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![]() Platt(e)formein Testbericht von LosGatos2003-03-02 18:54:58 vom 02.03.2003 Empfehlung: jaMeinen ersten Computer für daheim habe ich mir vor etwa 10 Jahren zugelegt. Mittlerweile habe ich den dritten, wobei ich jedoch 10 Jahre lang den gleichen Bildschirm, einen 14 Zoll-No Name-Monitor, verwendet habe. Der Hauptaspekt, mir einen Flachbildschirm zuzulegen, ist die enorme Platzersparnis angesichts der Enge auf meinem kleinen Schreibtisch. Und da ich (LosGatos) nicht genügend Raum für einen größeren Arbeitsplatz habe, ist mir hier jede Optimierung willkommen. So kam es mir sehr gelegen, dass ich kürzlich im Online-Shop von T-Online das Angebot über einen 15-Zoll-TFT-Monitor von Belinea ( Typen-Nr. 101536) für 279 Euro + 5,90 Euro Versandkosten entdeckte. Ich entschloss mich spontan, den Monitor zu bestellen, zumal der angebotene Preis noch niedriger war als beim billigsten Angebot, das der Ciao-Preisvergleich für dieses Produkt liefert. Die Lieferzeit sollte 2 Wochen betragen. In der Tat traf die Lieferung über die Deutsche Post bereits nach 5 Tagen bei mir ein. Gleich packte ich das Paket aus. Der Bildschirm wiegt etwas über 4kg und ist damit um die 10kg leichter als mein alter Röhrenmonitor, den ich gleich vom Schreibtisch hievte und vom PC absteckte. Im Lieferumfang sind noch 3 Kabel (Netz, Monitor, Audio zum Anschluss der integrierten Lautsprecher) und eine Bedienungsanleitung enthalten. Letztere ist neben deutsch und englisch noch in 15 weiteren Sprachen gehalten. Allerdings habe ich da bislang kaum hineingeschaut, da der Austausch eines Bildschirms keiner großartigen Erklärungen bedarf. Ich habe lediglich meinen PC heruntergefahren, den Röhrenmonitor abgesteckt und den LCD-Monitor an Netz und PC angeschlossen. Dann habe ich erst PC und dann den Monitor eingeschaltet. Der Bildschirm war sofort funktionsfähig. Ein neues Bildschirmgefühl mit ungewohnten Freiräumen auf dem Schreibtisch! Der Bildschirm stellt sich automatisch ein. Neben dem Ein/Aus-Button verfügt er über 4 weitere Knöpfe, mit denen man Einstellungen über OSD vornehmen kann. OSD steht für „On-Screen-Display“ und bedeutet, dass das Einstellmenü auf dem Bildschirm eingeblendet und dann über die 4 erwähnten Buttons gesteuert wird. Nachjustiert werden können z.B. Helligkeit, Kontrast oder Farben sowie Steuerung der integrierten Lautsprecher. Die wichtigsten technischen Daten: Effektive Bildschirmdiagonale: 15 Zoll (38,1cm) Bildschirmfarben: 16,7 Mio. Synchronisierung: 30-60 kHz horizontal und 50-75 Hz vertikal Auflösung: 1024 x 768 Bildpunkte Lautsprecherleistung: max. 2W Stromverbrauch: max. 30W (3W im Standby-Modus) Ein wesentlicher Vorteil von Flachbildschirmen ist natürlich auch der geringe Stromverbrauch. Wenn man einige Minuten lang keine Eingaben über Tastatur oder Maus macht, geht der Bildschirm in den Standby-Betrieb mit minimaler Leistungsaufnahme. Sobald man z.B. den Mauszeiger bewegt, wird die Anzeige wieder aktiviert. Mein alter Röhrenmonitor hatte dagegen eine Leistungsaufnahme von 80W und keine Standby-Funktion. Was spart mir somit der Bildschirm an Stromkosten? Mein PC läuft am Tag durchschnittlich 5 Stunden, wobei ich vielleicht 2 Stunden wirklich aktiv bin. D.h. das LCD-Display läuft 2 Stunden aktiv und befindet sich 3 Stunden im Standby-Betrieb. Der Stromverbrauch beträgt somit: 2h x 30W = 60 Wh = 0,06 kWh (aktiv) + 3h x 3W = 9 Wh = 0,009kWh (standby) insgesamt also ca. 0,07 kWh pro Tag. Der alte Röhrenbildschirm verbrauchte dagegen: 5h x 80W = 400 Wh = 0,4 kWh pro Tag. Die jährliche Ersparnis beträgt somit 365 x (0,4 kWh – 0,07 kWh) = 120 kWh. Bei einem Preis von 0,159 EUR, den ich bei Lichtblick pro kWh bezahle, macht das eine jährliche Ersparnis von 19 EUR. D.h. nach 15 Jahren hätte sich die Anschaffung sogar amortisiert. Solange wird der Bildschirm wahrscheinlich nicht bei mir im Einsatz sein. Aber es ist doch ein nicht unwesentlicher Beitrag zur Kostensenkung und ein angenehmer Nebeneffekt. Außerdem zeigt dieses Beispiel, das sicher leicht nachvollziehbar und mit anderen Daten modifizierbar ist, wie man durch moderne Technologie effizient Energie und Kosten einsparen kann. Mein neuer Kühlschrank verbraucht z.B. auch wesentlich weniger Strom als der, der vor etwa 2 Jahren seinen Geist aufgegeben hatte. Und der Hauptgrund für die Anschaffung war ja schließlich ein anderer. Die eingebauten Lautsprecher habe ich nicht in Benutzung, aber ich habe sie natürlich ausprobiert. Wer nicht häufig vorhat, auf seinem PC Audio-CDs oder DVDs abzuspielen, und darüber hinaus noch etwas Platz sparen oder Staubfänger vermeiden möchte, kommt mit den integrierten Lautsprechern sicher aus. Aber sie stellen halt keine Boxen dar und ihr Klang ist mit solchen somit nicht vergleichbar. Wobei ich (LosGatos) natürlich auch keine HiFi-Boxen an meinem PC angeschlossen habe. Aber bei meinem PC gehörten kleine Boxen zum Lieferumfang. Und für deren guten Klang spendiere ich gerne den geringen Platzbedarf. Nachdem ich den Monitor etwa seit 3 Wochen in Benutzung habe, habe ich auch das Gefühl, dass meine Augen durch den neuen Bildschirm weniger beansprucht werden als vorher. Bedingt durch den geringeren Platzbedarf, sitze ich jetzt auch nicht mehr so dicht vor dem Bildschirm, was für zusätzliche Entlastung sorgt. Bei LCD-Bildschirmen hinterlässt der Mauszeiger bei schneller Bewegung eine „Spur“ auf dem Bildschirm, was evtl. bei Spielen störend sein könnte. Da ich in dieser Hinsicht jedoch nicht aktiv bin, ist das für mich nicht relevant. Der Effekt ist für mein Auge auch kaum ersichtlich. Mein PC verfügt auch über ein DVD-Laufwerk. Obwohl ich ihn schon seit über einem Jahr habe, hatte ich das DVD-Laufwerk bislang noch nie ausprobiert. Der neue Bildschirm war für mich ein Anlass, das endlich mal nachzuholen. Deshalb hatte ich mir zum Test eine DVD ausgeliehen („Being John Malkovich“). Damit hatten wir den PC zum Heimkino umfunktioniert und uns zu zweit knapp 2 Stunden lang den Film angesehen. Dabei fiel mir auf, dass man einen möglichst senkrechten Blickwinkel zum Bildschirm einhalten muss, um die bewegten Bilder in ausreichender Helligkeit erkennen zu können. Schaut man dagegen schräg auf den Bildschirm, ist das Bild zu dunkel, um vollen Sehgenuss zu erhalten. Zum Abschluss noch zwei Begriffserklärungen: LCD steht für „Liquid Cristal Display“. Wir benutzen diese Technik seit 20 Jahren zu Anzeige von Schrift und Zahlen, z.B. bei Taschenrechnern. Im Gegensatz zu LEDs (Light Emitting Diodes), wo Licht ausgestrahlt wird, wird bei LCDs hell und dunkel durch Umkristallisierung unter Stromzufuhr erzeugt. TFT bedeutet „Thin Film Transistor“. Durch eine neue Technologie ist es somit möglich, besonders platzsparende Transistoren herzustellen. Die richtige Antwort auf die Frage, was TFT bedeutet, war kürzlich bei Jauch übrigens einige Zehntausend Euro wert. Übrigens ist der TFT-Montor so flach, Mann!, dass man ihn sogar an die Wand montieren kann. Falls es mal mit dem Platz ganz knapp sein sollte. FAZIT Weniger als 300 EUR für einen TFT-Monitor ist für mich ein akzeptabler Preis, der sich durch die Einsparungen an Energiekosten mit der Zeit im Nachhinein senkt. Der Bildschirm braucht wenig Platz und belastet durch das geringe Gewicht seine Unterlage kaum. Dadurch bekommt man auch beim Transport keine langen Arme. Installation und Bedienbarkeit sind völlig unproblematisch. Und nicht zuletzt danken einem die Augen diese Investition in neue Technik. Meinen alten Bildschirm habe ich versucht bei ebay loszuwerden, was jedoch aufgrund des Überangebots an gebrauchten Monitoren selbst für Preise unter 5 EUR schwierig zu sein scheint. Er ist noch zu haben. Copyright LosGatos Erstveröffentlichung 1.3.2003 Veröffentlicht bei Ciao, Yopi, Q-Test und vielleicht Talk-On ... |
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Allgemeine Informationen Belinea 10 15 36
gelistet seit: 23.09.2003
Hersteller: weitere Belinea LCD-Monitore / TFT-Monitore | Bewertung durch unsere Mitglieder
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