Atari TD Overdrive
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 PS2 Spiel
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Bewertung: Kundenbewertung 4,00 / 5,00 (4.0 von 5)

Atari TD Overdrive Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

sinfortuna

Illegale Straßenrennen

ein Testbericht von 2006-11-06 20:06:31 vom 06.11.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Blitzsaubere und schnelle Grafik, die (fast) nie ins Stocken kommt, gute Soundkulisse, präzise Steuerung, spannender und abwechslungsreicher Karrieremodus, Spielumfang, nicht so chaotisch und auf Glück und Zufall aufgebaut wie ursprünglich befürchtet...
Nachteile/Kritik: Alles irgendwie schon einmal da gewesen, etwas mehr Kurse in anderen Metropolen wären noch wünschenswert gewesen
Ja aber natürlich gibt es Rennspiele speziell für die Sony Playstation 2 wie Sand am Meer. Selbstverständlich muss ein Titel aus diesem Genre schon etwas Besonderes bieten können, um sich aus der breiten Masse an bereits verfügbaren Games wohltuend hervorheben zu können. Völlig klar ist somit, dass im Fall von „Test Drive Overdrive“ für die PS2 eine weit überdurchschnittliche Qualität vorhanden sein muss, damit dieser Titel überhaupt nennenswerte Beachtung wird finden können, gar keine Frage. Richtig ist jedenfalls, dass wir es mit dem siebten Teil der Test-Drive-Serie zu tun haben, welche insbesondere durch ihre zahlreichen Teile für die gute alte Playstation auf sich aufmerksam machte, die ein oder andere Version aber alles andere als berauschend daherkam. Diese von Infogrames im Jahr 2002 auf den Markt gebrachte PS2-Fassung kann schließlich in der Tat überzeugen, wobei die Stärken nach und nach immer deutlicher werden: gelungene Präsentation, netter Multiplayermodus und ein insgesamt sehr ansprechender Spielumfang sorgen für ein mindestens wochenlanges, wenn nicht sogar monatelanges Rennspielvergnügen. Jedenfalls feiert die Test-Drive-Reihe mit „Test Drive Overdrive“ ihre Premiere auf der Sony Playstation 2, als geglückt kann dieses Debüt zweifelsohne bezeichnet werden.


Ein Blick auf die vorhandenen Spielmodi offenbart uns eine angenehm große Auswahl, wenn auch nichts wirklich neu ist: das Einzelrennen lässt uns zunächst einfach einmal aufs Geratewohl heraus die ersten Runden drehen, um somit etwas mehr Sicherheit im Umgang mit den verfügbaren Autos auf den anwählbaren Strecken zu bekommen. Im Zeittraining stellen wir (hoffentlich) früher oder später eine Rekordzeit nach der anderen auf und toben uns schließlich zu zweit in rasanten Splitscreen-Duellen (auf einem geteilten Bildschirm) aus und zeigen dem Gegenüber aus Fleisch und Blut, was wir tatsächlich „auf der Pfanne haben“. Kernpunkt dieses Raserspiels ist aber zweifelsohne der Karrieremodus, welcher für die nötige (und auch dringend benötigte) Langzeitmotivation sorgen soll. Diese ist dann auch tatsächlich sehr umfangreich ausgefallen, was unter anderem daran liegt, dass es unzählige Boni zu erspielen gilt, typischerweise Zusatzstrecken und Extrawagen, versteht sich. Ähnlich unterschiedlich wie die aufgemotzten Fahrzeuge, in denen wir im Laufe der Zeit Platz nehmen dürfen (u.a. Ford Mustang, Toyota MR2, Nissan Skyline und „natürlich“ die gute alte Dodge Viper) sind die Rennstrecken ausgefallen, die wir sowohl tagsüber am helllichten Tag, in der Morgen- und Abenddämmerung als auch mitten in der Nacht befahren dürfen. Locker an die vierzig Rennen in den vier Großstädten London, San Francisco (wie immer), Tokio oder auch am malerischen Küstengebiet von Monaco sind zu absolvieren.


Kernpunkt ist hier bei „Testdrive Overdrive“ das Veranstalten illegaler Straßenrennen, die von finanzkräftigen Geldgebern gesponsort werden. Abgesehen von den brisanten Duellen auf glühend heißem Asphalt schlüpfen wir unter anderem in die Rolle eines Hüters von Recht und Ordnung, verfolgen die ambitionierten Raser und somit auch Gesetzesbrecher und sind besonders scharf darauf, diese sehr unsanft zum Anhalten zu zwingen. Andererseits sind wir auch als Shooting Star im illegalen Renngeschäft unterwegs und lassen uns Aufträge für (später lukrative) Rennen vermitteln. Grundsätzlich gilt bei sämtlichen Rennen, dass wir auf den normalen Straßenverkehr inklusive Fußgänger besonders Acht geben müssen. Dies natürlich nicht nur aus ethisch-moralischen Gründen, sondern vielmehr deswegen, um nicht wertvolle Zeit durch eintretende Kollisionen zu verlieren. Ganz klar positiv – im Gegensatz zum berühmten Chaos-Rennspiel „Burnout“ – ist die Tatsache zu bewerten, dass Unfälle en masse hier nicht passieren. Waren bei der Konkurrenz viele Crashs unvermeidbar und generell viel Glück und Zufall mit im Spiel, so lassen sich hier bei „Test Drive Overdrive“ die meisten Unfälle - wenn nicht sogar alle – durch Geschick vermeiden. Dies muss ganz eindeutig hervorgehoben werden und spricht für ein deutlich anspruchsvolleres Gameplay, ohne dass dabei der Actiongehalt auf der Strecke bleiben müsste.


Zumeist tragt Ihr Hochgeschwindigkeitsrennen in einem 6er-Starterfeld an, somit gegen fünf CPU-Fahrzeuge. Entweder sind Teilabschnitte einer der genannten großen Stadtkurse zu bewältigen oder Ihr dreht auf einem Rundkurs mehr oder weniger brav Eure Runden. Speziell die Kurse von Tokio und natürlich auch Monaco dürften viele von Euch im Hinblick auf die Streckenführung bekannt vorkommen, zumindest den Rennspielfans unter uns ganz sicher. Für Abwechslung sollen dabei der normale Gegenverkehr und auch Fußgänger sorgen, böse Unfälle kosten Euch dabei „nur“ wertvolle Zeit, vor der Polizei solltet Ihr aber besonders auf der Hut sein, denn im schlechtesten Fall kommt es zu einer Verhaftung, was das vorzeitige Ende Eurer (eigentlich doch so) vielversprechenden Karriere als illegaler Rennfahrer unweigerlich nach sich zieht. Damit es nicht allzu schnell langweilig wird, gibt es zwischendurch auch die in oder andere „etwas“ andere Aufgabe eines Geldgebers, so zum Beispiel in Form von Reaktionstests beim Dragster-Rennen per Handschaltung (ein punktgenaues Timing beim Hochschalten ist hier der Schlüssel zum Erfolg) oder Einzelduellen, in denen wir – bei satter Geldprämie, versteht sich – ein One-on-One-Duell austragen dürfen. Weitere nicht uninteressante Nebenaufgaben erwarten uns zudem, auf die ich jetzt aber (nicht auch noch) eingehen möchte. Das Tempo ist jedenfalls hoch, ebenso der Spannungsgehalt und auch das Maß an Abwechslung lässt nichts zu wünschen übrig. Natürlich hätten es von mir aus noch etliche weitere Kurse in berühmten Metropolen sein dürfen, doch grundsätzlich ist es schon okay, was sich uns an unterschiedlichen zu bewältigenden Rennen bietet.


Die Präsentation von „Test Drive Overdrive“ sichert dieses Game für die PS2 einen weiteren Pluspunkt, ist sie doch sowohl im Hinblick auf Grafik als auch Soundkulisse überdurchschnittlich gut. Überragendes wird uns zwar nicht geboten, jedoch gefallen die gut modellierten Autos, die Spiegelungen im Lack, die detaillierte Spielumgebung bzw. Hintergründe und speziell die Fahrten bei Dämmerung und mitten in der Nacht, nicht zu vergessen der integrierte 60-Hz-Modus, welcher netterweise dieses Rennspiel verpasst wurde. Insofern hebt sich dieser Teil der Test-Drive-Serie für die PS2 sehr wohltuend von so manch einem Vorgängerteil ab und erweist sich für eine „Next-Gen-Spielkonsole“ als absolut würdig. Ins Stocken kommt die Grafik trotz des hohen Tempos und hohen Aufkommens an Autos so gut wie nie, lediglich bei den Nachtfahrten ist mir der ein oder andere kleine „Ruckel-Anfall“ in Erinnerung geblieben. Der insgesamt guten Optik steht die Soundkulisse praktisch in nichts nach, wenn diese auch speziell im Hinblick auf den Soundtrack nicht ganz so wichtig ist. Mehr Bedeutung haben für mich authentisch klingende Soundeffekte bzw. die Außengeräusche, welche die entsprechende Atmosphäre während des Rennens gut vermitteln sollen, die Rechnung geht im vorliegenden Fall jedenfalls auf. Insofern stimmt bei diesem Rennspiel eigentlich alles, ohne dass jedoch jetzt der ultimative Funken der Begeisterung oder eine große Euphorie breit machen würde, was möglicherweise aber auch daran liegt, dass speziell PS2-Besitzer bereits in der nahen Vergangenheit mit schon so manch einem hochkarätigem Game aus dem Rennspiel-Genre verwöhnt wurden. Dies in Verbindung mit einer präzisen Steuerung, guten Kameraführung, einem abwechslungsreichen Gameplay und dem angenehm großen Spielumfang sorgt für ausreichend Motivation, um als blitzsauberer PS2-Titel durchgehen zu können. Meine Spielspaßwertung beträgt in diesem Fall glatte 80%.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Bedienung:Bedienung von Atari TD Overdrive  PS2 Spiel: 4,0 gut
Grafik:Grafik von Atari TD Overdrive  PS2 Spiel: 4,0 gut
Sound:Sound von Atari TD Overdrive  PS2 Spiel: 4,0 gut
Mulitplayer:Mulitplayer von Atari TD Overdrive  PS2 Spiel: 4,0 gut
Schwierigkeitsgrad:Einsteiger
Suchtfaktor:Suchtfaktor von Atari TD Overdrive  PS2 Spiel: 4,0 hoch
Wird langweilig:Wird langweilig von Atari TD Overdrive  PS2 Spiel: 4,0 nach wenigen Monaten
Geeignet für Spieler ab:Geeignet für Spieler ab von Atari TD Overdrive  PS2 Spiel: 5,0 6 Jahre
Haben Sie das Spiel gespielt?:ja
Spielanleitung:Spielanleitung von Atari TD Overdrive  PS2 Spiel: 4,0 gut
1-1 von 1  PS2 Spiele
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Produktbeschreibung Atari TD Overdrive

Technische Daten und Produkteigenschaften
Playstation 2 Spiel D

Allgemeine Informationen Atari TD Overdrive
gelistet seit: 21.06.2004
Hersteller: Hersteller: AtariAtari
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Produktbewertung: Kundenbewertung 4,00 / 5,00
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