Platz 8 in der Kategorie "Banken & Finanzdienstleister". Banktyp: Vermögensberatung / Das bundesweit arbeitende Finanzdienstleistungsunternehmen mit Hauptsitz Cottbus wurde 1992 von Sören Patzig gegründet. ...mehr
dies ist mein erster Beitrag mal sehen wie er bei euch angekommt.
Eins vorne weg,ich war Mitarbeiter der AFA AG und habe eine weile gebraucht um festzustellen,das ich die Arbeit dort nicht weiter mit meinem Gewissen vereinbaren kann. Ich bin jetzt ein freier und wirklich unabhängiger Makler mit 10 Angestellten.
Das Unternehmen:
Die Firma AFA GmbH wurde 1992 von Hr.Sören Patzig in Cottbus gegründet. Zuvor war Hr.Patzig in leitender Funktion beim OVB beschäftigt,dort hat er gesehen wie leicht es ist viel Geld zu verdienen, wenn man seinen eigenen Finanzvertrieb gründet. Zur Zeit arbeiten bei der AFA ca. 1200 Mitarbeiter (Quelle:letzte firmeneigene Zeitschrift) und damit ist die AFA eine mittelgroßer Finanzdienstleister. [Passus aus rechtlichen Gründen entfernt].
Der Unternehmensaufbau:
Die AFA lebt wie alle Finanzvertriebe von neuen Mitarbeitern,denn über sie kann man sich neue Kunden aufbauen und eventuell wieder neue Mitarbeiter recrutieren.
Man fängt als "Starter" an bis man einen Umsatz von 50 Einheiten ( Einheiten berechen sich aus eingezahlten Beiträgen mal Laufzeit durch einen Teiler, normaler weisse beträgt dieser 1000(Promille)bei der AFA geht der Teiler bis 3250) erreicht hat. Dann ist man Repräsentant,ab jetzt wirds schwieriger den man braucht für die nächsten Stufen immer Mitarbeiter in gewissen Stufen. Die Stufen sehen wie folgt aus:
[Positionsbeschreibung aus rechtlichen Gründen entfernt].
Die Unternehmensphilosophie:
Es wird dem Kunden eine kostenlose(wirklich kostenlos) und unabhängige Beratung versprochen. [Die Pasage wurde aus rechtlichen Gründen entfernt].
Die Beratung bzw. der Verkauf:
Als erstes wird beim Kunden ein so genannter Vorteischeck (VC) aufgenommen.Schon hier wird wider besseres Wissen sämtliche Produkte schlecht gemacht(Vorverkauf). Oder warum sollte man eine Fondspolice von vor dem 01.01.2005 kündigen schließlich ist sie ja steuerfrei.
Danach wird im Büro eine "Analyse" gemacht,[Passage aus rechtlichen Gründen entfernt]. Und natürlich der Renner (und so ziemlich das einzige Produkt wo es einigermaßen Provision gibt) die Fondspolice der Prismalife mit dem Hauseigenen Fonds AFA Global (WKN:515376).
Anschliessend wird dann beim Kunden die Beratung bzw. der Verkauf gemacht,es wird dem Kunden wieder erzählt alles was er bis jetzt hatte ist scheiße (außer bei Produkten wo die AFA den Preis oder die Leistung nicht toppen konnte), die AFA Mitarbeiter haben übrigens die Anweisung bekommen keine Unterlagen beim Kunden zu lassen, warum wohl. Das Gespräch erfolgt in unteren Hirachien nie alleine,sondern es kommt immer ein mehr oder weniger ausgebildeter Struktuhöhere mit(ist übrigens bei allen Finanzvertrieben das gleiche).
Das Topprodukt:
Ist bei der AFA, die Primalife Fondspolice. Über diese Thema wurde aber schon viel geschrieben, darum mach ich es kurz.
Die Prismalife ist nicht die schlechteste Form was für`s Alter zu tun. Das Problem ist aber das 50% der eingezahlten Beiträge in den AFA Global Fonds gehen müssen (AFA interne Anweisung).
Und jetzt wirds lustig, der AFA-Fonds gehört wem naklar der AFA besser gesagt Hr.Patzig d.h. er ist an den Gewinnen beteiligt. [Passage aus rechtlichen Gründen entfernt]Soviel zur unabhängigkeit der AFA. Das System ist ganz klever (dafür bewundere ich aufrichtig Hr.Patzig), ich gründe meinen eigenen Vertrieb und lasse über diesen Vertrieb meinen Fonds befüllen. Nun verdiene ich zweimal einmal durch das Versicherungsgeschäft und durch meinen Fonds.
Übrigens der Fonds wird nur mit 4 Sternen bewertet (Quelle www.onvista.de) obwohl die AFA dem
Kunden ständig was von 5 Sterne Geldanlagen erzählt???
Die Mitarbeiter:
Mitarbeiter werden kann eigentlich jeder, hauptsache er hat einen großen Freundeskreis.Mitarbeiter werden von Anfang an "geschult", d.h. sie bekommen eigentlich den ganzen Tag zu hören, wie scheiße andere Finanzvertriebe sind,wie scheiße Makler und Ausschließlichkeitsvertreter sind und wie gut die AFA und ihre Mitarbeiter sind und wieviel Geld sie verdienen KÖNNEN. Denn die Wahrheit sieht kanns anders aus wenn man sich mal die letzte hauseigene Zeitschrift(AFA-News) nimmt und nur die erreichten Einheiten gesamt durch die Mitarbeiter teilt,wird einem schlecht. Es sind pro Mitarbeiter ca. 10 Einheiten im Monat d.h. die meisten Mitarbeiter verdienen im sozialhöhe Niveau. Und das in einer Branche in der man mit wenig Aufwand richtig Geld verdienen kann, jeder auch der Anfänger. Die die wirklich daran verdienen sind die Direktoren und natürlich der Vorstand.
Ich habe mich selbst mit anderen Finanzvertrieben unterhalten und musste festsellen das die AFA mit abstand die geringsten Provisionen auszahlt. Und das liegt nicht daran das die Produkte so billig wie möglich gehalten werden müssen,sondern daran das die Führungsebene auch sehr gut verdienen möchte.
Ich hoffe euch gefällt mein erster Beiträg,ich hoffe auch ich konnte einen guten Einblick bieten. Für euch AFA.Mitarbeiter, ich will euch nicht persöhnlich angreifen,wenn ihr zufriedene Mitarbeiter seit dann ist alles schön. Nur denkt mal an eure Mitarbeiter und Kunden und wenn ihr dabei ein sauberes Gewissen behaltet dann passt es ja, wenn nicht solltet ihr mal über einen Wechsel nachdenken.
Sollte ich inhaltlich einen Fehler gemacht haben, bitte ich um eine saubere Diskusion.
...
lucky0107, 17.08.2008
Lebendig und kenntnisreich geschrieben. Respekt
LG Lucky
P.S. Und Focus Money hat nicht die Tarifvariante AFA-TOP Sachwert bewertet, sondern andere Tarife der Prismalife. Eine Versicherungsfabrik hat mehrere Tarifvarianten für verschied. Vertriebe
ein Testbericht von smarli762012-04-13 11:28:00vom 13.04.2012Empfehlung: ja
Vorteile: Unsere Lebensversicherung gefällt uns, weil wir wissen, was wir an Kosten zahlen und was wir sparen. Eine gute Sache - sollte Vorbild für alle Firmen werden....Nachteile/Kritik: Aus unserer sicht nichts.
Leider gibt es nur wenige Berichte über die Qualität der Beratung der Afa oder deren Produkte, da "Insider" lieber über den Vertrieb oder die Kapitalstrukturen der Afa AG zu berichten wissen.
Ich möchte hier daher hier eimal ganz klipp und klar meine Erfahrungen als langjähriger Kunden der Afa und mit meiner dort abgeschlossenen Prisma Life Lebensversicherung berichten.
Die Beratung:
Ich habe seit Jahren ein vertrauensvolles Verhältnis zu unserem Finanzberater der AFA AG. Dieser steht in regelmäßigen Kontakt zu unserer Familie und kann somit jederzeit auf aktuelle Veränderungen mit weitblick reagieren. Wir sprechen offen und direkt über alle Vor- und Nachteile der möglichen Lösungen. Ich schätze seinen Rat und er akzeptiert meine Entscheidungen.
Produkt:
Die Prisma Life Lebensversicherungen sind nach meiner Auffassung große Klasse für jeden, der mit Verstand eine Lebensversicherung abschließt, nämlich mit einer langfristigen Perspektive. Die Kostentransparenz hat mir von Beginn an sehr zugesagt. Es ist doch so, ein Markler verdient zurecht seine Provision aber ich als Kunde muss mir dieser Kosten bei Vertragsschluss deutlich bewusst sein. So wie mit der Prisma Life werden werden heute leider nur noch zu wenige Geschäfte geschlossen, nämlich direkt und einsehbar. Die Laufzeiten und die Renditen werden letztlich von jedem von uns anders bewertet.
Fazit:
Es mag sein, dass Sie, die effektiven Werte betreffend, vergleichbare Angebote auch bei anderen Anbietern finden, das ist unbestritten. Letztlich zählt jedoch bei jeder Lebensversicherung, dass man diese zu Ende führt und nicht vorzeitig abbricht. Die Afa bietet, nach meiner Erfahrung, diesbezüglich eine ausgezeichnete Unterstütung ihrer Kunden und nach meiner Auffassung deutlich mehr als die Konkurrenz, indem unter anderem die Kosten im Falle einer Arbeitslosigkeit von der Afa übernommen werden oder die Zahlung der Beiträge befristet ausgesetzt werden kann. Bei der Afa geht es also nicht darum mir als Kunde immer neue Produkte zu verkaufen, sondern mich als Kunde zu behalten - das kann nur in meinem Interesse sein.
ein Testbericht von joghi2011-06-09 14:13:39vom 09.06.2011Empfehlung: ja
Vorteile: Zahlt alles durch Blitzschlag entstandenen Schäden...Nachteile/Kritik: nichts
Hallo liebe Yopi-Gemeinde,
heute möchte ich unsere Hausratsversicherung bei der Afa bewerten.
Die Versicherung lief seit drei Jahren über die Afa und war eine dieser Posten, die von Konto runtergehen und bei denen Du dich fragst, ob sich das jemals auszahlt. Ich kann Euch sagen, es zahlt sich aus.
Wie bei den meisten Hausratsversicherungen wurden auch durch die Afa Schäden durch Sturm, Hagel, Feuer, Leitungswasser aber auch Einbruch und Diebstahl, Raub und Vandalismus abgesichert. Was mir beim Abschluss gar nicht so wichtig erschien, war dass die auch Blitzschäden absichern - ich hatte das
nämlich bis vor kurzem noch für eher unwahrscheinlich gehalten, zumal wir ja einen Blitzableiter am Haus haben. Ich dachte immer, da kann ich ja gleich mit einem Sechser im Lotto gewinnen ;)
Aber wie es im Leben so ist, es kommt anders als gedacht und dann aber richtig. Bei uns ist nun bei einem Sommergewitter der Blitz eingeschlagen und hat sämtliche Steckdosen aus der Wand gebrannt. Im gesamten Haus waren nur noch verschmorte und verkohlte Plastikrahmen in den Wänden. Ich war nicht daheim als es passierte. Als ich aber nach Hause kam, hat mich dafür noch einmal sprichwörtlich der Blitz getroffen! Ich war geschockt und musste feststellen, dass sämtliche Haushaltsgeräte in der Küche, der neue Fernseher, die Hifianlage, unsere Computer und sogar die Steuerung der Heizung vom Stromschlag zerstört worden waren.
Mir war ganz schlecht, als ich bei der Versicherung anrief, denn die Summe wurde schon beim groben überfliegen gewaltig. Die Beraterin musste mich erst einmal beruhigen und versprach mir, sich sofort um meinen Fall zu kümmern. Sie konnte mir gleich meine größte Sorge nehmen, denn die Summe des durch den Blitzschlag verursachten Schadens ist bei der Afa nicht begrenzt. Alles Kosten werden übernommen.
Und tatsächlich bekam ich ohne weitere Nachfrage Besuch von einem Gutachter und kurz darauf auch die Bestätigung, dass die gesamte Schadensumme, immerhin fünfstellig, ersetzt wird. Bekannte sagten mir, das in deren Hausratsversicherung diese Klausel nicht vorhanden ist - ich habe also noch einmal Glück im Unglück gehabt und kann die Afa für die Versicherung des Hausrats nur weiterempfehlen.
...
ein Testbericht von Benjamin_872011-05-27 19:23:44vom 27.05.2011Empfehlung: nein
Vorteile: + lockerer Umgang zwischen den Kollegen
+ "freie" Zeiteinteilung...Nachteile/Kritik: -
Das wird mein erster Bericht bei yopi.de und ich hab mich extra angemeldet um den Lesern etwas Einblick in das System der AFA AG zu gewähren. Hauptsächlich ist diese Bewertung an Jobinteressenten gerichtet, egal ob haupt- oder nebenberuflich, mit oder ohne Ausbildung. Die Seite bzw Sicht des Kunden wird nur periphär betrachtet.
Hauptsitz ist in Cottbus, in den neuen Bundesländern gibt es haufenweise Filialen, in den alten soll expandiert werden.
~~~ Wie kam ich zur AFA? ~~~
Kurz nach Abbruch meines Studiums meldete ich mich bei der Arbeitsagentur als "Ausbildungssuchend". Es dauerte nicht
lang, vielleicht 2 Tage und ein netter Herr K. meldete sich bei mir und sagte, dass er auf eben dieser Seite gelesen hätte, dass ich eine Ausbildung, u-a. als Bankkaufmann, suche. Er sagte kurz, dass er von der AFA (Geschäftsstelle Erfurt) anruft und ich dort die Möglichkeit hätte mich dort zum Finanzberater ausbilden zu lassen und so weiter... es wurde hier ja bereits einiges darüber geschrieben. Scheinbar passt ein Studienabbrecher genau ins Auswahlsystem und die werden haufenweise angelockt.
~~~ Wie ging es weiter? ~~~
Mein erstes Treffen fand am 03.06.09 statt. Ich war nach Erfurt geladen, hetzte nachdem ich irgendwo im Parkverbot stand auf der Suche nach der Filiale durch die Gegend, dort wo google earth mich hinschickte. ;)
Dort angekommen musste ich feststellen, dass die Leute es leider nicht ganz so genau mit der Pünktlichkeit nehmen, eine viertel Stunde nach der vereinbarten Zeit ging es dann in einen kleinen separaten Raum. Dort saß ich dann mit Herrn K. und einer Frau, deren Name mir leider entfallen ist und führte eine Art "Bewerbungsgespräch". Im Prinzip war nichts Anderes, als meinen Lebenslauf aufsagen (der vor den beiden lag). Ein paar fragen, wie ich zu dem und dem stehe und ob ich mir vorstellen könnte dies und das zu machen. Im prinzip hätte jeder Hauptschulabbrecher, der versteht, was die leute hören wollen, diesen "Test" bestanden.
Mir wurde gesagt, dass die Beiden sich noch beraten wollen, weil es in den nächsten Tagen (es war Mittwoch, weitere Tage war bis Freitag) noch mehrere Interessenten gäbe und ich soll mich dann am Freitag gegen 10.00 Uhr mal melden und fragen, wie es denn aussieht.
Gesagt, getan. Freitag, 10.02 Uhr, ich mache gerade ein Praktikum, nehme mein Handy und geh kurz vor die Tür. *Klingeling* der Herr K. geht ans Telefon und sagt mir, dass er mich gern zu einer Firmenpräsentation am Samstag einladen würde, ob ich Ihre Auswahlkriterien erfüllt habe oder nicht wurde nicht gesagt, da ich aber wieder geladen wurde ging ich mal davon aus.
~~~ Firmenpräsentation, 06.06.09 ~~~
Wie hier bereits beschrieben wurde (ich weiß ja nich, an welcher Stelle mein Testbericht kommt) wurde auf dieser Präsentation, logischerweise, die AFA etwas genauer vorgestellt. Was das Unternehmen so macht und warum neue Mitarbeiter benötigt werden.
Verwundert hat mich jedoch, dass von den angegebenen 70-80 Bewerbern wohl alle durch den "Eignungstest" gekommen sind. Tja, die wie "wir suchen händeringend neue Mitarbeiter", "wir wollen expandieren und in ganz Deutschland Geschäfte eröffnen" oder "Branche der Zukunft" ließen das zumindest erstmal glaubwürdig erscheinen.
Insgesamt wurde viel interessantes über die geschichte der AFA und den Finanzmarkt erzählt, wichtig - vor allem für eine Ausbildung relevante Sachen - war so ziemlich nichts. Eine Tolle Taktik interessenten bei der Stange zu halten.
~~~ Erstes Aufbauseminar, 08.06.09 ~~~
Mittlerweile ist es Montag, das erste Aufbauseminar steht an. Aufbau steht in dem Fall nicht direkt für "etwas beibringen" sondern eher für "ich erzähl das, was am Samstag in ner halben Stunde kurz überflogen wurde in knapp 90 Minuten nochmal" einige Dinge wurden minimal ausführlicher beleuchtet und genauer erklärt. Auch auf das Belohnungssystem wurde hingewießen und mit den ersten 250€ Bonus wurde gelockt. Das System dahinter: Mache 15 sogenannte Vorteilschecks und erhalte die Prämie - am Mittwoch (10.06.) wurde darauf etwas genauer eingegenagen, dazu später mehr. Im Anschluss ging es mit 3 Betreuern noch etwas trinken, da man es als Geschäftsessen deklarieren kann eine sehr teuere Investition. /ironie off
~~~ "persönliches" Gespräch, 09.06.09 ~~~
Na gut, so ganz persönlich war es nicht, immerhin wurde drei Interessenten gelockt, einer davon Sohn einer Bankfilialleiterin, ich glaub der bleibt auch nicht mehr lang.
Erzähl wurde mal wieder nicht viel, es ging im Großen und Ganzen um die Zukunftsplanung, was Termine angeht (Zukunft ist ja ein dehnbarer Begriff, in dem Fall nicht so sehr gedehnt, es ging um grob 4 Wochen).
Nachdem ich wieder mal die ~25km(eine Strecke) gefahren war ohne einer Ausbildung oder irgendeiner Vergütung wirklich näher gekommen zu sein wurde es doch schon frustrierend, da man das alles auch gut und gern in einer Sitzung hätte erledigen können. Zu guter letzt gab es noch nen neuen Termin. Super, die Fahrt hat sich wieder gelohnt.
~~~ das erste wirklich persönliche Gespräch, 10.06.09 ~~~
Mittwoch Nachmittag, endlich das erste persönliche Gespräch mit individueller Betreuung. Ich war immernoch skeptisch, auch wenn ich die Vorurteile erstmal abgelegt hatte. Ich glaub dafür waren die bisherigen Gespräche da.
Ab hier ging es auch endlich etwas tiefer in die Materie und hier geh ich auch nochmal auf das Prämienangebot ein.
Das Angebot lautete ja: Mach 15 VC's (Vorteilschecks) und kassiere 250€. Da ich der einzige war, der so weit fahren musste erhielt ich das Angebot bereits nach 8 VC's 125€ zu erhalten und nach weiteren 7 die andere Hälfte der Prämie. Klingt super dachte ich und wurde auch immer wieder betont.
Eine genauere Erklärung zu den VC's wäre nicht schlecht oder? Und genau die kam. In dem genannten Beispiel wurde von durchschnittlich 15 EH (Einheiten) ausgegangen, was schnell und einfach zu erreichen sei. Ein Beispiel, wie sich die EH berechnen folgte hierauf. Der Kunde will langfristig 100€ pro Monat weglegen und schließt ne Berufsunfähigkeitsversicherung ab (zusätzlich gibts ja auch noch zig andere Versicherungsarten, die die möglichen Einheiten erhöhen) und kommt damit auf 25 EH. Als Datererfasser (erste Stufe im System) verdient man 7€ pro EH, also 175€... 175€ für die Eingabe der aufgenommenen Daten in den PC? Leicht und schnell verdientes Geld.
Und dann kam das interessante, wenn's um dicke Kohle geht. Die gehaltsverdopplung! Klingt nach harter Arbeit? Ist es aber nicht. Vorraussetzung dafür 5 VC's mit insgesamt 50 EH in 4 Wochen und dazu fünf Leute zur nächsten Firmenpräsentation einladen, Eltern, Großeltern und Geschwister - kein Problem also.
Danach gibts pro EH 15€. Bis hierhin klingt das ja wirklich verlockend, es wird einem das große Geld versprochen, wenn man nur ordentlich dafür arbeitet, das man mittlerweile Teil eines Systems ist, was nur darauf beruht Bekannten und Freunden neue Versicherungen und Anlagen anzudrehen, wird natürlich verschwiegen. Und, dass hier natürlich nur ein Bruchteil dessen verdient wird, was einem versprochen wurde steht nichtmal im Kleingedruckten, weil man nichtmal was schriftlich bekommt.
Um nämlich viel zu verdienen müssen von den angelockten Bekannten, die bei der Firmenpräsentation waren, möglichst auch anfangen bei AFA zu arbeiten. Die verdienen dann natürlich auch nur die 7€/EH, die Differenz zum eigenen Gehalt bekommt man auch noch gut geschrieben - man selbst ist ja in der 15€ oder vllt schon 30€ Stufe, bekommt also 8€ bzw 23€ pro VC seines "Untergebenen", der ja leider auch so gut wie gar nichts verdient. Laut Firmeneigenem Heft haben einige der Topverdiener des Unternehmens mit 2-4 tausend Euro JAHRESgehalt angefangen, da bekommt man als Pauschalkraft im Supermarkt mehr und muss niemandem irgendwo reinkriechen und durch die Gegend ziehen um jemandem was anzudrehen, was er eigentlich nicht will. Und dieses Gehalt gab es nicht im ersten Jahr, das gibt es über 4-6 Jahre, je nachdem, wie gut man darin ist seine Freunde und Bekannte zuzulabern und auszunehmen.
Wer nicht gerade im Lotto gewonnen hat oder reiche Eltern hat, die es einem ermöglichen auch mal 5 Jahre in den Sand zu setzen, ist hier eindeutig falsch aufgehoben. Nebenbei vllt mal 200€ verdienen, wenn man sowieso nen Beruf hat und Nachmittags mal langeweile ist das vllt was. Die große Karriere ist eher nicht möglich. Man ist nur Handlanger der Leute, die einen geworben haben, die wiederum nur Handlanger sind... ein Handlanger der selbst nicht viel verdient, aber die Einkünfte des "Vorgesetzten" steigern, ohne das der was dafür machen muss.
~~~ AFA, Angebote mit Zukunft? ~~~
die AFA bietet, wie in einigen Berichten bereits beschrieben, eigene Fonds und Versicherungen unter verschiedenen Decknamen an. Angeblich sind diese Produkte die besten am Markt, schaut man mal auf speziellen Internetseiten, wie bereits erwähnt onvista.de und schaut, wie gut dieser Fond wirklich ist läuft es einem eiskalt den Rücken runter.
die Statistik, die man laut AFA nur über mindestens 10 Jahre sehen soll sagt da ganz was anderes, als einem versprochen wird. Natürlich zieht die Finanz- und Wirtschaftskrise auch an AFA nicht spurlos vorbei.
[Passage aus rechtlichen Gründen entfernt]
~~~ kurze Anmerkung zu Bewertung ~~~
die AFA bietet auch dienstleistungen an, diese sind wohl nicht grundsätzlich schlecht, die angebotene Möglichkeit der Ausbildung macht aus einer guten Idee ein eher unterdurchschnittliches System von Lügen und Ausnutzung.
~~~ Fazit ~~~
Große Sprüche und Versprechungen, negatives wird natürlich verschwiegen und das System in dem man sich befindet wird einem zu spät offengelegt. Eine Seite wie diese hier oder der Rat von Eltern und älteren Geschwistern, die erfahrener sind in solchen Dingen, ist da Gold wert.
Die "speziell geschulten Experten" kochen auch nur mit Wasser. Bei anderen kocht es aber deutlich schneller und mehr.
!!!FINGER WEG!!! wenn ihr ne ordentliche, sichere Perspektive sucht, auch Anleger sollten sich genau umschauen und sich nicht täuschen lassen.
...
ein Testbericht von fredbaer2009-07-17 15:05:55vom 17.07.2009Empfehlung: nein
Vorteile: Für Personen, welche gern Versicherungsvertreter sein möchten, ein schneller Einstieg....Nachteile/Kritik: Unkonkrete Auskünfte, schwammige Kommunikation, Geheimniskrämerei.
AFA - Unter dem Deckmantel der Verschwiegenheit
*** Vorsstellung ***
Im Zuge einer Studie über den Umgang von Unternehmen mit Bewerbern, testete ich das Unternehmen AFA AG.AFA bedeutet Allgemeine Finanz Assekuranz, wobei der Begriff Assekuranz nichts weiter als Versicherung bedeutet.
Die AFA AG ist eine Gesellschaft, welche Finanzdienstleistungen aller Art vermittelt, ähnlich wie die OVB, AVG, Deutsche Vermögensberatung und Bonnfinanz um hier nur einige zu nennen.
Das Unternehmen AFA wurde 1993 in Cottbus, einer Stadt mit ca. 100.000 Einwohnern im südlichen BL Brandenburg, von Herrn Sören Patzig, einem ehemaligen Schlosser, gegründet. Die Rechtsform der
Unternehmung ist eine Aktiengesellschaft, entsprechend AktGes. nach Vorstand und Aufsichtsrat unterteilt. Aufsichtsratsvorsitzender ist Herr Sören Patzig.
Kontaktdaten:
AFA AG Cottbus, Zentrale, Ostrower Straße 4a, 03046 Cottbus.
Vertiefende Informationen bieten die Websites:
http://www.afa-ag.de/de/
In Deutschland gibt es etwa 110 Außenstellen (Geschäftsstellen), der größte Teil der Mitarbeiter ist als Handelsvertreter nach § 84 ff. des HGB (Versicherungsvertreter) tätig.
Handelsvertreter nach HGB sind Personen, welche in fremden Namen, auf fremde Rechnung aber auf eigenes Risiko ihren Lebensunterhalt sichern.
Das Unternehmen ist als Strukturvertrieb aufgebaut, das heißt dass die Provision eines vermittelten Finanzdienstleistungsproduktes auf die gesamten Mitarbeiter einer Vetriebsstruktur aufgeteilt wird.
Zur besseren Verdeutlichung des Begriffes "Strukturvertrieb" habe ich hier als Beispiel einen Autohändler gewählt.
Geschäftsziel ist der Verkauf von Neuwagen, es arbeiten dort fünf Mitarbeiter im Strukturvertrieb. Mitarbeiter Nummer 1 ist der Chef und thront im Büro, Mitarbeiter Nummer 2 ist der Buchhalter, Mitarbeiter Nummer 3 ist Verkaufstrainer und Mitarbeiter Nummer 4 beaufsichtigt Mitarbeiter Nummer 5, welcher Autos verkauft.
Jetzt verkauft Mitarbeiter Nummer 5 (der unterste MA in der Autohändlerstruktur) ein Auto für 15.000 Euro. Die Verkaufsprovision beträgt 10%, das sind 1500 Euro. Dieses Geld wird nun auf ALLE Mitarbeiter des Autohauses aufgeteilt. Der Chef (Mitarbeiter Nummer1) erhält davon 800 Euro, der Buchhalter (Mitarbeiter Nummer 2) 400 Euro, Mitarbeiter Nummer 3 erhält 150 Euro, Mitarbeiter Nummer 4 erhält 100 Euro und Mitarbeiter Nummer 5 (das letzte Glied in der Kette) lediglich 50 Euro. Mitarbeiter Nummer Fünf, welcher viel Ehrgeiz, Kraft, Mühe und Engagement aufwandte, um dass Auto zu verkaufen, erhielt den geringsten Anteil am Provisionsertrag. Aber er war der Einzigste in der Vertriebsstruktur, welcher eine Wertschöpfung erzielte. Er verkaufte nämlich ein Auto. Die anderen vier Mitarbeiter erzielten KEINE Wertschöpfung, sie profitierten als lediglich als Sozialschmarotzer von der Arbeit Ihres Kollegen auf der untersten Ebene.
Gelingt es nun Mitarbeiter Nummer 5 nicht, weiterhin Autos zu verkaufen (aufgrund von ihn nicht zu beeinflussender Umgebungsvariablen, wie fehlenden Kunden, geringer Einkommen oder Arbeitslosigkeit der potentiellen Kunden, Finanzkrise, etc.) dann wird er von Mitarbeiter Nummer Eins (dem Chef) auf dem Schrottplatz der Gesellschaft (Bewerbermarkt, Arbeitslosigkeit, HartzIV, etc.) entsorgt bzw. abgewrackt.
Dieser bezeichnet ihn dann, im Gegensatz zu sich selbst, als "nicht leistungsgerecht", "menschlicher Schrott" oder als Sozialschmarotzer.
***Arbeitsweise***
Die AFA arbeitet mit vertraglich verbundenen Versicherungsunternehmen zusammen, wie z.B. die Barmenia Krankenversicherung a.G., die Continentale Krankenversicherung WaG, die Deutsche Rechtsschutz Versicherung AG (DEURAG) und die Nürnberger Lebensversicherung AG, um nur einige aufzuzählen.
Des Weiteren kooperiert die AFA mit der Versicherungsmaklerin B.E.S. GmbH, um sich aus dem dortigen Pool für Angebote bedienen zu können.
In früheren Jahren war kam es mitunter vor, dass nach einem zweitägigen Gehirnwäscheseminar z.B. einem Müllmann ein Schlips um den Hals gehangen wurde, fertig war ein neuer Versicherungsvermittler. Vielen Bürgern war diese Vorgehensweise bekannt, so dass das Image der Finanzdienstleistungsbranche in Deutschland lädiert war.
Seit dem Jahr 2007 ist der Vertrieb von Finanzdienstleistungsprodukten nur noch von Personen mit entsprechender IHK-Prüfung (Sachkundenachweis) erlaubt.
Weiterhin muss jeder Versicherungsvertreter entsprechend § 34 d Abs. 4 der Gewerbeordnung bei der Zentralen Registrierungsstelle mit einer speziellen Registrierungsnummer registriert sein. Eine Echtheitsprüfung kann man vom Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) e.V., Breite Straße 29, 10178 Berlin geführten Vermittlungsregister unter www.vermittlerregister.info oder www.vermittlerregister.org durchführen.
Die AFA hält sich an die gesetzlichen Vorgaben, ich habe alle mir dort bekannten Personen überprüft, welche Versicherungen zu verkaufen versuchten. Sie waren alle bei der zentralen Registrierungsstelle registriert.
Genau wie alle anderen Versicherungsvermittlungsunternehmen, sucht die AFA permanent Versicherungsvertreter. Da im Unternehmen ein permanenter "Drehtüreffekt" unter den Versicherungsvertretern herrscht, (Mitarbeiter verlassen dass Unternehmen, neue werden mühevoll gesucht) gibt es in regelmäßigen Abständen Mitarbeiterbeschaffungsaktionen.
Die Mitarbeiter (freie Handelsvertreter) sind in verschiedenen Stufen strukturiert. An unterster Stelle stehen die Datenerfasser, welche im Verwanden- und Bekanntenkreis Personen für einen "Vorteilscheck" eruieren sollen. Diese Checkliste ist die Grundlage für die Versicherungsvertreter mit Sachkundenachweis (einige Stufen über dem Datenerfasser stehend) um den so neu eruierten Kunden Versicherungen zu verkaufen.
Eine der Mitarbeiterbeschaffungsaktionen möchte ich hier beschreiben.
***Erster Telefonkontakt***
Eines Tages fand ich einen Zettel in meinem Briefkasten.
NEBENTÄTIGKEIT
Bei 8 Stunden wöchentlich bis zu 400,00 EUR möglich
Auch Praktikums- und Ausbildungsplätze
0162-7199...
Da ich für einen Nebenjob stets aufgeschlossen bin, kontaktierte ich die Nummer.Eine freundliche Frauenstimme begrüßte mich.
Ich hinterfragte das Aufgabengebiet und die Art der Tätigkeit.
Meine Gesprächspartnerin erwiderte: "Wir arbeiten ähnlich wie die Stiftung Warentest, eine Agentur welche Preis- und Leistungsvergleiche anstellt.
Ich ergänzte: "Das heißt also Produkte und Artikel auf Alltagstauglichkeit testen und ein entsprechendes Statement dazu dokumentieren.
Frau N.: "Nein, Nein, so nicht. Wir stellen die Preis- und Leistungsvergleiche im Finanzdienstleistungsbereich an.
Meine Frage: "Was sind denn nun genau die Arbeits- und Aufgabeninhalte?"
Frau N.: "Oh, die sind vielfältig. Sie stellen im Büro Preis- Leistungsvergleiche an und erfassen beim Kunden Daten, welche Sie dann in den PC eingeben.
Daraufhin wiederholte ich: "Wenn ich Sie richtig verstehe, dann soll ich Verträge in den PC eingeben".
Frau N.: "Ja, genau. Wie schon beschrieben können Sie bei 8 Stunden Arbeit in der Woche bis zu 400 EUR im Monat verdienen.
Ich bat meine Gesprächspartnerin um etwas Geduld: "Einen Moment. Ich rechne nur einmal schnell den Stundensatz aus.
Der Taschenrechner krachte herunter, ein Schreibblock begleitete ihn beim Sturz auf den Boden.
Ich weiter: "Der Taschenrechner war gerade heruntergefallen. Moment. Jetzt hab ich ihn. In einem Monat sind im Durchschnitt 4,33 Wochen enthalten, als Kalkulationsgröße. Jetzt multipliziere ich 4,33 Wochen mal 8 Stunden, das ergibt 34,64 Stunden im Monat. Nun dividiere ich die 400 EUR durch die gerade ausgerechneten 34,64 Stunden. Das ergibt einen Stundensatz von 11,55 EUR. Das ist zwar nicht viel, aber für einen Nebenjob geht das schon in Ordnung.
Sie erhalten dafür zwar keine Bestleistung von mir, aber auch keine Minderleistung. Mittlerer Aufwand für mittleres Einkommen.
"Ist denn die Nebentätigkeit eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit, eine gewerbliche oder eine freiberufliche Tätigkeit?"
Frau N.: Ja, das ist so eine Sache. Sie erhalten ihr Einkommen durch die vereinnahmten Verträge, da zweigen wir auch etwas für Sie ab."
Ich fragte: "Das erscheint mir aber suspekt. Soll ich hier etwa Versicherungen verkaufen?"
Frau N: "Nein, Nein. Das dürfen Sie gar nicht. Dafür müssen Sie eine Prüfung ablegen, das können Sie aber gern bei uns durchführen. Aber nur wenn Sie sich weiterentwickeln wollen.
Daraufhin erwiderte ich: "Ich möchte mich lieber nicht weiterentwickeln. Da muss ich dann bloß Versicherungen verkaufen, wozu ich überhaupt keine Lust habe.
Wie heißt denn eigentlich das Unternehmen, welches hinter Ihnen steht?
Frau N. überlegte kurz, dann erwiderte Sie: "Das ist die AFA".
Ich dachte laut nach: "AFA. Einen Moment"
Dann gab ich bei einer Verbrauchercommunity das Kürzel AFA ein.
sogleich schnellten die Ergebnisse auf dem Bildschirm.
Dann las ich laut vor: "Da gibt es über 122 Erfahrungsberichte. Was da alles aufgelistet ist.
Gesunder Menschenverstand, Mit AFA in eine fragwürdige Zukunft, Gerade noch abgesprungen, AFA - Alles Fürn Arsch, versuchte Irreführung. Da steht ja eine ganze Menge über AFA. Das muss ich nachher gleich mal durchlesen. Sehr interessant".
Frau N. ging nicht weiter darauf ein und ergänzte: "Ich notiere Ihre Telefonnummer und werde einen Termin für das Bewerbungsgespräch mit den Chefs abklären. Am Freitag (also zwei Tage später) melde ich mich bei Ihnen".
Ich gab Frau N. meine Telefonnummer und wartete nun freudig auf die kommenden Dinge.
Da Finanzvertriebsunternehmen stets händeringend Leute suchen (als Finanzvertriebsmitarbeiter will nämlich kaum jemand arbeiten), war ich der sicheren Überzeugung zum Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden.
Mir viel im Gespräch auf, dass Frau N. kein einziges Mal nach meiner beruflichen und qualifikativen Vorraussetzungen fragt. Wahrscheinlich handelte es sich um eine Helfertätigkeit, die jeder machen kann.
Vom erfolglosen Förderschulabbrecher bis zum mehrfach promovierten Akademiker, also für jeden geeignet, so mein Eindruck vom Telefongespräch.
Wie geplant und erwartet wurde ich zum Bewerbungsgespräch eingeladen.
Als ich zum vereinbarten Termin beim AFA-Büro erschien, war dieses verschlossen.
Vielleicht hatten meine Gesprächspartner das Weite gesucht oder den Termin vergessen.
***Zweiter Telefonkontakt***
Ich rief die Telefonnummer einer Zeitungsanzeige mit dem gleichen Wortlaut wie beim ersten Versuch, an.
"JA" schnarrte eine junge Männerstimme, geschätztes Alter Ende 20, am anderen Ende des Hörers. Eine Firmen- und Namennennung nannte er nicht.
"Ich rufe aufgrund Ihrer Zeitungsanzeige an. Um welche Art von Tätigkeit handelt es sich denn dabei?" fragte ich meinen telefonischen Gegenüber.
"wirsindeinepreisleistungsangentur ndführenfür" ratterte dieser in den Hörer, als gelte es einen Schnellsprechwettbewerb zu gewinnen.
"Entschuldigung" rief ich dazwischen "Ich kann Sie überhaupt nicht verstehen. Sprechen Sie doch bitte etwas langsamer" Meine Gegenüber stoppte den Schnellsprechmodus und erläuterte nun mit ruhiger Stimme:
"Wir sind eine Preis- Leistungsagentur und führen Preisvergleiche durch" antwortete dieser.
Ich hinterfragte: "Können Sie mir über die vakante Tätigkeit Näheres berichten?"
"Ja" antwortete mein Gesprächspartner: "Sie geben lediglich Datenbögen von Kunden in einen PC ein".
"Also A4-Blätter in den PC einklopfen. Klimper, Klimper, auf den Tasten klimpernd Blätter abschreiben" gab ich zurück.
Mein telefonischer Gegenüber lachte: "Klimper, Klimper. Genauso. Allerdings handelt es sich nicht um A4-Blätter sondern um kleine Heftchen, welche Sie in den PC eingeben."
"Das scheint ja eine ganz einfache Sache zu sein" erwiderte ich.
"Ist es auch" ergänzte der Mitarbeiter und vereinbarte mit mir einen Termin für ein persönliches Gespräch.
"Wie heißt denn Ihr Unternehmen" fragte ich danach. "Den Firmennamen hatte ich zu Beginn leider nicht verstanden." "AfA" gab mein Gesprächspartner zurück.
"Ihren werten Namen habe ich eingangs leider nicht verstanden. Können Sie mir diesen bitte noch einmal nennen?"
"Däd...Däd...Däd..." stotterte mein Gegenüber.
"Ich frage Sie doch bloß, damit ich Sie im Unternehmen an unserem Termin besser finden kann" unterbrach ich meinen stotternden Gesprächspartner.
Dieser hielt mit stottern inne und nannte mir nach kurzer Überlegung seinen Namen. "Herr Sch."
*** Das Vorstellungsgespräch***
Einige Tage später betrat ich die AFA-Geschäftsstelle. Nach kurzer Wartezeit luden mich meine beiden Gesprächspartner, Herr P. und Herr Sch. in einen Besprechungsraum ein.
Beide waren businesslike gekleidet, bei Herrn Sch. hatte ich den Eindruck dass es sich um einen ehemaligen Handwerker oder Bauarbeiter handelte, welcher sich in seinem Habit nicht so recht wohl fühlte.
Als ich ihnen erläuterte, dass mich der Nebenjob als Mitarbeiter für die PC-Eingabe von Fragebögen, sehr interessieren würde, warfen sich beide verstohlene Blicke zu.
Herr P.: "Bei uns läuft das folgendermaßen. Wir haben heute hier ein unverbindliches Kennenlerngespräch. Am Samstag findet eine anderthalbstündige Informationsveranstaltung zum Unternehmen statt. Dann gibt es dreimal wöchentlich Mitarbeiterschulungen, wobei eine Schulung etwa zwei Stunden dauert.
Ich stöhnte: "Soviel Aufwand und Zeit um die PC-Eingabe der Fragebögen zu erläutern. Das finde ich aber sehr aufwendig. Muss denn das sein?"
Herr P. entgegnete: "Die Fragebögen sind äußerst komplex, die PC-Eingabe setzt eine sorgfältige Schulung voraus."
Ich hinterfragte: "Wie viel Fragebögen muss ich denn in einer Stunde eingeben und mit welchen Stundensatz brutto wird eine Arbeitsstunde honoriert?"
Herr P. drehte einen Fragebogen in den Händen: "Die ersten Fragebögen dauern etwas länger, dann geht es ruck-zuck. Es gibt am Anfang 7,00 Euro die Stunde, etwas später gibt es dann 15,00 Euro pro Stunde, äh entsprechender Einheiten, so heißt das bei uns" verbesserte sich Herr P. schnell.
"Hört sich ja gut an, also klimper, klapper, klick, Fragebögen eintippen" ergänzte ich schmunzelnd. Herr Sch. grinste und Herr P. nickte.
"Was sind denn das für Fragebögen bzw. kann ich mal einen Fragebogen sehen?" wandte ich mich an Herrn P.
Hinter der freundlichen Fassade von Herrn P. vermeinte ich ein leises Knurren zu hören. Wortlos schob er den Fragebogen unter eine andere Unterlage. "Wir sind diejenigen, welche unserem Kunden Ersparnisse verschaffen. Würden Sie nicht auch, wenn Sie aus mehreren Produkten auswählen könnten, sich stets für das günstigste Produkt entscheiden?" fragte mich Herr. P. mit einem feinen Schleifen in der Stimme.
"Diese Frage kann ich nicht beantworten" entgegnete ich: "Dazu fehlen mir Detailinformationen. Was nützt denn z. B. bei der Auswahl von Telefonanbietern der günstigste Anbieter, wenn beim vergleichbar günstigen Preis kaum eine Verbindung zustande kommt. Dann ist das Produkt bzw. der Anbieter für mich wertlos" warf ich als Beispiel ein.
Herr Sch. lachte laut auf, als hätte ich den Witz der Woche zum Besten gegeben. Herr P. wandte ein: "Natürlich nur wenn die Produkteigenschaften die gleiche sind. Aber so sagen Sie doch, würden Sie dann das günstigste Produkt auswählen?"
Auch diese Suggestivfrage verfehlte ihre Wirkung. "Der niedrigste Preis ist eine entscheiderrelevante Produktspezifiktion, aber nicht die Wesentlichste. Bei der Produkt- bzw. Anbieterauswahl gilt es neben dem Preis eine Fülle weiterer Parameter zu berücksichtigen" entgegnete ich.
Herr P. schien unzufrieden.
"Kann ich mir den Fragebogen anschauen. Den hatten Sie vorhin hier herunter geschoben" ich wies mit der Hand auf die Stelle auf dem Tisch. Herrn P. presste verkrampft die Hände auf die Unterlage, als gelte es ein Kleinod vor dem bösem Blick zu bewahren, so mein Eindruck.
Er sprach mit versteinerter Mine: "Das geht nicht. Dazu gibt es ja nächste Woche die Schulungen."
Ich ließ nicht locker: "Aber könnte ich nur einen kurzen Blick hineinwerfen, falls der Fragebogen dabei Schaden nehmen sollte, ersetze ich Ihnen diesen auch".
Herr P. blieb hart. "NEIN".
Jetzt hellte sich seine Mine auf: "Sie können aber gern mit Herrn Sch. einen Fragebogen über sich ausfüllen, darüber wird er sich bestimmt freuen" Er nickte Herrn Sch. zu, welcher das Gespräch staunend verfolgte.
Ich verneinte. "Weitere Informationen gibt es später, alles zu seiner Zeit und in kleinen Schritten" so Herr P.
Wir stimmten den Termin für den "Tag der offenen Tür" am Samstag ab, Herr P. schärfte mir noch ein dort in kaufmännischer Kleidung zu erscheinen, dann verabschiedete ich mich von den Beiden.
***Der "Tag der offenen Tür***
In einem Bürogebäude, in dem ein bunter Mix verschiedenster Unternehmen residierte, sollte der "Tag der offenen Tür" stattfinden.
Vor dem Eingang tummelten sich mehrere festtäglich gekleidete Gruppen von Menschen aller Altersklassen. Auf dem Fuß- und Radweg, kreuz und quer, standen einige PKW, wie Audi TT und BMWs der Siebenerreihe.
Ich kam umweltschonend, den radwegig abgestellten Premiumkarossen ausweichend, mit dem Fahrrad angerollt, welches ich vorschriftsmäßig im Fahrradständer anschloss.
Eine Gruppe junger Frauen steuerten auf das Gebäude zu. Eine der Damen, langbeinig und kurzberockt, fiel mir besonders ins Auge. Dieser folgte ich bis in den mit Menschen gefüllte Foyer, wo ich sie dann aber aus den Augen verlor. Dafür erblickte ich Herrn Sch. und kurz darauf Herrn P. welcher mir zuwinkte. Herr P. wies Herrn Sch. an, mich zu begleiten und mir einen Platz im Seminarraum zu zuweisen.
Dieser war bereits gut gefüllt, auf einer Beamerleinwand lief ein Pop-Video einer mir unbekannten Sängerin. Ich signalisierte Herrn Sch. wo ich gern Platz nehmen wollte. "Geht nicht" sagte dieser. Er wies mir einen Platz nahe dem Moderatorenplatz zu. "Damit die Reihen fest geschlossen sind" bemerkte er. "Die Reihen fest geschlossen" wiederholte er mit festem Blick und entschwand. Leise hörte ich die jemanden sagen: "Die Fahne hoch, die Reihen fest geschlossen, SA marschiert..." Das war ja das Horst-Wessel-Lied, ein Lied aus dem Dritten Reich.
Sollte es sich hier um rechtsgerichtete Propagandaveranstaltung handeln?
Mich beschlich ein ungutes Gefühl.
"Hatten Sie freie Platzwahl oder wurde ihnen dieser Platz auch zugewiesen" fragte ich meine Sitznachbarin, eine Dame Anfang 30, "Ich hatte freie Platzwahl" antwortete meine Sitznachbarin.
Dann startete die Veranstaltung.
Frau S. , Herr G. und Herr H. moderierten die Firmenpräsentation der AFA. Ganz im Gegensatz wie ich anfangs befürchtete, sprachen Sie sehr ruhig und sachlich über die
AFA. Kein lautes Getöse, Geschrei, Gebrüll, psychedelischer Zirkus, Massensuggestion und ähnliche Merkwürdigkeiten im Veranstaltungsverlauf. In der Tat, ich war ausgesprochen angenehm überrascht.
Allerdings nannten sie auch nicht alle Informationen. Diese sollte man bei den "Betreuern" (in meinem Fall Herr P. und Herr Sch.) oder an den Schulungstagen der nächsten Woche hinterfragen.
Während des Referates betrachtete ich die Gäste. Zur Veranstaltung hatten sich ca. 60 Zuhörer eingefunden. Die Alterstruktur schätzte ich zwischen 18 und 60 Jahre ein.
Bei den Herren fiel mir auf, dass einige davon neben dunklen Anzug und Krawatte, genormte Arbeitsschutzschuhe an den Füßen trugen. Das verwunderte mich nicht weiter, denn auf dem Gelände befanden sich verschiedene gewerblich-technische Unternehmen und Handwerksbetriebe. Sogar eine Entsorgungsfirma war darunter. Wahrscheinlich waren einige Gäste vorher noch arbeiten. Andere trugen zur dunklen Flanellhose mit Bügelfalte, weiße Tennissocken oder dunkle Sneakers.
Den Worten des Referenten, einem ehemaligen Kfz-Mechaniker, entnahm ich dass die AFA eine wohltätige Organisation sei, deren Aufgabe es sei den Menschen zu helfen. Er skizzierte das Bild eines Baggers, mit dem Leitthema: "Die Abgreifer kommen". Er sprach über die Defizitentwicklung der öffentlichen Hand, einem Überangebot sowie einer
Unmenge von Finanzprodukten auf dem Markt, wo Durchblick sei nicht mehr möglich sei.
Dadurch seien 80 Mill. Bundesbürger betroffen.
Weiter ging es mit Binsenweisheiten über Beratungskompetenzen von Banken, dass jede Bank nur ihre eigenen Versicherungsprodukte verkaufen würde.
Dem würde nur ein Versicherungscheck helfen, welche die AFA zu wohltätigen Zwecken unter der leidgeprüften deutschen Bevölkerung durchführe.
Dazu seien heute die Gäste eingeladen wurden.
Der Moderator sprach über das deutsche Rentenversicherungsmodell, den Generationenvertrag, die Prognose der Zukunft und dass dieses Modell in seiner bisherigen Form langfristig nicht mehr finanzierbar sei.
Danach folgte ein Angstfilm / Witzvideo mit folgenden Inhalt:
Der Arzt sagte zum Patienten: Mit Ihrer Konstitution werden Sie 100 Jahre alt. Der Patient seufzte daraufhin: "Meine Altersvorsorge ist nur bis zum 80sten Lebensjahr kalkuliert, länger reicht sie nicht, da bin ich stark verunsichert".
Der Arzt empfahl daraufhin exzessives Rauchen und jedes Wochenende richtig durchzusaufen, um die Langlebigkeit zu verkürzen. Der Patient schien erleichtert.
Die Zuhörer lachten.
Herr H., ein weiterer Referent, hatte dafür eine Lösung parat.
Den Vorteilscheck. Das ist das Fragebogenheft (welches Herr P. beim "Kennenlerngespräch" vor mir versteckte) mit welchem eine Analyse der aktuellen finanziellen Situation beim Kunden vorgenommen werden würde. Das sei dann die Grundlage für das "Versorgen" des Kunden mit diversen Versicherungen.
Dann stellte Herr H. die Karrierestufen in der AFA-Vetriebshierarchie vor.
So nannte er Datenerfasser mit 300 Euro- 700 Euro, Konzeptverkäufer mit 750 Euro- 1500 Euro und Top-Verkäufer mit einem unveröffentlichten Monatseinkommen. Allerdings handelte es sich nicht um Stundenlöhne oder Gehälter sondern um die Provisionen "verkaufter Einheiten".
Die Datenerfasser, so wie ich, sollten Personen aus dem Verwandten-, Bekannten- und Freundeskreis animieren mit ihnen dass Fragebogen-Heft auszufüllen. Dieses wird in eine Software eingegeben, welche dann diverse Angebote ermittelt. Jetzt tritt der zertifizierte Versicherungsvermittler auf den Plan, welcher die Produkte dann "verhökert" bzw. an den Kunden verkauft.
Dann kam Herr H. auf die Vorraussetzungen für eine Tätigkeit bei der AFA zu sprechen.
Hier nannte er nur die persönlichen Eigenschaften, wie positive Geisteshaltung, Selbstvertrauen, Durchhaltevermögen, Fleiß und Höflichkeit.
Fachliche Vorraussetzungen nannte er nicht. Das würde auch das Tragen der Arbeitsschuhe einiger Gäste im Anzug erklären, sowie meine Einschätzung nach dem ersten Telefonkontakt: "Für alle geeignet, vom Förderschulabrecher bis zum mehrfach promovierten Akademiker".
Herr H. warnte: "Nicht für jeden ist unserer Geschäft geeignet. Einige Mitarbeiter sind nichts für uns, von denen trennen wir uns natürlich".
Am Ende der Veranstaltung warb der Referent, Herr H. Mit den Worten:
Die Expansion der AFA ist ein Muss, weil der Markt die AFA braucht.
Meiner Ansicht nach bedarf der Markt die AFA nicht, aber die AFA ist zwingend auf den Markt angewiesen. Ohne Markt keine Kunden, ohne Kunden keine Provisionen.
***Fazit***
Bei der AFA arbeiten fast ausschließlich selbständige Versicherungsvertreter als Handelsvertreter auf Provisionsbasis. Die Datenerfasser erhalten ebenfalls eine Provision, welche aus dem durchgeführten Folgegeschäft des erfolgreichen Versicherungsverkaufs resultiert. Somit ist der Eigennutz über dem Kundennutzen gestellt.
Die Ursache des Übels sind somit nicht die Mitarbeiter der AFA sondern das Provisionssystem, indem sie rotieren.
Eingezwängt in ein System der Fremd- und Selbstausbeutung, Existenzangst und Zielvorgaben werden diese den eigenen Einkommensnutzen über dem Kundennutzen stellen, so meine Ansicht dazu.
Diese im Versicherungsgewerbe üblichen Strukturen lassen somit keine andere Verfahrensweise zu.
Ob der unter Provisionsdruck stehende Versicherungsvertreter eine saubere, objektive, unabhängige und faire Beratung bieten kann, möge jeder selber entscheiden.
Zugelassene Versicherungsberater (nicht zu verwechseln mit verkäuferisch orientierten Versicherungsvertretern) bieten hier wesentlich höheren Kundennutzen. Zu finden unter: http://www.bvvb.de. Hier wird eine neutrale, verkaufsunabhängige Beratung durchgeführt, welche aber in jedem Fall honorarpflichtig ist. Diese Versicherungsberater unterliegen keinem Provisionsdruck, wie der selbstständige Versicherungsvertreter, welcher unter allen zur Verfügung stehenden Mitteln jeden Monat sein Einkommen erkämpfen muss.
Zur Unabhängigkeit der AFA kann ich nur soviel sagen, dass diese von der Aktienstreuung abhängig ist. Die Mehrheitseigner beeinflussen somit die Art der Unabhängigkeit.
Dieser Bericht ist unter dem gleichen Titel und Autor auch bei ciao erschienen.
ein Testbericht von cherubim2009-02-16 13:05:57vom 16.02.2009Empfehlung: ja
Mich ärgert, was ich hier oft lesen muss. Ich habe manchmal das Gefühl, dass sich Leute hier Geschichten ausdenken.
Ich habe erst vor kurzem bei der AFA AG (früher AFA GmbH mit Hauptsitz in Cottbus) angefangen. Ich denke daher, dass ich ganz objektiv die Sache einschätzen kann.
Ich weiß ganz genau, dass man hier nicht kurzfristig das große Geld verdienen kann. Schon gar nicht mehr seit diesem Jahr. Seit diesem Jahr schreibt es der Gesetzgeber vor, dass nur noch Personen mit einer anerkannten Ausbildung einen Kunden beraten bzw. ein Produkt verkaufen
dürfen.
Was ich besonders an der AFA AG schätze ist, dass ich hier diese Ausbildung einschließlich IHK-Prüfung machen kann. Aber das Beste daran überhaupt ist: Diese Ausbildung zum Versicherungskaufmann ist absolut kostenfrei. Ich finde das von dem Vorstandsvorsitzenden Sören Patzig und dem Vorstand Stefan Granel schon schwer in Ordnung, dass so etwas so unkompliziert zur Verfügung gestellt wird.
Und es ist völlig egal, ob ich mich danach vielleicht wieder gegen diese Branche entscheiden sollte. Es gibt dabei auch keinerlei Umsatzdruck.
Ich muss wirklich sagen, das bietet kein anderes Unternehmen an und ich habe mich wirklich auf dem Markt umgesehen.
Bevor man nicht den Abschluss erreicht hat, darf man nur Daten aufnehmen und die Daten erfassen. Genau das mache ich jetzt noch. Mein BWL-Studium habe ich erst mal aufgegeben. Bereut habe ich das bisher nicht. Noch verdiene ich hier das kleine Geld. Aber wenn ich erst mal meine Ausbildung in der Tasche habe, dann kann ich richtig Gas geben. Für mich eine tolle Perspektive.
Ich empfehle jeden, sich zu überzeugen, dass man hier Spitzenprodukte angeboten bekommt. Ich habe das schon vorher gemerkt, denn auch ich war erst bei AFA nur Kunde, habe mich aber, nachdem ich einige Seminare besucht hatte, für diese Branche als Berufsziel entschieden.
...
Finanzdienstleister: AFA GmbH - Die wollen nur dein Bestes
ein Testbericht von niehls08152008-11-25 11:47:35vom 25.11.2008Empfehlung: nein
Vorteile: Gute Idee...Nachteile/Kritik: schlechte Umsetzung
Hallo Ihr da draußen!
zur Geschichte und Funktionsweise (Strukturvertrieb) der AFA GmbH haben andere Kommentatoren bereits ausreichend Informationen geliefert, deshalb möchte ich hier nicht näher darauf eingehen.
Ich möchte heute mal meine Erfahrungen mit der AFA GmbH als Beispiel schildern und zeigen, was man daraus lernen kann.
+ Der erste Kontakt
+ Die Firmenpräsentation
+ Die Seminare
+ Die Idee
+ Die Umsetzung – Datenerfassung
+ Die Umsetzung – Auswertung
+ Gesamteindruck
+ Arbeitsangebote
Angefangen hatte alles damit, dass meine Frau nach abgeschlossener Berufsausbildung arbeitslos wurde. In der lokalen Tageszeitung waren dann einmal eine ganze Menge Anzeigen drin, so nach dem
Motto „kaufmännische Mitarbeiter gesucht“ oder ähnlich. Dies entsprach auf den ersten Blick ihren Vorstellungen.
Bei einem Anruf bei der angegebenen Telefonnummer wurde uns gesagt, dass es sich dabei um die AFA handele und wurden wir zu einem Vorstellungsgespräch zwei Tage später eingeladen.
Ich muss zugeben, dass ich von der AFA GmbH bis zu dem Tag noch nix gehört hatte und daher völlig unvoreingenommen an die Sache heranging.
PS: Am 29.10.2003 habe ich endlich die Anfang September bei der AFA abgegebenen Unterlagen wieder bekommen. Ganz schön "schnell"!
Bei der Auswertung durch die AFA wurde offenbar überhaupt nicht ausgewertet, sondern einfach mein bisheriger Fond als schlecht hingestellt, weil er in den letzten 3 Jahren Verlust gemacht hat. Ich solle doch mein Geld in einer Fondpolice anlegen, welche mein Geld in einen „super genialen“ Fond anlegt – überraschenderweise namens „AFA – Global – Selection“. Außerdem wurde mir gesagt, dass dies ein Dachfond sei und dass das besser sei als mein Fond.
Ich fand das erst mal etwas merkwürdig und habe mich im Internet schlau gemacht. Heute weiß ich: So ziemlich alle Fonds haben in den letzten drei Jahren Miese gemacht. Außerdem ist mein Fond ebenfalls ein Dachfond – nur seltsam, dass das die AFA-Leute nicht bei Ihren Recherchen herausgefunden haben – und er ist in seiner Entwicklung so ziemlich parallel zum AFA – Fond verlaufen, welcher übrigens in den letzten Jahren die selben Verluste eingefahren hat, wie alle anderen. Außerdem wurde der AFA-Fond in mehreren Fond-Vergleichen im Internet entweder gar nicht mit berücksichtigt oder nur als mittelmäßig eingestuft. Daraufhin sah ich keinen Grund mehr, etwas an meinem bestehenden Vertrag zu ändern.
Zu allen anderen Versicherungen wurde mir jeweils EIN Angebote vorgelegt, welches entweder etwas billiger war als mein bisheriger Vertrag oder etwas mehr an Leistungen enthielt. Eine Auswahlmöglichkeit von verschiedenen Versicherungen mit unterschiedlichen Konditionen (welche dann auch erläutert werden sollten) hatte ich jeweils nicht.
Zur Kfz-Haftpflicht sagte man mir pauschal, dass ich bereits eine günstige Versicherung habe.
Wie man sieht, ist von objektivem Vergleich keine Spur zu sehen. Vielmehr gewann ich bei meinen Gesprächen mehr und mehr den Eindruck, das nur ein bestimmtes Produkt verkauft werden soll. Konkret sollte ich folgendes abschließen: BU bei der Aspecta und Fondpolice bei PrismaLife
Nach meinen Recherchen weiß ich aber mittlerweile: Die Produkte an sich mögen ja nicht schlecht sein, aber es sind nicht die besten für mich. Daher habe ich von einem Abschluss abgesehen.
Zu den anderen Versicherungen habe ich mich dann auch nicht weiter bearten lassen, da ich das Vertrauen in die Objektivität der AFA verloren habe.
- Ergebnis – von Auswertung keine Spur – es geht allein darum ein eigenes Produkt zu verkaufen
Obwohl vollmundig versprochen, findet in der Praxis kein unabhängiger Vergleich statt. Es wird alles, was man hat als schlecht hingestellt und dann ein Produkt angeboten, das entweder wenige Cent billiger ist oder geringe Mehrleistungen beinhaltet. In jedem Fall ist es aber offenbar ein Produkt, welches gute Provisionen bringt, denn alle bekommen das gleiche angeboten, ohne Ansehen der Person und der Lebensumstände des einzelnen.
Schon der Name des angebotenen Fonds ist bedenklich, da er zeigt, das es kein unabhängiges Produkt ist sondern ein eigenes Produkt der AFA. Wenn die versprechen, mir das beste rauszusuchen, dann erwarte ich auch das beste und nicht den ihr mittelmäßiges Eigenprodukt.
Um sich über die Funktion der Versicherung und Geldanlage zu informieren, sind die ersten beiden Termine der angebotenen (kostenlosen) Seminare durchaus brauchbar, alles andere sollte man sich schenken.
Da ist es besser, man kauft sich am Kiosk mal ne wirklich unabhängige Fachzeitung, z. B. „Finanztest“ oder ähnliche und informiert sich dort. Da hat man mehr vom Geld
1. Es gibt doch keine Festanstellung – die Arbeit erfolgt einzig und allein auf Provisionsbasis.
2. Es ist keine Bürotätigkeit sondern Außendienst. Natürlich kann man auch seine Kunden ins Büro bestellen, aber wer bestellt seinen eigenen Nachbarn und Verwandte, also Personen, die in der unmittelbaren Umgebung des Wohnorten leben erst in ein 20 km entferntes Büro – also doch Außendienst.
3. Meine Frau ist arbeitslos. Ihr wurde gesagt, man müsse das Einkommen erst für den Monat angeben, wenn man tatsächlich Geld bekommt. Tatsache ist aber, dass ein Einkommen jeweils für den Monat angerechnet wird, FÜR DEN es gezahlt wird und nicht WENN es gezahlt wird.
4. Zu den Sozialabgaben (Krankenversicherung, Rentenversicherung usw.) wurden gar keine Aussagen gemacht und auf später verwiesen, wenn man tatsächlich Geld bekäme
Wenn schon die eigenen potentiellen Mitarbeiter nicht richtig informiert werde oder gar belogen werden, ist dann nicht um so mehr zu erwarten, dass das selbe mit Kunden passiert?!!
Alles in allem ist die AFA GmbH also weder ein empfehlenswerter Dienstleister noch ein empfehlenswerter Arbeitgeber.
PS01 (25.11.2003): Am letzten Wochenende waren wieder jede Menge Anzeigen der AFA in den Stellenanzeigen der regionalen Zeitung - scheinen immer noch niemanden für dei "eine Stelle" gefunden zu haben - ;-)
PS02 (25.11.2008): Aus aktuellem Anlass möchte ich darauf hinweisen, dass dieser Bericht ausschließlich meine persönlichen Eindrücke und Empfindungen wiedergibt. Inwieweit sich alle dargestellten Sachverhalte in Verbindung mit dem Unternehmen AFA tatsächlich so verhalten, kann ich nicht in jedem Detail garantieren. Sollten m Nachhinein Tatsachen auftreten, die den geschilderten Dingen widersprechen, distanziere ich mich davon.
lucky0107, 14.02.2006
sehr hilfreich, klar gegliedert un dlebendig. Danke für die Info
Jonas_G, 16.07.2008
Eigentlich ein guter Bericht, danke soweit. Aber noch etwas zum Angebot der verschiedenen Versicherungen. Die AFA hatschon alle Anbieter auf dem deutschen Markt verglichen und sogar Eigen-Konditionen ausgehandelt. Desswegen nur jeweils eine Alternative.
fredbaer, 02.04.2009
Ein außerordentlich detailllierter und informativer Bericht.
ein Testbericht von hotzenplotz2007-02-15 17:10:39vom 15.02.2007Empfehlung: nein
Vorteile: rein gar nichts ... Hände weg von dem Verein...Nachteile/Kritik: Abzockerverein die nicht den Kunden,sondern dessen Geld im Blick haben!
Neuer Bericht:
Hatte leider die Seite ganz vergessen.Ansonsten hätte ich den Text hier schon vor etlichen Monaten geändert!
Ich lasse den Testbericht von damals hier drunter stehen,damit der Weg der Erkenntnis sichtbar ist.
Gleichzeitig möchte ich mich bei eventuellen Lesern entschuldigen,denn mittlerweile weiß ich nun selber wie hier vorgegangen wird und welche Versprechungen getätigt werden.Dies nur um an unser wohlverdientes Geld zu kommen.Ich kann nur ausdrücklich warnen hier etwas abzuschließen. Die vielen ehemaligen Mitarbeiter sollten Warnung genug sein.Ich glaube kaum,daß die AFA sich auf einen Rechtsstreit einlassen würde wegen etwaiger Verleumdung,da es allein
hier massenhaft von denen gibt.Von geschädigten "Kunden" reden wir erstmal noch nicht.
Die Angeworbenen werden wirklich nur abgegrast,dann das Umfeld und wenn jemand wie ich skeptisch ist,dann wird er sehr schnell fallen gelassen oder ins Abseits gedrängt.Scheinbar war ich nicht skeptisch genug,aber immerhin werde ich wohl das gesamte eingezahlte Geld zurückerhalten.
Ich habe miterlebt,wie sich eine gesamte Struktur auflöste.Schon toll wie sich dann weiter in die Taschen gejubelt wurde,wie toll doch alles ist und es geht aufwärts.
Wer wirklich dran verdient,sitzt ganz oben und darunter wird sich um die Krümel geschlagen.Die neuen Mitarbeiter fallen hinten runter und die nächsten "Opfer" stehen meist schon vor der Tür.
Wenigstens kann ich mir zu Gute halten,daß ich skeptisch genug war und niemand geschädigt habe,denn ich hab mir das Possenspiel erstmal angeschaut und niemand zum Abschluß gebracht.
Hier meine Empfehlung >>> Entweder selbst umsehn oder sich an verschiedene unabhängige Makler wenden,die eine breite Palette haben!
Ergänzung:
Man wurde anfangs mit Infos in eine bestimmte Richtung gedrängt und schaute sich somit nur in der Richtung um die positiv für die AFA ausschaute.Dies änderte sich aber nachdem man mehr von den "Vorgesetzten" mitbekam.
Ich wollte anderen Menschen helfen Geld einzusparen,da wir in der heutigen Zeit genug abgezockt werden vom Staat,Firmen u,a,!
Dafür wurde ich belächelt und das machte mich widerum stutzig.Mit den sorgfältig gewählten Worten der Fachberater war es wohl nicht soweit her und das löste bei mir eine Abneigung aus,sowie eine erneute und ausführlichere Suche nach der Wahrheit über diese Firma.Die gesamte Situation brachte mich in fast der gesamten Zeit dazu,daß ich keine Vermittlungen vornahm und mich zurückhielt.
Es werden Versprechungen getätigt die man als normaler Vermittler weitergibt,ohne jedoch zu wissen,daß es sich um [aus juristischen Gründen entfernt] handelt.Alles nur,um Kunden zu gewinnen und denen teure Produkte aufzuschwatzen.
Bei der Prismalife wurde z.B. bezüglich des Vertragsrechts und dem Sitz in Liechtenstein [aus juristischen Gründen entfernt],sowie damit verbundener rechtlicher Angelegenheiten.Es wurde regelrecht gelehrt wie man die Kundschaft mit auswendig gelernten Phrasen überrumpelt.Sowas hielt ich für wenig seriös.Auch die hausgemachten Produkte trugen dazu bei,denn geworben wird mit einem Pool von fast allen Versicherungen die am Markt vertreten sind.In Wahrheit sind es wirklich nur bestimmte Versicherungen mit denen sie hausgemachte Produkte betreiben.
Es lösten sich jedenfalls die Strukturen auf und erst die ehemaligen Mitarbeiter trugen zu einer vollständigeren Klärung bei.
Vorheriger Bericht:
Bin selber noch kein Kunde,da ich ein sehr skeptischer Mensch bin.Ich habe natürlich Infos über das Unternehmen eingezogen und auch schon einige Möglichkeiten wahrgenommen mir darüber ein Urteil zu bilden.
Diesen erwähnten Bericht(und auch noch einige andere negative Berichte) von "janderheld" konnte ich in der AFA-Filiale übrigens einsehen,auf meine Nachfrage nach negativen Erfahrungen oder Erlebnissen.Wer der Schreiber dieses Berichtes ist,ist bei der AFA bekannt und hat einen ganz anderen Hintergrund.Dort wird übrigens über Produkte geschrieben,die die AFA nicht vertreibt und auch noch nie vertrieben hat. So viele Zeitschriften,sowie Verbraucherschutz und Bund der Steuerzahler können sich nicht irren.Man kann jederzeit dort anrufen und sich über die AFA informieren.
Jedenfalls wollte eine gute Freundin mich bei solch einem Gespräch dabei haben,aufgrund meiner Skepsis und schlechten Erfahrungen gegenüber Versicherungen,Behörden und Ämtern allgemein.Ich informierte mich davor und danach über das Unternehmen und bekam von Bekannten die mit der Firma schon Kontakt hatten eine gute Resonanz.Niemand wurde unter Druck gesetzt,schlecht beraten,Verträge aufgeschwatzt,wie es von anderen solchen Dienstleistern schon geschehen war.Einige waren bis dato gebrannte Kinder was bekannte(oder eher berüchtigte) Dienstleister betraf.
Ich fragte auch intensiv einen Bekannten,der als freier Versicherungsmakler auf dem Markt tätig ist in den alten Bundesländern.Selbst er hatte bisher nur Gutes gehört und empfand den Fond als eine gute Anlage.Die WARBURG für sich zu gewinnen,ist schon Aussage genug.Deren Überprüfung zu überstehen ist eine Referenz,denn mit schwarzen Schafen oder schlechter Publicity wollen die nichts zu tun haben.
Beim 2.Termin wurden Vorschläge unterbreitet was an Versicherungen gut ist und bleiben sollte und was man ändern könnte und vielleicht auch sollte für eine optimalere Absicherung.Am Ende stand fest,daß sie vor allem von der Bank und dem entsprechenden Fond schlecht beraten war.Sie hatte sogar Miese gemacht.Ich will hier nicht ausschließen,daß es bei der AFA um die Provisionen geht,aber dies ist doch bei den Mitarbeitern von Banken noch vorrangiger,denn sie sind doch selber von ihren Produkten nicht überzeugt.Wenn sie so gut wären,würde keiner von denen noch dort arbeiten müssen.
Jedenfalls hat sie jetzt mehr und bessere Versicherungen,ist rundum abgesichert und was erwähnenswert ist,sie zahlt weniger dafür.Wenn dies zustande kommt,indem ein großer Kundenstamm bei den verschiedenen Versicherungen angebracht wird,dann kann dies nur gut sein.Falls nämlich ein Schadenfall eintritt,ist das Druckmittel(Kundenstamm) wesentlich größer als wenn ich als einzelner Kunde vor der Versicherung aufzutreten versuche.Vor allem regelt man bei Problemen alles für mich und das kostet mich gar nichts.Ich hab mich oft genug schon mit Versicherungen angelegt,weil sie sich nicht im Schadensfall an ihre eigenen Regeln halten wollte.Hier muß ich mich jetzt nicht mehr selber rumärgern,sondern es wird für mich erledigt und die Erfolgsaussichten sind doch wesentlich größer.
Ihre private Krankenversicherung kostet jetzt 10 Euro weniger und beinhaltet jetzt sogar einige Posten mehr.Vor allem die zahnärztliche Kostennote(bisher nicht enthalten bei ihrer KV) ist mit enthalten.Somit sind es 35Euro weniger,die sie monatlich allein bei der Krankenversichung sparen wird.In der heutigen Zeit ist das sicherlich nicht unerheblich,da in allen Lebenslagen mehr Kosten entstehen.
Die Beratungen verliefen auch gut und es wurde auf jede Frage geantwortet,egal wie sehr ich nachhakte.
Die Mitarbeiter werden motiviert,aber dies geschieht auch in anderen Unternehmen.Es soll ab nächstem Jahr sogar eine Ausbildung angeboten werden,da dies dann gesetzlich vorgeschrieben sein wird.Auch müssen die bisherigen Mitarbeiter noch eine Prüfung bei der IHK bestehen.All diese Infos wurden bereitwillig gegeben,denn fragen kostet nichts.
Die Büroräume hab ich mittlerweile auch gesehn und fand sie nicht beanstandenswert,sondern gut ausgerüstet vor.
Das Auftreten ist wohl typisch für ein Unternehmen und vor allem für Strukturvertriebe.Vielleicht fehlt in Deutschland noch die Akzeptanz für dieses eher amerikanische Modell.Dies wird in einigen Branchen,z.B. Touristik,ebenfalls immer mehr voranschreiten und die Leute sollten sich daran gewöhnen.Auch dort sind Quereinsteiger ohne jegliche Berufserfahrung tätig.Egal welchen Job man macht,man muß sich erstmal reinarbeiten.Jeder hat mal angefangen und das wird wohl all zu oft vergessen.
Ich hatte bisher nur mit kompetenten Mitarbeitern Kontakt und die schlechte Erfahrung meiner Mutter(da war ich auch anwesend) mit dem AWD(allein die 10€ für die Aufnahme der Daten und die Bedrängung) wurde hier nicht wiederholt.
Die Philosophie der Mitarbeiter die ich erleben durfte ist,daß sie auch Menschen helfen,wo nichts dabei rausspringt,aber vielleicht kann man der Person einfach helfen zu sparen bei einer unnötigen Versicherung.
Z.B. wurde einem ALG2-Empfänger(langjährig arbeitslos) früher eine kapitalbildende Lebensversicherung aufgeschwatzt und der AFA-Mitarbeiter machte ihm klar was für ein Betrug am Kunden dies ist.Nach meinen Erkundigungen wurde mir klar,daß der Verbraucherschutz dies auch offiziell über diese Art Versicherung aussagt.Vor allem wenn man später weniger rausbekommt,als man eingezahlt hat,wie bei dem Kunden geschehen.Manche verkaufen wirklich ohne Skrupel Versicherungen ohne Gedanken an die Situation der Person.
Gut fand ich auch,daß man über die Firma informiert wurde.Schließlich möchte man doch wissen mit wem man es zu tun hat.
Fazit:Jeder sollte seine eigenen Erfahrungen machen.Meine sind durchweg gut,obwohl ich nie der Typ war der sich bequatschen läßt.
...
janderheld, 08.04.2007
Dein Weg zur Erkenntnis musste über diesen erschwerlichen Weg gehen. Keiner von denen wird zugeben das alles nur eine Verkaufsstrategie der oberen quot10quot ist. In Massenveranstaltungen und Schulungen wird darauf trainiert. Du hast es richtig erkannt
lucky0107, 17.08.2008
Ich finde die Wandlungen und ERkenntnis sehr nachvollziehbar, da Du den alten Testbericht stehen gelassen hast.
Jonas_G, 16.07.2008
Guten Tag,
Mir fehlen in deinem Bericht jegliche Fakten...Was ist Lug und Betrug an der Firma? Was stimmt an den Produkten nicht?
Schreib mal was Konkretes!
ps. Die Prismalife hat ihren Sitz wohl in Lichtenstein!
ein Testbericht von thebeast2005-07-27 13:38:55vom 27.07.2005Empfehlung: ja
Vorteile: +++++++++++++++++++++++++++...Nachteile/Kritik: -
Hallo,
wollte nur mal kurz meine Erfahrungen mit der AFA zum besten geben. Kurz zu mir: Bin 22 Jahre jung und aus Cottbus, sprich aus der Stadt wo sich diese Firma gegründet hatte.
Unteschiedliche Meinungen zu der Firma sind hier Gang und Gebe.
Ich bin immer wieder traurig über Meinungen die hier zum besten gegeben werden die größtenteils einfach nur Schwachsinn sind.
Will aber auch ganz ehrlich sein, dass ich bis April 2001 genau das gleiche meinen Freunden geraten habe bzw. von AFA abgeraten habe weder dort anzufangen noch die Produkte zu nutzen. Es
gab dafür meist keine Argumente meinerseits.Nur Dinge die ich mal gehört habe und dann einfach etwas aufgebauscht mit energischer Stimme weitergetratscht habe. Egal! Jedenfalls habe ich damals einen guten Kumpel wiedergetroffen der mir begeistert von AFA erzählt hat. Alle fadenscheinigen Argumente die ich gegen die Firma in der Hand hatte waren Schall und Rauch. Nach diesem Gespräch und einer Top-Beratung, wie ich sie nicht erwatet hatte, plagte mich ein schlechtes Gewissen gegenüber meinen Freunden den ich davon abgeraten habe.
Es war seltsam, plötzlich konnte ich Geld einsparen ( war ja Azubi=> also enorm wichtig ), meine Leistung habe ich teilweise vervierfacht und statt dem Sparbuch mit 1,5% hatte ich nun ein Tagesgeldkonto zu damals 4% für meinen Notgroschen. Komischerweise hatte ich das Tagesgeldkonto bei der gleichen Bank wie mein Sparbuch...war für mich unverständlich! Warum hat mir meine Bank das nicht gesagt???!
Nach dieser Erfahrung habe ich mir eins geschworen. Rede nie wieder über Dinge von denen Du keine Ahnung hast bzw dich nicht selbst schlau gemacht hast und dir dadurch deine eigene Meinung bilden kannst.
Nebenbei: Mir ist doch egal ob AFA ein Strukturvertrieb ist oder nicht. Hauptsache ich kann Produkte für mich nutzen die mir niemand anders bieten kann. Im nachhinein bin ich sogar froh darüber, weil ohne dieses Prinzip hätte mir wahrscheinlich niemand die Augen zum Thema Finanzen geöffnet.
Letztendlich liegt es an jedem selber was er macht und was nicht.
janderheld, 25.08.2006
Naja das ein Sparbuch wenig Zinsen bringt weiß doch fast jeder. Die AFA vermittelt auch Tagesgeld? Ich dachte man kriegt dort nichts unter 12 Jahre Laufzeit?
Wenn dir das Prinzip eines Struktursystems egal ist dann kannst du ja beruhigt weitermachen.
lucky0107, 14.02.2006
Schon merkwürdig, dass die AFA nur mit der DKB eine Vertragsbeziehung hat und diese kein Sparbuch hat.
kaorynight810, 11.02.2007
ich finde es sehr schön zu hören,dass du solch gute erfahrungen sammeln konntest.
ein Testbericht von insider712004-08-08 14:42:28vom 08.08.2004Empfehlung: nein
Vorteile: Sparpotential wird angesprochen...Nachteile/Kritik: Keine wirkliche Unabhängigkeit der Berater
Schlechte fachliche Ausbildung
Es ist schon schaade was heutzutage so passiert und wie die Leute von Firmen wie AFA benutzt werden um ihnen berufliche Chancen zu suggerieren die überhaupt nicht vorhanden sind.
Leider sind auf dem Arbeitsmarkt sehr wenige Jobs vorhanden, das die Leute jeden Strohhalm nutzen um einen Arbeit zu finden bzw.Geld zu verdienen.
Es wird mit den tollsten Versprechungen versucht ahnungslose Leute in Büros von AFA zu locken nur um an die Daten der Versicherungen zu kommen und dann neue Produkte zu verkaufen.....
Es ist richtig das diese Produkte nicht die schlechtesten sind aber
[Passage aus rechtlichen Gründen entfernt].
Es kann keinem Kunden ein unabhängiges Gutachten oder sogar eine Liste der Versicherungen dargestellt werden die verglichen worden sind.
Die Produkte sind immer standardisiert und gleich es werden sogar eklatante Falschberatungen gemacht und den Kunden durch eine niedrige Prämie suggeriert er habe das Beste Angebot auf dem deutschen Markt erhalten.
Zum Glück wird ja die Politik langsam aktiv und es treten bald neue Richtlinien für Vermittler in Kraft die dem Treiben der Strukturvertriebe hoffentlich ein Ende setzen.
janderheld, 19.08.2004
Vom Ansatz ist dein Bericht gut nur leider etwas zu kurz. Trotzdem ein sehr hilfreich weil du versucht die User zu warnen!
skloiber13, 08.08.2004
Sorry, aber dein Bericht war einfach nicht das Wahre von Ei. Schau dir z.B: Mal meinen neuen bericht an der hat gliederung, style, infios, einfach alles das wird schon noch. skloiber13
lucky0107, 14.02.2006
Mit wär lieb gewesen, wenn die eklante Falschberatung im Detail beschrieben worden wäre.
So hilfts wenig oder nur denen die einen Job in einer neuen Branche suchen.
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Produktbeschreibung AFA AG
Technische Daten und ProdukteigenschaftenDas bundesweit arbeitende Finanzdienstleistungsunternehmen mit Hauptsitz Cottbus wurde 1992 von Sören Patzig gegründet.
Allgemeine Informationen AFA AG
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