Platz 208 in der Kategorie "WLAN Adapter". Frequenzbereich: 2.4 GHz (Gigahertz) / Maximale Datenrate: 11 Mb/s / Funk-Lan Adapter von Avaya.
Datenraten von 11 Mbps möglich.
Arbeitet im Frequenzbereich ...mehr
Avaya PC Card Silver Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Immer noch zum Surven gut
ein Testbericht von ulrichmal2005-05-25 16:25:09vom 25.05.2005Empfehlung: ja
Vorteile: reicht zum surfen vollkommen aus, Ausgereifte Technologie, ext. Antenne möglich. Unterstützt viele WLAN Produkte...Nachteile/Kritik: Unterstützt nur 802.11b und nicht alle neueren Verschlüsselungen. Stromverbrauch könnte niedriger sein . Kantig, steht weit vom Laptop ab
Seit einiger Zeit nutze Ich zum Surfen mit dem Laptop die Orinoco Silver Card von Lucent Technologies. Diese ist Bauglich mit der Karte von Avaya
Diese PCMCIA Karte ist zwar, was die Technik angeht, veraltet, aber zum einfachen surfen
Ist Sie völlig ausreichend. Immerhin verfügt sie über eine WiFi Zertifizierung (wi-fi.org) wodurch sie mit den meisten WLAN Produkten zusammenarbeitet
Die Silver Card unterstützt den IEEE Standart 802.11b mit 11 MBit Übertragungsrate was für eine DSL 3000 Leitung mehr als ausreicht. Um größere Daten, z.B. vom Rechner auf den Laptop zu übertragen sollte man aber viel zeit mitbringen. 802.11g mit 54 MBit ist mit dieser Karte leider nicht möglich
- Einbau –
Unter Windows XP wird die Karte vom Betriebsystem erkannt und Installiert. Ältere Betriebssysteme benötigen einen Treiber, der im Lieferumfang enthalten sein sollte oder über das Internet zu beziehen ist.
Leider steht ein Teil ( ca. 5 cm ) der Karte nach dem einschieben den PCMCIA Schacht ab. An der kantigen Form kann man schon mal anecken. Neuere Karten stehen weniger ab und sind abgerundet
- Zubehör optional –
Erwähnenswert ist auch die Anschlussmöglichkeit einer externen Antenne. Neuere Karten werden nur mit internen Antennen gebaut. Die Silver hat aber neben diese internen auch noch einen „Pigtail“ Anschluss, der die Installation einer externen Antenne ermöglicht.
- Betrieb –
Die Karte hat recht gute Empfangseigenschaften und funktioniert auch bei schlechter Empfangsqualität noch zufrieden stellend. Es lassen sich mit ihr Entfernungen bis zu 500 Meter (laut Hersteller ) überbrücken. Aber das sind nur theoretische werden. Im freien, bei hohen Sendeantennen sind auch höhere reichweiten möglich, realistisch aber sind in Gebäuden nur wenige Meter, im freien um die hundert Meter. Je nach örtlichen Gegebenheiten bzw. Störquellen in der Nachbarschaft.
Der Betreiszustand der Karte wird über zwei LEDs angezeigt
- Sicherheit –
In Sachen Sicherheit bietet die Silver leider nur nie WEP Verschlüsselung, die heutzutage recht leicht zu knacken ist ( AirSnort läst grüßen ) WPA bzw WPA2 werden nicht unterstützt.
Beim surfen mit der Silver sollte man also nicht unbedingt Onlinebanking oder ähnöiches betreiben.
Kleiner Tip für den Hausgebrauch von WLAN Netzten allgemein:
Die Netzwerkkennung , SSID sollte nicht offen übertragen werden und auch keine Standartkennung sein. Etwas Fantasie bringt schon mehr Sicherheit.
Die Verschlüsselung WEP oder WPA sollte aktiv sein.
Die Hardwareadresse sollte fest im WLAN Router oder Accesspoint eingetragen sein.
Damit sollte man von Gelegeinheitshackern und Wardrivern ruhe haben
- Fazit –
Die Orinoco Silver Card von Lucent Technologies ist für das einfache surfen unterwegs ausreichend, Sicherheitsrelevante Daten sollten nicht über die WLan Verbindung geschickt werden, da die unterstützten Verschlüsselungstechnologien veraltet sind.
Neu ist die Karte im Fachhandel nicht mehr zu bekommen, aber gebraucht bekommt man diese schon ab einem Euro in den bekannten Auktionshäusern.
Installation und Betrieb sind auch für Laien unproblematisch.