Berufsschulen sind doch immer gleich, viele Schüler auf dem Hof, eine laute Klingel, viele Autos auf dem Parkplatz, lauter Lehrer, komisch aussehende Hausmeister und lauter Grünzeug.
Es geht in dieser Kategorie um Tipps und Tricks in Verbindung mit Berufsschulen, ich besuchte sie leider auch. Ich habe die BST in Schwerin besucht, dabei handelt es sich um die Berufsschule für Technik in Schwerin. Die sich in Lankow befindet.
Tipp, für diese Berufsschule, wer aus Schwerin kommt sollte sich mit der Straßenbahn auf den Weg machen, man kann dann leicht in an der Haltestelle Kielerstraße aussteigen und dann Zu Fuß oder mit dem Bus zur Schule gelangen, man kann auch bis zur Rahlstedterstraße fahren und von da aus zu Fuß zur Schule gehen, dabei muss man über eine Straße die durch eine echt Tolle Ampel gleich einem denn Tag versüßte, weil man da manchmal bis zu Fünf Minuten lang stand. Wer mit dem Auto kommt, hat das Problem das man nach um 8 Uhr keinen Parkplatz mehr bekommt und suchen muss oder einfach blöd steht.
Wer aber mit dem Auto kommt hat denn Vorteil, bei Sport Stunden seine Sachen im Auto lassen zu können, da es auf dieser Schule keine Schließschränke gibt, man muss daher seine Bücher und Sportsachen immer mit sich rumtragen.
Dann zur Schule, es ist leicht sich in der Schule zu recht zu finden, die Schule besteht teilweise aus 3 Etagen, die Räume sind nach Nummer und dankender Weise auch Etage eingeteilt, beispiel, Raum 301 ist ein Raum in der 3 Etage und ist da ganz am Anfang Rechts. Im ersten Gebäude. Durch die Einteilung und die Stundenpläne kommt man recht schnell damit klar. Die Kantine befindet sich im 2 Gebäude, weches man durch einen Eingang oder durch einen Durchgang betreten kann, in die Kantine zu gehen würde ich nur in der Pause von 10.50 bis 11 Uhr machen, sonst ist sie immer voll gewesen. Die Sporthalle und einige Laborräume sind im Gebäude 3, welches neuer und moderner ist. Darin sich zu recht zu finden ist auch einfach, da dieses Gebäude auch auf denn Plänen eingezeichnet ist, die Räume zu finden ist leicht, durch die Nummer und durch die Rumhängenden Raumpläne.
Die Stundenpläne befinden sich gleich am Haupteingang der Schule, jedes mal ist es da voll, deswegen geht man am besten in der zweite Gebäude, denn da hängen sie auch aus, da ist es aber noch leer und man kann ganz in ruhe Lesen.
Wenn man in die Sporthalle oder allg. in das Dritte Gebäude möchte, kann man einen Durchgang nutzen, dass ist im Winter gut, weil der Überdacht ist! Er ist auch schneller, wenn man in die 2 Etage möchte und auch ein Vorteil, wenn man aus dieser Schule raus will, denn der Haupeingang bzw. Ausgang ist oft Überfüllt.
Zum Sekretariat, sollte man immer morgens gehen um was abzugeben, kopieren ist da nur manchmal möglich und denkt bloß nicht, dass die Frauen da schnell arbeiten nur weil Ihr sie darum bittet. Deswegen immer gleich am Morgen alles abgeben was Mittags dann fertig ist.
Wer dann
aber in der Schule Hunger hat, sollte zum Imbiss gehen, der befindet sich zwar nicht auf dem Gelände ist aber Günstig und meiner Meinung nach auch Lecker. Dann gibt es noch einen Bäcker, der auch nicht auf dem Gelände ist, denn ich öfter morgens angegangen bin, man brauch ja eine Zeitung oder das erste Frühstück, smile! Der Bäcker ist aber recht teuer.
Was positives, an dieser Berufsschule sind oft Veranstaltungen, wie Turniere oder Kurse, Ski oder Ruder Kurse, man kann auch mit Lehrern in denn Urlaub fahren, wer die Schule an sich liebt, macht das gerne, ich aber nicht.
Ich denk mal, dass es zum größten Teil alles ist, was man über diese Schule sagen kann. Die Lehrer sind wie auf allen Schule, eine Sache für sich, man findet was jeden Charakter ob Säufer, Unerkannter Physiker, Kettenraucher oder auch Quatschtanten.
Hauptschule, Realschule, Gesamtschule, Gymnasium oder Privatschule? über das deutsche Schulsystem.
Die weiterführenden Schulen in Deutschland haben strapaziöse Tage hinter sich: Da galt es, Info-Abende an allen Grundschulen in der Umgebung zu beschicken. Am Tag der Offenen Tür wurde alles aufgeboten, was die Schule zu ihren Aktivposten zählt: mehr oder weniger redegewandte Direktoren, das versammelte Lehrerkollegium, Klavier oder Theater spielende Schüler. Hinterher versicherten sich dann die Lehrer in der Sprache von Werbeprofis gegenseitig, dass ihre «Präsentation doch ganz toll gelaufen» sei.
Zwischen März und Mai müssen sich in den deutschen Bundesländern die Eltern entscheiden, auf welche weiterführende Schule sie ihr Kind schicken wollen. Das Bedürfnis nach Information ist groß, und die Schulen betreiben angesichts sinkender Übergangszahlen «einen Riesenaufwand», um es zu befriedigen, weiß Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes (DL) in Bonn. Über allem schwebt in diesem Jahr die Pisa-Studie, in der dem deutschen Schulsystem gerade ein Armutszeugnis ausgestellt wurde. Bildungsexperten verfolgen mit Spannung, ob bei den Eltern nun ein neuerlicher Ansturm auf das Gymnasium einsetzt.
Bislang hat es nicht den Anschein. In Nordrhein-Westfalen, das den übrigen Bundesländern vorauseilt, ist die Anmeldefrist bereits abgelaufen. Endgültige Zahlen liegen zwar noch nicht vor. «Man kann aber schon sagen, dass unter 50 Prozent der Schüler auf das Gymnasium wechseln werden», sagt zum Beispiel Klaus Kraemer vom Schulamt in Münster. Das ist zwar deutlich mehr als im Bundesdurchschnitt, aber weniger als in früheren Zeiten: 1989/90 etwa wurde in der Universitätsstadt der Rekordwert von 54,4 Prozent erreicht. Ähnlich sind die Erfahrungen in Düsseldorf: «Der Anteil dürfte gegenüber den vergangenen Jahren in etwa konstant geblieben sein», so Willi Katemann vom Schulverwaltungsamt.
In Nordrhein-Westfalen wurde vor einigen Jahren der Elternwille zum ausschlaggebenden Kriterium bei der Schulwahl erklärt. Kritiker behaupten, dass sich die Zahl der falsch zugeordneten Schüler seitdem erhöht habe. Renate Hendricks, Vorsitzende des Bundeselternrates in St. Augustin (Nordrhein-Westfalen), ist anderer Auffassung: «Es hat sich gezeigt, dass Eltern bei ihrer Entscheidung in der Regel sorgsam vorgehen und sich an den Fähigkeiten ihres Kindes orientieren.» Darauf deuteten auch die in den vergangenen Jahren leicht rückläufigen Anmeldezahlen in den Gymnasien hin.
Eltern sollten, da sind sich alle Lager einig, keinen eigenen Ehrgeiz in die Schulwahl einfließen lassen. Inzwischen ist eine Elterngeneration herangewachsen, die selbst schon von der Bildungsexplosion der sechziger und siebziger Jahre profitiert hat. Da die Kinder nicht hinter den eigenen Stand zurückfallen sollen, liegt die Gefahr nahe, dass bestimmte Schulformen von Vornherein ausgeschlossen werden - mit fatalen Folgen: «Nichts ist für Kinder demotivierender als Misserfolg», weiß Hendricks.
Aber auch der umgekehrte Reflex ist noch immer anzutreffen: «Auf dem Land gibt es Eltern, die ihr Kind nicht auf ein Gymnasium lassen, auch wenn es das Zeug dazu hätte», weiß Lehrerpräsident Kraus. Eine falsche Weichenstellung in dieser Richtung ist dann aber nur noch schwer zu korrigieren: Zwar ist das deutsche Bildungssystem durchlässig - aber vor allem nach unten: Nach einer Studie des Instituts für Schulentwicklungsforschung (IFS) in Dortmund kommen auf 100 Absteiger nur 5 Schüler, die in einen anspruchsvolleren Bildungsgang wechseln.
In Bundesländern wie Bayern,
Baden-Württemberg, Thüringen und Sachsen vertraut man darauf, dass die Lehrer das Leistungsvermögen der Schüler am besten einschätzen können. Hier geben die Noten den Ausschlag. Ein Kind, das etwa in Bayern auf das Gymnasium wechseln soll, muss einen Numerus clausus von 2,33 erreichen, in den Fächern Deutsch und Mathematik zusätzlich einen Schnitt von 2,0. Außerdem muss ein Wortgutachten die Eignung bestätigen. Werden die Kriterien verfehlt, sind Beratungsgespräche mit den Eltern und eventuell die Teilnahme am Probeunterricht im Gymnasium erforderlich.
Ob die Auswahl unter so harten Bedingungen und zu einem so frühen Zeitpunkt wirklich sein muss, wird im Zusammenhang mit der Pisa-Studie kontrovers diskutiert. Eltern tun möglicherweise gut daran, ihren Blick nicht starr auf die richtige Schulform zu richten. Es kommt immer auf die konkrete Schule an. «Auf jeden Fall sollten Eltern die zur Auswahl stehenden Schulen gemeinsam mit ihrem Kind besuchen und dort die Atmosphäre schnuppern.
Auch eine generalstabsmäßig betriebene Auswahl entbindet Eltern aber nicht von ihrer wichtigsten Pflicht: Ohne Unterstützung von zu Hause wird es ihr Kind an jeder Schule schwer haben
Kriterien für die richtige Schule
Kriterien für die richtige Schule - was Eltern prüfen sollten
Bevor Eltern ihr Kind über mehrere Jahre in die pädagogische Obhut einer Schule geben, sollten sie diese einer genauen Prüfung unterziehen. Nach Empfehlung von Renate Hendricks, Vorsitzende des Bundeselternrates in St. Augustin, sind vor allem folgende Punkte zu beachten:
- Hat die Schule ein besonderes Profil? Welche Konsequenzen hat es für die Schullaufbahn?
- Welche Sprachfolge bietet die Schule an?
- Welche Differenzierung wird ab welcher Klasse angeboten?
- Gibt es einen Ganztagesbetrieb oder Hausaufgabenbetreuung? Was kostet die Betreuung, und wer führt sie durch? Sind Eltern und Schüler mit dem Angebot zufrieden?
- Welche Ausbildungsmöglichkeiten bietet die Schule am Computer, wie viele Computer sind vorhanden? Gibt es ausreichend Lehrer für den Unterricht? Wie wird der Internet-Anschluss den Schülern zugänglich gemacht?
- Welche Austauschprogramme laufen regelmäßig? Wie werden diese von der Schule betreut?
- Gibt es Arbeitsgemeinschaften, wenn ja welche? Werden sie auch in Zukunft angeboten werden können?
- Gibt es pädagogische Leitideen für die Gestaltung der Orientierungs- oder Förderstufe? Wie intensiv arbeitet die Schule in dieser Zeit mit den Eltern zusammen? Werden Eltern aktiv und rechtzeitig von der Schule angesprochen?
- Wie oft und wann finden die Elternsprechtage statt? Sind die Zeiten elternfreundlich? Dies sagt Hendricks zufolge etwas über die Bereitschaft des Kollegiums aus, mit Eltern zu kooperieren.
- Können Eltern als Gäste am Unterricht teilnehmen? Wie oft finden Fachkonferenzen statt und wie ist dort die Elternbeteiligung?
- Hat die Schule ein Schulprogramm und eine Schulordnung? Wie sind sie ausgestaltet?
- Wie steht das Lehrerkollegium zu Klassenfahrten, Projektwochen, Schulfesten?
- Gibt es für die Schüler Möglichkeiten, sich auf dem Schulgelände etwas zu essen und zu trinken zu kaufen? Gibt es Aufenthaltsräume?
- Wie werden Schüler in der Schule empfangen? Wie geht die Schule mit Übergriffen von größeren Schülern auf kleine um?
- Wie aktiv ist die Schülervertretung? Wie ist das Verhältnis der Schüler zum Schulleiter, zu den Lehrern und zum Hausmeister?
- Gibt es Schülerzeitungen? Auch sie können Auskunft über das Klima an der Schule geben.
Die Hauptschule
Die Hauptschule - das Sorgenkind des Bildungssystems
Weitere Infos
· Kriterien für die richtige Schule
· Die Hauptschule
· Die Gesamtschule
· Die Realschule
· Das Gymnasium
· Die Privatschule
Ihren Namen trägt die Hauptschule längst zu Unrecht. Nicht einmal ein Viertel aller Siebtklässler (23 Prozent) besuchte im Schuljahr 2000/2001 diese ehemals zentrale Schulform. Vor vier Jahrzehnten, zu Zeiten der Umbenennung von Volks- in Hauptschule, lag der Anteil noch bei rund 60 Prozent.
Kritiker meinen deshalb, aus der Haupt- sei längst eine «Restschule» geworden: ein Auffangbecken für jene, die anderswo durch das Sieb gefallen sind. Die Ergebnisse der Pisa-Studie scheinen diesen Eindruck zu bestätigen. Dennoch wäre es ungerechnet, alle Hauptschulen über einen Kamm zu scheren: «Die Hauptschule ist vielfältig wie keine andere Schulform», sagt Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes (DL) in Bonn.
Ihrer Aufgabe im gegliederten Schulsystem zufolge soll die Hauptschule Jugendliche gezielt auf den Eintritt ins Wirtschafts- und Arbeitsleben vorbereiten. Sie ist die richtige Schulart für jene, deren Stärken vor allem in manuellem Geschick und anschaulichem Denken liegen. Der Hauptschulabschluss nach Klasse 9 soll Schüler befähigen, eine Ausbildungsstelle in Handwerk, Industrie und Handel anzutreten. Bei guten Leistungen ist auch eine Fortsetzung der Schullaufbahn bis zur Mittleren Reife, Fachhochschulereife und sogar bis zum Abitur möglich. «Um das als Hauptschüler zu schaffen, bedarf es aber eines fast unmenschlichen Eifers», meint Renate Hendricks, Vorsitzende des Bundeselternrates in St. Augustin.
Da sie traditionell ihren Nachwuchs an Handwerkern und Facharbeitern aus Hauptschul-Absolventen rekrutiert, zeigt sich auch die deutsche Wirtschaft stark an dieser Schulart interessiert. 1997 wurde von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und dem Deutschen Lehrerverband die «Initiative Hauptschule» gegründet. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, unter anderem durch die Vergabe von Preisen das «verzerrte Erscheinungsbild» der Hauptschule zurechtzurücken, wie es beim BDA in Berlin heißt. Entgegen ihres Images als Schlusslicht unter den Schulformen soll das eigenständige Profil der Hauptschule als einer praxisbezogenen Alternative geschärft werden.
Tatsächlich gibt es genug Beispiele, dass sich bei einem entsprechenden Umfeld eine enge Zusammenarbeit zwischen Hauptschule und Wirtschaft ergeben kann. «In vielen ländlichen Gegenden ist die Hauptschule kerngesund», sagt Lehrerpräsident Kraus. «Da finden die meisten Absolventen ohne Probleme eine Lehrstelle.» Anders sieht es in den Städten aus: Hier sind die Hauptschulen vielerorts zu Brennpunkten der sozialen Probleme geworden, die sich durch die Massenarbeitslosigkeit und den Zuzug von Immigranten am unteren Ende der Gesellschaft gebildet haben. Lehrer müssen dann nicht nur pädagogische, sondern auch erzieherische Schwerstarbeit leisten.
«Viele geben sich wirklich alle Mühe.
Die Realschule
Die Realschule - für viele Schüler die goldene Mitte
Während Hauptschule, Gesamtschule und Gymnasium immer wieder zu Zankäpfeln in der bildungspolitischen Debatte werden, ist es um die Realschule vergleichsweise ruhig geblieben. Das hat einen nicht zu unterschätzenden Vorteil: Fernab ideologischer Grabenkämpfe und reformerischer Wetterwechsel konnte hier ruhig und beständig gearbeitet werden. Wirtschaft und Eltern wissen das zu schätzen: Bei beiden Gruppen erfreut sich die Realschule wachsender Beliebtheit. Im Schuljahr 2000/2001 besuchten nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden 25,1 Prozent der Siebtklässler diese Schulform.
Die Realschule soll in meist sechs Schuljahren eine fundierte Allgemeinbildung vermitteln, wobei sich theoretische und praktische Fertigkeiten ungefähr die Waage halten. Am Ende der 10. Klasse schließen die Schüler mit der Mittleren Reife ab. Danach können sie eine Ausbildung absolvieren, wobei in der Mehrzahl gehobene kaufmännische oder technische Berufe angestrebt werden. Überdurchschnittlich leistungsstarken Schülern gelingt aber auch der Sprung auf die Fachoberschule oder auf das Gymnasium. Dort können sie die Fachhochschul- beziehungsweise die Allgemeine Hochschulreife erwerben. Dafür ist es aber meist erforderlich, ab Klasse sieben eine zweite Fremdsprache erlernt zu haben.
«Inzwischen haben viele erkannt, dass die Realschule eine Abkürzung zum Hochschulabschluss bietet», sagt Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes (DL) in Bonn. Wer der Mittleren Reife den zweijährigen Besuch der Fachoberschule anschließt und danach vier Jahre an der Fachhochschule (FH) studiert, kann mit 22 Jahren im Berufsleben stehen - und damit etliche Jahre vor einem Gymnasiasten, der den zeitraubenden Weg an die Universität gewählt hat. Zudem gilt der FH-Abschluss in der Wirtschaft längst nicht mehr als Diplom zweiter Klasse. «Das Gros der FH-Studenten speist sich aus ehemaligen Realschülern», so Kraus.
Auch sonst hängt der Aufschwung der Realschule zum Teil mit den Schwächen der anderen Schulformen zusammen. So sind die Lerneinheiten hier wesentlich kleiner als in der Gesamtschule, so dass eine intensivere Betreuung der Schüler möglich ist. «Gegenüber Gymnasiasten haben Realschüler den Vorteil, dass sie meist über eine größere soziale Kompetenz verfügen.
So erweist sich die ehemalige Mittelschule für viele Jugendliche als goldener Mittelweg.
Die Gesamtschule
Die Gesamtschule - real existierender Zankapfel
An keiner anderen Schulform scheiden sich die Geister so wie an der Gesamtschule. Die einen sehen in ihr einen Garanten für Chancengleichheit in der Bildung. Die anderen halten sie für eine reformerische Missgeburt, die den schwachen wie den leistungsstärkeren Schülern nur Nachteile bringt. «Wir haben die Gesamtschule zur ideologischen Glaubensfrage hochstilisiert», klagt Renate Hendricks, Vorsitzende des Bundeselternrates in St. Augustin. «Eine typisch deutsche Herangehensweise.»
Durch die Veröffentlichung der Pisa-Studie könnte die Auseinandersetzung sogar wieder an Schärfe gewinnen: Die meisten der besser platzierten Länder haben integrierte Schulsysteme und scheinen damit dem Modell der Gesamtschule Recht zu geben. Auch die aktuelle Forderung nach Ganztagsbetreuung ist hier schon verwirklicht. Die Gegner verweisen dagegen auf den innerdeutschen Leistungsvergleich: «Studien zufolge sind Gesamtschüler am Ende der 10. Klasse im Leistungsvermögen mehr als zwei Schuljahre hinter Realschülern und Gymnasiasten zurück», sagt Ulrich Sprenger aus Recklinghausen, Vorsitzender des Arbeitskreises Gesamtschule.
In Gesamtschulen sind verschiedene Bildungsgänge zu einer mindestens räumlichen Einheit verbunden. Belässt es die kooperative Gesamtschule beim überwiegend getrennten Unterricht im Haupt-, Realschul- und Gymnasialzweig, so werden in der integrierten Gesamtschule zunächst alle Schüler in einer Klasse zusammengeführt. Erst später erfolgt in wichtigen Fächern eine Differenzierung in Grund- oder Erweiterungskurse. Die im Vergleich zum gegliederten Schulsystem durchlässigeren Grenzen zwischen den Bildungsgängen tragen dem Umstand Rechnung, dass sich das Leistungsbild von Schülern nach der fünften Jahrgangsstufe noch erheblich ändern kann.
Dass ist auch einer der Gründe, warum Gesamtschulen bei Eltern jenseits ideologischer Grabenkämpfe beliebt sind: «Wer unschlüssig ist, auf welche Schulform er sein Kind schicken soll, gewinnt bei der Gesamtschule fünf Jahre Zeit», sagt Marianne Demmer von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Frankfurt. Einen Numerus clausus gibt es beim Übertritt auf die integrierte Gesamtschule nicht. Auch Spätentwickler können sich damit noch für die gymnasiale Oberstufe qualifizieren. Andererseits ist den Eltern dann die Entscheidung aus der Hand genommen - ausschlaggebend sind allein die Leistungen.
Wenn die Gesamtschule Schwächen in der Leistungsbilanz aufweist, dann gibt es dafür nach Ansicht ihrer Anhänger nur einen Grund: Die Idee wurde nicht konsequent umgesetzt. Statt zur alleinigen Schulform aufzusteigen, muss sich die Gesamtschule etablierter Konkurrenz stellen. In der Konsequenz schicken ambitionierte Eltern ihre Kinder weiterhin auf Gymnasium oder Realschule. Der Gesamtschule bleibt der leistungsschwache Rest. «In manchen Gesamtschulen haben 90 Prozent der Schüler eine Hauptschulempfehlung Andere aber sehen in ihr mehr denn je die Zukunft.
Das Gymnasium
Das Gymnasium - nur noch national Spitze
Ein wenig umgibt das Gymnasium noch immer die Aura bürgerlichen Bildungseifers. Als glanzvoller Sieger ist das Flaggschiff des deutschen Schulsystems aus der Pisa-Studie aber nicht gerade hervorgegangen. Zwar erreichten die Gymnasiasten beim Lesevermögen einen Wert von 582 Punkten gegenüber 494 bei der Real- und 394 bei der Hauptschule (definierter Durchschnitt: 500 Punkte). Im internationalen Vergleich erwies sich die Leistungsspitze aber als eher schmal und unauffällig. Eine Studie an weiterführenden Schulen in Hamburg brachte sogar Erschreckendes zu Tage: Demnach erzielen gerade leistungsstärkere Gymnasiasten in den Klassen sieben und acht beim Beherrschen der deutschen Sprache kaum messbare Fortschritte.
Trotz leichter Einbußen in den vergangenen Jahren ist das Gymnasium aber weiterhin bei den Eltern erste Wahl: 32,6 Prozent der Siebtklässler besuchten im Schuljahr 2000/01 diese Schulform. «Die Übergangsquote von der Grundschule liegt noch um einiges höher», sagt Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes in Bonn. «Zwischen Klasse 5 und 7 gibt es einen Aderlass von bis zu 15
Prozent.»
Das Gymnasium soll Schülern eine breite und vertiefte Allgemeinbildung vermitteln, die in der Regel zur Allgemeinen Hochschulreife führt. Voraussetzungen für den Besuch dieser Schulform sind Neugierde und Aufgeschlossenheit für abstrakte Zusammenhänge, eine hohe Konzentrationsfähigkeit, Freude am Lernen, Experimentieren und Beobachten sowie Interesse an literarischen, musischen und künstlerischen Themen.
«Eltern sollten darauf achten, dass das Profil der Schule zu den Interessen ihres Kindes passt», warnt Renate Hendricks, Vorsitzende des Bundeselternrats in St. Augustin. So könne ein in dieser Beziehung nur durchschnittlich begabter Schüler leicht einen Knacks bekommen, wenn er in einem sprachlich ausgerichteten Gymnasium eine dritte Fremdsprache erlernen muss. Er würde sich vielleicht auf einer Schule wohler fühlen, die Mathematik und die Naturwissenschaften Physik und Chemie in den Vordergrund stellt oder die musischen Fächer wie Musik und Kunst. Wirtschaftsgymnasien bieten einen Schwerpunkt in Rechnungswesen, Wirtschafts- und Rechtslehre.
Ein Fall für sich sind die humanistischen Gymnasien, die sich dem klassischen Bildungsideal verpflichtet fühlen und zu deren Unterrichtsstoff neben Latein auch Griechisch gehört. Nach Ansicht ihrer Anhänger sind es aber nicht nur rückwärts gewandte Gründe, die für diese Schulform sprechen: So helfe Latein beim Erlernen anderer Sprachen. Daneben sei das Humanistische Gymnasium aber auch besonders geeignet, «zu einer ausgewogenen Persönlichkeitsbildung beizutragen», heißt es beim Arbeitskreis Humanistisches Gymnasium in München.
Obwohl es in Deutschland inzwischen Dutzende Wege zur Allgemeinen Hochschulreife gibt, bleibt der Besuch des Gymnasiums die klassische Studienvorbereitung. Kürzlich alarmierte allerdings ein Bericht der Industriestaaten-Organisation OECD die Öffentlichkeit, wonach Deutschland bei der Studenten-Quote hinter den internationalen Schnitt zurückgefallen ist. Von Abiturienten- oder Akademikerschwemme kann eigentlich keine Rede mehr sein
Bis Bald.wenn hier weitere fragen habt perde@freenet.de
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ein Testbericht von Mary862005-07-02 17:03:40vom 02.07.2005Empfehlung: nein
Vorteile: Guter Lernstoff, viel Freizeit...Nachteile/Kritik: Schlechte Chancen auf dem Arbeitsmarkt
Hallo, ich besuche zur Zeit auf einer Berufsschule die 2-jährige Berufsfachschule. Dies ist eine schulische Ausbildung zur kaufmännischen Assistentin für Fremdsprachen und Korrespondenz. An und für sich macht dieses auch sehr viel Spass und ich lerne dort auch einiges. Nur man sagt, dass man nach dieser schulischen Ausbildung ausgelernt hat und sofort in einen Job einsteigen kann ohne eine weitere Ausbildung zu machen. Leider habe ich im Laufe der Zeit erfahren wie die wirkiche Situation in Deutschland aussieht. Wenn ich nächstes Jahr mit der Schule fertig bin kann ich echt
nur hoffen, dass ich überhaupt einen Platz bekomme ohne eine neue Ausbildung zu starten. Denn wenn ein Arbeitgeber 2 Bewerbungen hat: Der erste Bewerber hat normal Realschulabschluss gemacht und auch gute bis mittelmäßige Noten und der zweite Bewerber hat die 2-jährige Berufsfachschule besucht und verlangt nun ohne weitere Ausbildung fest in dem Beruf arbeiten zu können. Was macht da der Arbeitgeber? Die Antwort ist leider nicht sehr angenehm. Er würde am liebsten den mit der schulischen Ausbildung nehmen, weil der dann schon Erfahrungen in diesem Bereich hat aber er müsste diese Person voll bezahlen, deshalb macht er dieser Person das Angebot eine Ausbildung anzufangen die er auf 1 Jahr verkürzen kann, denn solche Personen sind eine volle Arbeitskraft und er muss nicht viel an Ihnen zahlen. Wenn diese Person das Angebot nicht annimmt, stellt er dann den Bewerber mit dem Realschulabschluss ein.
Ich hoffe ihr konntet dem ein wenig entnehmen.
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ein Testbericht von Brutus_king2003-07-17 10:28:42vom 17.07.2003Empfehlung: ja
hallo,
auch ich habe eine Lehre gemacht und bin zur Berufsschule gegangen. Der Grund warum sich die Lehrer keine Mühe geben liegt darin, dass es keinen Zwang oder Druck gibt von oben gibt. In den Schulen zu vor sind die Schüler noch sehr jung. Da werden Entscheidungen meist von den Eltern getroffen. Die Lehrer arbieten da auch mit den Eltern enger zusammen. Wenn sich Eltern wünschen, das Ihr Sohn oder Tochter auf das Gymnasium gehen können, wird das mit dem Lehre diskutiert. Durch den Unterricht und durch die Hausaufgaben wird versucht,
dass Ziel zu erreichen...
Anders geht es da in den Berufsschule zu. Ich kenne NIEMANDEN bei dem ein Eltern Teil in der Berufsschule war um sich zu informieren wo der Schüler schlecht ist oder wo der Haken ist. Man bekommt auch die Noten, bzw. die Proben ergebnisse nicht mit nach Hause wie in anderen Schulen. So erfahren die Eltern eigentlich erst im Jahreszeugnis (wenn überhaupt) wo der Schüler steht!!! Dann ist es eigentlich ja zuspät für verbesserungen.
Das wissen die Berufsschullehrer auch. Also warum soll sich ein Lehrer großartig für jemanden einsetzten??? Die leihern nur ihr Programm runter, ihren Stoff. Wer es kapiert ist gut, wer nicht hat Pech gehabt.
Und Ihren Stoff, bzw. Ihr Programm ziehen sie jedes Jahr wieder Durch. Sie passen sich nicht der aktuellen Zeit an.
Bei mir war es so dass man Normen und Vorschriften vom Jahr 1989 lernen mussten. Obwohl ich 1998 in der Berufsschule war.....
Fazit:
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Mein Vorschlag wäre. Ein besseren Einsatz von Lehrer UND Schüler. Für Schüler ist es schwer, eine Lehre im Betrieb (also Arbeiten) zu machen und gleichzeitig den Stoff für die Berufsschule lernen. Dadurch wird die Freizeit sehr eingeschränkt.
Aber in der heutigen Situation muss man in den sauren Apfel beißen um nicht zu den über 4,2 Mio. Arbeitslosen zu gehören......
ein Testbericht von Andreas15012003-06-25 22:53:16vom 25.06.2003Empfehlung: ja
Vorteile: Man kann durchaus einiges lernen....Nachteile/Kritik: Dafür muss man auch etwas tun.
Berufsschule - zu Recht ungeliebt und verspottet?
Berufsschulen sind oft als "Leer"anstalten und die dort tätigen Lehrkräfte (vor allem im IT-Bereich) als ahnungslose Dumpfbacken verschrien, ob zu Recht oder nicht, das kann sicherlich nur der Einzelfall zeigen. Wie in allen anderen Bereichen gibt es auch bei den Schulen schlechtere und bessere Qualitäten. Das ist aber hier nicht das Thema, es geht in diesem Bericht um allgemeine Hinweise sowie um Tipps und Tricks zur Berufsschule aus der Sicht eines dort tätigen Lehrers.
Die Schule ernst nehmen
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Auszubildende könnten es in vielen Belangen leichter haben, wenn sie die Berufsschule nicht als
freien bzw. erholsamen Tag in der stressigen Arbeitswoche einstufen, sondern als Hilfe zur Selbsthilfe ernst nehmen würden. Noch (?) ist es so, dass die Abschlussprüfungen sich in vielen Bereichen auf die Lerninhalte aus der Berufsschule beziehen. Und immer wichtiger nehmen nach meiner Erfahrung auch die Unternehmen die Berufsschule und deren Noten wieder. Morgen werde ich zum Beispiel wieder Firmengespräche über Halbjahresleistungen einiger Azubis führen, und diese Gespräche beruhen auf Wünschen der Unternehmen! Ich fürchte, dass sich einige meiner Schüler nach diesen Gesprächen ziemlich warm anziehen müssen. Das müsste nicht sein! Es ist zwar sicher so, dass Auszubildende aus großen Unternehmen im innerbetrieblichen Unterricht sehr viel vermittelt bekommen, was die Schule auch macht - Langeweile ist die logische Folge. Andererseits müssen die vielen Auszubildenden aus kleinen und mittleren Unternehmen auch die Chance haben, die Inhalte zu erlernen, und diese Azubis haben meistens keinen innerbetrieblichen Unterricht. Hier ist die Berufsschule oft der einzige Rettungsanker, wird aber nicht als solcher wahrgenommen. Eine Bewusstseinsveränderung tut Not!
Schülerengagement statt Berieselung
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Ich erlebe es häufig, dass Berufsschulklassen unisono verlangen, den für die Prüfung benötigten Stoff möglichst kompakt serviert zu bekommen, dass man ihn schön auswendig lernen und dann irgendwo in der Arbeit oder Prüfung hinschreiben kann. Aber was um Gottes Willen hat so was mit Unterricht zu tun? Wie soll man durch Berieselung und - vielleicht - Abschreiben von der Tafel wirklich etwas Dauerhaftes lernen? Gerade in Ausbildungsberufen, die in den Prüfungen mehr verlangen als Wissenswiedergabe, nämlich Anwendung und Transfer, muss der Unterricht mehr leisten. Und dass der Unterricht mehr leisten kann, müssen die Schüler mehr tun - ganz einfach! Der Tipp kann nur lauten: Mitnehmen, was geboten wird! Teamarbeit, eigenständiges Arbeiten, Präsentieren, vor größeren Gruppen frei sprechen, Hand-outs erstellen, am Computer arbeiten usw., alles kann später sehr hilfreich sein, und wehe dem, der solche Fähigkeiten erst spät erlernen muss...
Über den eigenen betrieblichen Tellerrand hinausschauen
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Es ist nie gut, nur im eigenen Saft zu schmoren. Die Berufsschule ist eine gute Gelegenheit, etwas über Arbeitsweisen und Organisationsformen aus anderen Betrieben zu erfahren. Oftmals heißt es, wenn ein Lehrer etwas erklärt: "Das machen wir anders!", oder schlimmer: "Sie erklären das falsch!". Genau das ist der Punkt: Vielleicht erklärt ja der Lehrer nicht falsch, sondern der Betrieb arbeitet nur etwas anders?! Oder der Lehrer erklärt allgemein gültige Regeln, die jeder Betrieb auf seine Situation hin zuschneidet. Da sollte man als Schüler besonders genau hinhören und die eigenen Kenntnisse mit denen aus Unterricht und Lehrbuch vergleichen, um ein "rundes" Bild zu bekommen.
Angebote der Schulen nutzen
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Viele berufsbildende Schulen bieten Zusatzqualifikationen an, die freiwillig genutzt werden können - auch und gerade von Berufsschülern. Bei uns läuft momentan gerade eine Aktion an, Englischkenntnisse zu zertifizieren. Noch ist die Resonanz eher mager, dabei kann man leichter kaum noch an ein Englisch-Zertifikat kommen, das nicht mal was kostet. Ob es was bringt, muss die Zukunft zeigen, doch probieren kann man es auf alle Fälle.
Relativ neu im Angebot vieler Berufsschulen sind Wahlpflichtfächer. In diesem Bereich sollte man nicht das leichteste Angebot nutzen, sondern das, welches für den erlernten Beruf und die eigenen Qualifikationen am meisten Nutzen bringt, auch wenn es etwas mehr Arbeit macht. Leider ist oft zu beobachten, dass die Wahl nach Faulheitsgesichtspunkten getroffen wird. Warum nur?
Beratungsangebote nutzen bzw. einfordern
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Wäre ich Auszubildender, würde ich alles daran setzen, möglichst viel über das zu erfahren, was mich in Prüfungen und vielleicht in anderen Unternehmen erwarten könnte. Die Berufsschule kann ein idealer Ort für den Austausch und die Weitergabe solchen Wissens sein. Wer sagt denn, dass man nach der Ausbildung von seinem Betrieb übernommen wird? Welcher Ausbilder in einem kleinen Unternehmen hat wirklich die Zeit, sich um die Prüfungsvorbereitung seiner Auszubildenden zu kümmern? Nach meinen mehrjährigen Erfahrungen kaum einer! Ganz im Gegenteil: Ich erlebe gerade die Azubis aus kleinen Firmen regelmäßig als völlig ahnungslos, was ihre Ausbildung und deren Abschluss betrifft. Leute, fragt, ja löchert eure Lehrer! Die meisten wissen, was in diesen Bereichen abgeht, sind Mitglied in diversen Prüfungsausschüssen, wissen, worauf es bei mündlichen Prüfungen ankommt usw. Und - oh Wunder - zeigen sich Schüler interessiert, ist es meistens auch der Lehrer.
Fazit
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Der alte Spruch: "Wie es in den Wald hinein schallt, so schallt es auch heraus!" gilt immer noch. Will heißen: Habe ich als Lehrer eine unwillige passive Klasse vor mir sitzen, die sich nicht aus der Reserve locken lässt, wird der Unterricht entsprechend sein: Monologisch, langweilig, fade. Warum soll ich mir mehr Arbeit machen als nötig, wenn keine Resonanz verspürbar ist? Wie soll ich zur Freude an meiner Arbeit kommen, wenn die Schüler nicht mitziehen? Also folgt Schema F.
Doch das muss nicht so sein, es kann auch ganz anders laufen, und in den meisten Fällen läuft es nach meiner Erfahrung auch recht gut: so bald die Schüler mich fordern, werde ich Leistung bringen, so gut ich kann. Wenn ich merke, dass Interesse da ist, versuche ich dieses Interesse zu befriedigen, und wenn ich merke, dass Engagement da ist, verstärkt sich automatisch mein Engagement. Diese Wechselwirkung den Schülern bewusst zu machen, ist anfangs die größte Schwierigkeit. Ist diese überwunden, kommt schnell eine gute Arbeitsatmosphäre zustande, die allen Beteiligten Spaß machen kann.
Dass Lernen aber immer mit Arbeit verbunden sein wird, daran kann auch der engagierteste Lehrer und der tollste Unterricht nichts ändern, und seine Prüfung macht immer noch jeder für sich selbst.
Ich wünsche jedenfalls viel Erfolg beim Lernen und versuche, jeden Tag meinen Teil zu diesem Erfolg beizutragen.
ein Testbericht von nadyeschka2003-04-28 13:25:19vom 28.04.2003Empfehlung: ja
was mich zur Zeit am meisten aufregt in meiner Berufsschule ist, dass seit 6 Wochen meine Klassenlehrerin fehlt. Eigntlich ist das gar nicht so schlimm aber sie gibt Postbetriebslehre und das ist ein sehr wichtiges Fach da es ein Prüfungsfach ist. In 5 Wochen gibt es Zeugnisse und wir haben bisher nur eine Note bei Ihr bekommen. Meiner Meinung nach müsste es bei den Prüfungsfächern einen extra Plan geben, was wann gemacht wird wenn ein Lehrer krank ist bzw. wer den Stoff durchnimmt.
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ein Testbericht von Schreiber10002002-11-27 20:11:45vom 27.11.2002Empfehlung: nein
Wie ihr ja schon wiest bin ich Bäcker und ich muß auch wie jeder andere Lehrling auch auf die Berufsschule. Viele klassen sind nicht mal voll, oder andere sind zu voll. Das fängt schon ein Problem an.
Was ist wenn Klassen zu voll sind oder nicht ausgelastet?
Wenn die klasse zu voll:
der lehrer ist oft überfordert
die Fachkraft hat oft kein überblick über die ganze Klasse
lehrer kann oft nicht auf die Probleme des schülers eingehen
Zu viel Stoff zum lernen aber viele schüler kommen nicht hinterher
oft Auseinandersetzungen zwischen den Schüler und Lehrer
Wenn die Klasse nicht ausgelastet ist:
da ist gutes lernen möglich
oft gruppenbildung ,einige werden zum aussehenseiter
sehr lockers Klima zwischen lehrer und Schüler
Zu volle klassen haben sicher keine großen vorteile aber das ist fast normal, das mal eine klasse nicht so voll ist.Ich selber kann nur von zwei Berufsschulen berichten.
Einmal in der Pfalz(Pirmasens) und jetzt gerade bin ich in Aschaffenburg. Vom Unterricht her ist es schon ein Problem ich selber habe einmal in der Woche berufsschule ,meine meinung ist das es 2 mal in der Woche nötig wären aber ich glaube das werde ich nie erleben. Viel Ausfall und zwei Fächer oft in einer Stunde. Unterricht wird auch oft vom lehrer nicht richtig durchgeführt. Lieber werden witze gemacht oder alte Geschichten erzählt die der lehrer so erlebt hat. Ich selber rede oft mit den Fachkräften über die Situationen aber oft blocken die lehrer nur ab. Wenn man fragen nach der Stunde hat weil man nicht dazu gekommen ist ,haben sie keine zeit!
In Prüfungsfächern geht fast jeder Lehrer zu schnell vor, viele kommen garnicht nach. Anderen geht es zu langsam da ist ein zwischending zufinden sehr schwer!Zu wenig Stunden aber sehr viel Stoff wie soll das ein Durchschnittsschüler schaffen der gerade oft ein Hauptschulabschluss geschaft hat!
Bei mir in der klasse ist das lernen fast nicht möglich weil viele der Schüler keine lust zum lernen haben, einige die lernen möchten werden auch schnell zum aussehenseiter. Aber was solls man lernt ja für sich und nicht für die Lehrer oder Schüler.
ein Testbericht von Joyride2002-11-25 16:11:13vom 25.11.2002Empfehlung: ja
Hallo lieber Leserinnen und Leser!
Hallo, ich möchte euch Heute gerne von Meinen Erfahrung mit der "IT-Schule" schildern die ich bisher gemacht habe! Dies soll vor allem für junge Schüler eine Hilfe sein, die sich unter den Begriff "IT-Schule" nicht recht viel vorstellen können oder gar noch nie damit in Berührung gekommen sind! Für alle Schüler, Abituren, Eltern, etc. aus dem Oberbayrischen Berich Südlich von München werden hier zudem auch noch einige Adressen aufgeführt zur weiteren Orientierung und Informationsbeschaffung. Also lange rede kruzer Sinn, lasst uns beginnen:
Die Ausbildung an der Berufsfachschule dauert ein Jahr. Begin, Ende und Ferienzeiten richten sich nach den Terminen der üblichen allgemienbildenden und beruflichen Schulen.
2. Zulassungsvorraussetzungen/Aufnahme
Vorrsaussetzung zur Aufnahme isr die Mittlere-Reife oder ein gleichwertiger Abschluss. Die Aufnahme erfolgt durch das vorgelegte Zugangszeugnis.
Die Bewerbung für die Aufnahme an die Berufsfachschule kann frühestens ab 1. März d. Jahres erfolgen. Vor der schriftlichen Bewerbung ist eine Kontaktaufnahme mit der Schule unter obiger Adresse bzw. Tel. Nr. erwünscht. In meinem Falle habe ich auf gut Glück meine Bewerbung versendet und es hat auch geklappt. Vorverteräge wirken sich positiv auf die einstellung aus!!
3. Stundentafel
Fächer / Wochenstundenzahl
Religion 1
Deutsch 2
Sozialkunde 1
Sport 2
Englisch 2
Berufsbezogene Mathematik 2
Betriebswirtschaftliche Prozesse und Rechnungswesen 5
Grundlagen der Elektrotechnik und Versorgungsnetze 5
IT-Systeme 10
Anwendungsentwicklung 6 Gesamtstundenzahl 36
Nach dem Erfolgreichen Abschluss stehen einem die Türe in eine Richtung der 4 Berufszweige weit offen. Meiner Meinung nach ist aber vor allem der Technische Bereich bevorzugt! Aber auch viele andere Berufe sind damit leichter zu erlangen. Wer Glück hat (wie ich z.b.) kann darauf hoffen gleich im zweiten Lehrjahr einzusteigen, ist aber nicht immer der Fall! Bei manchen Betrieben ist diese Schule sogar Vorraussetzung.
*** FAZIT ***
Naja, mein Geschmack ist diese Schule nicht wirklich! Sie ist sehr viel am Technischen Bereich angesiedelt (siehe Stundentafel) und vor allem am THEORETISCHEN Unterricht. Natürlich geht nicht alles gleich von selbst ohne Theorie, sie gehört überall dazu, doch wurde ich sehr enttäuscht, da so viel Theorie durch gehackt wird. Bis auf den Fächern Anwendungsentwicklung und Versorgungsnetzte wird der Umgang mit den Computern oft vermeidet obwohl diese Schule sich IT-Schule nennt (in diesen Fächern wurde am Anfang auch viel Theorie durchgezogen). Meiner meinung nach etwas Absurd, aber das muss jeder für sich selbst wissen.
Zum dritten, fand ich es faszinierend wie stark man Schülern die gewonnene Freude an Fächern zerstören kann. Im meinen Falle, war es so in Deutsch, da ich in der 10.Klasse eine herrausragende Lehrerin hatte die einen Spannenden und Lebendigen Unterricht durchzog (was sich auch auszahlte), musste ich leider feststellen das dazu nicht viele Lehrer in Stande sind sowas aufzubauen!
Bitte lasst euch jetzt nicht von meiner Harten Kritik abschrecken, die Schule hat auch Positive Seiten! Mach Lehrer schafft es auch mal einen interessanten Unterricht zu stande zu bringen. "Dank" der vielen Theorie lernt man auch sehr viel, leider nicht mit der richtigen Taktik und zwar interessanten Unterricht, aber man lernt was.Und man findet viel viele neute gute Freunde!
Ob man nun diese Schule besuchen will oder nicht muss jeder für sich selber wissen, dass kann ich nicht für euch mitentscheiden ich sage nur ein Überlegt es euch davor gut!! Sehr gut!!!!
Ich hoffe euch hat mein Bericht gefallen und nun warte ich schon voll Spannung auf eure Kommentare!
ein Testbericht von naddelstern2002-10-21 16:08:37vom 21.10.2002Empfehlung: ja
ich war auf der berufsschule in fredenberg und wollte dort eine zwei jährige ausbildung zur kinderpflegerin machen.man kann in diesen zwei jahren seinen realschulabschluss nachholen und danach noch weiter machen bis zur erzieherin oder zur sozialassistentin.man hat in der kinderpflege fächer wie:vsp(kochen),musik,spiel,deutsch,englisch,polit ik,kunst....
natürlich lernt man alles was mit kindern zu tun hat,das heisst man singt kinderlieder und spiel kinderspiele.
auf der berufsschule hat man blöcke und keine stunden.ein block dauert 90minuten.
man hat öfter mal 3 oder sogar 4 blöcke,so das man manchmal bis um 14.40uhr schule hat.
in der kinderpflege hat man im
ersten jahr ein drei wöchiges praktikum und im zweiten jahr ein sieben wöchiges.dadurch lernt man dann richtig mit den kindern umzugehen.im zweiten jahr kommt ausserdem zweimal die woche eine kindergruppe,mit der man dann spielen,basteln und malen kann.im ersten jahr bekommt man die busfahrkarte bezahlt,fals man eine braucht.im zweiten muss man sie selber zahlen. :(( deshalb auch das es geht so für das preisverhältnis.
viele wissen ausserdem nicht das man geld dafür bekommt.man kann im rathaus einen antrag auf bafög stellen.man bekommt dann eine menge papierkram den die eltern und man selbst ausfüllen muss.nicht jeder bekommt bafög.es kommt immer darauf an was die eltern verdienen und nicht jeder bekommt viel geld aber es ist ja besser als nichts.
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ein Testbericht von Lazard2002-09-24 21:15:08vom 24.09.2002Empfehlung: ja
Seit Sommer 2002 gehe ich auf eine Berufsfachschule. Die Lehrer und auch die Fächer sind sehr angenehm und manchmal auch sehr lustig. Allerdings kommt man sich manchmal vor wie im Kindergarten. Zu Anfang musste sich jeder mit einem Plakat vorstellen und über seine Familie, Haustiere und Hobbys sprechen. Mir fällt sowas nicht schwer aber das ist doch total übertrieben. Teilweise sind auf dieser Schule schon einige über 18... Und dann soll da noch so ein Kindergartenzeug aufgeführt werden. Das ist manchmal wirklich wie im Kindergarten. Ich verspreche mir von eienr
Berufsfachschule mehr. Lernen, lernen und nochmals lernen. Es kann also nicht sein das man sich dort noch wie im Kindergarten oder im gehobenen Maße in der Grundschule benehmen muss. Wohl oder übel. Aber was soll man machen. So ist es nun mal. Ich hoffe allerdings in der Oberstufe wird sich das dann etwas legen und auch einen erwachseren Eindruck machen.
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