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![]() Der KIRISCHAN aus GARBAINIein Testbericht von HilkMAN2002-02-25 19:31:34 vom 25.02.2002 Empfehlung: jaMeine Reise liegt schon ein paar Jahre zurueck, und sie war eigentlich ein Zufallsprodukt. Auf einer gut sechsmonatigen Ueberlandreise von Deutschland nach Ostasien und zurueck reiste ich von Tibet aus nach Nepal ein. Eigentlich war ich mit meiner Begleiterin J. unterwegs, aber wir hatten vereinbart, uns nicht sklavisch aneinander zu klammern. Da sie in Nordindien einen zweimonatigen Hindi-Sprachkurs machen wollte, ueberlegte ich mir, was ich in der Zeit so fuer Optionen haette. Mein Blick fiel fast zufaellig auf die Botschaft Bangla Deshs – und das lag von Nordindien aus ohnehin am naechsten. Also ging ich mal hinein und erkundigte mich danach, ob ich nicht ein Touri-Visum bekommen koennte. Ich konnte (recht problemlos – die Leute in der Botschaft waren sehr freundlich), und so plante ich dann eine einwoechige Reise in dieses Land, dessen Reiz fuer mich vor allem darin bestand, dass ich absolut niemanden kannte, der oder die schon einmal dort gewesen war – wahrlich ein weisser Fleck auf der Landkarte. Noch in Kathmandu besorgte ich mir einen Lonely Planet-Reisefuehrer und las ihn mehr oder weniger von vorne bis hinten durch. Das war noetig, denn ich wusste ja fast nichts, und ich hatte mir von vornherein klargemacht, dass ich in der einen Woche, die ich einplante, nicht das ganze riesige Land wuerde bereisen koennen. Stattdessen suchte ich mir eine relativ kleine Region heraus, naemlich die, die etwa zwischen den Staedten Khulna, Bagerhat und Mongla (im Suedwesten des Landes) liegt. Auf die Hauptstadt Dhaka hatte ich wenig Lust, da ich schon diverse zu grosse Staedte besucht hatte, und mir eher der Sinn danach stand, an die relative Ruhe und Beschaulichkeit Tibets anzuknuepfen. Und der vermutlich ebenfalls sehr interessante Suedosten des Landes war mir einfach zu weit weg – ich wollte ja nicht die ganze Woche im Zug oder Bus verbringen. Ueberhaupt sind die Ueberlandverbindungen in Bangla Desh manchmal eher langsam, da staendig Fluesse ueberquert werden muessen, und nicht ueberall gibt es Bruecken. Der Faehrverkehr ist sehr spannend, haelt aber auch ganz schoen auf. Wie dem auch sei, ich machte mich also Anfang Januar auf den Weg zur Grenze. Es gab nur zwei Grenzuebergaenge zwischen Indien und Bangla Desh, und davon ist nur der suedliche, nahe Kalkutta gelegene, ernsthaft frequentiert. Ich naeherte mich aber von Norden, von Darjeeling aus. Wer sich in Nordindien aufhaelt, sollte jene Region uebrigens nicht verpassen. In dem kleinen Staedtchen Siliguri gibt es Busse sowohl nach Darjeeling als auch an die Grenze. Auch Zuege verkehren dorthin. Allerdings scheiterte mein Versuch, einen von ihnen zu benutzen, daran, dass die Lok mit den ersten paar Waggons ohne den Rest (in dem auch ich sass) losfuhr. Na prima. Da ich darauf erpicht war, so zeitig an der Grenze zu sein, dass ich noch einen Zug bis in die erste ernstzunehmende Stadt auf der anderen Seite kriegen wuerde, mochte ich nicht auf die naechste Zugverbindung (vier Stunden spaeter) warten, sondern fragte ein paar Rikscha-Fahrer nach einer Busstation, von der aus Busse zur Grenze fahren. Aber egal, wie sehr Indien von sich behauptet, ein englischsprachiges Land zu sein: Der Rikschafahrer, der Stein und Bein schwoerte, mich perfekt zu verstehen, fuhr mich wieder zur Busstation nach Darjeeling. Ganz einfach: Ich war auslaendischer Tourist – wo sonst koennte ich hinwollen? Ich maulte ein wenig herum (hoffe, ich habe ihn nicht allzusehr verschreckt) und erreichte mit gehoeriger Verspaetung dann tatsaechlich einen Bus, der mich in den Grenzort Haldibari kutschierte. Am fruehen Nachmittag kam ich dort an. Der Grenzuebergang teilt sich logischerweise in zwei Abschnitte. Der erste ist auf der indischen Seite, wo die Ausreise zu ueberstehen ist. Der Beamte, voellig allein dort, hatte alle Zeit der Welt. Besonders argwoehnisch beaeugte er meine mitgebrachten Buecher, vor allem einen Science Fiction von Asimov. Ich wurde schon etwas nervoes, weil ich das Gefuehl hatte, Asimov sei in Indien irgendwie nicht erwuenscht oder so, als der Grenzer mich schliesslich fragte, ob ich ihm das abgefledderte Taschenbuch nicht verkaufen koennte. Ich haette meinen Grenzuebertritt vermutlich erheblich beschleunigt, wenn ich ihm das Ding einfach geschenkt haette, aber ich war so zwanzig Seiten vor dem Ende, und so blieb ich hart. Aber wer so direkt nach Bestechung gefragt wird, sollte sich das ueberlegen, das kann Tuer und Tor oeffnen. Anschliessend wechselte ich noch etwas Geld um, denn ich hatte schon gehoert, dass es zwar verboten ist, Taka (die Landeswaehrung) einzufuehren, dass die Raten auf der indischen Seite aber wesentlich besser seien. Der Grenzposten der anderen Seite war eine unscheinbare Strohhuette, in die ich etwas unsicher eintrat. Drinnen befanden sich drei froehliche uniformierte Maenner, die ganz aus dem Haeuschen waren, weil sie jemand besuchte (wie ich spaeter in ihrem aufgeschlagenen Notizbuch sehen konnte, war ich der sechste Grenznutzer des Jahres, der nicht aus Indien oder Bangla Desh stammte – es war der fuenfte Januar). Mit viel Respekt guckte sich der Chef meinen Pass an und lobte jede einzelne Seite darin. Meinem Visum fuer Bangla Desh schenkte er dabei keineswegs mehr Aufmerksamkeit als meinen Durchreisestempeln von Polen und Weissrussland. Dann entdeckte er die Vorderseite meines Euro-Passes. "Ah, Government of Europe!" sagte er. Ich stimmte zu und erklaerte ihm (nicht zum ersten Mal), daß ich Deutscher sei. Das brachte ihn auf einen Gedanken. Bedaechtig schlug er Seite eins auf. Das ist die, wo in 10 Sprachen "Europaeische Gemeinschaft", "Bundesrepublik Deutschland" und "Reisepass" steht. Der Grenzer schien beeindruckt von dem langen Text (meine Hinweise auf verschiedene Sprachen kamen nicht recht an). Gelegentlich gab er ein verstaendnisvolles "Ah, Comunidad!", oder ein "Oh, Tyskland!" von sich. Schließlich konnte ich ihn davon ueberzeugen, daß ich aus Deutschland war. "Yes, Germany!" rief er froehlich laechelnd aus und trug sorfaeltig GARBAINI in sein großes Buch ein. Daneben schrieb er KIRISCHAN (meine Religion, ihr wißt schon) und ein paar andere Sachen, und ich konnte gehen (na ja, Haende schuetteln muß ich noch). Ich war in Bangla Desh! Mir war zu diesem Zeitpunkt eines klar: Falls ich jemals vom Geheimdienst gesucht werden sollte, fluechte ich nach Bangla Desh – meine Spur verliert sich definitiv spaetestens an der Grenze… Ich verliess meine neuen Freunde und begann meinen Weg zum naechsten Dorf, in der auch der Bahnhof sein sollte. Leider war das noch ein ganzes Stueck entfernt (und zwar erheblich weiter, als im Lonely Planet angegeben!), und hier gab es keinen oeffentlichen Verkehr (und auch offenbar keinen Bedarf daran – ich kam mir voellig allein vor). Nicht einmal eine Strasse war in Sicht, stattdessen wanderte ich mit meinem mittelschweren Rucksack ueber einen schnurgeraden, langen Deich. Ihr muesst wissen, dass Bangla Desh platt wie eine Flunder ist, und eine Deichwanderung sich anfuehlt wie eine Bergbesteigung. Gluecklicherweise war es zu der Jahreszeit nicht allzuheiss, so dass sich das gut aushalten liess. Begleitet wurde ich von allerhand Einheimischen, mit denen hier und da auch einmal eine Konversation moeglich war. Sehr nette Leute. Am fruehen Abend erreichte ich dann endlich den Bahnhof und erfuhr, dass gegen 22 Uhr noch ein Zug in die naechste Stadt fahren sollte. Bis dahin waren es also noch ein paar Stunden Zeit, und so setzte ich mich auf den Bahnsteig und wartete. Die ersten, die Notiz von mir nahmen, waren ein paar Kinder, die unbedingt meinen mittlerweile leeren Getraenkekarton haben wollten (ich schleppte ihn noch mit, da ich keinen Muelleimer gefunden hatte). Na gut. Interessanter war die Begegnung mit dem Zoellner, der mich schliesslich aufsuchte und in sein Buero bat. Die Formalitaeten waren schnell beendet, aber dann fragte er mich, ob ich schon Taka haette. Ich verleugnete natuerlich, denn ich wusste ja, dass die Einfuhr verboten war. Kein Problem, meinte er, er wuerde mir einen guten Preis machen. Das konnte ich natuerlich schlecht ablehnen (wenngleich sein Preis miserabel war). Dafuer lud er mich anschliessend noch auf etwas zu trinken und ein wenig Betelnuss ein (arghhhlll). Gegen halb zwoelf trudelte dann auch der Zug ein. Wegen der Verspaetung fuhr er aber nicht mehr in die naechste Grossstadt, sondern nur noch zu einem kleinen Ort unterwegs. Dort angekommen (etwa zwei Stunden spaeter oder so), mussten alle aussteigen. Hier zeigte sich der Pragmatismus der Einheimischen sehr schnell – meine Sorgen, ob ich eine Herberge finden wuerde, waren gaenzlich vergeudet. Der Bahnhofsvorsteher holte naemlich einen Haufen Strohmatten hervor und vermietete diese an die Reisenden, so dass wir in der Bahnhofshalle schlafen konnten. Kostete auch nur ein paar Pfennige. Meinen Rucksack legte ich irgendwie unter das Kopfende, um ihn zu schuetzen, aber die Brille legte ich obenauf – wer klaut schon eine Brille? Als ich morgens erwachte, war sie spurlos verschwunden. Hm. Ohne Brille bin ich ein ziemlicher Blindfisch, und wie immer, wenn ich eine brauche, hatte ich gerade keinen Ersatz dabei. Ich suchte ueberall und fragte dann auch herum (nein, ich kann kein Wort Bengali). Schliesslich trat ich kurz vor die Tuer nach draussen und dort stand ein uralter Mann, der mich wortlos ansah und mir meine Brille entgegenhielt. Sie war tadellos in Ordnung, aber total eingestaubt. Was die Brille in der Nacht gemacht hat, weiss ich bis heute nicht – aber ich war froh, sie wiederzuhaben. Nach laengerer Reise kam ich dann am gleichen Tag noch in den Sueden, mit einer Kombination aus Zuegen und Bussen. Das Reisen war schlicht und billig, aber da habe ich schon viel schlechtere Transportmittel erlebt. Und die Umgebung lenkte mich ohnehin von etwaigen harten Sitzen ab. Lanschaftlich war dieser Teil von Bangla Desh wenig abwechslungsreich, aber durchaus schoen. Viele Wasserarme mussten ueberquert werden, teils per Bruecke, teils per Faehre. Dazwischen plattes Land, von dem jeder Quadratzentimeter landwirtschaftlich genutzt wird. Die Bevoelkerungsdichte ist wohl so hoch, wie sie ausserhalb von Grossstaedten ueberhaupt sein kann. Mich wundert es jedenfalls nicht, dass jede Flut hier eine existenzielle Gefahr fuer die Bevoelkerung ist. An einem Tag beschloss ich, mir ein der wenigen Sehenswuerdigkeiten anzusehen, eine mehrere Jahrhunderte alte Moschee, die aus unerfindlichen Gruenden bisher noch nicht ins Meer gespuelt wurde (gut achtzig Prozent der Bevoelkerung sind islamischen Glaubens). Ich machte einem Rikschafahrer mein Reiseziel klar und liess mich ueber eine einsame Landstrasse kutschieren. Nach einer Weile schloss eine andere Rikscha, in der eine junge Frau sass, von hinten auf und fuhr dann neben uns her. Und ploetzlich sprach sie mich an! Das Ausrufezeichen schreibe ich dahin, weil ich etwa drei Wochen in Indien gewesen war und noch mit keiner einzigen indischen Frau gesprochen hatte (ganz nebenbei wuerde der Versuch, in einer indischen Stadt mit zwei Rikschas nebeinander herzufahren, Hunderte von Menschenleben kosten). Und wieder war mir Bangla Desh ein Stueck sympathischer geworden. Wir machten Smalltalk (sie sprach hervorragend Englisch und gehoerte ganz offenbar zur Oberschicht) und unter anderem fragte sie mich, welche Fruechte ich gern moegen wuerde. Kokosnuesse, sagte ich spontan, und das Thema war erstmal wieder vom Tisch. Als wir bei der Moschee waren, fragte sie mich dann unvermittelt, ob sie auf mich warten und mich hinterher zu ihrem Bauernhof einladen koennte – da waeren auch Kokospalmen. Das war die schnellste Moscheebesichtigung meines Lebens (so unglaublich interessant war die aber auch gar nicht). Wir fuhren dann mit getrennten Rikschas zu ihrem Hof – nicht dass jetzt falsche Vorstellungen aufkommen, das war eine voellig unromantische Begegnung (sie war durchaus verheiratet). Sie schickte ihren Fahrer mal eben auf die Palme und er warf ein paar frische Kokosnuesse herunter. Koestlich. Sie gab mir auch alles moegliche andere zu probieren – ich weiss bis heute nicht, was das alles fuer interessante Fruechte waren, die ich da gegessen hatte. Zum Abschied fragte sie mich dann, ob ich ihr ein Foto von mir schenken koennte. Zum Glueck hatte ich ein paar Passfotos dabei und konnte ihr eins geben. Fuer solche Faelle werde ich in Zukunft aber Familienfotos dabeihaben, denn die sind noch angesehener. Sie gab mir noch sieben Kokosnuesse mit, von denen ich sechs ablehnte (wie haette ich die auch transportieren sollen?), und ich fuhr selig durch die Palmenhaine wieder zurueck. Ein anderer Ausflug, nahe der Hafenstadt Mongla, fuehrte mich in den Sundarban Nationalpark (direkt am Golf von Bengalen). Ich betrat eine kleine Forststation am Rande und konnte dort ein paar Informationen ueber den Park und die beruehmten bengalischen Tiger finden, die dort heimisch sind. Zwei kleine Jungs fuehrten mich an seinen Rand und machten mir dann aber klar, dass ich auf keinen Fall hineingehen solle. Ich merkte deutlich den Unterschied zwischen diesem und dem Chitwan Nationalpark (siehe dazu den ausserordentlich schoenen Bericht von tepu bei ciao) in Nepal: Dort werden die Touris mit der Hoffnung angelockt, einen der seltenen Tiger zu Gesicht zu bekommen (mein Guide raeumte allerdings auf mehrfache Nachfrage ein, dass er in 15 Jahren nur vier mal einen gesehen hatte…). In den Sundarbans hingegen ist ein Betreten des Waldes zu gefaehrlich, weil die Tiger jedes Jahr ein paar Leute fressen. Brrr. Aber auch der Rand des Waldes war schoen anzusehen, und ich fuehlte mich sehr wohl hier. Ein letztes Episoedchen noch: Irgendwann kam ich auf die Idee, in einer der Staedte einen Reisescheck eintauschen zu wollen. Ich stapfte also in eine Bank hinein, die fuer solche Dienstleistungen bekannt war und trug mein Anliegen vor. Viel zu direkt. Ich wurde erst einmal in einen Nachbarraum gefuehrt, wo acht (acht!) Maenner um einen grossen Tisch herumsassen. Ich wurde zum Hinsetzen aufgefordert und bekam einen Tee gereicht. Dann wurde ich ueber meine Herkunft ausgefragt, ueber meine Familie und ueber meine Religion. Jede Auskunft, die ich gab, wurde mit einem respektvollen, vielstimmigen “Oho” bedacht (das ist jetzt meine amateurhafte Uebersetzung ins Deutsche…). Irgendwann wurde ich dann noch einmal von einem der Maenner hoeflichst gefragt, was denn mein Anliegen sei. Einen Reisescheck umtauschen, soso, aha, oho, jaaa, und ob er den denn einmal sehen koennte. Klar konnte er. Anschliessend wanderte mein Scheck dann von einem zum anderen, wurde immer wieder bestaunt und gelobt. Schliesslich wurde ein Mann auserkoren, um das Geld zu holen, waehrend ich noch einen Tee bekam. Die Scheine wurden dann ungefaehr mehrmals gezaehlt, gegengezaehlt, in einen perfekten Stapel gebracht und mir am Ende tatsaechlich uebergeben. Nach einer halben Stunde war ich wieder draussen – wer jetzt findet, dass das vergeudete Zeit war, sollte um Bangla Desh einen weiten Bogen machen und in die USA fahren – da gibt es Drive-In-Schalter. Zeit muesst Ihr hier mitbringen, und zwar immer. Jetzt noch ein paar allgemeine Dinge: Schwierig ist in Bangla Desh die Verstaendigung. Wichtigste Sprache ist Bengali, immerhin eine der meistgesprochenen Sprachen der Welt, aber natuerlich gibt es nur wenige MitteleuropaeerInnen, die sie einigermassen beherrschen, und ich gehoere nicht dazu. Wer die Zeit aufbringen kann (siehe eben), sollte sich aber ueberlegen, zumindest das bengalische Alphabet zu erlernen. Damit koennt Ihr dann immerhin Strassenschilder und Busaufschriften und so etwas entziffern. Mit Englisch kommt Ihr nicht sehr weit, schon gar nicht bei der normalen Bevoelkerung, aber in der Regel auch nicht in einfachen Hotels oder so. Tourismus existiert dort quasi nicht. Das geht so weit, dass selbst Englisch sprechende Menschen sich das Konzept, einfach so in ein fremdes Land zu reisen, ausfuehrlich erklaeren lassen. Normalerweise wird angenommen, dass Ihr entweder fuer eine der dort vertretenen Hilfsorganisationen arbeitet, in Bangla Desh studiert, oder Ihr werdet gefragt, ob Ihr Matrosen auf Landgang seid (in der Hafenstadt Mongla passierte mir das - diese Frage duerfte wohl nur an Maenner gehen). Das Land bietet sich fuer Tourismus aber auch nicht besonders an – ich habe nichts gesehen, fuer das der Ausdruck spektakulaer sich anbieten wuerde. Vielmehr habe ich sehr freundliche Menschen getroffen, bei denen ich mich sehr wohlgefuehlt habe. Die Hektik, die Indien fuer mich recht anstrengend gemacht hat, fehlt hier voellig – so dass es fuer mich ein echter Urlaub war. Natuerlich gab es auch ein paar Nervensaegen, aber die gibt es schliesslich ueberall, also warum gross Worte darueber verlieren. Soll ich Bangla Desh empfehlen? Ja, natuerlich, in dem Sinne, dass ich es toll fand. Dennoch duerfte es fuer die meisten nicht gerade ein naheliegendes Urlaubsziel sein, und wenn Ihr einmal in Eurem Leben nach Asien kommt, dann bieten sich sicherlich andere Ziele mehr an. Ich fuer meinen Teil behalte es in toller Erinnerung. ... |
denali, 20.04.2002
wie man sich so wiedertrifft.... :o
FloVi, 13.05.2002
Muss eine faszinierende Gegend sein.
MOFFt, 25.02.2002
Asien ist nicht ganz meine Region ...aber toller Bericht ... mfg MOFFt
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