Lange Zeit war die Bowle nicht mehr gefragt. Man trank andere Sachen und mein schöner Bowlenglastopf mit den passenden Gläsern blieb unbeachtet im Schrank stehen. Doch seit etwa einem Jahr beobachte ich eine Art Wiederauferstehung der Bowle und ich bin richtig erfreut darüber. Bowle mochte ich schon immer. Besonders das Herausfischen der Fruchtstückchen und dann das genüssliche, langsame Schlürfen des süßen Getränkes. Für Bowle eignen sich viele Obstsorten, hier in diesem Bericht soll es aber um eine Ananasbowle gehen.
Zunächst stellt sich die Frage ob man eine frische Ananas wählt oder lieber gezuckerte Ananasstückchen aus der Dose. Beides ist möglich. Ich wähle meistens die Dosenfrüchte, weil es einfacher ist, mir persönlich genauso gut schmeckt und die Früchte bereits etwas Süße für die Bowle mitbringen.
Ganz wichtig für eine gute Bowle sind auch gute Zutaten. Für meine Zusammenstellung kaufe ich zwei Flaschen Wein und eine Flasche Sekt. Ich achte darauf, dass es bei Wein ein Kabinett ist, der bereits eine feine Süße und Fruchtigkeit mitbringt. Der Sekt darf ruhig ganz trocken sein.
Als erstes gehört der Sekt in den Kühlschrank, damit die Bowle später leicht gekühlt serviert werden kann. Dann gebe ich eine große Dose Ananasstückchen mit Saft in das Bowlengefäß und schütte die Hälfte einer Flasche Wein dazu. Diese Mischung lasse ich einige Stunden im Kühlschrank ziehen. Danach kommt der restliche Wein hinzu. Der gut gekühlte Sekt wird erst kurz vor dem Servieren in die Bowle gegeben. So ist das Prickeln der Kohlensäure klar zu sehen und zu spüren und die Bowle ist durch den kalten Sekt kühl und erfrischend.
Die Anastückchen werden mit den typischen Bowlenpickern aufgespiesst und gegessen.
Mit der Bowlenmenge von zwei Flaschen Wein und einer Flasche Sekt kommen meine beiden Freundinnen und ich einen langen Abend aus. Obwohl das natürlich relativ ist. Auch kann die Bowle natürlich jederzeit mit Wein, Früchten und Sekt verlängert werden. Auch wenn die Früchte nicht im Wein ziehen konnten, schmecken sie sehr gut. Nur der Sekt sollte doch im Kühlschrank gestanden haben, damit auch die nächste Füllung kühl und erfrischend ist. Durch die süßen Ananasfrüchte und den doch sehr süßen Saft, erhält das Getränk eine feine fruchtige Süße. Nicht zu stark und aufdringlich sondern fein süffig.
Wer lieber eine Bowle möchte, die geschmacklich herber ist, kann selbstverständlich einen trockenen Wein wählen. Obwohl ich trockene Weine lieber mag als Süße, bevorzuge ich doch eher eine etwas süßere Bowle. Sie muss süffig und angenehm zu trinken sein.
Die Bowle kann auch „entschärft“ werden, indem man sie mit einer Flasche Mineralwasser verdünnt und verlängert. Das ist zwar nicht so mein Fall, aber es ist durchaus möglich.
Bei der Verwendung einer frischen Ananas kann es sein, dass es der Bowle später etwas an Süße fehlt. Um das zu verhindern, kann man etwas Zucker über die frischen, kleingeschnittenen Früchte geben, damit sie mehr Saft ziehen, der ja mit in die Bowle gegeben wird. Grundsätzlich sollte man mit Industriezucker sehr vorsichtig sein, da er mit verantwortlich ist für Kopfschmerzen und Unwohlsein.
Eine Ananasbowle ist ein sehr erfrischendes und leckeres Getränk.
Sind die Zutaten ausgewogen und gut gewählt verträgt man sie auch gut. Lasst sie euch schmeken! Zum Wohlsein!
kleinvolli, 10.02.2005
denn schon wieder Silvester?
redwomen, 10.02.2005
fuumlr eine gute Bowle denn immer quotbesondere Anlaumlssequot haben??? -fuumlr meine Vorredner.- Ich selbst koumlnnte ruhigt auch quotOhne besondere Anlaumlssequot oumlfter mal Bowle trinken, ist doch immer gut. LG Maria
Fruchtbowle – die klassische Art Bowle zuzubereiten
Im Sommer, besonders dann, wenn es sehr heiß ist und der Körper sich nach was erfrischendem sehnt, sollte man sich es sich gönnen eine Fruchtbowle zuzubereiten.
Aber auch bei jeder Familienfeier und auch sonstigen Feier im Winter kann man sie natürlich seinen Gästen als kleine Erfrischung anbieten.
Zunächst besorgt man sich die Zutaten:
Ich persönlich bevorzuge Mandarinorangen aus der Dose. Dazu braucht man ca. 4 kleine Dosen. Man kann die Bowle aber auch mit Pfirsichen, Ananas, Mixed Fruits oder ähnlichem zubereiten.
Außerdem benötigt man einen guten trockenen Weiswein. Ein Riesling wäre zu bevorzugen. Davon kann man ruhig einen etwas preiswerteren Wein wählen.
Auch ein bis zwei Flaschen trockener Sekt wird dazu benötigt. Wenn man die Bowle etwas gehaltvoller gestalten will, kann man auch noch etwas Cognak dazugeben. Das mache ich jedoch nicht, da dann die Gefahr der Kopfschmerzen am nächsten Tag wesentlich geringer ist.
Am morgen bevor die Gäste kommen öffnet man nun die Mandarinorangen und gibt den Inhalt mit samt dem Saft in ein großes Bowlegefäß. Mit dem Wein wird das Obst aufgegossen und möglichst im Kühlschrank kalt gestellt.
Kurz bevor die Bowle dann serviert wird, gießt man noch mit dem ebenfalls kalt gestellten Sekt auf und fertig.
Man erhält somit ein sehr erfrischendes und süffiges Getränk. Der Alkohol kommt durch den Obstsaft und die Früchte nicht so stark heraus. Deshalb sollte man beim Genuß schon etwas vorsichtig sein, denn die Bowle kann heimtückisch zuschlagen.
ein Testbericht von fledermaeuse2002-07-13 21:03:25vom 13.07.2002Empfehlung: ja
Eine frische reife Ananas einfach so zu vernaschen ist ja ein wenig langweilig wie ich finde.
Daher hier mal eine ganz leckere Variante als Drink, der für alle ein Genuss ist, Auch für Kinder sehr geeignet und beliebt.
Für Kinder eine Bowle?
Alkoholfrei natürlich ;o)
Die Zubereitung ist ganz einfach. Aber erstmal ein Wort zu den Säften.
Ich sehe immer zu das ich Säfte verwende die keinen Zuckerzusatz haben.
Apfelsaft auch gerne Naturtrüb, aber wie gesagt ungesüßt. Schmeckt einfach besser und gesünder ist es dazu auch noch.
Aber man kann auch gerne jeden x - beliebigen nehmen, aber meine Erfahrung zeigt mir das ungesüßte Säfte sich einfach besser dazu eignen.
Sind vielleicht 50 Pfennig teurer, aber das Geld ist sinnvoll angelegt ;o)
Aber nun zur Zubereitung:
Die Ananas wird als erstes geschält und halbiert.
Den Strunk bitte sorgfältig entfernen und dann das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden.
Das Ganze in eine große Glasschüssel oder einen Behälter der nett ausschaut.
Nun den Apfelsaft und den Saft der Zitronen über die Würfel geben.
Das ganze sollte im Kühlschrank ca. 3 Stunden gut durchziehen.
Nachdem alles gut durchgezogen ist, geben wir den Traubensaft hinzu.
Ich nehme gerne roten. Ist etwas Farbenfroher als weiß ;o)
Zum Schluss das Mineralwasser zugeben. Aber vorsichtig hinein geben, das es unheimlich schäumt.
Wem diese Zusammenstellung zu süß ist nimmt zwei Flaschen Mineralwasser.
Schmeckt genauso lecker.
Nun die Gläser her und ein bis zwei Eiswürfel hinein und dann die Bowle hinein geben und genießen.
Bei uns kommt es immer sehr gut an. Vor allem weil jeder etwas davon hat, da es keinen Alkohol beinhaltet.
Mit den Säften kann man gerne variieren, aber unsere Favorit ist diese Zusammenstellung.
Das ganze ist fruchtig erfrischen und schmeckt nach mehr.