Platz 128 in der Kategorie "WLAN Adapter". Frequenzbereich: 2.4 GHz (Gigahertz) / Maximale Datenrate: 11 Mb/s / Funk-LAN Adapter von Apple.
Arbeitet im Frequenzbereich von 2.4 GHz.
Maximale ...mehr
Hauptsächlich benutze ich ein Apple G4 PowerBook Titanium (dies ist ein Notebook) um meine Aufgaben am Computer zu erledigen und im Internet zu surfen. Der Vorteil bei einem Notebook ist ja wohl die Bewegungsfreiheit. Nur blöd, wenn man im Internet surfen möchte kommt man um ein Kabel nicht rum. Aber in der letzten Zeit hat sich ja WLAN (wireless local area network = kabelloses Netzwerk) durchgesetzt. Also dachte ich mir, wieso nicht auch so etwas. Ich nahm einiges an Geld in die Hände und kaufte mir die AirPort-Technik von Apple. Auch mit dem Hintergedanken, dass ich mir in der nächsten Zeit einen stationären Mac zulegen möchte. Meine Erfahrungen damit möchte ich euch in diesem Bericht näher bringen.
Technik und Preise
AirPort ist eigentlich nur ein Funknetzwerk. Damit das ganze auch funktioniert benötigt man eine Basis-Station und einen oder mehrer Empfänger.
Kommen wir mal zuerst zur Basis-Station. Die sieht aus wie eine kleine Pyramide, allerdings mit abgerundeten Ecken. Auf der Rückseite der Basis-Station sind insgesamt 6 Anschlüsse. Diese sind im einzelnen ein Antennenanschluss, mit dem man die normale Reichweite noch mal erhöhen kann, ein LAN-Port, ein WAN-Port, einen Modemanschluss (es gibt übrigens auch eine Basis-Station ohne Modem), einen USB-Port und natürlich den Stromanschluss.
Die technische Installation ist eigentlich Kinderleicht. Ich möchte das hier nur kurz anhand von meinem DSL-Anschluss verdeutlichen. Natürlich den Stecker in die Steckdose und dann nur noch das Netzwerkkabel in den LAN-Port. Das war schon alles, was man handwerklich machen muss.
Seit einigen Wochen gibt es von Apple ein neues AirPort-System, welches sich AirPort-Extrem nennt. Natürlich habe ich mir auch schon dafür die Basisstation gekauft. Somit ist es möglich, Daten drahtlos mit einer Geschwindigkeit von 54 MB/s (DSL hat derzeit eine Geschwindigkeit von 1,5 MB/s !!!)zu übertragen. Das ist derzeit, meines Wissens nach, das schnellste was es drahtlos gibt.
Aber natürlich ist die Basis-Station auch abwärts kompatibel. So unterstützt sie den Standart 802.11b. Dies ist der allgemein gültige Standart für WLAN, sowohl für Windows als auch für Mac. Das bedeutet im Klartext, auch Windows-User können die AirPort-Basis-Station benutzen.
Aber die Station kann noch mehr. Über den USB-Anschluss können noch andere Geräte, zum Beispiel ein Drucker angeschlossen werden und somit sehr einfach als Netzwerkdrucker betrieben werden.
Aber bevor ich es vergesse, die Basisstation hat eine Reichweite von etwa 45 Meter, jedenfalls gibt Apple das so an. Das weiteste was ich bis jetzt getestet habe sind etwa 25 Meter, den mein Garten ist nicht größer. Sollten einem die 45 Meter nicht langen, so kann man an den Antennenanschluss eine Antenne anhängen. Soviel ich weiß gibt es von Dr. Bott eine Antenne, die die Reichweite auf 100 Meter hoch pusht.
Soviel zur Basis-Station, kommen wir nun mal zum Empfangsteil. Wie gesagt, ich besitze ein PowerBook. Da gab es für mich zwei Möglichkeiten, zum einen eine Karte über den PCMCIA-Slot einstecken oder eine spezielle Karte einbauen. Ich habe mich für die spezielle Karte entschieden. Die wurde mir von meinem Apple-Händler
innerhalb von fünf Minuten eingebaut und ich habe immer noch den PCMCIA-Slot frei. Da das Empfangsteil in inneren meines Macs arbeitet und ich es nicht sehe, fällt es mir auch nie sonderlich auf. Es gibt aber auch nichts weiter darüber zu sagen. Außer vielleicht, dass die Karte für das PowerBook noch nicht den Extrem-Standart unterstützt, sondern lediglich den 802.11b-Standart.
Aber kommen wir mal zu den Preisen. Ich habe die Teile bei einem freien Apple-Händler gekauft, der um einiges günstiger war als der Apple-Shop selbst. So habe ich für meine Basis-Station mit Modem genau 274,99 Euro bezahlt. Für mein Empfangsteil habe ich dann noch einmal 89,00 Euro bezahlt.
Als Steckkarte gibt es für stationäre Rechner auch eine Empfangskarte die den Extrem-Standart unterstützt. Diese Kostet um die 115,00 Euro. Wird für mich aber erst später, wenn ich meinen großen Rechner kaufe interessant.
Jetzt werden einige sagen, dass ist aber ganz schön teuer. Ja, da muss ich euch zustimmen, alles in allem habe ich 363,99 Euro bezahlt. Sicher würde das mit Windowskomponenten günstiger zu lösen sein, die auch funktionieren, aber ich wollte dieses System aus zwei Gründen. Ersten wegen des Extrem-Standards und zweitens wegen der leichten Instalation.
Software-Installation
Die Installation unter Mac OS X ist kinderleicht. Alles was an Software benötigt wird, ist schon im Betriebssystem integriert. Es liegt zwar alles auch der Basis-Station auf CD bei, aber das benötige ich eben nicht.
Wie gesagt, die Installation ist kinderleicht. Einfach die Basis-Station anschließen und schon kann es los gehen. Die Basis-Station findet automatisch die Empfänger und öffnet auf diesen Rechnern automatisch ein Konfigurationstool, welches alle Einstellungen von selbst fest legt, egal ob Netzwerkadresse oder so, man muss selbst nichts tun. Sollte man aber Ahnung haben, so kann man natürlich auch alle eingaben manuell und den eigenen Ansprüchen entsprechend gestallten. Ich habe keinerlei Ahnung und habe daher das Programm seine Arbeit tun lassen. Nach etwa 10 Minuten, einigen Bestätigungsklicks und einem Neustart konnte ich drahtlos ins Internet gehen *freu*.
Aber das war noch nicht alles, was zu tun ist. Aufgeschreckt durch Bereicht in Zeitschriften und auch im Fernsehen wollte ich meine Funkverbindung natürlich sicher machen. Dafür gibt es ein extra Tool, das AirPort-Administrator-Tool. Wenn die Reichweite nicht so weit ist, kann sich auch keiner rein hacken. Also kann man da die Reichweite der Funkstrahlen herab setzen. Ich habe sie direkt mal auf 10 Meter herunter gesetzt und es klappt alles noch perfekt. Weiter kann man hier bestimmte Rechner unsichtbar machen oder Computer aus dem Netzwerk ausschließen.
Wem das noch nicht genügt, kann dann noch eine 128-Bit-Verschlüsselung aktivieren oder eine in die Basis-Station eingebaute Firewall einschalten.
Benutzung
Ja, da gibt es eigentlich rein gar nichts zu sagen, auch wenn es dafür wieder einige böse Kommentare geben wird. Aber das ganze läuft ohne Probleme, die Verbindung ist noch nie abgerissen. Was soll ich da sagen?
Vielleicht das der Start des Rechners jetzt etwa 10 Sekunden länger dauert. Das ist die Zeit die benötigt wird, damit die beiden Karten miteinander kommunizieren können. Aber sonst gibt es wirklich nichts zu sagen.
Fazit
Ehrlich gesagt, so stelle ich mir das Einrichten von Netzwerken vor. Einfach zu Hause zwei Stecker einstecken, den Rechner einschalten und noch einige male mit der Maus wedeln. Das war es schon. Einfacher geht es wohl kaum. Da ich keine Ahnung von Netzwerken und so habe, war gerade wegen dieser Einfachheit, das AirPort-System von Apple für mich die erste Wahl. Klar, das ganze ist zwar im Vergleich zu anderen Systemen die man sich so kaufen kann etwas teuerer, aber dafür klappt alles und es ist perfekt in das System integriert. So bin ich es von Apple her gewöhnt und so will ich es auch haben. Dafür bezahle ich gerne etwas mehr. Und wenn ich dann im laufe des Jahres meinen neuen Rechner habe, werde ich mich bestimmt über 54 MB/s freuen.
Jetzt warte ich erst einmal ungeduldig die ersten warme Tage ab, den dann werde ich mit meinem PowerBook draußen auf meiner Terrasse im Internet herum surfen.
Aber kommen wir zur Bewertung. Von der technischen Seite her würde ich die volle Wertung vergeben, aber da kommt dann der Preis zum tragen. Und der kann nur einen Punkt Abzug mit sich bringen. Eine Empfehlung spreche ich trotzdem aus.
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Das Internet liegt "in der Luft" ...
ein Testbericht von Hajott2003-04-16 15:47:51vom 16.04.2003Empfehlung: ja
Vorteile: Man ist völlig mobil...Nachteile/Kritik: Nix
Dieser Bericht entsteht – wie auch schon einige zuvor – auf meinem iBook, über das ich ja auch schon berichtet habe. Bei diesem schönen Wetter habe ich beschlossen, mich für eine halbe Stunde auf die Terrasse zu setzen.
Neu hingegen ist, dass ich zum Einspielen meines Berichts nun nicht mehr in den Keller rennen und das iBook per Ethernet-Kabel mit dem Router verbinden muss. Nein, im Hause Hajott läuft das ab sofort ganz anders – mit Airport ...
Airport? Was ist das denn?
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Airport ist die Apple-Markenbezeichnung für ein Funk-Netzwerk (WLAN = Wireless Local Area Network) nach dem Standard IEEE 802.11b. Dies ist ein bestimmtes Protokoll für die Übertragung von Daten per Funk mit einer maximalen Übertragungsrate von 11 Mbit/Sekunde. Neben diesem Standard gibt es noch zwei weitere Protokolle: IEEE 802.11a und IEEE 802.11g. Letzterer ist bei Apple unter dem Namen „Airport Extreme“ bekannt. Sowohl IEEE 802.11a als auch IEEE 802.11g erreichen Übertragungsraten von bis zu 54 Mbit/Sekunde, wobei der „g“-Standard „abwärtskompatibel“ ist, das heißt er „kann“ auch IEEE 802.11b. Das liegt daran, dass hier auf der gleichen Frequenz (2,4 GHz) gefunkt wird. IEEE 802.11a nutzt eine Frequenz von 5 GHz und ist daher nicht mit IEEE 802.11b kompatibel.
Das aber nur am Rande, in meinem Bericht soll es um das „klassische“ Funknetzwerk IEEE 802.11b gehen, das mittlerweile auch schon recht weit verbreitet ist.
Was braucht man?
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Zum einen braucht man einen Rechner, der mit einer entsprechenden Funknetzwerk-Karte ausgerüstet ist, welche diesem Standard entspricht. In der Regel ist dies ein portabler Computer, denn Computer, die immer am gleichen Platz stehen, können ja auch „konventionell“ mit einem Netzwerk verbunden werden. Allerdings ist es durchaus möglich, einen Desktop-Computer (ich nenne die „normalen“ Computer jetzt einfach mal so) per Funknetzwerk zu vernetzen.
Das ist die eine Seite. Zum zweiten braucht man noch einen so genannten „Access point“, der quasi das Gegenstück zur Funknetzwerk-Karte darstellt.
In meinem Fall habe ich in mein iBook eine so genannte Airport-Karte eingebaut. Für diese Karte ist speziell ein Steckplatz vorgesehen. Die notwendigen Antennen sind im iBook bereits ab Werk eingebaut. Als Access point dient mir eine Airport-Basisstation, ebenfalls von Apple.
Grundsätzlich ist es jedoch so, dass alle Komponenten – sofern sie dem Standard entsprechen – untereinander kompatibel sind. So kann zum Beispiel ein Windows-Notebook, welches natürlich keinen Airport-Steckplatz besitzt, über eine im PC-Card-Steckplatz installierte Funknetzwerk-Karte ohne Probleme mit der Airport-Basisstation kommunizieren. Umgekehrt kann auch eine Airport-Karte ohne Probleme mit einem beliebigen Access point kommunizieren.
Das bedeutet, dass ich zum Beispiel mit meinem iBook ohne weiteres unterwegs verfügbare Funknetzwerke nutzen kann, sofern ich über entsprechende Zugangsdaten verfüge. An Flughäfen, größeren Bahnhöfen oder auch in großen Städten sind bereits solche Funknetzwerke eingerichtet. Um an die Zugangsdaten zu kommen, muss man dann allerdings wohl was bezahlen.
Sicherheit
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„Zugangsdat en“ ist ein gutes Stichwort. Eine Airport-Basisstation hat eine Reichweite von maximal ca. 45 Metern. Theoretisch bedeutet dies, dass jeder Computer, der sich innerhalb dieser Reichweite befindet, dieses Netzwerk benutzen könnte. „Könnte“ deswegen, weil es natürlich nicht unbedingt erwünscht ist. Daher muss man sich bei dem Access point explizit mit einem Passwort anmelden. Die Daten selbst
werden verschlüsselt übertragen.
Be i meiner Basisstation (graues Gehäuse, Bezeichnung „Graphite“) handelt es sich um ein älteres Modell, welches über folgende Ausstattung verfügt: Eingebautes 56k-Modem (für mich persönlich uninteressant, weil ich T-DSL benutze. Darüber hinaus eine Ethernet-Buchse (RJ-45) zum Anschluss an ein DSL- oder Kabelmodem oder alternativ an einen DSL-Router.
Neuere Basisstationen (weißes Gehäuse, Bezeichnung „Snow“) oder die ganz neuen Airport-Extreme-Basisstationen verfügen über zwei Ethernet-Buchsen, sodass sie zum Beispiel als Router fungieren können (eine Buchse für das DSL-Modem, die zweite Buchse zum Anschluss eines stationären Rechners oder eines ganzen Netzwerks per Hub oder Switch).
An einer Basisstation können sich bis zu 10 unterschiedliche Rechner gleichzeitig einwählen und gemeinsam das Funknetzwerk benutzen. Mehrere Basisstationen können an unterschiedlichen Standorten installiert werden und so die Reichweite vergrößern (man kann softwaremäßig – siehe weiter unten – einstellen, dass immer die am besten empfangbare Basisstation verwendet werden soll.
Software
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Unter MacOS X gibt es zwei Programme zur Konfiguration des Airport-Netzwerks: den Airport-Assistenten und das Airport Admin Dienstprogramm. Die Ersteinrichtung erfolgt in der Regel über den Airport-Assistenten. Hier kann man einstellen, ob man den Computer oder die Basisstation konfigurieren will. Je nachdem, ob man nun „Computer“ oder „Basisstation“ auswählt, wird alles vollautomatisch mit Standardeinstellungen konfiguriert. Das reicht in der Regel für den Hausgebrauch.
Mit dem Airport Admin Dienstprogramm kann man die Konfiguration manuell verändern. Das ist zum Beispiel notwendig, wenn man der Basisstation eine feste IP-Nummer im Netzwerk zuweisen will. In bestimmten Situationen kann dies von Vorteil sein. Bei der Standardkonfiguration wird die IP-Nummer dagegen per DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) von einem entsprechenden Server vergeben und kann sich immer wieder ändern.
Ich habe meiner Basisstation eine feste IP-Nummer zugewiesen, weil ich zum Beispiel per AppleTalk auf meinen Drucker zugreifen möchte (das geht irgendwie nicht mit DHCP). Ja, ich kann auf der Terrasse sitzen und einen Druckauftrag per Funk an den im Keller stehenden Drucker schicken, gar kein Problem. Auch kann ich ohne weiteres auf meinen – ebenfalls im Keller stehenden – Rechner zugreifen und irgendwelche Daten von dort auf das iBook oder vice versa kopieren. Allerdings ist die Geschwindigkeit nicht so berauschend, dazu komme ich gleich noch.
Meine Erfahrungen
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Die oben erwähnte maximale Reichweite von 45 Metern ist mal wieder ein rein theoretischer Wert, der vielleicht dann erreichbar ist, wenn die Basisstation auf der grünen Wiese steht und das Notebook ohne Hindernisse dazwischen (quasi mit „Sichtkontakt“) 45 Meter davon entfernt ist. In der Praxis sind jedoch Wände und Decken dazwischen, welche den Radius teilweise ganz erheblich einschränken. Vor allem dicke Betondecken mit viel Eisen drin sind wahre „Funkwellen-Schlucker“. :-)
Der ideale Standort innerhalb eines Hauses liegt ungefähr in der Mitte – sowohl horizontal als auch vertikal. Man kann sich das ungefähr so vorstellen, dass sich – von der Basisstation ausgehend – zwei annähernd „kugelförmige“ Wellenbereiche ausbreiten. Das sieht ungefähr so aus wie eine „8“, die – je nach Ausrichtung – entweder „liegen“ oder „stehen“ kann. Diese „Kugeln“ haben nun einen Durchmesser von jeweils ca. 45 Metern.
Bei mir ist es leider so, dass ich die Basisstation im Keller installieren musste, weil hier das ganze andere Equipment, wo die Station angeschlossen werden muss (DSL-Modem, Router usw.) stehen und weil entsprechende Kabelstränge unter Putz dort hin verlegt sind. Im Prinzip „verschenke“ ich hier die halbe Reichweite, weil ja die „Kugeln“ zur Hälfte in den Boden „hineinstrahlen“. Ein Keller ist also so ziemlich der ungünstigste Standort. :-/
Nichts desto trotz bekomme ich im Wohnzimmer und in der Küche (Wohnzimmer liegt direkt über dem Büro, Küche ist auch im EG, aber etwas weiter weg) äußerst gute Empfangsraten (von der angezeigten „Balkenanzahl“ – ähnlich wie bei Handys – habe ich dort vollen Empfang, ebenso auf der Terrasse) – trotz einer dicken Betondecke dazwischen. Selbst im Obergeschoss (wo noch eine weitere Betondecke dazwischen ist) habe ich noch 2 bis 3 von 4 Balken. Hier ist die Übertragungsrate dann geringer.
Für T-DSL reicht jedoch auch eine relativ geringe Übertragungsrate noch locker aus. Zur Erinnerung: Die maximale Übertragungsrage im Funknetzwerk beträgt 11 Mbit/Sekunde. Die maximale Übertragungsrage per T-DSL beträgt entweder 768 kBit/Sekunde oder 1,5 Mbit/Sekunde, je nachdem, welche Anschlussart man hat. Das heißt das sind gerade mal zwischen 7 und 14 % der maximal möglichen Übertragungsrate.
Konkret sieht es bei mir so aus, dass ich im Wohnzimmer, auf der Terrasse oder in der Küche Download-Geschwindigkeiten von 80 bis 90 kByte/Sekunde erreiche. Im Obergeschoss sind dies meist zwischen 60 und 80 kByte/Sekunde.
Im Dachgeschoss (da ist dann zwar eine Holzbalkendecke und keine Betondecke dazwischen) kriege ich dann keinen Empfang mehr. Ich werde vielleicht irgendwann unter dem Dach noch eine zweite Basisstation installieren (Verkabelung von dort zum Router ist vorhanden), der dort stehende iMac bekäme dann auch eine Airport-Karte und könnte per Funk ins Internet. Aber das ist noch Zukunftsmusik.
Das Handling ist einfach gigantisch. Das Einrichten und Konfigurieren hat nicht mal fünf Minuten gedauert. Seither läuft alles bestens.
Was kostet der Spaß?
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Eine Airport-Basisstation kostet um die 200 EUR. Hierbei handelt es sich um das oben erwähnte „Snow“-Modell mit zwei Ethernet-Buchsen. Das von mir verwendete „Graphite“-Modell ist nur noch gebraucht erhältlich – bei eBay werden diese Teile meist für um die 150 EUR gehandelt. Eine Airport-Extreme-Basisstation, die ja auch mit dem „normalen“ Airport kompatibel ist, kostet zwischen 280 und 300 EUR. Man kann aber zum Beispiel auch andere Access points verwenden, die einiges günstiger sind. Dann kann man das Ganze aber nicht mehr per Airport Admin Dienstprogramm konfigurieren.
Eine „normale“ Airport-Karte kostet 89 EUR, eine Airport-Extreme-Karte (Achtung! Diese sind NICHT steckerkompatibel, das heißt eine Airport-Karte passt NUR in einen Airport-Steckplatz, eine Airport-Extreme-Karte passt NUR in einen Airport-Extreme-Steckplatz!) kostet um die 120 EUR.
Mein Fazit
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Ganz klar die Note 1 für diese wirklich komfortable Sache. Im Prinzip auch hier das übliche Apple-Prinzip: Auspacken, anschließen, fertig. Und das stimmt wirklich! Ich kann jeden Notebook-Besitzer (ob nun Apple oder Wintel) nur empfehlen, sich so was zuzulegen. Und wenn es keine Airport-Hardware ist, siehe oben: Alle Geräte, die sich an den Standard halten, können miteinander reden. :-)
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Produktbeschreibung Apple AirPort Karte
Technische Daten und ProdukteigenschaftenFunk-LAN Adapter von Apple.
Arbeitet im Frequenzbereich von 2.4 GHz.
Maximale Datenrate von 11 Mbps.
Schnittstelle: PCMCIA