BAföG
Abbildung vergrößern: BAföG
BAföG
BAföG
BAföG

BAföG

Platz 13 in der Kategorie "Mehr zum Thema Studium".
Bewertung: Kundenbewertung 2,40 / 5,00 (2.3 von 5)

BAföG gebraucht & neu

Angebot/Beschreibung Preis endet in Gebote Shoplink
SPIEGEL 10/82, Adam Michnik, Bafög, Rüstung, Kissinger

3,49 € 4T 20Std. 0 zum Angebot
Alle Angebote für BAföG

BAföG Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 2,40 / 5,00 (2.3 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (4/4).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Geld für die Ausbildung
  • Geld
Nachteile/Kritik
  • lange Bearbeitungsdauer, ungerechtes System
  • überlastete Sachbearbeiter
struppi_kruemel

Wo ist die wirkliche Unterstützung?

ein Testbericht von 2008-02-01 14:13:38 vom 01.02.2008
Empfehlung: ja
Vorteile: Geld für die Ausbildung...
Nachteile/Kritik: lange Bearbeitungsdauer, ungerechtes System
Da ich eine von vielen Studenten bin, die Bafög bekommt, möchte ich euch heute meine Erfahrung mitteilen.
Ich hoffe, dass ich alle wichtigen Sachen aufzähle, wenn nicht, dann tut mir das sehr leid, aber es ist leider so unübersichtlich, dass man langsam nicht mehr durchsieht:-)

Das Bafög allgemein:
Bafög steht für Bundesausbildungsförderungsgesetz und ist eine finanzielle Hilfe und Unterstützung für Studenten und Schüler. Es soll helfen, trotz finanziellem oder sozialen Hintergrund eine Ausbildung absolvieren zu können.
Gefördert werden können Schüler ab der 10.Klasse, von Berufsfachschulen, normalen Fachschulen, und Studenten an Universitäten und Akademien.
Man muss nicht unbedingt aus Deutschland kommen, auch ausländische Schüler/Studenten können unter Umständen auch Bafög bekommen. Was dort jedoch erfüllt werden muss, weiß ich nicht genau und man müsste sich dann doch an das Bafög Amt wenden.
Man darf nicht älter als 30 Jahre sein, es sei denn man hat zwischenzeitlich etwas anderes wichtiges zu tun gehabt. (Vllt ein Kind bekommen oder Verwandte gepflegt)
Nach dem 5.Semester muss man zum 1.Mal einen Leistungsnachweis erbringen, damit das Amt sieht, dass das Ausbildungsziel auch erreicht werden kann.
Wie viel Bafög bekommt man?
Das ist sehr sehr unterschiedlich. Der Höchstbetrag ist jedoch ca. 585Euro. Dies kann sich aber auch schon wieder geändert haben.
Die Höhe rechnet sich zusammen aus der Art der Hochschule, des Einkommen der Eltern, des eigenen Einkommens, die Höhe der Miete und ob man bei den Eltern wohnt oder nicht.

Wie lange bekommt man Bafög?
Man kann so lange Bafög bekommen, wie man in der Ausbildung ist. ABER: Man darf als Student natürlich nicht die Förderungshöchstdauer, also die Regelstudienzeit, überschreiten.
Arten des Bafögs:
Es gibt drei verschiedene Arten gefördert zu werden: Das Schüler Bafög, das normale Bafög und das Meister-Bafög.
Zu dem Meister Bafög kann ich leider absolut nichts sagen, da ich mich damit noch nicht beschäftigen musste.
Schüler Bafög: Das Geld gilt hier als Zuschuss, d.h. man muss es nicht zurückzahlen.
normales Bafög: Hier wird dem Studenten das Geld zur Hälfte als Zuschuss gegeben, und die andere Hälfte als Zinsloses Darlehen. Nach Beenden des Studiums hat man 5 Jahre Zeit, bis man das Geld in monatlichen Raten zurückzahlen muss.

Antrag stellen:
Dank des tollen Internets, kann man die nötigen Formulare direkt auf der Homepage des Bafög ausfüllen und abschicken:
http://www.das-neue-bafoeg.de/de/305. php
Man sollte dies recht schnell tun, da das ganze Ausfüllen echt lange dauert und bis man dann erstmal die endgültige Antwort bekommt, dauert auch wieder. Also sobald man einen Bescheid von der Uni bekommt, Antrag ausfüllen und abschicken.
Meine persönlichen Erfahrungen mit Bafög:
Alles fing im September 2006 an, als für mich fest stand, ich ziehe nach Würzburg um dort Lehramt zu studieren. Zum Glück hatte mein Vater schon viel Erfahrung mit dem Bafög, dadurch, dass meine Schwestern auch noch Bafög bekommen haben. Also hat er den ganzen Schreibkram für mich übernommen. Es hat auch recht gut geklappt, als ich jedoch das erste Mal einen Bescheid bekam, blieb mir ein wenig die Luft weg: 104Euro/ Monat sollte ich bekommen. Das liegt daran, dass meine älteste Schwester ihre Lehre beendet hatte und somit aus dem Bafög rausfiel. Also waren nur noch meine andere Schwester und ich übrig. Tja, es hieß wohl, dass meine Eltern über der Grenze lagen. D.h. sie verdienen zu viel:-) Haha, soll das ein Witz sein? Zu dem Zeitpunkt mussten sie sowieso schon viel bei meiner Schwester mitfinanzieren, da diese 3 Ausbildungen zur gleichen Zeit gemacht hat, die sehr teuer waren und jeden Monat bezahlt werden mussten. Naja, aber Haben oder nicht Haben. Also lief es alles so an und ich bekam immer pünktlich zum Monatsanfang mein Geld auf das Konto.
Mein eigentlicher Wunsch war es Lehramt auf Grundschule zu werden. Ich wurde jedoch nicht angenommen und hatte mich entschieden erst einmal Gymnasium zu machen, in der Hoffnung, zwischenzeitlich besser Wechseln zu können.Ha, denkste! Ich wurde auch im nächsten Jahr nicht angenommen. Also sah ich mich nach etwas anderem um und habe nun beschlossen, ab September 2008 eine Ausbildung zur Logopädin zu beginnen.
Da ich im Moment also im 3. Semester bin, und mich nun exmatrikulieren lasse, müsste es also zeitlich eigentlich noch hinhauen, dass ich wechseln kann. Ich muss zwar einen besonderen Grund angeben, aber da fallen mir genug ein.
Nun ja, das wäre ja alles schön und gut, aber ich musste nun an der Uni 635 pro Semester zahlen. Dies haben bis jetzt meine Eltern übernommen, da ich es noch nicht geschafft hatte, nebenher einen Job zu finden. Das größere Problem ist jetzt aber, dass die Ausbildung zur Logopädin 500/ Monat (!!!) kostet. Jaaa, nicht wenig, aber wer das eine will, muss das andere mögen.
Jedoch gelte ich ab dann als Schülerin und würde einen reinen Zuschuss bekommen. Super dachte ich, und schmiss mich gleich an den Bafög Rechner, um zu gucken wie viel Geld ich nun bekommen würde, denn immerhin muss ich bedeutend mehr Geld im Mont ausgeben. ( Ich fasse zusammen: 250€ Miete, 500€ Schule, 30€ Fahrgeld, und natürlich das Geld um auch mal was zu essen) Da reicht 104€ Bafög und 150€ Kindergeld bei Weitem nicht aus und meine Eltern können das unmöglich bezahlen.
Tja und was sehe ich da?? Mein Bafög Betrag ändert sich nicht! Wie kann das sein? Tja, das tolle Bafög Amt interessiert es ja nicht ob man Studiengebühren im Monat oder alle 6 Monate zahlen muss. Es macht ja auch kein Unterschied ob man 1000Euro im Jahr oder 6000Euro im Jahr bezahlt! NEIN! *ironie*
Wie ihr merkt, bin ich ziemlich verärgert, aber wer wäre das nicht? Ich frage mich, wer sich diese Regel ausgedacht hat...es kann doch nicht sein, dass es Leute gibt, die noch zu Hause bei den Eltern wohnen, weder Studiengebühren noch sonstiges Wohngeld bezahlen müssen und trotzdem über 300Euro Bafög bekommen. Da ist doch irgendwas falsch gelaufen. Unverständlich für mich.
Tja, mir bleibt also nichts anderes übrig, als einen teuren Kredit aufzunehmen um dann nach 3 Jahren mit 16000Euro Schulden dazustehen.

Fazit:
Bafög ist schön und gut, wenn man es denn verdient bekommt. Meiner Meinung nach müssten dort noch einige Regelungen geändert werden. Natürlich freu ich mich, dass ich wenigstens etwas bekomme, aber 104Euro/ Monat, sind, in meiner Lage nich sehr viel. Aber immernoch die günstigste Variante, Geld für die Finanzierung des Studiums zu bekommen.
So, das war mein Bericht,
falls ich was vergessen haben sollte, macht mich bitte darauf aufmerksam oder fragt mich einfach

LG
Lisa
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 2,00 / 5,00 2
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
Haggia
Haggia, 01.02.2008
LG
mrwong
mrwong, 01.02.2008
sh.........................ich freu mich auch über jede GEGENLESUNG von euch viele und liebe grüße Felix :-
DOMMEL
DOMMEL, 02.02.2008
SWE, GRUß DOMMEl
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
Diese Artikel könnten Ihnen auch gefallen
Tricks, Tipps, Formblatterklärungen und Anlaufstellen
14,95 € ¹
versandkostenfrei
aktuelle BAföG-Ratgeber. Geld für Ausbildung, Studium, berufliche Höherqualifizierung
12,00 € ¹
Versand: 3,00 €
Gesamtpreis: 15,00 €
/ Bafög-Ausgabe. Konzepte und Design
13,00 € ¹
Versand: 3,00 €
Gesamtpreis: 16,00 €
Tricks, Tipps, Formblatterklärungen und Anlaufstellen
14,95 € ¹
Versand: 3,00 €
Gesamtpreis: 17,95 €
Ratgeber: Studienförderung aktuell
13,39 € ¹
Versand: 3,00 €
Gesamtpreis: 16,39 €
- Bafög-Ausgabe
49,95 € ¹
Versand: 3,00 €
Gesamtpreis: 52,95 €
Bafög-Ausgabe
29,95 € ¹
Versand: 3,00 €
Gesamtpreis: 32,95 €
Einführung, Grundlagen, Beispiele (Bafög-Ausgabe)
4,89 € ¹
Versand: 3,00 €
Gesamtpreis: 7,89 €
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Das Mitglied ist nicht mehr auf Yopi.de aktiv.

Lohneswerter bürokratischer Aufwand

ein Testbericht von 2003-11-25 16:12:45 vom 25.11.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Geld...
Nachteile/Kritik: überlastete Sachbearbeiter
Kriegste Bafög?"
Diese Frage wird neuerdings von immer mehr Studenten bejaht.Neben Elternunterhalt und Jobben ist Bafög die 3.große Einnahmequelle der Studis.

1)Doch was ist Bafög genau?
Bafög ist das amtliche Kürzel für Bundesausbildungsförderungsgesetz.Im Rahmen der Bildungsreform der Bundesrepublik Deutschland im Jahre 1971 wurde dieses Gesetz erlassen, um zu gewährleisten, dass auch Kinder aus sozial schwachen Familien eine Ausbildung absolvieren können, die ihren Neigungen entspricht.
Das Geld, das auf dem Konto landet,wird aber genauso als Bafög bezeichntet.Auslandsbafög wird das Bafög genannt, das während eines Auslandssemesters oder Auslandspraktikas gezahlt wird.


2)Wer bekommt Bafög?
Der Großteil der Bafög-BezieherInnen studiert an einer Uni oder FH,aber auch wer Geld für seinen Meister benötigt oder eine weiterführende Schule besucht kann Bafög bekommen.
Bafög soll gewährleisten,dass auch Kinder aus einkommensschwachen bzw.schwächeren Familien eine Ausbildung oder ein Studium absolvieren können,das ihren Neigungen entspricht.Laut Düsseldorfer Tabelle steht einem auswärts wohnendem Student z.b 600 Euro Unterhalt zu, doch das ist für viele Eltern einfach nicht tragbar.

3)Wie komme ich an Bafög?
Als StudentIn ist Bafög beim zuständigen Studentenwerk zu beantragen.Dort sind Sachbearbeiter angestellt, die sich eigens um diese Belange kümmern.
Am sinnvollsten ist es sofort nach der Immatrikulation einen Antrag zu stellen.Dieser sollte vollständig sein, damit der Antrag auch bearbeitet wird und man nicht plötzlich zum Semesterbeginn ohne Geld dasteht.Ist er das nicht, so muss man schauen wie man über die Runden kommt.Immerhin wird einem das Bafög vom Monat der Aufnahme des Studiums an nachgezahlt.Man kann sich also getrost das nötige Geld zur Überbrückung von den Eltern leihen...
Damit ein Antrag vollständig ist,müssen
1.die leibliche Eltern die Einkommensverhältnisse offenlegen und nachweisen (relavant ist der Verdienst von vor 2 Jahren)
2.Schul-bzw. Ausbildungsbescheinigungen von Geschwistern vorliegen
3.der Mietvertrag des Studis vorliegen
4.eine Studienbescheinigung vorliegen
5.eigenes Vermögen angegeben werden
6.Nachweise über Waisenrente,Stipendien etc, liefern
7.personenbezoge Daten stimmen (wichtig: Bankverbindung für die Überweisung)

Für die Beantragung von Auslandsbafög ist sich an das zuständige Auslandsamt zu wenden.

Wer de Bescheid bekommt, dass die Eltern zuviel verdienen, um Bafög zu kriegen, sollte sich um Wohngeld bemühen.Besser als gar nichts.

Verdienen die Eltern aktuell viel weniger als vor 2 Jahren,kann man einen Aktualisierungsantrag stellen und so doch noch an Bafög kommen.

Sind die Eltern nicht auffindbar oder weigern sich die Formulare auszufüllen bzw. zu zahlen,kann ein Antrag auf Vorausleistung gestellt werden.Das Land holt sich dann das Geld von den Eltern zurück,notfalls per Verfahren.



4)Wie lange bekomme ich Bafög?
Bafög bekommt man nur während der Regelstudienzeit (verriiert je nach Studiengang).Ab dem 4.Semster sind Leistungsnachweise zu liefern.
Verlängerungen gibt es in begründeten Fällen wie längerdauernde Krankheit,Behinderung oder Schwangerschaft und Kindererziehung.Man sollte in den genannten frühzeitig seinen Bafög-Sachbearbeiter aufsuchen.


5)Wieviel Bafög kriege ich?
Wieviel Bafög man bekommt, hängt davon ab,wieviel die Eltern an Unterhalt zahlen können (elternabhängiges Bafög)Ist man verheiratet,wird das Einkommen des Ehepartners herangezogen.Elternunabhängiges Bafög beziehen Studis,die schon eine Ausbildung gemacht und verdient haben.Leider beziehen sich meine Erfahrungen nur auf die elternabhängige Förderung.
Der Höchstsatz an Bafög liegt bei ca.530 Euro.Sind beide Eltern arbeitslos oder Sozialhilfeempfänger, hat man gute Chancen auf diesen.Des weiteren spielt neben dem Grundbedarf eine Rolle:die Miete,die man zahlen muss und ein zu leistender Krankenkassenbeitrag.
Ansonsten kann man sich über einen geringeren Betrag freuen und sich ansonsten durch die Eltern finanzieren lassen.

6)Muss ich nur einmal einen Antrag stellen?
Nein,jedes Jahr muss ein Folgeantrag gestellt werden, damit die Voraussetzungen überprüft werden und die Zahlungen weiterlaufen können.2 Monate vor Ende des Bewilligungszeitraums sollte der Antrag abgegeben sein.


7)Muss ich Bafög zurückzahlen?
Nach Beendigung des Studiums müssen 5 Jahre vergehen ehe man aufgefordert werden kann in monatlichen Raten 50 % des erhaltenen Bafögs zurückzuzahlen.Kindererziehung wird sich hier u.a güstig aus, da hier Beträge erlassen werden können.


Fazit:Es lohnt sich immer einen Bafög-Antrag zu stellen und sei es nur,um den Eltern schriftlich vorzulegen zu welchen Zahlungen sie gesetzlich verpflichtet sind.
Es ist schon ein großer Aufwand, der betrieben werden muss,aber es kann sich lohnen, denn jeder weiss:Studieren ist teuer!


Danke

Die böse Maus
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
beccy80

viel zu schlechtes konzept

ein Testbericht von 2003-04-27 18:48:59 vom 27.04.2003
Empfehlung: ja
man stößt immer wieder auf gegner oder auf leute, die die meinung vertreten, gerade wir studenten kosten dem staat so viel. dass daran nicht viel wahres ist, beweist schon die tatsache, das nur ein marginaler bruchteil aller studenten es erhalten. auch alle reformen in diesem sektor lassen die zahlen nicht zufriedenstellend aussehen.
warum ist es in deutschland üblich, dass jemand, der nie ein beruf erlernte, sich des ncihtarbeitens verschrieben hat mehr geld bekommt als ein nichtbafögstudent, der wenigsten 40h die woche mit dem studium verbringt?
ich selbst war lang der meinung, dass das eigentlich alles ganz gut geregelt ist, die die keins bekommen, das aus gutem grund nicht tun. bis zu dem zeitpunkt, wo ich selbst davon betroffen wurde und feststellen musste, dass wenn ich mich exmatrikulieren würde, ich viel reicher wäre.
es gibt mit sicherheit viele kritikpunkte an diesem konzept, aber ich möchte mich nur dem meinigem widmen, um nicht unwahrheiten zu verbreiten.
im märz diesen jahres beschloss ich mein bwl-studium durch ein geschichtsstudium zu ersetzen. es erschien mir nicht produktiv, die prüfungen knapp bestehend, mit der weile mathe hassend einen schlechten abschluss in einem fach zu machen, welches für mich jeden reiz verloren hat. nur leider verlor ich damit auch meinen anspruch auf bafög. das war immerhin nahezu der höchstsatz. nach beendigung des zweiten semesters ist es nicht mehr möglich das studium zu wechsel ohnen diesen anspruch zu verlieren.
ich hatte gute gründe zu wechsel und auch dafür so spät zu wechseln. doch leider interessiert man als student wohl niemanden.
das brot muss ich mir jetzt hart dazu verdienen, wogegen ich auch gar ncihts habe, habe ich selbst in meiner bafög zeit getan. nur bin ich dadurch ständig dem druck ausgesetzt, nciht krank werden zu dürfen, keinen urlaub machen zu dürfen ohne einen finanzielles defizit erleiden zu müssen. meine 40h studenten woche ist so um 20h arbeiten reicher, was nicht dem luxus, sondern dem leben zugute kommt.
bekommt nicht jeder der eine ausbildung abbricht auch in der zweiten ausbildung geld? zahlt der staat nicht unsummen für weiterbildungsmaßnahmen?
ich versteh nicht, warum ich nicht gefördert werde, sinds doch nicht zuletzt die akademiker auf die deutschland baut.
aber ich werd mich wohl mit diesem los abfinden müssen oder irgendwann resignieren, mich exmatrikulieren und mich unendlich bereichert durch meine sozialhilfe fühlen.

liebe grüße
rebecca
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 2,00 / 5,00 2
Bewertung Testbericht:hilfreich
NEWON

Danke, Vater Staat!

ein Testbericht von 2003-01-09 23:14:53 vom 09.01.2003
Empfehlung: ja
Mit zunehmenden Alter nach dem Schlüpfen aus dem Mutterleib bis ins hohe Rentenalter, ist das Vorhandensein von Geld auf dem eigenen Konto von essentieller Bedeutung. Besonders Studenten leiden während ihrer Ausbildung unter ständiger Geldknappheit. Doch hier hilft Vater Staat – mehr oder weniger!


[ ENTSTEHUNG & ENTWICKLUNG ]


Das BundesAusbildungsförderungsGesetz entstand in den 70er Jahren und sollte denen, deren Elterhaus über nicht ausreichend finanzielle Mittel verfügt ein Studium an einer Deutschen Universität bzw. in Ausnahmefällen auch einen Schulbesuch (ab der 10. Klasse) ermöglichen.
Aufgrund vieler Reformen Mitte der 90er Jahre und einen langwierigen Bearbeitungsprozess wurde das in den Haushalten von Bund und Ländern zur Verfügung gestellte Geld für BAföG-Berechtigte nicht mehr komplett abgerufen.
Demnach wurde Ende der 90er mit dem Meister aller Nussecken, Guildo Horn für das neue BAföG geworben. Damit sollte alles einfacher, unbürokratischer und sozial gerechter abgewickelt werden.
Wie von Zauberhand schoss damit die Zahl der Antragssteller in den letzen Jahren in die Höhe, obgleich die Absagen proportional mit stiegen.
Aber vielmehr zwingt viele die derzeitige wirtschaftliche und damit arbeitsmarktpolitische Situation zur Beantragung und damit Förderung durch Seiten des Staates. Dennoch ist man derzeit von der Gefördertenquote von 44,6% (1972) noch weit entfernt. 2000 erreichte man mit 1,7 Mrd. DM Förderung lediglich eine Quote von 13,3%.
Man kann gespannt sein, was sich in den nächsten Jahren seitens der Hochschulpolitik und damit dem BAföG ändern wird.


[ BAföG-BERECHTIGT? ]


Grundsätzlich hat jeder Anspruch auf die staatliche Leistung, bei dem die Förderung nach dem BAföG förderungsfähig ist. Dies ist für eine Ausbildung aller grundständigen Studienfächern an staatlichen Hochschulen gegeben. Ebenso darf man die Altersgrenze von 30 nicht überschreiten. Damit will man die Dauerstudenten, die das Klischee aller Studenten für die Gesellschaft bilden, der Förderung entziehen.
Anspruch haben weiterhin alle Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit oder anerkannte Flüchtlinge und Asylberechtigte. Ebenso berechtigt sind Person bei denen ein Elternteil deutscher Nationalität ist und in Deutschland lebt oder ein ausländischer Bürger mit schon länger in Deutschland erwerbstätigen Eltern (mindestens ein Elternteil).
Auch darf man noch keine förderfähige Ausbildung abgeschlossen haben und nur über ein geringes Vermögen verfügen. Übersteigt so der Besitz (Geld, Wertpapiere, Grundstücke, ...) 5200 €, wird der Betrag der diese Grenze übersteigt, angerechnet.
Der Bewilligungszeitraum beträgt in der Regel 12 Monate. Nach diesen Zeitraum muss ein neuer Antrag beim Amt gestellt werden.

So gesehen sollte jeder ein Studium beginnt, einen Antrag stellen. Man sollte die Zeit investieren, da man schließlich etwas Geld als Förderung bekommen kann.


[ ANTRAGSTELLUNG ]


Da das Amt in der Regel nicht das schnellste ist und gerade in Zeiten zu Beginn des Semesters mehrere Tausend Anträge vor sich hat, sollte man nicht erst kurz vor Schluss den Briefkasten aufsuchen. Deshalb gilt, je eher man sich drum kümmert, desto schneller geht die Sache von der Bühne.

Sobald man sich für einen Studiengang entschieden hat und demzufolge auch eine Universität ins Auge genommen hat, sollte man 2 Monate vor Studiumsbeginn an das Amt für Ausbildungsförderung der Universität einen formlosen Antrag stellen. „Ich XXXX XXXX, geboren am XX.XX.XX in XXXXXX studiere ab dem WS/SS XX im Studiengang XXXXXX/Diplom/BA/MA.“. Dies allein genügt schon, um in der Datenbank aufgenommen zu werden. Wenig später bekommt man von der Behörde die dazu notwendigen Unterlagen per Post zugeschickt. Nachdem man endlich die Zusage der Universität bzw. ZVS für den gewünschten Studiengang hat, kann man seine Zeugnisse kopieren und den Antrag ausfüllen. Falls die Wunsch-Uni auch die ist, die man auch „zugewiesen“ bekommt, kann man seinen gesamten Antrag wegschicken. Wenn dies nicht der Fall ist, bittet man den formlosen Antrag an die neue Universität zu schicken und sendet seine restlichen Formulare ebenfalls an die neue Anschrift.
So gesehen war es das auch schon mit dem Antrag. Allerdings ist man nicht immer mit allen zufrieden, was man nun hingeschickt hat und man bekommt wenig später per Post eine Checkliste mit den Sachen die noch fehlen bzw. unklar sind.
Nachdem dies dann alles abgeschlossen ist, kann die Warterei beginnen, die spätestens
2 Monate nach Antragstellung mit einem Bescheid beendet sein soll. Dieser endet dann entweder positiv, verbunden mit einem monatlichen Eingang auf dem Konto oder negativ, aber mit der Erfahrung in der Ausfüllung eines BAföG-Antrages.

[ BAFöG-RECHNER ]


Um schon vor der Erstellung eines Antrages nach der eventuell festgesetzten Fördersumme zu stöbern, kann man den BAföG Rechner unter http://www.das-neue-bafoeg.de anwenden, um so ein Blick in die nahe Zukunft zu riskieren. Mehr oder weniger realitätsnah, aber immer ohne Gewähr bekommt man so nach Eingabe aller relevanten Informationen eine mögliche Summe angezeigt.
Um eins vorweg zu nehmen, bei mir lag die Angabe beim Rechner, mit den selben Angaben aus dem Antrag fast dreimal so hoch, wie es letztendlich ist. Aber eine kleine Spielerei schadet ja auch nicht und alles Service ist es allemal akzeptabel.


[ DAS BAFöG ]


Grundsätzlich gibt es drei Arten der Berufsausbildungsförderung durch staatliche Behörden. Neben der am bekanntesten Förderung, der während eines Hochschulstudiums, gibt es noch die während der Schulausbildung (ab der 10. Klasse) und die des Meister-Bafögs.

Grundsätzlich bekommt man 50% als kostenlos Darlehen und 50% als kostenlosen Bildungszuschuss. Rückzahlen muss man frühestens 5 Jahre nach Ausbildungsabschluss meist in Monatsraten von 105,00 €. Maximal werden jedoch „nur“ 10000 € zurück gefordert. Durch eine sofortige Rückzahlung kann man laut Deuterscher Ausgleichsbank (http://www.dta.de) eine Art Rückzahlrabatt durch die Bank bekommen, die die Rückzahlung des Darlehens verantwortlich ist.


[ MEIN BAFöG ]


Berauscht durch meinen Zulassungsbescheid vom September 2001 durch die ZVS an meiner Wunsch-Uni Leipzig ging ich guten Mutes an die Widerbewerbung ein Jahr später nach Beendigung meines Zivildienstes und schickte die ZVS-Bewerbung Anfang Juli nach Dortmund.
Obwohl ich noch keine Bestätigung für meinen Studiengang und die Uni hatte, schickte ich Anfang/Mitte August 2002 einen formlosen Antrag an das Amt für Ausbildungsförderung an das Studentenwerk Leipzig. Ein paar Tage später bekam ich eine Erhaltsbestätigung und meine zu ausfüllenden Anträge.
Nachdem ich im September meinen ZVS-Bescheid für Leipzig bekam schickte ich meinen Antrag, samt beglaubigter Zeugniskopie und anderen Kopien nach Leipzig. Zwei Wochen später kam ein Brief mit meiner Fördernummer und einer kleinen Liste der noch fehlenden Unterlagen. Nachdem ich meinen Mietvertrag hatte und die Krankenkasse alles ausgefüllt hatte, ging wieder ein Brief Anfang Oktober nach Leipzig. Ich begann schließlich mein Studium in Leipzig und wartete nun auf einen kleinen Brief über ja oder nein. Es war schließlich Ende Oktober und meiner Meinung war mein Konto gegen Null, da ich wieder mal auf Buchkauf und anderen Shoppingsünden verfallen war und so wagte ich einen Blick auf meine Kontoauszüge. Nachdem der Automat endlich die Scheine ausspuckte zierte ein Grinsen mein Gesicht, denn da war keine Null an erster Stelle und auch kein Minus vor dem Saldo. Doch was war der Grund ging durch meinen Kopf? Nachdem ich das Zettelwirrwarr durch hatte, stand eine Haben-Buchung von 212 € der Landeskasse Sachsen drauf. Nachdem ich dann auch noch die Buchstabenfolge BAföG erblicken konnte, war mir klar, dass ich BAföG bekomme und das auch noch pünktlich.
Aufgrund der Aussage meines Kontoauszuges ging ich davon aus, dass ich im Monat 212 € Zuschuss bekommen würde, da ich ja bisher noch keinen Bescheid vom Amt hatte. Eine Woche später flatterte dann neben der üblichen Reklame auch ein Briefchen des Studentenwerkes in meinen Briefkasten. Nach dem Zahldendurcheinander war mir klar, dass meine Vermutung mit den 212 € pro Monat doch nicht das Wahre sind. Vielmehr hatte man bereits das Geld für November 2002 gleich mitbezahlt.
Bei der Frage, 106 € pro Monat haben oder nicht haben, entscheide ich mich doch für Haben und war trotz diesen Briefes froh, dass ich überhaupt etwas bekomme.
So gesehen kann man von 106 € BAföG und 153 € Kindergeld bei der Miete von 189 € nicht wirklich leben. Da ich eh vor habe in was anderes zu ziehen, wird das Geld erst recht nicht reichen. Da man auch noch Leben und ab und an was essen sollte, ist man mehr oder weniger auf die Unterstützung der Eltern abhängig oder man geht wenn man kann und hat nebenbei jobben.
Ich werde glücklicherweise von meinen Eltern unterstützt und das Wort Arbeit und was dahinter steckt ist mir auch klar.


[ INFORMATIONEN ]


Informationen gibt es viele und vor allem im Internet. Ein Auswahl der besten und seriösesten Seiten:

- Hotline des Bundesministerium für Bildung und Forschung in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Studentenwerk: 0800 – 223 63 41
- „Der BaföG-Rechner-Plus“: CD-Rom mit dem Gesetz und zahlreichen Beispielen, BaföG-Rechner und integrierten Formularassistenten. Unter der Nummer 01805 – 262302 (0,12 €/Min) kann jeder die CD kostenlos bestellen oder unter http://www.das-neue-bafoeg.de runterladen
- Bundesministerium für Bildung und Forschung, Referat Öffentlichkeitsarbeit, 53170 Bonn ;http://www.bmbf.de; information@bmbf.bund.de
- http://www.bundesverwaltungsamt.de (Alle Infos zur Rückzahlung des in Anspruch genommen Darlehens.

- http://www.studis-online.de
- http://www.unicum.de
- http://www.studienwahl.de


[ FAZIT ]


Wie auch immer, ist die Sache der Ausbildungsförderung positiv, egal wie sie derzeit umgesetzt wird. Ebenfalls sollte jeder der ein Studium beginnt einen Antrag stellen und wer ein Auslandsstudium in die Nähe rücken zieht erst recht, da hiervon nichts zurückbezahlt werden muss.
Im Vergleich zu anderen Staaten geht es den deutschen Studenten – auch wenn das jetzt hart klingen mag – noch relativ gut in Sachen staatlicher Förderung. In der Schweiz gibt es derartiges überhaupt nicht und jeder Student auf einen Nebenjob nebenbei angewiesen ist.
Man soll mich jetzt nicht falsch verstehen, mir wäre es auch lieber, wenn ich mehr im Monat bekommen würde und damit auch das Studium schneller absolvieren könne, aber man sollte erstmal nach Außen schauen und gucken zu welchen Voraussetzungen da, das Ganze abläuft.
Und bei der derzeitigen wirtschaftlichen und haushaltspolitischen Lage Deutschland werden wir uns noch einige Zeit mit den kleinen oder gar keinen Beträgen seitens Deutschlands zufrieden geben müssen und das beste draus machen.
In diesem Sinne, Antrag in jedem Falle ausfüllen und das nicht erst im Oktober und dann ruhig jeden Tag zum Briefkasten und warten, was der Staat in Eure Bildung stecken will.

(c) NEWON 2002
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
1-4 von 4  Mehr zum Thema Studium
Top Webtipps
Amazon.de
Niedrige Preise, Riesen-Auswahl und kostenlose Lieferung ab nur 20 EUR

Produktbeschreibung BAföG

 
Allgemeine Informationen BAföG
gelistet seit: 26.08.2003
Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 2,40 / 5,00
Allgemeine Informationen
Themenbereich: BAföG 
BAföG im Vergleich
Home > Ausbildung & Karriere > Studium > Mehr zum Thema Studium > BAföG > Überblick