Ausbildung - Tipps & Tricks
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Ausbildung - Tipps & Tricks

Platz 17 in der Kategorie "Ausbildung & Karriere Sonstiges".
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Ausbildung - Tipps & Tricks Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

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matthew

doppelbelastung, eines der Maurer werden wollte ,und die Fachhochschulreife mitnahm.

ein Testbericht von 2003-04-28 15:22:04 vom 28.04.2003
Empfehlung: ja
Im September 99 begann ich meine Ausbildung als Maurer mit Fachhochschulreife. In Fachkreisen nennt man diese Ausbildung auch DOMAZI oder Doppelqualifizierung - Maurer mit Fachhochschulreife.

Meine Gedanken dazu waren: "Ich erlerne den Maurerberuf und erlange in 3 Jahren Ausbildung gleichzeitig die Hochschulreife". Aber es kam alles ganz anders. Die Ausbildung verlief eigentlich ganz normal, nur musste man ja die Hochschulreife auch noch unter den Hut bringen.

Die praktische Ausbildung fand in einem Ausbildungsbetrieb in Schwerin und überbetrieblich im ABC-Bau Rostock (hier verbringt man die meiste Zeit und lernt das Mauern) statt.
Mit vielen anderen Auszubildenden verbrachte ich die meiste Zeit in einer grossen Halle, 2 Gruppen a ca. 20 Azubis. Die Gruppenzusammensetzung der praktischen Ausbildung durchlief auch gemeinsam die Theorie. Also durften wir uns über drei Jahre gegenseitig den Nerv rauben. Erholung voneinander gab es nur, wenn man im Ausbildungsbetrieb arbeiten musste.
Unter Anleitung eines nicht immer gut gelaunten Lehrmeisters, ist ja auch kein Wunder bei der nervigen Jugend, durften wir dann unsere ersten Gehversuche starten. Zu unseren Glanzstücken gehörten Kamine, Treppen und ganzen Haushälften. Das schönste waren die Verputzarbeiten. Sie stärkten besonders die Armmuskeln und ersparten einem damit den Gang ins Fitneßzentrum. Aber nicht nur der Körper wurde trainiert, sondern auch der oft schwache Geist fand seinen Einsatz beim Mauern von Rundbögen und Fensteröffnungen. War der Geist dann richtig in Hochform, erbarmte sich der Lehrmeister und führte uns in die Bereiche Strukturputz, Rauputz und Verklinkern mit Ziegeln ein. Am wohlsten fühlten wir uns, wenn die Aufräumungsarbeiten begannen und wir unser mühevolles Tageswerk wieder abreißen durften. Gemauert wurde mit Kalksandstein, die immer wieder verwendet wurden. Als Mörtel benutzten wir ein Gemisch aus Kalk und Kies. Der Nachteil war, daß die Steine nach dem Abriß von Hand gesäubert werden mußten. Noch mehrmaligem Säubern sahen sie dann aus wie Bonbons (rund und keine Ecken mehr). Auch hatten sie an Gewicht zugenommen, weil sie das Wasser vom Mörtel aufsaugten. Da die Zeit zum Trocknen nicht immer ausreichte, blieb uns geknechteten Lehrlingen nichts weiter übrig, als mit diesen schweren Steinen zu mauern. Jeder kann sich bestimmt vorstellen, daß unsere Arme stets etwas länger waren als normal und unsere Handgelenke anfingen zu quietschen. Nicht vergessen möchte ich das Sieben des Mörtels, ein notwendiges Übel, da sich durch die Steinsäuberungen immer wieder abgeplatzte Ecken darunter mischten.
An manchen Tagen waren wir ganz schön entkräftet. Der Kalk zog einem das Wasser aus den Fingern, Mörtelspritzer wollten unbedingt ins Auge und Unmengen von Staub füllten neben dem Zigarettenrauch unsere Lungen, da die Abzugsvorrichtung mal wieder aus Geiz abgeschaltet blieb. Dieses Trainingsprogramm, auch überbetriebliche Ausbildung genannt, beherrschte unseren Geist und Körper in der Regel 2-3 Wochen. Danach wurde 2-3 Wochen die Intelligenz getestet oder der Ausbildungsbetrieb benötigte dringend unsere billige Arbeitskraft für 3 Wochen. Die schönste Zeit des Jahres durften wir auf den Baustellen unserer Ausbildungsfirmen verbringen. Das war immer eine große Freude für die verantwortlichen Bauleiter und Poliere. Aber um mal den Ernst in den Vordergrund zu stellen, die ersten Wochen auf den heimischen Baustellen waren schon sehr anstrengend, wenn man sich nicht gerade ausruhen durfte beim Aufräumen.
Mit fortgeschrittener Zeit wurden wir aber nicht nur im Mauern ausgebildet, sondern auch an andere Baugewerke heran geführt. Hierzu gehörten Strassenbau, Holzbau(Zimmerer), Trockenbau, Stahlbetonbau und Fliesenlegen.

Und dann kam für uns der richtige Kracher, die Berufsschule. Der Unterrichtsstoff war eigentlich dem einer normalen Maurerlehre ähnlich, nur wir waren ja ausgesuchte Superexemplare und die mußten etwas mehr in ihren Köpfen unterbringen können. Also nahmen wir unsere restliche Kraft zusammen und quälten uns durch die Fächer Hochbau, Werkstoffkunde, fachbezogene Mathematik, Deutsch, Sozialkunde, Sport und die Hochschulfächer Statik, Mathematik, Englisch, Chemie, Physik, Philosophie. Zu unserem Lieblingsfach erwählten wir die Statik, schon zu erkennen an dem Klassendurchschnitt von 4. Natürlich lag dieses schlechte Ergebnis nicht nur an uns. Man hätte für dieses Fach einfach mehr Zeit einplanen müssen und diese Worte sind mal wieder ernst gemeint. Dazu kam dann noch, daß die schullose Zeit einfach zu lange bemessen war. Da hatte sich der jugendliche Querkopf so angestrengt und nach vier Wochen schulfrei, war alles wieder weg. Ich glaube, wir hatten oft keinen Kopf, sondern einen Käse mit sehr großen Löchern, auf den Schultern.

Ich muß ehrlich eingestehen, es war eine anstrengende Ausbildung. Von anfangs 23 Schülern traten nur 12 zur Abschlussprüfung an und erlangten mit Müh und Not die Hochschulreife.
Es gab 2 Prüfungen, einmal die zum Maurergesellen und einmal die zur Hochschulreife.

Trotz eines Krankenaufenthaltes zwischen den Prüfungen habe ich es geschafft und möchte hiermit unseren Lehrern ein großes Lob aussprechen. Sie hatten es nicht immer einfach mit uns. Da wir oftmals die Klappe zu weit aufrissen oder vor Müdigkeit den Kopf auf den Schulbänken ausruhten.

Diese Ausbildungweg ist, so viel ich weiss, einzigartig in Deutschland. Man macht eine Lehre plus Hochschulreife in 3 Jahren. Normal ist 3 Jahre Lehre und dann 1 Jahr Fachhochschule. Ich habe also 1 jahrchen gesparrt wenn man es so sagen will.
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Kessi82

Tipps zur Zwischenprüfung (Chemielaborantin)

ein Testbericht von 2003-07-29 21:04:35 vom 29.07.2003
Empfehlung: nein
Vorteile: Man ist froh, wenn man es hinter sich hat!*g*...
Nachteile/Kritik: Man muss lange auf sein Ergebnis warten!
Hallo liebe leitgeprüften Azubis und die die es interessiert!

Vor einigen Monaten habe ich also den ersten Teil der Zwischenprüfung hinter mich gebracht! Und zwar im Beruf der Chemielaborantin! Der praktische Teil folgte etwas später!

Nun werde ich mal meinen Senf zum Thema abgeben!

Also meine Vorbereitung sah folgendermaßen aus!

-> Janunar 2003: letzter Block Berufsschule vor der Prüfung, bekamne wir von den Lehrern eingetrichtert zu Lernen!

-> Februar 2003: Im Betrieb bekamen wir die Einladung zur Zwischenprüfung (sehr wichtig nicht verschlampen!)

Man hat da immer noch das Gefühl das ist weit weg! dann ahben wir im Werksunterricht jeden Woche eine ZP der vergangenen Jahre durchgenommen! Da kam mir auch so langsam der Gedanke woher soll ich das denn alles wissen???

-> Anfang März: da war erstmal Karneval angesagt! ;-)

-> Mitte März: So jetzt muss ich aber mal anfangen konsequenter zu lernen! Was ich dann auch getan habe!

-> eine Woche vorher ging bei den meisten der Stress dann los, vorausgesetzt sie wollten überhaupt was lernen! Das war nämlich auch nicht bei allen der Fall!

-> der letzte Tag vorher: Kerstin hatte sich extra frei genommen um richtig schön nochmal alles durchzugehen! Hatte vor länger zu schlafen, alles gemütlich anzugehen ... Wann war ich wach?? Um 7:50Uhr!!! Warum bin ich sonst nie freiwillig früh wach??

-> der Prüfungstag: Die Prüfung war für 13 Uhr angesetzt! Also wieder das Vorhaben läger zu schlafen! Doch auch heute klappte es nicht! :( Ich war wieder um 7:50Uhr wach! Leider! Dann habe ich so die Zeit bis 11:30 vor mich hin gejöhmelt! Und bin dann viel zu früh losgefahren!
Naja und die Prüfung??? Schade, dass man soviel gefragt wird, von dem man noch nie was gehört hat! Echt!!!

So das war der Lagebericht! ;-)

Meine Tipps:

-> Ein bißerl Lenren schadet nicht!
-> Außerdem fängt man eher zu spät als zu früh mit dem Lernen an!

nun mal was ernster:
-> Es ist gut wenn man ein paar Prüfungen der letzten Jahre durchgehen kann! Irgedwann stellt man sich besser auf die Frageweise ein, und es kommen einem ein paar Fragen bekannt vor!
-> empfehlen kann ich ei paar gute Bücher! Die direkt von PAL ( Das sind die Aufgabensteller!) kommen; dis sind im Christiani-Verlag erschienen! Dort sind alle Prüfungsfragen drin enthalten! Nicht schlecht also

Wer genaueres zu den Büchern wissen will (Bestellnummer der einzelnen Berufe usw.) kann sich an mich wenden!

-> Das ganze Sollte man also nicht zu verkrampft sehen, denn schließlich heißt es bei der Zwischenprüfung eh nur

"Dabei sein ist alles!"



Alos euch, die es noch vor sich haben viel Erfolg

Und den anderen wünsche ich - so wie mir - ein gutes Durchhaltevermögen im Warten! Denn auf die Ergebnisse wartet man ca. 6-8 Wochen!

Also macht es gut

Eure Kerstin

PS: Die 3 in der Benotung gilt nur soweit, als dass man ohne Zwischenprüfung nicht zur Abschlussprüfung zugelassen wird!
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AlinaBaby

Zu Hause lernen - im Leben weiter kommen

ein Testbericht von 2003-04-20 22:00:54 vom 20.04.2003
Empfehlung: ja
Heute möchte ich euch etwas ganz besonderes vorstellen: Die SGD, auch Studiengemeinschaft Darmstadt genannt. Ich habe extra lange damit gewartet, damit ich genug Erfahrungen sammeln kann, die ich hier weiter geben will.
Ich habe jetzt den 12. Studienmonat angefangen und kann sicher einiges Berichten.

DIE LEHRGÄNGE
Es gibt viele verschiedene Lehrgänge die in folgende Kategorien unterteilt sind: Informatik, Technik, Wirtschaft, Schulabschlüsse, Kreative Berufe, Hobby, Allgemeinbildung, Sprachen, Persönlichkeitsbildung und Lebensführung.
Ich habe mich für den Lehrgang Abitur entschieden.

DAUER
Die Dauer der Lehrgänge ist völlig unterschiedlich. Der fürs Abitur hat eine Regelzeit von 32 Monaten, man darf aber auch bis zu 48 brauchen. Ist man schneller, ist das auch kein Problem.

PREIS
Der Abitur Lehrgang kostet 123 Euro im Monat, das macht auf 32 Monate umgerechnet 3936 Euro. Eigentlich recht viel, aber man muss bedenken, dass man keinen Verdienstausfall hat. Will man das Abi auf einer Schule nachmachen, kann man nicht mehr, bzw nur noch Teilzeit arbeiten. Der Verdienstausfall der dadurch entstehen würde wäre wesentlich höher.

DIE FÄCHER
Deutsch, Englisch, Mathematik, Geschichte, Politik, Chemie, Biologie, Kunst, Religion, Französisch (oder Latein)
Das sind die Fächer für die sprachlichen Lehrgänge. Es gibt auch den mathematisch-naturwissenschaftlichen Zweig, wobei die SChwerpunkte auf Mathe, Physik und Chemie liegen. Eine zweite Fremdsprache ist dabei nicht notwendig.

ANMELDUNG
Ich habe mich zuerst im Internet angemeldet. Der Formular war sehr einfach gestaltet. Schon ein paar Tage später bekam ich Post von der SGD: Ein Paket mit den Lehrheften der ersten 3 Monate, einem Studienführer und einer Anmeldung. Onlineanmeldungen sind nur für den kostenlosen Probemonat gültig, da die Unterschrift fehlt. Das Formular musste also noch einmal ausgefüllt und eingesendet werden. Das Porto hierfür übernimmt die SGD.

JETZT GEHTS LOS
Am Anfang war ich wirklich extrem voller Eifer. Den Stoff der ersten 3 Monate habe ich in knapp einem Monat geschafft. Ich habe nahezu 5 Stunden am Tag gebüffelt. Der Stoff ist zeitlich so eingeteilt, dass man nur 1-2 Stunden am Tag lernen muss, was für Vollberufstätige ideal ist. Hat man mehr Zeit, so wie ich, kann man den Stoff schneller bearbeiten.
Am Ende jedes Heftes befinden sich Einsendaufgaben. Diese muss man bearbeiten und anschließend einschicken. Ein Fernseher bei der SGD korrigiert die Arbeit und schickt sie benotet zurück. Dies dauert meist nur wenige Tage. Einmal musste ich fast 2 Wochen warten, aber das ist wirklich die Ausnahme.

DIE LEHRHEFTE
Sind extra für das Fernstudium bei der SGD geschrieben worden. Sie sind so aufgebaut, dass man sie auch alleine recht gut bearbeiten kann. Bei Deutsch reicht es meist alles durchzulesen und die Übungsaufgaben zu machen. Groß lernen muss man da nur ganz wenig.
Die Englischhefte sind meiner Meinung nach exzellent aufgebaut. Am Anfang steht ein langer englischer Text, wobei es sich zu 99% um sehr interessante Themen handelt, danach kommen Erklärungen zu einzelnen Wörtern, Satzteilen oder Redewendung. Und dazu natürlich auch regelmäßig Übungen. Danach kommt immer noch ein Grammatikteil. Die Englischlehrhefte sind meiner Meinung nach sehr anspruchsvoll, obwohl es nicht gleich mit dem Oberstufen Stoff losgeht.
Französisch (was ich gewählt habe) ist auch ganz gut gemacht, aber ich kann mich einfach nicht damit anfreunden, weshalb ich jetzt wahrscheinlich zu Latein wechsel, aber dazu später mehr.
Bei beiden Sprachen gibt es die zu den Lehrheften passende Kassetten. Außerdem muss neben der schriftlichen Einsendeaufgabe auch eine mündliche gemacht werden, diese muss man auf eine (von der SGD mitgeschickte ) Kassette aufnehmen.
Mit dem Mathematik-Lehrheft kann ich persönlich wirklich überhaupt nichts anfangen. Ich kann mir alles 20 Mal ansehen , aber ich kapier es einfach nicht. Bei diesem Fach weiß ich schon die Hilfe eines Lehrers zu schätzen, weshalb ich mir jetzt auch Nachhilfe besorgt habe. Und siehe da, eine 1- in der ersten Einsendeaufgabe :-)
Geschichte, Biologie und Politik, sind reine Lernfächer. Da unterscheidet sich das Fernstudium wohl kaum vom Unterricht in der Schule. Außer vielleicht in Biologie, da ich die Versuche immer sehr interessant fand.
Das Chemielehrheft, hm, was soll ich dazu sagen? Hört sich für mich nach chinesisch an und da ich Chemie nicht als Prüfungsfach wählen muss, habe ich mich nach der Hälfte des ersten Lehrheftes entschieden, Chemie nicht weiter zu bearbeiten. Kostet nur Kraft und Nerven, die brauch ich schon für die anderen Fächer.
Kunst und Religion sind nur ganz wenige Lehrhefte, die ersten werden erst in den nächsten Monaten kommen.

FÄCHERAUSWAHL
Wie schon oben erwähnt, hat man die Möglichkeit zwischen dem sprachlichen und dem math.-naturwissenschaftl. Zweig zu wählen. Wie ihr sicher schon bemerkt habt, ist Mathe und Co überhaupt nicht mein Ding, weshalb ich mich für Lehrgang Nummer 1 entschieden habe. Jetzt stand ich noch vor der Wahl zwischen Latein und Französisch. Ich habe mich für Franz. entschieden, auch wenn ich heute nicht weiß welcher Teufel mich da geritten hat. In der Schule hatte ich 1 Jahr Französisch und gleich eine schlechte 5. ICh hatte aber 3 Jahre Latein und da hatte ich immer 3er oder höchstens 4er. Deshalb habe ich mich jetzt auch entschieden die Sprache zu wechseln. Vor einer Woche habe ich die ersten 2 Lateinhefte zugesandt bekommen. Sobald ich diese bearbeitet habe und sie korrigiert wurden,, kann ich offiziell wechseln. Und das werde ich auch tun, denn ich hasse Französisch!

DIE FERNLEHRER
Als Schüler der SGD hat man für jedes Fach einen Fernlehrer und außerdem einen Studienbetreuer. Aber ehrlich gesagt, von diesem Service bin ich etwas enttäuscht. Meine Studienbetreuerin arbeitet nun nur noch stundenweise und ist praktisch unmöglich zu erreichen. Andere können meist nicht die gewünschten Informationen geben.
Die Fernleher sind erstens dazu da die Einsendeaufgaben zu korrigieren, aber zweitens auch um einem telefonisch bei Fragen weiterzuhelfen. Aber die sind eigentlich nie zu erreichen. Manchmal haben sie nicht mal den AB an, wenn ja muss man drauf sprechen und darauf hoffen recht bald zurückgerufen zu werden. Spontan rangegangen ist eigentlich noch nie einer.
Aber eines muss ich sagen, hat man dann doch endlich mal einen an der Strippe, kann der i.d.R kompetent weiterhelfen.

DIE SEMINARE
Alle paar Monate kann man die SGD-Seminare besuchen. Da diese aber mit je über 200 Euro für 4 Tage für mich viel zu teuer waren und ich auch wegen meiner Tochter nicht so einfach mal 4 Tage verschwinden kann, war ich bis jetzt noch bei keinem. Die Seminare sind keine Pflicht, doch zum Vorbereitungsseminar sollte man auf jeden Fall gehen, da man dort wichtige Informationen für die Prüfung bekommt und ebenso der Lernstoff konzentriert wird.

DIE PRÜFUNG
Kann man in jedem Bundesland ablegen. Da die SGD in Hessen (Darmstadt) liegt wird empfohlen dort in deren Räumen die Abiturprüfung abzulegen. Das werde ich auch auf jeden Fall machen. Ich wohne in Bayern, das bekanntermaßen das höchste Bildungsniveau hat und da wäre ich doch dumm es mir unnötig schwer zu machen, wenn ich es in Hessen viel einfach haben kann.

SCHLUSSWORT: Ich kann die SGD wirklich jedem empfehlen der sich weiterbilden will. Sowohl beruflich als auch privat. Man kann wirklich ohne all zu großen Aufwand von zu Hause aus weiter kommen. Eine tolle Sache die SGD.

Wenn ihr noch irgendwelche Fragen habt, scheut euch nicht sie zu stellen :-)
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Effektive Vorbereitung zur (Abschluss) Prüfung - Wie geht das?

ein Testbericht von 2003-03-30 20:34:53 vom 30.03.2003
Empfehlung: ja
Vorteile:  - ...
Nachteile/Kritik:  -
An Freitag kam eine Frau zu uns in den Unterricht, die zwei Doppelstunden übernahm, um uns Effektive Vorbereitung von Lernen bei zu bringen - damit wir den Stress bei der Zwischen- und Abschlussprüfung gut bestehen.

Das erste, was sie zu uns sagte war, das ein erfolgreicher Abschluss unter anderem auf eine intensive Mitarbeit in der Ber ufsschule zurück zu führen war. Damit erreichte sie in unserer Klasse wenigstens schon mal ein genervtes Stöhnen - denn man kann leider von uns nicht unbedingt behaupten, das wir gern Mitarbeiten, was den Unterricht betrifft.

Sie begann damit, mit uns verschiedene Lern- und Arbeitstechniken zu diskutieren und erproben. Damit wollte sie erreichen, dass jeder Auszubildende die ihm am effektivsten erscheinende Methode sich zueigen machen kann. Wie zum Beispiel, das Lernen nach selbst angefertigten Karteikarten oder auch das zusammenschreiben und Kurzfassen von bestimmten Texten. Der Vorteil dieser Methoden liegt daran, dass man sich bereits bei der Anfertigung dieser sinnvollen Helfer, mit dem Stoff auseinander setzt.
Sie wies allerdings darauf hin, das die Begriffe und zusammenhänge kurz gehalten werden sollten. Und das man nachschlagen sollte, wenn Unklarheiten auftauchen sollten. Wir sollten die Fragen oder Probleme notieren und uns selbst die Lösung aus Büchern oder Schule, bzw. Arbeitsplatz suchen.

Zu dem wies sie uns darauf hin, dass ein Teil der Arbeiten allerdings auch in der, wenn auch recht knapp begrenzten, Freizeit geschehen muss.
Denn es ist wichtig, ich glaube das erwähnte sie an die Hundert male, über ein umfassendes Grundlagen-Wissen zu verfügen. Denn nur so gelingt es einem, unter Stressbedingungen mit den anspruchsvollen Aufgaben in der Prüfung umzugehen.

Wir begannen damit, Fragen aus früheren Prüfungen zu bearbeiten. Uns mit der Fragenstellung intensiv auseinander zu setzen und diskutierten über mögliche Probleme, die beim Verständnis auftreten können. Eins machte sie uns gleich klar, egal wie aufgeregt, nervös oder auch selbstsicher wir sein sollten, wenn wir uns nicht die Frage richtig durchlasen, hätten wir gleich verloren. jeder wird das kennen, über eine Frage hinweg zu lesen, wenn man sich unter Zeitdruck fühlt. Wie oft passiert es da, das wir eine Frage "falsch" überfolgen hatten...

Es gibt drei regeln, die man beim Lernen einhalten sollte:

1. Regelmäßig lernen - aber in kleinen Portionen

Man sollte sich eine Lernzeit zu legen, die zwei Stunden allerdings nicht überschreiten sollte - die aber Konsequent eingehalten werden muss.

2. Gleichmäßige Verteilung der Lerneinheiten

Das heißt, man soll sich bestimmte tage der Woche aussuchen, und auch mal einen Pausentag einlegen. Es sollten nicht mehr als drei bis vier Lerntage sein.

3. Abwechslung verschiedener Fachgebiete

Stures gerade aus Lernen und immer wieder das gleiche Thema lernen, macht nicht nur keinen spaß, es blockiert einen auch und langweilt. man sollte immer abwechselnd Lernen.


Während der Lernzeit sollte ca. alle 20 Minuten eine Pause gemacht werden, in der man noch einmal kurz zusammenfasst, was man bislang gelernt hat - sozusagen als Wiederholung. Damit festigt man den Stoff mehr, als wie gesagt, Stures gerade aus Lernen.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie gerade zu beginn der "geplanten Arbeit" die Masse an Stoff erdrückend wirken kann. Ich habe mir deshalb einen Arbeitsplan erstellt, auf dem ich in der Woche meine Lernzeit eintrage und den Stoff, den ich durchnehmen möchte. Ich habe mir Mittwoch, Freitag und Samstag ausgesucht, jeweils eine Stunde am Abend, da ich dort die meiste ruhe habe. Für diese tage nehme ich mir jeweils ein Thema vor, und erstelle mir am ende eine kurze Zusammenfassung und schreibe mir gegebenenfalls Fragen und Antworten auf, die ich mir zu einem späteren Zeitpunkt noch mal ansehen kann. Der kleine Trick dabei ist nun folgender: Ich hake die erledigten Themen in meinem Arbeitsplan deutlich und sichtbar ab.
So wirkt die liste nicht mehr allzu lang und es gibt mir dann immer das Gefühl, richtig was geschafft zu haben.

Es kann leider keine allgemeine Lösung angegeben werden, ob man nun sinnvoller in einer Gruppe arbeitet, allein oder sich ein Mischsystem zu legt, diese Entscheidung muss individuell getroffen werden. Allerdings legte die Frau uns nahe, sollten wir in einer Gruppe lernen wollen, die Teilnehmer zahl auf vier zu beschränken.

Zum lernen gehört auch Bewegung, denn dann geht es mit neuem Elan zurück an den Schreibtisch ;-)

Ergänzungen dieses Beitrags, behalte ich mir vor und bin für jeden Tipp offen.
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celluloidente

langer weg bis nach oben.. aber man sollte auf sein herz hören, auch wenn es ein umweg ist

ein Testbericht von 2003-03-08 23:07:26 vom 08.03.2003
Empfehlung: ja
also ich fange im september meine ausbildung zur fachkraft für veranstaltungstechnik an.

viele wege führen nach rom...

wie ich darauf gekommen bin ?
also ich ging auf ein gymnasium, und hatte überhaupt noch keine vorstellung was ich später mal machen wollen würde.
jung und unmotiviert wie ich war, kam ich oft zu spät, schwänzte... bis ich die 11 klasse nochmal machen musste.
dann beim zweiten mal hatte ich anfangs noch motivation ließ die schule aber zum ende hin auch schleifen...
ich widmete meine zeit mehr meiner freizeit.
machte musikprogramme mit.
dann meine recht spontane entscheidung nach der 11 aufzuhören.
ohne großartigen grund aber ich wollte keine schule mehr machen.
ich fing danach mit einem praktikum an bei einem bekannten von mir.
eine musik und technikverleih firma.
ich war viel untewegs.
wir bauten in verschiedenen städten bühnen auf.
bedienten das mischpult und das licht.
ich fing an darann gefaöllen zu finde.

dann habe ich mich mal umgehört welche berufe es in diesem bereich gibt und habe für mich entschieden das ich vernstaltungskauffrau werden wollte.

naja nach 30 absagen habe ich schon fast aufgegeben.
habe mich zum schluß auch noch beworben um den ausbildungsplatz fachkraft für veranstaltungstechnik.
tja und nun fange ich im september an im landestheater.
und ich freue mich riesig drauf weil es genau das ist was mir spaß macht.
und ich kann immernoch nach der ausbildung eine weiterbildung zur verqanstaltungskauffrau.
habe auch wenn es die zeit zu lässt motivation mein abi in der abendschule zu machen oder mit einem fernstudium.
ich habe meine welt gefunden.
nicht auf der bühne sondern hinter der bühne.
ich möchte dort viel erreichen une vielleicht studiere ich ja später mal toningeneur.

hätte mir das jemand gesagt das ich bald 500 km weit weg. nicht mehr zu hause ( berlin ) sondern in NRW wohnen werde, und zwar mit unwarscheinlicher motivation in die zukunft , dann hätte ich ihm einen vogel gezeit.

ich habe mich leiten lassen und mir durch das schicksal zeigen lassen was mein traumberuf werden wird.
und ich bin gespannt was mich noch erwarten wird.

ich kann euch nur sagen mann soll auf sein bauchgefühl hören auch wenn es nicht immer logisch erschein.

ich würde wenn ich logisch gehandelt hätte gerade über meinem abi sitzen.

denke aber das meine zukunft jetzt MIT ausbildungsplatz mehr gesichert ist als mit einem schlechten abi !!

zumal man den faktor des zufriedensein nicht auslassen kann.
ich bin glücklich auch auf umwegen.
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borelli

Anstrengungen lohnen sich

ein Testbericht von 2003-02-16 00:47:17 vom 16.02.2003
Empfehlung: ja
Zunächst eine kleine Vorgeschichte.


Ich haben 12 Jahre gebraucht den (mittelmäßigen)Realabschluss zu bekommen.
Danach wusste ich noch nicht genau was ich machen wollte und entschloss mich dann auf ein Wirtschaftsgymnasium zu gehen.
Hier saß ich nun und hatte eine relativ gutes Leben (immer ab 13.00 frei und so, )
NAch kurzer Zeit merkte ich aber das diese Schule für mich irgendwie zu "anstrengend" ist und ging einfachmal nicht mehr hin....

In dieser Zeit beschloss ich, dass ich nun endlich Geld verdienen will und bewarb mich um verschiedenste Ausbildungsplätze.

Nach etwa 40 Bewerbungen und blöder Bewerbungsgespräche fand ich endlich ein Unternehmen, dass mich wollte.

Also - ich nicht blöd - begann ich meine Ausbildung in einem großen Elektrofachmarkt zur Einzelhandelskauffrau.

Die war für mich zunächst - zwar schon in Ordnung - aber nicht mein Traumjob.
Doch nach den anfänglichen "Arscharbeiten" die jeder Azubi im ersten Lehrjahr leider erledigen muss, bekam ich mehr und auch vderantwortungsvollere Aufgaben und mir fing der Job langsam an Spaß zu machen.

Als ich dann im zweitem Lehrjahr war, bot mir meine Berufsschule an, die Fachhochschulreife in einem Abendkurs absolvieren zu können.

DAS AUCH NOCH !!!!
Ich hasste die Berufsschule und war auch dem entsprechend wenig da (trotz dem waren meine Noten aber in Ordnung !) - und nun sollte ich auch noch abends bis um 22.00 die Schulbank drücken ?
Ich nahm das Angebot trotzdem an und schleppte mich nach der Arbeit dort hin
Ich habe wirklich SEHR oft überlegt den Kram zu schmeißen !!! Und war auch mal wieder nicht ganz so oft das wie ich sollte deswegen habe ich auch nur einen durchschnittlichen Abschluss geschafft

Aber ich hab durchgehalten und nun die Lizenz zu Studieren, was mir ein gutes Gefühl für die Zukunf verschafft und ich habe während dessen auch noch ein bisschen Kuhle gehabt.


Ich musste aber auch noch meine Ausbildung beenden.
Und am Ende packte mich ein - für meine verhältnisse außergewöhnlicher - Ehrgeizschub und ich habe dann einen Monat vorher den ganzen Stoff in den Schädel gehämmert.

Gott sei dank wurde ich davon gepackt, denn durch diesen zwar erhöhten aber nicht riesigen Zeitaufwand schffte ich es die Prüfung mit 1.25 zu bestehen und wurde Innungsbeste.

Der job lief gut und der Betrieb hat mich übernommen, was in der heutigen Zeit leider nicht oft der Fall ist. Ich wurde nun mit noch veranwortungvolleren Aufgaben betraut und wurde befördert.

Durch den guten Abschluss den ich gemacht habe, wurde ich von der Ihk bei irgend so einem Ministerium für eine Begabtenförderung vorgeschlagen.
Dieses Ministerium willigte ein und ich gekam 5.400€ die ich für Weiterbildung benutzen darf.
Nun mach ich meinen Ausbilder und fange ein Fernstudium zum Handelsfachwirt an, was mir toller Weise, bezahlt wird.

Wenn ich da mit fertig bin, stehen mir sehr gute Chancen zur Verfügung, eine Führungsposition bekleiden zu dürfen.

Ich bin sehr dankbar für dieses Stipendium, weil ich ohne dieses Geld diese Weiterbildung wohl nicht, oder erst später hätte machen können.

Ich denke mein Beispiel zeigt, dass es sich lohnt zu lehrnen und sich anzustrengen, auch wenn es wirklich sehr viel überwindung und arbeit kostet.

Also.....
macht das Beste
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kaufmann76

Europäischer Computerführerschein

ein Testbericht von 2002-12-28 16:49:30 vom 28.12.2002
Empfehlung: ja
Neben meiner Ausbildung mache ich den europ. Computerführerschein. Für alle die sich daran interessieren hier eine kurze Einführung. Der Europäische Computer Führerschein (ECDL) bestätigt euch, dass ihr grundlegende Fähigkeiten am Computer besitzt, wie sie jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer in Deutschland und im übrigen Europa benötigt.
Der Europäische Computer Führerschein ist eine Initiative des Council of European Professional Informatics Societies (CEPIS) in Zusammenarbeit mit der Europäischen Union (EU). In Deutschland wird der Computer-Führerschein getragen durch die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI).
Da der Europäische Computer-Führerschein ein international und europaweit anerkanntes Zertifikat ist, dürfen nur autorisierte Schulungsinstitutionen die ECDL-Prüfungen abnehmen.
Praxisbezogenes anwendungsrelevantes Wissen (keine Spezialkenntnisse!) steht im Vordergrund der sieben Teilprüfungen, aus denen sich der Europäische Computer Führerschein zusammensetzt. Geprüft werden sieben Module, welche in beliebiger Reihenfolge an unterschiedlichen Terminen abgelegt werden können.
Jede erfolgreiche Teilprüfung wird in die "Skills Card" (Teilprüfungskarte) eingetragen, die ihr bei jedem autorisierten Prüfungszentrum beziehen könnt. Habt ihr die Prüfungen zu den sieben Modulen erfolgreich abgelegt, erhaltet ihr den in ganz Europa akzeptierten Computer-Führerschein.
Was ist der ECDL Start?
Um den ECDL zu erlangen, der nur in Verbindung mit der Skills Card gültig ist, muss man vier von sieben Modulen bestehen. Diese vier Module sind frei wählbar und geben dem Prüfling so die Chance, sich die vier Gebiete herauszusuchen, die für ihn in seiner jeweiligen Lebens- bzw. Arbeitssituation wichtig sind. Somit kann auch auf bestimmte Forderungen bzw. Bedürfnisse von Seiten des Arbeitgebers eingegangen werden. Der ECDL kann später jederzeit durch das Ablegen der drei noch fehlenden Prüfungen zum ECDL ausgebaut werden.
Ihr könnt euch von 7 Modulen(Textverarbeitung, Excel, Poxer Point, Grundlagen, Kommunikationsnetze, Datenbanken, Betriebssystem)5 aussuchen.
übrigens meine ersten beiden Prüfungen Textverarbeitung u. Excel habe ich bestanden.
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Kiara_81

Tipps für den Job

ein Testbericht von 2002-12-07 14:52:51 vom 07.12.2002
Empfehlung: ja
Jeder will in Job und Karriere voll durch starten und sein Bestes geben. Dann sollte man es verstehen sich gut ins Licht zu rücken aber nicht im Mittelpunkt zu stehen. Hier gibt es ein paar Karriere Tipps:

1.Weniger als 30% der Arbeitenden verbinden ihre Arbeit mit Spaß. Das ist eigentlich sehr traurig, wenn man bedenkt das man an der Arbeit schließlich die meiste Zeit verbringt, deswegen ist es wichtig das man eine Arbeit ausführt die einem Spaß macht und die einem ein gutes Gefühl gibt. Um den richtige Beruf zu finden sollte man sich vorher fragen was einem Spaß macht und wo Interessen und Fähigkeiten liegen. Talente muss man erkennen.
2.Wissen ist Macht. Um so fitter man in seinem Beruf ist, um so größer ist die Angeseheheit und natürlich auch die Aufstiegschancen. Ein Mitarbeiter der gerne zu Weiterbildungen fährt, kommt bei dem Chef immer gut an, denn so zeigt sich das Interesse am Beruf und wer sich für etwas in interessiert der macht seine Sache auch gut. Außerdem steigert Wissen das Selbstbewusstsein und man geht souveräner durchs Leben.
3.Studien fanden heraus das Menschen die langsam sprechen als kompetenter eingeschätzt werden als Quasselstrippen. Deshalb sollte man sein Sprechtempo wenigstens auf der Arbeit zügeln so gut es geht. Nicht das Tempo ist beim einem erfolgreichen Gespräch wichtig sondern der Teil den der Gesprächspartner aufnimmt.
4.Keiner ist perfekt und jeder macht einmal Fehler-deshalb sollte man sich von dem Gedanken lösen alles perfekt zu machen und alles zu geben. Man kann nicht alles wissen. Man muss nicht alles wissen aber man sollte wissen wer einem helfen kann seine Ziele zu verwirklichen.
5.Zielstrebigkeit und Ehrgeiz sind sicher gut solange man es nicht übertreibt. Wer die Dinge lockerer sieht und nimmt wird besser mit Niederlagen fertig. Außerdem was bringt es schon sich bei jeder Kleinigkeit aufzuregen?
6.Regelmäßige Überstunden sind okay? Sicher kann es Situationen geben bei denen man einspringen und in den sauren Apfel beißen muss, aber wer jeden Tag bis spät in die Nacht im Büro sitzt oder an der Arbeit ist, tut sich nichts gutes.
7.Gutes Benehmen ist nicht nur „in“ sondern auch ein Muss, gerade in gehobenen Positionen. Man sollte sich dem Beruf nach angemessen kleiden und angemessen sprechen. Das sind grundlegende Sachen die man im Schlaf beherrschen sollte. Denn die Wirkung einer Person hängt zu über 60% von der Kleidung, dem Auftreten und der Sprache ab.
8.Vermeiden kann man es leider nie: Kritik. Mit Kritik muss man umgehen können, es mehr als ein freundlichen Hinweis sehen, statt einer Beleidigung. Nicht jeder ist perfekt und es ist doch nicht schlecht wenn jemand einem offen auf Fehler aufmerksam macht. Also sollte man den Kritiker nicht gleich „auffressen“. Natürlich ärgert man sich über Kritik aber es geht auch wieder vorbei und beim nächsten Mal ist es dann vielleicht ein Lob über das man sich um so mehr freut.
9.Man sollte immer an sich glauben, egal was andere sagen, denn wer etwas wirklich will, der schafft es auch. Trotzdem erlebt sicher jeder mal eine entmutigende Situation aber auch die muss man weg stecken können. Lieber seinen Frust irgendwo ablassen und dann nicht aufgeben. Weiter versuchen die Träume zu verwirklichen.
10.„Ein Tag ohne ein Lächeln ist ein verlorener Tag“, an diesem Spruch ist mit Garantie etwas wahres dran. Spaß und Lachen ist nämlich ein echter Erfolgsfaktor. Studien haben ergeben das Menschen die bei einem Vorstellungsgespräch offen und freundlich Lächeln die besseren Chancen auf den Job haben und natürlich gilt das auch für das Privatleben. Lachen baut nämlich Spannungen ab und führt dem Gehirn eine Extra Portion Sauerstoff hinzu. Deswegen sollte jeder mindestens einmal am Tag richtig herzhaft lachen.
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Kathie28

Wie ich zu meiner Ausbildung kam...

ein Testbericht von 2002-11-29 21:30:49 vom 29.11.2002
Empfehlung: ja
Nachdem ich in einem Jugendtreff gearbeitet hatte, der Vertrag aus finanziellen Gründen aber nicht verlängert werden konnte, war ich einige Zeit arbeitslos. Es war kurz vor der Wahl, die Arbeitslosenzahlen sollten gedrückt werden ( so sehe ich das jedenfalls ), ich wurde in eine Maßnahme zur Wiedereingliederung in das Berufsleben gesteckt. In dieser Maßnahme fühlte ich mich allerdings ziemlich (sorry ) verarscht, da ich nichts anderes zu tun hatte als im Internet und in Zeitungen nach Stellen zu suchen. Dann lernte ich noch, wie man einen PC anmacht und damit umgeht. Das hatte ich allerdings auch schon vorher gewusst.
Ich ging also zum Arbeitsamt und erzählte, das mir diese Maßnahme eigentlich nichts bringt und ich lieber einen Beruf erlernen würde. Ich hatte bis dahin nämlich noch keine Ausbildung.

Der Arbeitsberater fragte nach meinen Interessen, sagte dann, dass ich in meinem eigentlichen Berufswunsch ( Sozialassistentin ) keine Aussicht auf Förderung hätte und fragte ob ich mir vorstellen könnte eine Umschulung zur Bürokauffrau zu machen.

Da ich mich auch für diesen Beruf interessierte sagte ich ja und bekam die Information, dass in unserer Stadt zur Zeit eine Umschulung in Teilzeit zur Bürokauffru laufen würde. Diese Umschulung wäre extra für Frauen mit Kindern, würde in Teilzeit durchgeführt und deshalb genau richtig für mich.

Ich ging direkt am nächsten morgen zu der zuständigen Dame der Ausbildungsstätte um mich über die Umschulung genau zu informieren.
Die Es war nahezu ideal für mich. Die Umschulung läuft täglich von 08:00 - 13:00 Uhr, immer von Montags bis Freitags.
Zunächst hatten wir Blockunterricht. Das bedeutet, dass man 5 Tage in der Woche in die Schule geht und theoretischen Unterricht hat.
Unterrichtet werden wir in den Fächern:

- BWL
- EDV
- Schriftverkehr
- Buchführung
- Deutsch
- Englisch
- Mathematik

Zusätzlich zu der Theorie benötigt man selbstverständlich auch die Praxis. Um die zu erhalten mussten wir uns sogenannte Praktikumsplätze suchen.

Ich hatte direkt mit meiner ersten Bewerbung Glück und fand einen Praktikumsplatz im Sekretariat der Grundschule, die auch meine Kinder besuchen.

Das Praktikum läuft über die volle Zeit der Umschulung, also 3 Jahre lang.

Momentan ist es so, dass ich Montags und Dienstags in die Berufsschule gehe und Mittwochs, Donnerstags und Freitags zum Praktikum.

Die Arbeit macht riesigen Spaß, ist sehr umfangreich und bietet sehr viel Abwechslung, da man Arbeiten der Lehrer, des Elternrates und natürlich des Rektors übernimmt.

So bearbeite ich z.B. Elternbriefe, Einladungen zu wichtigen Terminen wie den Elternsprechtagen, stelle Anträge an Fördervereine und springe auch hin und wieder ein, wenn eine Klasse für kurze Zeit beaufsichtigt werden muss.

Während der Ausbildung werden im Theorieteil Klausuren geschrieben, die auf die Abschlussprüfung vorbereiten sollen.

Das hört sich so ganz easy an, ist aber natürlich auch mit einer Menge Stress verbunden.

So musste ich mir z.B. eine Betreuung für meine Kinder suchen, denn in den Ferien muss ich ja teilweise doch arbeiten.

Alles in Allem bin ich aber sehr zufrieden mit der jetigen Situation, auch wenn mein Geld natürlich etwas knapper ist als früher.

Für die Dauer der Ausbildung erhalte ich Unterhaltsgeld vom Arbeitsamt. Die Höhe errechnet sich aus dem letzten Bruttogehalt. Da ich zwei Kinder habe, erhalte ich 67% meines letzten Gehalts.
Das ist zwar nicht die Welt, aber ich komme ganz gut über die Runden.

Auch Kinderbetreuungskosten kann ich beim Arbeitsamt geltend machen. Ich erhalte momentan monatlich 150,-€ für beide Kinder zusammen.

Abschliessend möchte ich noch einmal zusammenfassen, wie die Ausbildung gestaltet ist:

- 5 Stunden tägliche Arbeitszeit
- 5 Tage in der Woche
- 24 Urlaubstage jährlich
- 2 Tage Berufschule
- 3 Tage Praktikum
- Unterhaltsgeld vom Arbeitsamt
- Fahrtkosten werden erstattet ( Arbeitsamt )
- Kinderbetreuungskosten werden z.T. erstattet
- nach 3 Jahren Abschlussprüfung vor der IHK
( Industrie- und Handelskammer )

Ich kann nur jeder Mutter die arbeitslos ist und sich umschulen lassen möchte raten, sich beim Arbeitsamt über diese Form der Umschulung zu informieren.

Mir macht die Arbeit sehr großen Spaß, die Schule ist auch in Ordnung und nach drei Jahren habe ich einen Beruf erlernt - wenn Alles so glatt weiterläuft (ich klopfe auf Holz !!! )
...
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