Balkonbepflanzung Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung (4.9 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (10/10).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
Wohl dem der einen Balkon sein eigen nennen darf und Freude am Umgang mit Pflanzen hat.
Ökologische wervolle Bepflanzung
Nachteile/Kritik
Kein Balkon
Sich auf die Suche machen mit der Schaufel, wenn man nicht in der Gärtnerei kaufen möchte.
Balkonien kann so schön sein....
ein Testbericht von campino2006-02-28 12:40:48vom 28.02.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Wohl dem der einen Balkon sein eigen nennen darf und Freude am Umgang mit Pflanzen hat....Nachteile/Kritik: Kein Balkon
....nicht verreisen in diesem Jahr? Aus welchen Gründen auch immer, ist das doch noch lange kein Grund zum Trübsal blasen.
So weit weg ist der Sommer garnicht mehr und für das pflanzliche Balkonvergnügen wird im Frühjahr der erste Schritt getan. Sozusagen die Home-Urlaubsplanung.
Lasst doch die andern sich in endlosen Autoschlangen gen Süden quälen - besonders erfrischend in einem Fahrzeug ohne Klimaanlage - , lange Verspätungen und dadurch verpasste Anschlusszüge der deutschen Bahn im wahrsten Sinne des Wortes durchstehen – mit kleinen Kindern im Schlepptau sehr erholsam - , oder aber lustige Wartezeiten auf den Airports dieser Welt – irgendwann muss ja schließlich auch mal gestreikt werden, da bietet sich die Haupturlaubssaison doch förmlich von selbst an.....
Das wollen wir jetzt aber mal ganz außer Acht lassen und uns dem Thema widmen : Im Urlaub zu Hause oder wie mache ich meinen Balkon zu einer Entspannungsoase!
Das wäre zunächst einmal die Bepflanzung. Sie richtet sich nach der Lage unseres Balkons. Wohl dem, der einen Südbalkon sein eigen nennt, hier gedeihen fast alle Pflanzen und belohnen uns wenn wir fleißig gießen, mit einer wunderschönen Blütenpracht bis in den Herbst hinein. Viele Pflanzen lassen sich leicht selbst ziehen, so zum Beispiel die Glockenrebe, die, wenn man sie im Frühjahr aussät, bis zum Sommer schon meterhoch wächst. Leider ist es keine mehrjährige Pflanze, so dass sie in jedem Jahr neu gezogen werden muss.
Hibiskus eignet sich auch hervorragend für einen sonnigen Balkon, außerdem die Geranie, Margeriten, das Wandelröschen und natürlich die "Königin der Blumen", die Rose.
Ein wenig Südfrankreich gefällig? Dann bietet sich eine Bepflanzung mit Lavendel an, der nicht nur schön aussieht, sondern auch seinen unnachahmlichen Duft verbreitet und leider bei uns viel zu wenig in der Küche verwendet wird (probiert es einmal aus: die geschlossenen Lavendelknospen im Spinat mitkochen). Auch der Salbei und andere südliche Kräuter wie Basilikum und Thymian fühlen sich bei voller Sonne wohl, aber wie schon oben angemerkt: Täglichen Gießen ist angesagt.
Hilfe, mein Balkon liegt dauernd im Schatten! Auch für diese Lage gibt es genügend Pflanzen und noch einen Vorteil: Das ständige Gießen entfällt, da die Blumenerde nicht so schnell austrocknet, wie bei voller Besonnung. Im Schatten wachsen:
Das fleißige Lieschen,
die Fuchsie,
Hortensien,
Hyazinthe,
die Begonie
und Kletterpflanzen wie Efeu.
Auch ein sogenannter Nutzbalkon ist ein schöner Anblick und ein gemütliches "Erholungsplätzchen". Diverse Küchenkräuter in verschiedenen Kübeln und Hängeampeln gezogen bieten einen schönen Anblick und sind zudem noch wohlschmeckende Zutaten in der Küche. Der Salbei kann an die 50 cm hoch werden, und Liebstöckel, auch Maggikraut genannt, wächst gewaltig!
Wer Besitzer eines großen Balkons ist, für den sind Kübelpflanzen fast schon eine Pflicht. Ich habe mir mal eine Kastanie selber gezogen. Sie wächst zwar sehr langsam, aber stetig, und wer hat schon seinen eigenen Kastanienbaum auf dem Balkon. Es funktioniert ganz einfach. Kastanie im Herbst in einen mit ganz normaler Blumentopferde befüllten Blumentopf ca. 3 cm tief einlegen, den Winter über in Ruhe auf dem Balkon stehen lassen und im Frühjahr zeigt sich dann schon der erste Trieb.
Ich selber hatte in meiner vorherigen Wohnung einen Balkon, der zwar 4 m lang, aber dafür nur
70 cm tief war. Aber auch hier ließ sich Urlaubsstimmung verbreiten. Alle meine Blumenkästen hingen außen am Balkongeländer, so wirkte er etwas tiefer. Auf den Längsseiten hatte ich Kübel in verschiedenen Höhen voreinander stehen. Dadurch wurde die Länge des Balkons optisch verkürzt. Auf einer Seite hatte ich einen Sichtschutz, an dem ich Weinreben ranken ließ. Trauben gab es da auch, aber die waren so was von sauer, nicht essbar, aber schön anzusehen.
Auf dem Boden hatte ich einen Lattenrost liegen (gab es mal bei IKEA recht günstig). Alle 2-3 Jahre wurde der frisch imprägniert und konnte deshalb das ganze Jahr draußen bleiben.
Da die 70 cm Tiefe es nicht zuließen einen Tisch zu stellen, hatte ich mir einen Hängetisch gekauft (Kettler, ca. 25,00 €), den ich innen am Balkongeländer befestigt hatte und der sich, wenn er nicht genutzt wurde, einfach wegklappen ließ. Rechts und links vom Tisch hatte jeweils eine Sitz- bzw. Liegegelegenheit ihren Platz. Auch die Sonnenschirmhalterung war außen am Balkon befestigt, einen Schirm mit Ständer konnte ich nicht stellen, der ist zu groß und es brachte ja nichts, wenn sich der Sonnenschirm alleine sonnt, weil Andrea nicht mehr drunter passt.
Mittlerweile bin ich umgezogen und nenne nun eine 16 qm-Terrasse mein eigen. Auch sie liegt, wie mein vorheriger Balkon nach Süden und ich kann "wild" drauflos pflanzen. Hier habe ich 3 sehr tiefe Balkonkästen, die mit Kräutern, Tomaten und Lavendel bepflanzt sind. Einige Hängepflanzen und meine Kastanie (die mit umgezogen ist) ergeben ein schönes Ensemble.
Diverse, an langen Abenden im Kindergarten gebastelte Lampions ergänzen das Bild an lauen Sommerabenden.
Dann brauche ich nur noch Eros Ramazotti von CD und den Pizzaservice aus dem Telefonbuch...
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Die "Wilden" in die Töpfe!
ein Testbericht von ChiChi2004-01-30 11:39:02vom 30.01.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Ökologische wervolle Bepflanzung...Nachteile/Kritik: Sich auf die Suche machen mit der Schaufel, wenn man nicht in der Gärtnerei kaufen möchte.
Es müssen nicht immer Geranien oder Fuchsien sein, die Balkone, Fenstersimse und Gartenplätze verschönern.
Auch Wildpflanzen gedeihen wunderprächtig in Kübeln und Töpfen.
Vielleicht sind ihre Blüten nicht so üppig, als jene der Hochgezüchteten.
Wenn ich meine gepflanzten Einjährigen –oder Mehrjährigen betrachte fällt mir die grosse Strukturvielfalt, die faszinierenden Blüten -und Blättervariationen auf.
Für gemischte Pflanzungen in Balkonkistchen eignen sich gut z.B. die Gemeine Ochsenzunge mit ihren blauvioletten Blüten.
Verschiedene Glockenblumen, Scharfgarbe mit weiss-rosa Blüten.
Vermischt mit der zugleich nützlicher Gewürzpflanze Thymian.
Angereichert mit der Duftpflanze Nachtviole, kann ich der Nase noch eine Freude bereiten.
Mit Wildstauden in Töpfen, wird der Kreativität keine Grenzen gesetzt, sofern man natürlich einige Grundregeln kennt oder sie sich aneignen möchte.
Was ist zu beachten bei der Zusammenstellung der Pflanzen:
Verschiedene Blütenzeiten, also eine Kombination von Frühblühenden bis zu den „Spätzündern“.
Damit der Balkon oder auch Sitzplatz eine Augenweide bleibt bis in den Herbst hinein.
Hilfe bieten auch spezialisierte Wildstaudengärtnereien an mit fachlicher Beratung zu einigen Punkten, die zu beachten wären.
Die Ansprüche der Pflanzen selbst, Sonnenhungrige wie Thymian, Mauerpfeffer oder Natterkopf brauchen viel Licht. Schattengewächse wie Farne oder Immergrün mögen keine Sonne.
Dafür gedeihen Wildstauden gut in magerer Erde, auch düngen braucht man sie im ersten Jahr noch nicht. Die Pflanzen brauchen wenig Wasser. Hauptsächlich diejenigen, die auf trockenen Standorten wie Kiesflächen wachsen.
Über den Winter bleiben sie in ihren Töpfen. Erst im Frühling die abgestorbenen Pflanzenteile zurückschneiden und Unkraut auszupfen.
Heimische Pflanzen verschönern nicht nur mein Heim, sondern bietet zugleich Schmetterlingen, Wildbienen und anderen nützlichen Insekten einen wertvollen Lebensraum.
Mein Ratschlag:
Beobachtet die Natur, werft Blicke auf wilde Pflanzen und fängt an zu sammeln, natürlich nicht die vom Nachbarn. In den bald kommenden Frühling spazieren mit offenen Augen, sehend was die wunderbare Natur alles zu bieten hat.
Auf geht`s, vorwärts Marsch – eure ChiChi geht mit gutem Beispiel voran, wenn es dann wärmer ist!
ein Testbericht von kulosa2002-09-08 10:45:51vom 08.09.2002Empfehlung: ja
In unserem Garten stehen seit einigen Jahren nun auch Trompetenbäume. Jedes Jahr werden es mehr, so daß ich am liebsten welche verkaufen würde. Da die Vermehrung sehr einfach und meist erfolgreich ist, möchte ich Euch meine Erfahrungen damit nicht vorenthalten.
Allgemeines
Trompetenbäume können bis zu 3 Meter hoch werden. Sie haben große, bis zu 20cm lange Blüten, die aussehen, wie ein Trichter von einem Gramophon oder einer Trompete. Daher auch der Name nehme ich an. Die Blüten haben verschiedene Farben. Mir sind gelbe, orange und weiße Blüten bei unseren Bäumen bekannt.
Möglicherweise gibt es auch noch andere. Der Duft der Blüten ist sehr angenehm süßlich intensiv.
Pflege
Die Blätter und Blüten können sehr viel Wasser verdunsten. Daher kann es an trockenen Tagen notwendig sein zweimal zu Gießen. Aber auch sonst ist reichliche Wassergabe notwendig. Zwar erholen sie sich sehr schnell, wenn sie doch mal einige Tage trocken waren, aber das sollte ihnen man zu oft zumuten. Etwas Blumendünger sollte auch nicht fehlen. Aber hier sollte natürlich auch die Dosierungsanweisung beachtet werden. Der Aufstellungsort sollte leicht Schattig sein. Bei windigen Aufstellungsorten sollte der Baum zusätzlich mit einem Stock gehalten werden, da durch die großen Blätter eine große Angriffsfläche für den Wind besteht. Die Blätter sind sehr empfindlich gegen Blattläuse und Schnecken. Deshalb sollte entsprechend Vorsorge getroffen werden.
Züchtung
Einfach einen gesunden Trieb, der ca 20-30 cm lang sein sollte, abschneiden und ins Wasser stellen. Nach einigen Wochen haben sich dann Wurzeln gebildet. Nun kann man das neue Bäumchen schon in einen entsprechenden Topf mit Blumenerde geflanzt werden. Wenn der Baum dann größer geworden ist, sollte auch in einen größeren Topf umgeflanzt werden. An einem hellen Standort, der nicht der direkten Sonne ausgesezt ist, gedeiht der Trompetenbaum am besten. Reichlich Wasser sollte aber schon immer vorhanden sein.
Duft
Die Blüten duften sehr stark, aber angenehm süßlich. Komischerweise besonders in den Abendstunden. Aber Achtung! Die Blüten, aber auch die Blätter sind hochgiftig. Nach Berührung sollte man sich immer die Hände waschen. Manche missbrauchen die Pflanze auch als Rauschmittel, in dem sie die Blätter und Blüten als Tee aufgießen oder getrocknet Rauchen. Neben dem Rauschzustand sind aber starke Nebenwirkungen zu befürchten, die auch tödlich enden können.
Fazit
Ein Trompetenbaum ist eine sehr schöne Pflanze, die zwar etwas Pflege benötigt, aber auch ohne gärtnerisches Spezialwissen schnell zur Blütenpracht gelangt. Die Vermehrung ist sehr einfach. Einziger Nachteil ist die Überwinterung, da man hier viel Platz benötigt. Es gibt aber auch Gärtnereien, die die Überwinterung solcher Pflanzen als Dienstleistung anbietet. Außerdem ist sie sehr Giftig, was besonders bei Kindern zu beachten ist. Absonsten kann ich die Pflanze für jeden Vorgarten oder großen Balkon empfehlen.
ein Testbericht von kuschlianibas2002-08-04 19:17:41vom 04.08.2002Empfehlung: ja
Im Garten meiner Mutter entdeckte ich die Pflanze wieder, die ich als Kind immer so toll fand.
Es ist die Fuchsie.
Nun möchte ich Euch also etwas über diese wunderschönen Blumen schreiben. Meine Mutter bepflanzt schon jahrelang ihre Pflanzkästen mit diesem Gewächs, welches sehr pflegeleicht und ein dauernder Blüher ist. Deshalb eignen sich die Blumen auch hervorragend für Balkonkästen.
Nun erst mal etwas allgemein zur Fuchsie:
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Vor 300 Jahren wurde die Fuchsie von einem französischen Forschungsreisenden in Mittelamerika entdeckt. Dort fand man die Fuchsie als baum- oder strauchartiges Untergehölz in den Bergwäldern. Aber erst
vor 200 Jahren konnte die Fuchsie von einem englischen Gärtner gezüchtet werden und verbreitete sich in Europa.
Den Namen erhielt diese Pflanze von dem Tübinger Botaniker Leonard Fuchs (1501- 1566).
Die Fuchsie haben wir als hängende Sorte, es gibt aber auch stehende Pflanzen.
Meist bepflanzt man mit der Fuchsie große Gefäße für den Garten, den Balkon oder die Terrasse. Auch am Fenster in Blumenkästen kommen diese Blüher toll zur Geltung.
Wir haben die Fuchsie am Eingang in einer Hängeranke und in verschiedenen Kübeln im Garten.
Standort:
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Die Fuchsie benötigt zum Gedeihen als Balkon- aber auch als Zimmerpflanze einen etwas absonnigen, luftigen Platz, reichlich Luftfeuchtigkeit und einen nährstoffreichen Boden.
(Zu luftig darf es allerdings auch nicht sein!)
Wir verwenden normale Komposterde, wobei die Pflanze in der Wachstumszeit einmal wöchentlich Dünger benötigt.
Am besten macht sich dabei Flüssigdünger, der im Wasser aufgelöst gut zu dosieren ist. Dann blüht die Fuchsie im Sommer sehr viel.
Die Gewächse benötigen reichlich Wasser und dürfen nie völlig austrocknen. Zu viel Wasser schadet allerdings auch, also Staunässe vermeiden!
Blütezeit:
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Meist blühen die Fuchsien zwischen Mai und September. Alte abgetrocknete Blühten sollte man entfernen, damit die Pflanze Kraft für die anderen Blühten hat. Als Kind fand ich es immer toll, die noch nicht geöffneten Blühten zu öffnen. Dafür lässt man die Blühte in der Hand knacken. Vor einigen Jahren fand ich das immer ganz toll.
Überwinterung:
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Man kann die gleichen Pflanzen jahrelang halten, über Winter sollte man ihnen allerdings eine Ruhezeit gönnen. Die Fuchsie ist nicht winterhart. Also sollte man auch aufpassen, wenn der erste Frost kommt. Frost bedeuten ihr aus. Also vor dem Frost zum Überwintern ins Haus.
Hierzu sollte man einen hellen, frostfreien aber kühlen Raum zur Verfügung haben.
Wir haben einen weniger hellen, aber kühlen Raum im Keller. Dieser liegt ungefähr bei Temperaturen zwischen 3 und 5 Grad Celsius.
Dabei bewässern wir die Fuchsienpflanzen eher spärlich. Es reicht schon gelegentliches Übersprühen.
Man sollte auch keine Angst bekommen, wenn die Pflanzen ihre Blätter abwerfen. Sie werden nach der Überwinterung wieder austreiben.
Nach der Überwinterung:
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Im Februar/ März regt sich das Wachstum wieder. Dann wechseln wir immer die Erde vom letzten Jahr und pflanzen die Fuchsien in einen nicht zu großen Topf mit einer neuen Erdmischung.
Ebenfalls zu dieser Zeit sollte man auch immer einen Rückschnitt vornehmen, dann kann man im Sommer einen recht üppigen, buschigen Wuchs erkennen.
Bei unseren hängenden Sorten sind sollte man allerdings keinen Rückschnitt vornehmen, denn diese Sorte sieht dann besonders schön mit langen Trieben aus.
Die umgetopften Pflanzen sollten dann einen hellen, jedoch vor Sonne geschützten Platz erhalten.
Bei fortschreitender Triebentwicklung kann man dann reichlicher bewässern. Ein Tipp, den wir vom Nachbarn erhielten: bei warmer Witterung sorgt man durch Abbrausen für feuchte Luft, die die Pflanze benötigt.
Besonderes:
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Die Fuchsie kann man auch als Hochstämmchen gezogen werden.
Dazu lässt man den kräftigen Trieb einer Fuchsie zunächst bis zur gewünschten Stammhöhe durchgehen und entfernt alle sich bildenden Seitentriebe. Sobald dann die vorgesehene Höhe erreicht ist, wird die Spitze gestützt. So wird dies auch an der Seite fortgeführt, bis man eine ansehnliche Krone erhalten hat.
Wir haben das bisher noch nicht probiert, aber vielleicht mal in nächster Zeit.
Aber da man dabei etwas Geduld haben muss, ist das weniger was für mich. Erst nach drei Jahren hat man nämlich ein ansehnliches Krönchen. Dann kann die Pflanze aber bis zu einem Meter hoch werden.
Die Fuchsie gibt es als Ampelpflanze mir einem überhängenden Wuchs, so wie wir die Fuchsie besitzen.
Auch als Pflanzen für lichtarme Standorte ist sie bestens geeignet.
Wir haben die Fuchsie im Sommer im Freien und mit den tollen Blühten, die es meist (so wie wir) in pink- weiß gibt, ist es schöner Farbtupfer im Garten.
Bei richtiger Pflege hat man an der Fuchsie lange Freude. Wenn ihr Lust bekommen habt, die Fuchsie auch zu besitzen, könnt ihr sie Euch kaufen oder bei jemanden, der das Gewächs hat, einige Triebe abschneiden. Diese können im zeitigen Frühjahr oder im Hochsommer als Steckling in nährstoffreicher Erde aufgezogen werden.
ein Testbericht von Qualle2002-07-19 08:58:11vom 19.07.2002Empfehlung: ja
Heute möchte ich mich mal an ein von mir noch nicht beschriebenes Thema wagen. Ich selbst habe eine Garten und arbeite öfter darin. Aber auch einige Balkonpflanzen wachsen bei mir zu Hause.
Eine, die ich im Garten so wie auch auf dem Balkon jedes Jahr aufs neue sähe ist die Kapuzinerkresse. Sie sieht sehr schön aus, wächst schnell und bedeckt gut die Erde. Manche Jahre baue ich sie auf dem Blumenrand an und andere Jahre im Balkonkasten.
Wenn ich aus dem Fenster sehen dann schauen mich die gelborange Blüten an. Sie
sind zahlreich vorhanden und heben sich gut von den grünen dickfleischigen Blättern ab.
Ich möchte hier in meinen Bericht keine wissenschaftliche Abhandlung über diese Pflanze schreiben, sondern nur einen Artikel als Gelegenheitsgärtner schreiben. Wer mehr über diese Pflanze wissen sollte, der muss in ein Fachbuch schauen.
Meine Erfahrungen mit dieser Pflanze:
Wie schon erwähnt, baue ich diese Kapuzinerkresse schon seit einigen Jahren an.
Die Aussaht erfolgt an Ort und stelle, da wo die Blume wachsen soll. Ein Umpflanzen ist mir noch nicht geglückt.
Die Samen sind Kirchkerngroß und lassen sich gut auslegen. Eine Tüte kostet um einen Euro und ist in jedem Samenführenden Geschäft zu bekommen.
Auch sollte sie nicht zu zeitig ausgesät werden, sie ist frostanfällig. Schon manchmal sind mir die neuen Triebe durch einen Frost abgestorben. Aber manchmal treiben sie neu.
... Wer gern selbst Samen zieht, der kann auch die Blüten reifen lassen, bis sich Samenkapseln bilden und diese im nächsten Jahr aussehen.
...Bei längerem nassen Wetter, wenn viele welke Blüten an der Pflanze kleben, dann breche ich die welken Blüten ab. Ansonsten reinigt sich die Pflanze auch selbst von den alten Blüten.
...Die pflanze sollte wie jede Balkonpflanze regelmäßig gegossen werden. Dünger benötigt sie nicht unbedingt.
Die Saat geht sehr schnell auf. Auch wächst die Pflanze schnell und schon Anfang Juli habe ich die ersten Blüten. Ein heller Standort bringt mehr Blüten.
Letztes Jahr hatte ich sie an der Nordseite des Hauses angesät, da gab es weniger Blüten und mehr Blätter.
Erst einmal in Blüte hat man nun bis zum ersten Frost Freude an den Blüten der Kapuzinerkresse.
Die Pflanze bildet nun auch Ranken und schmückt so sehr schön Balkon und Terrasse oder auch Beete.
Wenn nur das Ungeziefer nicht wäre.
Nun leider gibt es auch eine negative Seite an der Pflanze. . Und zwar ist sie sehr oft von Ungeziefer befallen.
Oft bevölkern Läuse die Blätter und Stiele. Hier ist es am günstigsten, die Blätter oder Ranken abzubrechen. Die chemische Keule sollte man nicht verwenden.
Da ich sie einige Jahre auch als Rabattenpflanze angebaut hatte, schmeckten diese Blätter der Kapuzinerkresse den Schnecken sehr gut. Auch hier war es das einfachste, die Schnecken einfach abzulesen.
Kapuzinerkresse ist auch was für die Küche
Nun, aber nicht nur für die Schnecken ist diese Pflanze ein schmackhaftes Gericht, nein auch für und Menschen.
Die Blüten und Blätter sind essbar. Sie machen sich sehr schön in einen Salat oder ich verwende sie gern zum Dekorieren von kalten Platten, Getränken und anderen Gerichten.
Mein Fazit:
Die Kapuzinerkresse ist eine sehrschöne und leicht zu pflegende Balkon und Beetpflanze. Sie benötigt nur wenig bis keine Pflege.
Ich werde sie auch in den nächsten Jahren anbauen.
Die Kapuzinerkresse ist auch eine Heilpflanze, aber dazu kann ich nichts sagen.
Ich kann nur jedem empfehlen es einmal mit dieser schönen Blütenpflanze zu probieren.
...
ein Testbericht von melina12002-05-28 12:47:08vom 28.05.2002Empfehlung: ja
Kennt ihr das? Ihr habt gerade mit viel Liebe und Mühe den Balkon so bepflanzt, wie ihr es gerne habt, alles wächst und gedeiht, die ersten Knospen sind zu sehen, dann geniesst ihr die ersten Blumen und dann kommt die Urlaubszeit, ihr wollt in Urlaub und ihr wisst nicht, wer sich in dieser Zeit um eure Pflanzen kümmern könnte?
Das beste ist natürlich, wenn ihr jemanden aus dem Freundes- oder Verwandtenkreis findet, der sich bereiterklärt, die Pflanzen zu versorgen, wenn ihr mal abwesend seid. Aber leider ist das nicht immer
möglich, und wenn wir mal überhaupt niemanden finden sollten, der sich während unserer Abwesenheit unserer Blumen und Pflanzen annimmt, dann habe ich ein paar kleine Tricks, mit denen meine Pflanzen ein paar Tage bis zu mehreren Wochen trotzdem überleben können.
Wenn wir bis zu 3 Tagen verreisen, dann benutze ich meist diese bunten Glaskugeln, die man in jedem Gartencenter erstehen kann (ca. 10 EURO). Sie sind mundgeblasen, meist blau, rosa oder goldfarben haben einen ungefähren Durchmesser von 10 cm und es passen ca. 0,4 l Wasser in eine Kugel. Das ist natürlich nicht sehr viel, daher sollte man bei grösseren Töpfen mehrere dieser Durstkugeln einstecken. Wie gesagt, reicht das Wasser dann für bis zu 3 Tage.
Bei bis zu 10 Tagen Abwesenheit verwende ich die ovalen grünen Wasserspeicher mit Tonkegelverschluss. Sie werden ebenfalls in die Blumenerde gesteckt und es sickert wieder nur soviel Wasser raus, wie die Pflanzen brauchen. Diese Wasserspeicher kann man auch im Gartencenter für ca. 18 EURO (1 l Inhalt) kaufen. Hier reicht das Wasser unter normalen Wetterbedingungen (keine Hitzeperiode!!!!) ungefähr bis zu 10 Tagen aus.
Da mein Mann ja aus der Türkei kommt und wir deshalb jeden Sommer ca. 4 Wochen in der Türkei verbringen, reichen die o. b. Methoden im Sommer bei uns natürlich nicht aus. Aber auch hier gibt es einen Tipp: Ich schliesse die Pflanzen unter ein Kunststoffzelt. Dazu stelle ich die Topfe zusammen, giesse sie gut und stelle dann das Zelt (1 m hoch und 90 cm Durchmesser) auf und schliesse es mit dem Reissverschluss. Dadurch entsteht in dem luftdichten Raum eine hohe Luftfeuchtigkeit, die das Austrocknen verhindert. Die Pflanzen müssen so bis zu 10 Wochen (!!!) nicht gegossen werden. Wenn man dieses Zelt für Topf- oder Kübelpflanzen auf dem Balkon nutzen will, muss man sich eine wind- und sonnengeschützte Stelle aussuchen. Dieses Zelt ist leider etwas teuer aber es ist wirklich gut und die Blumen überleben eine lange Zeit. Ich hab für das erste Zelt ca. 50 EURO hinblättern müssen. Mein Mann hat fast einen Ohnmanchtsanfall bekommen und das zweite und dritte Zelt dann selbstgebastelt. Das funktionierte auch wirklich, das wichtigste ist ja auch die Luftdichte, ansonsten ist die Konstruktion der käuflichen Modelle auch nicht weiter aufwendig.
Ich hoffe, ich konnte euch mit meinen Tipps ein wenig helfen und wünsche euch noch viel Freude an euren Blumen und Pflanzen.
andrea30b, 28.05.2002
ich habe das Problem, das ich immer vergesse zu giesen, aber jetzt hole ich mir sie Glaskugeln.
andrea30b
Andreas68, 30.05.2002
Ist ja herrlich! Endlich weiszlig ich, was diese seltsamen Glaskugeln in den Gaumlrten bedeuten. Ich nahm immer umgedrehte Falschen Kindl-Bockbier -
soulfly1972, 29.05.2002
Der gruumlne Daumen fehlt mir !
TIPPS ZUR PFLANZENPFLEGE- ODER WENN DER GRÜNE DAUMEN VERSAGT
ein Testbericht von Paketmarke2002-04-19 20:33:37vom 19.04.2002Empfehlung: ja
Balkonkastenbepflanzung ist einfach, aber hier ein paar Tipps zur Pflanzenpflege, nachdem für Insekten keine Kategorie vorhanden ist.
Kaum erreichen uns die ersten Sonnenstrahlen der Frühlingssonne die das Herz jeden Hobbygärtners erwärmen und diesen zu seinen Sämereien greifen läßt, um die exotischten Pflanzen aufzuziehen. Behutsam, liebevoll, mit Einsatz des grünen Daumens werden diese aufgepeppelt und auf manierliche Größe herangezogen.
Alles wäre so schön, wenn man dann plötzlich eine Veränderung feststellen muß, die jeden Hobbygärtner schlaflose Nächte beschehren.
Schädlinge-und was nun?
Hierzu bekomme ich öfters Fragen gestellt.
1. Wir unterscheiden zwischen folgenden Schädlingsarten:
- saugende Insekten (Typ A)
- beißende Insekten (Typ B)
- Erdinsekten (Typ C)
- Raupen (Typ D)
- Fluginsekten (Typ E)
- Larven (Typ F und Typ C)
2. Wie erkenne ich diese?
Typ A: Wie der Name schon sagt handelt es sich um eine spezies, die der Pflanze den Pflanzensaft entzieht. Diese Tiere haben einen Saugrüssel und stechen die meist jungen Blätter und Triebe an um an den Saft zu gelangen. Die Pflanze ist in ihrem Nährstofftransport beeinträchtigt und welkt oder verkrüppelt.
Typ B:
Diese Insekten entnehmen der Pflanze Triebteile durch Abbiss. Sie ernähren sich von den festen, grünen Bestandteilen. Man erkennt Frassschäden an den Blättern.
Beim Typ D kommen diese Schadbilder ebenfalls vor.
Typ c und F:
Diese Schädlinge sind mit bloßen Auge nicht erkennbar, da sich ihre Fortpflanzung im Erdinneren abspielt. Sie ernähren sich von den feinen Haarwurzeln der Pflanze bis zu ihrer Population. Die Pflanzen sterben da die Wurzeln über 1/3 beschädigt wurden. Ein Nährstoff-,und Nährsalztransport ist nicht mehr möglich.
Typ E:
Diese können teilweise nicht wahrgenommen werden auser die abgelegten Eier an der Unterseite des Blattes. Bei dieser Spezies gibt es saugende und beißende Vertreter.
Vorbeugung:
Um einen Schädlingsbefall zu vermeiden, sollte man auf Zugluft achten. Gerade stehende Luft in Verbindung mit hoher Luftfeuchtigkeit wird von den Tieren geliebt.
Hier werden alle 7 Tage Eier gelegt. Die Weiße Fliege liebt Wirtspflanzen (Unkraut) zur Fortbildung, bevor sie die stattliche Pflanze anfällt.
Pflanzen sollten häufig überprüft werden.
Besonderheiten:
Bei der Pfirsichblasenlaus bilden sich Virosen, das Blatt wellt sich in einem roten Ton. Anfällige Pflanzen sind Pfirsich und Johannisbeeren.Die Fliege hat eine Größe von 9 Nanometer. Sie wird nur unter dem Elektronenmikroskop sichtbar. Mit Metasystox behandeln.
Weiße Fliege:
Es handelt sich um ein 1,5 mm großes, weißes Fluginsekt, das kleine gelbe Eier an die Blattunterseite ablegt, im Abstand von 7 Tagen, saugendes Insekt, mit Metasystox, Baymat, Previcur behandeln.
Trauerfliegen:
Diese schwarzen Fliegen findet man meist oberhalb des Erdbereiches. Ihre Aufzucht befindet sich im Erdinneren, Wurzelfressend, bei Befall E 605 forte gießen, im Baumarkt erhältlich, von Kindern fern halten, 2 mal in 14 Tagen anwenden, sehr erfolgreich.
weiß gepuderte Pflanzen, Verfärbungen der Pflanze, Blattabfall. Bei Zimmerpflanzen und Farnen. Hier kann man Schmierseifenlößung verwenden (mehrmals anwenden), Brennessel-, oder Zigarettenkippensud. Diese 48 Stunden in Wasser einweichen, anschließend Pflanze übergießen. 2-4 mal anwenden um einen Erfolg zu erzielen.
Blattläuse:
Blätter wirken verkrüppelt, Triebe gekräuselt.
Alle Pflanzen sind betroffen. Mit Unden flüßig behandeln oder mit Schmierseifenlößung mehrmals abreiben.
Zikaden:
Die Blätter sind hell gesprenkelt und haben feine gelbe Flecken an der Oberseite. Einsatz von Metasystox, Previcur, Unden, Baymat.
Blattwanzen:
dieser Freund vergreift sich häufig an Fuchsien, Dahlien und Hortensien. Aufreißende Stichstellen, braun verfärbt, Blüten, Triebe verkrüppelt. Unden, Metasystox
Minierfliegen:
Ebenfalls ein sehr harter Genosse. Hier muß man E 605 forte gießen. Die Fliege frießt die Blattnerven, so das man optisch kleine, gelbe Gänge in der Pflanze erkennt. Sehr hartnäckig.
Häufig an Mageriten und Crysanthemen zu beobachten.
Raupen,Larven,Käfer,Erdflöhe:
Rand-, Loch-, Fenster-, oder Skelettierfraß der Blätter. Meist sind nur noch die Hauptnerven vorhanden. Hier sollte man je nach Möglichkeit spritzen und gießen, auch mit E 605 forte.
Chemie:
Bei einigen Schädlingen ist es unumgänglich die chemische Keule anzuwenden. Seit einigen Jahren gibt es E 605 forte im Fachgeschäft, dies ist eine abgeschwächte form des alten herkömmlichen E 605. Besonders bei Erdinsekten ist es das einzige wirksame Mittel, wie mir täglich in der Praxis bewiesen wird.
Unden, Metasystox, Baymat sind für den Hobbygärtner frei käuflich und helfen,wenn der grüne Daumen versagt, sehr zuverlässig. Bitte Packungsbeilage beachten. Bei 0,06%iger
Anwendung sehr schnelle Abhilfe.
Biologische Bekämpfung:
Soweit man vielleicht ein kleines Gewächshaus sein eigen nennen kann, empfehle ich den Einsatz von Schlupfwespen. 100 Stück kosten im Handel ca. 3,50 bis 5,20 Euro. Sie legen ihre Nachzuchten in die Eier der Schädlinge (wie der Kuckuck). Sie besitzen einen Legebohrer mit dem sie das Schädlingsei aufbohren und Ihre Eier darin ablegen. Die Jungen Wespen ernähren sich während des Wachstums von den Schädlingseiern. Bei uns im Gartenbau findet diese Art der biologischen Bekämpfung immer mehr Anklang.
Ich wünsche euren grünen Daumen noch viel grüne Stunden.
Mit Geranien die Terrasse / den Balkon verschönern!
ein Testbericht von ABVOIGT2002-04-04 12:04:30vom 04.04.2002Empfehlung: ja
Wir wohnen in einem Mehrfamilienhaus im Erdgeschoß, haben eine Terrasse und rechts und links der Terrasse jeweils eine Mauer als Sicht- und Lärmschutz errichtet. Die Mauer ist weiß geputzt, sieht aber ziemlich kahl aus, also kam ich auf die Idee diese mit ein paar Blumen zu verschönern.
Wir kauften uns günstig zwei kleine grüne Balkonkästen und die entsprechenden Befestigungshaken. Von einer Freundin bekam ich einen ganzen "Strauß" Hängegeranien - Farbe rosa - sowie aufrechtwachsende rote Geranien geschenkt.
In den einen Kasten pflanzte ich die Hängegeranien und in den anderen die
übrigen.
Es dauerte nicht lange und die Hängegeranien hatten eine stattliche Länge erreicht. Sie blühten ohne Unterbrechung und ich konnte ihre zarten kleinen rosa Blüten jeden Tag bewundern. Ich weiß nicht, ob ich eine schnellwachsende Sorte geschenkt bekommen hatte oder ob Hängegeranien von Natur aus schnellwachsend sind, auf jeden Fall werde ich mir dieses Jahr wieder die gleichen holen.
Im Gegensatz dazu wuchs die aufrecht wachsende rote Sorte ziemlich langsam, bekam auch schneller gelbe Blätter und mußte öfters gegossen werden.
Hängegeranien:
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Schädlingsanfälligkeit: nicht festgestellt
Gießehäufigkeit: oft gießen
Blüte: sehr schöne, kleine rosa Blüten, sehr blühfreudig
Krankheitsanfälligkeit: nicht festgestellt!
Wuchs: sehr schnellwüchsig
Schädlingsanfälligkeit: teilweise schwarze Blätter und Blütenstiele
Gießhäufigkeit: sehr oft gießen, ansonsten schnell gelbe Blätter
Blüte: rote, nicht gefüllte Blüten, sehr blühfreudig
Krankheitsanfälligkeit: teilweise gelbe und schwarze Blätter
Wuchs: langsam wachsend
Ich weiß von meiner Mutter, daß sie ihre Geranien jedes Jahr aufhebt und in einem kühlen Zimmer überwintert. Im Frühjahr schneidet sie sie zurück und pflanzt sie ab Mai in Balkonkästen, die sie rund ums Haus drapiert.
Ich habe leider keine Möglichkeit bzw. keinen Platz meine Geranien vom letzten Jahr zu überwintern, deshalb kaufe ich mir dieses Jahr wieder neue. Soweit ich weiß sind einzelne Pflanzen jedoch nicht sehr teuer, sondern liegen bei 2,00 bis 3,00 DM pro Stück bzw. Euro??? (die aktuellen Preise in Euro weiß ich nicht!).
...
ein Testbericht von egonman2002-04-02 11:19:56vom 02.04.2002Empfehlung: ja
„Zwerg-Pfeffer als Ampel-Pflanze“
Grüne Gardinen !
Sie wollen die Vorhänge man gegen etwas Neues austauschen ?
Dann kann man es doch mal mit einer „Grünen Gardine“ versuchen aus verschiedenen Pflanzen in Hänge-Ampeln . Beinahe alle diese Gewächse sind nicht besonders anspruchsvoll . Die erforderlichen Pflege-Maßnahmen sind Wasser , Dünger und ruhig auch ein paar liebevolle Worte , die auch nicht schaden können . An einem hellen Fenster ohne direkte Sonne , dort fühlen sich die meisten Pflanzen wohl .
Ferner ist auch wichtig richtige Ampel-Töpfe mit den passendem Unter-Setzer oder einem wasserdichten Ampel-Über-Töpfen
, damit kein Gieß-Wasser aus oder überlaufen kann . Oft sind bei neu hinzugekauften Pflanzen die Töpfe bereits etwas knapp bemessen . Man sollte die Pflanzen unbedingt sofort in ausreichend große Gefäße umsetzen . So bleibt einem zumindest genügend Erde zur Wasser-Aufnahme und Wasser-Speicherung . Durch diese Zirkulation der Luft trocknen die Hänge-Pflanzen nämlich schneller aus als andere .
Die Auswahl bei den grünen Ampel-Gewächsen ist sehr beträchtlich . Besonders wüchsig ist zum Beispiel der „Hafen-Strauch“ (Plectranthus) . Bei ihm muss man schon mal zur Schere greifen weil er wuchert wie Unkraut . Das hält ihn nicht nur in Form , sondern ergibt , in Wasser bewurzelt , auch noch reichlich Nachwuchs .
Ebenfalls sehr schön und auch sehr robust sind die „Grün-Lilie“ (Clorophytum) , Efeu (Hedera) , „Juden-Bart“ (Saxifraga) , „Efeu-Tute“ (Epipremnum) oder der“Zwerg-Pfeffer“ (Peperomia scandens) . Sie alle schaffen mit ihrem bunten Laub etwas Abwechslung .
Will man zusätzliche Farb-Tupfer in seine „grüne Gardine“ bringen , kann man je nach Saison noch die eine oder andere blühende Ampel-Pflanzen dazuhängen .
Wenn die Hänge-Ampeln richtig schön bepflanzt sind , wie oben beschrieben , zum Beispiel mit dem „Zwerg-Pfeffer“ hat man das ganze Jahr hindurch immer etwas grünes in der Wohnung , egal was draußen für ein Wetter ist . Man kann diese Ampeln natürlich im Sommer auch auf den Balkon oder auf die Terrasse hängen dort geben sie auch ein ganz tolles Bild ab . Wünsche allen Blumen-Freunden einen „grünen Daumen“ . Das die Pflanzen in ihrer Obhut , sich so entwickeln , wie sie es sich vorgestellt haben , und das man sich an dieser Pracht erfreuen Kann !
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ein Testbericht von schraddel2002-03-31 15:00:46vom 31.03.2002Empfehlung: ja
"Was hast Du denn da angepflanzt?" war eine viel gestellte Frage meiner Nachbarn im letzten Sommer. - "Borretsch", antwortete ich. - "Hä? Wat'n dette?"
Es ist schon seltsam, dass die alte Gewürzpflanze Borretsch kaum jemand mehr kennt. Die behaarten, dunkelgrünen Blätter sehen zwar nicht so aus, als ob man sie essen könnte, aber: man kann. Feingehackt und in geringen Mengen in den Salat gestreut, verleihen sie ihm ein eigenartig-würziges Aroma, das nicht unangenehm, aber - ich gebe es ja zu - nicht mein Geschmack ist.
Der botanische Name "borago officinalis" deutet schon
darauf hin, dass Borretsch früher als Heilpflanze galt: Das "officinum" war der Arzneimittelschrank des Apothekers. Tatsächlich enthält Borretsch viele Mineralstoffe und wirkt allgemein anregend auf den Stoffwechsel.
Im Garten ausgesät, erreichen Borretsch-Stauden Höhen bis zu 80 Zentimeter. In meinen Balkonkästen, in denen sie näher beieinander standen und nicht so tief wurzeln konnten, schaffte das größte Exemplar gerade mal vierzig. Die kleinen, lila Blüten, die den ganzen Sommer über an den Pflanzen zu sehen sind, sind aber wirklich wunderschön und mal eine Abwechslung zu dem üblichen Balkon-Einerlei.
Noch dazu ist Borretsch als Balkonpflanze ein preiswertes Vergnügen. Man kann ihn nämlich leicht aussäen, und so ein Samentütchen kostet nicht einmal einen Euro. Loslegen kann man im April, dann blühen die Pflanzen früher. Ich war letztes Jahr etwas spät dran - Anfang Juni -, aber bis in den Spätherbst hinein hatte ich noch meine Freude an den Stauden.
Borretsch ist widerstandsfähig und hält so einiges aus. Verpflanzen übersteht er unbeschadet, und obwohl er viel Wasser braucht, richten sich auch durch Trockenheit erschlaffte Pflanzen nach kräftigem Gießen schnell wieder auf. Ein sonniger Standort ist allerdings ein "Muss"; im Schatten gedeiht Borretsch zwar auch, bildet dann aber mehr Blätter und weniger Blüten aus.
Die Pflanze ist zwar einjährig, aber sehr fortpflanzungsfreudig. Ich werde deswegen in diesem Sommer mal einen Balkonkasten unberührt lassen, und sehen, was aus den verstreuten Borretsch-Samen von letztem Jahr wird. Vielleicht berichte ich dann an dieser Stelle noch einmal darüber; man wird sehen...
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awassa, 31.03.2002
danke fuumlr den Tipp :-
Muumlszligte auch bald was einpflanzen nur mir fehlte die Idee, was...und Borretsch houmlrt sich gut an und preiswert g
Obwohl, hab ich auch noch nie vorher gehoumlrt :-
Werde mich mal nach den Samen im Supermarkt
berichterstatter, 02.08.2002
Sicher hast du dann gleich neue Pflanzen ohne neue Aussaat. Ich kenne dies aus dem Garten. Die Pflanzen waren jedes Jahr wieder da ohne neue Aussaat!
Ritzilein, 31.03.2002
Hihi, das kannte ich auch noch nicht.