren im 5.1 Betrieb z.B. den Mikrofon Eingang um. So kann man kein Mikro nutzten etc...
# Guru Technologie und andere
Hierbei handelt es sich um On The Fly Systemüberwachung und Overclocking. Näheres im Kapitel Overclocking etc. nachzulesen.
_/ _/ _/ 3. Erste Schritte _/ _/ _/
Nachdem ich das Gehäuse aufgeschraubt hatte und das AN7 vorsichtig aus seiner Antistatikfolie herausholte, konnte es dann endlich losgehen. Zunächst befestigte ich die ganzen Abstandshalter auf der Gehäuseseite und befestigte die Blende, an der dann die Anschlüsse hinten am PC sind. Dabei vergas ich zwei kleine Löcher freizulegen und wunderte mich eine Minute lang, warum das Board sich nicht befestigen lassen wollte. Also, die Blende muss komplett offen sein. Nach dieser Verzögerung konnte ich dann die Schrauben leicht anziehen und fertig. Dann der Griff zum Manual, um das Systempanel richtig anzuschließen, an dem die LEDs für Festplatte, Power, Sleep und der Reset sowie der Power ON Knopf ihren Platz finden. Zwar ist das Mainboard gut und übersichtlich beschriftet, aber Vorsicht kann eigentlich nie schaden. Noch weiter findet man links unten einen sogenanntes POST Code Display auf dem verschiedene Codes angezeigt werden, die man im Manual auf ganzen drei Seiten nachschlagen kann, um zu sehen, was das Board gerade macht. Auch nützlich für Fehlersuche.
Das Systempanel ist übrigens rechts vom Board und gut erreichbar. Dort findet man auch den CMOS - Clear, mit dem man das Bios reseten kann, falls man einmal eine falsche Einstellung gespeichert hat und der PC nicht mehr bootet. Die entsprechende Jumperkappe ist eine lange Version, die man einfach mit den Fingern greifen kann. Sehr toll im Gegensatz zu anderen Boards, wo man vielleicht sogar noch mit einer Büroklammer herumfuchteln muss. Mein Lob dazu.
Auch die Anschlüsse für Normal HDD IDE und SATA sind gut erreichbar. Vor allem die IDE Anschlüsse sind praktisch angebracht. Sie sind nicht nach oben gerichtet wie üblich sondern zeigen nach rechts hin, die angeschlossenen Kabel lassen sich dann ziemlich gut verstauen und behindern somit keine Lüfter etc.
Wie auch die Pentium 4 Boards benötigt dieses auch den zusätzlichen 12 V Stecker. Warum und für was der genau zuständig ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Wer das aber weiß, kann ja mal einen Kommentar hinterlassen. Danke!
Nach 'ner Tasse Kaffe und etwa einer halben Stunde habe ich alle Peripherie korrekt angeschlossen und lose Kabel sachgerecht verstaut. Jetzt kommt der Moment aller Momente...
Einschalten. Der PC brummt und piept. Hmm... Dann begrüßt mich ein bonziger Angeberschirm, auf dem ich sehen kann was für ein Mainboard ich besitze. Ach nee!? Als ob ich das nicht selber wüsste. Auf dem bunten Screen steht ABIT AN7 Guru und ein großes buntes ABIT Logo. Diesen Screen konnte ich bis jetzt nicht abstellen. Ich muss [TAB] drücken um den POST Scren zu sehen. Etwas doof finde ich, aber was zum Angeben... :-)
Mit Druck auf [entf] gelangt man ins überdimensional praktische Award Bios.
_/ _/ _/ 4. Das Bios _/ _/ _/
Darauf habt ihr sicherlich gewartet, was geht mit dem Overclocking? Dazu aber speziell mehr in Kapitel 5!
Ein blaues Phoenix Award Bios. Sehr chic. Nun aber zum Wichtigen:
Mit der mitgelieferten Software kann man On The Fly in Windows sein Bios sichern. Per Internet ein Biosupdate herunterladen und in Windows flashen. Das funzt prima und ist extravagant toll. Immer auf dem neuesten Stand ohne Umwege.
Es gibt unter anderem folgende Hauptmenüs:
# Soft Menü
# Standard CMOS Features
# Advanced Bios Features
# Advanced Chipset Features
# Integrated Peripherals
# Power Management Setup
# PnP/PCI Configurations
# PC Health Status
# Load Save etc.
Voraus eine neue bemerkenswerte Funktion: Man kann im Bios bis zu fünf Bios Profile abspeichern. Selbst nach dem Bios-Reset kann man dann wieder ein Profil laden. Das ist sehr hilfreich beim Overclocking und anderem. So muss man nach einer falschen Einstellung und 'nem CMOS Clear nicht noch mal alles einstellen. Extrem praktisch!
_/ _/ _/ 5. Overclocking _/ _/ _/
Um noch mehr Power aus seinem CPU und dem gesamten System zu quetschen ist ein gutes Board notwendig. ABIT hat schon mit dem Vorgänger NF7-S schon Meilensteine gelegt, die nun vom AN7 überschritten werden sollen. Vor allem im SoftMenü ist alles extrem großzügig regelbar. Einfach fast alles was mann sich träumen kann. Der helle Wahnsinn. Was die Maximale CPU Geschwindigkeit betrifft. Ein Betrieb im FSB 500 ist ohne weiteres Möglich, kombiniert mit einem Multi von 22x heißt das ganze 5500 MHz. Overclocker werden auf jeden fall ihre Freude an diesem Killer Board haben.
Es gibt folgende Bios Einstellmöglichkeiten für:
# FSB: 100 - 300 MHz ( in 1 MHz Schritten )
# APG: 66 MHz - 99 MHz ( in 1 MHz Schritten )
# PCI: 0 MHz - 255 MHz
# CPU Multiplikator: 5x - 22x ( in 0,5x Schritten )
# CPU Vcore: 1,375 V - 2,313 V ( in 25 mV Schritten )
# APG Vcore: 1,50 V - 1,65 V ( in 50 mV Schritten )
# DDR RAM Vcore: 2,50 V - 3,20 V
# Motherboard Vcore: 1,60 V - 1,75 V
Wenn man sich hier mal die Möglichkeiten anschaut, das ist WAHNSINN! Wer braucht 255 MHz PCI? 300 MHz FSB also DDR-600? Und auch noch 2,3 V CPU Vcore? Wem das nicht reicht, ist nicht mehr zu helfen und braucht keinen PC!
In sachen Bios ist das AN7 der absolute ALLESKÖNNER, ungeschlagen und auf dem neuesten Technologiestand.
Noch was zu der ABIT Guru Technologie: Damit kann man in Windows den FSB und Vcore des CPU erhöhen und erniedrigen, On The Fly! Die entsprechende Software wird mitgeliefert. Auch im Bios kann man, wenn man den Multi verändert einen On the Fly OC mit druck auf [F8] machen. Einfach sehr praktisch.
## Guru Technologie ##
Hiermit kann man in der Taskleiste rechts unten per Rechtsklick ein Menü öffnen. Dort findet man unteranderem EQ Control, Guru OC etc...
Mit dem Guru OC kann man per Balken den FSB beliebig verändern, auch so den Vcore des CPUs. Dann braucht man nur noch die Einstellung zu speichern und fertig! Overclocking On The Fly. Das funktioniert meistens ganz gut. Nur ab und zu hängt der PC sich auf, aber nur wenn man es übertreibt. Da sollte man dann das lieber im Bios einstellen. Doch ein paar MHz rauf oder runter gehen.
Die Gestaltung ist übersichtlich, bunt und leicht überschaubar. Auch Anfänger werden sich damit schnell und unkompliziert zurechtfinden.
Großen Anklang fand bei mir das System-Monitoring. Damit kann man sich in Echtzeit alle gewünschten Spannungen und Geschwindigkeiten des Mainboards und Systems oder einer Einzelkomponenten anzeigen lassen. z.B. Vcore der CPU, DDR-RAM Vcore, Lüfterdrehzahl des CPU Lüfters oder Gehäuselüfters. So ziemlich alles, was an das Mainboard angeschlossen ist, lässt sich damit überprüfen und anschauen. Das ist auch ein wichtiger Bestandteil des Overclockings, da man sehen kann, wo zu wenig Spannung herrscht und im Bios den Fehler korrigieren kann. Einfach, schnell, übersichtlich und effizient.
Des weiteren kann die EQ Technologie den NB und CPU Lüfter steuern. Man kann eine Low-Temperatur und eine High-Temperatur angeben und zu beiden die gewünschte Spannung, die den Lüftern zur Verfügung gestellt werden soll. Hierbei sind Einstellungen von 8V - 12V möglich. Einzigartig und praktisch. Nur wer einen temperaturgeregelten CPU Lüfter hat, profitiert leider nicht davon. Ich z.B. habe den Arctic Cooling Copper Silent 2 TC. Der regelt sich selbst und ist super leise.
_/ _/ _/ 6. Benchmarks _/ _/ _/
Zur besseren Vorstellung habe ich mal ein paar verschiedene Spiele ausprobiert und ein paar Benchmarks laufen lassen. So kann man sich ein besseres Bild über die Leistung des Nforce2 µGuru machen. Die Qualitätseinstellungen waren überall auf Default-Settings.
Hier sind ein paar Benchmarks mit folgender PC - Konfiguration:
# AMD Athlon XP3200+ @ 2,20 GHz
# Sapphire ATI Radeon 9700 Pro @ 325 / 620 MHz
# TwinMos Twister 512 MB DDR-400 PC3200 @ 400 MHz
# Maxtor Diamond Max8 HDD
# Mainboard ABIT AN7 µGuru @ 200 MHz
## 3D Mark 2001 SE ##
~ 15.184 Punkte
## 3D Mark 2003 ##
~ 4.574 Punkte
## Vice City ##
Dieser Test fand mit einer Auflösung von 800x600x32 statt.
~ 124,4 FPS
## Max Payne2 ##
Dieser Test fand mit einer Auflösung von 800x600x32 statt.
~ 187,9 FPS
Natürlich sind diese Werte nur ein Beispiel und nicht immer gleich, nämlich abhängig von der jeweiligen Spiele Situation ( außer den 3D Mark Tests ). Auch ist selbst ein PC nicht immer gleich schnell, also kann er mal 100,0 FPS dann mal 101,2 FPS etc. Haben. Das ist ja aber normal.
Trotzdem ein kleiner Warnhinweis: Overclocking erfordert erstens gute Hardware und Wissen. Als Newebie sollte man hier z.B im Bios "Load Optimized Defaults" benutzen. Damit stellt sich das Bios relativ gut selbst ein. Das ist sehr praktisch für Leute, die sich entweder nicht so gut auskennen oder für diejenigen, die nicht übertakten möchten. Auch müsst ihr euch im klaren sein, dass ohne gute Kühlung der CPU durchbrennen oder beschädigt werden könnte. Zwar hat das AN7 wie viele andere Boards eine Notabschaltung, doch man sollte nichts riskieren.
_/ _/ _/ 7. Vor- und Nachteile _/ _/ _/
Pro:
+ schnell
+ SATA Raid
+ Dolby Digital 5.1
+ OC On The Fly
+ Bios
Contra:
- etwas teuer
- kein SATA Adapter
- Manual nur auf Englisch
_/ _/ _/ 7.5 Sonstige Erfahrungen _/ _/ _/
Tja, da sitze ich nun mit meinem AN7. Was soll man zu so einem spitzen Mainboard noch sagen?
Das einzige was mich aufregt ist, dass kein SATA Adapter der Schachtel beilag und ich mir dann bald eine SATA HDD kaufen werde oder besser muss, damit ich das letzte Quäntchen Leistung aus dem System saugen kann.
Bezüglich der Zuverlässigkeit hat mich das AN7 noch nicht im Stich gelassen. Zwar war der Einbau etwas blöde und anstrengend, denn man hat für eine kurze Zeit ziemlich Angst, das Board zu schrotten. Und das ist ja nun mehr wert als nur 10 €. Aber jetzt glaube habe ich meine Odyssee des Mainboard Wechsel nach nun 3 ( ! ) verschiedenen endlich hinter mir.
Zumindest bis der FX-51 billiger wird... :-)
_/ _/ _/ 8. Fazit _/ _/ _/
Im großen und ganzen ist das ABIT AN7 µ Guru aber sämtlicher Konkurrenz gewachsen. Ein Gigabit LAN und ein paar weitere Adapter würden das ganze noch perfektionieren. Allgemein der Overclocking Eigenschaften wegen und der Geschwindigkeit ist für mich das AN7 die neue Referenzplatine für moderne 32-Bit Sockel A Plattformen. So wird auch der saftige Preis von ca. 105 € gerecht. Wem das aber zu teuer ist, sollte zum NF7-S greifen, das gerade etwa 88€ kostet und leistungsmäßig dem AN7 in fast nichts nachsteht. Nur hat es einen FSB von 100 - 250 MHz und es fehlt die µGuru Technologie des On The Fly Overclockings, was aber ja wirklich nicht weiter tragisch ist.
### AN7 µGuru - SCHNELL , TEUER, BOMBASTISCH ###
Overclocker zugreifen! Und Leute die was für ihr Geld wollen auch...
ein Testbericht von lordmaster2004-02-22 18:42:03vom 22.02.2004Empfehlung: ja
Vorteile: sehr viele Extra, gute Einstellungsmöglichkeiten, sehr stabil...Nachteile/Kritik: englisches Manual, kein SATA Adapter
Mich hat gestern ein Kollege angerufen ob ich nicht Lust hätte ihm beim Einbau seines neues Mainboard zu helfen, worauf ich natürlich nicht ablehnen konnte. Ich wusste zuerst nicht um welches Board es sich handelte und dann musste ich zu meinem erzücken feststellen das es ich um das Abit AN7 handelte. Das machte mir dann darauf soviel Spaß das ich es nicht lassen kann euch diese geniale Board einfach mal Vorzustellen:
Das Aussehen ist eigentlich relativ gleich gehalten im Vergleich zu anderen Board. Es ist farblich ein wenig getan worden mit z.B. Blauen RamSpeicherplätzen und einem Kühler aufm dem Board. Sonst ist es eigentlich weiterhin alles in den StandardFarben gehalten. Aber unter uns sind die Farben innerhalb des PC wichtig? Sieht ja in der Regel eh keiner es sei den ihr habt nen PlexiGlasGehäuse :-)
2.)Technische Details:
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Der CPU:
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Das Board unterstützt AMD-K7 Sockel (200)/266/333/400 FSB CPUs
- AMD Duron 600-1300 Mhz
- AMD Athlon (Thunderbird) 650 bis 1400 MHz
- AMD Athlon XP (Palomino) 1500+ bis 2100+
- AMD Athlon XP (Thoroughbred) 1700+ bis 2800+
- AMD Athlon XP (Barton) 2500+ bis 3200+ und höher
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~~~~~~~~~~~
Der Chipsatz:
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-NVIDIA nForce2 Ultra 400 Chipsatz mit MCP-T
-Integrierter 128-bit Speicher Controller
-Unterstützt Advanced Configuration und Power Management Interface (ACPI)
-AGP 2x/4x/8x (0,8V / 1,5V)
+ Phoenix Award Bios
Das Board ist mit folgenden neuen AbitOverclocking Technologien ausgestattet:
-ABIT μGuru™ Technologie
-ABIT SoftMenu™ Technologie
-ABIT FanEQ™ Technologie
-ABIT MaxFID™ Technologie
-ABIT CPU ThermalGuard™ Technologie
-ABIT FlashMenu™
Hierbei handelt es sich um folgende Schmuckstücke:
-6-Kanal AC 97 CODEC
-Professionelles Digitales Audio Interface unterstützt optischen S/P DIF In/Out
-NVIDIA SoundStormTM Technologie mit real-time Dolby Digital 5.1 encoder
1x PS/2 Tastatur Anschluss
1x PS/2 Maus Anschluss
1x Seriel Anschluss
1x Parallel Anschluss
1x S/PDIF IN Anschluss
1x S/PDIF Out Anschluss
6x Audioanschlüsse
4x USB 2.0 Anschlüsse
1x IEEE 1394a Anschluss
1x RJ-45 Lan Anschluss
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Zusatz zum Mainboard:
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Neben dem Mainboard werden noch einige Sachen dabei geleget ( Floppy Kabel, IDE KAbel, Stromadapter und Diskette für die SATA Sachen, Manuals und CD mit Mainboard Treiber etc).
Die Verpackung ansich wirkt schon ziemlich stark mit einem "Do you Guru?" was einem sofort auffällt. Eine sehr stark Auffällige Packung was dem ganzen Board vielleicht einen guten "bonzigen" Eindruck bringt. Es kostet ja auch relativ viel( Im moment aktueller Stand ~ 100 €).
Zu einigen Sachen sollte man wahrscheinlich noch Erklärungen abgeben. Ich versuche im nächsten Teil ein paar neue Begriffe die mit diesem Board kommen aufzulisten:
Firewire IEE 1394:
Hierbei handelt es sich um einen Mix aus dem USB und Lan Anschluss. Der Anschluss ermöglicht einen Übertragungsrate von
~400mbit/s in beide Richtungen. An diesen Anschluss können bis zu 64 Geräte angeschlossen werden die auch im Laufenden Betrief durch "Plug&Play" gewechselt werden können.
"5.1 Dolby Digital Storm":
Ein finde ich sehr gute Erneuerung. Sofort von Anfang an befindet sich ein 6-Kanal Audio Unit auf dem Mainboard welche echten und guten Dolby Digital Sound liefern. Selbstverständlich sind jede andern Art von Boxen 2/4 Boxen auch anschliessbar. Es ist also nicht zwingend erforderlich, dass man ein Dolby Anlage o.ä. bei sich zuhause hat. Auf jeden Fall ein guter Ersatz zu einer Soundkarte.
SATA Raid Controller:
Diese Controller dient zum z.B spiegeln der Platte oder ähnlichem. Leider liegt kein Adapter dabei, so dass dadurch wieder weitere Kosten entstehen oder man muss sich SSATA HDDs kaufen .-)
3.) Der BiosAufbau:
Das Bios besteht auf dem Phoenix Award Bios. Wie bei jedem anderen Bios begrüsst es einen mit seinem Board Namen und in diesem Fall das Abit Logo. In das Bios hinein kommt man in der Regel mit der Taste "Entf" während des BootVorgangs.
Dort tauchen dann folgende Optionen auf:
Soft Menü (dient zum overclocken)
Standard CMOS Features
Advanced Bios Features
Advanced Chipset Features
Integrated Peripherals
Power Management Setup
PnP/PCI Configurations
PC Health Status
Load Save etc.
Als meiner Meinung nach wichtige Option gibt es, dass man mehrer Profile (bis zu 5) apspeichern und wieder laden kann. Selbst nach Cmos clear etc laufen sie noch und man kann sie laden. Das erspart einem das läste neueinstellen.
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Guru Technologie:
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Was ich persönlich als sehr nützlich empfinde. Man hat die Möglichkeit den CPU "On The Fly" zu übertackten in dem man einfach den FSB und auch den Vcore des CPU hochdreht. Jedoch kann es bei Gelegenheit mal dazu kommen das der PC abstürtzt wenn man es einfach mal übertrieben hat. Soll vorkommen. Mit Diversen Tools kann man auch sämtliche Daten wie Temperator und Spannungen auslesen lassen, damit man immer den Überblick hat falls man irgendwas kaputt gehen sollte ( was wir ja nicht wollen)
Also ich kann auf jeden Fall sagen das Board hat mehr gute als schlechte Seiten. Auf jeden Fall gut sind die vielen Extra die das Board hat, auch wenn der SATA Adapter fehlt und das Manual nur auf englisch ist(aber wer hat heutzutage Probleme mit Englisch? eher die wenigsten). Es ist auf jeden Fall das richtige Board für Overclocker. Ich habe diese Thema extra weggelassen weil ich a)wenig ahnung davon habe b)mir lieber die Garantie wahren will. Den falls mal irgendwann kaputt gehen sollte deswegen, bekommt man gar nichts ersetzt und das will ich nicht wirklich!! Der PC läuft bei meinem Kollegen jetzt seit einem Monat ohne Probleme. Ich weiß nur, dass er den PC ziemlich oft sehr hoch fährt und ihn taktet bis zum Ende. Also scheint das Board das auf jeden Fall ohne große Probleme mitzumachen, was nicht heißt das es unermüdlich ist! Ich wäre auf jeden Fall vorsichtig. Wer also mal wieder ein neues Mainboard braucht oder 100 € übrig hat sollte doch einfach mal in das AN7 investieren!! Es lohnt sich auf jeden Fall bei den ganzen Möglichkeiten!!! In dem Sinne Viel Spaß beim Overclocken (wenn ihr euch traut*G*)