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Platz 42 in der Kategorie "Tipps und Tricks".
Bewertung: Kundenbewertung 4,00 / 5,00 (4.0 von 5)

Allgemein Mehr zum Thema Rechner u. Architektur Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,00 / 5,00 (4.0 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (2/2).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • schnelle Datenübertragung von 150 MBit/s
Nachteile/Kritik
  • hat Schwächen
Mangaia

Fujitsu-Siemens PRIMEPOWER 100N

ein Testbericht von 2002-09-13 08:36:51 vom 13.09.2002
Empfehlung: ja
Hallo liebe yopi-Mitglieder,

heute möchte ich Euch ein Produkt aus der PRIMEPOWER-SERIE von Fujitsu-Siemens vorstellen.
Nach der Fusion mit Fujitsu hat sich das neue Unternehmen entschlossen, die Siemens Produkte Reliant UNIX und die RM-Serie allmählich auslaufen zu lassen.
Die neue Rechner -Architektur heißt PRIMEPOWER.
Diese Rechner haben als gemeinsamen Nenner Ultra - Sparc - Prozessoren von Fijutsu-Siemens und als Betriebssystem Solaris von Sun Microsoftsystem.
Ich möchte hier das neuste Produkt aus dieser Serie vorstellen die PRIMEPOWER 100N.
Bei der Primepower 100N handelt es sich um ein flaches Reckmodell, bei uns in der Abteilung auch "Pizzabox" genannt.

Dieser Rechner verfügt über folgende Leistungsmerkmal:
* einen Ultra - Sparc IIe - Prozessor bestehend aus :
* eine SPARC V9 -basierte CPU in 64 -bit RISC-Architektur, 500 Mghz
* Secondary Cache ( 256 kb )
* Memory - und PCI - Controller on - c hip
* 2 -way set associative primaryinstruction cache und einen 4 -way set associative primary instruction set associative primary instruction secondary cache
* wie schon erwähnt hat dieser Rechner eine sehr flache Bauweise, siehe Abmessungen
* 100Mhz - Bus - kompatible SDRAM - Speichermodule. Es können bis zu 2 Gigabyte Speicher installiert werden.
* Schnittstellen:
* 2 eingebaute 100 Base -TX ( 10/100 Mbits/s ) Ports
* ein 32 - Bit - PCI - Slot
* zwei serielle Ports RS232c
* optional ein CDROM-Laufwerk
* es können max. 2 Hot-Swap-geeignete UltraSCSI-Festplattenlaufwerke ( 10.000 Umdrehungen / Min ) eingebaut werden. Basis ist ein vorinstalliertes o. g. Festplattenlaufwerk.

Weitere techn. Daten:
Außenmaß:
*Breite : 440mm
*Tiefe : 511mm
*Höhe : 44mm
*Gewicht : 10kg oder 11kg mit Einbauschienen für das Reck
*Eingangspannung : 100 - 120 V
*Max. Stromaufnahme : 120 W


Beschreibung des Rechners:
* Vorderseite:
Die vordere Seite gestaltet sich wie folgt: auf der linken Seite befinden sich die beiden Einschübe für die Festplattenlaufwerke, in der Mitte das Logo und rechts das Bedienfeld.
* Vorderes Bedienfeld
Schraubt man die Frontabdeckung ab, wird das Bedienfeld sichtbar.
Das Abschrauben ist sehr einfach. Links und rechts der Frontabdeckung befindet sich eine Verschraubung, die man sehr leicht mit der Hand lösen kann. Nun stehen einem zwei zusätzliche Schalter zur Verfügung: RESET und REQUEST. Auch hat man von hier aus Zugriff auf die Festplatten. Über dessen Schächte befinden zwei kleine Gitterroste, die sich auch sehr einfach entfernen lassen. Vorne auf den Festplatten befindet sich ein orangefarbener Hebel. Wird dieser umgelegt, öffnet sich die Verriegelung der Festplatten und diese lassen sich herausnehmen. ACHTUNG! Beim wieder Hineinschieben der Festplatten darauf achten, dass der Riegel offen ist. Erst wenn die FB im Laufwerksschacht ist, den Hebel, und damit die Verriegelung, umlegen. Ansonsten ist die Platte nicht richtig eingerastet. Ein kleiner Fehler mit großen Auswirkungen :).

Die Tasten- LED-Beschreibung von Rechts nach Links :

Power-Led: Sie signalisiert den Zustand der Stromversorgung. Leuchtet diese ist das System eingeschalt. Sie erlischt, wenn die Stromzufuhr unterbrochen wird.

Power-Taste: Hierbei handelt es sich um einen Druckschalter. Beim Drücken dieser Taste bei ausgeschaltetem Zustand wird das System eingeschaltet. Im eingeschaltetem Zustand des Computers wird beim Drücken dieser Taste ein "Power-Off-Interrupt erzeugt und die Stromversorgung durch die Software ausgeschaltet. Wird die Taste erneut gedrückt, wird die Stromversorgung zwangsweise abgeschaltete.

Check-Led: Diese Led dient der Kontrolle, ob ein Fehler vorliegt. Dann blinkt bzw. leuchtete diese Led. Ein kurzes Aufleuchten nach dem Einschalten ist völlig normal. Leuchtet diese aber permanent, dann liegt ein Fehlerfall vor.

REQUEST-Taste: Hierüber kann in einem Fehlerfall ein Speicherauszug (Dump) ausgegeben werden.

Memory FAULT-DISK-LEDs: Diese zeigen an, dass die zur Anzeige dazugehörige Platte im Hot-Swap-Verfahren getauscht werden kann.

MARK-Taste: Wird diese Taste gedrückt, dann leuchtet die MARK-LED auf der Rückseite. So kann diese leichter identifiziert werden, wenn mehrere von diesen Rechnern sich in einem Reck befinden.

RESET-Taste: Versetzen des Systems in seinem Anfangszustand


* Rückseite
Auf der Rückseite befinden sich die Anschlüsse zu den Schnittstellen. Steht man vor dem Rechner, sieht man ( von Links nach Rechts ) folgende Anschlüsse:

* Netzanschluss
Dieser besitzt einen Arretierbügel für den Kaltgerätestecker. Das ist sehr praktisch, wenn man den Rechner im lfd. Betrieb bewegen will. Er verhindert, dass der Netzstecker versehentlich abgezogen wird.
* Serielle Port
Dieser hat einen 25-poligen-D-Sub-Anschluss. Bei Verwendung eines Terminals ist dieses hier anzuschließen. Man benötigt aber noch ein RS-232C-Y-Kabel und man sollte noch einen seriellen Adapter von 25- auf 9-polig in der Schublade haben.
* LAN-PORTS
Der M100 besitzt zwei LAN-PORTS mit RJ45-Anschlüssen, die automatisch die automatisch erkennen, ob sie an 10 oder 100Mbps angeschlossen sind
* PC-Port (Power-Control-Port)
Dies ist ein 8-poliger-DIN-Anschluss für die Leistungssteuerung
* PCI-Steckplatz
32-Bit-Bus mit 33 MHz
* 68-poliger HIDEC-Anschluss für Ultra-Wide SCSI

Auf der Rückseite befindet sich ebenfalls ein Bedienfeld. Hauptsächlich befinden sich hier LEDs zur Kontrolle des Gerätes. Steht man direkt vor der Rückseite kommt, von links nach rechts gesehen, neben dem seriellen Port als erstes der

*Power-Mode-Gleitschalter
Er regelt den Betrieb bei vorhandener Netzspannung. Standardmäßig steht der Schalter auf der Position M. Man unterscheidet die Positionen M ( für Manual ) und A ( für Auto ). A bedeutet, dass das System automatisch startet, sobald die Netzspannung eingeschalte ist. Bei M wird das System durch die POWER-Taste gestartet.

* Rechts daneben kommt die LAN0-Link-LED. Sie leuchtet, wenn auf LAN0 zugegriffen wird, d.h. Netzverkehr stattfindet.

* Zwischen den LAN1-Port und dem PC-Port befindet sich die LAN1-Link-LED, s. o.

* Dann kommt die MARK-LED-Aus-Taste. Wie der Name schon sagt, stell man hiermit die Mark-LED aus.

Daneben sieht man die Mark-LED. Sie leuchtet, wenn man MARK-Taste am vorderen Bedienfall drückt.

* Neben der SCSI-Schnittstelle kommen vier Alarm-LEDs. Sie sind von links nach rechts durch Ziffern ( 0 - 3 ) bezeichnet.
Beim Aus- bzw. Einschalten leuchtet diese nur vorübergehend, was nicht von Bedeutung ist. Leuchten sie kontinuierlich, bleiben sie weiterhin an, auch wenn der Strom in der Zwischenzeit abgeschaltet worden ist.

* 0 = Power-Alarm-LED
Sie leuchtet, wenn Unregelmäßigkeiten in der Stromversorgung auftreten.
* 1 = Temperatur-Alarm-LED
Wenn Unregelmäßigkeiten hinsichtlich der Temperatur auftreten, leuchtet diese LED. Zusammen mit dieser leuchtet auch die Check-LED auf dem Bedienfeld der Vorderseite.
* 2 = Lüfter-Alarm-LED
Diese LED leuchtet, wenn Unregelmäßigkeiten am Lüfter auftreten.
* 3 = Software-Alarm-LED
Tritt ein System- oder Plattenfehler auf, blinkt diese LED.



Installation :

Dieser Rechner sind vorinstalliert mit dem Betriebssystem Solaris 8. Eine Installation mit einer darunter liegenden Betriebssystemversion, z.B. Solaris 7, ist nicht möglich!!
Mit ausgeliefert auf CD-Rom werden das Betriebssystem Solaris 8, Enhanced Facility Software, Add Ons von Fujitsu-Siemens, eine CD mit Patches, Dokumentation, Bonussoftware, wie z. B. Staroffice 5.2 und Netscape Navigator 5.1.
Allerdings verfügt dieser Rechner nicht über eine grafische Schnittstelle!
Es empfiehlt sich das Betriebssystem neu zu installieren und nach eigenen Wünschen zu konfigurieren.
Hierzu ist ein Konsolenrechner erforderlich. Das kann ein beliebiger PC sein.
Beide Rechner werden über die seriellen Schnittstellen mittels eines RS-232-Kabels miteinander verbunden. Dieses Kabel liegt nicht bei !
An Software benötigt man eine Terminalsoftware, z. B. Hyperterminal bei Windows, und eine X-Software, z. B. PC-X.

Bei uns werden diese Rechner zwar nur als Testrechner für RMS verwendet, doch haben sie sich als sehr leistungsfähig für ihre Preisklasse gezeigt. Hervorragend eignen sie sich als Web- bzw. Mailserver.

Mir haben unsere M100 noch nie Schwierigkeiten bereitet. Die Hardware erweist sich als sehr stabil, der Aufbau des Rechners ist sehr durchdacht, ohne Schwierigkeiten lassen sich die einzelnen Komponenten herausnehmen und wieder einsetzten.
Zur Zeit testen wir auf einem von unseren M100 die Migration einer Informix-Datenbank von Reliant UNIX nach Solaris 8. Ungefähr 100 Anwender tummeln sich auf dieser Datenbank und die Idle-Zeit ist nie unter 95%!

Den Preis kann ich leider nur mit ca. 5.000€ angeben, weil die Firma Fujitsu-Siemens unterschiedliche Rabatt-Modelle hat.

Viel Spaß bei Arbeiten mit einem solchen Rechner.

Euer
Mangaia
® 23.01.2002 Glückstadt
PS: Diesen Bericht habe ich auch bei ciao, dooyoo u. ecomments veröffentlicht
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
blackwolff

Wie gut ist Serial-ATA?????

ein Testbericht von 2003-06-17 18:55:52 vom 17.06.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: schnelle Datenübertragung von 150 MBit/s...
Nachteile/Kritik: hat Schwächen
Hallo Liebe Leserinnen und Leser

Diskussionen zum Thema Serial ATA sind schnell entfacht: "Bringt gar nichts" sagen die einen, "das ist die Zukunft" meinen die anderen. Das Resümee liegt irgendwo dazwischen: Zum jetzigen Zeitpunkt bringt Serial ATA tatsächlich kaum nennenswerte Vorteile außer der kinderleichten Handhabung, denn bislang getestete Controller zeigten eher magere Performance. Nun belegt Silicon Image, dass es auch anders geht, denn der Sil3112 überflügelt hochkarätige Mitbewerber.

Die Seagate Barracuda ATA V war die erste Festplatte, die mit Serial-ATA-Schnittstelle verfügbar war. Während der Tests wurden deutliche Leistungs-Unterschiede zwischen verschiedenen Controllern auf Intel- und VIA-Plattformen festgestellt, weshalb fünf aktuelle Modelle ausführlich unter die Lupe genommen wurden. Das Ergebnis war ernüchternd, denn alle leiden unter dem gleichen Problem: Sie basieren im Grunde auf dem Design paralleler Controller für UltraATA/100 oder 133. Um sie tauglich für Serial ATA zu machen, werden sie mit sogenannten Bridges (seriell zu parallel Wandler) ausgestattet. Die kosten jedoch Leistung - und das nicht zu knapp.

Von Seagate stammt die Empfehlung, den aktuellen Controller von Silicon Image einzusetzen. Dieser ist im Grunde nicht neu, jedoch bisher nicht einzeln als PCI-Steckkarte erhältlich. Vielmehr wird dieser Baustein heute von vielen Motherboard-Herstellern verwendet, um den Anschluss von Serial-ATA-Laufwerken an aktuelle Platinen zu ermöglichen.
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:hilfreich
1-2 von 2  Tipps und Tricks
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Produktbeschreibung Allgemein Mehr zum Thema Rechner u. Architektur

 
Allgemeine Informationen Allgemein Mehr zum Thema Rechner u. Architektur
gelistet seit: 23.09.2003
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Produktbewertung: Kundenbewertung 4,00 / 5,00
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