Osterzeit ist Familienzeit und so sind auch meine Verwandten angereist. Weil man aber ja nicht die ganze Zeit in der Küche stehen will, sind wir zum essen ausgegangen und zwar in das alte Hackerhaus:
Hackerhaus
Familie Pongratz
Sendlinger Straße 14
D-80331 München
Anfahrt:
Mit der U1/2 oder3/6 bis zum Sendlinger Tor und dann zu Fuß die Sendlinger Straße hinunter oder
mit der U3/6 zu Fuß vom Marienplatz die Sendlinger Straße entlang.
Im alten Hackerhaus befinden sich 6 Räume : Schäfflerkeller, Pschorr Stüberl, Hacker Stüberl, Klavierzimmer, Ratsstube, Bürgerstube und dann noch der Biergarten im Innenhof.
In welchen der Räume man sich nach dem eintreten befindet kann ich nicht sagen, aber ich vermute mal es ist die Bierstube. Wir waren 6 Personen und das Lokal war ziemlich voll, so das wir erst in dem überdachten Biergarten einen Tisch fanden.
Der Biergarten ist ein Innenhof zwischen zwei Gebäudeflügeln über den eine Markise gespannt ist. Durch die vielen geschickt angebrachten Heizlüfter kann man hier auch im kalten Frühjahr sehr gut sitzen.
Ausgestattet ist der Biergarten eher Biergarten untypisch mit hölzernen Gartengarnituren und bunten Sitzpolstern. Um das ganze noch gemütlicher zu machen gibt es verschiedene Pflanzenarrangements und hier und dort auch noch leere Terrakotta- Töpfe. Die Wände sind mit alten Blechschildern von Hacker Pschorr verziert.
Die Bedienung, erster Teil
Hier im Biergarten haben wir uns dann also niedergelassen und die bereits auf dem Tisch ausliegenden Speisekarten studiert.
Wie schon gesagt das Lokal war, obwohl nicht gerade billig, ziemlich gut besucht und so dauerte es doch eine Weile bis die Bedienung uns nach unserer Getränkebestellung fragte und dann wieder verschwand.
Nach ca. 10-15Minuten kam das Bier und die Bedienung verschwand wieder.
Nach weiteren 10-15Minuten wurden wir gefragt was wir den Essen möchten und die Bedienung verschwand.
Nach noch mal 20-25 Minuten ( ja, ich wurde schon nach der Bierbestellung unruhig und habe auf die Uhr geschaut) kam dann das Essen.
Das Essen
Ich hatte mich für Jägerschnitzel vom Schwein mit Butterspätzle und gemischten Salatteller entschieden (12,50 Euro).
Insgesamt hatten wir dieses Menü 3mal an unserem Tisch bestellt, aber die 3te Portion hatte doch erheblich weniger Pilze als die ersten beiden. Das Schnitzel war sehr dünn, unpaniert gebraten (ich kenne Jägerschnitzel nur paniert, aber das ist für mich kein Minus sondern nur ein Hinweis) und vielleicht ein bisschen zäh. Das Essen war ansonsten in Ordnung, auch ganz lecker, aber ein solches Menü rechtfertig meiner Meinung keinen Preis von 12,50 Euro für eine normale Portion.
Der andere Teil der Verwandtschaft hatte sich für ½ knusprig gebratene Schweinshaxe mit Kartoffelknödl und Speckkrautsalat (11,20 Euro) entschieden.
In anderen Münchner Lokalen (wir haben noch 2 andere probiert) war die ½ Schweinshaxe einfach nur eine kleinere ganze Schweinshaxe. Hier erhielt mein Onkel einen großen Teil Haxe, mit dem dicken Knochen darin und mein anderer Onkel erhielt einen kleinen Teil mit dem kleineren Knochen. Die kleinere Portion war nur die Hälfte der großen anderen.
Ich habe noch nie Schweinshaxe gegessen, daher kann ich mir kein Urteil erlauben.
Wir haben
uns das so erklärt, das vielleicht an dem kleineren Teil mehr Fleisch ist, und dafür an dem größeren mehr Fett und der dicke Knochen, so das es doch ungefähr gleich große Portionen sind. Vielleicht weiß einer von Euch der regelmäßig Schweinshaxe isst mehr darüber?
Die Bedienung, zweiter Teil
Nachdem wir nun schon so lange auf die Bestellung und das essen warten mussten, wollten wir bei der nächsten „Sichtung“ der Bedienung lieber gleich zahlen.
Die Bezahlung lief soweit ganz reibungslos, nun wollten wir noch gemütlich unser Bier austrinken und dann weiterziehen. Um so erstaunlicher, das nach 5Minuten die Bedienung wieder an unseren Tisch trat: „Ich brauche den Tisch, da warten 9 Personen auf einen Tisch, der Tisch ist reserviert, sie müssten Platz machen.“ und uns die Aschenbecher entreißt.
Natürlich habe ich für so etwas immer Verständnis aber nicht, wenn ich mitbekomme das sie den gleichen Text am Nachbartisch auch bringt und damit einfach nur die Leute rauswerfen will. Wir sind dann auch gleich gegangen, aber natürlich standen beim rausgehen keine neun Leute auf dem Gang und warteten auf einen Tisch.
Fazit :
Ein nettes gemütliches Lokal, aber zu teuer und unfreundlich.
Die Bedienung ist mit dem vielen Gästen überfordert und unfreundlich.
Das Essen ist zwar gut, aber einen solch teilweise hohen Preis nicht wert.
Ich werde dort jedenfalls nicht wieder essen gehen.
Auszug aus der Speisekarte :
1/2 knusprig gebratene Schweinshaxe mit Kartoffelknödl und Speckkrautsalat
€ 11,20
Jägerschnitzel vom Schwein mit Butterspätzle und gemischten Salatteller
€ 12,70
0,50 l Hacker-Pschorr Helles € 3,10
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heute möchte ich diese Gelegenheit einmal aufgreifen und wahrnehmen um euch eines meiner liebsten Restaurants in München einmal zu zeigen, nämlich das so genannte Alte Hackerhaus. Das Besondere daran ist, dass man sich sowohl als Tourist als auch als Münchner einmal darin wohlfühlt und die Küche neben dem Ambiente eben einiges hierfür tut.
Wie komme ich hin?
Gerade in Großstädten hat man doch immer wieder einmal das Problem, dass man zwar das ein oder andere sehr gute Restaurant kennt, jedoch obgleich der großen Entfernungen eben nicht so schnell an Ort und Stelle jeweils sein kann. Besonders toll ist deswegen am Alten Hackerhaus einmal, dass man aufgrund seiner Lage in der Sendlinger Straße in der Innenstadt beste Möglichkeiten von allen Ecken Münchens aus hat um dorthin zu kommen. Wer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren kann sollte entweder bis Sendlinger Tor oder aber bis Marienplatz fahren, denn dies bringt zwei Vorteile mit sich. Zum einen stehen einem hierbei nicht nur Ubahn und Sbahn zur Verfügung, sondern auch per Tram und Bus kann man somit zum Essen kommen und zudem ist es jeweils nur wenige Gehminuten von der jeweiligen Haltestelle einmal entfernt. Damit aber noch nicht genug. Man kann auch mit dem Auto kommen, jedoch sollte man sich dann entweder auf eine langwierige Parkplatzsuche vorbereiten oder eben gleich in ein Parkhaus fahren, wobei jedoch die Kosten sehr hoch sind, so dass ich zu den öffentlichen Rate.
Wie sind die Preise?
Fast noch wichtiger für ein Restaurant sind natürlich auch einmal die Preise die für Speis und Trank hierbei eben einfach einmal bezahlt werden müssen. Dies ist deswegen einmal so, weil man natürlich gut versorgt werden will, man jedoch aber nicht zuviel Geld ausgeben möchte. Besonders interessant deswegen ist nun, dass sich zwar das Alte Hackerhaus in der Münchner Innenstadt befindet, man jedoch dennoch für Münchner Verhältnisse preisgünstig Essen und trinken kann. Ein Bier kostet um die 3 Euro und im gleichen Preisbereich sind beispielsweise auch Softdrinks angesiedelt. Wer es bayerisch deftig beim Essen mag kann schon für 8 bis 12 Euro so manches Schmankerl ergattern, wenngleich bei Steaks oder Fisch auch ein Preis von 20 Euro einmal drin ist doch betrachtet man dabei einmal die normalen Preise in München, so bietet das Alte Hackerhaus ein sehr gutes Preisniveau.
Wie sind Essen und Trinken?
Jetzt aber schnell einmal weiter zum Geschmack. Zu den Getränken kann ich nicht viel sagen, außer das das Bier schmeckt und zudem Bier sowie andere Getränke meiner Erfahrung nach immer sehr gut eingeschenkt werden und auch kalt sind. Zum Essen gilt es vorneweg zu sagen, dass man im Alten Hackerhaus einmal Portionen serviert bekommt die sich wirklich lohnen und die es in sich haben, so dass man eben auch richtig satt wird wenn der Magen leer ist. Doch nicht nur die Größe passt, sondern auch der Geschmack, denn einen Krustenbraten wie im alten Hackerhaus findet man sicherlich kein zweites Mal in München. Bemerkenswert finde ich zudem, dass das Essen recht zügig serviert und gekocht wird, so dass man eben auch im größten Andrang einmal schnell
etwas bekommt. Zudem sind die Salate sehr frisch, was eben auch nicht bei allen Restaurants einmal der Fall ist.
Was kann man sonst noch sagen?
Zum Abschluss meines Berichts möchte ich vor allen Dingen auch auf das Personal, sowie das Ambiente etwas eingehen. Letzteres gefällt mir vor allen Dingen einmal deshalb auch so gut, weil man sich aufgrund der Holzeinrichtung und der vielen Pflanzen und angenehmen Kissen sehr schnell wohl und heimisch fühlt. Dies sorgt auch dafür, dass man eben nach dem Essen gerne noch auf ein weiteres Bier sitzen bleibt, was jedoch auch daran liegt, dass einem der Service eben nicht drängt zu gehen. Doch nicht nur dabei ist das Personal sehr nett, sondern auch in Sachen Servieren und Bestellen. Positiv fiel mir beim Besuch eines Freundes aus den USA eben auch auf, dass man nicht nur Speisekarten in Englisch bereithält, sondern dass auch seitens des Service mit gutem Englisch jeweils mit ihm kommuniziert wurde, was sicherlich auch nicht an der Tagesordnung ist.
Schaut bei eurem nächsten München Besuch also einmal im Alten Hackerhaus vorbei, denn der Geschmack ist wirklich Eins A.
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ein Testbericht von oingaga2003-03-03 11:19:30vom 03.03.2003Empfehlung: ja
Das alte Hackerhaus ist ohne Zweifel das gemütlichste der Münchner Traditionsbrauhäuser. Der Touristenrummel des Hofbräuhauses scheint hier meilenweit entfernt. Eingerichtet wie in Omas guter Stube, mit schöner alter Bierwerbung an den Wänden, kann man sich hier richtig wohlfühlen. Auch der kleine "Indoor-Biergarten" lädt zum Verweilen ein. Allerdings sollte man reservieren, wenn man nicht gerade um vier Uhr nachmittags zum Essen gehen will. Das Lokal ist zwar groß, aber mit der Kapazität von Hofbräuhaus und Konsorten kann es nicht mithalten.
Das Essen ist erstklassig und preislich in der oberen Mittelklasse angesiedelt, das
Preis-Leistngsverhältnis ist also sehr gut. Auf der Karte stehen bayerische Klassiker wie Haxe (EUR 11,20) und Schweinsbraten (EUR 9,10), aber auch Wild und Spanferkel. Selbstverständlich kann man auch nur eine Brotzeit zu sich nehmen. Nicht vergessen werden soll der erstklassige Speckkrautsalat, der die großen Portionen leichter verdauen hilft. Stilvollerweise trinkt man natürlich das süffige Hacker-Pschorr dazu, vor allem der dunkle Bock ist äußerst lecker.
Wer beim Biergenuß eher auf heimelige Atmoshpäre statt auf Massenbesäufnis Wert legt, ist hier genau richtig!
Hackerhaus
Sendlinger Straße 14
D-80331 München
Telefon (089) 2 60 50 26
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