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Platz 12 in der Kategorie "Mehr zum Thema Schule".
Bewertung: Kundenbewertung 4,60 / 5,00 (4.6 von 5)

Bewerbung gebraucht & neu

Bewerbung Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,60 / 5,00 (4.6 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (4/4).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Gute Bewertung von den Arbeitgebern
  • Man kann seine Fähigkeiten testen.
Nachteile/Kritik
  • Mappen allerdings sehr teuer und die Herstellung der Bewerbung zeitaufwendig, aber es lohnt sich
  • Ist ganz schön aufregend (wenn das nun ein Kontra ist)
Starki

So gehts richtig

ein Testbericht von 2005-01-03 14:59:45 vom 03.01.2005
Empfehlung: ja
Hallo liebe Leser, nach langer Zeit mal wieder ein Bericht von mir. Und zwar zum Thema Bewerbungen schreiben. Das ist heutzutage unbedingt nötig um nach der Schule in den Beruf einzusteigen.

Allerdings ist auch einiges zu beachten. Hier eine Art Leitfaden:

Zuerst müsst ihr euch ganz klar entscheiden in welcher Branche und bei welchen Firmen ihr euch bewerben wollt. Ihr könnt entweder auf eigene Faust Betriebe erkunden, zum Beispiel indem ihr euch auf deren Homepages informiert oder ihr geht zum Arbeitsamt und lasst euch Vorschläge geben. Das Arbeitsamt hat einen riesen Speicher, in diesem sind die Firmen und die jeweiligen Anforderungen an die Bewerber enthalten.

Dann schreibt ihr die Bewerbungen. Ihr fertigt eine Mappe an, diese muss folgendes enthalten:
Bewerbungsschreiben, Lebenslauf mit Foto, das letzte Zeugnis und falls vorhanden Bescheinigungen von Praktika oder Nebenjobs, die wertvoll für den Beruf sind. Wollt ihr als in die Bürbranche und habt Praktika im Kinderhgarten oder beim Bäcker gemacht, lasst die Beurteilungen raus, schreibt aber die Praktika aber auf jeden Fall mit in den Lebenslauf.
Die Mappe muss ordentlich sein, es dürfen keine Flecken auf dem Papier oder Knicke im Papier sein, das macht einen schlechten Eindruck.

°°Hier nun ein Muster für eine Bewerbung°°

Oben links: Name, Adresse, Telefonnummer
Anschrift der Firma/des Betriebes
Oben rechts: Ort und Datum
Darunter: "Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als ..."

"Sehr geehrte Damen und Herren ,

Grund des Schreibens
Begründung/ Motivation für Berufswunsch
Interessen/ Kenntnisse (Praktika)
Schulabschluss und Termin

Bitte um persönliches Vorstellungsgespräch

MfG"

Unterschrift

A nlagen: Lebenslauf, Zeugnis, Beurteilungen"


°°Der Lebenlauf sollte folgendermaßen aufgebaut sein°°

Oben rechts das Passfoto,
darunter zentriert und fett "Lebenslauf"
Linksbündig listet ihr folgendes auf:
Zur Person: Name, Familienstand, Geb.datum, Eltern, Anschrift, Telefon.

Schulausbildung: ihr beginnt mit der aktuellen Schule, Grundschule steht am Ende
Lieblingsfächer.

Außerschulische Kenntnisse u. Interessen:
Nebentätigkeiten, Praktika,
Hobbys, Kenntnisse
Unterschrift

Achtet darauf, dass die ältesten Praktika zuletzt stehen und darauf, dass ihr das Datum "Jahr - Monat - Tag" schreibt - das sind die neuen Normen.

Beurteilungen von Praktika bekommt ihr meist am Ende eines solchen. Falls ihr einen Nebenjob habt, fragt euren Chef ob er euch eine Beurteilung ausstellt.

Ausbildungen beginnen meist am 1.8. oder am 1.9.. Schreibt die Bewerbungen möglichst ein Jahr vorher, so habt ihr genug Zeit und könnt gegebenfalls noch ein Praktikum in dem jeweiligen Betrieb absolvieren, da einige Betriebe darauf Wert legen. Bedenkt vorallem auch, dass ihr nicht nur eine Bewerbung schreiben müsst, es kann gut sein, dass ihr zehn schreibt und acht Absagen bekommt. Wichtig ist aber, dass ihr am Ball bleibt und nicht aufgebt.

Ich hoffe mein Bericht ist euch eine Hilfe, falls euch was fehlt, schreibt mir einfach ins Gästebuch und ich werd den Bericht überarbeiten.

°°Starki°°
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
schnabbule

Mit einer Bewerbung macht man auf sich Aufmerksam

ein Testbericht von 2003-07-07 18:30:56 vom 07.07.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Gute Bewertung von den Arbeitgebern...
Nachteile/Kritik: Mappen allerdings sehr teuer und die Herstellung der Bewerbung zeitaufwendig, aber es lohnt sich
Ich habe inzwischen hunderte von Bewerbungen gefertigt, sei es für einen Ausbildungsplatz oder für einen Arbeitsplatz gewesen.

Für die Ausbildungsstelle machte man es so:

Man hatte ein Anschreiben in der Länge einer DIN A4 Seite, einen handgeschriebenen tabellarischen Lebenslauf, Lichtbild vom Fotograf und das letzte Schulzeugnis der besuchten Schule.

Das Anschreiben wurde unterschrieben und mit den anderen Papieren mit einer Büroklammer befestigt und in einen DIN A4 Umschag gesteckt, frankiert und verschickt.

Inzwischen ist man aber schauer geworden und gibt sich mehr mühe:

Das Anschreiben darf auch mehr als eine DIN A4 Seite lang sein, es soll nach wie vor unterschrieben werden.

Der Lebenslauf enthält nach wie vor die wichtigsten Daten wie Name und Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort, Name und Beruf der Eltern, Wohnort, Geschwister, Hobbies, besondere Fähigkeiten udn Kenntnisse.

Das Lichtbild sollte man sich bei einem Fotograf machen lassen, entweder uf schwarzem Hintergrund oder auf weißem Hintergrund, macht einfach mehr her, denn man will sich ja auch äußerlich beim zukünftigen Arbeitgeber ein gutes Bild verschaffen.

Das Abgangszeugnis der Schule wird dann noch kopiert und der ganze Papierkram wird in einen Ordner, der an der Seite verschlossen wird, geheftet.

Nachdem man die Ausbildung dann beendet hat, heißt es sich wieder zu bewerben für einen Arbeitsplatz.

Ich bin dann wie folgt vorgegangen:

Ich habe ein Deckblatt erstellt mit meinem Namen und meiner Anschrift und den Beruf, für den ich mich bewerbe, in der Mitte des Blattes habe ich dann mein Foto angeklebt.

In mein Anschreiben habe ich dann die Dauer der Ausbildung und den Ort sowie den Ausbildungsbetrieb benannt. Ich habe auch die Tätigkeiten, die ich ausgeführt habe benannt. Auch habe ich einen Bezug hergestellt, wo ich die Stellenanzeige gefunden habe.
Die übliche Grußformel darf natürlich nicht fehlen genauso wie, dass man sich freuen würde, zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden.

Mein Lebenslauf enthält denn meine persönlichen Daten, die Schulen, auf denen ich war (Grundschule, Realschule, Berufsschule) sowie die Dauer der Schulen. Dann enthält er noch meine Interessenschwerpunkte der Ausbildung und ob ich einen Führerschein habe.
Den Lebenslauf habe ich mir Ort und Datum versehen und darunter unterschrieben.

Ich habe dann als Anlage das letzte Zeugnis der Berufsschule sowie die Bescheinigung über das Bestehen der Ausbildung beigefügt. Ganz wichtig ist auch das Führungszeugnis, das der Ausbildungsbetrieb ausstellen muss, beizufügen.

Ich habe dann das Deckblatt zuerst in meine Mappe gelegt, dahinter meinen Lebenslauf und das aktuellste Zeugnis, das ich hatte, hinter den Lebanslauf angehängt und die Mappe dann an der Seite verschlossen.

Mein Anschreiben habe ich auf die Mappe gelegt und es dann in den Briefumschlag getan und versendet.

Das Ergebnis war eigentlich sehr gut. Ich hatte viele Vorstellungsgespräche und wurde auch sehr oft für die Sauberkeit und Übersichtlichkeit meiner persönlichen Mappe gelobt.

Ich kann eigentlich deshalb schon sagen, dass man mit einer guten Mappe wohl auf sich aufmerksam machen kann.
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
orahovo

Hurra, eine Einladung zum Auswahlverfahren!!! Aber was erwartet mich?

ein Testbericht von 2003-05-24 18:21:13 vom 24.05.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Man kann seine Fähigkeiten testen....
Nachteile/Kritik: Ist ganz schön aufregend (wenn das nun ein Kontra ist)
Hurra, eine Einladung zum Auswahlverfahren!

Ich arbeite seit 1996 in einer Werkstatt für behinderte Menschen und bin in der praktischen Ausbildung von ErgotherapeutInnen tätig. Die nachfolgenden Tipps möchte ich allen Interessierten geben, die nicht so recht wissen, was sie erwartet, wenn sie zu einem Auswahlverfahren eingeladen wurden. Einige der Hinweise sind typisch für dieses Berufsbild, die meisten jedoch treffen auf Auswahlverfahren in anderen Berufen auch zu. Natürlich setzt jede Einrichtung eigene Maßstäbe, daher kann ich nur aus den eigenen Erfahrungen heraus berichten. ©orahovo

Wenn Sie zu einem Auswahlverfahren eingeladen wurden, haben Sie die erste Hürde bereits genommen, Ihre Bewerbung ist zumindest beachtet worden, und es ist Ihnen gelungen, das Interesse an Ihrer Person zu wecken. Gehen Sie also gut gelaunt und zuversichtlich hin. Auch die Ausbildungsstätte/ Schule hat ein Interesse, den Kurs voll zu bekommen!

Pünktlich da?

Fahren Sie die Strecke vorher ab, damit Sie auf jeden Fall pünktlich sind, und nicht abgehetzt ankommen. Vertrauen Sie Ihren Fähigkeiten. Denken Sie an Ihre Stärken und loben Sie sich während des Tages immer wieder. Dies verstärkt Ihre positive Ausstrahlung.

Baggy Pants contra Krawatte

Bei Ihrem Äußeren sollte Ihnen ein dezentes Outfit, das zu Ihnen passt, wichtig sein. Es muss nicht der Konfirmationsanzug sein, aber ein schlichtes Kostüm (- oder Hemd mit Krawatte als Mann) sind nie von Nachteil. Ungepflegtes, "schlodderiges" Äußeres bringt Ihnen in den wichtigen ersten Minuten unnötige Minuspunkte ein, die Sie später an anderen Stellen gutmachen müssen.

"Ich bin offen und ruhig"

Bei der Begrüßung achten Sie bitte auf Ihren Händedruck, auf Augenkontakt aufnehmen und lächelnde Augen. Wenn Sie mit mehreren Personen zu tun haben, beziehen Sie immer alle in ihre Antworten ein, schauen Sie immer wieder jeden einzeln an. Übergehen Sie bei solchen Runden jemanden völlig, können Sie sicher sein, dass Sie von dieser Person eher nicht befürwortet werden. ©orahovo Achten Sie auf Ihre Körpersprache (evtl. vorher ein wenig darüber mehr erfahren...) Vergegenwärtigen Sie sich, dass Sie auch in den "Leerlaufzeiten" und Pausen wahrscheinlich beobachtet werden.

Jetzt geht´s los

Zu einem Auswahlverfahren werden mehrere Bewerber gleichzeitig eingeladen, Sie treffen also auf eventuelle zukünftige MitschülerInnen. Zeitlich wird es wahrscheinlich zwischen 3 und 6 Stunden dauern, je nach Programm und Einrichtung. Die Inhalte sind meistens - evtl. in unterschiedlicher Reihenfolge:

Einzelgespräch mit dem Ausbildungsteam (meist die Schulleitung und ein oder zwei Dozenten). Hier geht es erst einmal um Ihre Personalien, Bewerbungsunterlagen, Vorgeschichte, evtl. Zeugnisse (aber nicht immer) und um Ihre Gründe, warum Sie diesen Beruf erlernen wollen. Da ist es wichtig, sich vorher etwas damit auseinander zu setzen, auch über die wirklichen Motive, die Sie dazu bewegen, ErgotherapeutIn werden zu wollen. Eine absolute Ehrlichkeit ist in diesem Bereich die einzig richtige Antwort, wie bei den meisten Teilen des Verfahrens auch. Antworten, die bewusst so gewählt sind, dass man hört, was man möchte, werden Ihnen keine Vorteile verschaffen, denn solche Antworten sind schnell durchschaut und lassen an Ihrer Ehrlichkeit zweifeln.

Es könnten Fragen gestellt werden, die Ihre schulische Laufbahn, Ihre Vorlieben, Hobbys oder Freizeitaktivitäten betreffen. Sind Sie in einem Verein aktiv, haben Sie sich in der Jugendarbeit engagiert, sich sozial eingesetzt - das können Sie hier einbringen - wenn danach gefragt wird.

Signalisieren Sie bitte immer Offenheit, und vor allem: Interesse! Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn ich im Laufe eines Bewerbungsgespräches eine Schülerin fragen muss, ob sie Fragen hätte, und sie dann auch noch mit "nein, da fällt mir gerade nichts ein" antwortet. Also: vorher Fragen überlegen, ganz wichtig, das zeigt Ihr Interesse! ©orahovo Es wäre auch gut, wenn Sie sich durch ein Praktikum tiefergehende Einblicke in Ihren Wunschberuf verschaffen würden. Hier können Sie schon mal Einblicke in die Vielfalt des Berufes gewinnen und auch herausfinden, ob es wirklich der Beruf ist, den Sie sich vorgestellt haben. Haben Sie bereits ein spezielles Interessengebiet, (Praxis, Arbeit mit Kindern, mit Älteren, psychisch Kranken, Werkstatt für behinderte Menschen, usw...) sollten Sie versuchen, in Ihrem Wunschbereich ein Vorpraktikum zu machen. Hier sammeln Sie wichtige Erfahrungen, die Sie später gut gebrauchen können.

Schriftlicher Teil

Manchmal müssen Sie einen Aufsatz schreiben - das Thema ist natürlich vorher unbekannt, aber was ein gern genommenes Thema ist, ist z.B. "Warum ich einen helfenden Beruf ergreife" o.ä. Antworten wie "Ich helfe gerne" müssen sehr wohl überlegt sein, diese fordern ein kritisches Hinterfragen heraus. Sie sollten sich vorher unbedingt auch mit dem Thema "Helfersyndrom" ein wenig auseinander setzen. Aber auch Themen wie "Ich habe Stärken und Schwächen..." sind beliebt. In diesem Teil werden neben den Schreibfähigkeiten auch die Fähigkeiten zur Selbstreflektion und Eigenkritik geprüft. Also ruhig selbstkritisch sein, aber auch die Stärken herausstellen. Ein gesundes Mittelmaß zeugt von einem gesunden Selbstvertrauen und Ehrlichkeit. Achten Sie auf Ihr Schriftbild und auf die neue deutsche Rechtschreibung. Zumindest die einfachsten Regeln (ß/ss) sollten Ihnen geläufig sein.

Sind Sie teamfähig?

Dann folgt häufig ein Gruppenteil, Sie bekommen als Kleingruppe eine gemeinsame Aufgabe. In allen Übungen geht es darum, ruhig zu bleiben, sich einen Überblick zu verschaffen und mit den anderen Kandidaten gekonnt umzugehen. Dabei bewerten die Beobachter nicht nur, was man sagt, sondern auch wie man es sagt. Mimik, Gestik und Körperhaltung spielen eine ebenso wichtige Rolle wie das Sozialverhalten. ©orahovo Getestet werden hier Ihre Führungskompetenz und Ihre Belastbarkeit, aber auch die Auffassungsgabe und die Organisationsfähigkeit
Es kann sein, dass Sie die Aufgabe bekommen, gemeinsam ein Problem zu lösen, z.B. aus nur 100 Blatt Papier und Kleber innerhalb einer vorgegebenen Zeit, ohne weiteren Hilfsmitteln einen Turm zu bauen. Die Bedingungen werden vorher festgelegt. (Mindesthöhe, Stabilität, alles andere muss die Gruppe erarbeiten). Hier gilt es, die Teamfähigkeit unter Beweis zu stellen. Wer verhält sich wie in der Gruppe? Verhalten in der Gruppe und Teamfähigkeit sind sehr wichtige Elemente, sie zeugen von sozialer Kompetenz. Hier kann man viele Pluspunkte holen, wenn man sich dessen bewusst ist, dass der Prozess an sich entscheidend ist. Wer übernimmt spontan die Führung, wer ordnet sich allen anderen unter, wer reißt alles an sich, wer ist kreativ und konstruktiv, beachtet aber stets die Regeln der Kommunikation, usw.?
Auf solche Aufgaben können Sie sich gut vorbereiten, wenn Sie sich selbst von außen mit den Augen eines Betrachters sehen können. Also: Teamaufgabe. Danach wird evtl. die Teamaufgabe vor den anderen Gruppen und der Schulleitung präsentiert. Eine sichere Stimme, Formulierungsfähigkeit, keine Angst vor Gruppensituationen. Bitte, geben Sie sich natürlich. Sie können Ihre Aufregung natürlich auch zeigen und zugeben, das macht Sie menschlich. Auch Verhaspeln ist OK. Sich drücken ist etwas ungünstig, allzu vorlaut sein auch.

Statt der Gruppenaufgabe kann es auch eine geführte oder nicht geführte Diskussionsrunde geben. Von den Beobachtern wird weniger beurteilt, was das Ergebnis der Diskussion ist, als vielmehr, wie es zustande kam. Hauptkriterien sind: Sozialverhalten und sprachliches Ausdrucksvermögen. Es gibt Diskussionen mit und ohne Rollenvorgabe. Wie gehen Sie mit kritische Situationen um? Können Sie auch bei "heißen" Themen sachlich bleiben, Kritik konstruktiv äußern - und einstecken?

Finden Sie Argumente, damit Sie mitreden können. Sollte Ihnen das Thema fremd sein, können Sie die Diskussion moderieren, wenn die anderen Teilnehmer damit einverstanden sind.

Ergreifen Sie, wenn es möglich ist, das erste Wort und beteiligen Sie sich an der Diskussion, lassen Sie andere jedoch unbedingt ausreden, erörtern Sie die Ideen und Beiträge anderer ernsthaft.

Motivieren Sie zurückhaltende Teilnehmer, sich zu beteiligen.

Vertreten Sie Ihren Standpunkt klar und deutlich, leisten Sie Überzeugungsarbeit, aber Zeigen Sie sich kompromissbereit und setzen Sie Ihre Argumente nicht beharrlich auf Kosten anderer durch.

Hören Sie aktiv zu. Halten Sie Blickkontakt zu allen Gesprächsteilnehmern, sprechen Sie die anderen mit Namen an und halten Sie sich an zeitliche Vorgaben.

Fassen Sie die Ergebnisse zusammen.

Fast geschafft!

Anschließend folgt evtl. ein erneutes Einzelgespräch mit Feedback und die Verabschiedung, mit Hinweis auf Geduld, Sie werden benachrichtigt. Nur die Ruhe, souverän lächeln, fester Händedruck, Augenkontakt.

Wer gewinnt???

Es ist übrigens nicht immer gesagt, dass man nur die Besten und Klügsten nimmt, wir entscheiden uns häufig auch gegen diese Regel! Dies bringt später Dynamik in die Gruppe und auch den Schwächeren eine Chance. Eines ist wichtig zu wissen: Es wird in der Ausbildung mit sehr viel Selbsterfahrung gearbeitet. Falls Sie irgendwelche unverarbeiteten Probleme haben, sollten Sie versuchen, diese vorher (!) mit Hilfe einer Therapie in den Griff zu bekommen. Und dann bleibt noch die Hoffnung, dass Sie mit Ihrer Person und Ihrem Auftreten überzeugen konnten. Für Ihre Bewerbung wünsche ich Ihnen alles Gute!
Vielen Dank fürs Lesen und Bewerten!
©orahovo
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
prinzeugen

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ein Testbericht von 2002-10-01 20:09:10 vom 01.10.2002
Empfehlung: ja
Die Unterlagen sind meist das Erste, was ein künftiger Arbeitgeber von einen Azubi sehen will. Man muss viel Zeit und Mühe haben, um sich positiv wie möglich darzustellen.
Man muss z.B. beachten, dass man auf Computer oder Schreibmaschine die Bewerbung auf gutem weißem DIN A4-Papier schreibt. Es dürfen auf gar keinen Fall Fehler drin sein. Auf Aufpassen und vielleicht mit Rechtschreibung (Microsoft Word) korrigieren.

Nur wer aufgrund seiner schriftlichen Bewerbung überzeugt, wird zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Man bekommt also die Chance sich persönlich vorzustellen.

Ich empfehle euch , die Bewerbung mindestens sechs Monate vor dem geplanten Ausbildungsbeginn abzusenden. Aber auch im Juni oder Juli sind die Chancen, für den Herbst noch einen Ausbildungsplatz zu finden , nicht schlecht.

Zu einer vollständigen Bewerbung um einen Ausbildungsplatz gehören:
- ein persönliches Bewerbungsschreiben
- ein Lebenslauf (meist tabellarisch)
- ein Lichtbild
- Kopien der Schulzeugnisse , auch Bescheinigungen über Praktikum, besondere Schreibmaschinen oder PC- Kenntnisse

-------------------------
Anschreiben
-------- -----------------

Man hat genau eine Seite Platz, um den Leser neugierig zu machen. Wichtig ist dass man ganz persönlich argumentiert, warum gerade man diese Stelle, diesen Ausbildungsplatz haben möchte. Dadurch kann man sich vielleicht von anderen Bewerbern sich abheben. Ihr müsst zeigen wie ihr auf den Beruf und den Betrieb gekommen sind. Ihr könnt auch schreiben , dass ihr mal Erfahrungen über z.B. ein Praktikum hattet. Man muss überlegen , was man in der Freizeit so macht, und welche Qualifikationen man schon hat.

Wenn euch etwas Bestimmtes an der Firma gefällt, dann sagt es. Beschreibt Situationen, in denen ihr Stärken unter Beweis gestellt habt. Man formuliert das Anschreiben auf jeden Fall selbst, schreibt natürlich und in eigenen Worten und nicht so klingen , als ob man ein Anwalt ist. Auf gar keinen Fall die Anschreiben kopieren, sondern Neu-Drucken. Laßt links und rechts ungefähr 3 Zentimeter Rand. Den Text auch gliedern: nach jedem wichtigen Gedanken einen Absatz – das verbessert die Lesbarkeit. Am Ende nicht vergessen zu unterschreiben.

---------------------
Lebenslauf
----------- ----------

Im Lebenslauf gebt man die wichtigsten Daten zu eurer Person: Name, Adresse, Geburtsdatum, Familienstand (nicht so wichtig), Nationalität, Ausbildung (Schulen), Kenntnisse (Sprach- oder EDV-Ken.), Hobbys. Alles in Tabellenform, falls nicht ausdrücklich Handschrift gewünscht wurde. Egal wie es aussieht, stehen sie zu dem, was Sie haben. Wichtig Aber: Keine Lücken lassen, Auch Krankheiten angeben.

------------------
FOTO
------------ ------

Nicht nur innere Werte, sondern auch Äußerlichkeiten sind gefragt: Nehmt auf gar keinen Fall Automatenbild, sondern geht lieber zum Fotographen. Das kostet zwar mehr , aber das ist ja auch für die Bewerbung. Das Foto gehört in die rechte obere Ecke vom Lebenslauf geklebt. Aber nicht mir einer Büroklammer festmachen. Hinter dem Foto Name , Anschrift und Geburtsdatum hinschreiben.


-------------------
ANLAGEN
- ------------------

Hinter Anschreiben und Lebenslauf kommen in Kopien die Zeugnisse (immer das aktuellste nach oben) Dazu vielleicht noch die Bescheinigungen von Praktika, Kursen... aber nur wenn sie für den Job wichtig sind. Fehlende Zeugnisse führen zu unvollständigen Bewerbungsunterlagen, und zumeist zum Ausschluß aus dem Bewerbungsrennen. Vergeßt nicht , den Umschlag mit der vollständigen Adresse zu beschriften und korrekt zu frankieren. Ein unfrankierter Umschlag ist nicht die beste Werbung bei eurer Bewerbung!

Wenn man seine Bewerbung abgeschickt hat, fängt das Warten an. Nach ungefähr zwei Wochen sollten Sie ruhig telefonisch im Betrieb nachfragen, wie der Stand der Dinge ist.
Wenn man eine Einladung zum Test oder Vorstellungsgespräch erhalten, bestätigen Sie sie mit einem Anruf. Geduld braucht man auf jeden Fall. Bei einer Absage sollten Sie auf jeden Fall nachfragen: Vielleicht kann man den Grund herausfinden, warum man nicht genommen wurde.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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