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Home > Haus & Garten > Haustierbedarf > Aquaristik > Mehr zum Thema Zierfische > Aquarium > Überblick
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| Säulen Aquarium mit Back to Nature Amazonas Bio, GHL |
2.549,00 € |
6T | 0 | ||
| Bondo Oval 960 Aquarium mit Back to Nature Amazonas Bio |
1.999,00 € |
6T | 0 | ||
| Aquarium komplett in Edelstahl T5 gebogene Front 180x70x70 Weiß Hochglanz |
1.850,00 € |
7T 1Std. | 0 | ||
| Aquarium Meerwasseraquarium 980 Liter 2,0 m x 70cm x 70 cm mit Überlaufschacht |
1.695,00 € |
23T 23Std. | 0 | ||
| Aquarium 375 Liter, zT.Neu (2011) |
1.320,00 € | 1T 23Std. | 0 | ||
| Murano AQUARIUM Block Sculpture by Riccardo Licata / CENEDESE ca 1950 |
1.290,00 € |
20T 3Std. | 0 | ||
| H&S Außenabschäumer A-300-3x1260 bis 4000 Lit. Aquarium |
1.273,00 € |
2T 1Std. | 0 | ||
| H&S Innenabschäumer 300-3x1260 bis 4000 Liter Aquarium |
1.099,00 € |
2T 15Std. | 0 | ||
| Aquarium, Raumteiler, 156L, inkl. Unterschrank, gebraucht, Aquaristik |
1.000,00 € |
3T 2Std. | 0 | ||
| Aquarium Zoogeschäftanlage |
1.000,00 € | 4T 2Std. | 0 | ||
| Alle Angebote für Aquarium | |||||
Bewertung
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Vorteile
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Nachteile/Kritik
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![]() Nicht zu klein anfangenein Testbericht von Jakini2006-05-02 15:02:31 vom 02.05.2006 Empfehlung: ja============================ Vor drei Jahren sind wir in unser Eigenheim gezogen, ein Jahr lang haben wir uns Gedanken gemacht, wir wir die Essecke optisch vom Wohnzimmer trennen können, so dass beide Räume nicht gedrängt, aber doch wärmer wirken. Uns schwebte dann ein Aquarium vor. Da ein großes Becken natürlich einiges kostet, wollten wir zunächst dieses Hobby mit einem kleinen Becken beginnen. Im Fressnapf fand ich ein 60 l Becken der Firma Waterhome für 49,00 Euro (diese Woche in Hamburg sogar für 29,00 Euro im Angebot). Dieses Komplett Set beinhaltete: Ein Glasbecken, eine passende Abdeckung mit Licht, einen Fluval Innenfilter, eine Heizung, einen Käscher, eine kleine Dose Futter und eine kleine Fiebel zur Handhabung des Beckens. Doch man benötigt für so ein Becken noch einiges mehr nämlich: Kies oder Sand, empfehlen würde ich heute Sand, da kann man zum einen günstig Quarzsand aus dem Baumarkt (kein Sandkisten Sand, sondern Quarzsand), zum anderen gibt es Fische, die Sand benötigen, wie z.B. Panzerwelse, die meistens in einem Anfängerbecken ihren Platz finden, ich habe damals teuer für weiere 20 Euro meinen ersten Kies gekauft. Pflanzen braucht das Becken ebenfalls, hier sollte man möglichst 5 unterschiedliche Pflanzen nehmen, so hatte man mich damals beraten und schon war ich die nächsten 45 Euro los. Inzwischen weiß ich, dass es Fischbörsen gibt, wo viele Aquarianer ihre Ableger günstig anbieten, aber auch über das Internet kann man sehr schöne Pflanzen finden. Für meing roßes 360 l Becken habe ich dann nur 30 Euro inkl. Versand für meine Pflanzen gezahlt und das Becken war voll mit wunderschönen Pflanzen. Fische sollte man nicht sofort kaufen, denn das Becken sollte ersteinmal in Ruhe eingerichtet werden, und eigentlich auch einlaufen. Wir haben damals nicht wirklich so gehandhabt, da Nachbarn von uns ein gebrauchtes Aquarium gekauft hatten, und Fische unbedingt abgeben wollten, doch einen Tag stand auch da das Becken schon und wurde dann mit Bakterien angereichert. Diese Bakterien kann man kaufen und dem Wasser, oder besser dem Filter zufügen, doch es ist auch interessant, ein Becken in Ruhe enlaufen zu sehen, also einrichtigen und min. zwei Wochen einfach ohne Fische laufen lassen und dann erst nach und nach den Besatz reingeben. Wie sind meine Erfahrungen mit dem Waterhome 60 L: ============================================ Für mich war das damals natürlich alles super spannend, den Preis fand ich vergleichsweise angemessen, dann viele größere Becken sind auch entsprechend teuere. Das Waterhome 120 l sollte knapp das Doppelte kosten, dennoch habe ich schnell bereut, das Becken nicht gleich gekauft zu haben, denn es hat an Wassermenge in das Doppelte und kann somit mehr Fischen ein zu Hause bieten. Die Einrichtung und das Einlaufen mit dem kleinen Becken waren wirklich kinderleicht, die beiligenden Gebrauchsanleitung war sehr einfach zu verstehen, und das Becken leicht zu bedeinen. So konnte man durch eine vorne angebrachte Futterklappe einfach die Fische füttern, die Pflanzen flegen und auch den Wasserwechsel vornehmen. Ich habe täglich Wasser aus dem kleinen Becken genommen und damit meine Pflanzen im Haus gegossen, so fand ein regelmäßger Wasserwechsel von ca. 10 % statt, was den Fischen offensichtlich gut tat. Der enthaltende Filter war leicht zu reinigen. Die Heizung habe ich so gut wie gar nicht gebraucht, denn bei uns im Haus ist immer recht warm, das angeklebt Termometer zeigte die für die enthaltenden Fische notwendige Temperatur an. Natürlich kaufe ich mir die üblichen Anfängerfische, nämlich Gubbies. Wie man mir riet, im Verhältnis 2 Weibchen ein Männchen, von unseren Nachbarn kamen noch Platies dazu, die sie nicht mehr haben wollten. Tja, und schon kamen die ersten Erfolge, wenige Tage nach dem Kauf, die zwei Gubbieweibchen waren trächtig, das hatte man uns biem Kauf auch gesagt) schwamm der erste Nachwuchs im Becken. Die Fische vermehrten sich ohne Ende, und das Becken wurde schnell zu klein...... . Die nächste Größe musste her, ich war dann aber schon etwas schlauer und wollte ein 80 cm Becken gebraucht erwerben, ärgerte mich da aber schon massiv, nicht gleich das größere Becken gekauft zu haben. Da fand ich dann jedoch in der Avis mein jetziges 360 l, mit dem ich sehr zu frieden bin. Hier können die Fische sich nun gut vermehren und der natürliche Kreislauf finde richtig statt. Einige neue Fische überlegen, einige alte sterben inzwischen und andere werden gefressen. Das Becken ist jedoch nicht überbesetzt, so wie es sehr schnell bei dem 60 l Becken der Fall war. Fazit: ===== Ich kann das Becken im Grunde empfehlen, aber nicht für Anfänger, denn als Anfänger ist man stolz, wenn die Fische sich vermehren, und das ist in diesem Becken nur schwer möglich, zumindest schwer haltbar. Als Zuckbecken, wo der Nachwuchs dann regelmäßig abgefischt wird, kann ich das Becken durchaus empfehlen, aber nicht als richtiges Gesellschaftsbecken und schon gar nicht für Anfänger, denn besonders als Anfänger möchte man natürlich, dass die Fische sich vermehren. Meistens hat man dann jedoch mehrere Fisch ein einem Becken. Um z..B. Garnelen oder Gubbies zu züchten, ist dieses Becken optimal, dann sollten jedoch keine Beifische vorhanden sein. Wir haben das Becken derzeit wieder laufen, da wir für unser großes Becken einen neuen Unterschrank gebaut haben, und die vorhandenen Fische ja wo hin mussten. Natürlich fand ich das Becken dann auch gleich wieder interessant, doch es hat mich auch an damals erinnert, dass es einfach viel zu schnell überbesetzt war. Als Anfängerbecken würde ich min. ein 80 cm Becken empfehlen, hier kann man dann unterschiedliche Fische, die jedoch zueinander passen sollten, unterbringen. Außerdem können lange nicht alle Fische in einem 60 cm Becken gehalten werden, auch dies sollte man dabei nicht vergessen. ... |
atrachte, 02.05.2006
sh
horstyzicke, 08.05.2006
klasse bericht, lg heidi
Leela, 02.05.2006
sh :o
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![]() Ein tolles Hobby für alle!!!ein Testbericht von master_19932006-04-20 09:56:39 vom 20.04.2006 Empfehlung: ja Vorteile: Es macht Spaß und die Pflege geht nicht all so schwer....Nachteile/Kritik: Es ist ziemlich teuer. Aber für das Geld lohnt es sich ein Aquarium zu kaufen.Die Fütterung: Man füttert die Fische Morgens, Mittags und Abends. Also mindestens 3- mal pro Tag. Die Pflege: Die Pflege der Fische ist das Ein und Alles. Um so besser man die Fische pflegt, desto länger leben sie auch in dem Aquarium. Die Einzelheiten der Pflege: Man muss 1- mal in 2 Wochen einen Wasserwechsel durchführen. Dazu benötigt man eine Saugglocke, Wasseraufbereitungsmittel, einen Eimer oder Gißkanne und vielleicht wenn man ein Kind ist noch einen Helfer (Vater oder großen Bruder). Als erstes muss man mit der Glocke 1/4 des Wassers absaugen. (Dabei kann man mit der Glocke auch das Kot von dem Boden wegsaugen). Wenn man damit fertig ist, muss man die 1/4 Liter Wasser aus dem Wasserkrahn wieder in das Aquarium reinschütten. (Dies kann man dann mit der Gießkanne oder mit dem Eimer manchen). Dazu mischt man dann das Wasseraufbereitungsmittel. (Das ist dazu da, das die nötigen Bakterien oder Stoffe wieder in das Wasser hereinkommen). Dann macht man den Filter sauber. wenn man einen Filter mit Schwamm hat, nimmt man ihn heraus und drückt ihn ein paar mal aus. (Aber nicht so oft). Wenn Sie das getan haben, können Sie noch ein paar Pflanzen, die Sie stören abschneiden. Dann ist Ihr Aquarium schön gepflegt. Der einzige Nachteil ist, dass das Aquarium nicht gerade billig ist. Mich hat es bestimmt schon über 150 Euro gekostet. (Wenn nicht noch mehr). Also ein Aquarium ist ein teures aber auch interessantes Hobby für jeden. Und ein Aquarium passt wirklich überall hin. Wenn sie auch mal Probleme mit Krankheiten haben, gehen sie eimfach in ein Fischgeschäft und lassen Sie sich beratten. |
HiRD1, 20.04.2006
SH. Gruß, Ralf
Leela, 20.04.2006
sh :o
waltraud.d, 20.04.2006
sehr hilfreich
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![]() Ein tolles Hobby, aber nur wenn........ein Testbericht von Allgäuer2003-12-09 21:56:37 vom 09.12.2003 Empfehlung: ja Vorteile: bereichert das Leben, stärkt das Verantwortungsbewußtsein von Kindern, Zimmerschmuck, wenig Zeitaufwand für die Tierhaltung...Nachteile/Kritik: Geht nicht ohne Lehrgeld und ohne verantwortungsbewußte PflegeDabei ist von großem Vorteil, dass im Gegensatz zu Hund oder Katze ein Aquarium nur wenig Platz benötigt, das Mobiliar nicht unter den Attacken der Haustiere leiden muß und ein vielbeschäftigter Single auf diese Weise ganauso Haustiere halten kann wie eine kinderreiche Familie. Allerdings sind gewisse Mindestkenntnisse erforderlich. Ich will hier eine kleine Entscheidungshilfe geben. Wer mit dem Gedanken spielt sich ein Aquarium zuzulegen, der muß ein paar Dinge vorab klären: 1. Habe ich einen geeigneten Platz? 2. Wie groß soll das Aquarium sein? 3. Wie hoch dürfen die Kosten für Anschaffung und den laufenden Betrieb sein? 4. Wieviel Zeit will/kann ich für das Aquarium regelmäßig aufwenden? Am aller Wichtigsten ist den 1. Punkt zu klären: Ein Aquarium ist in meinen Augen ein ganz besonders attraktiver Zimmerschmuck aber es kann, wenn es einmal steht und voller Wasser ist, nicht mehr bewegt werden. Der Standort sollte im Sichtfeld von der üblicherweise benutzten Sitzgelegenheit, ohne direkte Sonneneinstrahlung sein, in direkter Nähe eines Stromanschlusses und ACHTUNG!!! so dass das Eigengewicht des Aquariums weder den Bodenbelag noch die Trittschalldämmung oder gar die Deckenkonstruktion beschädigt. Ein Aquarium mit nur 1 m Länge, 50 cm Breite und 50 cm Tiefe kann mit der kompletten dazugehörigen Ausrüstung schnell einmal 500 kg Gesamtgewicht auf die Waage bringen. Stehen dann noch 4 Leute mit meiner Statur davor, dann haben wir eine Belastung von fast 1 Tonne auf einem Quadatmeter. Ich empfehle daher vor der Entscheidung Informationen über die Deckenbeschaffenheit einzuholen. Es ist zwar unwahrscheinlich, dass die Decke durchbricht, aber wenn die Trittschalldämmung kaputtgeht, dann kann das ein sehr teures Vergügen werden. Sollte dadurch das Becken schief zu stehen kommen und undicht werden, dann gibts möglicherweise zusätzlich zum Ärger mit dem Vermieter auch noch Stress mit der darunter wohnenden Familie. Aber keine Angst. Ich habe in einem Hochhaus im 7. Stock auf einer Ziegeldecke ein Becken mit über 2m Länge, 65 cm Breite und 60 cm Wassertiefe und einem Gesamtgewicht von deutlich über einer Tonne stehen gehabt und trotz der Bedenken der Statikerin ist 10 Jahre lang nichts passiert. Das verdanke ich einer soliden Unterkonstruktion. Die Größe des Aquariums hat gleich auf die anderen 3 Punkte Auswirkungen, deswegen spielt sie eine große Rolle: Natürlich braucht ein großes Becken neben mehr Platz auch einen stabileren Unterschrank, aufwändigere Beleuchtung und Filterung sowie eine stärkere Heizung. Alles in allem also auch einen größeren Geldbeutel. Dazu kommt, dass für die Einrichtung auch mehr Material, Pflanzen und Fische benötigt werden. Meiner Meinung nach sollte ein Becken das weniger als als 160 Liter fasst (100 x40x40 cm) nicht als Zimmeraquarium aufgestellt werden, andereseits ist so ein Meterbecken auch eine gute Größe um anzufangen. Wer etwas mehr Platz hat sollte lieber auf 120cm Länge gehen. Das hat verschieden Gründe. Zum Einen ist in einem großen Aquarium viel leichter ein biologisches Gleichgewicht herzustellen als in einem sehr kleinen, außerdem benötigen die Fische einen gewissen Schwimmraum, ohne den eine artgerechte Haltung nicht möglich ist und darüber hinaus ist natürlich die optische Wirkung davon abhängig wie sich die Größe der Sichtscheibe im Verhältnis zur Raumgröße darstellt. Bezüglich der Kosten ist festzustellen, dass, je nach Ausführung und Qualität eim sogenanntes Meterbecken mit der entsprechenden Mindsestausstattung (Filter, Pumpe, Heizer, Beleuchtung) schon für rund 100 € in diversen Baumärkten angeboten wird. Dabei halten sich dann auch die Betriebskosten noch in Grenzen. Beleuchtung ca. 60 W, Pumpe ca. 10 W und Heizung ca. 75 W ergeben, zusammen mit einer Schaltuhr, Energiekosten, die bei etwas bewußtem Umgang mit dem Strom in den meisten Haushalten problrmlos an anderer Stelle eingspart werden könnten. Bei erheblich gößeren Becken, so ab 500 Liter, bis hin zu den ganz großen „Wannen“ mit einem oder gar mehreren Kubikmetern Wasserinhalt, ist es sinnvoll nicht nur mit einem oder mehreren Heizstäben das Wasser auf Temperatur zu bringen, sondern mit Heizmatten oder gar durch Anschluß eines Wärmetauschers an die Raumheizung (Gas/Öl). Aber wer in solchen Dimensionen plant, der braucht sowieso professionelle Unterstützung. Was bei den Kosten nicht vergessen werden darf ist ein stabiler Unterschrank. Moderne Aquarienbecken sind geklebt und meistens ohne Rahmen. Nur auf einem stabilen Unterschrank ist gewährleistet, dass für das schwere Aquarium eine ebene, verwindungsfreie Standfläche für ein dichtbleibendes Becken sorgt. Sollte sich ein ungeeigneter Unterschrank durch das Gewicht verziehen, dann ist die Undichtigkeit, entweder durch sich lösende Klebestellen oder durch unter Spannung brechende Gläser, vorprogrammiert - glauben Sie mir das, ich habe es erlebt. Ach ja, der Zeitfaktor. Fische sind genügsam. Wenn sie in ausreichendem Maße mit Futter versorgt werden, dann reicht normalerweise ein monatlicher Wasserwechsel von etwa 1/3 der Gesamtwassermenge aus, allerdings nur unter der Voraussetzung, dass der Besatz mit Tieren nicht zu dicht ist. Wie schon angedeutet ist ein biologisches Gleichgewicht, als Voraussetzung für gesunde Pflanzen und Fische, in einem größeren Aquarium leichter herzustellen als in einem kleinen Becken. Das heißt, je weniger Zeit ich für dieses Hobby zu Verfügung habe, desto mehr technische Ausstattung ist nötig und desto mehr Wasser sollte Platz haben. Es geht manchmal ganz schnell. Ein Sonderangebot gekauft, daheim ausgepackt, Wasser rein, Kies rein , Heizer angeschlossen, Pumpe eingesteckt, und schon kanns losgehen. DENKSTE! Die ersten Fische sollten frühestens eingesetzt werden, wenn das Wasser bereits ein Woche eingelaufen ist, d.h. wenn sich die Bakterien gebildet haben, die dafür sorgen, dass die Stoffwechselprodukte der Fische auch schnell genug abgebaut werden können. Wenn das Aquarium dann einmal läuft, dann darf nicht der häufigste Anfängerfehler (nach dem zu frühen Einsetzen der Fische) gemacht werden. Das Schlimmste was jetzt noch passieren kann ist Überfütterung. Zuviel Futter sinkt auf den Boden und verdirbt das Wasser. Die Fäulnis entzieht dem Wasser den Sauerstoff und die Fische sterben ruckzuck. Ich empfehle dringend jedem Neuaquarianer sich zunächst – und das heißt vor der Kaufentscheidung – mit der Theorie auseinanderzusetzen, damit er in der Lage ist seinen Tieren möglichst optimale Haltungsbedingungen zur Verfügung zu stellen. Es gibt im Fachhandel Beratung, Literatur und auch die Aquarienvereine helfen gerne ihr Hobby noch weiter zu verbreiten. Gut überlegt gehört vor allem die Auswahl der Fische. Nicht alles was schön aussieht kann auch zusammen gehalten werden. Es gibt Tiere die brauchen weiches Wasser, andere hartes, die Temperatur spielt eine große Rolle und natürlich ist es auch Tierquälerei ein einziges Exemplar von einer Schwarmfischeart zu halten. Es gibt Fische die brauchen ruhiges Wasser, andere benötigen Stömung, manche brauchen Schwimmraum, andere dichten Pflanzenbewuchs, und je nach dem, fressen sich die Insassen eines Aquariums auch gegenseitig, wenn bei der Auswahl der Fische Fehler gemacht wurden. Es gibt noch vieles zu beachten, aber das würde den Rahmen eines Berichtes hier sprengen. Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Aquaristik ein wunderschönes Hobby sein kann, wenn das nötige Fachwissen vorhanden ist. Unser Aquarium hat die Kinder schon im Babysafe fasziniert und später haben Sie Verantwortung für die Pflege der Fische und Pflanzen übernommen. Dabei ein sehr ausgeprägtes Gefühl für Umwelt und die komplexen Zusammenhänge in einem biotop bekommen. Auf diese Weise hat ein Aquarium auch erzieherische Funktion. Ein gut gepflegtes Aquarium macht weniger Arbeit als jedes andere Haustier und kann auch einmal für ein paar Tage alleine gelassen werden. Machen Sie das mal mit einem Hamster oder einem Hund. Außerdem werden Sie schnell feststellen, dass die Fische auf ihren Pfleger reagieren, man kann Fische aus der Hand füttern, züchten und beobachten. Schnell baut man eine persönliche Beziehung zu jedem einzelnen Fisch auf und freut sich wenn die Tiere mit strahlenden Farben dafür belohnen dass sie optimale Haltungsbedingungen bekommen haben. ICH APPELLIERE DAHER AN ALLE AQUARIANER : DENKT DARAN - AUCH BILLIGE FISCHE SIND VOLLWERTIGE LEBEWESEN, SIE HABEN EINEN ANSPRUCH AUF ARTGERECHTE HALTUNG UNABHÄNGIG VOM KAUFPREIS, GEANUSO WIE EIN SÜNDTEURES RASSEPFERD ODER EIN HUND! ... |
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![]() Aquarienfilter für gutes Wasser und gesunde Fischeein Testbericht von thor-x2002-12-15 11:10:26 vom 15.12.2002 Empfehlung: ja======================= Eine gute, dem Aquarium angepasste Filterung ist sehr wichtig, denn bei einer Verschlechterung der Wasserqualität leidet die Gesundheit der Fische, und es kann sogar soweit kommen das sie eingehen. Der Filter soll die giftigen Ausscheidungsprodukte der Fische abbauen und in schadlose Stoffe zurückverwandeln. In der Natur sorgen Bakterien dafür, das dieser Zyklus funktioniert. Bakterien der Gattung Nitrosomonas wandeln zunächst Ammoniak in Nitrit um. Dieses Nitrit wird wiederum von Nitrobacter-Arten in ungiftiges Nitrat verwandelt, das dann von Pflanzen aufgenommen werden kann. In einen Aquarium ist es notwendig diesen Prozess durch ein gute Filterung zu verbessern! Die wichtigsten Aquarienfilter sind der Außenfilter, der Unterbodenfilter, der Rieselfilter und biologische Systeme. Außenfilter: ============ Diese Filter sind zwar nicht billig, aber ausgesprochen Wirkungsvoll. Das Wasser wird bei diesen System aus dem Aquarium heraus in einen Behälter gepumpt, der Filtermaterial wie Keramikröhrchen, Filterkohle, Filterwolle oder auch eine Kombination aus diesen Stoffen. Im Filtermaterial leben Bakterien, die durch die Pumpe ständig mit dem lebensnotwendig frischen Wasser versorgt werden. Unterbodenfilter: ================= Diese Filter sind billig und einfach einzubauen. Man legt eine perforierte Grundplatte auf den blanken Beckenboden und bedeckt sie mit Sand oder Kies. Das Wasser wird durch den Bodengrund gepumpt und durch ein Steigrohr zurück an die Wasseroberfläche gepumpt. Bei der Rückfluss – Unterbodenfilterung wird dagegen das Wasser in der Röhre heruntergedrückt und muß anschließend durch den Bodengrund aufsteigen. Beide Methoden sind sehr effektiv, da das Wasser durch das Filterbett fließt und die aeroben Bakterien Ammoniak und Nitrite abbauen. Rieselfilter ============ Hier leben die Bakterien in übereinander aufgestellten Schalen. Jede hat im Boden Ablauflöcher, damit das Wasser, das aus dem Aquarium in die oberste Schale gepumpt wird, langsam durch alle Schalen rieselt bevor es zurück ins Aquarium fließt. Als Filtermaterial dienen feine Filtermatten oder Keramikröhrchen, die aber mindestens zur Hälfte der Luft ausgesetzt sein sollten, so entsteht ein Sauerstoffreicher Lebensraum für die Bakterien. Biologische Systeme =================== Für diese Art der Filterung ist ein zweites spezielles Becken nötig. Das Prinzip entspricht der anderen Filtersysteme. Das Wasser durchläuft lediglich mehrere Filterkammern mit verschiedenen Filtermaterialien nacheinander. Ein solches System wird häufig in Verbindung mit einen Rieselfilter verwendet. Die Feinabstimmung des Filtersystems =================================== = In einen Meerwasser Aquarium stellt sich das biologische Gleichgewicht erst nach einiger Zeit her, im Grunde gilt das auch für das Süßwasser Aquarium, denn die Bakterien müssen sich verständlicherweise erst einmal ansiedeln. In einen neuen Aquarium wird also zunächst ein hoher Ammoniak Gehalt sein, der aber abnimmt sobald sich genügend Bakterien die Ammoniak abbauen angesiedelt haben Das gleich gilt für Nitrit, der Nitrit Gehalt geht zurück sobald genügend Nitrobacte Bakterien vorhanden sind. Zu diesen Zeitpunkt können aber bereits Fische eingesetzt werden, da durch deren Abfallprodukte die Zahl der Bakterien langsam steigt. Aber selbst bei einen guten Gleichgewicht ist ca. aller zehn Tage ein Wasserwechsel notwendig. Dabei können zugleich Wartungsarbeiten ausgeführt werden und Fischkot sowie tote Blätter entfernt werden. ... |
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![]() Ich kaufe ein Aquariumein Testbericht von Prinzissin2002-11-18 13:01:33 vom 18.11.2002 Empfehlung: jaFür den Anfang ist eines mit 80l. jedoch besser. Sparen sie nicht am falschen Ende. Die Qualität einer Markenware ist hier auf alle Fälle besser. Ein Aquarium muß 12 bis 14 Stunden durchgehend beleuchtet werden. Sie brauchen also eine Neonröhre. Am besten ist eine mit der Ziffer 41. Die ist für Fische und Pflanzen gut geeignet. Schaffen sie sich am besten auch gleich eine Zeit- Schaltuhr an. Damit Sie sicher gehen daß das Licht pünktlich ein- und ausgeschaltet wird. Heizung und Filter sind meist schon beim Kauf dabei. Achten sie darauf das auch das erste Filtermaterial vorhanden ist. Die Auswahl an Bodengrund ist sehr vielfältig. Ich bin mit den verschiedenen Größen von Quarzkies ( Aquarienkies ) gut zurechtgekommen. Sand verdichtet sich zu schnell, so das sich leicht Faulgase bilden. Dekorationsmaterial wie Wurzeln und ( oder ) Steine sind wichtig bei Fischen die sich gerne in Höhlen zurückziehen. Ansonsten sieht es ja auch noch gut aus. Geeignet sind Steine aus Quarz, Granit, roter, grüner und schwarzer Schiefer sowie kalkfreies Lavagestein. Die Wurzeln sollte man nur aus Zoo- Fachgeschäften holen. Auch Höhlen aus Keramik und gebrantem Ton eignen sich gut. Es gibt viele verschiedene Rückwände die von Rollen verkauft werden. Wenn sie keinen geeigneten Schrank besitzen, wäre es sinnvoll gleich eine Kombination zu kaufen. Noch ein paar Teile für Ihren Einkaufzettel: °°°°°°° ;°°°°°°°°°° ;°°°°°°°°°° ;°°°°°°°°°° ;°°°°°°°°°° ; Wasseraufbereitungsmittel ( Aqua Safe ) 1 Scheibenreiniger ( Algenmagnat ) 1 Schlauch für den Wasserwechsel 1 Eimer ( neu ) Und zum Schluß die Pflanzen nicht vergessen. Viel Spaß wünscht Eure Prinzissin Ps. Auf gar keinem Fall schon jetzt die Fische kaufen. Die kommen viel später. ... |
funnyy, 18.11.2002
wir haben 500 liter in etwa und discus
Maeuschen21, 15.02.2002
Wuumlnsche Dir ein schoumlnes WE o VLG Mandy o
SDM-Mike, 15.02.2002
Am Ende leben alle Schnecken noch und die Fische schwimmen mit dem Bauch nach oben ggg Guter Bericht. Liebe Gruumlsse, Mike :-
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![]() Nicht zu klein...ein Testbericht von Hansafux2002-08-06 15:31:07 vom 06.08.2002 Empfehlung: ja------------ ...sollte es sein, wenn man sich dazu entscheidet ein Aquarium zuzulegen. Warum und wo man sowas kaufen sollte, will ich euch in diesem Bericht etwas näher bringen. Ich besitze mittlerweile seit mehreren Jahren ein Aquarium und habe damals den Vorteil genossen, daß in unserer Familie einige ein Aquarium hatten und ich somit Leute um mich hatte, die sich damit auskennen und sich nicht irgendwelchen Quatsch aufschwatzen ließen. Dieser Bericht bezieht sich ausschließlich auf den Kauf eines Aquariums und dessen Zubehör und nicht auf den Kauf von Fischen!!! Was für ein Aquarium? Welche Größe und welche Form? ------------------------------------------- -------------------------- Das ist immer die erste Frage, die man sich stellen sollte, wenn man ein Aquarium haben möchte. Dabei ist sicher zum einen der Geldbeutel entscheidend und zum andern der Platz, der zur Verfügung steht. Weiterhin sollte man wissen, wohin man das Aquarium stellen will. Zunächst einmal muß man sich klar machen, wie groß die einzelnen Wasserbecken eigentlich sind, denn selbst ein kleines 54 Liter Aquarium besitz schon die Abmessungen von 60x30x30 cm. Die gewöhnliche und auch von mir empfohlene Anfangsgröße liegt bei 112 Litern oder auch 80x40x35 cm. Diese Größe hat den Vorteil, daß das Aquarium nicht nur für kleine Fische geeignet ist. Weiterhin ist es hier schon sinnvoll, eine Außenpumpe zu installieren und nicht über einen einfachen Innenfilter das Aquarium sauber zu halten. Dadurch kann man ein biologisches Gleichgewicht viel eher erreichen als beim Innenfilter und somit finden die Fische auch den Lebensraum vor, den sie in der freien Natur vorfinden. Das jetzt weiter auszuführen würde aber zu weit führen, ich wollte es aber schon kurz anschneiden. Die nächstgrößeren Aquarientypen haben dann typischerweise ein Volumen von 160 (100x40x40cm) und 200 Litern (100x50x40 cm). Diese sind auch standardmäßig in jedem Fachhandel erhältlich. Eine weiterer Frage, die eng im Zusammenhang mit der Größe steht, ist, welche Form das Aquarium besitzen soll. Mittlerweile gibt es vielfältige Formen, die gängisten sind ganz normale Quader oder mittlerweile auch Dreiecksaquarien. Die Dreiecksform eignet sich optimal für Ecken, sind aber um einiges teurer als die herkömmliche Quaderform. Was braucht man überhaupt? ---------------------------------- Also Anfängern kann ich grundsätzlich nur empfehlen, sich erstmal kundig zu machen, was man für ein Aquarium eigentlich so alles benötigt. Es ist nämlich nicht einfach so, daß man nur ein Aquarium braucht, sondern auch eine Menge Zubehör und dann wenns geht auch noch das richtige. Zur vollständigen Einrichtung benötigt man: 1 Beleuchtung mit Abdeckung 1 Heizung, meist Heizstab 1 Pumpe, am besten Außenpumpe Zu alle dem kommt dann noch jede Menge Dekorationsmaterial zur Gestaltung des Aquariums. Dazu zählt Kies für den Boden, Wurzeln als Verstecke und Plätze zum Laichen, Häuser etc. zum Verstecken und eventuell einige Steine oder ähnliches zur optischen Verschönerung. Diese komplette Zubehör kostet ein Vielfaches als nur das einzelne Becken, das sollte man stets berücksichtigen. Wo kauft man ? ------------------- Also ich kann allen Interessierten nur empfehlen, nehmt einen Menschen mit, der was davon versteht, weil es somit wesentlich einfacher ist. Dann kann ich auch nur empfehlen, am besten einen Fachhändler aufzusuchen und nicht einen Baumarkt oder gar Supermarkt, weil dort meist keine kompetente Fachberatung geleistet wird, die ich aber besonders für Anfänger als sehr wichtig ansehe. Natürlich gibt es leider auch bei den Fachhändlern schwarze Schafe, deswegen empfehle ich auch die Mitnahme eines erfahrenen Aquarieners, um nicht auf die Nase zu fallen. Ein weiterer Grund für den Fachhändler ist, daß er auch im Nachhinein meist immer für Fragen und gute Tipps zur Verfügung steht. Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, daß die Preise sich im Grunde nur geringfügig von Großhandelsketten unterscheiden und Fachhändler meist um einiges kulanter sind. . Erfahrungen und Tipps --------------------------- Ich gebe zu, ich habe als Anfänger den Fehler gemacht und mir ein Komplettset im Baumarkt gekauft, was von schlechter Qualität war. Dies war für mich als Laien aber damals nicht ersichtlich. Prinzipiell stellt sich natürlich die Frage, ob ich ein Komplettsystem kaufe oder doch lieber alles einzeln, eben das selbe Problem, was beim Computerkauf auch schon mal auftaucht. Ich empfehle für das erste Aquarium grundsätzlich ein Komplettsystem, weil es billiger als die Einzelkomponenten ist und meist auch im Angebot erhältlich. Mein Problem bei meinem Billigpaket von einem 54 Litern Aquarium war, daß das Becken sehr schlecht verarbeitet war und die mitgelieferten Zubehörteile vorwiegend billig und qualitativ schlecht waren. Vor allem die viel zu klein geratene Innenpumpe hätte man auch getrost weglassen können. Deswegen auf jeden Fall vom Fachhändler umfangreich beraten lassen und am besten nochmal mit einem erfahrenen Aquarianer besprechen. Weiterhin empfehle ich, kein zu kleines Aquarium zu kaufen, man meint zwar immer, daß dieses einfacher zu pflegen sei, aber das ist schlichtweg falsch, weil sich ein intakter biologischer Kreislauf nie richtig gut aufbauen kann, wenn das Aquarium zu klein ist. Es kommt deswegen vermehrt zur Mulmbildung und dadurch muß sehr oft Wasser gewechselt werden, was sich sehr negativ auf die Fische auswirkt und nur wenige Arten wie z.B. der Guppy überstehen. Ein weiteres Problem ist die verstärkte Algenbildung bei kleinen Aquarien durch eine meist übermäßige Beleuchtung. Man sollte ungefähr eine Lichtleistung von 0,5 Watt pro Liter haben. Dabei unterscheidet man zwei verschiedene Arten von Beleuchtungen, erstens die herkömmlichen Leuchstoffröhren und dann die sehr teuren Queckhochdrucklampen, diese werden nicht plötzlich hell oder dunkel wie die herkömmlichen Leuchstoffröhren, sondern erzeugen einen Effekt, der dem des Sonnenaufgangs bzw. des Sonnenuntergangs im Reich der Fische ähnelt. Bleibt noch der Heizstab, hier gibt es eine einfache Faustregel, pro Liter ein Watt Leistung, mehr gibt es hierzu nicht zu sagen, außer vielleicht, daß es neben den Heizstäben auch noch die Möglichkeit einer Heizung von unten gibt, diese ist dann im Kies oder Sand am Boden ausgelegt, ähnlich einer Fußbodenheizung in der Wohnung. Leider ist diese Variante wie die Quecksilberlampen auch , sehr teuer und für Anfänger nur dann zu empfehlen, wenn man sich ganz sicher ist, dieses Hobby ein Leben lang betreiben zu wollen. Fazit: Ich habe mit dem Aquarium ein sehr schönes Hobby gefunden, das mir sehr viel Freude und Spaß bereitet. Diese Kauftipps, die ich gegeben habe, sind vorwiegend für Anfänger geeignet, die noch nicht viel Erfahrung im Kauf von diesen Dingen haben. Wenn man diese Tipps beherzigt bzw. die Hinweise beachtet, sollten die größten Probleme beim Aquarienkauf behoben sein, nichts desto trotz ist eine Fachberatung immer sehr hilfreich und auch zu empfehlen, da ich sicher nicht über alles schreiben konnte. Ich hoffe trotzdem, das Wichtigste anschaulich erklärt zu haben und bin jederzeit für Fragen offen und unter meiner Emailadresse zu erreichen. Ich wünsche euch allen viel Spaß bei diesem wunderschönen Hobby, das zugebenermaßen in der Anfangszeit auch viel Frust auslösen kann. Ich werde in naher Zukunft einige weitere Berichte über die Aquaristik verfassen und auf viele andere wichtige Dinge eingehen. Erschienen auch bei Dooyoo und Ciao. Viel Spaß beim Lesen und Kommentieren. Gruß Hansafux ... |
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![]() Marmorkrebse im Aquariumein Testbericht von tatoeff2002-06-30 11:24:09 vom 30.06.2002 Empfehlung: jaEin Exemplar hatte ich auch von ihr bekommen und damit fing dann alles an.....Kurz nachdem ich ihn in mein großes Becken mit hineingesetzt hatte, fing er auch schon an, auf meine Schnecken loszugehen. Das fand ich natürlich gar nicht witzig und hab ihn wieder herausgefischt. Irgendwo mußte er aber ja auch unterkommen und somit hab ich erst mal ein kleines 54 Liter Becken auf die Schnelle zurecht gemacht und wollte dann erstmal mehr über meinen neuen Bewohner herausfinden. Das war aber gar nicht einfach, denn unter „Hummer“ fand ich überhaupt keine Informationen....nicht mal im Internet. Irgendwann bin ich auf der Seite www.wirbellose.de gelandet und habe mir die Mühe gemacht, die komplette Datenbank durchzusehen und Bilder zu vergleichen, um denn nun die wahre Identität des „Hummers“ ausfindig zu machen. Und siehe da......nach langem Suchen wußte ich endlich, daß es sich zu 99 % um einen Marmorkrebs handelt. Dazu fand ich schon etwas mehr Informationen, wenngleich auch nicht viele, da diese Art Krebs noch nicht allzu erforscht ist, aber dennoch recht verbreitet. Nachdem ich also schonmal wußte, daß er gesellschaftsfähig sein soll und somit mit Fischen zusammengehalten werden kann, war ich schonmal etwas weiter. Ebenso scheint er ein kleines Allesfresser zu sein und somit problemlos zu versorgen. Lediglich kranke oder sogar tote Fische scheint er zu fressen, aber bei mir hat er sich in seiner Laufbahn leider auch mein trächtiges Guppy-Weibchen geschnappt. Somit stand für mich fest, daß er wohl leider alleine bleiben muß. Nach kurzer Zeit meldete sich meine Freundin und bat mich, ihre übrigen Krebse ebenfalls zu übernehmen, da sie weiterhin alles Grünzeug radikal kaputt gemacht hatten und sie keine extra Becken hatte. Das war mir sehr recht, denn dann mußte er nicht alleine bleiben.......also hatte ich schon drei seiner Art. Nun aber ein wenig Infos zur Haltung dieser kleinen Biester: Das Becken sollte nach Möglichkeit genügend Versteckmöglichkeiten haben (pro Krebs mindestens eine Höhle) und ne Menge zum Klettern. In meinem finden sich somit 3 Höhlen und jede Menge Steine und Platten, wo sie sich scheinbar sehr wohl fühlen. Allerdings sind sie wirkliche Kletterkünstler, denn sobald sie eine Lücke in der Abdeckung finden, dann gehen sie auf Wanderschaft und werden meist nur noch vertrocknet an den unmöglichsten Stellen in der Wohnung wieder aufgefunden. Also schön alles abdichten so gut es geht. Die Wasserqualität sollte wie bei Fischen absolut stimmen, aber was die Temperaturen angeht, so kommen die mit allem zurecht, was sich zwischen 15-28 Grad befindet. Als Futter betrachten sie tote oder kranke Fische (ist nicht schön anzusehen, aber eben Natur), ebenso nehmen sie normales Trockenfutter, Tabs oder frisches Gemüse. Das Zusammenhalten von mehreren Marmorkrebsen ist soweit problemlos, wenn jedes Tier seinen eigenen Unterschlupf hat und sie genug Platz haben. Derzeit habe ich drei in einem 54-l-Becken und das klappt soweit bestens. Irgendwo hab ich mal gelesen, daß jedes Tier eine Fläche von ca. 20x20 cm haben sollte .... Die Vergesellschaftung mit Fischen soll angeblich problemlos sein, wobei ich das nicht weiter ausprobiert habe....Schnecken werden als Futter betrachtet und bodenlebende Fische wie Welse etc. sind auch nicht gerade sicher. Ich muß das nicht unbedingt testen.....meine Fische sind schließlich keine Versuchstiere. Ach ja...das Aussehen ist schwer zu beschreiben, am besten schaut man sich die wirklich schönen Fotos in der Artendatenbank unter www.wirbellose.de an. Dort ist ebenfalls eine Art Kurzbeschreibung zur Haltung, wo ich meine ersten Informationen auch her habe. Die Art der Vermehrung ist noch nicht geklärt, da sogar Krebse, die allein gehalten wurden, bereits Junge bekommen haben, somit kann ich dazu nichts weiter sagen. Es wird vermutet, daß die Tiere zweigeschlechtlich sind.... Einmal bin ich auch schon in den Genuß von Nachwuchs gekommen, der damals für mich mehr als überraschend kam. Festgestellt hab ich das, als ich kleine durchsichtige Krebse überall im Becken fand. Da ich damals nicht wußte, womit man die füttern soll, hab ich normales Aufzuchtfutter für Fische genommen, womit sie prächtig gediehen sind. Zählen konnte man das Gewusel nicht, aber es waren locker 50 an der Zahl. Krebse wachsen und häuten sich dabei. Bei den kleinen Krebsen sieht man es besonders deutlich, da ständig kleine leere Hüllen im Becken herumschwammen. Der Panzer wächst bei den Tieren nicht mit und somit wird eben hin und wieder eine neue Haut fällig. Die Kleinen haben sich somit sehr häufig gehäutet und bei den großen passiert es derzeit so alle 4-6 Wochen. Also nicht erschrecken, wenn da mal was aussieht wie ein toter Krebs: meist ist es nur die Hülle. Diese kann übrigens im Becken bleiben, denn sie wird gerne wieder verspeist. Laut Internet sollen diese Tiere bis zu 12 cm groß werden können, aber mein Großer ist bei unbekanntem Geburtsdatum derzeit ca. 7 cm. Die Kleinen hab ich nicht alle behalten können und habe sie an einen Händler abgegeben. Zwei habe ich behalten und die sind Ende März „geboren“ und jetzt ca. 5 cm groß. Eines noch zur Häutung: ist es soweit, verstecken sich die Tiere meist und kommen erst en paar Tage später wieder zum Vorschein, da der neue Panzer anfangs sehr weich ist und erst noch aushärten muß. Da ich hier kaum auf alle Einzelheiten eingehen kann, hoffe ich aber, euch einen kleinen Einblick zur Haltung dieser Krebse gegeben zu haben. Selbstverständlich beantworte ich auch gerne weitere Fragen, falls jemand ein solches Exemplar vielleicht grad zu Hause hat und ebenso unerfahren ist, wie ich es am Anfang war. Ansonsten freue ich mich wie immer über Anregungen oder sonstigen Anmerkungen und wünsche Euch noch einen schönen WM-Final-Sonntag Eure Toeff ... |
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![]() Einen Gartenteich selbst gebautein Testbericht von Macmuenze2002-06-04 23:38:36 vom 04.06.2002 Empfehlung: jaDa ich selbst soeben meinen eigenen Gartenteich vollendet habe, muss ich nun unbedingt meine Erfahrungen an Euch Leser weitergeben, da ich bisher im Netz nichts richtiges zu diesem Thema gefunden habe. Also wir fangen mal ganz von Vorn an, so wie sich das gehört: Planung Zur Planung selbst gibt es einige nützliche Tipps und Tricks zu lesen. Meine Erfahrungen daraus zeigen, dass der Standort nicht ständig der Sonne ausgesetzt sein soll, aber auch nicht ein "Dauerschattenplatz" sein sollte. Direkt unter einem Baum ist sicherlich auch nicht der beste Standort, da man sicherlich nicht ständig die Blätter aus dem Teich fischen will. Ich selbst hatte diesen Platz nicht, dashalb habe ich mir mit Pflanzkübeln (in jedem OBI erhältlich) eine Mauer gestaltet, die an der höchsten Stelle 2 m ist und somit einiges an Schatten spendet. Nach dem Finden der passenden Stelle sollte man sich über die zukünftige Form einig sein. Ich habe zur besseren Orientieren einen Strick genommen und die geplante Fläche damit markiert. Danach habe ich mich gleich mal belesen, wie tief denn so ein Gartenteich sein sollte und ich bin bei meinem geplanten Fischbestand auf eine Tiefe von 1,50 m gekommen. Die harten Arbeiten Sierlich das körperlich anstrengenste ist das, was ich in diesem Abschnitt beschreibe. Da ein Teich ja in der Regel mit Wasser gefüllt ist, dachte ich mir, dass ich eine vernünftige und vor allem in der Waage liegende Begrenzung brauche. Dazu habe ich mir einfach ein paar Rasenkantensteine gekauft und die Umrandung damit gesetzt. Damit alles fein auf einer Ebene liegt, habe ich mit dazu eine Schlauchwaage gebaut. Das ist ganz einfach: Man nehme einen durchsichtigen Schlauch und fülle ihn mit Wasser. Das eine Ende wird dann an die schon stehende Seite gehalten, das andere Ende an die geplante Höhe. Man sollte nur aufpassen, dass das Wasser im Schlauch nicht höher ist wie an den Enden, denn somit sollte sich diese selbst gebaute Wasserwaage verflüssigen *gg. Wenn nun die Rasenkanten gesetzt sind (ich habe diese mit Beton befestigt, aber auch in Kies sollte dies möglich sein), geht man an das eigentliche Graben für den Teich. Ein erfahrener Teichbauer sagte mir, dass man den Teich in verschiedenen Ebenen anlegen sollte. Die Erste ist die Uferzone. Sie sollte ca. 5 bis 30 cm tief sein die die Ränder in Richtung Wasser ein klein wenig erhaben, damit das Bepflanzte und das Untergrundmaterial am Ufer nicht in die Mitte des Teiches rutsch. Die 2. Stufe (habe ich nur an 2 Stellen gemacht) sollte als zukünftige Teppe und als Bepflanzungszone für 30-60 cm hohe Pflanzen dienen. Die 3. Stufe ist ca. 1 m tief und die größte Fläche im Teich. Dort sollen in Zukunft die Fische ihre Runden drehen können und die Pumpe Platz finden. Die 4. Stufe ist nun die Tiefste mit ca. 1,50 m. Dort ist Platz für eine Seerose und dieser dient auch als Überwinterungsstelle für die Fische. Bei den Schrägen sollte man den Winkel nicht über 40 Grad anlegen, damit der Untergrund nich nachrutsch, aber auch bei Wartungsarbeiten im Teich sollte man etwas Fuß fassen können. Wen nun die Schachtarbeiten erledigt sind, kann man zu dem netteren Teil des Teichbaus übergehen: Das Ausformen Hier werden alle Unebenheiten entfernt, wenn vorhanden mit Sand ein wenig ausgeformt. Ich musste einige alte Glasscherben und Steine auslesen, was sich sicherlich bei der Teichfolie nicht besonders angenehm machen würde. Es gibt zwar Untergrundmaterialien für den Teich, jedoch habe ich einfach ein paar alte Teppiche und Auslegwaren zum Auskleiden genommen (Raumausstatter freuen sich über die Entsorgung dieser), das ist mit Sicherheit viel preiswerter und ebnso effektiv. Die Teichfolie & das Füllen Ich selbst habe für meinen Teich eine 10 mm starke Folie genommen, welche es in den Stärken von 0,5 bis 1,2 mm im Handel gibt. Es ist sicherlich mit einer dünneren Folie preiswerter, jedoch sollte ein Wasserverlust durch durchwachsende Wurzeln oder durch "Knabbertiere" dies nicht lohnen. Der Hersteller selbst gibt 20 Jahre Garantie, was sicherlich lange genug Freude machen sollte. Für das Auslegen des Teiches mit der Folie habe ich mir einige Freunde eingeladen, da das Gewicht doch enorm ist (11 x 8 m Folie haben ca. 80 kg gewogen). Die Folie wird dann in den Teich "fallen gelassen" und man lässt ohne weiteres Auskleiden das Wasser hinein. Beim Einlassen selbst begibt man sich dann an die tiefste Stelle und fängt von dort aus an, die Folie in möglichst wenige Falten zu legen. Dabei sollte man im Füllvorgang immer recht aktiv sein, damit man keinen "Knitterteich" bekommt. Ich selbst bin mt Socken in das Wasser gegangen, damit ich nicht durch meine Zehnägel zufällig ein Loch in die Folie bohre. Wenn der Teich nun vollgelaufen ist und die Folie nach bestem Gewissen in Form gebracht ist, kann man die überstehende Folie mit in die Erde eingraben. Somit sollte der Teich vollendet sein und man kann mit der Installation einer Pumpe und dem Begrünen anfangen. Für diese Schritte empfehle ich den Spezialisten "Oase" auf seiner Seite zu besuchen und einen Katalog anzufordern. Die Produkte von diesem Hersteller gibt es in jedem Fachmarkt oder man kann es direkt bestellen. Ich hoffe Euch ein wenig geholfen zu haben und grüße Euch freundlich, Euer Macmünze ... |
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![]() Easy Fischesterben mit Tetra Aqua Easy Balanceein Testbericht von DijkBerlin2002-05-18 17:33:41 vom 18.05.2002 Empfehlung: jaUpdate: Bis heute habe ich keinerlei Rückmeldung von Tetra erhalten ! ... |
Baerle, 18.05.2002
ich hatte bis jetzt keine Probleme damit
m0gli, 27.04.2003
etwas mehr an Info waumlre schoumln gewesen, auszligerdem verstehe ich die Empfehlung nicht, wenn Du so schlechte Erfahrungen gemacht hast. Gerade noch nuumltzlich
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![]() Prachtschmerle - und Schnecken im Becken sind gegessenein Testbericht von Smissonion2002-05-07 18:47:24 vom 07.05.2002 Empfehlung: jaIch hab mein Aquariuminterieur ausgekocht, die Pflanzen in Salzwasser gebadet, alle Pflanzen ausgetauscht, und Schnecken gefangen - alles zwecklos und nicht von langer Wirksamkeit. Man sagte mir: Kauf Dir einen Kugelfisch und Deine Schnecken sind weg. Der frisst dann so viele Schnecken, bis er platzt... Tolle Vorstellung, nein danke! Nachdem ich auch noch die chemische Keule gebrauchte und meinen Fischbestand damit um 50% reduzierte (während die Schnecken hähmisch lachend an der Scheibe klebten) hatte ich genug. Ich ließ mich fachmännisch beraten und kaufte eine Prachtschmerle. Das Exemplar, das ich ergatterte, ist gerade mal wenige Zentimeter groß, hat ein spitzes Maul und sein hellbraun/beige-farbener Körper wird von breiten, senkrechten Streifen geziert. Der Fisch hält sich die meiste Zeit in Bodennähe auf, eben eine Schmerle. Es dauerte nur wenige Tage, bis in meinem kleinen Becken alle Schnecken verschwunden waren. Endlich ein freier Blick durch die Scheibe. Auch das große Becken war ruck-zuck schneckenfrei. Wirklich klasse. Ohne Chemie, ohne mühsames Sammeln, ohne Kochen. Zurück im kleinen Becken ist meine Prachtschmerle inzwischen glücklich mit einer Saugschmerle liiert. Das Bonbon an der Geschichte: Meine Silbermollies im kleinen Becken haben Nachwuchs bekommen, aber die Prachtschmerle rührt die Kleinen nicht an. Braver Fisch. Für ca. 7 € bekommt man so eine Schmerle im Fachhandel. Für einen Fisch, der gar nicht mal häßlich ist und dazu das Becken schneckenfrei hält und giftige Chemikalien oder akribisches Jagen überflüssig macht ist das ein absolut fairer Preis. Das Geld hab ich nun über - für neue Pflanzen ;-) ... |
aslex, 14.10.2002
einfach nuumltzlich
hotte07, 07.05.2002
Ich hab zwar kein Aquarium, aber wenn ich mir eins zulege, kommt so ein Fisch da rein! ganz sicher
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