Platz 48 in der Kategorie "Autos". 3 Jahre nach der Einführung des Z3 Roadster kam 1998 ein Z3 Coupé auf den Markt. Er ist mit einer breiten Palette verschieden großer Motoren angeboten und 2002 ...mehr
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BMW Z3 Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Fahrspass pur
ein Testbericht von erdlicht2007-02-20 13:57:09vom 20.02.2007Empfehlung: ja
Den Z3 als Coupe, wieviele träumen davon. Und ich selbst muss sagen, das ist ein Auto für Sonnen - und Sportfans. Der Wagen sieht einfach nur schick aus, mich erinnert er manchmal an ein grosses MatchboxAuto. Die Optik von Aussen sieht vorn ganz lang die Motorhaube gewölbt, hinten abgehakt aus, da ist nichts mit Grosseinkauf. Das Verdeck ist immer farblich dem Lack angepasst, hier eben schwarz. Formschön und schnittig, und ziemlich tief liegt der Wagen. Mit geschlossenem Verdeck zu MC Donalds an den MC Drive dürfte ein Problem werden.
Innen ist fast alles aus Leder, die Amaturen, die Ablage, die Sitze. Die Nähte, die teilweise nicht vermeidbar sind, sind relativ fein gehalten. Die Mittelkonsole ist aus Wurzelholz gefertigt, allerdings sieht man davon nur wenig, denn da spielt sich so ziemlich alles ab. Die Ausstattung ist sparsam gehalten, es ist eben ein Sportwagen, keine Limousine, das darf man dabei nicht vergessen. Die Sitze sind für einen Sportwagen ziemlich bequem und verfügen über eine zweistufige Sitzheizung. Sie lassen sich elektronisch vor - zurück sowie hoch und runter stellen. Die Rückenlehne lässt sich nur geringfügig verstellen, denn da hinten ist nichts mehr, es ist ja ein Zweisitzer.
Man hat hier kaum Bewegungsfreiheit, das ist nicht als negativ zu sehen, ich sehe Sportwagen mit anderen Augen als ein normales Auto, wo mich die mangelnde Beinfreiheit denn doch erheblich stören würde.
Der Wagen verfügt über elektrische Fensterheber und ebenso bedienbare Aussenspiegel, die gern eine Nummer hätten grösser sein können. Fahrer - und Beifahrerairbag sind hier auch mit drin, sogar ein kleines abschliessbares Handschuhfach. Ablagefläche hat man hier sonst kaum, man kann in einem offenen Wagen sowieso nichts liegen lassen. Drehzahlmesser und Tacho, das sind so die wesentlichen Anzeigen, irgendwo mitten in der Mittelkonsole ist eine digitale Uhr eingebaut, die aber auf Knopfdruck den Momentanen Spritverbrauch anzeigt. Darauf solte man sich aber nicht unbedingt verlassen, denn selbst auf Reserve zeigt er noch 100 Km an, wenn die Lampe im nächsten Moment schon dramatisch zu leuchten beginnt.
Das Verdeck lässt sich einfach öffnen und schliessen. Die Scheiben einen Tick runterfahren lassen, dann das Verdeck an den vorgesehenen Stellen entriegeln und per Knopfdruck nach hinten fahren lassen. Ebenso verfährt man wenn man es schliessen will. Das verriegeln geht genauso leicht wie andersrum. Also wer in einen Regenschauer kommt, hat es auch schnell wieder geschlossen.
Dieser Wagen hat trotz seiner 141 kw (193 PS) Automatikgetriebe, ist einstellbar auf Sport - Ergonomisch und Winterbetrieb. Selbst auf Ergonomisch verbraucht man unheimlich viel Sprit. Er kommt locker auf 10 bis 12 Liter, bei schnittiger Fahrweise auch auf einen höheren Verbrauch. Er ist absolut kein Auto für den Stadtverkehr.
Wen man mit geschlossenen Verdeck fährt, kann man froh sein, das überwiegend vorwärts gefahren wird. Aus einer Parklücke rausfahren kann wirklich zum Problem werden, man sieht hinten absolut nichts. Da nützt auch der in der Fahrschule gelernte Schulterblick nichts, da ist das Verdeck davor und die Plastikscheibe hinten eher stumpf und milchig, vor allem sehr klein. Da kann man nur ganz vorsichtig aus einer Parklücke fahren und hoffen das nichts
kommt. Ebenso wenn man rechts abbiegen will, da muss man mehr als vorrausschauend fahren, wenn man rechts rum guckt, sieht man sehr wenig bis gar nichts. Anders wenn das Verdeck geöffnet ist, da sieht man ringsum alles.
Das der Wagen mit 141 kw ausgestattet ist, merkt man schon, wenn man ihn anlässt, ein satter Sound ist zu hören. Das Gasbedal sollte man eher mit Vorsicht betätigen, sonst zischt man sofort los. An den Ampeln sollte man wirklich erst Gas geben, wenn die Ampel grün ist, sonst prescht man noch bei rot rüber. Da steckt so viel Power drin, was sich auch bemerkbar macht. Da stört auch die Automatik nicht, der schaltet relativ schnell hoch. Allerdings hört sich der Wagen bei 50 Km/h schon so laut an, als hätte man bereits 100 Sachen drauf.
Auf trockener Strasse fährt der Wagen sehr sicher, auf kaputten Strassen merkt man jede Unebenheit, der Wagen liegt knallhart wie ein Brett auf der Strasse. Weiche Dämpfung ist wohl nichts bei Sportwagen, da wird man schon das eine oder andere mal heftig durchgeschüttelt.
Er fährt ruhig, nimmt Kurven gelassen. So macht es einfach Spass, damit zu fahren. Allerdings ist der Z3 ein Schönwetterauto. Auf nasser Strasse bekommt man derbe Bremsprobleme, sollte lieber langsamer fahren, er rutscht einem sonst sehr schnell weg. Am besten lässt man das gute Stück bei solchem Wetter in der Garage stehen.
Dazu kommen bei Regenwetter noch die Nebengeräusche, der prasselnde Regen auf das Verdeck und vor allem pfeifende Windgeräusche, obwohl alles geschlossen ist, irgendwo findet der doch noch seinen Weg. Das empfinde ich als störend, man hört keine Geräusche mehr vom Strassenverkehr.
Der Wagen bringt es laut Schein auf gerade mal 214Km/h, doch bei dem, was in dem Wagen steckt, das man das Gaspedal kaum tritt und er abgeht wie eine Rakete, da bin ich sicher, da steckt mehr drin. Ausgefahren habe ich den bisher nicht, ich möchte mit dem Fahrzeug kein Unterlegkeil für LKW`s werden, und mit Höchstgeschwindigkeit fahren, darum geht es bei diesem Auto ja wohl weniger.
Der Wagen gehört nicht mir, ich habe ihn mir nun des öfteren von meiner Schwester ausgeliehen. Er ist jetzt drei Jahre alt, hat sie sehr viel Geld gekostet, ich glaube so um die 20000 Euro, sie hat ihn nicht neu gekauft, ich glaub, da wäre er noch weniger bezahlbar. Bei dem Betrag bin ich nicht sicher, da werde ich mich noch mal schlau fragen. So, jetzt habe ich nachgefragt, mein Schwager meint zwischen 20000 und 22000 Euro. Wahnsinn.
...
ein Testbericht von mcsuttner2006-04-18 10:28:48vom 18.04.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Spaßauto...Nachteile/Kritik: Wenig Platz, Verdeck manuell bedienbar
Hallo, auch als Frau möchte ich hier mal über Autos schreiben. Klar, es ist ne Männer-Domäne, aber ich habe vor einigen Jahren mein Herz verloren...
Dieser Bericht basier überwiegend auf Gefühlen....was besonders bei Autos eine wichtige Rolle spielt!
Ich habe 2002 an einem Gewinnspiel teil genommen und sogar gewonnen. Ein Wochenende lang durfte ich einen BMW Z3 fahren. Ich war ganz aufgeregt, denn bisher war ich nur einen 10 Jahre alten Opel Corsa gefahren. Ich war es auch nicht gewöhnt fremde Autos zu fahren, aber gewonnen ist gewonnen und ich wollte das unbedingt mal ausprobieren. Ich stellte also meinen kleinen Opel ab und stieg in den BMW. Er war silber-metallic. Die Sitze deutlich tiefer als bei meinem alten Auto. Ich wohnte in Chemnitz und beschloss mit meinem Bruder meine Eltern in Berlin zu besuchen. Also, ab zu meinem Bruder und rauf auf die Autobahn. Es war ein knallheißer Tag und wir fuhren natürlich ofen. Man das war ein Gefühl! Der Wind fegte an uns Vorbei und es war einfach toll! In den Kurven lag er wie eine Flunder und wenn ich aufs Gas getreten hab, dann ist da wirklich was passiert!! In Berlin angekommen machten wir ne Spritztour über den Potsdamer Platz. Alle Blicke waren auf uns gerichtet hatte ich zumindest das Gefühl. Es war echt wahnsinn, was ein Auto so alles bewirkt....
Platz ist nicht besonders viel, aber einen Kasten Selters bekommt man schon in den Kofferraum...aber das ist ja auch nicht so wichtig, denn darum geht es bei diesem Auto gar nicht...
Es war ein tolles Erlebnis, dass ich nicht vergessen werde! Fahrspaß und Lebensfreude pur!!
Bevor ichs vergess die für Frauen meist nervigen technischen Daten:
Der Wagen war wie folgt ausgestattet:
EZ 2002, 1,8 Liter Motor, 118 ps, Handschaltung, 4 Zylinder, 1895cm³ Hubraum
zu erwerben ist dieses Modell derzeit mit rund 15.000 Euro...
Fazit
Ein wunderschöner Roadstar, mit dem man echt viel Spaß haben kann. Ist auch für kleinere Einkäufe geeignet, allerdings ist der Platz wirklich begrenzt. Er beschleunigt gut und liegt sicher in den Kurven. Bremsen waren auch prima. Einfach ein tolles fahrerlebnis. Da ich nun aber Familie habe, ist es kein passendes Auto für mich, da der Wagen deutlich zu wenig Platz bietet! Aber der Spaßfaktor ist echt hoch!!! nachteilig war, dass das verdeck manuell zu bedienen war. Also mussten wir beim auf- oder zuklappen anhalten und aussteigen...das nervt ein weinig.
### BMW Z3 --- ICH BIN IHN EIN PAAR MAL GEFAHREN ###
ein Testbericht von Düsseldorf2005-06-20 12:31:50vom 20.06.2005Empfehlung: ja
Hallo liebe Leserinnen und Leser!
Heute möchte ich euch einmal ein Auto vorstellen aber nur kurz, so dass ihr das Wesentliche zu lesen bekommt, denn ich bin dieses Auto bereits ein paar Mal gefahren und möchte nun meine Meinung nach dieser kurzen Probefahrten darüber verbreiten bzw. dass was ich in dieser kurzen Zeit erlebt habe.
Gefahren bin ich einen BMW Z3 Roadster mit einem 1,8 Liter Motor und knapp um die 115 PS laut Auskunft der Besitzerin, die sich aber nicht wirklich sicher war ob dies stimmte. Es ist das Auto der
Mutter eines guten Freundes, die ich damit zum Bahnhof fahren sollte.
Preise:
Die Preise für so einen Gebrauchtwagen sind meiner Meinung nach recht günstig denn man zahlt zurzeit gerade einmal 10 bis 15.000 Euro für einen etwas älteren gebrauchten BMW Z3. Das Modell das ich gefahren bin hatte BJ 1998 und war noch sehr gut in Schuss, hatte auch erst knapp 55tkm gelaufen.
Meiner Meinung nach ein recht ordentlicher Preis wenn man sich ein Roadster kaufen möchte, dass von einem bekannten Hersteller ist und nachdem die Leute auch schon einmal hinterher schauen, mit dem man aber nicht viel mehr machen kann als mit seiner Freundin zu Cruisen.
Fahrgefühl:
Man sitzt richtig tief in diesem Auto aber die Ledersitze sind doch sehr bequem, so dass man schnell die richtige Sitzposition findet. Die Schaltung ist sehr locker und die Bremsen reagieren sofort wenn man sie nur einmal angetippt hat.
Übersicht:
Das Auto selber ist meiner Meinung nach im Innenraum sehr übersichtlich und das Display ist klar ablesbar und meiner Meinung nach sehr gut gestaltet. Das Radio ist einfach zu bedienen und auch die Tasten für die Lüftung etc. sind sehr gut zu erreichen.
Leider nicht sehr übersichtlich ist die Karosserie des Autos, denn diese ist meiner Meinung nach sehr gewöhnungsbedürftig, so dass man erst einmal nicht weiß, wo das Auto vorne endet.
Beschleunigung:
Die Beschleunigung ist meiner Meinung nach gut aber nicht sehr gut und der 1,8 Liter Motor reicht aus um sehr schnell und zügig zu fahren aber nicht um damit die Leute zu beeindrucken sondern eher um damit leicht sportlich angehaucht zu fahren.
ein Testbericht von owesen2004-09-24 16:17:54vom 24.09.2004Empfehlung: ja
Da ich mir einen solchen Wagen leider nicht leisten kann war ich superhappy, als meine Eltern sich vor ein paar Monaten den BMW Z3 Roadster 2.8 zulegten.
Nun bin ich jedesmal glücklich, wenn ich ihn mal für eine Spritztour ausleihen darf, was ich des öfteren mache.
Aber nun zum Auto : Über den Motor muß man eigentlich garnicht groß reden. Wie man es von BMW gewohnt ist bietet der 6-Zylinder eine große Durchzugsstärke, reichlich Power und eine hohe Laufruhe. Die 193 PS garantieren für für reichlich Fahrspaß. Auch auf kurvigen
Strecken bekommt man dank des M Sportfahrwerkes viel Fahrspaß geboten. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 230 km/h, was man aber selten nutzen kann - Schade eigentlich, denn selbst bei dieser Geschwindigkeit fühlt man sich in diesem Roadster noch sehr sicher und sauwohl !!!
Die Verarbeitung ist recht gut, hat aber leider auch ihre Schwachpunkte. So sind Ungereimtheiten bei der Karosserie (an den Fugen) festzustellen und auf holprigen Strecken kann man ein Klappern feststellen, welches dem Spaß am fahren aber keinen Abbruch gibt.
Das serienmäßige Verdeck läßt sich elektrisch innerhalb von Sekunden öffnen und schließen. Man muß es allerdings trotzdem noch per Hand Ver- und Entriegeln. Die Persenning ist allerdings in meinen Augen eine mittlere Katastrophe ! Ich habe sie einmal montiert und unterlasse es seitdem, weil ich dafür knappe 20 Minuten benötigt hatte. Aber vieleicht liegt dies ja auch mir !
Die Innenausstattung ist typisch übersichtlich für BMW. Alle wichtigen
Tasten sind bequem zu erreichen (Außer die Taste für die Nebelscheinwerfer = links hinter dem Lenkrad ). Die nicht unbedingt üppig vorhandenen Ablagefläche sind allerdings für einen Roadster in Ordnung.
Zur Sicherheitsausstattung gehören neben Fahrer- und Beifahrerairbag auch Seitenairbags. Eine wahre Wonne sind die Sportsitze, welche einen auch bei 200km/h super sitzen lassen.
Der Verbrauch liegt für eine 2,8 L-Maschine mit durschnittlichen 10 Litern meines erachtens absolut im bezahlbaren Rahmen und läßt einen den Fahrspaß nicht verderben.
Alles in allem bin ich mit diesem Roadster absolut zufrieden. Das einzige was mich an ihm traurig stimmt ist die Tatsache, daß es nicht meiner ist und ich ihn mir wohl rein finanziell gesehen nie zulegen werden kann !!!
Aber wer ihn sich leisten kann und knappe 80.000,- DM zur Verfügung hat, dem kann ich ihn nur empfehlen - 100 *-iger komfortabler Fahrspaß !
aepfelbaeumchen, 06.03.2002
Mein Freund u. ich haben uns mal einen fuumlr eine Probefahrt vom Autohaus geliehen. Ein Traum!!! Wir hatten einen roten mit 5-Speichen-Chromfelgen...... habenmag. Da muumlssen wir wohl Lotto spielen!
Alusru, 05.03.2002
Ja seufz da kann ich dir nur zustimmen, lieben Gruszlig Uschi.
BigRobShag, 05.03.2002
wie sieht es bei dem Wagen mit dem Kofferraum im offenengeschlossenen Zustand aus? Wie viele Gaumlnge besitzt der Wagen? Gruss, Rob -
ein Testbericht von Rubberduck2003-11-30 22:40:38vom 30.11.2003Empfehlung: ja
Hi Motorsportfreunde,
endlich kann ich euch meine Kutsche mal vorstellen. Meinen BMW M3 E36. Und es wird auch Zeit das mal ein ECHTER Bericht hier über dieses Auto erscheint und nicht diese Märchen die eben lesen mußte. Da sind angebliche M3 Fahrer die megabeistert sind und dann nicht mehr als 5 Zeilen zusammen bringen. Da fehlt mir echt das Verständnis. Auf euer Verständnis hoffe ich allerdings was diesen Bericht angeht, denn ich möchte nochmal betonen das ich hier ausschließlich über meinen M3 berichte und das kein Bericht über das Serienfahrzeug wird.
Wen dieser Bericht nicht interessiert, der sollte besser aufhören zu lesen bevor er nur eine schlechte Bewertung abgibt.
Warum BMW und wie ich dazu kam:
Warum ist relativ schnell erzählt. Mein erstes Auto war auch ein BMW, seiner Zeit ein 325 ETA Baujahr 1984 mit 380000km (Bericht liegt vor). Der begeisterte mich so sehr das ich vom BMW Hasser zum Freak wurde. Warum noch? Weil BMW einfach gute Autos baut, die Laufeigenschaften stimmen und die Verarbeitung keine Wünsche offen läßt. Gut zugegeben ein kleiner Status ist schon auch dabei, aber das kommt auf die Motivation drauf an warum man so ein Auto fährt. Zu diesem meinem Baby bin ich gekommen indem ich meine Freundin so lange nervte das ich wieder einen BMW wolle bis sie entnervt zustimmte. Und ein M3 mußte es sein weil er mittlerweile so halbwegs erschwinglich geworden ist und man ja nicht schlechter als vorher unterwegs sein will. Außerdem träumt wohl jeder junge Kerl davon mal einen M3 oder M5 sein eigen nennen zu dürfen. Hier kommt mein kleiner Angeber durch, ich hoffe ihr nehmt mir das nicht krumm! Abgesehen davon ist das einfach mein Traumauto (neben einem Audi RS4 der allerdings auch längerfristig unbezahlbar bleiben wird).
Das Auto das ich euch hier beschreibe ist eigentlich ein 316i aber nachdem der Vorbesitzer einen Totalschaden hatte mit seinem M3 wurde aus 316 schnell mal M3 und zwar mit allem. Das einzige was vom 316i ist die Karrose sprich der Rahmen. Das bringt satte Ersparnisse bei der Versicherung weil es ja nach der Schlüsselnummer des Autos geht.
Das Auftreten:
Von vorne betrachtet ein wahrer Augenschmaus und nichts für den Rückspiegel. Die Front ist M3 like. Das was hier anders ist, ist die Frontschürze vom M3 E46 also vom neuen Modell. Die üblichen Scheinwerferblenden fehlen noch, kommen aber bald hinzu. Tief geduckt liegt mein Baby auf der Strasse und vermittelt immer den Eindruck das ihn nichts aus der Ruhe bringen kann. Von der Seite wird das noch ersichtlicher. Die Reifen auf denen er steht tun ihr übriges zur eh schon richtig fett wirkenden Optik. Die Radläufe wurden rundum erst mal gezogen und gebördelt (das ist das umlegen der Radlaufkanten nach innen). Dazu kommen noch die Distanzscheiben die das ganze Fahrwerk noch breiter machen. Von hinten (die Ansicht die man ja meistens hat) kommt die wahre Breite erst richtig raus. Auf dem Kofferraumdeckel findet man noch einen kleinen Spoiler vor der zum Glück nicht zu prolig wirkt. Alles in allem wirkt das Auto schon sehr sportlich und gehört schon mehr auf eine Rennstrecke als auf die Strasse.
Die Technik:
Der Motor:
Der Kraftprotz ist einem 3,0l Reihensechszylinder ausgerüstet. Dieser Hubraum von 2990ccm entwickelt immerhin 286ps (bei 7000 umdr/min). Das Drehmoment von sage und schreibe 320nm hat man bereits bei 3600 Umdr/min. Geschaltet wird über eine 5 Gang-Schaltung (ab Baujahr `96 mit 6 Gang Schaltung). Der Motor verfügt über eine elektronische Einspritzung mit variabler Nockenwellensteuerung (Vanos) und 4 Ventilen pro Zylinder. Der geregelte Kat erfüllt die Euro 1 Norm (D2). Durch seine enorme Leistung sprintet der M3 in 5,9sek von 0-100km/h. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 250km/h angegeben, da dort elektronisch abgeriegelt wird. Diese Abriegelung ist allerdings für Besitzer einer C-Lizenz abschaffbar (und bei M3 GT Modellen nicht vorhanden). Angetrieben wird unser M3 von einem Heckantrieb mit 25%igem Sperrdifferenzial (BMW –üblich). Der Verbrauch dieses Kraftprotzes liegt bei 10,9l Super Plus in der Stadt (laut Hersteller).
Die Bremsen:
Vorne haben wir eine hydraulische Zweikreisbremse mit innenbelüfteten Bremsscheiben und Servounterstützung. Für hinten haben wir ebenfalls innenbelüftete Bremsscheiben mit Bremskraftbegrenzer. Für die Bremsanlage in ganzen steht natürlich ein Anti Blockier System bereit. Wie mittlerweile alle Fahrzeuge gibt es auch hier eine Handbremse die auf die Hinterräder wirkt.
Das Fahrwerk ist sportlich, tief und auch sehr straff was den möglichen hohen Geschwindigkeiten zu gute kommt.
Der Innenraum:
Der Innenraum gestaltet sich sehr sauber und übersichtlich. Alles ist sehr gut verarbeitet und auf einen Hauch von Luxus muss nicht verzichtet werden. Hier hat man einen sehr kompakten Eindruck was das Platzgefühl angeht. Die Sitze sind elektrisch verstellbar und nach Wunsch auch noch beheizbar. Die Spiegel und die Fensterheber sind ebenfalls elektrisch verstellbar und wer ein Hub-Schiebedach hat kann auch dieses elektrisch bedienen. In der Mittelkonsole ist neben dem Platz für ein Radio auch ein Bordcomputer integriert, der uns sämtliche Funktionen anzeigt (Fahrstrecke, Verbrauch, Reststrecke mit Tank......). Die Sitze sind sehr bequem und sportlich ausgelegt wie man es für solch ein Auto erwartet. Ein weiteres Merkmal ist die Mittelarmlehne (weiß nicht ob die Serie ist). Airbags für Fahrer und Beifahrer sind Serienmäßig und überhaupt hat man ein sehr sicheres Gefühl in diesem Vehicle. Die Fahrgeräusche dringen nur sehr spärlich in die Fahrerzelle ein so das einem ein unnötiger Krach nicht auf die Nerven geht.
Das Fahrgefühl:
Hohe Geschwindigkeiten und Kurven vertragen sich nicht! Wer sagt das? Mit diesem Wagen ist das kein Problem. Bei reichlich Speed braucht man nie die Nerven zu verlieren, der Wagen liegt stets stabil und fett auf dem Asphalt. Auch bei Kurven die man vielleicht mal unterschätzt oder einfach zu schnell anfährt braucht man keine Angst haben dank des sehr guten M3 Fahrwerks. Sein zu Hause ist die Autobahn wo man ihn richtig von der Leine lassen kann.
Mein Fazit:
Der Rennwagen für den kleinen Mann wenn man das Geld hat. Denn gute 45.000.- Euro sollte man schon haben, obwohl er nun gebraucht auch bezahlbar ist. Zwischen 12.000 – 20.000 Euro sind dann noch fällig. Der Unterhalt ist hier eher entscheidend. Wie ich in anderen Berichten gelesen habe brauchen die nur 8-12 Liter!?! Wie machen die das, schieben die??? Ich denke das diese Leute nie wirklich so ein Auto gefahren haben. Denn welches Auto mit knapp 300ps fährt so sparsam??? Ich kenn keines. Realistisch sind so um die 15 bis 18 Liter. Man sollte auch immer bedenken was man da fährt. Und das wissen immer noch Reserven an Kraft zu haben lassen leicht den Übermut in einem aufsteigen. Soviel mal dazu. Wer schlauer ist macht es wie ich und hält Ausschau nach einem 316i mit M3 komplett Umbau. Das spart jede Menge Geld. Worauf man allerdings wirklich aufpassen muss ist z.B. das einem bei Nässe nicht das Heck überholt, denn 286 Pferde wollen stets kontrolliert bleiben. Aber alles in allem ein wunderbares Fahrzeug, das seinem Kultstatus in allen Belangen wirklich gerecht wird. Wer die Möglichkeit hat so ein Auto zu bekommen und das nötige Kleingeld für den Unterhalt sollte nicht auf dieses Vergnügen und diesen Luxus verzichten. Die bewährte BMW Qualität und die gute Verarbeitung zeichnen dieses Auto neben seinen super Fahrleistungen aus. Deshalb gibt’s von mir für dieses technische Wunderwerk 5*. Ich bin jedenfalls glücklich mit meinem M3 und das wird auch noch länger so bleiben.
Zu Fragen und Anregungen meldet euch bitte in mein Gästebuch oder hinterlasst einfach einen Kommentar. Bevor schlechte Bewertungen folgen bitte ich um einen kurzen Tipp was ich noch besser machen kann.
Bis zum nächsten mal, Euer
Rubberduck
(poste meine Berichte auch bei Ciao unter 16V-Fan)
Traurig finde ich hier allerdings das viele Mitglieder die Berichte nur lesen aber nicht bewerten, warum das so ist weiß ich leider nicht. Ich für meinen Teil bewerte die Berichte die ich lese immer und wenn einmal nicht schreibe ich einen Kommentar warum ich das nicht getan habe. Es ist doch schade das 40 Mitglieder den Bericht lesen und nicht mal 20 eine Bewertung abgeben können. Dann frag ich mich wozu die dann hier sind. Aber was solls. Danke auch für denen die nur lesen. Das wollte ich nur mal sagen damit es mir besser geht. Vielleicht gibt es ja noch mehr Mitglieder die das so sehen.
...
ein Testbericht von pnh-1352002-12-29 15:33:48vom 29.12.2002Empfehlung: ja
Heute gibt es wieder eine Meinung über einen BMW. Diesmal geht es um den BMW M Coupe. Das M Coupe ist eine Abwandlung des Z3.
A.) Allgemeines über das M Coupe
B.) Design außen
C.) Design innen
D.) Fahrtest
E.) Ausstattung
F.) Technische Daten
G.) Schlussfazit
A.) Allgemeines über das M Coupe
Das M im Namen weißt auf die M GmbH hin. Diese GmbH entwickelt aus gewöhnlichen BMWs wahre Sportwagen. Das M steht mittlerweile schon seit 20 Jahren für Qualität. Die Autos von BMW werden von M noch sportlicher und noch exklusiver ausgestattet. Das ist vergleichbar mit AMG bei
Mercedes, oder den S- bzw. RS Modellen von Audi. Angefangen hat alles vor 20 Jahren mit dem M1, dem Urvater aller M Autos. Dieser M1 besaß ein Sechszylinder-Reihentriebwerk mit vier Ventilen pro Zylinder. Das war damals ein Klasseauto, dass es mit nahezu jedem Porsche aufnehmen konnte. Und so ist es auch heute noch, die M Autos sind absolute spitze.
Das M Coupe ist von dem Z3 Roadster abgeleitet.
B.) Design außen
Wie bereits erwähnt, sieht das M-Coupe wie ein gewöhnlicher Z3 aus. Da auch der Z3 schon sehr sportlich gestaltet war, gab es auch nur wenige Veränderungen am Aussehen. Natürlich waren kleinere Veränderungen aus technischen Gründen unvermeidbar. Aber diese sind nur mit geübtem Auge sichtbar.
Auf den ersten Blick wirkt das M Coupe wie eine Mischung aus Kombi, Sportwagen und vom Gesamteindruck her wie ein Sportwagen. Mir persönlich gefällt das Design nicht so, aber davon soll sich jeder seine eigene Meinung bilden, und das Foto anschauen.
C.) Design innen
Innen sieht es beinahe aus wie in einem gewöhnlichen BMW. Uf den ersten Blick sind nur die Sitze und das Lenkrad (sportlicher) verändert. Auf den zweiten Blick bemerkt man dann allerdings, dass auch die Instrumente leicht verändert sind, und so einen sportlicheren Eindruck machen. Die Zahlen die auf den Instrumenten draufstehen weichen wahrscheinlich (habe ich nicht überprüft, bin aber ziemlich sicher) von den Zahlen des Standardmodells ab, da das M Coupe natürlich leistungsfähiger ist.
Innen ist das Design sehr gut gelungen.
D.) Fahrtest
Den Fahrtest werde ich auf einer Beispielstrecke durchnehmen. Das habe ich jetzt schon des öfteren gemacht, und es hat der Meinung nie geschadet. Die Beispielstrecke besteht aus einer möglichst hohen Anzahl von verschiedenen Strecken, um einen möglichst guten Gesamtüberblick zu geben. Der Fahrtest ist wohl der wichtigste Teil in dieser Meinung, in ihm werde ich sowohl auf die Fahrleistung, den Komfort als auch andere Dinge, wie Alltagstauglichkeit eingehen. Die Ausstattung wird allerdings in einem anderen Kapitel beschrieben.
Los geht die Fahrt auf einer Art Feldweg. Die Strecke ist asphaltiert, aber dreckig und holprig. Hier fährt man normal nur, wenn man in den Wald will, oder auf sein Feld.
Also erst mal gemütlich Platz nehmen, auf den Sportsitzen. Na ja, gemütlich war der erste Eindruck nicht, aber das sollte sich später noch ändern. Schlüssel einstecken, umdrehen, Gang einlegen, und los geht es. Unter mir jaulen 321 PS auf. Mit dem Spiel mit angezogener Bremse, und dem Leerlauf, zittert der Wagen ganz schön. Der Motor hört sich wahnsinnig stark an. Also Bremse lösen, und losfahren, und schon macht der Wagen einen riesigen Sprung nach vorn. Der Wagen wackelt ganz schön, aber das ist auf dieser Strecke normal, die Federung ist zwar sehr hart, aber trotzdem läuft die Fahrt recht gut ab, da die Sportsitze viele Schläge absolvieren. Natürlich merkt man, dass das M Coupe sich hier nicht richtig wohlfühlt, aber es ist bei weitem nicht so schlimm, wie bei gewöhnlichen Sportwagen.
FAZIT: Wer ab und zu mal über holprige Wege fährt muss nicht auf das M Coupe verzichten, aber diese Fahrten sollten nicht als zu oft stattfinden. Aber das ist wohl klar, denn es wird wohl keiner auf die Idee kommen, mit dem M Coupe im Wald herum zu fahren.
Der zweite Abschnitt der Teststrecke ist eine gewöhnliche Schnellstrasse. Und hier fährt er sich ganz gut, der Wagen wackelt nicht, und es kommt einem vor, als ob man in einer Limousine sitzt, und nicht in einem Sportwagen. Die Lenkung läuft super, auch bei schnellen Spurwechseln bricht das Heck nicht aus. Der Wagen hat natürlich keine Probleme auf der Schnellstrasse ganz links zu fahren. Die anfangs etwas unbequemen Sitze erweisen sich jetzt als sehr gut, da sie eine gerade Sitzposition sehr unterstützen und so zu mehr Komfort beitragen. Allerdings nur für normalgroße Menschen. Extrem große oder extrem kleine Leute werden sich auf den Sitzen sehr unwohl fühlen. Aber ich hatte mit meinen 1,80 m absolut kein Problem. Irgendwie meinen wohl manche, dass dieser Wagen ein Oldtimer oder ähnliches ist, denn sie können es nicht lassen auf ihn zu schauen. Ich weiß nicht was die haben, mir persönlich gefällt das Design nicht so.
FAZIT: Natürlich tauglich, die Sitze sind sehr bequem und die Lenkung ist spitze.
Nun geht es in die Stadt. Enge, volle Strassen und rote Ampeln sind hier an der Tagesordnung. Und hier fährt sich der Wagen wirklich klasse. Er ist so wendig und agil, dass man meint in einem Smart zu sitzen. Jede noch so enge Kurve wird mit Bravour gemeistert, und der Wagen spricht auch noch so aggressiv auf das Gaspedal an, dass man Angst haben muss im nächsten Moment wo draufzudonnern. Auch hier zieht das eigenartig geformte Coupe die Blicke wieder auf sich. Aber egal, weiter geht es zu einem Supermarkt. Das Einparken funktioniert dank der tollen Lenkung und der hohen Heckscheibe einwandfrei. Nach einer Stunde komme ich vom Einkaufen zurück. Ich habe bewusst nicht viel eingekauft, da es sich ja um ein Coupe handelt. Als ich den Kofferraum öffne bin ich jedoch positiv überrascht. Wenn man die Sachen stapelt passen 410 Liter rein. Für ein Sportcoupe ist das sehr viel, und es reicht für normale Einkäufe auch durchaus aus. Auch jetzt, lässt sich der vollbeladene Wagen noch sehr gut steuern, obwohl man in schnellen, engen Kurven schon bemerkt, dass etwas im Kofferraum ist.
FAZIT: auch in der Stadt kann man sich mit dem M Coupe sehen lassen. Eigentlich fährt sich der Wagen sogar ideal in der Stadt, er ist einfach zu wendig.
Weiter geht es auf einer Landstrasse. Sie ist kurvig, und dank der wunderschönen Natur auch meist recht gut besucht. Auf solchen Strecken wünscht man sich doch einmal das Gaspedal durchzutreten, und durch die Kurven zu sausen. Ich habe es probiert, und es lief super. Die Beschleunigung ist recht gut, und hält auch lange an. Dank der genialen Lenkung lassen sich auch schnelle Überholmanöver ohne Probleme ausführen. Viele Kurven bemerkt man kaum, da das Auto immer sehr ruhig bleibt, und die Sitze ideal stützen. Das einzige was den Fahrspaß trübt ist die Spritanzeige, den die zeigt an, dass nur noch wenig Sprit im Tank ist. Also auf zur nächsten Tankstelle. Dort wird der Wagen vollgetankt, und das geht recht rasch, da der Tank nur 51 Liter fasst. Deswegen muss man öfters an die Tankstelle kommen, auch wenn der durchschnittliche Verbrauch von 12 Litern pro 100 Kilometern nicht unbedingt astronomisch hoch ist.
Und nun kommt auch schon die letzt Etappe meiner Testfahrt, nämlich die Autobahn. Kaum bin ich auf der Autobahn, schon zieht es den Wagen, fast wie von Geisterhand gelenkt, auf die linke Fahrspur. Das muss wohl an den Genen liegen (ob es meine sind, oder die des Autos, lässt sich nicht feststellen). Und da passiert etwas merkwürdiges: die meisten Autofahrer machen freiwillig Platz. Das ist wirklich ungewöhnlich, da das M Coupe nicht unbedingt aussieht, wie ein klassischer Sportwagen. Und viele werden sich dann gewundert haben, wenn sie das Heck des M Coupes gesehen haben, fast das Heck eines Kombis. Das können natürlich viele Autofahrer nicht auf sich liegen lassen, und versuchen ihn zu verfolgen. Aber das ist nahezu sinnlos, da der Wagen irgendwie zu sagen scheint : „Gib Gas!“ Das drückt er dadurch aus, dass selbst bei hohen Geschwindigkeiten alles noch sehr locker aussieht. Die gute Federung, und die Sitze geben einem das Gefühl ,von absoluter Sicherheit. Man bekommt die Geschwindigkeit gar nicht richtig mit. Also weiterhin fest auf dem Gaspedal bleiben. Erst (oder schon) bei Tempo 250 nimmt die Beschleunigung abrupt ein Ende. Schuld daran ist, wie immer, ein elektrischer Begrenzer. Aber wenn man eine Weile diese Geschwindigkeit beibehält, merkt man schon, dass der Motor ganz schön am Arbeiten ist. Geht die Strecke dann auch noch bergauf, so schnellt der Verbrauch dann doch ganz schön in die Höhe. Werte bis zu etwa 20 Liter sind möglich. Und das bedeutet bei 51 Litern Tankinhalt, ungefähr eine Strecke von 220 Kilometern (großzügig Raum gelassen, für die Suche einer billigen Tankstelle).
FAZIT: Auf der Autobahn fühlt sich der BMW natürlich wohl.
E.) Ausstattung
Das M Coupe ist mit folgenden Extras serienmäßig ausgestattet (Werksangaben):
- Airbag für Fahrer und Beifahrer
- Seiten-Airbag für Fahrer und Beifahrer
- Anti-Blockier-System (ABS)
- Scheibenbremsen vorn und hinten, Compound-Scheibenbremsen vorn und hinten innenbelüftet
- Dritte Bremsleuchte
- Formstabile Fahrgastzelle mit verstärkter A-Säule
- Integrierter Seitenaufprallschutz
- Servolenkung mit Sicherheitslenksäule
- Sicherheitsgurte: Automatik-Sicherheitsgurte, pyrotechnische Gurtschloßstrammer
- Verformungszonen vorn und hinten
- Zentralverriegelung (inkl. Tankdeckel) mit elektronischer Wegfahrsperre (EWS)
- Crash Sensor
- Warndreieck und Verbandskasten
- 4-Ventil-Technik
- Digitale Motor Elektronik (DME)
- Doppel-VANOS
- Dreiwege-Katalysator
- beheizte Lambdasonde
- Aktivkohlefilter
- gesteuerte Tankentlüftung
- Leichtmetallmotor
- Leichtmetall-Zylinderkopf
- On-Board-Diagnose
- Ventilspielausgleich, hydraulisch
- Zündverteilung ruhend
- Zylinderselektive Klopfregelung
- 5-Gang-Schaltgetriebe
- Federbein-Vorderachse mit Bremsnickausgleich und Stabilisator
- Schräglenker-Hinterachse mit Anfahr-Tauch-Reduzierung und Bremsnickausgleich, Stabilisator Sperrdifferential 25%
- Sportlich abgestimmtes Fahrwerk mit verstärkten Stabilisatoren
- Zweimassen-Schwungrad
- Außenspiegel elektrisch verstellbar
- Heckscheibenwischer
- Wärmeschutzglas vorn, seitlich und hinten
- Analoginstrumente mit Durchlichtbeleuchtung
- Analog-Zeituhr in der Mittelkonsole
- Chrome-Line Interieur
- Doppelfanfare
- Fensterheber elektrisch inklusive Komfortschaltung
- Heckscheibenheizung
- Klimaanlage
- Lederlenkrad M
- Leuchtweitenregulierung elektrisch einstellbar
- Polsterung: Nappaleder
- Schalthebelbalg, Handbremsgriff und Handbremsbalg in Leder
- Service-Interval Anzeige
- Sicherheitsinnenspiegel, abblendbar
- Sportsitze Nappaleder mit elektrischer Längs- und Höhenverstellung sowie mechanischer Lehnenverstellung Sitzheizung für Fahrer- und Beifahrersitz
F.) Technische Daten
Dies Daten sind entweder Werksangaben, oder sie stammen von diversen autozeitschriften.
- Türen 2
- Länge 4025 mm
- Breite 1740 mm
- Höhe 1280 mm
- Radstand 2459 mm
- Tankinhalt 51 L
- Kofferraum 410 L
- Leergewicht 1445 kg
- Zuladung 215 kg
- Schadstoffklasse Euro 3
- Beschleunigung 0 - 100 km/h 5,5 s
- Elastizität 80 - 120 km/h im 4. Gang 5,7 s
- Bremsweg aus 100km/h 37,3 m
- Höchstgeschwindigkeit 250 km/h
- durchschnittlicher Verbrauch 12,0 L/100 km
- Zylinderzahl 6
- Hubraum 3201 cm³
- Leistung 236 kW (321 PS) bei 7400 U/min
- Maximaler Drehmoment 350 Nm
- Hinterradantrieb
- 5-Gang Getriebe (vollsynchronisiert)
- Grundpreis etwa 50.000 €
G.) Schlussfazit
Die Fahrleistungen des M Coupes sind sehr gut. Eine Zuladung von nur 215 kg, ist allerdings sehr wenig, und wird schnell erreicht. Das Design gefällt mir persönlich nicht so. Der Preis liegt mit knapp 50.000 € eigentlich in einem angemessenen Bereich. Aber das M Coupe ist nichts für Leute mit Familie (nur 2 Sitze). Wer aber alleine lebt, und nie mehrere Personen mitnimmt, der kann sich am M Coupe erfreuen. Für alle andern ist er leider nur ein Zweitwagen.
Eine kleine Bitte: Wem diese Meinung nicht gefallen hat, der soll mir bitte einen Kommentar schreiben. Vorbesserungsvorschläge sind immer willkommen! Ich werde niemand in die Pfanne hauen, wenn er mir eine schlechte Note gibt, diese sollte aber bitte in dem Kommentar begründet sein! Vielen Dank.
...
ein Testbericht von perde2002-09-27 23:20:08vom 27.09.2002Empfehlung: ja
BMW Z4 Roadster
Weil ich den z3 nicht gewunden habe habe ich das hier hin geschrieben.
Einen völlig neuen Roadster präsentiert BMW Ende September erstmals auf dem Pariser Automobilsalon - den Z4.
Dieser offene Zweisitzer markiert nicht nur einen weiteren Eckpunkt der neuen BMW Formensprache, er setzt auch neue Maßstäbe in seiner Klasse: Er ist kraftvoll, sportlich und ästhetisch, bietet ein extrem präzises und sicheres Handling und ist damit Garant für höchsten Fahrspaß.
Klassische Merkmale eines typischen Roadsters kennzeichnen ihn - eine lange Motorhaube, ein langer Radstand,
kurze Überhänge und eine tiefe, weit hinten liegende Sitzposition. Sein aufregendes Design wird bestimmt vom reizvollen Wechselspiel aus konvexen und konkaven Oberflächen, aus harten Kanten und sanften Rundungen. Diese spannende Optik schafft immer wieder neue Übergänge aus Licht und Schatten, formt den ganz besonderen Charakter des BMW Z4.
Der Nutzen der neuen Karosserie liegt für den Roadster-Kunden nicht nur in einem geräumigen Cockpit mit serienmäßig sportlich konturierten Sitzen, sein Kofferraum mit variablem Verdeckkasten bietet bis zu 260 Liter Volumen, groß genug für zwei Golfbags. Das Stoffverdeck faltet sich Z-förmig zusammen und besitzt eine beheizbare Heckscheibe aus Glas.
Mit zwei durchzugsstarken Reihensechszylinder-Motoren garantieren der Z4 3.0i (170 kW / 231 PS / 250 km/h Spitze) mit speziellem Sound-Engineering und der Z4 2.5i (141 kW / 192 PS / 235 km/h ) Roadstergefühl pur. Diese Kraft gelangt über ein neues Sechsgangschaltgetriebe (Z4 2.5i: 5-Gang) an die modifizierte BMW 3er-Hinterachse. Die Fahr-Dynamic-Control (FDC) läßt eine spontanere Gasannahme, eine sportlich-direktere Lenkungscharakteristik sowie ein dynamischeres Schaltprogramm bei der wahlweise erhältlichen Fünfgang-Automatik zu.
Zur besonderen Agilität des neuen Z4 tragen darüber hinaus seine breite Spur, ein extrem niedriger Schwerpunkt, die optimale Achslastverteilung von 50:50 sowie die sehr präzise Lenkung (Electric Power Steering) bei. Selbstverständlich garantieren standfeste Hochleistungsbremsen, serienmäßige Runflat-Reifen und Dynamic Stability Control (DSC III) mit zuschaltbarem Traktionsmodus höchste Fahrsicherheit in allen Situationen. Darüber hinaus glänzt der BMW Z4 mit besten Crashsicherheits-Werten.
Über Armaturen unter sportlichen Hutzen hat der Z4-Fahrer die Funktionen seines Autos stets unter Kontrolle. Gegen Aufpreis sind unter anderem ein hochwertiges, vollständig in die Armaturentafel versenkbares Navigationssystem mit 16:9-Display, ein Top-Hi-Fi-System in Carver-Technologie für eine druckvolle Basswiedergabe sowie Autotelefon verfügbar. Serienmäßig schon gehören Sport-Lederlenkrad, Überrollschutzsystem und viele geräumige Ablagen zum erweiterten Ausstattungsumfang des neuen Z4.
Der BMW Z4 roadster kommt noch im Oktober diesen Jahres auf den amerikanischen Markt, in Europa im Frühjahr 2003. Dann wird optional auch SMG, ein sequenziell bedienbares Sechsgang-Schaltgetriebe für beide Motorvarianten angeboten, ein Feature, das den Fahrspaß nochmals erhöht.
...
ein Testbericht von emilbulls2002-08-09 20:41:15vom 09.08.2002Empfehlung: ja
Liebe Leser und Leserinnen,
Der BMW Z3 Roadster ist immer noch der beste Sportwagen von BMW, obwohl es zwischenzeitlich den Z8 gibt. Der Grund dafür ist, dass der Z8 fast
Der BMW Z3 Roadster ist immer noch der beste Sportwagen von BMW, obwohl
Der BMW Z3 Roadster ist immer noch der beste Sportwagen von BMW, obwohl es zwischenzeitlich den Z8 gibt. Der Grund dafür ist, dass der Z8 fast das 5- fache kostet. BMW wird ihn hoffentlich trotz eines Nachfolgers weiter bauen, weil er einfach Spitze ist. Als Cabrio ist er
deshalb noch viel besser. Im Sommer kann man sehr gemütlich durch die Landschaft, mit offenem Verdeck, gleiten, oder auf der Autobahn, wenn fast kein Verkehr mehr ist, mit hohem Tempo am Rest der Welt vorbei rasen. Er ist deshalb weiter zu empfehlen und wird hoffentlich noch ein paar Jahre zu kaufen sein.
Danke fuers Lesen
EMILBULLS
P.S. ist etwas kurz aber es kommt noch mehr dazu
...
ein Testbericht von pelzi2002-08-01 11:49:19vom 01.08.2002Empfehlung: ja
Zweimal habe ich einen Z3 2.2i für je einen Tag zur Probe gefahren. Ein Auto was Spass macht, aber das tun andere Roadster auch zu einem besseren Preis-Leistungsverhältnis!
Der erste 2.2i kam mit den Extra-Sportsitzen - eine Zumutung für alle, die keine Wespentaille haben. Nach kurzer Zeit drücken die Sitze bei breitgebauten Menschen derart auf die Hüften, dass man Schmerzen bekommt.
Fahrwerk:
-------------------
Das Serienfahrwerk ist einigermassen hart, aber es poltert recht laut. Kurze Querrillen mag es nicht so gerne. Die Kurvenneigung fällt gering aus. Insgesamt allerdings vermisst man etwas
die Direktheit des Fahrwerks. Das mag auch an der Lenkung liegen, die zwar deutlich besser als im 3er, der aber trotzdem noch ein Quentchen mehr an Feingefühl gut tun würde.
Räder/Reifen:
-----------------------
Das etwas schwammige Kurvengefühl mag auch zum Teil an den Rädern der Dimension 225/45 gelegen haben; die fahren sich wie (c)odo_11 Ballonreifen, laufen aber auf der Autobahn jeder Spurrille hinterher. Sowas habe ich bisher noch nicht erlebt. Die Reifenmarke war Michelin Pilot Sport 225/45 R 16 89 ZR / Y.
Motor:
----------------------------------
Der einzig echte Freudenspender des Z3. Macht wirklich Spass, der kleine Reihensechszylinder. Fährt seidenweich, aber etwas Roadstersound kommt dank des Auspuffsounds doch auf – allerdings mehr von aussen. Das Betriebgeräusch des Motors hingegen bleibt, von innen betrachtet, dezent. Allerdings braucht er, wie alle Sauger, ordentlich Drehzahl – unter 3500 UPM geht wenig. Das allerdings treibt den Verbrauch dann in die Höhe. Bei flotter Fahrweise kommt man so locker auf 12Liter/100km – aber auch 10L/100 sollten drin sein bei ‚vernünftigerer’ Fahrweise.
Die Beschleunigungswerte und Elastizitätwerte sind ok, und, vernünftig betrachtet, ist die Motorleistung ausreichend. (c)odo_11
Da nun ein Roadster aber gerade ein absolut unvernünftiges Auto ist, rate ich Spassjägern zum (älter) 2.8i oder besser noch zum neueren 3.0i. Denn Motorleistung kann ja man bekanntlich nie genug haben!
Karosserie:
------------------------------------------
Mir gefällt das Design sehr gut! Wer schon Fotos vom neuen Z4 gesehen hat, wird das eigenständige und mutige Z3 Design noch schätzen lernen! Es ist zwar an Zahlen in die Jahre gekommen, für mich ist das Design aber zeitlos und macht den Reiz der Karosserie aus.
Details wie die Kiemen an den vorderen Kotflügeln, die agressiven Scheinwerfern mit dem scheinbar schelmischen Gesicht und der ausgeprägte, fast feminine Hüftschwung setzen Akzente, die wie das gesamte Auto im Roadster Design neue Impulse (c)odo_11 gesetzt haben. Und die dem neuen Z4 abgehen.
Die Steifigkeit der Karosserie allerdings ist eher bescheiden;der Wagen windet sich auf holprigen Strassen wie ein Politiker vor einem Spenden-Untersuchungsausschuss.Wer mal einen Honda S2000 gefahren ist wie ich kennt eine steife Karosserie. Aber einen S2000 werde ich hier nicht mit einem Z3 vergleichen, auch wenn sie preislich in der selben Liga spielen. Denn dann würde an dem Z3 kein gutes Haar mehr bleiben ;-)
Ach ja, es gibt noch einen kleinen Kofferraum hinten (da wo bei den meisten richtigen Sportwagen der Motor ist...), aber wer mit einem Roadster Familieneinkäufe machen will, hat das Prinzip eines Roadsters nicht verstanden. (c)odo_11
Innenraum:
------------------------------------------
Gefällig gearbeitet und gibt keine Rätsel auf. Die erhältichen Farbkombinationen allerdings stossen schnell an die Grenzen des guten Geschmacks. Mein Fahrzeug hatte blaue Innenaustattung mit diese ploierten Alueinlagen, auch auf der Mittelkonsole, was sich bei hoch stehender Sonne als echtes Blendwerk entpuppte: Die Sonne spiegelte sich und blendete einen im ungünstigsten Fall.
Die Soundanlage (Business-CD mit Standard-Lautsprechern ab Werk) gewinnt allerdings keinen High-End Preis. Entweder zu Harman-Kardon Soundsystem greifen, oder am besten gleich selber was 'G'scheits' einbauen . Für Verkehrsfunk reichts aber.
Sitzposition:
--------------------------------------------
Der Händler wollte mir die hohe Sitzposition schmackhaft machen, indem er mir demonstrierte, wie toll man in diesem Wagen bei runtergefahrenem Fenster den Ellenbogen auf die Tür legen kann..... Super-argument. Gewinner des Monats in der (c)odo_11 Kategorie ‚Dummverkäufergelaber’.
Die Sitzposition ist definitiv zu hoch! Da helfen auch keine elektrisch verstellbaren Sitze, da die Karosserie einfach zu hoch baut (auch der der Schwerpunkt liegt zu hoch)selbst in der niedrigsten Einstellung der ist der kopf sehr exponiert, deshalb unbedingt Überrollbügel!
Man merkt dem Wagen halt seinen Bruder (3er Limo) an.
Dafür zieht es, wenn man offen fährt, wie Hechtsuppe von hinten in den Nacken. Ein besonderes Phänomen: ausgeprägter Zug in den rechten Teil des Nackens sitzend auf der Fahrerseite; auf der Beifahrerseite etwas verminderter Zug in den linken Nackenbereich. AUCH DAS WINDSCHOTT SCHAFFT DA KEINE WESENTLICHE ABHILFE!!!
Da muss es schon verdammt warm sein, damit man sich keinen 'Bims' holt.
Die Bremsen:
--------------------------------------------
Sind ok, sie hinterliessen weder einen besonders schlechten noch auffällig guten Eindruck.
Das ESP:
----------------------------
Kommt, wenn eingeschaltet, öfter als einem lieb ist zum Einsatz, da die Traktion des Wagens in (c)odo_11 Kurven eher bescheiden ist und das ESP recht konservativ abgestimmt scheint. Wer driften kann und will, sollte das ESP also auslassen, da es eine echte Spassbremse ist.
Verdeck (manuell):
-------------------------------
Beim ersten Probefahrzeug quietschte das geschlossene Verdeck in höchst aufdringlichem Masse ab ca 40km/h so störend vom rechten Fensterrahmen, dass ich den Wagen kurzerhand die meiste Zeit stehen liess; leider war es zu kalt zum Offenfahren; vor allem da es ja so zieht.
Öffnen: Mir ist es nicht gelungen, das Verdeck ohne auszusteigen nach hinten zu klappen. Mit einigem Kraftaufwand ist es mit 2 Hebeln von innen gut zu entriegeln. Allerdings ist es ohne Artistik und massiven Kraftaufwand alleine mir nicht möglich gewesen, dass Verdeck nach hinten zu klappen. Also musste ich aussteigen! Zu zweit geht das Aufklappen im Sitzen aber ganz gut. (c)odo_11
Laut Händler ist die Persenning nicht notwendig bei geöffnetem Verdeck ; ich glaube aber, dass man einen Strafzettel bekommt, sollte man diese nicht aufknüpfen und unlustige Beamten antreffen. Denn das Verdeck rastet aufgeklappt nirgends ein. Und wie mühsam das Anlegen einer Persenning ist, brauche ich hier nicht zu erläutern; MX-5 Fahrer wissen, was ich meine.
FAZIT:
---------------------------------
Über die Zugluft habe ich oben bereits gesagt, dass selbst das Windschott nicht abhilft. Zusätzlich werden die Windgeräusche (offen gefahren) ab ca 120-130km/h so aufdringlich, dass man sich freiwillig der Richtgeschwindigkeit auf Autobahnen anpasst.
Das Revier des Z3 sind also Landstrassen mit Kurven als Autobahnen. Da macht er Spass, aber auch im Stadtverkehr (sehen und gesehen werden) ist er offen gefahren ein Spassbringer – ausser beim Tanken. Denn die Z3 Modelle bekommen (bekamen, da das Modell in D nicht mehr neu bestellt werden kann und die Produktion ausläuft, Stand 03.April 2002) nicht die Valvetronic-4 oder 6Zylinder, die den Bezinverbrauch senken.
Zum richtigen Sportwagen fehlt fahrwerksmässig, sitzmässig und motormässig beim Z3 2.2i ein Quentchen. Eben dieses Quentchen aber hat er in der Preisliste zu viel!
Da gibt es andernorts bei vergleichbarem Preis Besseres oder zu kleinerem Preis Vergleichbares.
Wer sich also für den Z3 entscheidet, tut dies zum grössten Teil aus Liebe zum Design. Ich habe mich nicht für einen Z3 entschieden, da mir das Design allein nicht als Kaufanreiz reichte.
Trotzdem: Kein schlechter Wagen, der auch gebraucht (wie alle Roadster bis auf Barchetta) relativ wertstabil ist.
Schade dass der Wagen eingestellt ist; er ist jetzt schon ein Klassiker!!!
» Handhabung: sehr gut
» Empfehlung an Freunde: ja
» Preis/Leistungsverhältnis: sehr gut
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ein Testbericht von loope2002-06-14 13:15:57vom 14.06.2002Empfehlung: ja
Zweimal habe ich einen Z3 2.2i für je einen Tag zur Probe gefahren. Ein Auto was Spass macht, aber das tun andere Roadster auch zu einem besseren Preis-Leistungsverhältnis!
Der erste 2.2i kam mit den Extra-Sportsitzen - eine Zumutung für alle, die keine Wespentaille haben. Nach kurzer Zeit drücken die Sitze bei breitgebauten Menschen derart auf die Hüften, dass man Schmerzen bekommt.
Fahrwerk:
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Das Serienfahrwerk ist einigermassen hart, aber es poltert recht laut. Kurze Querrillen mag es nicht so gerne. Die Kurvenneigung fällt gering aus. Insgesamt allerdings vermisst man etwas
die Direktheit des Fahrwerks. Das mag auch an der Lenkung liegen, die zwar deutlich besser als im 3er, der aber trotzdem noch ein Quentchen mehr an Feingefühl gut tun würde.
Räder/Reifen:
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Das etwas schwammige Kurvengefühl mag auch zum Teil an den Rädern der Dimension 225/45 gelegen haben; die fahren sich wie (c)odo_11 Ballonreifen, laufen aber auf der Autobahn jeder Spurrille hinterher. Sowas habe ich bisher noch nicht erlebt. Die Reifenmarke war Michelin Pilot Sport 225/45 R 16 89 ZR / Y.
Motor:
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Der einzig echte Freudenspender des Z3. Macht wirklich Spass, der kleine Reihensechszylinder. Fährt seidenweich, aber etwas Roadstersound kommt dank des Auspuffsounds doch auf – allerdings mehr von aussen. Das Betriebgeräusch des Motors hingegen bleibt, von innen betrachtet, dezent. Allerdings braucht er, wie alle Sauger, ordentlich Drehzahl – unter 3500 UPM geht wenig. Das allerdings treibt den Verbrauch dann in die Höhe. Bei flotter Fahrweise kommt man so locker auf 12Liter/100km – aber auch 10L/100 sollten drin sein bei ‚vernünftigerer’ Fahrweise.
Die Beschleunigungswerte und Elastizitätwerte sind ok, und, vernünftig betrachtet, ist die Motorleistung ausreichend. (c)odo_11
Da nun ein Roadster aber gerade ein absolut unvernünftiges Auto ist, rate ich Spassjägern zum (älter) 2.8i oder besser noch zum neueren 3.0i. Denn Motorleistung kann ja man bekanntlich nie genug haben!
Karosserie:
------------------------------------------
Mir gefällt das Design sehr gut! Wer schon Fotos vom neuen Z4 gesehen hat, wird das eigenständige und mutige Z3 Design noch schätzen lernen! Es ist zwar an Zahlen in die Jahre gekommen, für mich ist das Design aber zeitlos und macht den Reiz der Karosserie aus.
Details wie die Kiemen an den vorderen Kotflügeln, die agressiven Scheinwerfern mit dem scheinbar schelmischen Gesicht und der ausgeprägte, fast feminine Hüftschwung setzen Akzente, die wie das gesamte Auto im Roadster Design neue Impulse (c)odo_11 gesetzt haben. Und die dem neuen Z4 abgehen.
Die Steifigkeit der Karosserie allerdings ist eher bescheiden;der Wagen windet sich auf holprigen Strassen wie ein Politiker vor einem Spenden-Untersuchungsausschuss.Wer mal einen Honda S2000 gefahren ist wie ich kennt eine steife Karosserie. Aber einen S2000 werde ich hier nicht mit einem Z3 vergleichen, auch wenn sie preislich in der selben Liga spielen. Denn dann würde an dem Z3 kein gutes Haar mehr bleiben ;-)
Ach ja, es gibt noch einen kleinen Kofferraum hinten (da wo bei den meisten richtigen Sportwagen der Motor ist...), aber wer mit einem Roadster Familieneinkäufe machen will, hat das Prinzip eines Roadsters nicht verstanden. (c)odo_11
Innenraum:
------------------------------------------
Gefällig gearbeitet und gibt keine Rätsel auf. Die erhältichen Farbkombinationen allerdings stossen schnell an die Grenzen des guten Geschmacks. Mein Fahrzeug hatte blaue Innenaustattung mit diese ploierten Alueinlagen, auch auf der Mittelkonsole, was sich bei hoch stehender Sonne als echtes Blendwerk entpuppte: Die Sonne spiegelte sich und blendete einen im ungünstigsten Fall.
Die Soundanlage (Business-CD mit Standard-Lautsprechern ab Werk) gewinnt allerdings keinen High-End Preis. Entweder zu Harman-Kardon Soundsystem greifen, oder am besten gleich selber was 'G'scheits' einbauen . Für Verkehrsfunk reichts aber.
Sitzposition:
--------------------------------------------
Der Händler wollte mir die hohe Sitzposition schmackhaft machen, indem er mir demonstrierte, wie toll man in diesem Wagen bei runtergefahrenem Fenster den Ellenbogen auf die Tür legen kann..... Super-argument. Gewinner des Monats in der (c)odo_11 Kategorie ‚Dummverkäufergelaber’.
Die Sitzposition ist definitiv zu hoch! Da helfen auch keine elektrisch verstellbaren Sitze, da die Karosserie einfach zu hoch baut (auch der der Schwerpunkt liegt zu hoch)selbst in der niedrigsten Einstellung der ist der kopf sehr exponiert, deshalb unbedingt Überrollbügel!
Man merkt dem Wagen halt seinen Bruder (3er Limo) an.
Dafür zieht es, wenn man offen fährt, wie Hechtsuppe von hinten in den Nacken. Ein besonderes Phänomen: ausgeprägter Zug in den rechten Teil des Nackens sitzend auf der Fahrerseite; auf der Beifahrerseite etwas verminderter Zug in den linken Nackenbereich. AUCH DAS WINDSCHOTT SCHAFFT DA KEINE WESENTLICHE ABHILFE!!!
Da muss es schon verdammt warm sein, damit man sich keinen 'Bims' holt.
Die Bremsen:
--------------------------------------------
Sind ok, sie hinterliessen weder einen besonders schlechten noch auffällig guten Eindruck.
Das ESP:
----------------------------
Kommt, wenn eingeschaltet, öfter als einem lieb ist zum Einsatz, da die Traktion des Wagens in (c)odo_11 Kurven eher bescheiden ist und das ESP recht konservativ abgestimmt scheint. Wer driften kann und will, sollte das ESP also auslassen, da es eine echte Spassbremse ist.
Verdeck (manuell):
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Beim ersten Probefahrzeug quietschte das geschlossene Verdeck in höchst aufdringlichem Masse ab ca 40km/h so störend vom rechten Fensterrahmen, dass ich den Wagen kurzerhand die meiste Zeit stehen liess; leider war es zu kalt zum Offenfahren; vor allem da es ja so zieht.
Öffnen: Mir ist es nicht gelungen, das Verdeck ohne auszusteigen nach hinten zu klappen. Mit einigem Kraftaufwand ist es mit 2 Hebeln von innen gut zu entriegeln. Allerdings ist es ohne Artistik und massiven Kraftaufwand alleine mir nicht möglich gewesen, dass Verdeck nach hinten zu klappen. Also musste ich aussteigen! Zu zweit geht das Aufklappen im Sitzen aber ganz gut. (c)odo_11
Laut Händler ist die Persenning nicht notwendig bei geöffnetem Verdeck ; ich glaube aber, dass man einen Strafzettel bekommt, sollte man diese nicht aufknüpfen und unlustige Beamten antreffen. Denn das Verdeck rastet aufgeklappt nirgends ein. Und wie mühsam das Anlegen einer Persenning ist, brauche ich hier nicht zu erläutern; MX-5 Fahrer wissen, was ich meine.
FAZIT:
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Über die Zugluft habe ich oben bereits gesagt, dass selbst das Windschott nicht abhilft. Zusätzlich werden die Windgeräusche (offen gefahren) ab ca 120-130km/h so aufdringlich, dass man sich freiwillig der Richtgeschwindigkeit auf Autobahnen anpasst.
Das Revier des Z3 sind also Landstrassen mit Kurven als Autobahnen. Da macht er Spass, aber auch im Stadtverkehr (sehen und gesehen werden) ist er offen gefahren ein Spassbringer – ausser beim Tanken. Denn die Z3 Modelle bekommen (bekamen, da das Modell in D nicht mehr neu bestellt werden kann und die Produktion ausläuft, Stand 03.April 2002) nicht die Valvetronic-4 oder 6Zylinder, die den Bezinverbrauch senken.
Zum richtigen Sportwagen fehlt fahrwerksmässig, sitzmässig und motormässig beim Z3 2.2i ein Quentchen. Eben dieses Quentchen aber hat er in der Preisliste zu viel!
Da gibt es andernorts bei vergleichbarem Preis Besseres oder zu kleinerem Preis Vergleichbares.
Wer sich also für den Z3 entscheidet, tut dies zum grössten Teil aus Liebe zum Design. Ich habe mich nicht für einen Z3 entschieden, da mir das Design allein nicht als Kaufanreiz reichte.
Trotzdem: Kein schlechter Wagen, der auch gebraucht (wie alle Roadster bis auf Barchetta) relativ wertstabil ist.
Schade dass der Wagen eingestellt ist; er ist jetzt schon ein Klassiker!!!
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Technische Daten und Produkteigenschaften3 Jahre nach der Einführung des Z3 Roadster kam 1998 ein Z3 Coupé auf den Markt. Er ist mit einer breiten Palette verschieden großer Motoren angeboten und 2002 durch den Nachfolger Z4 ersetzt worden.