Behandlungsmethoden bei Krampfadern
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Behandlungsmethoden bei Krampfadern

Platz 7 in der Kategorie "Therapien & Behandlungen".
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Behandlungsmethoden bei Krampfadern Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,60 / 5,00 (4.6 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (4/4).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Hilfe auf natürlicher Basis
Nachteile/Kritik
  • regelmäßige Anwendung nötig
melina1

Hässliche blaurote Venen....

ein Testbericht von 2002-05-31 18:07:33 vom 31.05.2002
Empfehlung: ja
...nennt man auch Krampfadern.

Meine Mutter leidet schon lange unter Krampfadern. Bei meinen Vorsorgeuntersuchungen meiner letzten Schwangerschaft stellte mein Hausarzt dann auch bei mir diese Veranlagung fest. Seitdem habe ich mich darüber erkundigt und möchte euch in folgendem Bericht etwas über die Entstehung, die Auswirkungen von Krampfadern näherbringen, sowie Tips, wie man sie vermeiden kann.

Krampfadern sind hässliche blaurote Venen, die sich wurmartig unter der Haut, meist im Wadenbereich bis hinab zum Knöchel zeigen.

Sie sind ein vielgehasstes Übel weil sie schwer zu bekämpfen und hartnäckig sind, weil sie ein kosmetisches Problem darstellen, sie können auch beträchtliche Schmerzen verursachen, sowie zur Ursache von Unterschenkelgeschwüren werden, zudem besteht die Gefahr einer Thrombophlebitis (so nennt man ein gefährliches Blutgerinnsel.

Man kann aber etwas gegen Krampfadern unternehmen, und je früher man das tut, desto wahrscheinlicher sind auch die Erfolgsaussichten.

Frauen sind wesentlich häufiger von Krampfadern geplagt als Männerr. Sie entstehen durch eine Schwäche der Venenwand oder durch eine Schwäche von Venenklappen.

Warnzeichen sind zum Beispiel eine oft unerklärliche Müdigkeit. Dann kommen meist Spannungs- und Schweregefühl in den Beinen hinzu. Die Fusssohlen brennen, je länger man steht, desto stärker. Beim Hochlegen der Beine bessern sich die Beschwerden.

Ganz egal, ob die Krampfadern bereits vorhanden sind oder sich gerade erst entwickeln, sollte man bestimmte Massnahmen ergreifen:

1. Die Beine von Druck entlasten, möglichst wenig lange stehen oder sitzen.

2. Die Beine hochlegen.

3. Das gefährliche Pressen beim Stuhlgang möglichst vermeiden, die Toilette also nur dann aufsuchen, wenn tatsächlich Stuhldrang besteht.

4. Die Beinmuskeln viel bewegen z. B. durch Gymnastik, Wandern, Joggen.

5. Die Beine niemals übereinanderschlagen.

6. Keine Absätze tragen, die höher sind als vier Zentimeter.

7. Den Alkoholkonsum drosseln.

8. Übergewicht abbauen.

9. Statt des Aufzuges die Treppe benutzen.

10. Möglichst oft barfuss gehen.

11. Das Fussende des Bettes hochstellen, oder beim Schlafen ein Kissen unter die Waden legen.


Was aber am Allerwichtigsten für die Vorbeugung und auch die Behandlung von Krampfadern ist, ist die Umstellung der Ernährung. Denn wer sich hauptsächlich gesund ernährt, braucht normalerweise nicht zwingend die zuvor 11 genannten Punkte zu beachten, man wird dann normalerweise keine Krampfaderrn bekommen. Selbst dann nicht, wenn, wie auch in meinem Falle eine vererbte Neigung zu Krampfadern vorliegt.

Da ich sowieso vor einiger Zeit durch eine Diät meine Ernährung komplett umgestellt habe (mit Erfolg), brauchte ich in meiner Ernährung zur Vorbeugung von Krampfadern nicht mehr allzuviel umzustellen. Hier noch ein paar Tips:

Diese Lebensmittel fördern Krampfadern - also FINGER WEG:

Alle hellen Mehlprodukte wie Nudeln, Pizza, Kuchen, Weissbrot. Sie schaden den Venen indirekt, weil ihnen durch die Abtrennung der Keimlinge alle gefässkräftigenden Substanzen fehlen.

Das gleiche gilt für Zucker und alles, was süss schmeckt, ausser für fruchtzuckersüsses Obst.

Mit tierischen Fetten (z. B. in Wurst) sowie fetten Sossen, Dressings, Dips und Mayonnaisen können die Venenwände überhaupt nichts anfangen.

Besonders schädlich ist aber die Kombination von Zucker, Fett und hellen Mehlprodukten, z. B. in Cremespeisen, süssen Pfannkuchen, Torten, Gebäck usw. Sie bremsen nämlich die Venendurchblutung und hemmen die Neubildung von Venenkollagen, machen Veneninnenwände schwach und leiern die ohnehin schwachen Venen aus.



Diese Lebensmittel verhindern Krampfadern - also ZULANGEN:

Obst, Rohkost, Salat, kurz gegartes Gemüse, kurz alles, was frisch und knackig ist

durchblutungsfördernde Nahrungsmittel, wie Knoblauch, Lauch, Paprika und Zwiebeln

alle kräftigen Gewürze wie Ingwer, Curry, Pfeffer, Paprikapulver

alle Vollkornprodukte sowie Naturreis

Milch und magere Milchprodukte wie Quark, Joghurt, Kefir, Buttermilch, Dickmilch

Soja- und Tofuprodukte

Eier und in begrenztem Masse Kaltwasserfisch, sowie etwas mageres Fleisch oder Geflügel


Fazit:
Wenn ihr meine o. g. Tips (die ich fast alle von meinem Hausarzt erhalten habe!) befolgt, werden euch die hässlichen Krampfadern mit aller Wahrscheinlichkeit erspart bleiben und bereits bestehende werden sich mit Sicherheit bessern. Ich selbst hatte vor drei Jahren bereits entstehende Krampfadern, von denen heute glücklicherweise nichts mehr zu sehen ist.

Lieben Gruss eure mel
...
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Kommentare
Andreas68
Andreas68, 10.06.2002
Und ich dachte jetzt an Roszligkastanienmus -
clothilde
clothilde, 01.06.2003
Toller Bericht! Viele nuumltzliche Tipps!
Ritzilein
Ritzilein, 02.06.2002
ich hoffe ich bleibe verschont! Danke fuumlr die Tips, ich werde sie beherzigen.
Liebe Gruumlszlige, Bianca
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starelfe

alte Hausmittelchen gegen Krampfadern

ein Testbericht von 2003-03-23 12:16:01 vom 23.03.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Hilfe auf natürlicher Basis...
Nachteile/Kritik: regelmäßige Anwendung nötig
Krampfadern machen nicht nur die Beine unansehnlich, sondern können auch recht schmerzhaft sein. Die Ursache für diese Venenkrankheit ist neben Bewegungsmangel oft eine angeborene Venenschwäche. Das verbrauchte sauerstoffarme Blut fließt nicht vollständig zum Herz zurüch (weil die Muskulatur eventuell nicht stark genug ist), sondern staut sich z.T. in den Beinen. Dies führt zu einer Erweiterung der Gefäße, die dann deutlich an der Haut hervortreten: die sogenannten Krampfadern.
Wie viele Menschen leidet auch meine Oma darunter. Da sie meint auch ich wäre prädistiniert für Krampfadern, hat sie mir einige Tipps verraten ("Kind, du wirst mir noch mal dankbar sein").

[b}Also hier die Tipps:
  • Venenmuskulatur stärken (Laufen, Radfahren, Schwimmen,sehr gut: Treppensteigen)
  • einmal täglich 1 El frischen Brennesselsaft trinken
  • schmerzende Krampfadern mit Kamillenöl betupfen
  • Kneippkuren, also beim Duschen die Beine abwechselnd mit warmem und kalten Wasser (bein den Zehen anfangen) duschen. Das hilft gegen alle Durchblutungsstörungen, weil es die Gefäße trainiert
  • Fußbad mit Rosskastanie wirkt wohltuend. Danach sollte man die Füße warmhalten (stärkt die Gefäße und hemmt Entzündungen)
  • Fußmassagen mit Rosmarin- oder Kampferspiritus verbessern die Durchblutung
  • Zwiebeln, Ingwer, Bärlauch und frischer Knoblauch senken den Cholesterinwert und schützen damit auch die Arterien
  • Tee zur Entwässerung schwerer, müder und geschwollener Beine und zur Stärkung der Venen: 1-2 Tl klein gehackter Schachtelhalm mit 1/4 l Wasser übergießen, über Nacht ziehen lassen, aufkochen, abseihen. (Hab diesen Tee bei meiner Oma probiert, schmeckt nicht so dolle)
  • Fußbad mit Rosmarin-, Fichtennadel- oder
    Eukalyptuszusätzen fördert die Durchblutung und beugt somit auch Arterienverkalkungen vor


So, dann viel Spaß beim Ausprobieren und auf dass diese Tipps Ihnen helfen. Ach ja, einiges, wie z.B. die Kneippkuren kann oder sollte man auch vorbeugend gegen Krampfadern anwenden.
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Ein Paar Tips

ein Testbericht von 2002-05-04 21:29:17 vom 04.05.2002
Empfehlung: ja
Entspannung und Pflege helfen

Viele Menschen leiden an Krampfadern. In der Schwangerschaft leiden sogar 50 Prozent alle Schwangeren unter Krampfadern. Schuld daran ist die hormonelle Veränderung und der Gewichtszunahme. Das kann bei Männern auch passieren, wenn sie zuviel zu nehmen, das sie Krampfadern bekommen.. Wo Krampfadern auch noch in der Familie vorkommen, der sollte vorbeugen, weil man erblich vorbelastet ist. Hier sind ein Paar Tipps, die helfen.

1. Liegen und Laufen sind besser als Sitzen und stehen. Die Beine sollte man beim Schlafen etwas höher lagern, dies erleichtert die Blutrückfluss zum Herzen.
2. Stützstrumpfe tragen
3. Kreisen mit den Füssen, so oft wie es geht, dies regt die Blutzirkulation an.
4. Frauen sollten flache Schuhe tragen, dadurch wird beim gehen die Wadenmuskulatur beansprucht, was den Transport des Blutes begünstigt. Keine hohen Absätze.
5. Venensalben, -gele oder –sprays wirken kühl und lindern. Wichtige Bestandteile der Cremes sollten Rosskastanie, rotes Weinlaub, Steinklee, Arnika, Heparin, Mäusedorn, Hirudin oder Latschenkiefer sein.

So, das waren die Tipps. Da ich selber immer Probleme damit hatte, und es langsam leid war, habe ich mir die Krampfadern im Krankenhaus ziehen lassen. Die Tipps haben sehr geholfen und wer immer Last damit hat, sollte sie sich doch lieber ziehen lassen. Bei Frauen die schwanger sind, gehen die Krampfadern meistens nach der Geburt wieder weg.
...
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
raggy

Ein paar Tipps

ein Testbericht von 2002-03-14 18:25:36 vom 14.03.2002
Empfehlung: ja
Krampfadern sind nicht nur unschön sondern eben auch gesundheitsschädlich. Die Ursachen sind vielfältig, manchmal ist es nur reine Veranlagung (Bindegewebsschwäche) oft genug gibt es aber ganz einfache Ursachen wie zu wenig Bewegung, Übergewicht o.ä.

Nun kann man die eine oder andere Ursache mehr oder weniger einfach bekämpfen. Letzten Endes sollte man aber zum Arzt gehen, sobald man selber Bendenken hat oder in der Verwandschaft extreme Probleme mit Krampfadern bekannt sind.

Aber es gibt auch ein paar einfache Sachen, die man ganz alleine und ohne viel Aufwand tun kann.
Kaltes Abduschen: Dies empfiehlt sich vor allem bei höheren Aussentemparaturen. Es soll nicht heissen, dass man sich von oben bis unten kalt abduschen soll (igittigitt), sondern nur die Beine - langsam von unten nach oben und solange man es aushält. Ist zudem auch noch angenehm, wenn es warm ist.
Beine hochlegen: Erleichtert die Durchblutung.
Abnehmen: Naja - wenn es nicht allzu schwer fällt.
Sport: Aber die richtigen Sportarten, nämlich die bei denen die Beine eher leicht und gleichmässig belastet sind. Also lieber spazierengehen als joggen, lieber Langlauf als Alpin-Ski. Radfahren ist auch gut, aber lieber gemütlich und konstant auf ebener Strecke als höllisch anstrengendes bergauf und bergab.
Entwässern: Hier bieten sich Hausmittel wie Brennessel-Tee (wem's schmeckt), Hagebutten-Tee, Spargel, Sellerie usw. an. Arzneimittel aus der Apotheke sollten nur sparsam eingesetzt werden. Und bitte nicht an diese dummen Werbungen glauben, die suggerieren, dass man beim Entwässern echt abnimmt.
flache Schuhe tragen: Das ist nicht nur dafür gut sondern schont auch sonst Sehnen und Gelenke an Füssen, Beinen und Hüftgelenk.

Wie gesagt - wenn kein Hausmittel mehr hilft oder es schlimmer wird, unbedingt den Arzt befragen !!!!
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Mesalina
Mesalina, 11.04.2002
Die Tipps sind - obwohl mir bekannt g - gut. CU Mesalina
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