Aldi Straußen Steaks Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung (4.9 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (5/5).
Bewertungsverteilung:
Geschmack:
gut
Geruch:
mittelmäßig
Zubereitung:
durchschnittlich
Vorteile
guter Geschmack, einmal etwas anderes als Schwein oder Rind, angemessener Preis
Aussehen, Geschmack, Preis
sehr guter Geschmack; fest im Biß und trotzdem sehr zart; Preis;
Nachteile/Kritik
das Fleisch könnte zarter sein
absolut nichts
nichts
Da brat mir einer einen Strauß!
ein Testbericht von Dr.Claudia2005-02-07 11:58:27vom 07.02.2005Empfehlung: ja
Vorteile: guter Geschmack, einmal etwas anderes als Schwein oder Rind, angemessener Preis...Nachteile/Kritik: das Fleisch könnte zarter sein
Die tiefgefrorenen Straußen-Steaks natur habe ich erst neulich bei „Aldi-Süd“ gekauft und dafür 4,59 Euro bezahlt. Da ich dafür immerhin 400 Gramm Fleisch erhalte, bin ich mit diesem Preis ausgesprochen zufrieden. Ob es speziell diese Straußen-Steaks auch noch in anderen Geschäften gibt, kann ich nicht sagen; ich habe sie zumindest sonst noch nirgends entdeckt.
2. Hersteller und Produktinformationen
**************************** *********************
Als Hersteller ist auf der Verpackung die Uwe Klinkradt GmbH & Co. KG in 21339 Lüneburg angegeben. Der Alleinvertrieb liegt bei der Frostkrone Tiefkühlkost Handels-GmbH in 27793 Wildeshausen. Es ist weder ein Kundentelefon noch eine Internetadresse angegeben.
Bei dem Produkt handelt es sich laut Packungsaufdruck um delikate, tiefgefrorene Straußen-Steaks natur, also ohne Soße, Marinade oder Gewürzmischung. Der Hersteller verspricht einen „neuartigen Fleischgenuß“ und eine „Delikatesse, die ... mit erstklassigen Rindersteaks vergleichbar ist“. Das klingt meines Erachtens ziemlich verlockend.
Die Steaks kann man im Kühlschrank einen Tag, im 3-Sterne-Fach rund drei Monate aufbewahren. Dass man das Fleisch nach dem Auftauen nicht wieder einfrieren sollte, versteht sich meines Erachtens von selbst. Im übrigen sollen die Steaks möglichst schonend aufgetaut werden, am besten im Kühlschrank, auf gar keinen Fall im Schnellverfahren in der Mikrowelle.
3. Verpackung
*********************
Die Steaks befinden sich in einer halbwegs stabilen Papierfaltschachtel, die in der Farbe hellgrün gehalten ist. In der linken oberen Ecke steht die genaue Produktbezeichnung, rechts unten ist der Aufdruck „kontrollierte Qualität“ zu erkennen. Illustriert wird das Ganze von der Abbildung einiger bereits zubereiteter Straußen-Steaks, die zusammen mit Gemüse appetitlich auf einem Servierteller angerichtet sind. Auf den Seitenteilen und an der Packungsunterseite gibt es die üblichen Hersteller- und Produkthinweise.
Die Steaks selbst befinden sich in einer transparenten Plastikumhüllung, die man mit der Schere aufschneiden muss, um das Fleisch entnehmen zu können.
Die Verpackung gefällt mir gut, da sie meines Erachtens ausgezeichnet für ein derartiges Produkt geeignet ist.
In der Packung sind 400 Gramm Fleisch in Form von 3 bis 4 Steaks enthalten.
Folgende Inhaltsstoffe sind angegeben: Ausser Straußenfleisch nur jodiertes Speisesalz. Für Allergiker ist die Information von Bedeutung, dass das Produkt glutenfrei ist.
Mir fällt an dieser sehr kurzen Zutatenliste positiv auf, dass das Produkt mit dem gesünderen Jodsalz hergestellt wird und dass tatsächlich reines Straußenfleisch ohne weitere Zusätze enthalten ist. Beides finde ich positiv.
Kritisieren möchte ich, dass leider keine Nährwerttabelle abgedruckt ist. Gerade bei einem solchen Produkt würde es mich persönlich sehr interessieren, wie fett dieses Fleisch im Vergleich zu anderen Fleischsorten ist. Angeblich ist Straußenfleisch ja besonders fettarm. In dieser Hinsicht könnte der Hersteller meines Erachtens noch nachbessern.
5. Zubereitung
*********************
Die Zubereitung ist ziemlich einfach: Man brät die Straußensteaks von jeder Seite an. Leicht pfeffern und salzen sollte man sie erst nach dem Braten, da sie ansonsten vermutlich austrocknen. Als Beilage empfiehlt der Hersteller ein schönes Ratatouille (eine Art Gemüsemischung) und/oder frisches Baguette.
Wie auf der Verpackung empfohlen, habe ich die Straußensteaks über Nacht schonend im Kühlschrank
auftauen lassen. Das Fleisch sieht meines Erachtens ausgesprochen appetitlich aus. Es hat eine mittel- bis dunkelrote Färbung, ist sichtlich sehr mager und erinnert mich vom Aussehen her tatsächlich ein wenig an Rinderfilet. Allerdings mit einer Einschränkung: So zart und butterweich wie Rinderfilet ist es nicht, wie ich beim Abschneiden eines kleinen Stücks Steak leicht feststellen konnte. Ich habe dabei wie üblich mein schärfstes Messer verwendet und musste beim Schneiden schon ein wenig Druck aufwenden. Das spricht aus meiner Erfahrung heraus nicht gerade für ein besonders zartes und weiches Fleisch.
Da ich ja schon häufiger Fleisch gebraten habe, hatte ich spontan sogar den Eindruck, dass die ziemlich kompakten Straußensteaks dazu neigen, beim Braten leicht zäh zu werden und zähes bzw. hartes Fleisch mag ich nun gar nicht.
Die insgesamt vier Steaks habe ich deshalb bei nur mittlerer Hitze unter Zugabe von etwas Olivenöl in einer großen Bratpfanne anbraten lassen und sie dann kurz gewendet, so dass sich die Poren überall schließen konnten und der Fleischsaft nicht austrat. Anschließend habe ich die Hitze stark reduziert (E-Herd Stufe 1) und die Steaks unter mehrmaligem Wenden für einige Minuten weiterbraten lassen, bis sie durch waren. Eine genaue Bratzeit ist auf der Verpackung übrigens nicht angegeben, so dass man selbst entscheiden kann, wie stark durchgebraten man sein Steak haben möchte. Ich persönlich mag es „medium“ am liebsten.
Was das Braten von Fleisch anbelangt, so halte ich es seit einiger Zeit mit dem Rat des Starkochs Alfons Schubeck, der den meisten zumindest namentlich bekannt sein wird. Schubeck hat in einer seiner unterhaltsamen Kochsendungen den Rat gegeben, gerade beim Braten von Fleisch die Temperatur drastisch zu reduzieren, um das Fleisch nicht „tot zu braten“. Das erschien mir absolut einleuchtend, da man ja auch Gemüse nicht matschig kochen soll, um die wertvollen Inhaltsstoffe und Vitamine zu erhalten.
Bei den Straußensteaks war die vorsorglich reduzierte Brathitze meines Erachtens sogar eine sehr gute Idee, denn das Fleisch neigt tatsächlich dazu, schnell zäh und hart zu werden. Ich habe es gerade richtig hinbekommen, aber wenn man es bei zu hoher Temperatur brät, ist das Ergebnis mit Sicherheit kein leckeres Steak, sondern die bekannte schwer verdauliche „Schuhsohle“. Daher mein dringender Rat: Beim Braten runter mit der Temperatur!
Mit dem Resultat war ich im übrigen sehr zufrieden. Die Straußensteaks sahen in gebratenem Zustand tatsächlich ein wenig wie Rinderfilet aus und rochen auch ähnlich. Allerdings bestätigte sich dieser optische Eindruck nicht beim Essen, denn wie Rinderfilet schmeckt das Straußenfleisch meines Erachtens überhaupt nicht. Es hat naturgemäß einen intensiven Fleischgeschmack. Müsste ich diesen näher beschreiben, würde ich sagen, die Straußensteaks schmecken zu 70 % wie Schweinefilet und zu 30 % wie Truthahn, mit anderen Worten wie eine Mischung aus diesen beiden Fleischarten. Nur wie Rinderfilet schmecken sie definitiv nicht, wie bestimmt jeder bestätigen wird, der wie ich dieses zarte und sehr leckere Fleisch schon einmal gegessen hat.
Für einen Nachteil halte ich das allerdings nicht. Ich hatte mir ja einen spezifischen Geschmack nach Straußenfleisch erwartet und genau den habe ich auch bekommen. Insgesamt fand ich den Geschmack ziemlich gut und ich war mit den Steaks a la natur durchaus zufrieden. Das Fleisch könnte meines Erachtens allerdings noch etwas zarter sein, da ich butterweiches Fleisch, das mir förmlich auf der Zunge zergeht, besonders mag. Diesen Zartheitsgrad weisen die Straußensteaks definitiv nicht auf, aber insgesamt war ich sowohl mit dem Aussehen als auch mit dem Geschmack ziemlich zufrieden.
Als Beilage habe ich lediglich eine große Schüssel Salat italienischer Art mit Artischocken, Oliven und etwas Schafskäse serviert. Da es sich um eine ordentliche Portion Fleisch handelt, werden von den 400 Gramm zwei hungrige Personen mit Sicherheit satt. Serviert man auch noch Beilagen wie Kartoffeln, Gemüse oder Kroketten dazu, sollte die Fleischportion meines Erachtens sogar für drei Esser ausreichen.
kruemel02, 07.02.2005
Uumlber Geschmack laumlsst sich ja bekanntlicherweise sehr schoumln streiten. Ich hasse diesen Geschmack, echt jetzt. Straussenfleisch mag ich wirklich net. Aber fuumlr den schoumlnen Bericht gibts ein quotSNquot. LG Olaf
Overknees, 07.02.2005
Die bekommst Du auch butterzart, allerdings mit ein biszligchen Arbeit.
Dazu muumlssen sie mindestens eine Nacht mariniert werden, z.B. in einer Emulsion aus vier Teilen Rotwein und einem Teil rotem Balsamico, in die Marinade einfach noch zwei unges
redwomen, 07.02.2005
gutes und auch noch quotuumlbermageresquot Fleisch, welches auch wir des Oumlfteren einmal kaufen -wenn es der Geldbeutel zulaumlsst ggg- aber was fuumlr ein Strauszligenfleisch auch noch relativ billig ist. LG Maria
Diese ist nun der dritte und letzte Teil meiner Serie Tiefkühlsteaks von Aldi. Dieser beschreibt die Straußen-Steaks, denn die hatte ich ja damals auch gekauft, aber noch keine Zeit sie zu probieren. Damals als das mit dem BSE wieder so groß durch die Presse ging, habe ich es mal in einem Flyer für Sonderangebote gesehen und da es in den Kochshows auch immer wieder vertreten war, wollte ich dieses dann auch einmal probieren. Leider habe ich es danach nicht wieder gesehen, bis ich hier darüber gelesen habe. Da erfuhr ich dann, dass Aldi diese wohl im Tiefkühlbereich anbietet. Beim nächsten Einkauf schnappte ich mir dann neben den anderen Steaks auch ein Paket von diesen. Heut Mittag war es dann endlich soweit.
1.) Objekt
2.) Hersteller
3.) Bezugsquelle
4.) Zutaten
Meine Erfahrungen mit
*********************
5.) Aussehen, Geruch und Geschmack
6.) Meine Meinung
1.) Objekt
3-4 delikate Straußen-Steaks
aus der Hüfte
Inhalt 400 g
Tiefgefroren und vakuumverpackt
Preis: 4,59 Euro
Vertrieben werden die Steaks von der Firma
frostkrone Tiefkühlkost Handels-GmbH
Katenbäker Berg 20A
27793 Wildeshausen
Tel. 04431/ 6752
3.) Bezugsquelle
bei Aldi. Ich habe sie bei Aldi Süd gekauft, ob sie bei Aldi Nord anders heißen weiß ich nicht.
4.) Zutaten
Straußenfleisch, jodiertes Speisesalz
frei von Gluten.
Info: Gluten, auch Kleber und Klebereiweiß genannt, besteht aus den Eiweißbestandteilen Gliadin und Glutenin. Gluten steckt im Getreidekorn, insbesondere im Weizen.....mehr findet ihr hier:
Quelle: http://www.naturkost.de/info/i1008.htm
Der Hersteller empfiehlt die Steaks, wie die bei den Rindersteaks auch, in der Folie langsam, am besten im Kühlschrank auftauen zu lassen und nicht in der Mikrowelle. Danach sollte man sie in der heißen Pfanne gut durchbraten.
Bis heute habe ich mit den Fleischprodukten von Aldi nur gute Erfahrungen gemacht. Das Fleisch ist von außergewöhnlich guter Qualität. Optisch sowie geschmacklich ein wahrer Genuss. Mürbes Fleisch, zart wie Butter und es wird nicht kleiner beim Braten. Das vierte Stück das von mittags noch übrig war, habe ich mir heute abend gebraten und meine Soße dazu gemacht, was ebenfalls super lecker war. Der Preis ist sehr gut und da es sich um Tiefkühlware handelt, kann man es gut als Vorrat zu Hause haben. Die Plastikbeutel hängen zwar aneinander, aber lassen sich gut durchschneiden, was den Single wohl interessieren wird. Da auf der Packung aber nicht nur 400g steht, sondern 3-4 Straußen-Steaks sollte der Hersteller sie auch in vier Folien packen, damit ich sie einzeln herausnehmen kann. Ich kann euch dieses Produkt nur wärmstens empfehlen. Ich war jedenfalls begeistert und werde es wieder kaufen und was ich dann damit mache lest ihr jetzt.
Mein Tipp
***********
Straußensteak mit Schmandkartoffeln und Rotweinsauce
Rezept für 4 Personen
(dann solltet ihr aber 2 Päckchen Straußen-Steaks kaufen, weil es nur vier kleine pro Packung sind)
Straußensteaks:
4 Straußensteaks à 160 g
Piment, gemahlen
1 Limette (Schale davon)
2 Knoblauchzehen, geschält und gehackt
4 Thymianzweige
2 Rosmarinzweige
50 ml Olivenöl
20 g Butterschmalz
Salz, Pfeffer
1 EL Senf
2 EL frische Weißbrotbrösel
2 EL flüssige Butter
Die Steaks leicht plattieren, mit Piment, Limettenschale, Knoblauch, Kräutern und Olivenöl
vermengen und etwas marinieren lassen.
Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen. Die Straußensteaks darin mit den Kräutern der
Marinade langsam braten, mit Salz und Pfeffer würzen. Die gebratenen Straußensteaks dünn
mit dem Senf bestreichen, mit den frischen Weißbrotbröseln bestreuen und mit der Butter
beträufeln. Unter dem Backofengrill goldbraun überbacken.
Schmandkartoffeln:
800 g Kartoffeln, festkochend
300 g Schmand
Salz, Pfeffer
30 g Butter
1 Rosmarinzweig
Kümmel
2 Schalotten, in Streifen geschnitten
2 Knoblauchzehen, gehackt
80 g Bergkäse, gerieben
Die Kartoffeln in reichlich Salzwasser nicht ganz weich kochen, schälen und je nach Größe
halbieren oder ganz lassen. Den Schmand mit Salz und Pfeffer verrühren. Die Kartoffeln in der
heißen Butter mit dem Rosmarin goldbraun anbraten, mit Salz, Pfeffer und Kümmel würzen und
in eine feuerfeste Form geben. Schalotten und Knoblauch darauf streuen, den Schmand
gleichmäßig darauf streichen und mit dem geriebenen Bergkäse bestreuen. Das Ganze im
Backofen bei 200°C ca. 20 Minuten goldbraun backen.
Quelle: www.swr.de/himmelunerd
Guten Appetit und danke fürs Lesen Bewerten und Kommentieren
...
ein Testbericht von ClaudiaRetzmann2003-03-31 09:18:56vom 31.03.2003Empfehlung: ja
Vorteile: sehr guter Geschmack; fest im Biß und trotzdem sehr zart; Preis;...Nachteile/Kritik: nichts
Gestern war es endlich soweit! Bereits im November hatte mir das Mitglied Duffy 2000 mit seinem Bericht über die Aldi Straußensteaks den Mund wässrig gemacht, doch irgendwie wollte es mit dem Selbsttest bislang nie so recht klappen. Zwar haben wir Aldi gleich um die Ecke, doch liegt unser Lidl fahrttechnisch gesehen für meinen Mann, der vorzugsweise die ehrenvolle Aufgabe übernommen hat, den regelmäßigen Einkauf zu übernehmen, eben günstiger als Aldi und Lidl führt keine Straußensteaks. Doch gestern wußte mein Schatz mich zu überraschen, nachdem ich erst letzte Tage wieder davon
sprach, unbedingt mal die Straußensteaks probieren zu wollen. Stolz verkündete er „Schatz, ich hab dir etwas mitgebracht!“ und voilà zauberte er ein Paket STRAUSSENSTEAKS vom Aldi aus der Einkaufstasche. Nun ja, andere Frauen erhalten Blumen, ich bekomm Straußensteaks – zumindest im ersten Teil des Wortes könnte man eine Assoziation zu Blumen herstellen (gemeint ist BlumenSTRAUSS). Aber ich will hier ganz gewiß nicht meckern, schließlich kommt es ja darauf an, dass mein Mann an mich gedacht hat *lach* und ich hab mich darüber auch wirklich gefreut, denn er ist ja extra wegen mir noch kurz bei Aldi reingehuscht;-).
DAS PRODUKT:
Zu finden sind die Straußensteaks bei Aldi in der Tiefkühltheke. Für 400 g (laut Verpackung aufgeteilt in 3-4 Stücken) hat mein Mann 4,99 € bezahlt. Von der hellgrünen Pappumverpackung strahlen einem drei Scheiben Fleisch angerichtet mit Blattspinat entgegen. Dass es sich bei diesen Fleischstücken nun um Straußenfleisch handelt kann man lediglich dem Namen entnehmen, einen Unterschied z.B. zu Rindersteaks kann man optisch nicht wahrnehmen. Neben den Daten zur Haltbarkeit erfährt man auf der Rückseite des Kartons noch, dass die Zutaten lediglich aus Straußenfleisch und jodiertem Speisesalz bestehen und das ganze glutenfrei ist. Der Hersteller weist zudem noch darauf hin, dass die Straußensteaks eine Delikatesse sind, die nach Meinung von Feinschmeckern und Fleischkennern mit erstklassigen Rindersteaks vergleichbar sind, wobei es sich bei Straußensteaks um sehr feines und besonders zartes Muskelfleisch handelt, welches sich in der Pfanne ähnlich schnell und unkompliziert zubereiten läßt wie Rinderfilet. Last but not least gibt es dann noch passenderweise einen Rezeptvorschlag.
MEINE ERFAHRUNG / MEINUNG und MEIN FAZIT:
Nachdem die gefrorenen Straußensteaks aufgetaut waren, schritten wir zur Zubereitung, d.h. mein Mann schritt und ich sah ihm dabei über die Schulter;-). Die Straußensteaks selbst sind im Karton nochmals in einer transparenten Plastikfolie verpackt, welcher wir dann letztendlich vier fast gleichgroße Steaks entnommen haben. Rein optisch gesehen konnte ich auch hier keinerlei Unterschied zu „normalen“ Rindersteaks ausmachen. Lediglich vom Geruch her meine ich, dass die Straußensteaks einen leicht süßlicheren Duft haben.
Die Zubereitung war auch recht einfach. Mein Mann gab ein wenig Fett in die Pfanne und ließ die Steaks dann von beiden Seiten gut durchbraten. Zeitlich gesehen dauerte dies nicht länger als bei Rindersteaks auch. Jedoch fiel mir auch beim Braten auf, dass hier der Duft doch etwas mehr ins süßliche geht. Nach dem Braten würzten wir die Steaks mit Salz und Pfeffer, als Beilage gab es bei uns schnöderweise einfach nur Pommes Frites.
Voller Erwartung blickte ich also nun auf meinen Teller. Hätte ich nun nicht gewußt, dass es Straußensteaks sind, ich hätte ganz normale Rindersteaks vermutet. Um mir ein neutrales Urteil zu bilden, nahm ich den ersten Bissen ohne meine heißgeliebte Kräuterbutter *gg* und ich muß sagen, ich war wirklich positiv überrascht. Zwar bezeichne ich mich selbst nicht unbedingt als Feinschmecker oder Fleischkenner, aber ich liebe Rindersteaks über alles und wie es der Hersteller bereits ankündigte, die Straußensteaks sind meiner Meinung nach wirklich mit erstklassigem Rinderfilet vergleichbar. Das Fleisch an sich ist etwas fester vom Biß her, aber keinesfalls als zäh zu betrachten. Nein, obwohl es fester ist, bin ich der Meinung, dass das Fleisch richtig schön zart ist. Geschmacklich läßt es sich ebenfalls mit gutem Rindersteak vergleichen, allerdings hat das Straußensteak meiner Meinung nach eine leicht süßliche Note, welche aber keinesfalls unangenehm ist.
Das Preis-/Leistungsverhältnis läßt meiner Meinung nach nichts zu wünschen übrig. Wie bereits gesagt, zahlte mein Mann für 400 g beim Aldi 4,99 €. Den gleichen Preis hätte er auch für die dort zu kaufenden Rindersteaks in gleicher Menge zahlen müssen.
Mein Fazit fällt hier wieder einmal besonders gut aus und ich danke hier nochmals Duffy 2000 für seinen klasse Tipp! Ich persönlich war mehr als nur positiv vom Geschmack der Straußensteaks beeindruckt und ehrlich gesagt hätte ich nicht gedacht, dass dieses Fleisch einerseits so gut vom Biß, andererseits jedoch so zart ist und zudem auch noch so gut schmeckt. Ich kann allen, die gerne Rindersteaks verzehren diese Straußensteaks vom Aldi zum Kauf empfehlen und vergebe auch die volle Punktzahl.
ein Testbericht von Jakini2003-02-14 08:34:39vom 14.02.2003Empfehlung: ja
Wie wir zu den Steaks kamen:
=============================
Meine mittlere Tochter liegt Grippe und hohem Fieber im Bett, ich sitze wegen Handerker im Haus fest. Aber irgendetwas müssen wir ja essen und meine Tochter Kartoffeln mit Sour Creme haben wollte, bekam mein Mann den Auftrag, für uns dazu Steaks einzukaufen, die hatten wir schon lange nicht mehr. Ich dachte dabei eigentlich an Rinder Steaks, die es bei Aldi zu kaufen gibt, doch mitgebracht er Straußen Steaks.
Zu kaufen gibt es diese Steaks in einer 400 g Tiefkühl-Packung in der 3-4 Steaks enthalten sind, das
Ganze ist nach Gewicht abgepackt. Gezahlt hat mein Mann für die Packung laut Kassenbon 4,98 Euro. Den gleichen Preis also, wie man für die Rindersteaks bei Aldi zahlt.
Die Steaks sind innerhalb des Kartons in eine Folie eingeschweist, so kann man sie auch einzeln entnehmen, wenn es denn sein muß. Das finde ich gegenüber Einzelhaushalten sehr verünftig. Davon sind wir ja nicht betroffen, so brauchten wir dann gestern eine Packung, für zwei Personen, die Kinder aßen Spaghetti, unsere kranke Tochter nur ihre Kartoffeln, die wollte kein Fleisch.
In der Pfanne waren die Steaks dann trotz des gefrorenen Zustandes sehr schnell zubereitet. Nach 20 Minuten konnten wir gemeinsam essen, was ich sehr schnell fand.
Welche Hintergrundinfos gibt es zu dem Steaks:
========================================= =====
Der Hersteller, welcher die Uwe Klinkradt GmbH & Co.KG in 21339 Lüneburg ist, gibt einige Hinweise zu den Straußen Steaks auf der Verpackung.
So weist er darauf hin, daß die Straßen Steaks eine Delikatesse sind, das Muskefleisch ist besondes zart und sehr fettarm. Es soll mit Rinderfleisch vergleichbar sein, vom Preis her ist es das auf jeden Fall. Auch ein Rezepvorschlag findet man auf der Verpackung.
Man soll den Bratenfond mit Sahne ablöschen, dann gibt man etwas grünen Pfeffer hinzu und kann die Soße noch andicken. Als Beilage werden Kartoffelecken oder Kroketten empfohlen, ebenso Perlzwiebeln und Keniabohnen. Wir haben die Steaks mit einfachen Pellkartoffeln und Sour Creme gegessen.
Haltbar sind die Straußen Steaks im Gefrierfach ca. ein Jahr, in einem einfachen Eiswüfeltag nur ein paar Tage und im Kühlschrank lediglich einen Tag. Hat man die Steaks einmal aufgetaut, dürfen sie roh nicht wieder eingefrohren werden.
Die Steaks sind mariniert, diese Marinade besteht aus
pflanzichem Öl, Sahnepulver, jodiertem Speisesalz, Gewürze, Würze, Zucker, Gewürzextrakte und Aroma. Als Hinweis findet man den Zusatz, daß die Steaks glutenfrei sind.
Auch die Nährwerte werden auf der Verpackung angegeben:
====================================== =================
Brennwert: 510 kj / 121 kcal
Eiweiß: 19,3 g
Kohlenhydrate: 3,3 g
Fett: 3,4 g
Sehr Fett und Kalorienreich ist die Mahlzeit also wirklich nicht, die Angaben beziehen sich auf 100 g. Wenn man bedenkt, daß die Steaks zusammen 400 g wiegen und man 3-4 Staks bekommt, die somit jeweils um die 100 g wiegen, dann kann man die Angaben für eine Portion verdoppeln.
Wie sind meine Erfahrungen mit den Steaks, und wie haben sie
================================================ =============
geschmeckt:
===========
Die Zubereitung war, wie schon erwähnt, sehr einfach. Lediglich die Steaks aus der Folie nehmen, die mit einer Schere aufgeschnitten wurden und in die Pfanne geben. Dort haben wir sie dann bei mittlerer Hitze braten lassen, so wurden sie schön gleichmäßig gar. Wir essen Steaks immer durch, so auch die Straußen Steaks. Besonders ich lege großen Wert darauf, daß die Steaks durch sind, mein Mann nimmt es da nicht so genau. Und so stand schnell die Einteilung der Steaks fest, denn es war ein großes und etwas dickeres Stück enthalten und zwei kleine Stücke, von der Menge her war beides in etwa das gleiche, nur eben anders unterteilt. Ich entschied mich für die zwei kleinen Stücke, die auf jeden Fall durch sein würden, denn bei mir naschte unsere kleine Tochter ein bisschen mit.
Nach 20 Minuten saßen wir am Tisch und konnten unsere Mahlzeit einnehmen. Das Steak lies sich leicht schneiden, sogar ohne Steakmesser, denn wegen der Kleinen, die sich derzeit alles schnappt, was sie in die Finger bekommen kann, decken die im Moment nur sehr ungerne auf. Doch mit einem normalen Messer konnte ich die Steaks ohne Probleme klein schneiden.
Meine kleine Tochter hat mit Wonne ein paar der Stücke gegessen und sie hatte mit dem Fleisch keine Probleme, anders wäre es mit Rindersteaks gewesen, das Fleisch ist ihr meistens zu fest und die spuckt es dann wieder aus, weil sie zu lange kauen muß. Wenn ich mich an meine Kindheit erinnerne, dann habe ich das auch getan, Rind mochte immer überhaupt nicht, weil es mir einfach zu trocken war und im Mund eher mehr, als weniger wurde. Bei dem Straußen Steak ist das aber überhaupt kein Problem, es zergeht richtig auf der Zunge, so zart ist das Fleisch und dabei schmeckt es auf einen Fall fettig. Somit kann ich diese Angaben des Herstellers bestätigen. Was ich nicht bestätigen kann, das ist der Hinweis, daß man Straußen Steak mit Rinder Steaks vergleichen kann, denn mir haben diese Steaks viel besser geschmeckt und ich bin meinem Mann dankbar, daß er die falschen Steaks gekauft hat, denn sonst hätte ich mich ehrlich gesagt nicht an diese Steaks getraut, doch nun weiß ich, wie die schmecken und wir werden sie bestimmt öfter mal kaufen, wenn uns nach etwas besonderem ist.
Ein klein wenig haben mich die Steaks im Geschmack an Leber erinnert, die ich ebenfalls sehr gerne mal essen, auch wenn sie leicht trocken ist.
Fazit:
======
Ein leckeres Fleisch, leicht zuzubereiten und sehr bekömmlich und somit auf jeden Fall zu empfehlen.
...
ein Testbericht von Duffy_20002002-10-09 01:28:39vom 09.10.2002Empfehlung: ja
oder wie ist das, wenn man ungewohnte Sachen zu sich nimmt?
Ist das ansteckend ?
Tja, heute mal was total ungewohntes von mir. Dietmar schreibt einen Bericht übers Kochen. Ist doch irre, oder ?
Manchmal, wenn ich ganz besonders gut drauf bin und ich ein wenig Lust verspüre *grins* begebe ich mich doch tatsächlich in unsere Küche und brutzle was vor mich hin. Weltberühmt sind meine chinesischen Kochkünste (viele Dankschreiben etc. bezeugen dies), aber heute lassen wir den Wok einmal beiseite.
Wir bereiten ein nicht ganz alltägliches Gericht in der Pfanne zu, ich spreche
hier von Straußensteaks. Ja, ihr habt richtig gelesen, Steaks von dem australischen Vogel, der nicht fliegen kann, dafür aber unheimlich schnell ist.
Glücklicherweise musste ich das Tier nicht erst einfangen (wahrscheinlich wären wir sonst verhungert *lach*), dies hat ALDI schon für mich erledigt. Und großzügigerweise hat ALDI den Strauß schon zerlegt und in recht ansehnliche Stücke in einer wunderschönen, hellgrünen Verpackung in der Tiefkühltruhe ausgelegt.
Seltsamerweise fristet diese Verpackung ein tristes Dasein, gekauft wird sie nämlich sehr, sehr selten. Aus welchem Grund auch immer.
Also gut, ich hab´s getan. Bei unserem letzten ALDI Besuch habe ich zufälligerweise dies schöne, hellgrüne Packung erspäht und einfach, ohne das Wissen meiner Frau, in den Einkaufswagen gepackt. Zuhause angekommen war der erste Kommentar meines Sohnes: Strauß ? Igitt, so was isst man doch nicht. Klatsch, da hatte ich es mal wieder.
Egal, jetzt hab ich’s gekauft, jetzt wird’s auch zubereitet. Man muss den lieben Mitessern ja nicht gleich auf die Nase binden, was es am 3. Oktober zu essen gibt. *fg*
O.K. Genug geschwafelt, jetzt folgen Taten.
_/_/_/ Papa in der Küche ___
Ich hole mir die Packung aus dem Kühlschrank und betrachte sie mir erst einmal.
3 bis 4 Straußensteaks sollen drin sein, 400 Gramm insgesamt.
Jetzt hält mich nichts mehr, ich reisse Ding auf und lege den Inhalt frei.
Fein säuberlich in 2 vakuum verschweisste Folien verpackt liegen die Steaks vor mir. Jeweils zwei Stück. Sehen in etwa aus wie etwas gößere Thunfischsteaks, also von der Form her ähnlich einem Dreieck.
Ich öffne die Folien und entnehme die Steaks, sind etwa fingerdick.
O Gott denke ich als ich den Geruch in die Nase bekomme. Die Steaks riechen leicht süßlich, etwa wie Pferdefleisch. Igitt, hat mein Sohn wohl doch recht behalten, isst man so was wirklich nicht ?
Gut, da muss Dietmar durch. Gekauft ist gekauft !!
Also, Pfanne raus und auf den Herd. Herdplatte aufgeheizt. So, die Pfanne ist heiss genug, der Wassertropfentest hat´ s bewiesen. Also, Erdnussöl in die Pfanne und noch ein klein wenig gewartet bis das Öl erhitzt ist.
Übrigens, ich verwende ausschließlich Erdnussöl für meine Kochkünste, da dieses Öl sehr hoch erhitzbar ist und nicht spritzt. Ist zwar etwas teurer als normales Öl, aber man gönnt sich ja sonst nix.
Jetzt ist es soweit. Die Steaks, eins nach dem anderen in die Pfanne und von jeder Seite etwa 3 bis 4 Minuten scharf anbraten.
Nach dieser kurzen Bratzeit haben die Steaks noch einen leichten, rosa Kern. Straußenfleisch muss im Gegensatz zu anderem Geflügel nicht durchgebraten werden. Wer es lieber durch mag einfach noch ein wenig länger braten lassen. Ihr braucht hier, im Gegensatz zu Rindfleisch keine Angst haben, das Fleisch wird nicht so schnell zäh.
Aber, wie so vieles, alles Geschmacksache
Bitte unbedingt beachten: nicht würzen, das machen wir erst kurz bevor wir die Steaks wieder aus der Pfanne nehmen.
Und wenn würzen, bitte sparsam. Ich nehme hier nur die Pfeffermühle und dreh zwei bis dreimal, das genügt. Wer unbedingt mag, kann auch leicht salzen…aber bitte, nur ganz wenig.
Zwischenzeitlich hab ich so ganz nebenher noch ´ne Salatsoße für Chicoree-Salat angemacht und im Backofen ein paar Rösties zubereitet. Passt eigentlich zu jeder Art von gebratenem Fleisch. und geht außerdem sehr schnell.
_/_/_/ Auf den Tisch ___
Jetzt kommt die Nagelprobe. Alles auf den Tisch und den Rest der Familie zum Essenfassen rufen.
Riechen tut’s allemal recht ordentlich, aussehen ebenso. Außerdem weiß außer meiner Frau niemand Bescheid, was es eigentlich zum Essen gibt.
Da es vier Stück Steak sind gibt’s auch keinerlei Probleme. Jeder erhält seins und fasst sich seine Rösties, sowie Salat…
Und dann der große Moment, Jens schneidet, wie immer, als erster sein Stück Fleisch an und führt es zwischen seine Kiemen *gg*. Und ist begeistert. Super Rindfleisch meint er und ich muss einfach nur grinsen. Ich denke an seinen Spruch von so was isst man nicht und so…*lach*
Wenn Ihr mich jetzt fragt, ich würde sagen, Strauß schmeckt ähnlich wie Rindfleisch nur viel, viel zarter. Auf keinen Fall kommt irgendein Geflügelgeschmack durch. Es ist einfach nur gut…und zart. Unbedingt empfehlenswert !!
Ja, dies war meine erste Begegnung mit Straußensteaks, und sicherlich nicht die letzte.
Ach ja, und Jens war total von den Socken, als ich im, wohlweislich erst als er fertig gespeist hatte, erläutert habe, das er nun Straußenfleisch, das man ja nicht isst, zu sich genommen hat.
_/_/_/ Mein Fazit ___
Ich würde jedem von Euch empfehlen einmal, sofern Ihr die Möglichkeit habt, Straußensteaks zu probieren.
Erstens ist es ein nicht alltägliches Gericht, zweitens ist Straußenfleisch sehr fettarmes, zartes Muskelfleisch und drittens sehr gesund, da äußerst cholesterinarm.
Ich würde es einfach mal als „kulinarische Köstlichkeit“ einordnen.
Bezahlt habe ich für die Packung 4,98 €URO. Und ich finde, der Preis geht vollkommen in Ordnung.
Also, bei Eurem nächsten „ALDI-Gang“ einfach mal die Augen auf, vielleicht ruft ja so eine hellgrüne Packung aus der Tiefkühltheke: nimm mich mit ;-)
Übrigens, das mit dem Eierlegen hab ich mir abgeschminkt, ich denk ja auch nicht daran, wenn ich ein Hähnchen zu mir nehme *gröööhl*
Danke für Lesen dieses doch etwas nicht ganz meinem Stil entsprechenden Berichts, fürs bewerten und kommentieren.
Duffy_2000 im Oktober 2002-10-08
P.S. Wer diesen Bericht oder Teile dieses Berichtes klaut, vervielfältigt oder sonst wie unter die Leute bringt wird grausam bestraft. Der Übertäter wird verpflichtet, unter Aufsicht des größten Straußes im wahrsten Sinne des Wortes ein Ei zu legen *gg*
...