Wer eine Digital-Kamera sein eigen nennt, der sollte auch ein Tool haben, mit dem er seine Bilder auch einfach Verwalten und von der Kamera importieren kann. Ehrlich gesagt, kann man das zwar auch mit Adobe Photoshop 7, vor allem durch den neuen Dateibrowser, aber dieses Programm ist irgend wie zu mächtig dafür und wer will schon mit Kanonen auf Spatzen schießen. Und die Programme die bei den meisten Kameras dabei sind, sind ja auch nicht immer berauschend.
Für diese Zwecke besitze ich iPhoto, welches von Apple selbst entwickelt worden ist. Was das Programm kann und ob es so gut ist, möchte ich im Nachfolgenden klären.
Preis
Es kommt zwar selten vor, aber gute Software soll es ab und an auch mal kostenlos geben. Und genau so ist es mit iPhoto, es kostet nichts, außer der Online-Zeit für den Download.
Die Absichten von Apple, so etwa kostenlos anzubieten sind natürlich nicht gerade aus Liebe zur Menschheit entstanden, sondern so möchten sie zum einem ihr neues Betriebssystem attraktiver machen und Windowsbenutzer zum wechseln bewegen.
Allerdings kann auch nicht jeder iPhoto verwenden, den es läuft nur unter MAC OS 10.1.
Anwendungsbereiche
Das Programm hat eigentlich fünf Hauptaufgaben, die ich jetzt im einzelnen etwas näher betrachten möchte.
Import
Das erste ist wohl, erst einmal das Importieren der Fotos von der Digitalkamera auf den Computer. Nun, das ist eigentlich recht einfach, einfach die Kamera mit dem Computer verbinden und die Kamera einschalten. Wenn die Kamera erkannt wird, was bei den meisten Kameras der letzen 4 Jahre geschieht (eine genaue Liste kann man auf der Homepage von Apple nachlesen), startet iPhoto automatisch. Natürlich kann man den automatischen Start auch in der Systemsteuerung deaktivieren. Ist iPhoto erst einmal geöffnet, kann man mit einem Klick auf Importieren die Bilder von der Kamera auf den Rechner transferieren. Die Fortschritte werden an einem Balken angezeigt, natürlich wird auch ein kleines Bild des gerade importierten Fotos angezeigt. Gleichzeitig kann man auch den Speicher der Kamera wieder löschen lassen, dazu muss nur ein Kontrollkästchen aktiviert werden.
Über das Menü können natürlich auch Bilder von anderen Datenträgern importiert werden.
Ordnen und Betrachten
So, nun sind also die Bilder in iPhoto importiert. Bevor ich nun die weiteren Möglichkeiten erkläre, sollte ich erst einmal die Oberfläche von iPhoto erklären, dann werden die weiteren Schritte klarer.
Die Oberfläche besteht eigentlich aus drei Teilen. Ganz links ist die Albumleiste angebracht. Hier sind die von einem selbst angelegten Fotoalben aufgelistet. Das können zum Beispiel Themen sein wie Natur, um Tierbilder abzulegen oder Ereignisse, wie Geburtstag von XY. Das bleibt einem alles selbst überlassen. Die Alben sind eigentlich nichts anderes als Ordner, in die die Fotos verschoben werden können. Allerdings gibt es zwei Alben, die fest von iPhoto in der Leiste sind und immer ganz oben stehen. Diese wären Fotoarchiv, in dem alle Bilder, die in iPhoto verwaltet werden aufgelistet sind und „letzter Import“. Hier werden, wie der Name schon sagt, die Bilder des Letzten Imports aufgelistet. So kann man die Bilder einfach auf die jeweiligen Alben verteilen. Über das Menü kann man sehr leicht neue Alben hinzufügen.
Rechts ist dann eine
Spalte, in der die Bilder als Piktogramme angezeigt werden. Diese kann man mittels eines Schiebereglers in der Größe seinen eigenen Wünschen nach anpassen.
Am unteren Rand ist dann eine ganz wichtige Spalte, den hier werden die einzelnen Funktionen von iPhoto aufgeführt. Diese sind Importieren, Ordnen, Bearbeiten, Buch und Ausgabe. Je nach dem, welche Funktion ausgewählt ist, ändert sich der darunter liegender Bereich. Dazu aber gleich mehr.
Um die Bilder in ein bestimmtes Album zu kopieren, müssen lediglich die Piktogramme markiert werden und schon kann man sie in ein Album verschieben. Zusätzlich kann man jedem Bild noch einige Schlüsselwörter hinzufügen, um sie dann später leichter finden zu können. Weiter kann auch jedem Bild ein Titel gegeben werden. Eben alles was man so tun sollte, um Bilder eindeutig zu benennen.
Bearbeiten
Wie der Name schon sagt, können hier die Bilder bearbeitet werden. Allerdings ist iPhoto kein Bildbearbeitungsprogramm, die Funktionen sind nur sehr einfach gehalten. Um ein Bild zu bearbeiten muss es ausgewählt sein.
Als erstes hat man die Möglichkeit dem Foto ein Format zuzuweisen. Hier ist eine Liste der gängigsten Fotoformate aufgelistet. Das Foto wird dann automatisch auf das Format zugeschnitten.
Mit Freistellen kann man einfach einen Bildausschnitt ausschneiden und als eigenes Bild verwenden.
Weiter gibt es noch zwei Schieberegler mit der sowohl die Helligkeit und der Kontrast verändert werden kann.
Nun kommt meine Lieblingsfunktion. Hat ein Bild einmal „rote Augen“ so muss der Bereich der roten Augen nur mit der Maus ausgewählt werden und ein Knopfdruck und die Augen sind normal. Das funktioniert in 90 Prozent aller Fälle richtig gut, in den anderen 10 Prozent bleibt noch ein wenig rot zurück.
Die nächste Funktion ist wieder etwas simples, mit einem Klick ist ein Farbfoto in ein Schwarz-Weiß-Bild verwandelt.
Jetzt sind nur noch zwei Knöpfe zum navigieren da, mit dem man durch die Bilder wechselt.
Buch
Wählt man ein Album aus, so kann man mit dieser Funktion ein richtiges Fotoalbum erstellen lasen. Dabei kann man die Bilder in der Größe frei wählen und jedes Bild auch noch mit Text versehen. Das Programm bietet dafür auch bestimmte vorgegebene Formate an. In den USA gibt es auch die Möglichkeit, diese Bücher an eine Druckerei per Internet zu senden und dann in richtig guter Druckqualität zu erhalten. Leider gibt es das in Deutschland noch nicht.
Ausgabe
Hier stehen folgende Punkte zur Auswahl: Drucken, Diashow, Mail, Homepage, Schreibtisch, Bildschirmschoner und Exportieren.
Zu Drucken muss ich wohl nichts sagen, dass sollte klar sein. Mit Diashow wird ein QuickTime-Film erstellt. Zusätzlich kann noch eine Hintergrundmusik festgelegt werden und eingestellt werden, wie lange ein Bild angezeigt werden soll. Mit Mail wird einfach eine Mail mit den Bildern erstellt. Homepage lädt die Bilder auf einen „.Mac“-Account. Das ist so etwas wie eine Festplatte im Internet. Allerdings verlangt Apple für diesen Service mittlerweile Geld, so dass ich dazu nichts weiter sagen kann, da ich ihn nicht nutze. Leider können hier keine anderen Homepages angesprochen werden.
Mit der Funktion Schreibtisch wird einfach ein Bild als Desktophintergrund definiert. Fast das selbe ist bei der Option Bildschirmschoner, hier wird eine Slideshow erstellt.
Mit der Funktion Exportieren können die Bilder in drei unterschiedlichen Formaten ausgegeben werden, so stehen JPEG, TIFF oder PNG zur Auswahl. Weiter kann man die Bilder lokal als eine Webseite abspeichern lassen oder wiederum als QuickTIme-Film.
Fazit
Ich finde iPhoto ist ein sehr gutes Programm für den Heimanwender, für Profis sind die Optionen der Nachbearbeitung etwas zu wenig und auch die Ausgabeoptionen sind für Profis unzureichend.
Sehr gut ist das einfache Arbeiten mit diesem Programm. Schon nach einigen Minuten kann man recht gute Ergebnisse erzielen. Das meine ich sowohl im Umgang mit iPhoto als digitales Fotoalbum als auch als kleiner Videoproduzent. Mit wenigen Klicks hat man seinen Freunden von der letzten Party einen Film gefertigt, der dazu noch die richtige Hintergrundmusik hat. So etwa hat schon des öffteren für Begeisterung gesorgt.
Allerdings gibt es auch einen negativen Aspekt. Und das ist, wie iPhoto die Bilder auf der Festplatte abspeichert. Im eigenen Benutzerordner werden die Bilder unter iPhoto in verschiedenen Ordnern, welche zuerst nach Jahreszahl und dann nach Film geordnet werden. So ist es fast unmöglich, ohne iPhoto oder Dateibrowser die Bilder auf der Festplatte zu finden.
Also ich bin von diesem Programm wirklich begeistert, noch dazu, da es umsonst ist. Allerdings habe ich gehört, dass Apple die nächste Version in Verbindung mit anderen i-Programmen nur gegen Gebühr abgegeben werden.
Trotzdem, soweit ist es noch nicht und derzeit ist es noch kostenlos. Deshalb bekommt iPhoto von mir die volle Wertung und kann es nur jedem MAC-Anwender empfehlen. Für Windows ist mir solche ein Programm noch nicht untergekommen.
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Fotoverwaltung auf dem Mac
ein Testbericht von ViperJP2010-01-02 17:42:26vom 02.01.2010Empfehlung: ja
Vorteile: Funktionsvielfalt, intelligente Ordner, Bedienbarkeit, etc....Nachteile/Kritik: höchstens, dass keine eigenen Dienste oder FTP-Server zur Veröffentlichung im Internet ausgewählt werden können.
wie ihr euch sicher schon denken könnt, bin ich momentan auf dem Apple-Trip. Kein Wunder, denn mein neuestes Spielzeug zu Hause ist ein iMac. Heute möchte ich euch über ein Programm berichten, welches auf meinem Mac standardmäßig vorinstalliert gewesen ist: iPhoto.
Mit iPhoto lassen sich auf dem Mac schnell und einfach alle Fotos verwalten, die man besitzt. Unter Windows kennt man das vielleicht mit weniger Funktionalität vom Ordner „Eigene Bilder“. iPhoto besitzt aber viele Einstellungs- und Verwaltungsmöglichkeiten, die den Windows-Bordmitteln jedoch gnadenlos überlegen sind.
Im Folgenden möchte ich euch iPhoto nun genauer vorstellen. Was man alles damit machen kann und welche Funktionalitäten iPhoto für den Privatgebrauch sonst noch bietet.
iPhoto ist, wie zu Eingangs bereits erwähnt, ein Programm für Macintosh-Computer. Für Windows ist es nicht verfügbar. iPhoto dient primär als Verwaltungsprogramm für Bilder und Videos, wobei das Hauptaugenmerk - wie der Name schon vermuten lässt - natürlich auf Bilder liegt.
iPhoto gehört dabei zur Programmgruppe „iLife“, die aber eigentlich auf jedem neuen Mac bereits vorinstalliert ist und nicht erst extra dazu bestellt werden muss. Wer auf seinem Mac iLife noch nicht vorinstalliert hat, kann es bei Apple für 79 Euro separat erwerben, oder für 99 Euro eine Familienlizenz kaufen. Neben iPhoto sind im iLife-Paket auch noch die Programme iMovie, GarageBand, iWeb und iDVD enthalten. Auf diese Produkte werde ich aber an dieser Stelle nicht weiter eingehen.
iPhoto erstellt dabei eine eigene Bibliothek, in der alle Bilder und Videos gespeichert werden. Diese Bibliothek ist auch nur mit iPhoto zu öffnen und erhält, wie bereits erwähnt, wirklich alle Bilder und Videos. Es ist also darauf zu achten, regelmäßig Backups dieser Bibliothek anzulegen. Sonst ist es im Problemfall durchaus möglich, auf einen Schlag seine komplette Fotosammlung zu verlieren!
Aber keine Sorge, man kann die in der Bibliothek gespeicherten Bilder natürlich nach wie vor anderen zur Verfügung stellen. Dazu muss man einfach die einzelnen Fotos oder Alben aus iPhoto z.B. auf den Schreibtisch (= Desktop beim Mac) oder einem anderen Medium ziehen. Schon werden die Fotos an den gewünschten Ort kopiert. Weitere Möglichkeiten, Fotos zu exportieren, werde ich im folgenden Abschnitt genauer erläutern.
== Funktionalität ==
Das tolle ein iPhoto ist, dass man mit diesem Programm intelligente Alben erstellen kann. Dies ist auch mitunter einer der größten Pluspunkte dieser Anwendung. Dabei gibt es bereits vier voreingestellte Alben:
=== Ereignisse ===
Bei jedem Import von Fotos, erstellt iPhoto automatisch ein neues Ereignis. Wenn man dieses nicht weiter benennt, ist der Ereignisname automatisch das Aufnahmedatum der Fotos. Bei einem Import von Fotos, die über mehrere Tage verteilt geschossen wurden, passt iPhoto den Namen entsprechend an. Zum Beispiel „31.12.2009 - 02.01.2010“. Natürlich kann man jedem Ereignis auch einen eigenen Namen und eine eigene Beschreibung geben. Innerhalb dieses Albums werden alle Ereignisse einzeln dargestellt. So kann man z.B. schnell und einfach Fotos von einem Bestimmten Datum finden.
=== Fotos ===
In diesem Album werden alle Fotos, die sich in der Mediathek von iPhoto befinden, angezeigt.
Man kann einstellen, in welcher Reihenfolge die Fotos sortiert werden sollen. Ansonsten sieht man hier halt alle Fotos aufgelistet.
=== Gesichter ===
iPhoto bietet eine automatische Gesichtserkennung. Das Programm erkennt auf den einzelnen Bildern automatisch die Gesichter und markiert diesen Bildabschnitt. Nun kann man den Gesichtern Namen zuordnen. Im Album „Gesichter“ schlussendlich werden die einzelnen Namen (natürlich mit dem passenden Gesicht *gg*) aufgelistet angezeigt. So kann man beispielsweise alle Fotos sich anzeigen lassen, auf denen eine bestimmte Person zu sehen ist.
Darüber hinaus macht iPhoto auch selbst Vorschläge, auf welchen Bildern das Gesicht noch zu sehen sein könnte. Je mehr Fotos man von einer Person bereits indiziert hat, desto genauer funktioniert auch diese Funktion. Allerdings sollte man sich nicht blind darauf verlassen. Nicht immer funktioniert die automatische Gesichtserkennung einwandfrei bzw. auf allen Fotos.
=== Orte ===
Zu jedem Foto kann man den Aufnahmeort angeben. Einige Digitalkameras und Handys benutzen bereits eine GPS-Information, die automatisch den Aufnahmeort in den Bildinformationen speichert. Eine solche Funktion bietet beispielsweise das iPhone 3GS.
Wenn man nun auf dieses Album klickt, wird einem standardmäßig eine Landkarte angezeigt. Ähnlich wie bei Google-Maps lässt sich hier über die Karte bewegen und bis zu den einzelnen Straßen hineinzoomen. Auch eine Satelliten und eine Hybridansicht steht zur Verfügung. Die einzelnen Aufnahmeorte werden dabei durch eine Stecknadel symbolisiert. Klickt man auf eine dieser Stecknadeln, werden einem automatisch alle Fotos angezeigt, die an diesem Ort geschossen wurde.
Mit der Zeit lässt sich so quasi ein kleine Steckkarte erstellen, auf der man sieht, wo man überall schon Fotos geschossen hat. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt jedoch: Wenn man keine automatischen GPS-Daten zur Verfügung hat, kann man nur den Ort auswählen aber keine Straße. Bei einer Kamera, die auch die GPS-Informationen speichert, wird hier auch entsprechend genau auf der Karte die Stecknadel gesetzt.
Darüber hinaus lassen sich auch eigene Alben erstellen. Hier kann man ganz normale Fotoalben erstellen (unter Windows würde man einfach einen Unterordner erstellen und da z.B. alle Katzenfotos hinein packen) oder aber ein intelligentes Album.
Der Unterschied besteht darin, dass das intelligente Album automatisch Fotos hinzufügt. Dabei lassen sich die verschiedensten Kriterien auswählen. Beispielsweise alle Fotos die an einem bestimmten Ort geschossen wurden. Oder alle Fotos, auf denen zwei bestimmte Personen zusammen drauf sind. Oder Fotos, die in der Beschreibung einen bestimmten Text stehen haben. Ich habe zum Beispiel ein intelligentes Album mit dem Namen „Fun“ erstellt. Hier kommen alle lustigen Bilder hinein, die ich so im Internet gefunden und abgespeichert habe. Erkannt werden diese Bilder anhand der Beschreibung „Fun“, die ich dann manuell noch bei jedem Bildimport von solchen Fotos reinschreiben muss. Das muss man übrigens nicht bei jedem Foto einzeln machen, sondern kann auch mehrere Fotos auswählen und die Informationen gleichzeitig bearbeiten.
Neben der oben bereits erwähnten Funktion, einzelne Fotos oder Alben auf ein anderes Speichermedium zu kopieren, kann iPhoto ausgewählte Fotos auch auf MobileMe, Facebook oder Flickr bereitstellen. Dazu muss bei der ersten Benutzung dieser Funktionalität einfach die Userdaten angegeben werden und alles weitere geschieht dann automatisch.
Wenn das Album veröffentlicht wurde, wird automatisch ein entsprechender Eintrag in der Seitenleiste von iPhoto erstellt. Wenn man dann auf einen dieser Einträge klickt, kann man hier auch weitere Fotos dem Album hinzufügen, Fotos löschen oder das komplette Album wieder löschen. Dabei werden die Fotos dann auch auf der entsprechenden Gegenstelle, z.B. Facebook, wieder gelöscht oder verändert.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Fotos direkt aus iPhoto heraus per Mail zu versenden.
Aber das ist noch nicht alles, was iPhoto kann. Man kann auch seine Fotos auch an Apple zum Drucken senden. Dort kann man dann von seinen Fotos Abzüge erstellen lassen, Fotos als Buch binden (mit verschiedenen Design-Optionen, die zur Auswahl stehen) oder Kalender oder Post- bzw. Grußkarten mit eigenen Fotos drucken lassen.
Leider kann ich nicht sagen, wie gut das funktioniert. Ich habe mir eigentlich noch nie Abzüge von selbst gemachten Fotos machen lassen (kann sie ja auf dem Rechner betrachten), insofern kann ich hier leider nicht mit Erfahrungen dienen.
Jedenfalls stellt iPhoto diese Funktionalität zur Verfügung. Allerdings bietet Apple diesen Service natürlich nicht für umsonst an. Eine Auflistung der Preise lässt sich auf der Webseite von Apple einsehen.
So weit so gut, aber iPhoto wäre nicht iPhoto, wenn es nicht noch mehr könnte. Neben den bereits genannten Dingen, kann man mit iPhoto seine Bilder auch bearbeiten. Natürlich weist iPhoto hier keine Photoshop-Qualitäten auf. Für die professionelle Bildbearbeitung gibt es auch aus dem Hause Apple ein Programm (Aperture). Für den normalen Heimgebrauch jedoch sind die vorhandenen Funktionen meist mehr als ausreichend.
So lasen sich die Bilder drehen, bestimmte Elemente aus dem Bild freistellen oder das Bild begradigen. Neben einem Filter, der den „Rote Augen Effekt“ mildert, kann man seine Fotos auch leicht retuschieren. Auch kann man verschiedene Effekte hinzufügen (z.B. Verblassen, Sepia-Filter, Unschärfe hinzufügen, etc.) oder verschiedene Eigenschaften des Bildes anpassen wie z.B. die Farbwerte, Sättigung, Rauschreduzierung, Licht- und Schattenwerte usw.
Daneben gibt es auch eine Funktion, die das komplette Bild mit einem Mausklick verbessert. Passenderweise nennt sich dieser Button auch „Verbessern“. iPhoto gleicht hier nun Farbe, Sättigung, etc. automatisch an um ein möglicherweise optimiertes Ergebnis zu erreichen. In den meisten Fällen lassen sich die Ergebnisse auch durchaus sehen. Für Otto-Normalverbraucher wird dies wahrscheinlich die am häufigsten gewählte Einstellung sein. Aber wie gesagt, die einzelnen Bildwerte lassen sich auch manuell anpassen.
Und, als ob das noch nicht genug wäre, man kann mit iPhoto auch eine Diashow einzelner Fotos oder kompletter Alben anzeigen lassen. Für die Diashow selbst gibt es verschiedene Design-Templates zur Auswahl, die allesamt auch sehr ansprechend wirken. Dazu kann man die Diashow auch noch mit Musik untermalen. Dabei kann man entweder aus vordefinierten Stücken wählen, oder Musik aus seiner iTunes-Bibliothek verwenden.
Durch verschiedene Einstellungsmöglichkeiten kann man die Diashow konfigurieren. Beispielsweise wie lange ein Foto angezeigt werden soll oder Sonstiges. Interessant ist die Funktion, die Länge der Diashow der gewählten Musikuntermalung anzupassen. So wird die Dauer der Diashow automatisch an die Länge der Musik-Tracks angepasst, so dass beides gleichzeitig startet und die Musik nicht zwischendrin einfach abgebrochen wird.
Zu erwähnen wäre vielleicht noch, dass iPhoto über einen separaten Papierkorb verfügt. Wenn man also ein Foto aus der iPhoto-Bibliothek löscht, wandert dieses nicht in den System-Papierkorb, sondern in einen eigenen iPhoto-Papierkorb. Die Bilder werden hier noch so lange aufbewahrt, bis man den Papierkorb manuell leert.
Dies ist auf der einen Seite zwar praktisch, falls man mal ein Foto versehentlich löschen sollte, kann aber auch nervig sein, da man nicht immer unbedingt daran denkt.
=== Eigene Erfahrungen ===
Inzwischen habe ich meine komplette Fotodatenbank in iPhoto importiert und lasse diese auch mit iPhoto verwalten. Im Laufe der Zeit sind bei mir rund 2.000 Bilder zusammengekommen. Die ältesten davon sind vor sieben Jahren geschossen worden.
Ich muss sagen, dass ich mit iPhoto mehr als zufrieden bin. Die intelligenten Alben erleichtern einem das Suchen nach bestimmten Personen ungemein, auch wenn man hier natürlich zu Anfangs erst selbst „Hand anlegen“ muss. Letztens bin ich mit einem Freund mal alle alten Schulfotos durchgegangen und haben uns die Fotos von bestimmten Leuten angeschaut. Ist schon echt nett, wenn man sich mit wenigen Mausklicks die gewünschten Bilder anzeigen lassen kann.
iPhoto ist inzwischen zum Zentrum meiner Medienverwaltung geworden, was Fotos anbelangt. Kurze, selbst erstellte Videos, lassen sich ebenfalls in iPhoto importieren. So kann man beispielsweise ein Album „Videos“ anlegen, in dem alle selbst gedrehten Clips zu finden sind.
Die von iPhoto zur Verfügung gestellten Bildbearbeitungsfunktionen sind für den Heimgebrauch mehr als ausreichend. Zahlreiche Bilder konnte ich schon ansehnlich verbessern. Allerdings sind die Ergebnisse natürlich auch nicht immer vollends zufrieden stellend. Aber man darf halt auch keine Wunder erwarten. Schließlich ist iPhoto ein Fotoverwaltungsprogramm und kein Bildbearbeitungsprogramm. Dafür gibt es, wie vorhin schon erwähnt, eigene Software aus dem Hause Apple oder andere Programme wie zum Beispiel Photoshop von Adobe.
Insgesamt bin ich von der Funktionalität von iPhoto durchaus angetan. Wie gesagt, war es für mich noch nie einfacher, bestimmte Bilder zu finden. Noch nie war meine Bildersammlung so aufgeräumt. Gut... unter Windows gibt es bestimmt auch Programme mit ähnlichen Funktionen. Allerdings sind diese bei Windows nicht dabei, wie es in meinem Fall bei dem Mac ist.
Wer einen Mac sein Eigen nennt und viele digitale Fotos besitzt, dem kann ich nur zur Verwendung von iPhoto raten.
Negative Dinge kann ich an diesem Programm kaum finden. Ein Wermutstropfen ist, dass ich z.B. für die Veröffentlichung von Fotos im Internet keinen eigenen Dienst bzw. einen eigenen FTP-Server auswählen kann. Somit bleibt die Auswahl bei MobileMe, Facebook oder Flickr. Eine weitere Einschränkung mag für manchen sein, dass man mit iPhoto selbst keine Sicherung der Datenbank vornehmen kann.
Gut... auf einem Mac macht das nicht unbedingt viel Sinn, denn auf jedem Mac ist die TimeMachine vorinstalliert. TimeMachine ist ein Programm, welches in auswählbaren Intervallen eine komplette Sicherung des Systems auf einem externen Datenspeicher (z.B. eine externe Festplatte) vornimmt. Von da aus ist das für mich persönlich jetzt kein Punkt, wo ich iPhoto für rügen würde.
Kommen wir nun also zum Fazit.
=== Fazit ===
Alles in Allem bin ich mit iPhoto mehr als zufrieden. Einziger Negativpunkt für mich ist, dass ich keine eigenen Dienste oder einen eigenen FTP-Server zum Veröffentlichen meiner Fotos auswählen kann, sondern auf die vorgegebenen Dienste zurückgreifen müsste. In der Gesamtbewertung fällt dies allerdings für mich persönlich nicht zu sehr ins Gewicht, da ich eh kaum Fotos im weltweiten Netz veröffentliche.
Da ich ansonsten mit iPhoto rundherum zufrieden bin, vergebe ich an dieser Stelle auch die volle Punktzahl.
Ich bedanke mich bei euch fürs Lesen und freue mich wie immer auf euer Feedback.
ein Testbericht von jschmid732009-11-14 22:24:49vom 14.11.2009Empfehlung: ja
Vorteile: Sehr gute Katalogisierungsfunktionen, übersichtlich, schnell...Nachteile/Kritik: Ist nur im Paket iLife 09 erhalten.
Die Flut an digitalen Bildern überrollt heutzutage wahrscheinlich jeden Digitalfotografen früher oder später, denn irgendwann befinden sich soviele Fotos auf dem Rechner, dass man schnell die Übersicht verliert und ggf. auch viele doppelt darauf hat. Wäre es da nicht schön, wenn man seine Bilder auf dem Rechner ordentlich und einfach katalogisieren könnte ? Nun, wer einen APPLE MAC-Rechner sein eigen nennen darf und auch noch die Software iPhoto besitzt, der darf sich künftig über ordentlich katalogisierte Fotosammlungen und noch ein bisschen mehr freuen.
== PROUDLY PRESENTING : APPLE iPHOTO 09 ==
iPhoto 09 ist Teil des Softwarepaketes
iLife 09 und ist meines Wissens separat gar nicht mehr erhätltlich. Ilife 09 kostet im Handel um die 70 EUR, enthält aber neben dem Programm iPhoto 09 noch weitere nützliche und interessante Programme wie GarageBand oder iDVD, etc. Hierüber berichte ich in anderen Testberichten.
= HERSTELLER VON iLIFE 09 ==
Apple Inc.
1 Infinite Loop
Cupertino, CA 95014 / Kalifornien
www.apple.de
= SYSTEMVORAUSSETZUNGEN ==
Mac OS X 10.5.6 Leopard (oder neuer)
Mac mit Intel-, PowerPC G5 oder PowerPC G4 (867 MHz oder schnellerem) Prozessor
512 MB RAM, 1 GB empfohlen.
Etwa 4 GB freier Speicherplatz auf der Festplatte.
DVD-Laufwerk ist für die Installation erforderlich.
Die Systemvoraussetzungen sind nicht atemberaubend. Die Software läuft eigentlich auf jedem aktuellen MAC, die Installation ist "appletypisch" einfach und unkompliziert. Wer bereits einen MAC mit Betriebssystemen ab Leopard oder besser den aktuellen SNOWLEOPARD nutzt, der weiß, dass APPLE den User auch nach dem Kauf der Software nicht vergisst und seine Produkte ständig updatet und fehlerbereinigt, obwohl mir selbst bei APPLE´s Softwareprodukten selten Fehler begegnen. Die Updates erfolgen regelmäßig und auf Wunsch vollautomatisch über´s Internet.
Eine gedruckte Bedienungsanleitung liegt der Software leider (wie bei APPLE üblich) nicht bei, stattdessen erhält man eine komfortable und ebenso verständliche Online-Hilfe ohne dabei ins Internet wechseln zu müssen. Darüberhinaus befindet sich bei der Software ein ausführliches Tutorial, welches in die grundlegenden Funktionen von iLife einführt. Mittels dieses Lernprogrammes ist es auch unerfahrenen Nutzern möglich, sich schnell und umfassend in die Bedienung und Nutzung von iPhoto einzuarbeiten. Hierzu gehört auch eine umfassendes Einführungsvideo. Auf der APPLE-Seite im Internet gibt´s zahlreiche zusätzliche Einführungsvideos, besser als jede gedruckte Bedienungsanleitung, sodass deren Abwesenheit leicht zu verschmerzen ist....
= iLIFE 09 und dessen Funktionen ==
Grundsätzlich darf man die Software als Bildverwaltungsprogramm bezeichnen, welche dem Benutzer ermöglicht, digitale Bilddaten auf seinem Rechner sauber und intelligent zu verwalten.
Beim ersten Start sollte man natürlich zuerst seine Fotos in die Software importieren. Dies funktioniert natürlich sowohl von der Festplatte oder externen Speichermedien wie Speicherkarten, -sticks oder Digitalkameras. Dies funktioniert relativ einfach und schnell. Hat man die Fotos in iPhoto importiert, kann die Katalogisierung der Bilder beginnen.
Die Sortiermöglichkeiten sind dabei recht vielfältig, neben der simplen Methode, die Bilder nach Datum zu sortieren, hat sich APPLE auch einige technische Neuerungen einfallen lassen, die für eine Software in dieser Preisklasse wohl einzigartig sein dürften.
= GESICHTER ==
Die meisten Fotos eines durchschnittlichen Digitalfotografen dürften wohl aus der Ablichtung von Personen bestehen. Mit iPhoto hat man die Möglichkeit, seine Fotosammlung nach bestimmten Gesichtern zu durchsuchen. Dazu muss man nur ein Bild der entsprechenden Person öffnen. Die Software erkennt den Bildausschnitt mit dem Gesicht automatisch, man muss nur noch den entsprechenden Namen der Person eingeben. Klickt man jetzt im Bedienerfeld "Gesichter" auf den entsprechenden Namen, findet die Software blitzschnell alle weiteren Fotos mit der entsprechenden Person. Dies funktioniert wirklich hervorragend und einfach. Nehmen wir mal an, wir suchen Bilder von Freunden, die wir schon länger nicht mehr gesehen aber zigmal fotografiert haben. Um nicht die gesamte Bildersammlung nach dieser Person durchsuchen zu müssen, bedient man sich einfach dieser reizvollen Funktion von iPhoto.
= ORTE ==
Eine nicht minder interessante Funktion ist jene, die Bilder nach derem Aufnahmeort zu sortieren, bzw. diese mit dem Aufnahmeort zu versehen. Hierzu kann man in der Miniaturansicht eines Bildes in den Bildinformationen einfach die Unterfunktion "Ort hinzufügen" öffnen, und den entsprechenden Ort auf einer erscheinenden Landkarte a´la Google Maps straßengenau markieren und auswählen. Sofern man alle seine Bilder mit den Ortsdaten versieht, kann man später auf einer interaktiven Landkarte alle Orte mit entsprechenden Aufnahmen mit einer Stecknadel markiert sehen und kann dann den jeweils entsprechenden Ort auswählen und es öffnen sich alle Bilder die dort jemals fotografiert wurden. Es ist möglich, die GPS-Funktion, die verschiedene Digitalkameras schon unterstützen, zu verwenden. Der entsprechende Aufnahmeort wird dann in der Software automatisch angezeigt. Eine sehr interessante Funktion, wenn man all seine Bilder nachträglich mit dem Aufnahmeort versieht, im Laufe der Jahre erhält man einen richtigen Bilderatlas und weiß auch in 20 Jahren noch, wo man seine Bilder aufgenommen hat, wenn es dann Apple´s iPhoto noch gibt :-)
= BILDBEARBEITUNG ==
Natürlich ist iPhoto auch eine Bildbearbeitungssoftware, zwar nicht gerade im Umfang eines Photoshops, aber auch die APPLE Software enthält einige nützliche Funktionen um seine Bilder für diverse Zwecke aufzubereiten und zu optimieren.
So lassen sich verwackelte Bilder beispielsweise in die korrekte Lage drehen, der Horizont geradestellen oder bestimmte Ausschnitte eines Fotos freistellen. Auch ein Tool zum Entfernen des Rote-Augen-Effektes ist bei iPhoto natürlich mit an Bord, mir persönlich reicht aber zumeist bereits die hervorragende One-Click-Optimierung. Einfach ein Mausklick auf "Verbessern" und das Bild wird wie von Zauberhand optisch aufgebessert und ins rechte Licht gesetzt.
Die einzelnen Komponenten eines Bildes wie dessen Helligkeit, Kontrast, Farbstärke, Sättigung, etc. lassen sich in einem separaten Analyse- und Bearbeitungstool auch optimal manuell einstellen, wenn die automatische Optimierung einmal den persönlichen Geschmack nicht erfüllen sollte.
Insgesamt betrachtet, sind die Bearbeitungsfunktionen für den Heimgebrauch mehr als ausreichend, für professionelle Zwecke ist die Software vom Hersteller ja auch nicht gedacht, denn hierfür gibt's Apple´s APERTURE.
= NOCH EIN PAAR HIGHLIGHTS ==
Mit iPhoto lassen sich aus seinen Sammlungen wunderschöne, spannende und multimediale Diashows erstellen. Hierbei hat man eine vielerlei Auswahlmöglichkeiten hinsichtlich der Showeffekte, der Musik und der Darstellungsoptionen der Show. Richtig Spaß macht diese Funktion, wenn man seinen MAC mit einem großen Flachbildfernseher verbindet und die Diashows dann im Großformat genießen kann.
Grundsätzlich hat man die Möglichkeit direkt aus der Software heraus, Fotobücher, Kalender oder Grußkarten zu erstellen, die man dann online an Apple zum Drucken schickt. Da mir die angebotenen Produkte aber zu teuer sind und es hierfür wesentlich günstigere Anbieter gibt, habe ich diese Funktion leider noch nicht genutzt und kann daher auch nicht darüber berichten.
Wesentlich interessanter gestalten sich für mich die Möglichkeiten, die Bilder direkt in verschiedene Online-Dienste wie Facebook, Flickr oder den genialen Apple-Dienst mobile.me zu importieren, wo man sich für Betrachter seiner Wahl frei zugängliche Bildersammlungen erstellen kann. Der Übertragungsvorgang ist schnell, unkompliziert und zuverlässig. Innerhalb kurzer Zeit hat man ein beliebiges Fotoalbum auf seinen mobilen Account übertragen und sichert die Bilder so bei evtl. Hardwareproblemen an einem zweiten, sicheren Ort.
= RESUMEE UND KURZÜBERSICHT ==
Mit iPhoto 09 liefert Apple eine für den Heimgebrauch hervorragend geeignete Fotoverwaltungs- und -bearbeitungssoftware mit nützlichen Funktionen. Die Software ist relativ unkompliziert zu bedienen und schnell erlernbar. Die zusätzlichen Online-Funktionen machen iPhoto zu einer wahren eierlegenden Wollmilchsau im Bereich der privaten Fotoverwaltung.
Auch der Preis ist relativ günstig, wenn man bedenkt, dass man mit iLife 09, in welches iPhoto 09 integriert ist, noch einige andere interessante Multimedia-Programme wie iDVD, iWeb oder die geniale GarageBand erhält. Das Paket kostet um die 79 EUR und bietet wirklich jede Menge Spass und Nutzen...
iPhoto 09 ist wieder einmal ein großartiges Produkt aus der Softwareschmiede des Big APPLE.....
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