Aiptek Mega Camera
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 Digitalkamera
Platz 1322 in der Kategorie "Digitalkameras". Pencam mit 2,1 Mio Pixel ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 4,00 / 5,00 (4.0 von 5)

Aiptek Mega Camera Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

city-flitzer

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ein Testbericht von 2003-05-02 08:21:32 vom 02.05.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: preiswert...
Nachteile/Kritik: schlechte Bedienungsanleitung
#### Einleitung ####
Eines mittags im PRO-Markt Köln. Eine Menschentraube hatte sich in der Computerabteilung gebildet, als city-flitzer den Laden betrat. Neugierig, wie ich nun einmal bin, ging ich erst einmal schauen, was es denn da so tolles zu sehen gibt.
Die Leute standen um eine Palette herum, auf der hunderte von handlichen Päckchen lagerten. Viele Leute hatte auch schon ein entsprechendes Päckchen in der Hand und lasen, was dort in verschiedenen Sprachen aufgedruckt war.


#### Das Produkt ####
Ich nahm mir selbstverständlich auch ein solches Päckchen und schaute, was es denn auf sich hatte damit. Ich hielt eine Aiptek Mega Camera in der Hand. Eine Digitalkamera – Pencam, wie man zu sagen pflegt – mit einem (128 Mbit/s) 16-MB-SDRAM-Speicher, mit der Bilder und Filme gemacht werden können und die auch als Webcam zu verwenden ist.

Bei dieser Kamera werden zwei Bildformate unterstützt, 1248*960 und 640*480. Bei den Filmchen, die man mit dieser Camera machen kann, kann man wahlweise mit einer hohen Auflösung (624*480) oder mit einer niedrigen Auflösung (304*240) arbeiten. Dabei ist die Kamera lediglich 10 cm lang , 3 cm dick und 4 cm breit und wiegt ohne Batterien nur 68 gr.; ideal für unterwegs zum mitnehmen. Alle Bilder können mit einem beiliegende USB-Kabel auf den PC heruntergeladen werden.

Zum weiteren Zubehör gehörten besagtes USB-Kabel, ein zweiteiliger Ständer zu Benutzung der Kamera als Webcam, die Software zum Übertragen der Bilder, eine Bildbearbeitungssoftware, eine Bedienungsanleitung, zwei Batterien und eine Handschlaufe.

Das Ganze mit einer in metallicblau gefärbten Kamera gab es beim PRO-Markt zu einem Preis von 39,90 EURO.


#### Meine Erfahrungen ####
Selbstverständlich habe ich direkt zugeschlagen und mir natürlich auch so ein handliches Päckchen mit nach Hause genommen. Ausschlag gebend für den Kauf war für mich letztlich der Preis. Ich suchte schon seit längerem nach einer kleinen und handlichen Kamera, die ich auf meinen Touren mitnehmen kann um dann einmal schnell ein paar Aufnahmen machen zu können, um sie auf meiner HP zu veröffentlichen. Das diese Pincams in den letzten Jahren wesentlich verbessert worden sind, war mir schon bekannt, nur waren sie mir bislang immer noch zu teuer gewesen.

So, nun möchte ich aber einmal meine Erfahrungen zu diesem Teil mitteilen. Die Handhabung ist super einfach. Die Kamera hat im Prinzip nur zwei Knöpfe, mit denen alle Funktionen durchgeführt werden können.

Der eine Knopf ist der Auslöser, mit dem man die Bilder macht. Dieser Auslöser liegt oben an der mit dem länglichen Teil nach unten gerichteten Kamera. Beim Auslösen muss man allerdings aufpassen, dass man mit den Fingern nicht das Objektiv zudeckt. Das ist mir schon ein paar mal passiert. Problem dabei ist, dass man das weder in dem oben liegenden Sucher noch im Display erkennt. Das auf der Rückseite liegende Display zeigt nämlich nicht an, was man gerade fotografieren möchte, sondern lediglich den Modus. Bilder die man macht, kann man somit auch erst sehen, wenn man sie auf den PC übertragen hat.

Den Modus stellt am an dem zweiten Knopf ein. Unter dem Display ist der sog. Modus-Schalter. Mit diesem Schalter kann man folgende Modi einstellen:
- Fotoaufnahme,
- AVI-Filmaufnahme,
- Selbstauslöser
- letzte Aufnahme löschen und
- alles löschen.
Außerdem kann man hier einstellen mit welcher Auflösung (H=hoch,L=niedrig) man aufnehmen möchte. Durch drücken des Auslösers kann man dann im entsprechenden Modus arbeiten.

Darüber hinaus gibt es am Objektiv noch ein Stellrad, mit dem man einstellt, ob man mit einer geringen Entfernung (bis 25cm) oder einer größeren Entfernung (mehr als 25cm) aufnehmen möchte.

Nachdem man die Funktionen dieser Knöpfe einigermaßen beherrscht, kann man loslegen, z.B. Modus auf fotografieren und hohe Auflösung und dann nur noch den Auslöser betätigen. Beim Filmen muss der Auslöser zum Starten betätigt werden und dann wieder, wenn man das Ganze stoppen möchte.

Insgesamt können in der hoher Auflösung lt. Herstellerangaben 50 Bilder (+-10) „geschossen“ werden. Ich habe es bislang aber nur auf 30 Bilder gebracht. In der niedrigen Auflösung sind immerhin schon 160 Bilder (+- 10%) möglich. Beim Filmen hat man immerhin die Möglichkeit 120 Sekunden aufzunehmen. Auch hier gibt es zwei Auflösungsarten , 624*480 (=30 Sek.) und 304*240 (=120 Sek.).

Die Bilder sind von einer erstaunlich guten Qualität, zumindest die, die mit der hoher Auflösung aufgenommen wurden. Mit anderen Digitalkameras kann man bestimmt qualitativ höherwertige Aufnahmen machen, aber für meine Zwecke reichen die mit der Aiptek Mega Camera aufgenommenen Bilder. Beispiele habe ich auch schon auf meiner HP veröffentlicht. Probleme gibt es, wenn nicht genügend Licht vorhanden ist, wie z.B. in der Wohnung, denn einen Blitz gibt es nicht. Weiterhin habe ich festgestellt, dass in geringem Abstand auch nicht so tolle Aufnahmen geschossen werden können.

Ein Filmchen habe ich auch schon einmal versuchsweise gemnacht und muss dazu bemerken, dass ich beeindruckt war, was das kleine Teil so drauf hat. Der Film war gestochen scharf.

Die Batterien halten lt. Herstellerangaben für rd. 400 Bilder. Ich habe jetzt schon einige Bilderserien geschossen und die Batterien sind immer noch sehr gut, d.h. dass der Stromverbrauch auch nicht so groß ist. Allerdings sollte man die Batterien erst wechseln, wenn keine Bilder mehr auf der Kamera vorhanden sind, denn wenn die Stromversorgung unterbrochen wird, geht alles auf dem Chip gespeicherte verloren. Leider ist mir das auch schon einmal passiert. Als die Batterieanzeige auf minimal stand und ich nichts mehr aufnehmen konnte, hatte ich vermutet, dass die Batterien gewechselt werden mussten. Leider habe ich dabei alle Aufnahmen verloren. Erst später stellte ich fest, dass diese Anzeige im Display anzeigt, dass der Spreicher voll ist und keine Aufnahme mehr gemacht werden kann.

Der Mega Camera Manager, mit dem die Bilder auf den PC transferiert werden können, liegt der Kamera bei. Das Programm ist sehr schnell installiert. Bei Windows XP muss man die Reihenfolge beachten. Hat man die Kamera schon angeschlossen und installiert dann den Mega Camera Manager, gibt es Probleme. Die Installation kann nicht fertiggestellt werden. Wird aber zuerst das Programm installiert und dann die Kamera angeschlossen, funktioniert es.

Mit dem Mega Camera Manager kann man, wie bereits erwähnt, die Bilder und auch Filme, die sich auf der Kamera befinden anschauen und auch schon vor dem Überspielen entfernen. Weiterhin unterstützt dieser Manager Die Funktion der Kamera als Webcam. Das Programm ist sehr einfach und verständlich aufgebaut.

Das ist auch gut so, denn die Bedienungsanleitung, die diesem Set beiliegt, ist mehr als dürftig. Das Heft trägt nicht umsonst den Untertitel “Simple Manual“. Nein, es ist auch sehr einfach. Zwar wird hier in insgesamt 7 Sprachen beschrieben, was wie funktionieren sollte, aber die für mich wichtigste Information – das mit der Installation unter Windows XP – ist auf einem kleinen Beiblatt, was ich zufällig irgendwo in dem Karton gefunden hatte, beschrieben. Auch werden die Feinheiten der Kamera nicht beschrieben.

Zu dem dieser Kamera beiliegenden Bildbearbeitungsprogramm VISION kann ich derzeit noch nichts sagen, da ich die Bilder, die im .jpg“-Format abgespeichert werden, mit meinem eigenen und seit langer Zeit bewährten Bildbearbeiter Paint Shop Pro weiterbearbeite (da könnte ich eigentlich auch einmal einen Bericht drüber schreiben).


#### Fazit ####
Wenn man zugrunde legt, welchen Zweck diese Kamera bei mir erfüllen soll, nämlich handlich, für unterwegs, keinen Schnickschnack und trotzdem brauchbare Bilder und das Ganze auch noch relativ preiswert, dann kann ich die Kamera auf jeden Fall weiterempfehlen. Für alle Aufnahmen, die qualitativ hochwertig sein sollen, ist diese Kamera nicht geeignet. Zur Verdeutlichung könnte man auch den Vergleich zwischen einer Pocketkamera und einer Spiegelreflexkamera heranziehen.


In diesem Sinne
gut klick

city-flitzer

© 2.5.2003
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Produktbeschreibung Aiptek Mega Camera

Technische Daten und Produkteigenschaften
Pencam mit 2,1 Mio Pixel
Allgemeine Informationen Aiptek Mega Camera
gelistet seit: 25.09.2003
Hersteller: Hersteller: AiptekAiptek, www.aiptek.de
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