Platz 651 in der Kategorie "Motherboards". Prozessor-Sockel: Socket A / Formfaktor: ATX / Motherboard SocketA nVIDIA nForce2 1A/5P VGA LAN SOUND ...mehr
Als im späten Herbst letzten Jahres die ersten Mainboards mit nforce2-Chipsatz, dem Nachfolger des nforce-Chipsatzes von nVidia, auf den Markt kamen, überzeugten die Leistungen: Der nforce2-Chipsatz war schneller als der bis dahin schnellste AMD-Chipsatz KT333 bzw. KT400 von VIA, kam sogar an die Werte des I850 mit RDRAM von Intel heran. Da RDRAM aber wesentlich teuer als DDR-SDRAM war und immer noch ist, gab es erstmals eine preisgünstigere Alternative für Performance-Freaks.
Der nforce2 ist für den Betrieb mit Dual-DDR 266/333/400 ausgelegt. Viele Boards schafften die 400Mhz Speichertakt allerdings nur mit einem asynchronen Frontsidebus. Dieses führte zu Performanceeinbussen, so das viele Anwender den Speichertakt synchron bei 333Mhz zum FSB laufen ließen.
Im April dieses Jahres tauchten die ersten Boards in der so genannten "Revision 2.0" auf, welche einen FSB von 200Mhz bzw. synchronen Dual-DDR 400 unterstützten. Eines der ersten Boards auf dem Markt in der Revision 2.0 war das Abit NF7-M.
Die beigelegten Kabel sind gut gewählt. Allerdings hätte ich mir einige ein Kabel mehr pro Anschlussart gewünscht, schließlich verwenden viele Anwender beide IDE-Ports. Der S-ATA Controller wertet das Board deutlich auf, da er auch für zukünftige Festplatten ausgelegt ist.Kommen wir zum CPU-Sockel. Seit der Revision 1.1 bietet Abit auch bei der NF7-Serie die Möglichkeit, einen CPU-Kühler mit einer 4-Loch-Halterung zu befestigen - bei der Revision 1.0 fehlten diese so genannten "Mounting-Holes".
Leider ist die Installation der Schrauben nicht ganz problemfrei, da kleinere Chips oder Widerständen im Weg sind. Hier ist also Vorsicht geboten und es müssen ggf. Plastikmuttern oder zugeschnittene Unterlegscheiben verwendet werden. Dieses Problem tritt nur bei den beiden hinteren, näher am Rand liegenden Löchern auf.
Die Sperrzone rund um den CPU-Sockel (Keep-Out Area) wird eingehalten. Für einige Riesenkühler könnten sich die Kondensatoren in der Nähe des Sockels als störend erweisen.
Werfen wir nun einen Blick auf die RAM-Slots- Das Board ist, wie der Großteil der nforce2-Platinen, mit 3 Slots ausgestattet, die als ein Pärchen ein Singleslot angeordnet sind.
Um Dual-Channel-DDR nutzen zu können muss je ein RAM-Riegel in die Doppelbank sowie einer in den Single-Slot gesteckt werden. Für den Betrieb gibt es von vielen Herstellern so genannte TWIN-Packs, in denen zwei identische RAM-Riegel enthalten sind und für die der Hersteller die Kompatibilität im Dual Betrieb garantiert. Allerdings berichten viele User diverser Foren, dass es mit fast allen anderen RAM-Riegeln ebenso gut funktioniert.Der Chipsatz (Northbridge) ist mit einem aktiven Lüfter und einem kleinen Kühlkörper ausgestattet. Schade, denn auch ein großer Passivkühler hätte unserer Meinung nach auch gereicht. ASUS zum Beispiel verbaut fast ausschließlich Passivkühler auf der Northbridge. Der Lüfter ist im Betrieb durchschnittlich laut, aber in Silent-Systemen hört man ihn doch deutlich heraus.
Kommen wir zu den Platzierung der Anschlüsse. Die S-ATA-Anschlüsse sind im unteren B ereich des Boards platziert, wie bei dem Großteil der Mainboards mit integrierten S-ATA-Controller. Durch die Kompaktheit der S-ATA-Anschlüsse kann man bei der Positionierung nicht viel falsch machen, auch die von Abit gewählte Position ist in Ordnung.
Bei den normalen UDMA-133-Anschlüssen sieht es hingegen anders aus: Hier hätte ich mir ewünscht, dass die Anschlüsse parallel zur Boardkante liegen, so wie der gut positionierte
Floppyanschluss.Ebenfalls nicht ganz so gut gelungen ist die Positionierung der ATX-Stromversorgung. Durch seine Position links vom CPU-Sockel muss das ATX-Kabel über den CPU-Lüfter und den Großteil des Boards geführt werden. Dies ist störend für die Luftversorgung des CPU-Lüfters.
Die Erhöhung des FSB auf 400 MHz noch einmal eine ordentliche Verbesserung des Speicherdurchsatzes mit sich bringt. Abit war der erste Hersteller, der eine Revision 2.0 auslieferte. Unserer Meinung nach ein guter Schachzug, denn die Boards waren sofort überall vergriffen.
Aber nicht nur die Performance, hat viele Käufer gelockt. Ein relativ neuer Chip mit einer Vollausstattung für einen so günstigen Preis gab es selten.
Die exzellenten Übertaktungsmöglichkeiten des Boards sind gerade für Overclocker sehr interessant. Die 420 MHz des FSB ohne Erhöhung der Chipspannung haben gezeigt, dass noch einiges an Potenzial vorhanden ist.
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Produktbeschreibung Abit NF7-M
Technische Daten und ProdukteigenschaftenMotherboard SocketA nVIDIA nForce2 1A/5P VGA LAN SOUND