Aquarium
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16 Testberichte über Aquarium

Lesen Sie Testberichte unserer Mitglieder und wie diese das Produkt im Detail bewerteten.
Nicht zu klein anfangen, 02.05.2006
Wie ich zu meinem Aquarium kam:
============================

Vor drei Jahren sind wir in unser Eigenheim gezogen, ein Jahr lang haben wir uns Gedanken gemacht, wir wir die Essecke optisch vom Wohnzimmer trennen können, so dass beide Räume nicht gedrängt, aber doch wärmer wirken. Uns schwebte dann ein Aquarium vor. Da ein großes Becken natürlich einiges kostet, wollten wir zunächst dieses Hobby mit einem kleinen Becken beginnen. Im Fressnapf fand ich ein 60 l Becken der Firma Waterhome für 49,00 Euro (diese Woche in Hamburg sogar für 29,00 Euro im Angebot). Dieses Komplett Set beinhaltete:

Ein Glasbecken,
eine passende Abdeckung mit Licht,
einen Fluval Innenfilter,
eine Heizung,
einen Käscher,
eine kleine Dose Futter und
eine kleine Fiebel zur Handhabung des Beckens.

Doch man benötigt für so ein Becken noch einiges mehr nämlich:

Kies oder Sand, empfehlen würde ich heute Sand, da kann man zum einen günstig Quarzsand aus dem Baumarkt (kein Sandkisten Sand, sondern Quarzsand), zum anderen gibt es Fische, die Sand benötigen, wie z.B. Panzerwelse, die meistens in einem Anfängerbecken ihren Platz finden, ich habe damals teuer für weiere 20 Euro meinen ersten Kies gekauft.

Pflanzen braucht das Becken ebenfalls, hier sollte man möglichst 5 unterschiedliche Pflanzen nehmen, so hatte man mich damals beraten und schon war ich die nächsten 45 Euro los. Inzwischen weiß ich, dass es Fischbörsen gibt, wo viele Aquarianer ihre Ableger günstig anbieten, aber auch über das Internet kann man sehr schöne Pflanzen finden. Für meing roßes 360 l Becken habe ich dann nur 30 Euro inkl. Versand für meine Pflanzen gezahlt und das Becken war voll mit wunderschönen Pflanzen.

Fische sollte man nicht sofort kaufen, denn das Becken sollte ersteinmal in Ruhe eingerichtet werden, und eigentlich auch einlaufen. Wir haben damals nicht wirklich so gehandhabt, da Nachbarn von uns ein gebrauchtes Aquarium gekauft hatten, und Fische unbedingt abgeben wollten, doch einen Tag stand auch da das Becken schon und wurde dann mit Bakterien angereichert. Diese Bakterien kann man kaufen und dem Wasser, oder besser dem Filter zufügen, doch es ist auch interessant, ein Becken in Ruhe enlaufen zu sehen, also einrichtigen und min. zwei Wochen einfach ohne Fische laufen lassen und dann erst nach und nach den Besatz reingeben.

Wie sind meine Erfahrungen mit dem Waterhome 60 L:
============================================

Für mich war das damals natürlich alles super spannend, den Preis fand ich vergleichsweise angemessen, dann viele größere Becken sind auch entsprechend teuere. Das Waterhome 120 l sollte knapp das Doppelte kosten, dennoch habe ich schnell bereut, das Becken nicht gleich gekauft zu haben, denn es hat an Wassermenge in das Doppelte und kann somit mehr Fischen ein zu Hause bieten.

Die Einrichtung und das Einlaufen mit dem kleinen Becken waren wirklich kinderleicht, die beiligenden Gebrauchsanleitung war sehr einfach zu verstehen, und das Becken leicht zu bedeinen. So konnte man durch eine vorne angebrachte Futterklappe einfach die Fische füttern, die Pflanzen flegen und auch den Wasserwechsel vornehmen. Ich habe täglich Wasser aus dem kleinen Becken genommen und damit meine Pflanzen im Haus gegossen, so fand ein regelmäßger Wasserwechsel von ca. 10 % statt, was den Fischen offensichtlich gut tat.

Der enthaltende Filter war leicht zu reinigen. Die Heizung habe ich so gut wie gar nicht gebraucht, denn bei uns im Haus ist immer recht warm, das angeklebt Termometer zeigte die für die enthaltenden Fische notwendige Temperatur an.

Natürlich kaufe ich mir die üblichen Anfängerfische, nämlich Gubbies. Wie man mir riet, im Verhältnis 2 Weibchen ein Männchen, von unseren Nachbarn kamen noch Platies dazu, die sie nicht mehr haben wollten. Tja, und schon kamen die ersten Erfolge, wenige Tage nach dem Kauf, die zwei Gubbieweibchen waren trächtig, das hatte man uns biem Kauf auch gesagt) schwamm der erste Nachwuchs im Becken. Die Fische vermehrten sich ohne Ende, und das Becken wurde schnell zu klein...... . Die nächste Größe musste her, ich war dann aber schon etwas schlauer und wollte ein 80 cm Becken gebraucht erwerben, ärgerte mich da aber schon massiv, nicht gleich das größere Becken gekauft zu haben. Da fand ich dann jedoch in der Avis mein jetziges 360 l, mit dem ich sehr zu frieden bin. Hier können die Fische sich nun gut vermehren und der natürliche Kreislauf finde richtig statt. Einige neue Fische überlegen, einige alte sterben inzwischen und andere werden gefressen. Das Becken ist jedoch nicht überbesetzt, so wie es sehr schnell bei dem 60 l Becken der Fall war.

Fazit:
=====

Ich kann das Becken im Grunde empfehlen, aber nicht für Anfänger, denn als Anfänger ist man stolz, wenn die Fische sich vermehren, und das ist in diesem Becken nur schwer möglich, zumindest schwer haltbar. Als Zuckbecken, wo der Nachwuchs dann regelmäßig abgefischt wird, kann ich das Becken durchaus empfehlen, aber nicht als richtiges Gesellschaftsbecken und schon gar nicht für Anfänger, denn besonders als Anfänger möchte man natürlich, dass die Fische sich vermehren. Meistens hat man dann jedoch mehrere Fisch ein einem Becken. Um z..B. Garnelen oder Gubbies zu züchten, ist dieses Becken optimal, dann sollten jedoch keine Beifische vorhanden sein.

Wir haben das Becken derzeit wieder laufen, da wir für unser großes Becken einen neuen Unterschrank gebaut haben, und die vorhandenen Fische ja wo hin mussten. Natürlich fand ich das Becken dann auch gleich wieder interessant, doch es hat mich auch an damals erinnert, dass es einfach viel zu schnell überbesetzt war. Als Anfängerbecken würde ich min. ein 80 cm Becken empfehlen, hier kann man dann unterschiedliche Fische, die jedoch zueinander passen sollten, unterbringen. Außerdem können lange nicht alle Fische in einem 60 cm Becken gehalten werden, auch dies sollte man dabei nicht vergessen.
Jakini
Testbericht von:Jakini
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Ein tolles Hobby für alle!!!, 20.04.2006
Ein Aquarium ist wirklich ein tolles und interessantes Hobby für alle, die gerne Haustiere haben wollen. Ein Aquarium nimmt nicht so viel Platz wie andere Tiere weg und man muss auch nicht mit den Fischen Gassi gehen oder so. Doch man muss sich im Klaren sein, wo man es hinstellt und das Wichtigste, ob man auch die Zeit für die Fische hat.
Die Fütterung:
Man füttert die Fische Morgens, Mittags und Abends. Also mindestens 3- mal pro Tag.
Die Pflege:
Die Pflege der Fische ist das Ein und Alles. Um so besser man die Fische pflegt, desto länger leben sie auch in dem Aquarium.
Die Einzelheiten der Pflege:
Man muss 1- mal in 2 Wochen einen Wasserwechsel durchführen. Dazu benötigt man eine Saugglocke, Wasseraufbereitungsmittel, einen Eimer oder Gißkanne und vielleicht wenn man ein Kind ist noch einen Helfer (Vater oder großen Bruder). Als erstes muss man mit der Glocke 1/4 des Wassers absaugen. (Dabei kann man mit der Glocke auch das Kot von dem Boden wegsaugen). Wenn man damit fertig ist, muss man die 1/4 Liter Wasser aus dem Wasserkrahn wieder in das Aquarium reinschütten. (Dies kann man dann mit der Gießkanne oder mit dem Eimer manchen). Dazu mischt man dann das Wasseraufbereitungsmittel. (Das ist dazu da, das die nötigen Bakterien oder Stoffe wieder in das Wasser hereinkommen). Dann macht man den Filter sauber. wenn man einen Filter mit Schwamm hat, nimmt man ihn heraus und drückt ihn ein paar mal aus. (Aber nicht so oft). Wenn Sie das getan haben, können Sie noch ein paar Pflanzen, die Sie stören abschneiden. Dann ist Ihr Aquarium schön gepflegt.
Der einzige Nachteil ist, dass das Aquarium nicht gerade billig ist. Mich hat es bestimmt schon über 150 Euro gekostet. (Wenn nicht noch mehr). Also ein Aquarium ist ein teures aber auch interessantes Hobby für jeden. Und ein Aquarium passt wirklich überall hin. Wenn sie auch mal Probleme mit Krankheiten haben, gehen sie eimfach in ein Fischgeschäft und lassen Sie sich beratten.
Pro: Es macht Spaß und die Pflege geht nicht all so schwer....
Kontra: Es ist ziemlich teuer. Aber für das Geld lohnt es sich ein Aquarium zu kaufen.
master_1993
Testbericht von:master_1993
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Ein tolles Hobby, aber nur wenn........, 09.12.2003
Egal ob man modern oder rustikal eingerichtet ist, ob man in einer kleinen Mietswohnung oder im eigenen Bungalow wohnt, ob man selten zu Hause ist oder aufgrund beruflicher und privater Termine viel unterwegs ist, ein Aquarium passt grundsätzlich in jede Wohnung.

Dabei ist von großem Vorteil, dass im Gegensatz zu Hund oder Katze ein Aquarium nur wenig Platz benötigt, das Mobiliar nicht unter den Attacken der Haustiere leiden muß und ein vielbeschäftigter Single auf diese Weise ganauso Haustiere halten kann wie eine kinderreiche Familie. Allerdings sind gewisse Mindestkenntnisse erforderlich.

Ich will hier eine kleine Entscheidungshilfe geben. Wer mit dem Gedanken spielt sich ein Aquarium zuzulegen, der muß ein paar Dinge vorab klären:

1. Habe ich einen geeigneten Platz?
2. Wie groß soll das Aquarium sein?
3. Wie hoch dürfen die Kosten für Anschaffung und den laufenden Betrieb sein?
4. Wieviel Zeit will/kann ich für das Aquarium regelmäßig aufwenden?

Am aller Wichtigsten ist den 1. Punkt zu klären:

Ein Aquarium ist in meinen Augen ein ganz besonders attraktiver Zimmerschmuck aber es kann, wenn es einmal steht und voller Wasser ist, nicht mehr bewegt werden. Der Standort sollte im Sichtfeld von der üblicherweise benutzten Sitzgelegenheit, ohne direkte Sonneneinstrahlung sein, in direkter Nähe eines Stromanschlusses und ACHTUNG!!! so dass das Eigengewicht des Aquariums weder den Bodenbelag noch die Trittschalldämmung oder gar die Deckenkonstruktion beschädigt.

Ein Aquarium mit nur 1 m Länge, 50 cm Breite und 50 cm Tiefe kann mit der kompletten dazugehörigen Ausrüstung schnell einmal 500 kg Gesamtgewicht auf die Waage bringen. Stehen dann noch 4 Leute mit meiner Statur davor, dann haben wir eine Belastung von fast 1 Tonne auf einem Quadatmeter. Ich empfehle daher vor der Entscheidung Informationen über die Deckenbeschaffenheit einzuholen. Es ist zwar unwahrscheinlich, dass die Decke durchbricht, aber wenn die Trittschalldämmung kaputtgeht, dann kann das ein sehr teures Vergügen werden. Sollte dadurch das Becken schief zu stehen kommen und undicht werden, dann gibts möglicherweise zusätzlich zum Ärger mit dem Vermieter auch noch Stress mit der darunter wohnenden Familie.

Aber keine Angst. Ich habe in einem Hochhaus im 7. Stock auf einer Ziegeldecke ein Becken mit über 2m Länge, 65 cm Breite und 60 cm Wassertiefe und einem Gesamtgewicht von deutlich über einer Tonne stehen gehabt und trotz der Bedenken der Statikerin ist 10 Jahre lang nichts passiert. Das verdanke ich einer soliden Unterkonstruktion.

Die Größe des Aquariums hat gleich auf die anderen 3 Punkte Auswirkungen, deswegen spielt sie eine große Rolle:

Natürlich braucht ein großes Becken neben mehr Platz auch einen stabileren Unterschrank, aufwändigere Beleuchtung und Filterung sowie eine stärkere Heizung. Alles in allem also auch einen größeren Geldbeutel. Dazu kommt, dass für die Einrichtung auch mehr Material, Pflanzen und Fische benötigt werden.
Meiner Meinung nach sollte ein Becken das weniger als als 160 Liter fasst (100 x40x40 cm) nicht als Zimmeraquarium aufgestellt werden, andereseits ist so ein Meterbecken auch eine gute Größe um anzufangen. Wer etwas mehr Platz hat sollte lieber auf 120cm Länge gehen.

Das hat verschieden Gründe. Zum Einen ist in einem großen Aquarium viel leichter ein biologisches Gleichgewicht herzustellen als in einem sehr kleinen, außerdem benötigen die Fische einen gewissen Schwimmraum, ohne den eine artgerechte Haltung nicht möglich ist und darüber hinaus ist natürlich die optische Wirkung davon abhängig wie sich die Größe der Sichtscheibe im Verhältnis zur Raumgröße darstellt.

Bezüglich der Kosten ist festzustellen, dass, je nach Ausführung und Qualität eim sogenanntes Meterbecken mit der entsprechenden Mindsestausstattung (Filter, Pumpe, Heizer, Beleuchtung) schon für rund 100 € in diversen Baumärkten angeboten wird. Dabei halten sich dann auch die Betriebskosten noch in Grenzen. Beleuchtung ca. 60 W, Pumpe ca. 10 W und Heizung ca. 75 W ergeben, zusammen mit einer Schaltuhr, Energiekosten, die bei etwas bewußtem Umgang mit dem Strom in den meisten Haushalten problrmlos an anderer Stelle eingspart werden könnten.

Bei erheblich gößeren Becken, so ab 500 Liter, bis hin zu den ganz großen „Wannen“ mit einem oder gar mehreren Kubikmetern Wasserinhalt, ist es sinnvoll nicht nur mit einem oder mehreren Heizstäben das Wasser auf Temperatur zu bringen, sondern mit Heizmatten oder gar durch Anschluß eines Wärmetauschers an die Raumheizung (Gas/Öl). Aber wer in solchen Dimensionen plant, der braucht sowieso professionelle Unterstützung.

Was bei den Kosten nicht vergessen werden darf ist ein stabiler Unterschrank. Moderne Aquarienbecken sind geklebt und meistens ohne Rahmen. Nur auf einem stabilen Unterschrank ist gewährleistet, dass für das schwere Aquarium eine ebene, verwindungsfreie Standfläche für ein dichtbleibendes Becken sorgt. Sollte sich ein ungeeigneter Unterschrank durch das Gewicht verziehen, dann ist die Undichtigkeit, entweder durch sich lösende Klebestellen oder durch unter Spannung brechende Gläser, vorprogrammiert - glauben Sie mir das, ich habe es erlebt.

Ach ja, der Zeitfaktor. Fische sind genügsam. Wenn sie in ausreichendem Maße mit Futter versorgt werden, dann reicht normalerweise ein monatlicher Wasserwechsel von etwa 1/3 der Gesamtwassermenge aus, allerdings nur unter der Voraussetzung, dass der Besatz mit Tieren nicht zu dicht ist. Wie schon angedeutet ist ein biologisches Gleichgewicht, als Voraussetzung für gesunde Pflanzen und Fische, in einem größeren Aquarium leichter herzustellen als in einem kleinen Becken. Das heißt, je weniger Zeit ich für dieses Hobby zu Verfügung habe, desto mehr technische Ausstattung ist nötig und desto mehr Wasser sollte Platz haben.

Es geht manchmal ganz schnell. Ein Sonderangebot gekauft, daheim ausgepackt, Wasser rein, Kies rein , Heizer angeschlossen, Pumpe eingesteckt, und schon kanns losgehen.

DENKSTE!

Die ersten Fische sollten frühestens eingesetzt werden, wenn das Wasser bereits ein Woche eingelaufen ist, d.h. wenn sich die Bakterien gebildet haben, die dafür sorgen, dass die Stoffwechselprodukte der Fische auch schnell genug abgebaut werden können. Wenn das Aquarium dann einmal läuft, dann darf nicht der häufigste Anfängerfehler (nach dem zu frühen Einsetzen der Fische) gemacht werden. Das Schlimmste was jetzt noch passieren kann ist Überfütterung. Zuviel Futter sinkt auf den Boden und verdirbt das Wasser. Die Fäulnis entzieht dem Wasser den Sauerstoff und die Fische sterben ruckzuck.

Ich empfehle dringend jedem Neuaquarianer sich zunächst – und das heißt vor der Kaufentscheidung – mit der Theorie auseinanderzusetzen, damit er in der Lage ist seinen Tieren möglichst optimale Haltungsbedingungen zur Verfügung zu stellen. Es gibt im Fachhandel Beratung, Literatur und auch die Aquarienvereine helfen gerne ihr Hobby noch weiter zu verbreiten.

Gut überlegt gehört vor allem die Auswahl der Fische. Nicht alles was schön aussieht kann auch zusammen gehalten werden. Es gibt Tiere die brauchen weiches Wasser, andere hartes, die Temperatur spielt eine große Rolle und natürlich ist es auch Tierquälerei ein einziges Exemplar von einer Schwarmfischeart zu halten. Es gibt Fische die brauchen ruhiges Wasser, andere benötigen Stömung, manche brauchen Schwimmraum, andere dichten Pflanzenbewuchs, und je nach dem, fressen sich die Insassen eines Aquariums auch gegenseitig, wenn bei der Auswahl der Fische Fehler gemacht wurden. Es gibt noch vieles zu beachten, aber das würde den Rahmen eines Berichtes hier sprengen.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Aquaristik ein wunderschönes Hobby sein kann, wenn das nötige Fachwissen vorhanden ist. Unser Aquarium hat die Kinder schon im Babysafe fasziniert und später haben Sie Verantwortung für die Pflege der Fische und Pflanzen übernommen. Dabei ein sehr ausgeprägtes Gefühl für Umwelt und die komplexen Zusammenhänge in einem biotop bekommen. Auf diese Weise hat ein Aquarium auch erzieherische Funktion.

Ein gut gepflegtes Aquarium macht weniger Arbeit als jedes andere Haustier und kann auch einmal für ein paar Tage alleine gelassen werden. Machen Sie das mal mit einem Hamster oder einem Hund. Außerdem werden Sie schnell feststellen, dass die Fische auf ihren Pfleger reagieren, man kann Fische aus der Hand füttern, züchten und beobachten. Schnell baut man eine persönliche Beziehung zu jedem einzelnen Fisch auf und freut sich wenn die Tiere mit strahlenden Farben dafür belohnen dass sie optimale Haltungsbedingungen bekommen haben.

ICH APPELLIERE DAHER AN ALLE AQUARIANER :

DENKT DARAN - AUCH BILLIGE FISCHE SIND VOLLWERTIGE LEBEWESEN, SIE HABEN EINEN ANSPRUCH AUF ARTGERECHTE HALTUNG UNABHÄNGIG VOM KAUFPREIS, GEANUSO WIE EIN SÜNDTEURES RASSEPFERD ODER EIN HUND!
Pro: bereichert das Leben, stärkt das Verantwortungsbewußtsein von Kindern, Zimmerschmuck, wenig Zeitaufwand für die Tierhaltung...
Kontra: Geht nicht ohne Lehrgeld und ohne verantwortungsbewußte Pflege
Allgäuer
Testbericht von:Allgäuer
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Aquarienfilter für gutes Wasser und gesunde Fische, 15.12.2002
Aquarien Filtersysteme!
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Eine gute, dem Aquarium angepasste Filterung ist sehr wichtig, denn bei einer Verschlechterung der Wasserqualität leidet die Gesundheit der Fische, und es kann sogar soweit kommen das sie eingehen.
Der Filter soll die giftigen Ausscheidungsprodukte der Fische abbauen und in schadlose Stoffe zurückverwandeln. In der Natur sorgen Bakterien dafür, das dieser Zyklus funktioniert.
Bakterien der Gattung Nitrosomonas wandeln zunächst Ammoniak in Nitrit um. Dieses Nitrit wird wiederum von Nitrobacter-Arten in ungiftiges Nitrat verwandelt, das dann von Pflanzen aufgenommen werden kann.
In einen Aquarium ist es notwendig diesen Prozess durch ein gute Filterung zu verbessern!

Die wichtigsten Aquarienfilter sind der Außenfilter, der Unterbodenfilter, der Rieselfilter und biologische Systeme.

Außenfilter:
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Diese Filter sind zwar nicht billig, aber ausgesprochen Wirkungsvoll. Das Wasser wird bei diesen System aus dem Aquarium heraus in einen Behälter gepumpt, der Filtermaterial wie Keramikröhrchen, Filterkohle, Filterwolle oder auch eine Kombination aus diesen Stoffen.
Im Filtermaterial leben Bakterien, die durch die Pumpe ständig mit dem lebensnotwendig frischen Wasser versorgt werden.

Unterbodenfilter:
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Diese Filter sind billig und einfach einzubauen. Man legt eine perforierte Grundplatte auf den blanken Beckenboden und bedeckt sie mit Sand oder Kies. Das Wasser wird durch den Bodengrund gepumpt und durch ein Steigrohr zurück an die Wasseroberfläche gepumpt.
Bei der Rückfluss – Unterbodenfilterung wird dagegen das Wasser in der Röhre heruntergedrückt und muß anschließend durch den Bodengrund aufsteigen.
Beide Methoden sind sehr effektiv, da das Wasser durch das Filterbett fließt und die aeroben Bakterien Ammoniak und Nitrite abbauen.

Rieselfilter
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Hier leben die Bakterien in übereinander aufgestellten Schalen. Jede hat im Boden Ablauflöcher, damit das Wasser, das aus dem Aquarium in die oberste Schale gepumpt wird, langsam durch alle Schalen rieselt bevor es zurück ins Aquarium fließt. Als Filtermaterial dienen feine Filtermatten oder Keramikröhrchen, die aber mindestens zur Hälfte der Luft ausgesetzt sein sollten, so entsteht ein Sauerstoffreicher Lebensraum für die Bakterien.

Biologische Systeme
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Für diese Art der Filterung ist ein zweites spezielles Becken nötig. Das Prinzip entspricht der anderen Filtersysteme. Das Wasser durchläuft lediglich mehrere Filterkammern mit verschiedenen Filtermaterialien nacheinander. Ein solches System wird häufig in Verbindung mit einen Rieselfilter verwendet.

Die Feinabstimmung des Filtersystems
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In einen Meerwasser Aquarium stellt sich das biologische Gleichgewicht erst nach einiger Zeit her, im Grunde gilt das auch für das Süßwasser Aquarium, denn die Bakterien müssen sich verständlicherweise erst einmal ansiedeln.
In einen neuen Aquarium wird also zunächst ein hoher Ammoniak Gehalt sein, der aber abnimmt sobald sich genügend Bakterien die Ammoniak abbauen angesiedelt haben Das gleich gilt für Nitrit, der Nitrit Gehalt geht zurück sobald genügend Nitrobacte Bakterien vorhanden sind.
Zu diesen Zeitpunkt können aber bereits Fische eingesetzt werden, da durch deren Abfallprodukte die Zahl der Bakterien langsam steigt.

Aber selbst bei einen guten Gleichgewicht ist ca. aller zehn Tage ein Wasserwechsel notwendig. Dabei können zugleich Wartungsarbeiten ausgeführt werden und Fischkot sowie tote Blätter entfernt werden.
thor-x
Testbericht von:thor-x
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Ich kaufe ein Aquarium, 18.11.2002
Wer sich sein erstes Aquarium kaufen möchte, sollte sich nicht dazu verleiten lassen, ein Aquarium zu kaufen, was kleiner als 60l. ist.
Für den Anfang ist eines mit 80l. jedoch besser.

Sparen sie nicht am falschen Ende.
Die Qualität einer Markenware ist hier auf alle Fälle besser.

Ein Aquarium muß 12 bis 14 Stunden durchgehend beleuchtet werden.
Sie brauchen also eine Neonröhre.
Am besten ist eine mit der Ziffer 41.
Die ist für Fische und Pflanzen gut geeignet.
Schaffen sie sich am besten auch gleich eine Zeit- Schaltuhr an.
Damit Sie sicher gehen daß das Licht pünktlich ein- und ausgeschaltet wird.

Heizung und Filter sind meist schon beim Kauf dabei.
Achten sie darauf das auch das erste Filtermaterial vorhanden ist.

Die Auswahl an Bodengrund ist sehr vielfältig.
Ich bin mit den verschiedenen Größen von Quarzkies ( Aquarienkies ) gut zurechtgekommen.
Sand verdichtet sich zu schnell, so das sich leicht Faulgase bilden.

Dekorationsmaterial wie Wurzeln und ( oder ) Steine sind wichtig bei Fischen die sich gerne in Höhlen zurückziehen.
Ansonsten sieht es ja auch noch gut aus.
Geeignet sind Steine aus Quarz, Granit, roter, grüner und schwarzer Schiefer sowie kalkfreies Lavagestein.
Die Wurzeln sollte man nur aus Zoo- Fachgeschäften holen.
Auch Höhlen aus Keramik und gebrantem Ton eignen sich gut.

Es gibt viele verschiedene Rückwände die von Rollen verkauft werden.

Wenn sie keinen geeigneten Schrank besitzen, wäre es sinnvoll gleich eine Kombination zu kaufen.

Noch ein paar Teile für Ihren Einkaufzettel:
°°°°°°° ;°°°°°°°°°° ;°°°°°°°°°° ;°°°°°°°°°° ;°°°°°°°°°° ;

Wasseraufbereitungsmittel ( Aqua Safe )
1 Scheibenreiniger ( Algenmagnat )
1 Schlauch für den Wasserwechsel
1 Eimer ( neu )

Und zum Schluß die Pflanzen nicht vergessen.


Viel Spaß wünscht Eure Prinzissin


Ps. Auf gar keinem Fall schon jetzt die Fische kaufen.
Die kommen viel später.
Prinzissin
Testbericht von:Prinzissin
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00
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Produktbeschreibung Aquarium

 
Allgemeine Informationen Aquarium
gelistet seit: 03.09.2003
Bewertung durch unsere Mitglieder
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