Platz 72 in der Kategorie "Autos". 1994 löste die Baureihe A6 den bis dato gebauten Audi 100 als Modell der oberen Mittelklasse in Audi's Produktpalette ab. Seine Entwicklung hat bis heute ...mehr
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Top Webtipps
Amazon.de
Niedrige Preise, Riesen-Auswahl und kostenlose Lieferung ab nur 20 EUR
Audi A6 Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Chiptuning beim A6 Avant 2,5 TDI
ein Testbericht von partypapst2003-05-14 16:13:38vom 14.05.2003Empfehlung: ja
Vorteile: Leistungsschub bei niedrigen Drehzahlen, weniger Spritverbrauch bei vorsichtiger Fahrt...Nachteile/Kritik: mehr Spritverbrauch bei Gasfuß
Das Thema Chiptuning liegt heutzutage in aller Munde und über die Effektivität einer veränderten Software am Auto lässt sich sicherlich streiten.
Doch ich möchte hier keine Grundsatzdiskussion entfachen sondern einfach nur über mein eigenes Auto berichten!
Ich fahre den A6 Avant 2,5 TDI Baujahr '96. Wie ihr sicherlich wisst, ist das das alte A6 Modell und hat noch 115 PS. Das Problem bei diesem Auto ist der untere Drehzahlbereich. Bei Überholmanövern reichte es oft nicht nur einen Gang herunter zu schalten, sondern gleich zwei, damit die 1,6 Tonnen mit Schub voran kamen.
Nun dachte ich mir, versuchen wir es mal mit Chiptuning. Ein Kollege konnte mir dann auch den passenden selbstprogrammierten Chip einbauen und siehe da, ein völlig neues Fahrgefühl!
Der Test auf dem Leistungsstand zeigte sage und schreibe 153 PS an!
Kein schlechtes Ergebnis würde ich mal sagen. Nun habe ich den Chip bereits über ein Jahr lang eingebaut und kann nun sagen, es hat sich gelohnt.
Im unteren Tourenbereich ist der Wagen dazu noch bedeutsam sparsamer geworden! Vor dem Tuning hat er bei vorsichtigem Fahren im Schnitt 6,7 Liter gezogen. Nun schaff ich das sogar mit 6,4 Litern.
Nachteil ist allerdings die schnelle Fahrt auf der Autobahn. Vor dem Tuning begnügte sich der A6 mit ledichlich 7,5 Litern bei voller Ausreitzung. Nach dem Tuning schluckt er satte 8 Liter. Dafür hat man die 200 km/h aber auch ohne Probleme schnell überschritten!
Auf einer kleinen Teststrecke (Landstraße) erreichte ich ohne Chip eine Maximalgeschwindigkeit von 150 km/h dank dem Chip schaffe ich das nun locker auf 180!!!
Probleme hatte ich seit dem Umbau noch keine. Ölverbrauch normal und Verschleißteile nicht überansprucht!
Ein solcher Chip kostet je nach Angebot zwischen 300 und 500 Euro inclusive Einbau.
Ihr solltet nicht einfach einen Chip im Internet bestellen, weil es bei dem Chip eine Menge zu beachten gibt.
Wenn ihr allerdings genügend Erfahrung mit der Motorsteuerung habt, könnt ihr euch auch selbst ran wagen. Der Einbau ist nämlich kinderleicht, wenn man den richtigen Chip hat!
Garantie ist immer eine schwammige Sache bei Motortuning. Da sollte man dann mit der Werkstatt oder dem Vertreiber des Chips drüber sprechen. Kann ich keine Angaben zu machen, da ich wohl keine Garantie habe.... :-(
Mit dem leicht getunten Motor ab zum Tüv und eintragen lassen. Denn wenn man ohne Eintrag erwischt wird, kann das ziemlich teuer werden.
Auch kommt die Versicherung nicht für Unfallschäden auf, wenn man ohne Eintragung in einen Verkehrsunfall gerät!
chrisaitsh81, 23.01.2006
Ich bin selbst am überlegen, ob ich mein Fahrzeug mit ein chip nachrüsten lassen soll, da der 2,5 Tdi 5 Zylinder manchmal etwas schwach auf der Brust ist. Dieser Bericht war eine weitere Bestätigung dieen Schritt zu wagen
ein Testbericht von luna12132008-03-18 09:31:28vom 18.03.2008Empfehlung: ja
Vorteile: Leistungsstarker Motor, ruhiges Fahrverhalten...Nachteile/Kritik: Spritverbrauch
.•:*¨ ¨*:•..•:*¨ ¨*:•. .•:*¨ ¨*:•..•:*¨ ¨*:•.
Liebe Leser und Bewerter,
ich möchte hier heute mal Abschied nehmen......
und zwar musste ich heute meinen geliebten "Tiger" nach gemeinsamen 4 Jahren leider abgeben!
Wir haben vor 4 Jahren als siech unser Nachwuchs angekündigte dieses Tolle Auto zugelegt, ich war am Anfang sehr skeptisch, ob ich denn mit so einem großen Auto klarkommen würde, denn ich war beim ersten Anblick sehr überwältigt. Wir haben vorher eine kleinen alten 2er Golf gefahren, und uns diesen Wunsch endlich erfüllt!
Wir haben ihn als Gebrauchtwagen aus erster Hand gekauft. Er hatte als 7 Jahre altes Auto noch 9750,-€ gekostet. Das war ein stolzer Preis für unser Budget, doch wir haben es geschafft ihn innerhalb eines Jahres abzubezahlen.
Was kann ich euch über meinen Geliebten Schatz erzählen:
Als erstes möchte ich seine Zuverlässigkeit ansprechen, wir hatten mit ihm keinerlei Probleme irgendwelcher Art, er ist immer angesprungen, egal ob kalt war oder nicht!
Er läuft dank seiner 6 Zylinder sehr ruhig und gediegen. Man bekommt leicht nicht mehr die Geschwindigkeit mit, wenn man so gemächlich vor sich hingleitet. Da sind dann plötzlich 120 auf dem Tacho, obwohl man das Gefühl hat vielleicht gerade 80 zu fahren!!!
So auch bei meiner ersten Fahrt mit ihm! Ich hatte dauernd das Gefühl ich würde zu langsam fahren, da man den Motor in der Fahrgastzelle gar nicht mehr mitbekommt! Es ist wirklich ein sehr entspanntes fahren. Unser Schätzchen hatte dann zusätzlich noch das Sportpaket, und somit hatte er eine extrem gute Straßenlage.
Beim Beschleunigen konnte man die 150 Pferdchen richtig spüren, er sing ab wie „Schmied´s Katze“ wenn man das mal so beschrieben darf!
Doch zu Rasen ist dieses Auto eigentlich nicht gedacht! Doch man hat eben immer Reserven in der Hinterhand wenn man mal überholen möchte.
Wir haben sehr viel mit ihm Unternommen, und er hat alles mit Leichtigkeit mitgemacht! Zum Beispiel hatten wir unterwegs beim Rasten einen beheizten Wickeltisch, denn wir hatten die kleinen bei unseren Pausen ganz einfach auf einer Decke auf der Motorhaube „untergebracht“ Das nahm das Blech nicht im geringsten übel, auch wenn meine kleinen schon ein beträchtliches Gewicht auf die Waage brachten.
Viele schöne Bilder bleiben davon noch als Erinnerung von unseren Tiger bei uns zurück!
Auch das ganze Gepäck, das man für einen 14 tägigen Urlaub benötigt ging gut im Auto unter. Zusätzlich hatten wir noch eine Dachbox geliehen, denn wir hatten wirklich sehr viel zum mitnehmen! Von der Dachbox haben wir nicht mitbekommen, der Tiger schurrte geradezu vor sich hin.
Auch die Hitze in Kroatien hat ihm nicht zugesetzt.
An Verschleiß konnten wir in diesen 4 Jahren lediglich neue Bremsbeläge und einen Auspuff- Endtopf vorweisen, sonst wurde nichts mehr benötigt!
Nur der Durst des Tigers schlug etwas negativ zu Buche. Bei meinen Fahrten zuhause (Kurzstrecken) brauchte er 14 Liter! Auf Langstrecken nahm er „nur“ 10 Liter. Das ist bei den momentanen Spritpreisen wirklich sehr Heftig, und man braucht sich ja auch keine Hoffnungen machen, das sich das noch bessern würde!
Dies ist einer der Gründe, weshalb wir und ein anderes Auto zulegen.
Ich hatte beim Fahren und auch beim
Parken trotz seiner enormen Größe nie Probleme. Durch das Große Heckfenster hatte man eine Gute Sicht, und ich konnte das Fahrzeug innerhalb kürzester Zeit sehr gut Händeln.
Die Schaltung ist sehr weich, und das Getriebe wirklich gut übersetzt.
Mein Mann hatte eine sehr angenehme Sitzposition(ich ebenfalls ;-)), trotz seiner enormen Größe. Die Beinfreiheit war sehr angenehm.
Nur eins hatte meinen Mann geärgert: da er so groß war musste er seinen Sitz auf der hintersten Sitzposition einstellen, und als die kleine nun groß genug war, drückte sie mit ihren Füssen leider immer sehr gerne gegen die Rückenlehne! Doch dafür kann das Auto nichts, das wäre bei jedem anderen genauso gewesen.
Nun heißt es Abschied nehmen! Nach 4 gemeinsamen Jahren…..das tut weh!
Ich gebe ihn nur ungern her, doch es muss halt sein…. Leider.
Nie werde ich dich vergessen
Habe immer sehr gerne in dir gesessen.
Hast uns treu begleitet
dich nie mit uns gestreitet.
Gebe Dich nur ungern her
Und der Abschied fällt mir schwer
Hoffentlich kommst du in gute Hände
Und findest lange noch kein ende
.•:*¨ ¨*:•..•:*¨ ¨*:•. .•:*¨ ¨*:•..•:*¨ ¨*:•.
ein Testbericht von bienchen472007-06-21 00:00:02vom 21.06.2007Empfehlung: ja
Vorteile: Platz, Komfort, Aussehen...Nachteile/Kritik: hoher Anschaffungspreis, hoher Verbrauch
Ich muss schon sagen dieses Auto ist der absolute Wahnsinn. Normalerweise würde ich behaupten, dass ich nicht zu denen gehöre, die auf Geschwindigkeit geschweige denn auf Luxus großen Wert legen, aber dieses Auto hat es mir wirklich angetan.
Glaubt aber jetzt nicht, dass ich die glückliche Eigentümerin dieses Fahrzeugs bin. Nein, bei einem Anschaffungspreis von ca. 50 000 Euro kann ich mir den leider (noch nicht) leisten.
Aber mein Onkel hat sich nach längjährigen Ersparnissen diesen Traum erfüllt. Deshalb hatte ich schon öfters die Gelegenheit gehabt, die Geschwindigkeit sowie die luxuriöse Ausstattung
geniesen zu können.
Als ich das erste Mal in dieses Auto stieg, um aus Neugierde eine Probefahrt zu machen, hatte ich schon ein komisches Gefühl im Magen. Man fährt ja schließlich nicht alle Tage mit so einem Auto, welches sich auch noch sehen lassen kann. Mit seinen knapp170 Ps auf der Autobahn hatte ich dann doch des öfteren ein mulmiges Gefühl, da ich dieses schnelle Beschleunigen gar nicht gewohnt war. Aber mit der Zeit, habe auch ich mich daran gewöhnt, sodass ich einen großen Fahrspaß hatte. Die Versuchung, das Gaspedal immer etwas mehr durchzudrücken ist schon verführerisch.
Die Gesammtlänge des Fahzeugs beträgt etwa 4.80 m, die Breite 1.81 m und die Höhe 1.39 m. Dadurch bietet er viel Platz im Innenraum egal ob vorne oder hinten. Selbst im Kofferraum könnte man eine halbe Fußballmannschaft unterbringen.
Egal ob beim Rückwärtsfahren, Einparken oder Abbiegen, überall gibt es keinerlei Probleme,da er sehr übersichtlich ist.
Der Verbrauch ist sehr unterschiedlich, in der Stadt können es doch bis zu 11 Liter werden außerhalb sinkt er dann auf 9,0 bis 9,5 Liter.
Da er ein 6 Zylinder ist, sind natürlich die Motorgeräusche sehr leise, was nur von Vorteil sein kann und durch die vorhandene Klimaanlage muss auch keiner mehr bei längeren Fahrten im Sommer schwitzen.
Da macht das Autofahren wirklich Spaß!
Dieses Auto kann ich jedem nur empfehlen, allerdings muss man auch das nötige Kleingeld dazu haben!
Ich hoffe, dass ich euch einen kleinen Eindruck vermitteln konnte,
bis bald!
...
Für mich persönlich das Beste was Audi zu bieten hat
ein Testbericht von jademaus2007-05-24 08:20:40vom 24.05.2007Empfehlung: ja
Vorteile: Platz, Komfort, Aussehen, Familienfreundlich, sicher...Nachteile/Kritik: hoher Verbrauch,
man möchte nie wieder ein anderen PKW fahren
Den Audi A6 Avant 2,4 habe ich gerade bekommen. Und da alle unsere Autos, die wir bis jetzt hatten, Namen haben, haben wir (unsre 12 jährige Tochter) diesen Alfred genannt. Damit unterwegs zu sein ist ein absuluter Fahrspaß!
Ob auf der Landstraße gemütlich mit 100 km/h oder auf der Autobahn.
Beim Überholen ist man etwas ruhiger, weil man ja weiß: Er kann noch schneller.
Ist allerdings auch sehr verführerisch. Man kommt schon in Versuchung das Gaspedal ein bischen mehr durchzutreten. Aber das liegt ja an jedem selbst.
Die ersten Male als
ich mit Alfred unterwegs war, habe ich mich manchmal schon erschrocken.
Vorher hatte ich zwar auch einen Audi aver mit "nur" 125 PS. Aber dieser hat ja fast 170 PS. Also wie gesagt, ich hatte mich schon erschrocken, wenn ich zum Beispiel etwas schneller anfahren wollte, was ich sehr garne mal tue, und plötzlich sauste er schneller los, als ich es gewohnt war. Schließlich bin ich bis dahin noch nie ein so schnelles Auto gefahrenAber ich habe mich schnell daran gewöhnt.
Ausstattung:
============
Neben Alfred seinem tollen Aussehen bietet er einen tollen Komfort, der den Audi wieder einmal auszeichnet. Er bietet sehr viel Platz im Innenraum. Ob hinten oder vorne.
Er hat ebenfalls einen riesigen Kofferraum. Da passt sogar, schräg gelegt, ein Besen hinein.
Das Lenkrad ist höhenverstellbar, genau wie auch die Vordersitze.
Verbrauch:
============
Leider ist Alfred ziemlich durstig in der Stadt werden es schon etwa 11 Liter. Aber wenigstens kann ich Normalbenzin tanken. Mit dem 70-Liter-Volumen des Tankes erreiche ich so zwischen 550 und 650 Kilometern mit einer Füllung. Außerhalb der Stadt schaffe ich es auch schon mal auf 9 - 9,5 Liter.
Sicherheit:
==============
Die Stabilitätskontrolle macht das Autofahren noch sicherer. Auch bei 220 km/h fühlt man sich noch sicher, da der Wagen genau in der Spur bleibt. 4 Airbags tragen zum Sicherheitsgefühl bei. Obwohl es ja PKW´s gibt die schon mehr haben..
Hinten für den Platz in der Mitte ist kein Beckengurt mehr, sondern ebenfalls ein 3 Punkt Gurt.
Technische Daten:
===============
Der A6 verfügt über das 2,4-Liter Sechszylinder-Triebwerk mit 30 Ventilen und 165 PS ESP ist ein Programm, das vier wesentliche Sicherheitskomponenten vereint: Antiblockiersystem ABS, die Elektronische Bremskraftverteilung EBV, die Elektronische Differentialsperre EDS und die Antriebs-Schlupf-Regelung ASR - und ergänzt sie durch einen Giermomentenregler.
165 PS
Länge:4,80 m
Breite: 1,81 m
Höhe: 1,39 m
Er passt also auch von der Breite her in ein normales Carport!
Details:
===============
Kleine Details machen das Fahren mit meinem Alfred zu etwas Besonderem. Wie zum Beispiel die 3 Getränkehalter vorn und noch einmal 2 hinten. Oder die Außentemperaturanzeige.
Die Anzeige für die Batterie ist auch gut sichtbar. Dort wird angezeigt, wie voll die Batterie noch ist.
Dann die Zentralverriegelung, die man als Fahrer auch von innen an der Fahrertür betätigen kann. Einen Knopf zum Schließen und einen zweiten zum Öffnen.
Dadurch das er ein 6 Zylinder ist, sind natürlich auch die Motorgeräusche sehr leise. Im Stand denkt man schon manches Mal,das der Motor aus ist.
Alles in allem ein super Auto un ich hoffe das Alfred und ich noch ein langes gemeinsames Leben haben ;-))
...
ein Testbericht von Knuddelbaer402007-05-07 12:27:04vom 07.05.2007Empfehlung: ja
Vorteile: Motorentechnik , Platzangebot...Nachteile/Kritik: Sicher nicht billig
Hallo liebe Yopi Leserinnen und Ciao Leser
Manchmal kommt man zu einem Bericht und auch zur Fahrt mit seinem „ Traumwagen „ kommt man manchmal durch einen Zufall.Ich mußte am letzten Freitag zu einer Messe und am gleichen Tag gab mein Wagen den Geist auf.Jeder hat ja Vorstellungen von seinem „ Traumwagen „. Bei mir gibt es da Zwei. Einmal den Traum, der wohl immer einer bleiben wird und einmal den Wagen, der bezahlbar ist und der mir das gibt was ich von einem Wagen wünsche.
Ich hatte in meinem Autohaus das
Glück, dass ich mir den Ersatzwagen aussuchen konnte, aus dem zur Verfügung stehendem Fuhrpark. Vorweg möchte ich sagen, das mein „ Traumwagen „ fürs normale Leben nichts besonderes sein muß, sondern nur eben die Ansprüche die jeder hat erfüllen sollte.
So konnte ich mir diesen Wagen aussuchen:
Audi A 6 Avant 2.5 V6 TDI multitronic
Technische Daten :
KW 114
Hubraum 2496 cm3
4 Seitenairbags
2 Frontairbags
Kopfairbags
Mittelarmlehne vorne
Geschwindigkeitsregelanlage
Handy – Freisprecheinrichtung
Sitzheizung vorne
AHK
Radio concert mit CD
Navigationssystem
Lederlenkrad
Durchladeeinr ichtung
Dachreling
Und eben das, was heute ein Auto in der Preisklasse sowieso bietet.
Da wären wir auch beim Preis : 37.600.- € kostet das Schmuckstück
Warum mein Traumwagen ????
Wenn, wie Ihr wißt, wir manchmal 4 Kinder haben braucht man ein großes Auto und ich spiele schon lange mit dem Gedanken einen Kombi zu nehmen.Nur wie eben der Geschmack jedes Einzelnen ist, gefällt einem nicht jeder Kombi. Da gibt es welche, die sind zu teuer und Andere , die sind erschwinglich, aber gefallen einem nicht.
Audifan bin ich schon lange und die Avant- Version gefällt mir.
Da ich am Freitag eine Fahrt nach Nürnberg hatte, das sind 575 Km und auch Retour konnte ich mir ein Bild vom Wagen und von den Extras machen, von denen mir einige schon lang am Herzen liegen.Genau diese möchte ich auch näher beschreiben.
Navigationssystem:
Mit einer leichten Bedienung gibt man den Zielort ein.
Das Display im Armaturenbrett zeigt einem an, was gefordert wird.Nach dem Ort gibt man aus den verschiedenen Möglichkeiten, ein noch genaueres Ziel ein.Ich wählte die Straße der Messe in Nürnberg und bestätigte mit dem Eingabeknopf das Ziel.Nach einem Moment sagte dann eine Stimme zu mir „ Fahrtroute berechnet „. Als ging es von Zuhaus los und ich kam auf die erste Hauptstraße in unserm Ort.Um es vorweg zu nehmen, das Navigationssystem brachte mich auf dem schnellstem und kürzestem Weg an das eingegebene Ziel.Selbst die kleinsten Straßen wurden von der „ Stimme „ genannt und im Display angezeigt.Auch auf der Autobahn selbst bei hohen Geschwindigkeiten, sagte das System die Abfahrt, auch bei einer Doppelausfahrt auf 50 !!!m genau die Abfahrt voraus. So entspannt bin ich ohne Kartenlesen und das hätte ich in diesem Fall tun müssen, kannte ich doch mein Ziel noch nicht, es nie geschafft.
Geschwindigkeitsregelanlage :
Manchen bekannt unter der alten Bezeichnung „ Tempomat „ kann man damit die Geschwindigkeit, die man fahren möchte „ feststellen „ .
Für diejenigen , die so eine Einrichtung nicht kennen , sei gesagt :
Man bringt den Wagen, immer vorausgesetzt, der Verkehr läßt es zu, auf eine bestimmte Geschwindigkeit und stellt an einem Hebel am Lenkrad „ Dauer „ ein. Automatisch hält dann der Wagen diese Geschwindigkeit solange man es will.Egal, ob bergauf, oder bergab, die Geschwindigkeit wird exakt gehalten.
Es gibt zwei Möglichkeiten sie zu verändern, entweder auf einen Tritt aufs Bremspedal, oder einen Tip auf den Schalter am Lenkrad.Ab dann bestimmt man wieder selber welche Geschwindigkeit man fahren möchte.
Diese Einrichtung macht auf langen Autobahnstrecken Sinn, weil man dann nicht immer den Fuß in der gleichen Position auf dem Gaspedal halten muß.Ein ganz entspanntes Fahren stellt sich ein und sehr schnell bekommt man ein Gefühl für diese Regelanlage.Aber eben nur für Fahrer mit viel Autobahn und langen Strecken, ansonsten macht sie keinen Sinn.
Multitronic :
Diese Einrichtung, die eigentlich „ Automatik „ heißen müßte war der Teil, der für mich ausschlaggebend war, das ich den A6 und keinen anderen PKW genommen habe.
Ich war es leid, mich jeden Morgen und Abend, oder auf den unzähligen Geschäftsfahrten über dieses Stop and Go zu ärgern, wo ich zwischen einem der 6 !!Gänge, die mittlerweile Audi hat zu ärgern. Immer einen Fuß auf der Kupplung, den anderem am Gas, das war schon nicht nur nervig, sondern auch anstrengend.
Wenn einem in jungen Jahren auch das Schalten viel Spaß gemacht hat, so kann ich sagen, das es mit dem „ Alter „ schon lästig wird, immer nur Kupplung und Schalten.Ich wollte einmal den Wagen testen, wie er sich mit einer „ Automatic „ fährt und ob ich damit zufrieden bin.
Also es gibt bei Audi zwei Möglichkeiten die Multitronic zu bedienen.
Die Häufigste ist die Stellung „D „ für Dauer.
Man tritt die Bremse und stellt den Hebel der Automatic von „P „ für Parken, die Stellung eben wenn man steht, auf „ D „ und bedient das Gaspedal.Langsam je nach Bedarf fährt man los und die Automatic übernimmt das Schalten.Ruckfrei und fließend wird automatisch geschaltet, wie von Geisterhand.Reicht einem die Geschwindigkeit nicht, oder möchte man überholen, so tritt man das Gaspedal ganz durch und die Anlage schaltet einen Gang runter und man beschleunigt mit der entsprechenden Drehzahl schneller.Ein kurzes „ Wegnehmen „ des Gases, bewirkt wieder das Hochschalten des Wagens.Man kümmert sich um nichts, alles wird gesteuert.
Die Vorurteile, die gerade ältere Autofahrer an die früheren Automatiken hatten, die da waren- Rucken, schlechtere Leistung, zu hoher Verbrauch, kann man getrost vergessen.
Nichts aber auch gar nichts stimmt mehr davon, alles Vergangenheit.
Um es vorweg zu nehmen, mein nächster Wagen wird eine Multitronic haben, denn komfortabler geht es nicht.
Aber auch für den sportlichen Fahrer gibt es trotz der Multitronic die Möglichkeit auf das Schalten nicht verzichten zu müssen.
Legt man den Schalthebel nach rechts, so kann man die 6 Gänge der Automatik, manuell schalten.
Nur ein kurzes „ Gasweg nehmen „ und man kann wählen, ob es ein kleinerer, oder ein größerer Gang sein soll.
So kann man die Automatic überlisten und sich, wenn man es braucht oder wünscht, den Schaltspaß erhalten.
Klar das solch ein Wagen Platz hat für 5 Personen.Wenn nicht dieser Wagen, welcher sonst.Mit der großen Heckklappe macht das Beladen Spaß und man bekommt locker das Doppelte in den Kofferraum , als in einem normalen PKW.
Die Durchlademöglichkeit gibt auch die Gelegenheit sperrige Packstücke zu transportieren , für die andere PKW`s zu klein sind.
Sinnvolle Extras, wie elektrische Fensterheber vorn und hinten, mit einer Sperre für vorn, damit die Kleinen nicht unbewußt daran spielen, sei nur eines von vielen Details, die es wert sind genannt zu werden.
Eine Klimatronic, die für die gewünschte Temperatur sorgt, ist bei Audi bekannt und mittlerweile serienmäßig.
Aber in den neuen Versionen kann man diese auch für den Fahrer und Beifahrer getrennt bedienen, so wie jeder eben seine Temperatur als angenehm empfindet.
Fazit :
Sicher ist jedes Auto unterschiedlich nach den jeweiligen Bedürfnissen und dem Geldbeutel.Auch klar das es immer darauf ankommt, wieviel man im Jahr fährt.Da ich beruflich und privat so auf ca. 6ooooKM komme, dadurch sehr viel Zeit im Auto verbringen muß, ist es mir wichtig entspannt da an zu kommen, wo ich hin möchte.
Ich bin nach ca. 1300 Km mit diesem Wagen total zufrieden und kann jedem der sich mit dem Gedanken trägt ein neues Auto zu kaufen nur raten mit dem neuen Audi A6 Avant TDI eine Probefahrt zu machen.Welche Extras man braucht, das bleibt jedem selber überlassen, aber auf eine „ multitronic „ die mir das Schalten abnimmt, darauf werde ich nicht mehr verzichten.Der Verbrauch mit ca. 9 Litern , bei einer PS –Leistung von 150 und einer Endgeschwindigkeit von 214 KM/h geht auch in Ordnung.
Ich hoffe ich konnte Euch einige Informationen geben und verbleibe mit den besten Wünschen , bis zum nächsten Bericht, Euer Knuddelbaer.
...
ein Testbericht von tobbbbi2006-02-02 17:50:37vom 02.02.2006Empfehlung: ja
Vorteile: -Sehr gute Verarbeitung
-Ein Hauch von Luxus
-Super Design...Nachteile/Kritik: -etwas hoher Verbrauch
Nachdem unser alter Audi 100 (übrigens auch ein tolles Auto) nach 270.000 km durch einen Frontalunfall nen Totalschaden hatte, mussten wir uns auf die Suche nach einem neuen fahrbaren Untersatz machen. Klar war: Es muss wieder ein Audi sein!
Wir wollten etwa wieder einen haben der in der selben Kategorie spielt. Zuerst schauten wir uns, auf Grund günstiger Preise, einen A4 an. Doch nach kurzer Inspektion war klar, dass er nicht in Frage kommt. Zu wenig Beinfreiheit im Fond, man muss sich richtig reinquetschen. Für Fahrer und Beifahrer sieht es leider
auch nicht besser aus...außerdem bietet der Kofferraum auch zu wenig Stauraum - wir waren wohl durch unseren "100er" auch noch etwas verwöhnt ;)
Dann sind wir auf ein tolles Angebot gestoßen, ein A6 2.4 Benziner, Baujahr 1997 mit nur 58.000 km drauf. Dazu noch aus 1. Hand, gefahren von einem Rentner. Entsprechend gepflegt sah das Fahrzeug auch aus. Nach weiteren Vergleichen kamen wir also nicht mehr um dieses tolle Auto herum.
Das war Anfang des Jahres...und wir bereuen keinen einzigen Cent.
Der Audi lässt sich wahnsinnig komfortabel fahren, fährt ruhig und leicht dahin, nicht zuletzt durch den leistungsstarken 165 PS V6 Motor. Gerade auf der Autobahn ist es eine wahre Freude "dahinzupreschen".
Innen drin sieht alles sehr edel aus, Komfort steht hier an erster Stelle. Alles ist sehr wertig verarbeitet; da knarzt nichts. Ablagefächer sind in Massen vorhanden, so dass man alles unterkriegt. Besonders praktisch sind die Trinkhalter vorne und hinten. Für Beleuchtung ist überall bestens gesorgt, sogar beim Aussteigen wir einem kurz der Weg beleuchtet :)
Serienmäßg sind 4 Airbags vorne mit an Boards, genauso wie natürlich elektr. Fensterhebenr vorne und hinten und elektrische verstellbare Außenspiegel. Das Autoradio mit Kassettenspieler hat einen guten, voluminösen Klang und passt vom Design her perfekt zum Rest. Hier merkt man, dass alles sorgfältig aufeinander abgestimmt wurde.
Die Klimaanlage darf selbstverständlich auch nicht fehlen.
Also, ich kann dieses Fahrzeug wirklich nur allen wärmstens ans Herz legen, die Wert auf gutes Design, hohe Qualität, starken Fahrkomfort und genügend Platz legen und dabei noch ein bisschen aufs Geld achten müssen, denn in dieser Preisklasse, gerade wenn es um Gebrauchtwagen geht, gibt es kaum etwas vergleichbares.
Das ist jetzt schon unser 5. Audi mit dem wir sehr zufrieden sind, von daher steht für mich ganz klar fest: Einmal Audi - immer Audi! :O)
(c) tobbbbi (auch bei ciao.de veröffentlicht unter gleichem Namen)
...
Connector, 31.03.2006
Danke für deine Lesung. LG an Dich!
modschegibbchen, 14.06.2005
war fruumlher mal mein traumauto. das hat sich leider inzwischen erledigt. aber du hast einen sehr schoumlnen bericht uumlber das auto geschrieben.
ein Testbericht von bauerelektronik2006-01-25 00:36:45vom 25.01.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Komfort, Serienausstattung, Design...Nachteile/Kritik: Anschaffungspreis
Audi-Fan bin ich schon jahrzehntelang, diese Passion krönt nun mein aktuelles Fahrzeug. Ein Kombi mußte es sein, ein Audi durfte es sein, bezahlbar sollte er sein. Nun gut, nach Probefahrten mit BMW 5er E39 touring (auch sehr schön) und einer Plastikschüssel aus Japan stand fest - ich bleibe bei den 4 Ringen.
Beim nur wenige Kilometer entfernten VW/Audi-Händler wurde ich fündig, ein Schiff in dunkelblau-metallic mit der inoffiziellen Basismotorisierung. Probefahren - kaufen.
Es handelt sich um einen Audi A6 4B Avant, EZ 12/1999 mit der 2.4-Maschine (121kw/165 PS)
*Karosse*
Ja, die ist sehr ausladend,
jedoch recht übersichtlich, auditypisch mit klaren Linien und schmalen Fenstern ein echter Hingucker. Keine Spielereien, schön proportioniert, Chrom da, wo er hingehört und natürlich gut verarbeitet. Die Türen schließen satt, Rost ist dank Verzinkung bzw. Motorhaube aus Aluminium auch kein Thema.
Mein Fahrzeug ist noch ein Vor-Facelift,d.h. unlackierte Stoßfänger etc., was dem eleganten Auftritt keinen großen Abbruch tut.
*Motor*
Der kleine Sechszylinder paßt recht gut in den schweren Wagen. Die 165 PS reichen für Autobahnfahrten bis 220 km/h, der Sprint von 0-100 wird in etwas über 9 Sekunden absolviert.
Sahnig ist natürlich das ruhige Laufgeräusch, im unteren Drehzahlbereich ist er zwar nicht der Renner, dank Schaltsaugrohr ist die Charakteristik aber sehr ausgewogen.
Kein Rennfahrzeug, zum Reisen und auch Schnellfahren jedoch gut gerüstet.
Der Verbrauch liegt mit glatten 10 Liter Super/100 km im Rahmen und bei der Werksangabe. Ich muß dazu sagen, daß das Auto zu 70% im Stadtverkehr bewegt wird.
Eine Eigenart - er benötigt auf ca. 10000 km etwa einen Liter Öl, ist jedoch typisch für den V6.
*Komfort/Platz*
Eine Domäne des Audi A6. Empfindliche Naturen werden zu Recht das etwas stuckrige Fahrwerk bemängeln, aber ich bin schon wesentlich schlechter gefederte Fahrzeuge gefahren.
Windgeräusche bleiben draußen, der Motor summt nur ein wenig. Bei Beschleunigen klingt er kernig, aber leise - so soll es sein! Die Sitze sind sehr langstreckentauglich und strapazierfähig. Ich bin mit dem Fahrzeug schon mehrfach 1000 km am Stück gefahren und sehr entspannt ausgestiegen - einfach toll.
Haptik wird bei Audi großgeschrieben: Feine Kunststoffe, schicke Stoffe, angenehm zu fassende Türöffner, sattes Schließgeräusch der Türen...selbst nach 6 Jahren riecht mein Auto noch hochwertig, es klappert nichts usw..
Das Platzangebot ist ausreichend, sollte es auch sein bei diesen Außenmaßen. Bisher war mir und meinen Mitfahrern das Auto nie zu klein.
*Ausstattung*
Gut, ich habe den Wagen gebraucht gekauft und er ist wahrscheinlich nur knapp (wenn überhaupt) über Basismodell konfiguriert. Dennoch sind Funk-ZV, Klimaautomatik, E-Fenster, Sitzheizung, ESP, ARS, EDS, ABS und 6 Airbags an Bord. Ich vermisse nichts.
*Zuverlässigkeit*
Ich hätte es nicht für möglich gehalten: Trotz fast 120000 km und 6 Jahren ist mein A6 ein Muster an Zuverlässigkeit. Außer den regelmäßigen Inspektionen und Verschleißteilen keine Wartungs/Reparaturkosten. Ich nutze das Auto täglich gewerblich - ein sprichwörtliches Arbeitstier.
*Fazit*
Neuer Billigkombi kontra "alter" Audi - der Anschaffungspreis wäre der Gleiche. Als ich meine Entscheidung getroffen habe, erntete ich nur Unverständnis. Aber der A6 IST einfach das bessere Fahrzeug. Hochwertiger, zuverlässiger und mit Verlaub auch chicer. Das mußten mittlerweile auch die Zweifler einsehen :-)
Allerdings würde ich als Interessent eher zum 2.8/3.0 tendieren, da diese bei gleichen Verbräuchen mit Mehrleistung punkten können. Oft genannte Schwachstellen des Vorfacelift-Modells wie Rost, klappriger Verarbeitung etc. konnte ich bisher nicht feststellen.
Ich mag meinen Audi.
...
ein Testbericht von rennfrikadelle2005-08-03 14:49:57vom 03.08.2005Empfehlung: ja
Vorteile: - sourveränes gleiten
- edle, aber nicht dekadentes Erscheinungsbild
- keine Lastwechselreaktionen...Nachteile/Kritik: - zu hoher Verbrauch
- spürbarer Antriebseinfluss in der Lenkung
Bummm hat es gemacht und mein eigener Wagen hatte eine kleine Kotflügelverbiegung unverschuldeter Weise auf sich genommen. In der Zeit, in der der Wagen im Autokrankenhaus war, hatte ich rund eine Woche lang einen A6 Quattro 2,5 tdi Tiptronic....
Das ist auch der Grund, warum ich in diesem Test nicht von mir behaupten kann, mir ein umfassendes Urteil über diesen Wagen erlauben zu können - allerdings sind es gerade die ersten Eindrücke, die entscheiden...
Der Wagen war mit allem Luxus ausgestattet, den man sich nur vorstellen konnte und als Antrieb diente der
2,5 Liter V6 mit 180 Pferden unter der Haube. Vor allem habe ich den Vergleich, weil ich bereits den 530d und einen 320cdi über einen Zeitraum hinweg gefahren bin - privat bin ich mit einem 320d unterwegs.
Er wirkt zweifelsohne edel und strahlt einen gewissen Luxus aus, ohne es gleich zu übertreiben. Zwei mächtige Endrohre (beim normalen A6 als Pärchen, beim Quattro getrennt an jeder Seite eines) zeugen von Kraft und Überlegenheit.
Ich setzte mich hienein und probiere gleich das Navigationssystem aus. Die Mittelkonsole des Armaturenbrettes wirkt etwas überladen - die Bedienung jedoch ist intuitiv. Es dauerte keine Minute meine Adresse in das Navi einzugeben - ohne das System je vorher gekannt zu haben. Zündschlüssel umdrehen und los geht es.
Der Motor hat Kraft aber nicht die Souveränität eines 330d oder ein 320cdi. Auch läuft er deutlich rauher als seine beiden Mitbewerber. Er hängt gut am Gas und vor allem bei Nässe und flotter Fahrweise spürt man die Vorteile der vier angetriebenen Rädern deutlich - im Positiven wie auch im negativen Sinne. Positiv ist das absulute Fehlen von Lastwechselreaktionen, negativ ist der deutlich spürbare Lenkeinfluss des Allrades. Er hat trotz vergleichbarem Gewicht nicht die Leichtfüssigkeit z.B. des 530d.
Ich hatte das Gefühl, das der Wagen bezügliche der Fahrleistungen in der Größenordnung meines 320d liegen würde - und ich hatte Möglichkeiten das zu testen. Ausfahrt aus einer Baustelle mit Tempo 80, leichte Steigung und vor mir ein 320d. Ich hoffte nur, er würde Vollgas geben. Er tat es, ich tat es, die Tipptronik schaltete herunter und bis 160 hatte ich Mühe an ihm dranzubleiben - erst dann konnte ich ihn überholen, auch eher verhalten. Der Allrad, die Automatik sowie das Mehrgewicht von 500kg(!) zehren den Vorteil der zusätzlichen Pferde auf.
Das Fahren unter normalen Bedinungen entspricht einem gleiten - nicht ganz so still wie beim Daimler, nicht ganz so straf wie beim Münchner, in seiner Form standesgemäß.
Wuppertal, einfahrt Tunnel und genau zu diesem Zeitpunkt verlies mich das Navi, war nach dem Tunnel wieder zur stelle und mußte zuerst einmal seine Position ermitteln und die Strecke neu berechnen - sollte in dieser Fahrzeugklasse nicht sein. Es kann aber auch sein, das es nur in meinem Fall auftrat.
In Anbetracht der Ausstattung und des Gewichtes kann man mit den Fahrleistungen auf dem Niveau eines 130 PS Fahrzeuges (Ausnahme Topspeed) ganz gut leben - nicht aber mit dem Verbrauch:
14,7 Liter bei flotter Fahrweise sind für einen Diesel auch mit diesem Fahrzeugtyp eindeutig zuviel! Das schaffen BMW und Mercedes mit drei bis vier Litern weniger. Auch bei verhaltener Fahrweise waren die 10 Liter nur schwer zu unterbieten, während sich BMW und Mercedes bei 7-8 Liter tummelten.
Mein Fazit nach einer Woche:
Ein sehr gutes Fahrzeug.
Was dem Fahrzeug fehlt ist ein halber Liter Hubraum und damit Drehmoment.
Der Verbrauch ist auch unter Berücksichtigung von Allrad, Automatik und Vollausstattung eindeutig zu hoch.
...
ein Testbericht von Overknees2005-06-22 09:13:57vom 22.06.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Qualität fühlbar gemacht...Nachteile/Kritik: veralteter Motor
Hallo liebe Yopi-Leser und Fremdlinge, heute stelle ich Euch in einem Erfahrungsbericht den Audi A6 2.5 TDI Quattro als Avant vor. Ursprünglich hat der Bericht auch mal bei Ciao gestanden,hier gibt es ihn jetzt in überarbeiteter Version.
Und vorweg, für alle Schnellklicker und Leute, die davon überzeugt sind, über ein Auto dürfte man erst nach mindestens 5 Jahren Erfahrung und 100.000 km schreiben... bitte einmal abwerten und weiterklicken, Ihr seid hier falsch.
Ich habe das Fahrzeug letztes 2003 gut zwei Monate fahren können, in dieser Zeit lief er bei uns knapp 11.000
km, meiner Meinung nach eine ausreichende Strecke, um ein Auto fundiert beurteilen zu können.
Das Nachfolgemodell kommt gerade auf den Markt, beizeiten werde ich darüber auch berichten.
Für die, die keine Romane mögen, hier eine Kurzbewertung:
Karosserie:
+ großzügige Platzverhältnisse vorn wie hinten
- vergleichsweise kleiner Kofferraum
+ durchdachte Details, jedoch
- fehlende Kleinigkeiten (wie z.B. separat öffnende Heckscheibe)
Fahrkomfort:
- mit Sportfahrwerk eingeschränkter Langsamfahrkomfort
+ verbessert sich bei hohem Tempo
+ geringes Geräuschniveau
+ bequeme Sitze
Antrieb:
- unharmonisches Zusammenspiel von Motor und Automatik
- verzögertes Ansprechen
- stark eingeschränktes nutzbares Drehzahlband
- Automatik nicht ruckfrei
Fahreigenschaften:
+ sehr sicheres Fahrverhalten
- eingeschränkte Handlichkeit
+ sehr gute Wintertauglichkeit
+ gute Eignung als Zugfahrzeug
Sicherheit:
+ gute Sicherheitsausstattung
+ standfeste Bremsen mit wenig Fading
+ geringe Seitenwindempfindlichkeit
Umwelt:
- vergleichsweise hoher Verbrauch
- kein Partikelfilter
- nur EU3 schadstoffarm
Nun denn, wie immer stelle ich Euch kurz die Ausstattung des Testfahrzeugs vor, dazu auch mein gewohntes Bewertungsschema der Sonderausstattungen ab Werk (++= ein MUSS, + = macht Sinn, - = nicht nötig, -- = rausgeworfenes Geld):
A6 Avant 2.5 TDI quattro 132 kW tiptronic (5stufig) 41.940,00 Euro
Außenfarbe Delfingrau Metallic 0,00 Euro
Leder Buffalino Sitzbezüge schwarz, Armaturentafel
schwarz-schwarz, Teppich schwarz, Himmel silber
Außenspiegel mit Memoryfunktion, aut. abblendbar, elektr.
anklapp-, einstell- und beheizbar 325,00 Euro (++)
Mattschwarze Außenoptik 310,00 Euro (-)
Scheiben getönt (hintere Seitenscheiben) 385,00 Euro (--)
Schiebe-/Ausstelldach, Glasdach, elektrisch 980,00 Euro (++)
Acoustic Parking System vorn und hinten 300,00 Euro (++)
Diebstahlwarnanlage 400,00 Euro (--)
Sideguard inklusive Seitenairbags hinten 340,00 Euro (-)
Deaktivierungsschalter Beifahrerairbag 80,00 Euro (--)
Servotronic 240,00 Euro (++)
Lenkrad elektrisch in Höhe und Abstand einstellbar 390,00 Euro (+)
Navigationssystem plus mit MMI-Bedienlogik und Europa-DVD 750,00 Euro (++)
Lautsprecher mit BOSE Soundsystem 550,00 Euro (+)
CD-Wechsler 370,00 Euro (+)
Leder Buffalino 1.750,00 Euro (+)
Sportsitze vorn 280,00 Euro (++)
Vordersitze elektr. verstellbar mit Memoryfunktion 1.185,00 Euro (++)
Multifunktions-Lederlenkrad 4-Speichen-Design m. Schaltfunktion 555,00 Euro (+)
Dekoreinlagen Birkemaserholz Grau 20,00 Euro (--)
Innenspiegel, automatisch abblendend 145,00 Euro (++)
ProLine Style 1.250,00 Euro (++)
bestehend aus:
- Radioanlage concert mit Lautsprecher (aktiv)
- Mittelarmlehne vorn
- Sitzheizung für die Vordersitze
- Acoustic Parking System
- Metallic- oder Perleffektlackierung
ProLine Ambition 1.450,00 Euro (++)
bestehend aus:
- Sportfahrwerk
- Xenon plus
- Durchladeeinrichtung
- Aluminium-Gußräder 7,5 J x 17 mit Reifen 235/45 R 17 Y
ProLine Business 1.450,00 Euro (++)
bestehend aus:
- Handyvorbereitung Dualband mit Freisprecheinrichtung
- Navigationssystem (BNS 4.1)
- Geschwindigkeitsregelanlage
- elektrische Lendenwirbelstütze für die Vordersitze
Gesamtpreis ab Werk inklusive 16% MwSt.55.845,00 Euro
Die Anschaffung
Durch die Pakete ergeben sich teilweise verringerte Aufpreise bei den Einzelausstattungen bzw. es werden nur noch die Differenzpreise zu den in den Paketen enthaltenen Ausstattungen aufgeführt. Die Pakete, die jedes für sich einen deutlichen Preisvorteil gegenüber der Einzelbestellung bedeuten, machen die Ausstattung und Aufpreisgestaltung leider etwas unübersichtlich.
Alles in allem bewegen wir uns mal wieder in einem Preisrahmen, der wohl zu 99% nur noch als Firmenfahrzeug realisierbar sein wird, Privatleute werden nicht allzu häufig umgerechnet mehr als 100.000 Mark für ein Auto der oberen Mittelklasse ausgeben.
Die Serienausstattung beim A6 verdient das Prädikat brauchbar, ob Klimaautomatik, elektrische Fensterheber rundum, Zentralverriegelung mit Fernbedienung, das Nötigste ist dabei.
Um das Auto allerdings später auch wieder verkaufbar zu machen, muß man allerdings noch ein wenig tiefer in die Tasche greifen. Im Grunde unverzichtbar sind in der Klasse Metallic-Lack, Leder, ein Navigationssystem (Vorsicht bei der "kleinen" Audi-Navigation, die hat NUR in Verbindung mit dem teuersten Radio eine dynamische Routenführung per TMC und ist dann nur noch unwesentlich billiger als die "große" Navigation mit Bildschirm), die akustische Einparkhilfe und Xenonlicht. Wirklich SEHR zu empfehlen sind bei Audi auch die tatsächlich extrem guten Sportsitze, doch dazu später mehr.
Und nur der Vollständigkeit halber: einen Rußpartikelfilter, die gerade die schon etwas ältere Motorkonstruktion wirkungsvoll entgiften könnte, gibt es weder für Geld noch gute Worte. Die Franzosen machen es seit Jahren vor, für mich bleibt das Fehlen dieser einzig wirksamen Methode, einen Diesel sauber zu machen, ein Armutszeugnis deutscher Ingenieurskunst. Zu peinlich, daß dieser Satz in fast allen meiner Testberichte drin sein muß!
Sehen wir uns das Auto an!
Karosserie
Auf den ersten Blick haben wir einen typischen Vertreter der oberen Mittelklasse. Unmittelbare Mitbewerber in der Klasse sind z.B. BMW 5er Touring, Mercedes E-Klasse T-Modell und Volvo V70.
Der A6 trägt das seit Jahren typische Audi Gesicht, von Seite betrachtet fällt auf, daß der vordere Überhang recht lang ausgefallen ist. Das Heck zeigt, wieso der Audi-Werbespruch "schöne Kombis heißen Avant" klar Geltung hat, mir persönlich erscheint es viel harmonischer als das Heck der Limousine.
An der äußeren Fertigungsqualität läßt sich nichts aussetzen, auch aus der Nähe betrachtet ergibt sich ein sauberes Bild, kleine Spaltmaße und harmonische Übergänge lassen alles sehr hochwertig wirken.
Der Testwagen ist in dunkelgraumetallic lackiert, dazu gibt es eine mattschwarze Optik bei allen Zubehörteilen. Auf den ersten Blick wirkt das etwas halbstark, die meisten Käufer werden wohl den serienmäßigen Chromzierrat bevorzugen.
Unverständlich bleibt mir, daß derjenige, der das Fahrzeug bestellt hat, bei der leicht krawalligen Optik nicht konsequent war und gleich ein Sportpaket aus der S-Line dazu genommen hat, das wäre meine Empfehlung für den sportlich ambitionierten A6 Interessenten.
Der Innenraum
Schon nach dem Öffnen der Fahrertür wird deutlich, das Audi dem Anspruch der Klasse gerecht wird.
Die gewählten Materialien machen einen soliden Eindruck, auch Kleinigkeiten erscheinen sehr gut und solide ausgeführt.
Im Vergleich zu Mercedes E-Klasse T-Modell und zum neuen BMW 5er Touring ist der Audi zwar das "alte" Auto im Vergleich, im Innenraum ist dies jedoch eher Vor- denn Nachteil, dem Audi merkt man seine hohe Reife in jeder Ecke an.
Das Armaturenbrett gehorcht noch ganz einem klassischen Layout, hinter dem Vierspeichen-Multifunktionslenkrad (die Tasten steuern die Navigations-/Radioanlage) mit Schalttasten erblickt mein oft geschundenes Auge sehr klar gezeichnete Rundinstrumente, die sich wunderbar ablesen lassen.
Zentral zwischen den Instrumenten sitzt ein kleines Display, das über Daten des Bordcomputers informiert, dort wird aber auch die Pfeilsymbolik der Navigation eingeblendet, eine sehr gut gemachte Kleinigkeit.
Abgesehen von der Betätigungseinheit der Klimaautomatik, die mir erstens zu tief sitzt und die zweitens sehr kleine Displays und Tasten hat (das war bei Audi früher VIEL besser gelöst!), ist die Bedienung absolut vorbildlich.
Auch dem Laien erschließen sich alle Funktionen intuitiv, selbst die Bedienung des Navigationssystems gelingt ohne Studium der Bedienungsanleitung.
Platzverhältnisse
Im Innenraum merkt man den Klassenunterschied zum A4. Auf den Sitzen wird doch einiges mehr an "Luft" geboten, gerade auf der Rücksitzbank ist ein sehr deutlicher Unterschied feststellbar, die Beinfreiheit auch hinten ist wirklich üppig. Vier Personen werden auch längere Strecken entspannt zurücklegen.
Der Kofferraum ist im Grunde zuerst einmal eine Enttäuschung, das pure Volumen bleibt sehr deutlich auch hinter kleineren Kombis zurück, mit 455 Litern ist ohne Umklappen der Rücksitzbank kaum mehr geboten als im A4. Im Vergleich zu kleineren Autos wie dem Ford Mondeo oder Mitbewerbern wie dem T-Modell von Mercedes ist es jedenfalls herzlich wenig. Da helfen auch praktische Details wie ein sehr gut gelöster Umklappmechanismus nicht wirklich weiter. Der Klassenunterschied zum A4 macht sich erst bei umgeklappter Rücksitzbank bemerkbar, dann stehen 1.590 Liter zur Verfügung, doch deutlich mehr als die 1.125 Liter beim A4.
Die Sitze
Wie bei mir gewohnt, wollte ich einen Diesel mit Automatik und besonders wichtig, mit Sportsitzen.
Hier im A6 eine sehr gute Wahl. Die Sportsitze haben zwar nicht die Qualität wie im A8, sind aber absolut betrachtet fast frei jeder Kritik. Sie geben Halt, besitzen einen sehr großen Verstellbereich. Mir fehlt lediglich die von BMW geschätzte Möglichkeit, die Oberschenkelauflage zu verstellen.
Und Menschen, die lieber weich sitzen, werden sich auch nicht wohlfühlen, die Audi Polsterung ist sehr straff. Aber gerade das sorgt für eine sehr gute Unterstützung auch auf langen Strecken, selbst mir, der mir zwei Bandscheiben fehlen, fällt auch nach 800km am Stück das Urteil nicht schwer, die Sitze bekommen eine gute 2+.
Hinten sitzt es nicht ganz so gut aus, die Bank ist nicht sehr stark konturiert, für Kombi-Verhältnisse aber trotzdem sehr brauchbar gemacht, es ist keine Strafe, hinten Platz zu nehmen.
Material - Verarbeitungsqualität - Haptik
Hier schlägt die große Stunde des "alten" Modells. Im Umfeld der direkten Mitbewerber hinterläßt der A6 klar den besten Eindruck, an keiner Stelle wirkt hier irgendetwas billig oder schlecht verarbeitet.
Die verwendeten Kunststoffe fühlen sich gut an, die Schalter rasten satt, an keiner Stelle ergibt sich das Gefühl, zuviel Geld ausgegeben zu haben.
Die verwendeten Naturmaterialien setzen den Eindruck hoher Qualität fort, Leute, die Holz im Auto mögen haben bei Audi eine breite Auswahl, das im Testwagen verbaute dunkle Birkenmaserholz wirkt edel. Einen sehr angenehmen und natürlichen Eindruck macht auch das makellos verarbeitete Leder, ich mag zwar eigentlich nicht besonders gerne schwarzes Leder (wegen der Aufheizung in der Sonne), Audi wählt allerdings eine Ledersorte, die sich sehr angenehm anfaßt
und auch gut riecht, kein Vergleich zum billigen Eindruck, den das Leder in der Mercedes E-Klasse hinterläßt.
Im Testfahrzeug ist Leder einer "günstigen" Preisklasse, ich kenne die hochwertigen Sorten auch, diese sind jedoch unverhältnismäßig teuer.
Die Technik
Der Motor
Im A6 kommt noch ein relativ alter V6 Diesel zum Einsatz, im Testwagen mit 2.5 Litern Hubraum und 180 PS. Der Motorblock besteht noch aus Grauguß, dafür weißt der Zylinderkopf mit 4-Ventil-Technik moderne Baumerkmale auf. Der Turbolader ist auch auf dem Stand der Technik und verfügt über eine variable Geometrie der Laderschaufeln. Ergebnis ist zumindest auf dem Papier ein Drehmoment von 370 Nm, das von 1.500-2.500 U/min konstant sein soll. Wieso nur auf dem Papier, dazu später mehr beim Fahren.
Der Antriebsstrang
Angeflanscht an den Motor finden wir eine altbewährte 5-Stufen-Wandlerautomatik, das innovative Multitronicgetriebe bietet Audi in dieser Drehmomentklasse nicht mehr an.
Bedient wird die Automatik über einen konventionellen Wählhebel in der Mittelkonsole, dieser verfügt über eine zweite Schaltgasse, im dann aktiven Tiptronic-Modus lassen sich die Fahrstufen durch einfaches Antippen des Hebels nach vorn oder hinten wechseln. Im Testwagen kommt noch die Bedienmöglichkeit über Tasten in den Lenkradspeichen dazu.
Dem Namen "Quattro" gehorchend wird die Kraft auf alle vier Räder übertragen, manuell schaltbare Sperren wie früher bei Audi gewohnt, gibt es nicht mehr, diese Funktion übernehmen heute die Radbremsen, die per Elektronik-Steuerung im Zweifel einzelne Räder einbremsen.
Das Fahrwerk
Vorn findet sich eine McPherson Radaufhängung, die mit Dreieckslenker unten einem lange Jahre bewährten Standard gehorcht; bei den Mitbewerbern wird zwischenzeitlich allerdings deutlich mehr Aufwand getrieben.
Hinten kommt eine ebenso altbewährte Schräglenkerkonstruktion zum Einsatz, beim den Fahrwerkskomponenten merkt man dem A6 sein Alter am deutlichsten an, hier sind zwischenzeitlich (auch beim moderneren A4) meist aufwendige Mehrlenkerkonstruktionen bei den Mitbewerbern verbaut.
Die Bremsen mit vorne innenbelüfteten Scheiben, hinten Vollscheiben sind jedoch noch up-to-date, ABS und ESP sind obligatorisch.
Und wie fährt er sich?
Zündschlüssel gedreht und leicht zusammengezuckt.
Vorne dieselt es im kalten Zustand doch extrem, das ist man heute einfach nicht mehr gewöhnt. Kalt nimmt der Motor auf den ersten Metern auch nur unwillig Befehle des Gasfußes entgegen.
Einmal warmgefahren wird der Ton zwar verbindlicher, vom Antriebskomfort, wie ihn ein BMW Reihensechser-Diesel mit CommonRail Einspritzung bietet, bleibt der Audi aber meilenweit entfernt.
Absolut gewöhnungsbedürftig ist auch die Charakteristik des Motors.
Hat man auf dem Papier ein regelrechtes Drehmomentplateau, bleibt davon beim Fahren nichts über.
Unter 1.800 U/min ist der Diesel absolut schlapp, bei 2.000 U/min gibt es dafür dann einen gewaltigen Tritt ins Kreuz. Der pflaumenweiche Wandler der Automatik kaschiert zwar ein wenig dieses Verhalten (die Festbremsdrehzahl fällt mit dem Drehmomentmaximum zusammen), aber von Antriebsharmonie ist das ganze weit weit weg.
Das nutzbare Drehzahlband des Motors ist extrem begrenzt, im Grunde ist nur zwischen 2.000 und 4.000 U/min eine Fahrbarkeit gegeben, eine sechste Fahrstufe der Automatik wird schmerzlich vermißt. Dazu verhaspelt sich die Automatik öfter mal, dann gibt es deutliche Schaltrucke. Sehr unharmonisch.
Nun gut, sehen wir uns den Alltag an. Für große als Fronttriebler konzipierte Autos typisch, hat man einen recht großen Wendekreis, 12m dürften es sein.
Ohne Einparkhilfe macht einem die Größe und schlechte Übersichtlichkeit der Karosserie sicher das Leben schwer, dank Einparkhilfe vorn und hinten läßt sich der A6 Avant aber doch noch sauber auf engem Raum bewegen.
Im Stadtverkehr ergibt sich ob der Motorcharakteristik ein unharmonisches Fahren... entweder rollt man träge von der Ampel an oder schießt bei entsprechender Drehzahl mit viel zuviel Druck los, einzig die manuelle Schaltmöglichkeit mit Blockierung einer der unteren Fahrstufen rettet einem das Auto halbwegs, ohne das Mitfahrer der Vermutung anheim fallen, das Wesen auf dem Fahrersitz habe seine Fahrerlaubnis einem Versandhauskatalog zu verdanken.
Auf der Landstraße fühlt sich das ganze nicht viel besser an, auch hier herrscht entweder üppiger Druck, wenn die Drehzahlmessernadel einmal über 2.000U/min steht... oder eben absolute Schlaffheit darunter. Von den Autos, die ich in den letzten Jahren mit Automatik bewegt habe, war der A6 Avant jedenfalls derjenige, bei dem ich den manuellen Eingriff in die Automatik auch wirklich dauernd nutzen mußte.
Auf der Autobahn verwöhnt der A6 dann aber. Wie an der Schnur geradeaus gezogen, unempfindlich gegen Seitenwind und Spurrillen, zieht er seine Bahn. Mein Wohlfühltempo stellt sich bei Tacho 200 ein, da hat man noch ein bißchen Reserve und ist trotzdem schon ganz gut unterwegs.
Straßenlage
Der A6 Avant kämpft mit einem schweren Motor, der noch vor der Vorderachse montiert ist. Ergebnis dieser Kopflastigkeit ist ein trotz Allradantrieb stark untersteuerndes Fahrverhalten, im Falle des Testwagens noch durch die montierte Conti-Bereifung verstärkt.
Das Auto schiebt im Grenzbereich recht gnadenlos über die Vorderräder, das serienmäßige ESP bemüht sich allerdings sehr früh, dem wilden Treiben Einhalt zu gebieten.
Das hier verbaute Sportfahrwerk verhindert zwar aufschaukeln in Wechselkurven und sorgt ganz allgemein für ein Gefühl guter Beherrschbarkeit, aber auch so abgestimmt wird aus dem A6 kein Sportwagen, das Handling ist dazu einfach zu träge.
Versöhnlicher stimmt da die Lenkung, sauberes Lenkgefühl, gute Rückmeldung. Nicht ein Präzisionswerkzeug wie bei BMW, aber doch sehr ordentlich gemacht.
Bremsen
Sehr guter Druckpunkt, straffes Pedalgefühl, gute Dosierbarkeit; lediglich sehr engagiert über Seealpenpässe getrieben stößt die Bremse an ihre Leistungsgrenze, erweckt aber doch großes Vertrauen.
Fahrleistungen
Audi gibt 9.7s für den Standardsprint von 0 auf 100km/h an, ein glaubhafter Wert. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 217 km/h angegeben, auf dem Tacho ist bei etwa 225 das Ende der Fahnenstange erreicht.
Durch die unharmonische Motorcharakteristik wird beim Kapitel Elastizität aber viel verspielt, souverän wirkt der Audi im Grunde nur dann, wenn man sehr oft manuell ins Schaltgeschehen eingreift.
Die Mitbewerber schaffen es jedenfalls, einen deutlichen Vorsprung rauszufahren, einem engagiert, aber nicht voll, gefahrenen 530d Touring E39 kann der A6 als 2.5 TDI jedenfalls nur unter Aufbietung aller manuellen Schalttricks über eine Landstraßenpassage folgen.
Komfort
Würde das Sportfahrwerk nicht ab und zu zu unziemlicher Härte tendieren und hätte der Motor so etwas wie Laufkultur, herrschte in diesem Kapitel eitel Sonnenschein.
Von absoluter Fahrwerkshärte wie beim S-Line Sportfahrwerk (das macht die Marke der Zigarettenkippe, die man überrollt hat, noch deutlich spürbar) bleiben die Passagiere zwar verschont, aber gerade bei langsamen Geschwindigkeiten bewegt sich der A6 Avant doch sehr steifbeinig. Zwar gibt es keine Fahrwerksgeräusche, aber Kanaldeckel und ähnliche Unbilden werden recht ungefiltert an die Insassen weitergereicht. Der Komfortverlust im Vergleich zum Serienfahrwerk läßt sich aber verschmerzen, zeigt der Tacho mehr als 60 km/h, ergibt sich eine angenehme Abstimmung. Lediglich Passagiere auf der
Rücksitzbank bekommen auch kurze Stöße (z.b. Brückenfugen) auf der Autobahn deutlich weitergereicht, es gibt allerdings keinerlei Nachschwingneigung, die schlägt den Leuten eher auf den Magen als ab und zu ein trockener Stoß.
Abgesehen vom Geräusch vibriert der Motor auch noch nicht zu knapp, alles im allem nicht mehr klassengerecht.
Die absolute Lautheit im Innenraum gibt dagegen keinen Anlaß zur Klage, Abroll- und Windgeräusche glänzen auch bei hohem Tempo weitgehend durch Abwesenheit, für lange Strecken wird eine ruhige Atmosphäre geboten, ab 120 km/h treten auch die kernigen Äußerungen des V6 TDI in den Hintergrund.
Positives gibt es auch über die Klimatisierung zu berichten, die eingestellte Temperatur wird zuverlässig gehalten, selbst die Sitzheizung erfreut durch schnelles Ansprechen und gute Dosierbarkeit. Dem Klassenstandard gehorchend lassen sich für Fahrer und Beifahrer getrennt die Temperaturen vorwählen, so daß auch Menschen mit unterschiedlichem Temperaturempfinden jeder für sich ein Wohlfühlklima schaffen können.
Licht & Sicht
Der A6 im hier vorgestellten Modell muß noch ohne Goodies wie Abbiegelicht auskommen. Dennoch ist das ein Kapitel, in dem der Audi voll überzeugen kann.
Das Abblendlicht ist sehr gut abgestimmt, sehr homogen ausgeleuchtet mit deutlicher Betonung des rechten Fahrbahnrands und mit extrem wenig Streulicht versehen (Streulich=Licht, das nach oben strahlt, im Nebel z.B. sehr lästig, lediglich nützlich bei unbeleuchteten über der Autobahn montierten Schildertafeln).
Das Fernlicht ist auch in Xenon-Technik ausgeführt, die Reichweite und Richtwirkung ist hervorragend.
Selbst die sonst oft vernachlässigten Nebelscheinwerfer überzeugen, durch die tiefe Montageposition wird Nebel meist unterleuchtet und schafft einem so einen deutlichen Lichtkorridor mit klarer Erkennung der Fahrbahnbegrenzungen.
Auch die Scheibenwischer in konventioneller Technik halten das hohe Niveau, Sprühregen wird auch bei deutlich mehr als 200 km/h noch ohne Probleme erfaßt und streifenfrei entfernt.
Die Kosten
Bedingt durch aufwendige Allradtechnik ergibt sich ein Leergewicht von 1.765kg, rechnet man die üppige (und teilweise schwere, wie z.B. elektrische Sitzverstellung, Schiebedach usw.) Sonderausstattung des Testwagens hinzu, dürften eher 1.900kg Leergewicht bewegt werden.
Zusammen mit dem hohen Wandlerschlupf des Automatikgetriebes ergibt sich dadurch ein vergleichsweise hoher Verbrauch. Ruhig mit maximal Tacho 150 durch Frankreich gerollt braucht der A6 rund 7.5 Liter, im Stadtverkehr schnellt der Verbrauch sehr leicht auf über 13l/100km, nächtliche Vollgasetappen auf der Autobahn lassen gut 14l/100km Diesel durch die PumpeDüse Elemente fließen. Über alle Kilometer gemittelt komme ich auf einen Testverbrauch von 11.5l/100km, mit dem 70 Liter Tank ergeben sich damit durchschnittliche Reichweiten von rund 600km, nicht gerade üppig für einen Reisewagen dieses Formats.
Nur so zum Vergleich: in den 90ziger Jahren habe ich zwei der Vorgänger mit Fünfzylinderdiesel besessen, beide auch Automatik, allerdings Fronttriebler, die 115 PS Variante brauchte selten mehr als 8.5l, die 140 PS Version war auch scharf gefahren nicht zu viel mehr als 9 Liter Diesel auf 100km zu überreden.
Fortschritt? Hm.
Auch die sonstigen Kosten bewegen sich nicht gerade auf Kleinwagenniveau. Die Versicherungseinstufungen machen mit Typklasse 20 für die Haftpflicht, Teilkasko alt/neu 40/32 Vollkasko alt/neu 27/29 sehr deutlich, das der A6 Avant als 2.5 TDI Quattro nicht immer sehr dezent bewegt wird und auch bei Dieben ein beliebtes Auto ist. Ohne Rußpartikelfilter bleibt es auch bei Euro 3 Einstufung bei der Steuer, daraus resultieren dann 386 Euro jährlich.
Der Wertverlust beim A6 Avant wird deutlich spürbar sein, gerade die besser motorisierten Varianten verlieren recht schnell an Wert; daß in 2005 der Nachfolger erwartet wird, wird den Verlust noch vergrößern.
Dafür halten sich die Werkstattkosten im Rahmen, eine kleine Inspektion stellt der Audi Händler im Schnitt mit rund 150 Euro in Rechnung, die große wird meist rund 320 Euro kosten.
Quattrotypisch niedrig fällt der Reifenverschleiß aus, lediglich wildes Heizen in Autobahnabfahrten wird ob des hohen Gewichts auf der Vorderachse den vorderen linken Reifen früher morden (mea maxima culpa!).
Zusammengerechnet kann man das Auto im Unterhalt sicher nicht als günstig bezeichnen, allerdings kommen die Mitbewerber auch nicht auf deutlich geringere Kosten.
Mängel am Testwagen
Das Fahrzeug war mit dem heute normal ab Werk lieferbaren Navigationssystem Plus in der Vorserienvariante ausgestattet (der Grund, weswegen wir das Auto hatten), da gab es natürlich die ein oder andere Unstimmigkeit, heute, im Serieneinsatz, ist das System allerdings ausgereift und eine 100% Empfehlung wert.
Ansonsten absolut keine besonderen Vorkommnisse, alles bestens.
Mein Fazit
Wem soll man das Fahrzeug empfehlen?
Spontan fällt mir der Besitzer eines bis 2.100kg schweren Anhängers ein (Auflastung geht auch noch), der wird dank Allradantrieb mit dem Auto wirklich glücklich werden.
Für Menschen, denen Qualität wichtiger ist als die letzte technische Innovation, kann ich den A6 Avant in der jetzigen "alten" Bauform auch nur sehr empfehlen.
Leute, denen Nutzwert bei einem Kombi über alles geht, die sollten sich nach etwas anderem umsehen, der A6 Avant ist mehr schön denn wirklich Lastesel.
Und die Sterne?
Gehen wir von fünf aus.
Einen verliert er sofort wegen seines Triebstrangs. Unkultiviert, unharmonisch, hilflose Automatik, zu hoher Verbrauch.
Einen würde ich auch noch abziehen, weil das Fahrverhalten mir viel zu sehr auf Untersteuern ausgelegt ist. Andererseits fährt sich das Auto buchstäblich narrensicher, die typische Zielgruppe ist sicher nicht auf Rundenrekorde aus, also lassen wir den Stern stehen.
Es bleibt also bei vier Sternen.
Und wie immer an dieser Stelle sind mir Kommentare, Kritik und Wünsche, was Ihr im Bericht vermißt, sehr willkommen!
Den kompletten Bericht inklusive Bilder und technischen Daten gibt es auf meiner privaten Page: http://www.autotestnet.de/audi_a6_ava_2_5_tdi.php...
musca, 20.04.2005
wieder einmal ein TOP-Bericht deinerseits. Doch ich persoumlnlich finde A6 Avant irgendwie zu bullig! Schoumlne Gruumlszlige sascha!
plötzlichpapa, 18.05.2005
der Wagen zumindest neu zu teuer. Wenn ich mir vorstelle, dass ich mir fuumlr das Geld eine kleine Wohnung kaufen koumlnnte und die vermieten koumlnnte...
ein Testbericht von nickben2005-01-05 20:55:11vom 05.01.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Super quattro-Antrieb, im Winter unschlagbar...Nachteile/Kritik: Sehr laut, teilweise anfällige Elektronik
Vor einiger Zeit bekamen wir einen Audi allroad (180 PS mit Tiptronic geliefert.
Grundsätzlich hat das von Audi gebaute SUV das Aussehen des Audi A6 Avant. Ebenso die Motorisierung ist auch im A6 Avant erhältlich.
Wir haben uns für das Fahrzeug entschieden, weil es über Allrad, dem sog. Quattro verfügt und über eine passable Anhänglast (bis zu 2.300 KG) verfügt. Einweiteres Argument für diesen Wagen war die Tatsache, dass er in der Bodenfreiheit variabel ist.
Der Audi in der beschriebenen Version hat einen Grundpreis von 44.400,00 EURO. Der Einstiegspreis für
einen Diesel allroad mit 163 PS liegt bei 39.900,00 EURO.
Erster Eindruck (außen)
Wenn man den Audi das erste Mal betrachtet, erkennt man, wie bereits erwähnt einen Audi A6 Avant. Nur das der allroad über dezente Verbreiterung an den Kotflügeln verfügt. Ebenso ist das Dachblech mattiert und unterstreicht damit den Offroad-Charakter.
Insgesamt betrachtet macht das Fahrzeug einen sportlichen Eindruck. Die Optik der Xenonscheinwerfern (Sonderausstattung), die 17 Zoll Doppelarm-Leichtmetallräder mit der Größe 225/55 R 17 und Aluminiumapplikationen an den Türschwellern geben dem Vorurteil, Audifahrer seien notorische Linksfahrer, die ständig drängeln und aufblenden weiteren Vorschub. Trotz allem der Wagen ist, wie ich meine optisch gelungen.
Bei dem allroad handelt es sich um einen vollverzinkten 5-Sitzigen Kombi mit Aluminiummotorhaube. Der Wagen ist 4.810 mm lang, 1.852 mm breit und 1.551 mm hoch bei einem Radstand vom 2.757 mm.
Erster Eindruck (innen)
Wer auf den lederbezogenen Recarositzen (sofern mitbestellt) Platz nimmt, bekommt sofort die Annehmlichkeiten eines ausgezeichneten Sitzkomforts zu spüren. Man sitzt bequem mit sicherem Seitenhalt und erreicht alle Schalter sofort und leicht. Ebenso liegt das Lenkrad ausgezeichnet in der Hand. Sofort ist einem klar, in diesem Fahrzeug bin ich der Chef.
Die Instrumente sind leicht ablesbar. Die Ausnahme bildet das Fahrerinformationssystem. Dieses muss über einen Drehschalter in der Mittelkonsole zwischen den Sitzen bedient werden. Die Bedienaktionen werden dann in der Mitte (zwischen Tacho und Drehzahlmesser) sichtbar. An diese Bedienung sollte man sich erst gewöhnen. Eine bessere Lösung wäre jedenfalls einen Großteil der Bedienung über ein Multifunktionslenkrad abzuwickeln.
Wer die Bequemlichkeit steigern möchte, bestellt eine Mittelarmlehne.
Die hinteren Sitze bieten ausreichend Platz. Sicher muss man sich dessen bewusst sein, wer mit 5 Personen im Auto unterwegs ist kann selbst bei einem Kombi nicht auf Stadtbusausmaße pochen, dann geht es natürlich etwas enger zu. Die hintere Sitzbank lässt sich 1/3 und 2/3 umklappen. Das serienmäßige Gepäcknetz bietet ausreichen Schutz für die Passagiere wenn im Kofferraum etwas transportiert wird.
Nachteil hier: Wer die Sitze komplett umklappt muss die Gepäckraumabdeckung ausbauen und verstauen. Hier liebe Audiingenieure lohnt ein Blick bei der Konkurrenz in den Kofferraum, z.B. Mercedes T-Modell.
Der Kofferraum hat ein Volumen von 455 Litern bei normaler Bestuhlung und von 1.590 Litern bei umgeklappter Rücksitzbank. Nur die Literzahl ist nicht immer entscheidend, auch der Zuschnitt des Kofferraums ist wichtig. Mit persönlich ist er zu klein oder zu ungünstig zugeschnitten. In der Vergangenheit gab es mehrfach Probleme beim Transport sperriger Güter.
Ablageflächen gibt es im Innenraum ausreichend, Getränkehalter fehlen auch nicht. Schön wäre nur ein Stauraum unter dem Ladeboden im Kofferraum. Kleinteile, wie Abschleppseil müssen in einer separaten Kiste untergebracht werden.
Technik
Das Herzstück des Wagens bildet ein 6-Zylinder-TDI-Motor mit 180 PS und Dieselantrieb. Der Hubraum beträgt 2.496 cm3. Das Fahrzeug verfügt über Allradantrieb.
Die Beschleunigungswerte des Audis sind nicht gerade berauschend Den Sprint von 0 – 100 km/h absolviert er in 9,4 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 207 km/h. Ich denke mit diesen Werten kann man leben.
Der Allroad von Audi hat ein Leergewicht von 1.865 Kilo.
Die eingebaute Klimatisierungsautomatik kühl den Innenraum in ausreichender Zeit auf die gewünschte Temperatur. Allerdings stört sie manchmal durch laute Geräusche.
Geländetechnik
Wie oben erwähnt handelt es sich bei dem Wagen um ein SUV. Man kann also den einen oder anderen Ausflug ins Gelände unternehmen. Es soll allerdings nicht unerwähnt bleiben, für die Camel Trophy reichte es nicht. Besonderer Clou bei dem Wagen ist die vierfach verstellbare Bodenfreiheit. Diese Bodenfreiheit kann bis auf 208 mm erhöht werden. Die Wattiefe beträgt 400 mm und der Böschungswinkel 19,5 Grad vorn und 23 Grand hinten. Das Fahrzeug hat eine Steigfähigkeit von 60 Prozent oder 31 Grad. Der Schrägfahrwinkel beträgt 40 Grad.
Es sollte jedem klar sein bei dem Wagen handelt es sich nicht um einen Geländewagen, wer also die Sache zu forsch angehen lässt produziert schnell einen Schaden von mehreren tausend Euro.
Das Fahrwerk des Autos lässt für ein SUV keine Wünsche offen, zumal sich die Bodenfreiheit je nach Geschwindigkeit automatisch anpasst. Die Bremsen könnten allerdings besser sein. Gerade nach Fahrten bei Nässen gewinnt man den Eindruck als ließen sich die Bremsklötze ein wenig Zeit beim zupacken.
Kosten
Leider ist der Wagen im Unterhalt nicht unbedingt ein Schnäppchen. Die Steuer wird auf der Basis der EURO 3-Norm berechnet. In der Haftpflichtversicherung wird er in Stufe 20 und in der Teil- und Vollkaskoversicherung in Stufe 27 eingestuft.
Nun zum Thema Verbrauch. Der Wagen verbraucht bei normaler Fahrweise (Autobahn/Landstraße/Stadt) ca. 10,9 Liter im Schnitt. Bei schnellerer Autobahnfahrt werden es schnell 12,6 Liter Diesel auf 100 Kilometer.
Die Inspektionsintervalle regelt ein Inspektionsassistent. Dieser rechnet die Intervalle nach der individuellen Beanspruchung des Fahrzeugs aus. Bisher waren bei meinem Fahrzeug keine Inspektionen fällig. Sobald ich hierzu nähere Erkenntnisse habe werden ich diese nachtragen.
Schlussbemerkung
Der Audi allroad 2,5 TDI ist ein angenehmes handliches Fahrzeug. Störend empfinde ich den unpassenden Zuschnitt des Kofferraums und die teilweise lauten Innengeräusche. Die Sitzposition ist sehr angenehm und auch die Möglichkeit die Bodenfreiheit zu erhöhen bietet klare Vorteile.
Im Anhängerbetrieb, sowie im Winterbetrieb bietet das Fahrzeug durch den Quattro-Antrieb klare Vorteile. Unangemessen empfinde ich allerdings den hohen Spritverbrauch.
...
redwomen, 05.01.2005
ich absolut kein Autofan von Deutschen Hersteller bin und noch weniger von Audi hat mich dieser Bericht sehr beeindruckt. -es war alles dabei was man wissen sollte. Aber ich werde mir dieses Auto trotzdem NIE kaufen. LG Maria
Technische Daten und Produkteigenschaften1994 löste die Baureihe A6 den bis dato gebauten Audi 100 als Modell der oberen Mittelklasse in Audi's Produktpalette ab. Seine Entwicklung hat bis heute bereits mehrere Generationen hervorgebracht.