Ich habe heute eine unglaubliche Geschichte gehört.
Eine Bekannte von mir soll innerhalb eines Jahres Stromkosten in Höhe von 1000 Euro verbraucht haben. Denke mal das schafft man noch nicht mal wenn man 5 Kinder hat. Jedenfalls hat sie daraufhin Einspruch eingelegt. Keine Reaktion von der Bewag. Sie haben sich nie zu dem Punkt geäußert, dass man soviel nicht verbrauchen kann.
Jedenfalls erhielt sie weiterhin Zahlungsaufforderungen über die ges. Summe von 1000 Euro. Sie schrieb nach jeder Aufforderung und bat um Klärung, wie solche Kosten zustande kommen können. Zumal Sie in der heutigen Zeit natürlich keine 1000 Euro hatte. Keine Reaktion....
Jedenfalls ist meine Bekannte dann umgezogen.
Als anständiger Mieter meldete sie sich wieder bei der Bewag an. Dann fand sie eine Postkarte im Briefkasten. Man wollte ihr an diesem Tag den Strom abstellen. Da man keinen angetroffen hat, ergibt das eine Gebühr in Höhe von 50 Euro.
Vollkommen unverständlich. Man muß ja wohl nicht immer zu Hause sein.
Jedenfalls war sie beim nächsten Mal zu Hause. Der Typ versiegelte ihren Stromkasten und alles war aus - logisch ohne Strom. Meine Bekannte bat ihn um Ratenzahlung, da sie ein kleines Kind hat und es wohl ohne Strom nicht geht.
Der Typ hatte kein Mitleid und sagte ihr sie soll dies mit der Verwaltung (Bewag) klären.
Seitdem wohnt sie bei mir. Habe sie noch am selben Tag mit den Kleinen abgeholt. Es kann nicht sein, das einer Mutter mit kleinen Kind der Strom abgestellt wird. Zu mal das ganze vollkommen blöd gelaufen ist. Was hat die neue Wohnung mit der alten zu tun.
Das Problem ist aber das sie (ich leider auch nicht) keine 1000 Euro hat und das die Bewag keine Ratenzahlung anerkennt.
Na ja habe mich jetzt in den Mietvertrag aufnehmen lassen. Habe bei der Bewag die Anmeldung auf meinen Namen gemacht und die Wohnung bekommt wieder Strom.
Es war leider die einzigste Möglichkeit - was ich nicht verstehen kann - man hätte sich auch anders einigen können.
Geschichte:
8.Mai 1884 wurde die Bewag unter den Namen „Städtische Elektricitäts - Werke“ in Berlin gegründet (A.G.StEW). Wobei 50%der Aktien der DEG (Deutsche Edisongesellschaft) gehörte und die restlichen 50% Streuaktien waren.
15.August 1885 wurde das 1. öffentliche Kraftwerk Deutschlands geöffnet.
1.Oktober 1887 übernimmt die AEG die Elektrizitätswerke und benennt sie in BEW um.
Oktober 1900 Gründung vom Heizkraftwerk Moabit
1906 geht das Heiz- und Elektrizitätswerk Buchen Betrieb und liefert Dampf für Heiz- und Wirtschaftszwecke sowie zur Warmwasservorsorgung des Hospitals.
Am 1.Oktober 1915 wird die BEW zum 100% Eigentum der Städtischen Elektrizitätswerke Berlin (StEW).
Seit dem 24.November 1923 wird das Unternehmen umgewandelt in eine städtische Aktiengesellschaft mit dem Namen „Berliner Städtische Elektrizitätswerke Aktiengesellschaft“ (Bewag).
1926-1927 werden die Kraftwerke Charlottenburg und Klingenberg eröffnet.
1934 Zusammenlegung der Bewag und der BKL (Berliner Kraft- und Licht-Aktiengesellschaft)
1935 Das Kraftwerk West, heute Heizkraftwerk Reuter, liefert Dampf für das Olympiastadion.
Juni 1948 wird die Bewag von der Sowjetunion gespalten.
1.Oktober 1978 wird die Ost- Bewag in „VEB Energieversorgung Berlin“ umgewandelt.
Am 1. Januar 1979 wird die EKB (VEB Energiekombinat Berlin) gebildet.
1990 wird die „Energieversorgung Berlin AG“ (EBAG) als Nachfolger der EKB gegründet.
1992 Inbetriebnahme einer Notverbindung zwischen Ost- und West- Berlin.
1994 Verschmelzung der EBAG auf die Bewag. Die Zweigniederlassung EVB versorgt den Ostteil. Am 7.dezember erfolgt die Einschaltung einer Verbundleitung.
1996 Wird die EVB in den Stammbetrieb Bewag integriert. Nach 50jähriger Trennung ist seit den 1.Januar 1996 wieder eine Bewag für die Versorgung Berlins zuständig.
1997Verkauf von Anteilen der Bewag:
Land Berlin - 50,8%
PreussenElektra AG - 10%
Bayernwerk AG - 10%
Streubesitz 29,2%
2000 Die Energieunternehmen HEW, Vattenfall und der Senat unterzeichneten ein Vertrag, über die Vorraussetzung der Bildung einer „Vierten Kraft“ am Deutschen Energiemarkt unter Beteiligung der Bewag.
2001 Eine „Neue Kraft“ soll gegründet werden aus Mirant, HEW, Vattenfall und Bewag. Am 4. Mai 2001 übernimmt HEW, Veag und Laubag. Am 16.Mai2001 besitzt HEW 56,47% von der Bewag.
Ab dem 18.Juni 2001 besaßen HEW und Mirant jeweils 44,8% der Anteile der Bewag, und der Rest von 10,4% verblieben im Streubesitz. Am 3.Dezember 2001 übernahm Vattenfall die Anteile der Bewag von Mirant.
26.September 2002 erklärt Mirant und Vattenfall die Gespräche zur Bildung einer „neuen Kraft“ für gescheitert.
Seit 11.Februar2002 halten HEW 89,6% des Aktienkapitals der bewag, entsprechend 92,1% der Stimmenrechte. Die übrigen 10,4% der Aktien befinden sich im Streubesitz. Damit steht einer Integration der Bewag in den Konzernverbund „Vattenfall Europe“ kein Hindernis mehr entgegen.
Vattenfall Europe:
Muttergesellschaft: Vattenfall AB
Tochtergesellschaften: HEW, Veag und Laubag
Bis ende 2002 wird die Bewag ebenfalls eine Tochtergesellschaft werden
Drittgrößte Unternehmen auf dem Deutschen Energiemarkt.
ArthurDent, 06.06.2002
nur harte Fakten, koumlnnte auch ein Zeitungsbericht sein. Wo sind
die Erfahrungen dem Wert oder die Zukunftsperspektiven, Einschaumltzungen
Frederik, 05.07.2002
schoumln strukturiert und gegliedert!
ein Testbericht von Archmage2002-05-13 16:15:08vom 13.05.2002Empfehlung: nein
Ich muss gestehen ich wohne mein lebenlang schon in Berlin und habe keine Probleme mit der Berlinklausel, trotzdem möchte ich meinen Stromanbieter wechseln, nur irgendwie bin ich dazu wohl zu faul...
Bekannte von mir die aus Westdeutschland fürs Studium hierher gezogen sind hatten da schon andere Probleme. Sie hatten sich günstige Stromanbieter rausgesucht und wollten von denen Strom in Berlin bekommen, erfuhren jedoch das dies nicht geht solange sie nicht mindestens ein Jahr bei der Bewag als Kunden gewesen sind...
Jetzt wissen wir also warum die Bewag nicht so schnell Pleite gehen
kann... alle Neuzugänge MÜßEN ihren Strom erstmal von der Bewag beziehen und können halt erst nach einem Jahr ihren Anbieter wechseln, da gehts dann einigen wie mir, sie vergessen es, oder haben keine Lust auf den Stress mit Unterlagen/Anbieter suchen vergleichen (auch wenns internet dabei hilft).
einmal wollte ich wechseln, hatte alles vorbereitet, und wunderte mich wieso die bewag weiter Geld von meinem Konto abbuchte, denn der neue anbieter haette schon laengst liefern sollen und hatte natürlich auch schon das Geld abgebucht... Wie sich später herausstellt ist diese firma pleite gegangen, so das mein schönes geld in einer konkursmasse feststeckte, immerhin bekam ich weiter strom. das die bewag (andere große auch) natürlich nicht ganz unschuldig war an den pleiten der "berliner" stromanbieter wundert wohl keinen, wenn jemand verträge abschließt und von einem anderen unternehmen behindert wird (verfahrensfragen etc.) hat man natürlich weiterhin seine laufenden kosten und die können für junge unternehmen durchaus der treffer in die achillesferse sein.
P.S.: weder für großKLEINschreibung noch für tpyo und rechtsschreibfehler wird gewähr übernommen :)
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