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Bewertung
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![]() Asthmaein Testbericht von gfotzibaer6662003-03-13 21:52:27 vom 13.03.2003 Empfehlung: nein1. Verkrampfung der Bronchienmuskeln, der sog. Bronchospasmus 2. Verdickung der Bronchienschleimhaut durch Entzündung oder Durchtränkung mit Flüssigkeit und 3. Verlegung oder Verstopfung der Atemwege durch Schleim Die unterschiedlichen Möglichkeiten der Asthmabehandlung sind an diesen Gegebenheiten ausgerichtet. Sogenannte Bronchospasmolytika sind Medikamente zur Lösung der Bronchienverkrampfung. Andere Medikamente wirken entzündungshemmend und bilden Ödeme der Bronchialschleimhaut zurück. Die dritte Gruppe von Medikamenten verflüssigt den zähen Schleim in den Bronchien. Die Ursachen für Asthma sind vielfältig. Sie müssen beim Patienten individuell erkannt werden, um eine zielgerichtete Behandlung anwenden zu können. Das ist oft ein schwieriger Prozess, der viel Geduld von Patient und Arzt verlangt. Allerdings gelingt dies nicht immer. Dennoch gibt es bei Asthmaerkrankungen Gemeinsamkeiten unabhängig von der individuellen Ursache beim Patienten. Dazu gehören das überempfindliche Bronchialsystem (bronchiale Hyperaktivität), das auf Reize reagiert, auf die der gesunde Mensch nicht anspricht. Bei diesen Reizen handelt es sich z.B. um Staub, chemische Schadstoffe wie Ozon, Schwefeldioxide oder Stickoxide, zudem um natürliche Reize wie körperliche Belastung oder kalte Luft. Ursachen für diese Überempfindlichkeit sind bei manchen Patienten erblich bedingt, bei anderen dagegen entwickeln sie sich erst im Laufe der Jahre. Asthma hat nach dem heutigen Stand der Wissenschaft keine psychologisch bedingten Ursachen. Tatsächlich aber reagieren viele Asthmapatienten seelisch auf die Krankheit und beeinflussen so den Krankheitsverlauf, wenn seelische Leiden wie Tod, Liebeskummer oder Ängste auftreten. Deshalb gilt, dass psychische Reize Asthma verstärken und Asthma im Gegenzug auf die Psyche des Betroffenen einwirken kann. Es gibt verschiedene Asthmaarten: Allergisches Asthma, Infektasthma, Anstrengungsasthma (bei Kindern) und chemisch irritatives Asthma. |
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![]() Asthma ....Hier ein Gerät das ein wenig Erleichterung verschafftein Testbericht von herzchen_20032004-03-31 10:27:46 vom 31.03.2004 Empfehlung: jaIch selber kamm bedingt durch meinen mittleren Sohn vor ca. 11 Jahren damit in Berührung. Zuerst ein klein wenig Vorgeschichte: Vor 11 Jahren wurde bei meinem Sohn festgestellt, daß er Lebensmittelallergieker und Asthmatiker ist. Die Symptome traten schlagartig auf. Innerhalb kürzester Zeit musste er in eine Spezialklinik die leider heute nicht mehr besteht, die sich auf Lebensmittelallergiker und Asthmatiker konnzentriert hatte (leider gibt es dies selten in kombination) Schon in dieser Klinik wurde er wegen seines Asthmas auf ein Gerät eingestellt das sich Pari Boy nennt. Auch ich wurde mit der Bedienung des Gerätes vertraut gemacht. Die Lebensmittelallergien waren...gott sei dank....nach knapp 4 Jahren, durch intensive Behandlung, fast ganz verschwunden. Leider blieb sein Asthma bis heute und muss acuhn weiterbehandelt werden. Doch dank dieses Gerätes erleichtert es uns beiden damit umzugehen. Nun zum Gerät selber Der Pari Boy wurde mir vom Arzt verschrieben und die Krankenkasse übernahm die vollen Kosten der Anschaffung( hoffe mal es ist noch immer so leider kann ich das bei den neuen Regelungen nicht mehr hundert Prozentig bestätigen) Aufbau: ! Pariboy Kompressor 1 Pari Vernebler mit Zubehör 1 Anschlussschlauch 1 Netzleitung Das Gerät gibt es in 2 Verschiedenen Ausführungen: 1. Pari LC Plus Ist ein Gerät zur effizenten Dauervernebelung Der Output wird bei kontinuierlicher Vernebelung durch den Atemzug über ein Ventilsystem gesteuert. Das sichert einen sparsamen effizienten Medikamentenverbrauch. es ist spülmaschinenenfest und auskochbar. 2. Pari Baby Ist schon ab dem ersten Lebensmonat anzuwenden. er ist auf säuglinge und Kleinkinder eingestellt. Mit einer weiten Silikonmaske (3 Größen) und dem frei drehbaren Winkelstück kann die Inhalation im Sitzen oder Liegen durchgeführt werden. auch er ist spülmaschinenfest und auskochbar. Zusätzlich sollte man einen sogenannten Peak Flow Meter haben der es einem selbst ermöglicht festzustellen wie die Lungenfunktion des Patienten ist. Auch dieser wurde mir damals vom Arzt verschrieben. Wie benutze ich den Pari Boy Die benutzung ist sehr einfach und unkompliziert. Zuerst schließt man das Gerät an das Stromnetz an. Nun wird das vom Arzt verschriebene Medikament in den Behälter eingefüllt. Nun nimmt der Patient den weißen teil in die Hand, nimmt das Mundstück in den Mund und nun wird das Gerät eingeschaltet. Man hört einen surrenden Ton und der Patient beginnt nun mit dem Mund normal ein und auszuatmen. So wird ihm das Medikament langsam zugeführt. Wenn kein Nebel mehr aus dem Mundstück kommt ist die Behandlung beendet. Bei akuten Fällen sollte die Behandlung 3 mal täglich stattfinden. Zur Vorbeugung reicht es auch 1 mal am Tag. Wie benutze ich den Pic Flow Meter Damit sichergestellt ist das der Pari Boy und das vom Arzt verschriebene Medikament den Zweck erfüllt der erwünscht ist sollte man den Peak Flow Meter zuhilfe nehmen. Das Gerät verfügt über eine Skala auf dem man immer den aktuellen Stand ablesen kann. Der Patient atmet mit dem Mund so stark er nur kann in dsas Mundstück des Peak Flow. Das sollte er dreimal hintereinander tun. Der mittelwert aus diesen dreien gibt den Wert an der zählt. Der Arzt teilt einem vorher mit wie hoch er sein müßte. Dieses Gerät dient zur Kontrolle für den Arzt und für den Patienten. Eigene Erfahrungen Nachdem ich nun schon seit 11 Jahren mit meinem Sohn diese beiden Hilfsmittel zur Bekämpfung seines Asthmas einsetze möchte ich euch meine Erfahrung mitteilen. Die Bedienung beider Geräte ist sehr einfach und leicht zu verstehen. In den ersten 2-3 Jahren musste ich meinem Sohn bei der Anwendung noch zur Seite stehen vor allem aber zur Kontrolle damit er den Pari Boy auch wirklich richtig einsetzt. Als er ca. 7 Jahre alt war begriff er wie wichtig es für ihn ist das er diese Behandlung durchführt und ab da machte er dies meist ohne große Aufsicht. Seit ca 1 jahr geht es ihm nun deutlich besser. Sicher es hat sehr lange gedauert bis diese wirkliche Besserung eintrat aber ich denke wie lange es auch immer dauert, wichtig ist das eine Besserung die deutlich zu spüren ist auftritt. Wie manche Leser vielleicht wissen beeinträchtigt Asthma die Lebensqualität enorm. Und gerade bei einem Kind ist das nochmal so schwer ihnen verständlich zu machen warum sie manche Dinge einfach nicht tun dürfen und können. Ich selber kann nur jedem der in irgendeiner Form mit Asthma zu tun hat dringend dazu raten, sich dieses Gerät verschreiben zu lassen. Es stellt eine enorme Hilfe im Umgang mit Asthma dar. Wer noch irgendwelche Fragen hat kann sich gerne an mich wenden unter der e-mail: herzchen_2003@t-online.de ----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2004-03-31 10:27:46 mit dem Titel Blutdruckmessgerät Firma LIGHT WAVE Viele Jahre hatte ich immer und immer wieder Probleme mit meinem Blutdruck. Oft war mir schwindlig ich litt dadurch bedingt an übelkeit und war immer müde. Irgendwann stellte der Arzt fest das mein Blutdruck wohl etwas zu niedrig war. Doch seltsamerweise war dies wenn ich beim Arzt war nur selten der Fall. So langsam kam es mir schon selber so vor als ob ich mir diese Beschwerden die zeitweise recht heftig auftraten nur einbildete. Irgendwann als ich in der Apotheke war und mit meinem Apotheker über das Problem sprach gab er mir den Rat zu einer einmaligen Anschaffung ....ein Blutdruckmessgerät für zuhause. Da die Anschaffungskosten nun doch nicht ganz so günstig waren überlegte ich noch ein bisschen, aber entschloss mich dann doch seinem Ratschlag zu folgen. Hier möchte ich nun über meine Erfahrungen mit diesem Gerät berichten. Das Blutdruckmessgerät ist aus dem Hause Lightwave. Der Blutdruck wird am Handgelenk an der linken Seite gemessen. Technische Daten Name und Modell: LW-888 Anzeigesystem: digitale Anzeige/LCD 6 Stellen Spannungsversorgung: 2x1,5V Alkalimangan Messbereich: 0-200 mmHg (Druck) 40-200 Pulse/Minute Genauigkeit: +/- 3 mmHg Druckerzeugung: automatische Mikropumpe Luftablass: Magnetventil Speicher: speichert die letzten 13 und den aktuellen Messwert Automatische Abschaltung: Nach ca. 1 Minute schaltet sich das Gerät automatisch ab um Energie zu sparen. Lebendauer der Batterie: ca. 250 Messungen Manschettengröße: 304x70 mm (LxB) Handgelenkumfang: 135-195 mm Gewicht: ca. 120g (mit Batterie) Das Gerät verfügt über eine CE-Kennzeichnung Bevor das Gerät zum ersten mal eigesetzt werden kann benötigt man ein wenig Zeit für die Innbetriebnahme. Zuerst setzt man die Batereien ein. Falls nach einsetzen der Batterien auf dem Display eine Anzeige mit Batteriesymbol erscheint ist es nötig neue Battereien einzusetzen da die innliegenden zu schwach sind. Dies ist besonders bei Akkus zu beachten die man hier auch sehr gut anwenden kann. Jetzt muss das Datum und die Uhrzeit eingestellt werden damit das Gerät die Daten später speichern kann. Dies wird in der beiliegenden Gebrauchsanweisung sehr gut beschrieben. Ich denke nicht das es hilfreich wäre wenn ich euch hier eine Beschreibung liefere. Nun ist nur noch zu beachten das man die Druckmanschette richtig anlegt. Man wickelt die Druckmanschette um das Handgelenk . Dabei ist zu beachten das die Anzeige immer auf der Innenseite des Armes sein muss. Die Druckmanschette muss eng anliegen, aber darf nicht abschnüren. Man sollte darauf achten das man die richtige Position einnimmt damit das Messgerät richtige Werte angeben kann. Dazu sollten man den linken Ellenbogen auf Herzhöhe auf einen Tisch oder dergleichen legen. Nun den Arm entspannen so das sie die Innenseite des Armes sehen. Das Gerät gibt 3 verschieden Werte an: 1. Druckwert während der Messung siehe oberer Wert auf dem 2. Bild 2. diastolischer Druck siehe mittlerer Wert auf dem 2. Bild 3. Pulsschlag siehe unterer Wert auf dem 2. Bild Die beiden kleineren Daten (im ganz oberenTeil des 2. Bildes) geben das datum und die Uhrzeit der Messung an. Vorteil die Daten werden automatisch gespeichert und können jederzeit abgerufen werden. Es wird nach jeder Messung angezeigt wieviel der Speicherplätze schon belegt ist. Beurteilung Ich besitze dieses Gerät nun schon seit mehreren Jahren (leider weiß ich nicht mehr genau wie lange) und es hat mir schon sehr oft geholfen wenn ich mir nicht sicher war ob beschwerden vom Blutdruck kommen oder anderweitig bedingt sind. Ich führe begleitend dazu ein Blutdruckbuch das ich regelmäßig meinem Arzt vorlege. Anhand dieser Selbstkontrolle ist es dem Arzt möglich sich immer wieder ein Bild von meinem Blutdruck zu machen und mir passende Medikamente zu verordnen. Ich weiß nicht mehr genau was dieses Gerät gekostet hat. Aber wenn jemand mit dem Blutdruck Probleme hat kann ich es ihm nur empfehlen soweit es im Handel noch erhältlich ist. ... |
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Das Mitglied ist nicht mehr auf Yopi.de aktiv. Asthmaein Testbericht von nicole107712003-11-14 07:50:06 vom 14.11.2003 Empfehlung: ja Vorteile: xx...Nachteile/Kritik: xxSymptome und Beschwerden ======================== ° Plötzliche Atemnot ° Pfeifendes, keuchendes Geräusch beim ausatmen ° Erstickungsangst ° blasse Haut, blaue Lippen ° Aushusten von zähem Schleim Medikamente =========== Der Arzt kann mit einem Gerät messen, wieviel Atemluft höchstens ausgeatmet wird. Nach diesen Werten verschreibt er die Menge der Arznei und bestimmt, wann sie eingenommen werden müssen, um den nächsten Anfall möglicherweise zu verhindern. Meine Meinung und Tips ======================= ° Man sollte ganz ruhig bleiben, sonst Verstärkt die Angst die Verkrampfung. ° Fenster öffnen, den frische Luft mindert die Atemnot ° viel trinken, am besten lauwarmen tee in häufigen kleinen Schlucken ° Den Arzt fragen nach einem Kuraufentalt, dort lernt man Atem- und Entspannungsübungen, durch therapeutische Hilfe und mit dem Kontakt zu anderen Erkrankten, die Krankheit besser zu bewältigen. Hausstaub ist der häufigste Allergieauslöser, der zu Asthma führen kann. Auf jedem Korn nisten Milben, winzige Spinnentiere.Sie krallen sich in natürliche und synthetische Textilien. Legen Sie besondere Sorgfalt auf staubfreie Sauberkeit, waschen und reinigen Sie Möbel und Kleidungsstücke häufig. Tierhaare gelten als Asthma-Ursache Nummer zwei. Haustiere, Teppiche aus Schafswolle oder Ziegenhaar, Kamelhaardecken und Roßhaarmatratzen müssen aus der Wohnung. Auch die Sporen desSchimmelpilzes gelten als wichtiges Allergen. Die Sporen wachsen auf jedem organischen Material, das feucht ist. Das sind Lebensmittel ebenso wie Holz, Fliesenfugen, Papier und Leder. Entfernen Sie Schimmel mit handelsüblichen Mitteln. Es ist sicher keine Krankheit schön, aber wenn man weiß wie man sie lindern kann, geht es einem schon besser und man kann damit leben. Meine Tochter hat Pseudokrupp, was auch sehr viel Syptome wie Asthma hat. Wenn wir schwer Luft bekommen geraten wir schon in Panik, aber wenn es dann auch noch ein Kind bekommt, bekommt nicht nur das kind Panik, sondern auch wir. Deshalb immer die Ruhe bewahren. ich hoffe, ich konnte Euch etwas helfen. ... |
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![]() Asthma? Mann kann etwas ändern!ein Testbericht von Basbecker2003-04-16 19:07:56 vom 16.04.2003 Empfehlung: neinich möchte Euch heute mit einem Thema vertraut machen, dass nicht jeder kennt. Ich widme diesen Bericht hauptsächlich jenen unter uns, die es haben. Ich möchte damit erreichen, dass die Lebensqualität für diese Leute verbessert wird. Aber mein Ziel ist auch, dass sich jeder damit auseinandersetzt und damit auch umgehen kann. Es betrifft also auch Menschen, die es nicht haben. Die Rede ist von Asthma. Wenn jetzt der eine oder andere diesen Bericht nicht weiterließt, könnten ihm vielleicht ein paar wichtige Hinweise entgehen. Für einen Asthmatiker ist es sehr wichtig, dass die Menschen um ihn herum mit dieser Krankheit umgehen können. Seit 10 Jahren habe ich jetzt Asthma. Begonnen hat meine Erkrankung eigentlich schon viel früher. Etwa ab dem 16 Lebensjahr hatte ich beim Sport, bei starker Anstrengung, Luftprobleme. Mir blieb förmlich die Luft weg. Da diese Beschwerden immer wieder auftraten ging ich zum Arzt. Der hat mich dann untersucht und meinte nur, es wäre Magnesium-mangel. Verschrieb mir dann Magnesiumtabletten und die Sache war für ihn erledigt. Fast 2 Jahre lang wurde ich vom Arzt nun mit dem Magnesium gegen die Atemnot behandelt. Für mich hatte das keinen Erfolg. Ich hatte bei starker Anstrengung immer noch Atemnot. Dann kam der Winter in dem ich 18 wurde. Angefangen hat es mit einer Erkältung. Da habe ich mir noch nichts bei gedacht. Nach 3 Tagen ging es so weit, dass ich kaum noch Luft bekam. Als dann noch hohes Fieber dazu kam bin ich zum Arzt gegangen. Der meinte nur, es wäre eine schlimme Bronchitis. Sprach und schon bekam ich eine Großpackung Antibiotika. Nach einer Woche hat sich mein Gesundheitszustand nicht verbessert. Ich wieder hin zum Arzt. Mittlerweile war der mit seinem Latein auch am Ende und überwies mich zu einem Lungenspezialisten. Was dann kam hat mich total geschockt. Beidseitige Lungenentzündung, weil ich Asthma hatte, dass nicht behandelt wurde. Die Lungen waren schon so geschwächt, dass ich es nicht mehr lange gemacht hätte. Super, da geht man immer zum Arzt und kriegst zu hören Magnesium-mangel. Soviel zum erkennen dieser Krankheit. Das kann wirklich nur ein Spezialist. Wenn Ihr also unerklärbare Atemnot habt, lasst Euch gleich von einem Fachmann untersuchen. Dadurch erspart Ihr Euch viel Leid. Erst mal will ich das Wort Asthma mal näher erläutern. Das Wort kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Keuchen“. Asthma ist also eine keuchende Atmung, die auf einer plötzlich auftretenden oder ständig vorhandenen Verengung der Bronchien, besonders der ganz kleinen Bronchiolen, beruht. Wie ist der Krankheitsvorgang? Das kann man wie folgt erklären. Bei einem Asthmaanfall verkrampfen sich die Muskeln der Bronchien. Die Schleimhaut schwillt an und es bildet sich ein zäher Schleim. Das führt dann zu einer Verendung der Bronchien. Dieses wiederum macht sich besonders bei der Ausatmung bemerkbar. Die verengten Bronchien verursachen bei der Ausatmung ein pfeifendes Geräusch. In so einem Moment ringt man nach Lugt und versucht durch kräftiges Ausatmen die Luft schneller loszuwerden. Man kann sagen, dass beim Asthma die Atemwege auf einen Reiz mit einer akuten Verengung reagieren. Der zähe Schleim verursacht zusätzlich noch eine extreme Atembehinderung. Mit den ganzen Fachausdrücken wie das alles zusammen hängt möchte ich Euch verschonen. Wenn Ihr das wissen wollt, kann man dass ja überall nachlesen. Dieser Vorgang wird durch verschiedene Faktoren ausgelöst. Solche Auslöser können sein: Pollen, Hausstaubmilben, Schimmelpilze, Tierhaare, Nahrungsmittel, Vieren, Bakterien, Tabakrauch, Sprays, Koch- und Bratendünste, Kalte Luft, starke Düfte usw. Eine ursächliche Behandlung des Asthmas ist leider nur beim allergischen Asthma möglich. Man kann eine Hyposensibiliesierung machen. Dabei bekommt man in regelmäßigen Abstände die Stoffe gespritzt, gegen die man allergisch ist. Eine gute Sache. Schlechter sieht es schon aus, wenn man wie ich nicht nur allergisch ist. Man kann sich ja schlecht gegen Tabakgeruch oder ähnliches spritzen lassen. Bei Anstrengung sieht man dann auch schlecht aus. Für solche Leute gibt es dann eine ganze Reihe Medikamente. Ich habe mittlerweile schon so viel ausprobiert. Von Cortison als Spray, Tablette, Inhalation bis zu allen Medikamenten. Es gibt bestimmt nichts, was ich nicht ausprobiert habe. Teilweise hatte ich Besserung, was aber nicht sehr lange angehalten hat. Ich musste meine Lebensqualität ganz schön einschränken. Viele Sachen konnte ich nicht mehr machen. Als ich mich vor 15 Monaten von meinem Mann getrennt habe, weil es nicht mehr ging, war ich gesundheitlich am Ende. Das Asthma war nun so schlimm, dass ich fast nur noch zu Hause saß, weil ich keine Luft mehr bekam. Mein Hausarzt wusste auch keinen Rat mehr. Wir haben daraufhin eine Kur beantragt. Diese habe ich auch bald bekommen. Mein Arzt hat einen Bericht geschrieben, denn ich dann mitgenommen habe und in der Kurklinik abgegeben habe. Da standen meine letzten Gesundheitsdaten drin. Aufgrund dieses Briefes wurden mir gleich einige von meinen Asthmamedikamenten gestrichen. Es hieß, ich habe nur ein leichtes Asthma und brauche die nicht. Es dauerte nicht lange und ich bekam meinen ersten Asthmaanfall dort. Nun kamen die Ärzte in der Klinik ins rotieren und untersuchten mich doch gründlicher. Zusätzlich bekam ich einen eigenen Sportlehrer, der mit mir die Belastungssachen übte. Durch das enge Zusammenarbeiten der Ärzte und dem Sportlehrer kamen sie nun endlich dahinter was mit meiner Atmung los ist. Das Asthma war doch schlimmer als die Ärzte es sonst festgestellt hatten. Der Grund ist folgender: Wenn man beim Facharzt die Untersuchungen macht, sind es nur die Werte von diesem Augenblick mit dieser Luft. In der Klinik haben sie gemerkt, wie die Belastung doch auch zu berücksichtigen ist. Ich bekam eine total andere Medikamenten Zusammensetzung. Zusätzlich sogar noch ein Notfallmedikament. Morgens und Abend nehme ich jetzt nur noch 1 x Viani (das ist ein Cortison-Pulverinhalt), 1 x 1 Tbl. Bronchoretard 350, wenn die Pollen sind nehme ich noch zusätzlich 1 x 2 Hübe Allergospasmin. Für den Notfall bekomme ich jetzt Sultanol. Ich komme mit diesen Medikamenten sehr gut zu Recht. Meine Lebensqualität ist fast wie bei einem gesunden Menschen geworden. Man kann diese Sachen auch sehr gut Unterwegs einnehmen, so dass man auch gut verreisen kann. Falls es doch mal so schlimm ist, dass ich nicht durch komme, habe ich ein Super Notfallmedikament. So kann ich auch wieder Sachen machen, die ich vorher nicht mehr konnte. Ich kann z.B. wieder in Discos gehen, besser Sport treiben und noch viele andere Sachen. Falls mein Notfallspray nicht mehr ausreicht habe ich eine Ampulle Theophyllin zum trinken und eine Cortison-Tablette. Nach 10 – 15 Minuten bin ich dann wieder fit. Meistens hilft mir meine beste Freundin, wenn ich einen Asthmaanfall habe. Sie hilft mir dann meine Medikamente zu nehmen und sorgt dafür, dass ich Ruhe habe. Das ist das Beste, was man für einen Asthmatiker in so einem Augenblick tun kann. Jeder kann das, wenn man nur will. Mein Fazit: Wenn jemand an Asthma erkrankt ist, dann darf er sich nicht einfach mit dem Zufrieden geben, was er gerade an Medikamenten bekommt. Heute gibt es Mittel, dass man sich wirklich fast wie ein gesunder Mensch verhalten kann. Gebt nicht auf und sucht weiter nach Ärzten, die Euch helfen können. Steht zu Eurer Krankheit und sagt es Euren Freunden. Erklärt ihnen, wie sie Euch am Besten helfen können. Zeigt Ihnen, dass sie keine Angst haben müssen, wenn sie mit Euch etwas unternehmen. Erklärt ihnen, wie Krankheit sich äußert, damit auch sie damit umgehen können und keine Angst um Euch haben müssen. Ich weiß, es ist ein langer Weg. Scheut Euch nicht ihn zu gehen, Ihr werdet es nicht bereuen. Ich bin sehr froh, dass ich mittlerweile so gut darüber reden kann. Es wird vieles einfacher, wenn man sich nicht mehr versteckt. An alle die meinen Bericht gelesen haben und kein Asthma haben möchte ich folgenden sagen: Ihr könnt viel tun. Macht es einfach. Geht auf die Menschen zu, von denen Ihr wisst, dass sie Asthma haben. Seit einfach da, ohne viele Worte. Das bringt mehr als andere. Für Eure Aufmerksamkeit bedanke ich mich und hoffe sehr, dass ich mit diesem Beitrag einen Überblick über diese Krankheit verschaffen konnte. Eure Yvonne ... |
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![]() Asthma adeein Testbericht von rsdcberlin2002-07-17 12:59:06 vom 17.07.2002 Empfehlung: jadieser Bericht ist ein Erfahrungsbericht. Ich hatte über 20 Jahre mit Asthma zu kämpfen. Doch ob sie es nun glauben oder nicht, mein Asthma bin ich los. Hier nun die ganze Geschichte.(Habe nich gerade selbst von meiner Schweigepflicht entbunden) Also mit 12 Jahren, für mich als kleiner Fips unverständlich, hatte ich immer Atemnot im Bett. Setzte ich mich hin, dann ging es nach einer Zeit wieder. Einmal wurde es so schlimm, da ist Mama mit mir ins Krankenhaus. Ich war nämlich schon blau angelaufen. Ich wurde gründlichst untersucht und man hat eine Allergie gegen Hühnerfedern festgestellt. Also nur noch Kunstfasern als Bettdecke und Kissen und das wars. 12 Jahre hatte ich anschließend Ruhe vor Asthma, dann kams mit Macht. ich hatte inzwischen eine eigene Wohnung mit Ofenheizung. Wieder Atemnot, auch am Tage. Ich ließ alle möglichen Allergietests über mich ergehen. Die Liste der Sachen, gegen die ich nicht allergisch bin, ist glaube ich kürzer. Also spar ich mir das Aufzählen. Eine Desensibilisierung wurde dann mit mir gemacht. Das mal kurz erklärt. Dem Patienten werden einige abgeschwächte Allergene eingespritzt. Etwa 2 Jahre lang, jede Woche einmal. Dadurch „gewöhnt“ sich der Körper an das Allergen und bildet keine Antikörper mehr. Das funktioniert auch bei anderen Allergien, z.B. mit Hausausschlag. Die HEILUNGSRATE soll bei etwa 50-80 % liegen. Ich hatte natürlich Pech. Konnte die Desensibilisierung nicht bis zum Ende durchführen. Mein Asthma wurde zusehends schlimmer. Also Abbruch und jahrelang Asthmaspray genommen. Zum Glück hatte ich einen Arzt, der mir keins mit Cortison verschrieb. Cortison hat nämlich häßliche Nebenwirkungen, im Wahrsten Sinne des Wortes. Der Körper schwemmt auf. Mein Spray heisst SULTANOL und ich benutzte es seit 1978, also 23 Jahre lang! Ich hatte nie Nebenwirkungen. Weder Müdigkeit, noch Herzflattern, noch irgendwas. Es war das einzige Medikament, das ich zu mir nahm. Ich brauchte das Spray unterschiedlich oft. Mal 2 mal am Tag, manchmal 3 Tage gar nicht. Das Schöne an dem Spray, es wirkte in kürzester Zeit. Es machte auch nicht süchtig. Man kann das Spray aber nicht kaufen, es muß ärzlich verordnet werden. Nach meinem Umzug vor zwei Jahren in eine zentralbeheizte Wohnung, verschwand das Asthma schlagartig. Nur wenn ich mal furchtbar rennen musste, weil vielleicht der Bus schon wartete, dann brauchte ich anschliessend einen grossen Hub. Also zur Sicherheit hatte ich das Spray immer mit. Zwischenzeitlich habe ich aber auch mein Leben völlig umgestellt. Bin bei Wind und Wetter im Freien spazieren. meist im Berliner Grunewald, oder mit meiner Hündin im Stadtpark gassi. Zudem habe ich als Hobby Angeln. Es gibt keine bessere, klarere Luft, als am Angelsee. Dann habe ich wieder angefangen zu Joggen. Früher wäre das undenkbar gewesen. Inzwischen spurte ich zum Bus, brauche aber anschliessend kein Spray mehr. Früher geriet ich in Panik, wenn ich das Spray mal vergessen hatte. Jetzt habe ich es schon monatelang nicht mehr gebraucht. Wichtige Anmerkung: Das Spray linderte die Beschwerden, es heilte nicht. Fazit Ich wünsche allen, die auch unter Asthma leiden, dass sich euer Zustand genauso bessert. Was ich aus alledem gelernt habe? Also ausschlaggebend für meine Besserung war der Wohnungswechsel. Ohne jeden Zweifel. Dann habe ich zum Glück mein Spray nicht schon aus Gewohnheit genommen. Dadurch war ich in der Lage, das Spray ganz abzusetzen. Ich benutzte es wirklich nur in Notfällen. Erst habe ich versucht, ohne Spray, durch ruhiges Atmen, der Situation Herr zu werden. Nur wenn mir das nicht gelang, benutzte ich es. Durch meine vielen Freizeitaktivitäten habe ich meine Lunge wieder im Griff und meine Lunge nicht mich ;-) Euer rsdcberlin ... |
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