Codecs mus man selbst nachrüsten, (keine Brennfunktion)
Nachteile: nix, was nicht unter die Kategorie "kleinkariert" einzusortieren wäre
Gute MP3-Software muss nichts kosten ...
ein Testbericht von caramon_2k2007-02-11 20:36:26vom 11.02.2007Empfehlung: ja
Vorteile: Einfache Handhabung, Viele Features, kostenlos...Nachteile/Kritik: nichts
Ich kann mich immer noch nicht durchringen und weiter DVDs machen, denn ich bin mal wieder fündig geworden nach guten kostenlosen Programmen, die ich Euch in den harten Hartz4-Zeiten ans Herz legen möchte. (Geld sparen muss sein ;))
Wer kennt nicht das Problem? Man hat (wie ich) hunderte von Audio-CDs rumliegen, hat einen großen MP3-Stick und möchte (meinetwegen) joggen gehen. Das Problem von tragbaren CD-Playern kennt man… Anti-Shock für „nur“ 5 – 10 Sekunden. Mal ganz ehrlich, so macht joggen kein Spaß oder? Ebenso kann man immer nur 1 CD seiner 100 Lieblings-CDs mitnehmen. Und hier komm ich an den Punkt, an dem ich Euch den Namen des Programms verrate: Jackie Franck´s Audiograbber.
Der Bericht wird sich in mehrere Teile gliedern:
- Bezug und Informationen zum Programm
- Installation und Aufbau des Programms
- Erklärung einzelner Programmteile
- Praxistest
- Zusätzliche Funktionen
- Fragen und Antworten
- Fazit und Eigene Meinung
Fangen wir also mit dem Bezug und Informationen an.
Was macht das Programm überhaupt?
Klare Frage, klare Antwort. Es packt Eure Audio-CDs auf Festplatte, und das auf mehrere Weisen. Entweder als (qualitativ hochwertige) Wave-File, was jedoch viel Platz in Anspruch nimmt, in das MP3-Format (abhängig vom verwendeten Codec) oder falls installiert ins Ogg-Vorbis-Format. Wie gesagt, es ist alles abhängig davon, welche Codes oder Encoder installiert sind. Das wäre im großen und ganzen das Aufgabengebiet vom Audiograbber.
Zu beziehen ist das Programm über das Internet und zwar von der deutschen Herstellerseite www.audiograbber.de. Diese Seite ist zwar das letzte mal am Heilig Abend aktualisiert worden, dennoch ist die Seite sehr aktuell. Nebst einer kleinen Einführung in das Programm und Forum (für Hilfesuchende), findet man auch (gar nicht versteckt) den Download Button, der sich mit folgendem Satz tituliert: „Download Audiograbber 1.83 SE + MP3-Plugin“, bzw. ist der oberen Leiste ganz schlicht unter „Download“. Jetzt öffnet sich nun die download.phtml, auf welcher man die Pakete findet.
Zunächst benötigt man das Hauptprogramm, das mit 2,91 MB zur Buche schlägt. Nicht wirklich viel, wenn man bedenkt, was das Programm alles kann (aber dazu später mehr). Jetzt fehlt nur noch der Mp3-Encoder, hier wird LameEnc empfohlen (im übrigen auch meine Empfehlung), welcher sich im Test als bester Codec herauskristallisiert hat. Hat man beides installiert, könnte es auch schon losgehen, aber es gibt ja auch noch mehr Pakete, die das Programm abrunden. Erwähnenswert sind die beiden Anleitungen, welche im pdf-Format vorliegen und so die ersten Schritte im Audiograbber erleichtern sollen. Weiter unten auf der Seite findet man auch noch ASPI-Treiber, die es ermöglichen, Audio-CDs digital auszulesen. (Sehr empfehlenswert!).
Das wichtigste an diesem Programm jedoch ist, das es mittlerweile Freeware ist, man es also kostenlos und ohne Probleme herunterladen und verbreiten kann. Wer dennoch die Autoren dieses Programms unterstützen möchte, kann dies per paypal oder Banküberweisung machen.
Kommen wir zum nächsten Punkt.
Installation und Aufbau des Programms
Da es ja 2 ausführbare Dateien sind, also Installationsroutinen ist es kinderleicht das Programm nebst Encoder zu installieren. Einfach immer auf „Weiter“ drücken und das Programm wird standardmäßig in C:ProgrammeAudiograbber installiert.
Wie sieht es nun nach dem Start aus? Nachdem sich der Splash-Screen verabschiedet hat, ist man
quasi in der Kommandozentrale des Audiograbbers. Am oberen Rand findet man Windows-Typisch die Datei-Leiste, in der alle Funktionen verbaut sind, die wichtigsten dieser Funktionen befindet sich direkt darunter als kleine Auswahl an Icons, welche ebenfalls untertitelt sind, also kein Grund zur Panik 
Nun möchte ich aber auch die wichtigsten Punkte erklären, damit man auch gleich ohne größere Umschweife eine CD „rippen“ kann, nennen wir das Kind mal beim Namen auch wenn es böse klingt ;)
Fangen wir einmal mit den allgemeinen Einstellungen an, frei nach dem Motto „Am Anfang war der Klick“. Im oberen Teil kann man sich zunächst den Zielordner einstellen. Normal werden die komprimierten Dateien in C:ProgrammeAudiograbber direkt gespeichert, da es aber Leute geben soll (ich gehör zu dieser Sparte), die auf anderen Laufwerken das 5-fache an Speicherplatz von C: haben, kann man das also umstellen.
Direkt darunter hat man mehrere Reiter, wie folgt:
- Dateinamen
- Stille
- Erweitert
- Restzei t
- Verschiedenes
- Weitere
Wir benötigen hier lediglich die „Dateinamen“-Karte. Hier bastelt man sich zusammen, wie später die Dateien heißen sollen, da es das Feature Freedb-Abfrage gibt, mit dem eingelegte CDs per Knopfdruck sofort umbenannt werden (nach Titeln). Da die Datenbank sehr aktuell ist, kann man ganz schnell seine Playlist erzeugen. Dadurch wird dann eine sehr schöne Datenhierarchie aufgebaut. Im unteren Teil des Fensters sieht man die Zugriffsart, wie auf die Daten zugegriffen werden soll.
Hier empfehle ich auf jeden Fall einen ASPI-Manager, da dieser schneller und besser arbeitet (ich habe es ausprobiert, trifft jedenfalls bei mir zu). Hier kann man ziemlich alles bei Standardeinstellungen lassen, lediglich das CD-Rom kann/muss man ändern, je nachdem mit welchem Laufwerk man arbeiten will. Wer keinen ASPI-Manager installieren möchte, dem bleibt die Alternative, die Daten analog über eine Kombi aus CD-Laufwerk und Soundkarte zu speichern, was jedoch zur Folge hat, das die Qualität doch sehr darunter leidet.
Daneben gibt es gleich als nächst-wichtiger Menüpunkt die MP3-Einstellungen. Gleich oben wird man mit der ersten Entscheidung belästigt, grabben als:
- Wave-Datei
- MP3-Datei über temporare Wave-Datei. Wave-Datei nicht löschen
- MP3-Datei über temporare Wave-Datei. Wave-Datei löschen
- Direkt als MP3 kodieren (sofern der Punkt „Erst alle Tracks grabben….“ Aktiviert ist, ist der Punkt nicht anwählbar)
Ja was wählt man hier. Also meine Empfehlung aus der Praxis heraus ist der 3. Punkt, weil es meiner Meinung nach einfach schneller geht, wenn die Wave-Datei schon auf Festplatte liegt, als wenn er direkt von der CD herunter kodiert (ist wohl auch CD-Schonender).
Jetzt kommt man zum Herzstück des Programms, die Auswahl des Encoders.
Zunächst muss man sich entscheiden ob man einen internen oder externen Encoder verwenden möchte. Nachdem wir ja bei der Installation den LameEnc gleich mitinstalliert haben, ist dieser bei beiden Seiten voreingestellt, sogar mit Aufrufparametern (bei Externer Verwendung). Im weitern Verlauf kümmere ich mich um die Möglichkeit mit internem Encoder (der Einfachheit halber).
Jetzt kommt gleich die nächste Entscheidung VBR oder CBR. Was ist das überhaupt? Dazu müssen wir erstmal ein wenig mit der Mp3-Materie vertraut werden. Die Abkürzungen bedeuten zunächst nichts anderes als konstante Bitrate (CBR) und Variable Bitrate (VBR).
Während bei der konstanten Bitrate immer eine Rate genommen wird (nehmen wir 196 kbit/s an), wird bei der Variablen Rate immer eine andere Bitrate je nach Verbrauch und Volumen des Tracks genommen. Wer hier was besser findet, muss jeder für sich selbst entscheiden. Am Ende kommen halt größere oder kleinere Dateien zum Vorschein, also gebe ich hierfür kein Patentrezept, nur wofür ich mich entscheide -> VBR.
Jetzt kann ich noch einstellen, ob ich entweder viele Dateien auf wenig Platz unterbringen möchte, jedoch dafür Qualitätseinbußen in Kauf nehme oder wenige Dateien, dafür aber in hervorragender Qualität. Ich bin ja naturgemäß Qualitätsfetischist, also wähle ich kurz vor „höchste Qualität“ (Luxus muss sein, dafür hab ich keine 300 GB Festplatte gekauft…).
Nachdem wir ja noch nicht genug Entscheidungen getroffen haben, kommt jetzt schon die nächste. Die Qualität. Zur Auswahl steht folgendes:
- Mono
- Joint Stereo
- Stereo
- Dual-Stereo
Und das dann auch noch in mehreren Unterstufen:
- Voice
- Niedrig
- Normal
- Hoch
Ich sage euch hier nur mal meine Einstellungen, da das wieder jeder für sich selber entscheiden muss. Ich bin hier für Normal und Stereo. Finde ich persönlich am besten.
Die Bitstream-Flags kann man stiefmütterlich behandeln, da diese keine Auswirkungen auf unser Endprodukt haben. Die Encoder Priorität ist hier umso wichtiger, denn diese steuert, wie stark das Programm unseren Prozessor belasten darf. Empfehlenswert ist hier die Einstellung normal, da dann der Prozess sich die Auslastung fair mit anderen Programmen teilt, wogegen bei niedrig bzw. sehr niedrig, das Programm im Idle-Zustand läuft, also nur die Restzeitfenster des Prozessors abbekommt. Aber wer Zeit hat, kann das gerne mal ausprobieren. Viel Spaß ;)
Das soll es einmal mit den wichtigsten Punkten gewesen sein, jetzt kommen wir zu dem Moment wo der Frosch ins Wasser rennt. Der Praxistest.
Das Opfer ist meine Dieter Nuhr CD „www.nuhr.de/2. „ (davon folgt bestimmt noch ein seperater Bericht...).
Eingelegt und das Programm gestartet, steht in der Liste nur Track 1 – Track 33. (oder so ähnlich, hab die Zahl nicht mehr im Kopf). Ein Klick auf die FreeDB (muss natürlich das Feature ausprobieren) und Sekunden später hab ich die komplette Trackliste umgeschrieben vor mir. Geil, oder? Jetzt kann ich noch (wenn man möchte), einzelne Tracks abwählen, die mir nicht gefallen oder einfach langweilig sind. Wer sich nicht sicher ist ob ein Lied gut ist, kann es vorab im integrierten Player anhören. Diesen findet man am unteren Ende des Programms. Wenn man sich dazu entschieden hat, die CD endlich digitalisierst auf Platte zu bringen, der betätige den „grabben“-Button.
Nun öffnet sich das eigentliche Programm. Man hört wie die CD anläuft und die Dateien ausgelesen werden. Zunächst werden sie bei den Einstellungen, die wir getroffen haben als Wave-Datei auf Festplatte geschrieben. Rechts oben sieht man die CPU-Auslastung, die sich bei diesem Vorgang noch in Grenzen hält. Rechts kann man ebenfalls einige Sachen anwählen, wobei sich in der Praxis nur die „M3U-Liste erstellen“-Funktion als brauchbar erwiesen hat. Wer möchte, kann seine Tracks auch gleich hinterher mit entsprechender Funktion abspielen. Aufgerufen wird dann der Standard Media Player.
Ebenso wird die aktuelle Geschwindigkeit und geschätzte Restlaufzeit ermittelt und angezeigt. Wer ein kompletten Album auslesen will, kann getrost einen Kaffee trinken gehen, denn das dauert schon ein paar Minuten. Sobald nun alle Dateien auf Festplatte sind, startet der Encoder automatisch. Dies sieht man daran, dass am unteren Bildschirm der Zähler runtergeht, wenn die MP3 erstellt wird.
Mehr ist hier nicht mehr hinzuzufügen, außer dass das Programm sehr stabil läuft, und wenn die CD mal zerkratzt sein soll, so liest er automatisch langsamer aus, um eventuell Stücke zu retten.
Jetzt gibt es allerdings noch zusätzliche Funktionen im Programm, welche ich hier nur kurz erwähnen möchte, weil man diese nicht allzu oft braucht.
Zunächst seien mal die Normaliesierungs-Optionen anzumerken. Wenn man z. B. von mehreren Orten Dateien rippt, werden diese auf ein Lautstärke-Niveau gesampled.
Dann gibt es noch eine Line-Aufnahme, z. B. vom Mikrofon. (Ich denke aber dass es dafür bessere Programme gibt, aber diese Lösung ist schon mal ganz gut).
Wer Karaoke mag, bzw. solche CDs besitzt, kann diese auch grabben. Hierfür gibt es einen seperaten Menüpunkt, samt Unterpunkte.
Mehrere wichtige Punkte gibt es nicht, die restlichen Punkte sind nur kleine Features, jetzt allerdings möchte ich zu einigen Fragen und Antworten kommen, welche ich immer als F und A deklariere (F= Frage, A=Antwort).
F: Kann ich kopiergeschützte CDs kopieren.
A: Ja, das geht, allerdings möchte ich darauf hier nicht weiter eingehen, da es ja offiziell verboten ist, aber ich sage nur, wer suchet der findet.
F: Ich bin nicht so oft im Internet, kann ich die Freedb auch offline nutzen?
A: Ja, dafür gibt es Möglichkeiten, die auf der Internetseite dargelegt werden. Man braucht lediglich 350 MB Platz für den Download und insg. 2 GB für die Datenbank an sich selbst.
F: Gibt es ein Linux-Variante?
A: Nein, gibt es nicht.
F: Gibt es eine Brennfunktion?
A: Nein, aber wer braucht die auch bei MP3s?
Ich denke ich habe damit die wichtigsten Fragen getroffen, werde aber bei Bedarf welche ergänzen.
Nun zum wohl wichtigsten Punkt des Berichts. Fazit und Eigene Meinung.
Das Programm kann sich sehr wohl sehen lassen. Dafür sprechen mehrere Faktoren:
- Die Größe
Mit lediglich ca. 3 MB Download und einer installierten Größe von ca. 3,25 MB ist das Programm unschlagbar dafür, was es alles kann. Man braucht lediglich den Platz für die Dateien und Mp3s.
- Der Preis
Ja, der Preis ist der wohl beste Faktor. Es ist Freeware. Das heißt, das man keinen Cent abdrücken muss, lediglich nur dann, wenn man die Programmierer unterstützen möchte.
- Die Leistungen
Auch hier kann das Programm punkten. Es beinhaltet wirklich massig Funktionen, mit denen man seine Sammlung sehr gut organisieren kann. Es werden automatisch Ordner und ID3-Tags erstellt, Namen werden automatisch vergeben und und und.
- Die Handhabung
Die Handhabung ist so einfach, nach lediglich 5 Minuten eingewöhnen, kann jeder wunderbar mit dem Programm arbeiten.
Hier also volle Punktzahl, wodurch aus meine Bewertung von 5 Sternen voll gerechtfertigt ist.
Meine eigene Meinung spiegelt sich wohl schon aus dem kompletten Bericht wider. Ich bin vollkommen überzeugt von diesem Programm und kann es jedem weiterempfehlen, der sich einfach und unkompliziert seine Sammlung digital auf den heimischen Computer bzw. MP3-Stick ziehen möchte. So macht joggen doch wieder Spaß.
Audiograbber ist ein Freeware Programm. Man bekommt es kostenlos im Internet. Es ermöglicht z. B. das Abspeichern von Musiktiteln auf der Festplatte.
Zu errreichen ist Audiograbber unter:
www.audiograbber.com-us.net
oder
www.dezines.com/audio
Forum zum Fragen stellen:
forum.audiograbber.de
Der Download und die Installation des Programms gehen schnell und problemlos. Und schon kann es losgehen!
Das Programm ist übrigens komplett auf deutsch. Das erleichtert schon mal so einiges. Ich hatte vorher CD-Ripper auf englisch. Diese waren sehr schwer zu bedienen.
Nachdem man seine CD eigelegt hat kann man einfach auf "Aktualisieren" klicken. Schon erscheint die Liste mit den Tracks auf der CD.
Man kann gewünschte Tracks durch markieren aussuchen und auf "Grabben" klicken. Die ausgewählten Titel werden dann auf den Computer kopiert.
Unter "Optionen" kann man viele Einstellungen verändern. Man kann z. B. den Ordner ändern, in den die ausgewählten Musiktitel kopiert werden. Außerdem kann man einstellen woraus die Namen der Tracks erstellt werden sollen, z. B. Internet, Track-Nummer, Name des Stücks etc.
Man kann auch ein gewünschtes Laufwerk wählen, den Laufwerktyp feststellen und die Kopiermethode einstellen.
Außerdem gibt es die Funktion "Stille automatisch löschen. Damit kann man einstellen dass immer wenn am Anfang oder Ende des Tracks einfach nur "Stille" ist, diese weggeschnitten wird. Diese Option finde ich besonders nützlich. So spare ich Zeit die ich für das Zuschneiden von den Titeln bräuchte.
Durch den Schalter "Normalisieren" kann man die die Lautstärken verschiedener Tracks oder verschiedener CDs angleichen. Dazu muss man nur ein Häckchen bei "Normalisieren" machen.
Es bigt auch noch die MP3-Optionen. Dort kann eingestellt werden ob die Datei als MP3 oder Wave Datei ausgegeben werden soll. Es gibt auch viele erweiterte Optionen, die ich allerdings nie verändere, weil ich nichts davon verstehe.
Bei dem Programm gibt es oben noch einen Pinguin. Dies ist die Feedb Funktion. Dort kann man CD-Informationen über das Internet abrufen, wie z. B. Tracknamen, Künstlernamen.
Das waren auch schon die wichtigsten Funktionen.
Ich habe die Erfahrung gemacht dass das Programm zuverlässig ist. Es arbeitet schnell und stürzt bei mir auch nie ab. Von der Bedienung her ist es nicht das einfachste, dafür hat es umso mehr Funktionen und Einstellungen die man verändern kann. Ich nutze es zurzeit, bin aber auf der Suche nach einem Programm was sich noch einfacher bzw. schneller bedienen lässt.
Hauptsächlich nutze ich Audiograbber um von gekauften CDs Stücke auf den Computer zu ziehen und sie als MP3-Datei wieder auf den MP3-Player laden zu können. Das fünktioniert auch wunderbar.
* * * Fazit * * *
Das Programm ist kostenlos und zuverlässig. Durch die vielen Funktionen die für Leute wie mich aber unnötig sind, ist es etwas unübersichtlich. Deshalb empfehle ich es bedenkenlos weiter und gebe dem Programm 5 Sterne!
Vielen Dank für's Lesen, Bewerten und Kommentieren.
ein Testbericht von _matthias_2011-02-17 21:44:18vom 17.02.2011Empfehlung: ja
Vorteile: Vorteile: kosntelos, schnell, stabil, einfach, genial, freedb-Anbindung, perfekt...Nachteile/Kritik:
Nachteile: nix, was nicht unter die Kategorie "kleinkariert" einzusortieren wäre
Da sind wir wieder - in den Weiten des Internets und immer mit einem Bein im Knast, zumindest, wenn man jede Tür eintritt, die das Tor des Internets einem auftut.
EINLEITUNG
So ähnlich kann es einem gehen, wenn man sich mit dem Illegalen Kopieren von urheberrechtlich geschützten Werken abgibt - egal, ob Ton, Bild oder Text. Was bei Texten noch halbwegs gerettet werden kann, wenn man wenigstens in der Lage ist, die entlehnten Quellen korrekt als Zitat zu kennzeichnen (eine Kunst übrigens, die von vielen dooyoo-Usern bis hin zu unterem
aktuellen Verteidigungsminister nicht beherrscht wird), so schützt es einen bei Musikstücken wenig, wenn man sagt, woher man die illegale Kopie bezogen hat. Aber lassen wir die Kirche im Dorf.
WARUM AUDIOGRABBER? UND WOFÜR?
Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von Möglichkeiten Audio-CDs in verschiedene Formate zu verwandeln, wobei die meisten wohl mit dem Mp3-Format liebäugeln. Von der gesamten Ipod, Ipad, Iphone-Fraktion verabschiede ich mich an dieser Stelle, da ich weder weiß noch es mich interessiert, wie man den Audiograbber auch für das spezielle Format zuschneidet (schlechtere Bewertungen werden hier billigend in Kauf genommen). Ein Tool, das ich für ganz weit oben in den Toplisten dieser Welt ansiedele, ist dabei die Software namens Audiograbber.
FREEWARE UND DOWNLOAD DERSELBEN, INSTALLATION
Sie ist unter audiograbber.de als Freeware erhältlich, war bis 2004 keine Freeware, ist aber seitdem glücklicherweise für umsonst zu erhalten. Der Download dauert nur wenige Sekunden und man wird relativ schnell staunen, was sich in dem 2,8 Megabyte großen Paket alles versteckt. Die Version 1.83 kommt als Special Edition daher, wobei die Special Edition in deutschen Einsteigeranleitungen seinen Namen bezieht. Aber eigentlich ist es für geübte Anwender selbsterklärend.
MP3-Dateien lassen sich auch erzeugen, wobei man dafür aber noch das so genannte Lame-MP3-Plugin besorgen und in den Installationsordner von Audiograbber installieren muss. Das Plugin befruchtet den Audiograbber dabei von alleine mit den nötigen Einstellungen. Das Plugin ist auf den Seiten von audiograbber verlinkt und mit weniger als einem Kilobyte Ruck-Zuck installiert, womit es auch schon losgehen kann.
ERSTER EINDRUCK
Eine Audio-CD wird automatisch in der übersichtlichen Programmoberfläche mit seinen Tracks angezeigt und wer nun eilig auf den "Grabben"-Button, der mit einer formschön grabschenden Hand verziert ist, hat es in der Regel wirklich in weniger als 60 Sekunden geschafft, Illegales zu tun, sofern ihm die CD nicht selbst gehört - soweit ich das verstehe.
ERSTES GRABBEN
Eigene CDs lassen sich in Windeseile als mp3s abspeichern, Standardeinstellungen inklusive. Wer sich jetzt ein wenig zurücklehnt und durch die Optionen surft, der kann an vielen Stellen noch für seinen eigenen Geschmack und für leichteres Archivieren Einiges tun. Meine Favoriten dazu stelle ich euch vor.
FEREDB - SORGENFREI TAGGEN
Zunächst wäre da die Verbindung mit freedb (free data base) zu nennen, die es ermöglicht die Track01 bis Track12 per Knopfdruck mit Namen, Titel, Interpret, Album, Genre, Erscheinungsjahr etc. betiteln zu lassen. Dies funktioniert hervorragend und geht rasend schnell. Auch Hörbücher sind so dermaßen sinnvoll dort erfasst, dass man sich wirklich in diesem Punkt um nichts mehr kümmern muss. Ein eigener Grab-Ordner für die fertigen mp3s lässt sich auch auswählen. Kleinigkeiten machen das Leben auch hier schöner. Beispielsweise kann man auswählen, ob der Interpret einen eigenen Ordner bekommen soll, oder ob nur das Album einen Ordner im Hauptablagepfad erhalten soll. Praktisch!
KOMPRESSIONEN
Die Art der Kompression beim grabben kann man in einem weiteren Optionsfenster mit wählen. Wer mit dem Lameplugin gut und gerne arbeitet, kann hier mit speziellen Einstellungen das Optimum an Qualität für seine Sammlung herausholen. Vielen durchschnittlichen oder lustlosen Anwendern werden die Standardeinstellungen hier völlig ausreichen. In aller Regel beschränke ich mich auch auf die zeitsparende Variante.
SONSTIGES, NÜTZLICHES
Die variable Bitrate, mit der mp3s erzeugt werden, variiert je nach Hörbarkeit zwischen 32 und 320 kBit PRO Sekunden und holen damit das beste Verhältnis zwischen Dateigröße und Klanggenuss heraus. Wer aus irgendeinem Grund eine konstante Bitrate bevorzugt, kann das mit einem Klick vom Hauptfenster aus auch einstellen.
Auch lässt sich auswählen, ob aus den Audio-CD-Tracks die zunächst erzeugte wav-Datei beibehalten oder anschließend gelöscht werden soll. Wer keinen Platzsorgen hat, kann hier also durchaus parallel fahren.
Das Dateiformat ogg ist auch dabei und für den Audiograbber ebenfalls vorkonfiguriert, ich gestehe aber, dass ich als mp3-Jünger und bekennender Fraunhofer-Fan bisher stets bei mp3 geblieben bin. Die ID3-Tags ist in den Varianten ID3v1 und ID3v2 dabei und lässt damit für Ordner und mp3-Bezeichnungen alles mit sich machen, was die Tags so hergeben.
GESCHWINDIGKEIT, WEITERE OPTIONEN
Das Grabben selbst geht relativ flott, eine CD ist bei einem durchschnittlichen Rechner in nur wenigen Minuten erledigt. Ferner lässt sich bei Sammlungen noch die Lautstärke normalisieren, das Programm erkennt Pausen und kann diese variabel handhaben (ausschneiden, drin lassen, bis zu einer gewissen Länge drin drin lassen etc.).
FAZIT: TOLL!
Ein bisschen mehr könnte man noch schwärmen, denn der Audiograbber hat sogar noch ein bisschen mehr zu bieten - an dieser Stelle denke ich aber, dass genug Appetit gemacht worden ist. Viel Spaß damit!
Fazit: Herunterladen, grabben, abspielen, glücklich sein!
...
ein Testbericht von Funny2005-05-28 14:33:40vom 28.05.2005Empfehlung: ja
Vorteile: kostenlos, läuft stabil, einfache Bedienung, gute Qualität...Nachteile/Kritik: nichts
Es gibt viele verschiedene Tools, mit denen man Audio-CD`S auslesen kann.Das Programm, das ich dazu benutze heißt "Audiograbber". Früher war dieses kleine Tool noch kostenpflichtig, aber seit der Version 1.83 kann man es kostenlos herunterladen und installieren.
WICHTIG: Offiziell ist es verboten, Audio-CDs mit Kopierschutz digital auszulesen, dann muss man den analogen Weg wählen!
Die Installation
*****************
Die Installationsdatei kann man also auf "www.audiograbber.de" herunterladen, die man dann startet. Das Setup läuft sehr einfach ab und dauert keine Minute. Danach belegt das Programm gerade mal 2,23 MB auf der Festplatte. Man sollte sich nun
noch den MP3-Encoder Lame besorgen, den es ebenfalls kostenlos im Internet gibt, also einfach mal danach suchen, die Datei "lame_enc.dll" kopiert man dann einfach in das Verzeichnis vom Audiograbber.
Nun kann man den Audiograbber starten, zunächst sollte man dann die Einstellungen vornehmen. Man kann einstellen, welches CD-Laufwerk zum Einlesen verwendet werden soll, welche Qualität die MP3s bekommen sollen (auch VBR möglich), in welches Verzeichnis die Dateien gespeichert werden sollen, wie die MP3s benannt werden sollen und viele weitere Sachen. Da das Programm auf Deutsch ist, bereitet dies eigentlich keine Probleme.
Meine eigene Erfahrung
*************************
Nun kann man eine Audio-CD ins Laufwerk einlegen, im Fenster von Audiograbber erscheint nun die Trackliste mit Infos zu Spielzeit und Größe der Tracks. Nun kann man, falls man einen Internetanschluss hat, per Internetdatenbank die Tracknamen automatisch bestimmen lassen. Oder man gibt die Titel- und Interpretennamen manuell ein. Auch das Genre und das Jahr kann man eingeben, Audiograbber erstellt damit die sogenannte ID-Tags - in den Versionen 1 und 2.
Nun kann man noch einzelne Tracks per Häckchen auswählen, die umgewandelt werden sollen oder man wählt alle aus. Mit einem Klick auf das Grabben-Symbol fängt der Vorgang dann an und man wird per Statusanzeige darüber informiert wie weit das Umwandeln abgeschlossen ist.
Gut ist auch die Normalisieren-Funktion, damit kann man unterschiedlich laute Tracks einander anpassen oder man hat einen Track, der generell zu leise ist, dieser wird dann lauter.
Ansonsten ist das Programm leicht zu bedienen und arbeitet sehr zuverlässig. Die fertigen MP3s haben keinerlei Fehler und sind in einer sehr guten Qualität gespeichert. Der Lame-Encoder ist richtig gut.
Weiter ist es möglich, Aufnahmen per Line-In zu machen, die dann auch normalisiert und umgewandelt werden können. Dabei kann man sogar einen Zeitplan erstellen, der die Aufnahme automatisch in mehrere Tracks unterteilt.
Man kann auch einfache WAV-Dateien in MP3s umwandeln. Außerdem lässt sich ein Audioplayer integrieren, der dann automatisch die fertig umgewandelten MP3s abspielt.
Mir gefällt der Audiograbber sehr gut und ich würde ihn sogar kommerziellen Produkten vorziehen, da er einfach alles bietet, was ein Ripper braucht.
Mein Fazit
************
Für mich ist der "Audiograbber 1.83" der beste CD-Ripper, da er zudem auch noch kostenlos erhältlich ist, bleibt eigentlich keine andere Alternative. Das Auslesen und Umwandeln meistert er problemlos. Auch die einfache Bedienung finde ich sehr gut und kann ihn deshalb wirklich sehr empfehlen!
ein Testbericht von ChopSuey2005-04-30 16:13:37vom 30.04.2005Empfehlung: ja
Vorteile: kostenlos, umfangreich . einfach zu bedienen, bliebig erweiterbar
...Nachteile/Kritik: Codecs mus man selbst nachrüsten, (keine Brennfunktion)
Wer einen MP3-Player hat, kennt sicher das Problem die Lieblings-CDs ins portable Format zu bringen. Glücklicherweise gibt es eine breite Auswahl an mehr oder minder guten Programmen die einem da behilflich sind. Überzeugt hat mich...
...AUDIOGRABBER.
Audiograbber ist ein (mittlerweile) kostenloses Programm zum Rippen von CDs (was auch sonst). In der aktuellsten Version 1.83 kann man es sich unter http://www.audiograbber.de/download.phtml downloaden
...mit knappen 1,6 MB ist dies auch ohne DSL schnell machbar.
Die Installation geht per setup.exe einfach und in wenigen Sekunden. Man muss keine besonderen Einstellungen vornehmen, lediglich den Installationspfad angeben. Die Datei
schreibt sich weder ins Windowsverzeichnis noch verändert sie die Registry. Heißt folglich also, dass man sie nicht über die Systemsteuerung wieder deinstallieren kann, sondern über die uninstall.exe.
Mit Audiograbber können also Audio CDs auf die Festplatte kopiert werden. Entweder in hochwertiger Qualität als WAVE Datei oder komprimiert als MP3 bzw. OGG Vorbis. Es ließt sowohl von Laufwerken, als auch über die Soundkarte - per Soundkarte jedoch mit minderer Qualität - und ermöglicht einem Musik auch von externen Quellen, wie beispielsweise Kassetten und Radio digital zu speichern. Diese Variante habe ich jedoch noch nicht ausgetestet, mangels Interesse. Zudem hilft es einem Musikarchive zu erstellen.
Das Programm kann sich in eine Online-Datenbank, welche sich "Freedb" nennt einwählen um CD Informationen wie Titel und Interpret zu beschaffen bzw. zu übertragen. Die Datenbank funktioniert einwandfrei. Nach Eingabe des Albumtitels oder des Interpreten hat man in wenigen Sekunden die Tracks automatisch umbenannt. Meistens findet es aber auch ohne irgendeine Angabe die richtigen Einträge.
EINRICHTEN
Die Benutzeroberfläche ist spartanisch, übersichtlich, nix besonderes aber dennoch ganz hübsch...vor allem ist sie benutzerfreundlich und kinderleicht - um nicht zu sagen idiotensicher, da man sich jeglichen unnötigen Schnickschnack gespart hat.
Zuerst sollte man die Optionen aufsuchen und einen Zielordner für gerippte Dateien festlegen. Dort kann man auch gleich einstellen, dass Synchronisationsfehler ignoriert werden was bei (meinen) gebrannten CDs ja schon mal vorkommt. Ebenso wählt man dort die Quelle von welcher gelesen wird. Da alles automatisch erkannt wird, hat man nicht viel Arbeit.
Als nächstes geht's zu den MP3-Funktionen, dem Herzstück quasi. Standardmäßig gibt's hier Encoder für WMA, OGG oder MPEG Dateien. Hier stößt man allerdings auf ein Hindernis, es gibt nämlich keine Möglichkeit MP3´s zu erstellen...warum weiß keiner. Aber: Der Ripper ist durch einen kostenlosen mp3-encoder erweiterbar, den man ebenfalls auf der Seite (www.audiograbber.de) kostenlos herunterladen kann. Den Encoder gibt es als exe und dll Datei. Nachdem entzippen, wird der LAME-Encoder als interner Encoder erkannt. Externe Encoder können aber ebenfalls angegeben werden. Dass man erst PlugIns installieren muss um eine externe Aufnahme zu starten ist natürlich etwas störend. Aber den Umweg muss man wohl in Kauf nehmen und Probleme beim Erkennen treten auch nicht auf.
Im genannten Menü stellt man nun auch noch ein, ob man die MP3 direkt komprimieren will oder den Umweg über eine temporäre WAVE-Datei gehen will. Zudem wählt man die Bitrates und die Qualität. Damit hat man das wichtigste, alles weitere muss man selbst ausprobieren. Nun kann's auch losgehen. Eingelegte CDs werden automatisch erkannt und sofort beim Programmstart aufgelistet.
RIPPEN!
CD einlegen, Online-Datenbank anwählen, GRABBEN....und fertig.
Mehr ist nicht zu tun, denn alle wichtigen Einstellungen nimmt man nur einmal vor, beim Einrichten des Programms. Es sei denn man möchte eben ein anderes Format als MP3 haben.
Allerdings hat man durchaus auch andere Möglichkeiten um Lieder auf die Festplatte zu bekommen, wie zB im analogen Verfahren. Ist natürlich zeitaufwendiger, da Audiograbber die CD abspielt und aufnimmt statt zu kopieren. Und die Qualität ist dann einer Aufnahme entsprechend eher schlecht als recht. Im Allgemeinen ist ASPI jedoch die beste Lösung, sollte es nicht funktionieren gibt's auch noch MSCDEX, wobei man dann wie zu KaZaa-Zeiten nen Zugriff auf seinen PC erst mal vergessen kann.
WAS KANN´S NOCH?
Zum Abspielen der CDs ist ein Player im Programm vorhanden. Gespeicherte Tracks können abgespielt werden, indem man über die Einstellungen ein Programm zur Wiedergabe festlegen kann...dieses Programm wird dann in Audiograbber integriert und kann direkt von dort aus gestartet werden (WAVE Dateien werden intern wiedergegeben). Also hat man die Möglichkeit einen externen MP3-Player einzubinden - sehr einfach und besonders hilfreich, da eine sofortige Kontrolle der neu erstellten Dateien stattfinden kann. Auch kann Audiograbber von mehreren Laufwerken gleichzeitig lesen. Die Möglichkeit Karaoke CDs zu erstellen will ich der Vollständigkeit halber auch mal erwähnen, auch wenn ich die weder brauche noch teste.
Nützlich ist auch die 'Normalisierungs-Funktion' um alle Tracks auf die gleiche Lautstärke zu bringen, da es ja vorkommt, dass unterschiedliche CDs in verschiedenen Lautstärken aufgenommen wurden. Zudem gibt es PlugIns mit denen man die Qualität verbessern kann, sprich rauschen und knistern filtern - Nachteil ist, dass selbige meist auch was kosten. Sollte man ne CD mit Kopierschutz haben, stellt das aber auch kein großes Problem dar, denn die können über eine spezielle Funktion (TOC (Trackliste) aus den Subcodes des CD ermitteln) korrekt gelesen werden; genauso kann man die Qualität einer CD (besser gesagt die Kopie eines Tracks), die etwa verkratzt ist, vorher überprüfen lassen.
Per Line-Aufnahme kann man dann auch die erwähnte externe Quelle "anzapfen" - soll heißen man nimmt über die Soundkarte auf. Entweder über die Line-Buchse vom Radio oder sonstigem - oder eben intern via Laufwerk.
Übrigens kann man die Tracks auch faden, sprich einen nahtlosen Übergang schaffen indem der Track leise aufhört und der nächste genauso beginnt. Okay, ist für MP3´s nicht gerade sinnvoll...aber eben möglich.
MÄNGEL?
Natürlich hab ich nicht auf Anhieb das passende Programm gefunden. Neben Audiograbber hatte ich auch zeitweise CD´n´GO in Verwendung, was zusätzlich eine Brennfunktion hat, aber im Vergleich wesentlich instabiler lief. Die ganze CD auf einmal als MP3 speichern funktionierte nicht, nur jeder Track einzeln. Natürlich wäre eine Brennfunktion auch bei Audiograbber wünschenswert. Dafür läuft es aber eben stabiler. Leider ist der Ressourcenverbrauch doch recht hoch, genauso wie die CPU-Auslastung, welche man beim Rippen grafisch angezeigt bekommt. Folglich bedeutet das auch, dass die Komprimierung schon mal sehr zeitaufwendig sein kann. Wobei ich da nur von meinem System sprechen kann. Das separate Einspielen des MP3-Encoders müsste eigentlich auch nicht sein und ist das einzige was mich wirklich gestört hat.
FAZIT
Audiograbber ist ein gutes kostenloses Programm, das keine Einarbeitungszeit erfordert da es leicht zu bedienen ist. Lediglich die erste Einrichtung ist von Nöten. Sollte es doch Probleme geben gibt's ja noch die Hilfe im Programm oder im WWW, die vielleicht wegen der Encoder und PlugIns ganz nützlich ist. Zusätzlich gibt es Anleitungen für Anfänger auf der Downloadseite im PDF-Format zum herunterladen. Und es gibt Tipps die beim Programmstart oder über den Punkt 'Hilfe' eingeblendet werden.
Alles in allem bin ich zufrieden und hatte bisher keine Probleme. Dank der Synchronisationsfunktion wurden sogar Tracks richtig wiedergegeben obwohl dies der CD-Player nicht schaffte. Hab wohl beim Brennen was falsch gemacht, da bei ein paar Liedern immer die letzten Sekunden fehlten. Beim Rippen waren sie plötzlich wieder da. Seltsam =)
Eigentlich sollten keine Wünsche offenbleiben, da die Funktionsvielfalt doch recht ansehnlich ist und der Betrieb problemlos läuft.
Gimmick404, 01.05.2005
Mit welchem Kopierschutz kommt das Programm klar? Kann es mit Cactus Data Shield, Cactus Data Shield 100, Cactus Data Shield 200, Cactus Data Shield 300, copy-X, DOCloc, Safeaudio, MediaCloQoder Key2Audio geschuumltzte CDs auslesen?