Ich weiss, ich weiss. Ich habe lange nichts geschrieben und einige sind auch schwer beleidigt. Aber manchmal muß auch ich mal arbeiten, denn irgendeiner muß ja die Internetkosten bezahlen, die wir für Yopi ausgeben. Nun aber zum eigentlichen Thema: Es geht um den Acer AL 732. Lange Zeit habe ich auf meinem Arbeitsplatz einen 15 " TFT-Bildschirm gehabt, der mir auch ganz gut gefiel.
Letzte Woche jedoch kam mit einer neuen Lieferung der neue 17" ACER AL 732 in unser Geschäft.
Von der Optik war ich so angetan, daß dieses Gerät gleich auf meinem Platz landete, bevor es ein Kunde kaufen konnte.
Zunächst war ich vom silbernen Design begeistert, aber auch der modern geschwungene Standfuss, das superflache Gehäuse und die aufgeräumte Vorderfront haben es mir angetan.
Bereits Wochen zuvor hatte ich mir in meinen Firmen-PC eine Grafikkarte mit DVI-Anschluss eingebaut, um die digitale Wiedergabe zu testen. Nun war die Chance da, denn der ACER AL 732 hat u.a. einen digitalen Eingang.
Die Inbetriebnahme erfolgte aber zunächst über den normalen D-sub Eingang, wobei der AL 732 die Quelle automatisch erkennt. Beim Einschalten scannt er nacheinander die Eingänge nach Quellen ab und entscheidet dann selbst über das Eingangssignal.
Nach der Erkennung der Quelle habe ich zunächst die Bildschirmauflösung auf 1280x1024 eingestellt. Das war herrlich und ist auch zugleich die maximale Auflösung. Endlich mal ein grosses Bild und superscharf. Die Frage war, ob es digital noch besser wird.
Es wurde! Nach dem Anschließen des DVI-Kabels lief der Acer zur Hochform auf. Eine Brillianz, die kaum noch zu toppen ist. Aber auch hier geht die Technik weiter und die nächste Generation wird wohl wieder klarer, schärfer, kontrastreicher und blickwinkelbetrachtungsgrößer!!
Mir sträuben sich immer die Haare, wenn ich als Computer-Techniker mit technischen Daten herum schmeissen muß, die kein Mensch versteht. Aber mache ich das nicht, ernte ich wieder seltsame Kommentare.
Also: der ACER AL 732 hat eine Diagonale von 17 " und 260 cd/m², Kontrast 450:1, Betrachtungswinkel vertikal wie horizontal satte 160°, und für die Spielefreaks 16 ms Responsetime. Im Gegensatz zu älteren TFT-Bildschirmen laufen Spiele am Acer super. Da gibt es kaum noch Unterschiede zu Röhrengeräten.
Ich habe das mit meinem Sohn getestet und da lief selbst das Ballerspiel Counterstrike hervorragend.
Ausser dem analogen und digitalen Eingang gibt es noch einen S VHS und Cinch-Eingang (Composite) für den Anschluss eines externen Tuners oder DVD-Player u.a. Das ist sicherlich auch für Wohnmobilfahrer interessant, denn so ein Gerät passt in jedes Wohnmobil. Jetzt kommt die Frage, ob der auch an 12 Volt läuft. Ja kann der auch!
Der hat nämlich ein externes Netzteil mit Ausgang 12 V, ergo ist der Acer mit entsprechendem Kabel gleich an einer 12V-Steckdose anzuschliessen. Kilo hat er auch, derer 7,2 und die eingebauten Lautsprecher bringen satte 2,5 Watt pro Kanal. Was habe ich noch vergessen? Stromverbrauch ist sehr gering. Er verbraucht lediglich 50 Watt, das sind 10 Watt weniger als eine 60 Watt Glühbirne!!
Den Preis zu erwähnen hat eigentlich keinen Sinn, da sich das sowieso täglich ändert. Zur Zeit 559 €.
Über einen Defekt an diesem Gerät braucht man sich keine Gedanken
zu machen, denn Acer bietet 36 Monate Garantie an.
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ACER AL 732
ein Testbericht von sunnyburst2004-09-17 07:25:09vom 17.09.2004Empfehlung: ja
Vorteile: -...Nachteile/Kritik: -
Flachbildschirme aus dem Hause Acer machen einen wirklich guten Eindruck. Ich habe dieses Gerät neulich auf dem Schreibtisch meines Vaters entdeckt, in der Firma, und war natürlich sofort begeistert, da es sich um ein Ähnliches Modell handelt, wie ich es im Moment besitze. Das beste an dem LCD Monitor ist auf jeden Fall immer noch das Design. Dieses ist hier wirklich sehr gut gelungen, und machte auf mich einen sehr modernen Eindruck.
Der Monitor ist hauptsächlich in silber gehalten, und kann durch sein eher schlichtes Layout überzeugen. Sehr gut gefallen hat mir auch, dass die Ränder nicht zu wuchtig waren, was den Vorteil hat, dass das Bild an sich größer ist, und dass man auch mit einer höheren Auflösung arbeiten kann. Unten kann man 5 Funktionstasten erkennen, daneben jeweils auf der rechten und auf der linken Seiten Lautsprecher, welche von der Qualität her gesehen allerdings keinen so guten Sound abgeben, ich war auch sehr froh, dass man Vater Boxen angeschlossen hatte.
Die Bässe kommen gar nicht richtig rüber, und einstellen lässt sich in dieser Hinsicht auch nicht wirklich viel. Dennoch lassen sich sämtliche Grundeinstellungen bzgl. des Gerätes an sich über dieses Menu steuern. Die Installation ist eigentlich ganz einfach, man hat die Möglichkeit zwischen zwei Modi: D-SUB/DVI. Also entweder der ganz normale Monitor-Anschluss, oder eben DVI, was eine viel bessere Bildqualität aufgrund der besseren Datenübertragung garantiert.
Ich arbeite momentan nur noch mit DVI, und mein Vater, der den Monitor diesbezüglich umgestellt hat, ist ebenfalls sehr zufrieden mit der Darstellung. Das Bild ist wirklich viel besser, und die Farbgebung ist nahezu perfekt. Über Das Menu, welches man per Druck auf den entsprechenden Knopf an der Frontseite hervorrufen kann, lassen sich verschiedene Farbeinstellungen editieren, um das Bild beispielsweise mehr ins Rot, oder mehr ins Blau wirken zu lassen. Grundlegende Höhen/Breiten und Helligkeit und Kontrast Einstellungen lassen sich hier natürlich auch konfigurieren.
Der Blickwinkel bei diesem TFT Bildschirm liegt bei 160°, was meiner Meinung nach sehr gut ist. Selbst wenn man von der Seite auf das Gerät schaut, lässt sich alles noch sehr gut erkennen. Ein Kontrast von 450:1 kann sich ebenfalls sehen lassen. Man muss bedenken, das Gerät ist sehr empfindlich, das TFT Display lässt sich sehr leicht beschmutzen, und beim Saubermachen sollte man wirklich vorsichtig sein (nur als Anmerkung).
Das Gerät arbeitet mit einer maximalen Auflösung von 1280 mal 1024, was für einen 17'' TFT Bildschirm allerdings auch standardmäßig so ist. Man kann diesen Monitor etwa mit der Größe eines normalen 19 Zoll Monitors vergleichen. Er hat in etwa dieselbe Größe, allerdings ist das Bild insbesondere auf der Desktop-Ebene viel klarer, und die einzelnen Farben viel deutlicher zu erkennen, als es auf einem normalen Monitor der Fall ist.
Nachteile hat dieses Gerät insbesondere bei neumodischen Actionspielen, welche hohe grafische Anforderungen benötigen, und auch Gewissen Reaktionszeiten des Monitors verlangen. Hier ist der Schliereneffekt bei diesem Monitor noch immer nicht in den Griff bekommen worden, auch wenn man schon fast keinen Unterschied mehr bemerken kann.
Im Grunde ist dies auch nur eine Kleinigkeit,
richtige Spieler werden sich evtl. ärgern, aber bei normalem Nutzen dürfte dies kaum auffallen. Als kleines Extra besitzt dieses Gerät Anschlüsse für evtl. einen externen Tuner oder einen DVD Player, was ja bei modernen Monitoren immer sehr gern gesehen wird. Das externe Netzteil weist einen 12-Volt Ausgang auf, und der Stromverbrauch liegt bei 50 Watt. Zu dem kann man hier von einer sehr guten Bildwiederholrate sprechen, und auch von einem sehr glatten und schnellen Bildaufbau.
Die Bedienung ist meiner Ansicht nach sehr einfach, die Kontraste sind standardmäßig schon gut eingestellt, lassen sich aber noch verbessern, und an der Verarbeitung ist bei diesem Gerät mit Sicherheit nichts auszusetzen.
Es macht einen edlen eleganten Eindruck, und wirkt auf dem Schreibtisch als Blickfänger. Das Handbuch, welches ich allerdings nur kurz zu Gesicht bekommen habe, ist ehr umfangreich, hilft deswegen auch sicherlich weiter, wenn es Probleme mit diesem Gerät geben sollte. Zur Not kann man sich aber auch an den Acer Support wenden.
Gegen einen Preis von 559 € kann man eigentlich nichts sagen, da auch eine Garantie von 3 Jahren mit einberechnet wurde. Meiner Meinung nach kann man hier eine klare Kaufempfehlung aussprechen.