Biologie
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Platz 14 in der Kategorie "Studiengänge".
Bewertung: Kundenbewertung 3,60 / 5,00 (3.6 von 5)

Biologie gebraucht & neu

Biologie Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 3,60 / 5,00 (3.6 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (4/4).
Bewertungsverteilung:
Chancen für Auslandssemester:  gut
Hochschulleben:  
Mensa:  nicht wie bei Muttern, aber ok
Gesamteindruck der Einrichtung:  gut
Lehrniveau:  hoch
Qualität der Lehrkräfte:  
Betreuung durch Lehrstühle:  gut
Technische Ausstattung:  gut
Verbindung zur Hochschule: Student
Jahr der Immatrikulation:
Anzahl der Studenten im Studiengang: 100 - 200 Studenten
Vorteile
  • Die Uni hat einen guten Ruf, Praktika können ohne Wartezeiten absolviert werden, Profs sind gut über E-Mail zu erreichen, Studieren in angenehmer Atmosphäre
  • Schöne Stadt, gute Uni, cooler Fachbereich
Nachteile/Kritik
  • Möglicherweise bald Studiengebühren, München ist ein teures Pflaster, Manchmal etwas unorganisiert
  • lernintensiv...
Tiger

Biologie an der TU München

ein Testbericht von 2005-03-16 16:59:45 vom 16.03.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Die Uni hat einen guten Ruf, Praktika können ohne Wartezeiten absolviert werden, Profs sind gut über E-Mail zu erreichen, Studieren in angenehmer Atmosphäre...
Nachteile/Kritik: Möglicherweise bald Studiengebühren, München ist ein teures Pflaster, Manchmal etwas unorganisiert
Wenn man Biologie an der TU München (TUM) studieren möchte, sollte man als erstes wissen, daß die Biowissenschaften von der Innenstadt München nach Weihenstephan in Freising umgezogen sind.

Lokalität

Freising liegt etwa 40 km nördlich von München. Vom Hauptbahnhof kommt man gut mit dem Zug (RB oder RE, 30 Minuten) oder der S1 (40 - 45 Minuten) dorthin. Vom Freisinger Bahnhof fährt der 638er Bus direkt an den Campus (Haltestelle Weihenstephan).

Die Verwaltungsbegäude liegen auf dem Weihenstephaner Berg, d.h. wenn man ein Anliegen hat muß man dort oben hinaufsteigen (es ist wirklich steil!) und manchmal finden dort auch Veranstaltungen statt.

Es gibt auch Wohnheime in der Nähe, die Wohnheime Weihenstephan, einzusehen auf der Homepage des Studentenwerks München.

Bewerbung

Am besten fange ich ganz am Anfang an: bei der Bewerbung.

Für den Diplomstudiengang muß man sich bei der ZVS anmelden und hoffen, daß man den heißersehnten Platz an der TUM bekommt. Dazu braucht man aber, wenn man nicht in München wohnt, einen ganz schön guten NC. Als Beispiel: ich hatte im Abitur einen Notendurchschnitt von 1,8 und bin von der ZVS nicht angenommen worden.

Für den Bachelorstudiengang kann man sich bei der TUM direkt bewerben. Die Formulare dafür gibt es im Internet auf der Homepage der Universität. Dazu muß man auch noch eine Begründung schreiben, warum es nun ausgerechnet Biologie sein soll, die Motivation, sich genau diesem Fach zu widmen.
Sollte die Begründung nicht überzeugen, kann es sein, daß zu einem Gespräch eingeladen wird.

Immatrikulation

Für die Immatrikulation muß man auf den schon erwähnten Weihenstephaner Berg. Es empfielt sich, früh zu kommen, weil die Immatrikulation von nur einer Person vollzogen wird und es meistens doch so an die 100 Bewerber sind.

Das Studium

Das Grundstudium (1-4 Semster, weiter bin ich selbst noch nicht) ist mit recht konkret vorgegebenen Stundenplänen sehr schulisch aufgebaut. Natürlich muß man sich nicht an diesen Plan halten, aber es ist doch etwas mühsam, herauszufinden, was man mit was ersetzen kann.

Die Diplomvorprüfung wurde abgeschafft und durch ein Credit-Point-System ersetzt. Um das Vordiplom zu bekommen, braucht man 120 Credit-Points.
Für jede Vorlesung, deren Prüfung man bestanden hat, bekommt man 1,5 mal die Semesterwochenstundenanzahl (SWS) an Credit-Points (CPs), für Praktika entsprechen die CPs den SWS.

Der Diplomstudiengang und der Bachelor unterscheiden sich geringfügig im Grundstudium. Für die Diplomer gibt es Pflichtfächer, für die Bachelors nicht. Auch ist die Verteilung der CPs ein bißchen unterschiedlich, warum auch immer. Beide Studiengänge besuchen gemeinsame Veranstaltungen, das Grundstudium ist vom Inhalt her absolut identisch.
Es gibt auch sogenannte Module, die sich bei Diplomern und Bachelors ein wenig unterscheiden.

Module sind Veranstaltungen, die man miteinander verrechnen kann.

Um einen besseren Eindruck gewinnen zu können, hier die Liste der Verantstaltungen im Grundstudium:

1. Semester

Allgemeines Fach
Anorganische Chemie
Mathematik I
Physik
VWL
Zellbiologie
Zoologischer Grundkurs
Zoologie

Physik-Praktikum
Chemie-Pr aktikum I

2. Semester

Zoologischer Bestimmungskurs
Botanik
Genetik
BWL
Informatik
Organische Chemie
Mathematik II
Physikalische Chemie I
Mikrobiologie

Mikrobio-Praktikum
Botanik-Pr aktikum
Genetik-Praktikum

3. Semester

Biochemie I
Physikalische Chemie II
Chemie Praktikum II

Botanik-Praktikum II

4. Semester

Biochemie II
Pflanzenphysiologie
Tierphysiologie
Ökologie
Biochemie-Praktikum
Botanischer Bestimmungskurs

Nach dem 4. Semester beginnt idealerweise das Hauptstudium, für das man sich ein Hauptfach und zwei Nebenfächer aussucht, von denen wenigstens eines biologischer Natur sein muß.
Hier auch eine Liste der Haupt- und Nebenfächer:

Hauptfächer:

Angewandte Ökologie
Biochemie und Zellbiologie
Botanik
Genetik
Technische Biologie
Botanik
Mikrobiologie
Zoologie

Nebenfächer:

Angewandte Botanik
Angewandte Ökologie
Biochemie
Biophysik
Bioprozesstechnik

Biotechnologie
Bioverfahrenstechnik
Energie- und Umwelttechnik
Gehölzbiologie
Genetik
Geologie und Paläontologie
Humanbiologie
Immunologie
Informa tik
Landschaftsentwicklung
Limnologie
Medizinis che und molekulare Virologie
Mikrobiologie
Ökologische Genetik
Ökophysiologie der Pflanzen
Ökotoxikologie und technischer Umweltschutz
Pflanzenzüchtung
Pharmakologie und Toxikologie
Physik
Physikalische Chemie
Technische Biologie
Tierökologie- und verhalten
Tierzucht und Haustiergenetik
Zellbiologie
Zoologie

Fazit

Ich denke, daß man an der TUM schon besser studieren kann als an manch anderem Ort, ganz einfach weil man zügig durchkommt und nicht ewig darauf warten muß, dieses oder jenes Praktikum machen zu können, was man wiederum für eine andere Veranstaltung braucht.
Leider ist man am Anfang des Studiums noch recht wenig über die Kombinationsmöglichkeiten der Veranstaltungen aufgeklärt und es gibt wenig Möglichkeiten, sich mit der Sicherheit, daß die Informationen auch richtig sind selbst zu informieren.
Wenn man einen Professor anmailt, meldet er sich aber recht rasch, was ein weiterer Pluspunkt ist.
Ich jedenfalls liebe mein Studium hier und würde nicht wechseln wollen.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Verbindung zur Hochschule:Student
Jahr der Immatrikulation:2003
Gesamteindruck der Einrichtung:Gesamteindruck der Einrichtung von Biologie : 4,0 gut
Lehrniveau:Lehrniveau von Biologie : 4,0 hoch
Qualität der Lehrkräfte:Qualität der Lehrkräfte von Biologie : 5,0 ausgezeichnet
Betreuung durch Lehrstühle:Betreuung durch Lehrstühle von Biologie : 3,0 mittelmäßig
Anzahl der Studenten im Studiengang:50 - 100 Studenten
Technische Ausstattung:Technische Ausstattung von Biologie : 4,0 gut
Chancen für Auslandssemester:Chancen für Auslandssemester von Biologie : 4,0 gut
Hochschulleben:Hochschulleben von Biologie : 3,0
mehrmals im Semester Veranstaltungen
Mensa:Mensa von Biologie : 3,0 nicht wie bei Muttern, aber ok
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dieanke

Dieanke wird jetzt Biologin... In Gießen!

ein Testbericht von 2005-08-25 18:39:34 vom 25.08.2005
Empfehlung: ja
Nun, ja, wer meine Berichte kennt, weiß, dass ich seit kurzem Biologie-Studentin bin. Heute möchte ich meine Uni vorstellen: Die Justus-Liebig Universität Giessen.

Giessen, wo ist eigentlich Giessen?
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Giessen ist eine Stadt, mitten in Hessen, zwischen Siegen und Frankfurt. Zu den 79000 regulären Einwohnern kommen noch 23000 Studenten. Damit ist es die Stadt mit der größten Studentendichte in Deutschland.

Professoren
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° °°°°°°°
Professoren gibt es wie überall solche und solche... Das ist in Giessen nicht anders als sonst wo. Die meisten arbeiten in den Vorlesungen mit Powerpoint-Folien. Auch da ist die Qualität sicher sehr unterschiedlich... Die Professoren haben zwar alle unheimlich viel Ahnung, entscheidend ist aber, wie man es rüberbringt. Das gelingt manchem mehr und manchem weniger...

Wir werden aber durch ein Mentorensystem bestens betreut. Jeder Student wird einem Professor zugewiesen, mit dem man dann sich öfters mal trifft. Meiner hat da echt jederzeit ein offenes Ohr für seine Truppe und es macht auch echt Spaß.

Aufbau des Grundstudiums
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Im Grundstudium soll eine umfassende Ausbildung in sämtlichen Biologischen Fächern vermittelt werden, sozusagen in Ökologie, Zoologie, Botanik, Genetik und Mikrobiologie. Dazu kommen Vorlesungen und Praktika in Chemie und Physik und eine Übung in Biometrie (Biomathematik).

Auf das Grundstudium folgt die Vordiplomsprüfung mit vier Prüfungen in zwei Wochen: Botanik und Zoologie + Genetik und Mikrobiologie.

Das Hauptstudium
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Im Hauptstudium muss man sich dann zunächst drei biologische Fachgebiete, sogenannte Säulen, aussuchen, in denen dann auch die Diplomprüfungen stattfinden. Dort werden dann Seminare, Praktika, Vorlesungen etc. besucht. Im Hauptstudium wird sich dann auch entschieden, in welchem der drei Fächer die Diplomarbeit geschrieben wird.

Mündliche Diplomsprüfungen gibt es in allen drei „Säulen“, nur in einer wird allerdings die Diplomarbeit geschrieben!

Im kommenden Jahr wird das Bachlor/Master-System eingeführt. Dann wird alles anders, wie kann ich aber noch nicht sagen...

Das Drumherum
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Na, ja vom Drumherum hab ich derzeit noch nicht soooo wahnsinnig viel mitbekommen (ich wohn ja noch daheim und mein letzter Zug geht um 22 Uhr nach Hause...).

Die Mensen sind preislich in Ordnung (etwa 1,50€ bis 3€ pro Essen). Na, ja und geschmacklich eben typisch Mensa... Die Nudeln sind zu weich, die Kartoffeln zu lange gekocht, aber so was ist ja normal...

Erfahrungen
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° °°°°
Na, ja aller Anfang ist sicher schwer. Und schwerer kann es die JLU den Anfängern kaum machen...

Na, ja Beispiele dafür: die Praktikumsvergabe... Es sind für die „Erstis“ ein Chemie- und ein Physikpraktikum angedacht. Leider sind wir aber 126 Erstsemestler. Und so kam es, dass wir in Gruppen eingeteilt wurden, weil nicht genügend Plätze da waren. So kam ich natürlich in die Gruppe ohne Praktikum... Na, ja damit könnte man sich ja noch abfinden. Allerdings kam dann eine Woche später raus, dass im Chemiepraktikum nun doch 40 Plätze frei sind. Aber anstatt eine zweite Sicherheitsbelehrung für 40 Leute zu machen, die teilweise noch kein Praktikum haben, geht das Praktikum mit 60 anstatt 100 Leuten weiter... Und wir können nicht einmal was dafür. Wenn wir ja wenigstens selbst schuld gewesen wären... Aber das war unsere Studiendekanin.

Beispiel 2... Man stelle sich vor, es ist Streik und keiner geht hin... Irgendwie bringt es keiner auf die Reihe, die Leute richtig zu informieren... Nur weil die Asta den Studenten sagt, dass die Vorlesungen wegen des Streiks ausfallen, aber die Professoren nicht informieren, bekommen jetzt einige den Schein in Biometrie nicht, weil sie gefehlt haben. Sowas finde ich schon echt ärgerlich.

Fazit
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Die Uni ist sicher eine der chaotischsten überhaupt. Manchmal hat man den Eindruck, dass die eine Hand nicht weiß, was die andere tut.

Die Uni selbst und die Stadt sind aber echt in Ordnung. Die Institute sind bestens ausgestattet, die Professoren sind spitze!

Mein großer Vorteil ist allerdings, dass ich zu Hause bei Mami und Papi bleiben darf... Das spart erst mal Kosten. Ich will ja vielleicht auch noch mal ein Jahr im Ausland studieren, und da kann ich das Geld gut gebrauchen...

Außerdem ist das ganze mit den richtigen Kommilitonen durchaus zu ertragen... Ich sag da nur „Humor ist wenn man trotzdem lacht...“

Ob ich in Gießen bleibe, kann ich noch nicht genau sagen, mittlerweile denke ich aber schon. Im kommenden Jahr will ich hinziehen...
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Verbindung zur Hochschule:Student
Jahr der Immatrikulation:2003
Gesamteindruck der Einrichtung:Gesamteindruck der Einrichtung von Biologie : 4,0 gut
Lehrniveau:Lehrniveau von Biologie : 4,0 hoch
Qualität der Lehrkräfte:Qualität der Lehrkräfte von Biologie : 3,0 mittelmäßig
Betreuung durch Lehrstühle:Betreuung durch Lehrstühle von Biologie : 5,0 ausgezeichnet
Anzahl der Studenten im Studiengang:100 - 200 Studenten
Technische Ausstattung:Technische Ausstattung von Biologie : 5,0 ausgezeichnet
Chancen für Auslandssemester:Chancen für Auslandssemester von Biologie : 4,0 gut
Hochschulleben:Hochschulleben von Biologie : 5,0 Party-Campus
Mensa:Mensa von Biologie : 3,0 nicht wie bei Muttern, aber ok
zische

Von Bienchen und Blümchen - Biologie in Münster

ein Testbericht von 2003-10-02 17:04:57 vom 02.10.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Schöne Stadt, gute Uni, cooler Fachbereich...
Nachteile/Kritik: lernintensiv...
Hallo liebe Leute....
Heute stelle ich Euch mal einen Teil der Universität in Münster vor.

Die Uni:
Die Westfälische Wilhelms Universität in Münster erstreckt sich über die gesamte Stadt. Das hat Vor- und Nachteile, zum einen lernt man so sowohl die Stadt selber als auch viele Menschen kennen, zum anderen muß man sich ab und an mal beeilen, um nicht zu spät zu kommen. Zum Glück haben die meisten Dozenten dafür Verständnis.
Für das Fach Biologie liegen die Hörsäle direkt am Schloß und auch die Übungsräume sind in unmittelbarer Nähe.
Die Nebenfächer Chemie, Physik und Mathematik finden sich in nähe der Mensa am Cosfelder- Kreuz.

Im 1. Semester:
Zuerst gibt es mal eine Orientierungswoche, an der man unbedingt teilnehmen sollte. Ersten lernt man hier direkt seine Kommilitonen kennen und man bekommt einen Mentor, den man fast zu allen Problemen zu Rate ziehen kann.
Außerdem lernt man die Gebäude kennen, die man später nicht lange suchen muß. Ein wichtiger Punkt im Ersten Semester ist es Leute kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen!!! Das hilft später beim Lernen...
In der Woche befaßt man sich auch mit dem Studienverlaufsplan, der im Grunde ziemlich festgelegt ist, außer im Wahlpflichtbereich, in dem man sich je nach Interesse orientieren kann.

Das Grundstudium:
Zuerst einmal muß man 3 Biologievorlesungen mit den dazugehörigen Vorlesungen besuchen. In den Übungen schreibt man Protokolle, Tests oder auch die eine oder andere Klausur. Wichtig ist besonders die gute Vorbereitung und die Nachbereitung, dann sind auch die Leistungsnachweise kein Problem.
In den Übungen zur Zoologie und Botanik werden zusätzlich Skizzen von dem angefertigt, was man unter dem Mikroskop sieht. Diese Skizzen bilden einen großen Teil der Übung und helfen bei der Vorbereitung auf die Vordiplomsprüfung.
Weiterhin muß man an zwei Bestimmungsübungen und den entsprechenden Vorlesungen teilnehmen, jeweils eine in Botanik und eine in Zoologie.
Damit man nun nicht als Fachidiot stirbt gibt es im Fach Botanik und Zoologie jeweils drei Exkursionen an denen man teilnehmen muß, die Auswahl ist relativ groß und man kann sie nach seinen Interessen auswählen.
Zum Abschluß fertigt man in Botanik noch ein Herbarium an, das ist eine Sammlung mit ca.60 Pflanzen, die man selbst gesammelt hat (z.B. auf den Exkursionen, oder in der Übung) und auch eigenständig bestimmt hat.
Im Nebenfach Chemie muß man zwei Scheine machen. Jeweils einen in anorganischer und organischer Chemie, wobei hier die Vorlesung besucht werden sollte, damit man das Praktikum, dass in den Semesterferien stattfindet auch mühelos bestehen kann. In den Praktika werden Versuche „gekocht“ und protokolliert, zum Ende wird eine Abschlußklausur geschrieben.
Im Nebenfach Mathematik war es bei mir so, dass wir für den Schein lediglich Hausaufgaben in Gruppen abgeben mußten. Ob das Sinn macht keine Ahnung, jedenfalls ist der Schein so gut wie geschenkt.
Nun das letzte Nebenfach Physik. Hier hat man eine Vorlesung und eine Übung, in der man auch Protokolle schreibt. Am Ende des Semesters wird eine Multiple- Choice- Klausur geschrieben, die nicht wirklich schwer ist, wenn man sich einigermaßen Vorbereitet hat.

Das Hauptstudium:
Es beginnt direkt im Anschluß auf die bestandene Vordiplomsprüfung. Hier kann man endlich seinen ganz speziellen Interessen frönen.
Je nach dem ob man nun Humangenetik, Mikrobiologie, Meeresbiologie, Zoologie oder ein anderes Fach studieren möchte muß man sich entscheiden, ob man nun an der Uni Münster bleibt, oder doch wechselt.
Da ich nach dem Grundstudium nicht mehr an der Uni Münster geblieben bin, kann ich zu Hauptstudium an dieser Uni auch leider nichts sagen...  Sorry!

Die Dozenten:
Ich muß sagen, dass die Dozenten und Übungsleiter im Fach Biologie einfach super waren. Man konnte mit jedem Problem auf sie zukommen und hat nur sehr selten einen „Korb“ bekommen. Wenn man irgendetwas nicht verstanden hat, so erklärten sie es bis auch der letzte es begriffen hat.
Jeder von ihnen hatte seine Eigenart, der eine einen absolut trockenen Humor der andere versuchte mit " Uraltwitzen" seine Vorlesung aufzupeppen.
Besonders in Erinnerung geblieben ist mir Herr Freiburg, bei ihm hatte ich damals meine zoologischen Bestimmungsübungen, außerdem habe ich an einer seiner Exkursionen teilgenommen und war einfach nur von dem Mann begeistert. Er hat nicht nur Fachwissen, sondern auch fächerübergreifendes Wissen und konnte fast zu jeder Art eine Geschichte erzählen, wodurch man sich ziemlich leicht seine eigenen „Eselsbrücken“ bauen konnte.

Das Drumherum:
Münster ist eine absolute Studentenstadt. Man lernt unglaublich viele Leute kennen und das aus den unterschiedlichsten Fachbereichen. Abends und am Wochenende locken zahlreiche Kneipen, in denen man gemütlich zusammensitzen und fachsimpeln kann, oder auch einfach nur seinen Spaß haben kann.
Im Sommer ist der Schloßgarten besonders genial. Hier kann man lernen, sich vorbereiten, mit Leuten rumsitzen oder sonst was tun.

Meine Meinung:
Wer Biologie oder eine andere Naturwissenschaft studieren möchte ist in Münster sehr gut aufgehoben! Es war eine super schöne Zeit, auch wenn es ab und an anstrengend war, weil ich jeden Tag von Dortmund nach Münster gependelt bin. Ich kann nur empfehlen sich dort ein Zimmer zu suchen, wenn es eben möglich ist. Mir war es nicht möglich da ich hier schon eine eigene Wohnung für kleines Geld hatte. Dafür hätte ich in Münster lediglich ein Zimmer bekommen. Naja, trotzdem will ich auch die Zeit, die ich im Zug verbracht habe, nicht missen, denn auch hier habe ich `ne Menge Leute kennengelernt.
Ich kann Münster als Universitätsstadt nur empfehlen. Wer vor sich Beginn des Studiums ein Bild machen will, der kann sich einfach mal in die eine oder andere Vorlesung setzen. Es gibt auch in jedem Semester einen „Tag der offenen Tür“, der ist zwar nicht schlecht, aber leider nicht objektiv. Das habe ich allerdings nur festgestellt, weil ich denn Vergleich zu den „normalen“ Vorlesungen hatte.
Und wer denkt, dass der Studententag frühestens um 12 Uhr mittags beginnt, der hat sich geschnitten, den an fast jedem Tag beginnt die erste Vorlesung um 8 Uhr morgens...
So verbleibe ich und wünsche ein gutes Gelingen!!!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Verbindung zur Hochschule:Ehemaliger Student
Jahr der Immatrikulation:1996
Gesamteindruck der Einrichtung:Gesamteindruck der Einrichtung von Biologie : 4,0 gut
Lehrniveau:Lehrniveau von Biologie : 4,0 hoch
Qualität der Lehrkräfte:Qualität der Lehrkräfte von Biologie : 5,0 ausgezeichnet
Betreuung durch Lehrstühle:Betreuung durch Lehrstühle von Biologie : 4,0 gut
Anzahl der Studenten im Studiengang:100 - 200 Studenten
Technische Ausstattung:Technische Ausstattung von Biologie : 4,0 gut
Chancen für Auslandssemester:Chancen für Auslandssemester von Biologie : 4,0 gut
Hochschulleben:Hochschulleben von Biologie : 3,0
mehrmals im Semester Veranstaltungen
Mensa:Mensa von Biologie : 4,0
gute Alternative zum selber kochen
reddogg

Biotechnologie-Studiengang ( Bachelor ) an der FH Lausiitz

ein Testbericht von 2002-11-07 11:02:55 vom 07.11.2002
Empfehlung: ja
Hallöchen,

also ich bin nun im 3.semester an der FH Lausitz.

Nun die FH Lausitz ist eine sehr gute Fachhochschule, seit 5Semstern gibt es hier den Studiengang Bachelor of biotechnology.

Die Ausstattung an der FH Lausitz sind sehr modern. Die vorbereitung auf die Praxis sind sehr gut.
Es sind viele Praktikas zu absolvieren, welches das studentenleben ziemlich interessant machen, aber auch gleichzeitig einen oordentlich fordert, wegen den Praktikumsauswertungen. (was macht man nicht alles für ein Abschluß).

Studieninhalte:
Mathe (nur noch im 1.Semester)
Physik (1. und 2. Semester)
Physik-Praktika: 6 Praktikas im Semester und das im 1. und 2. Semester
Informatik (nur 1.Smester)
BWL (nur 1.Semester)
Anorganische Chemi (1. und 2. Semester)
AC - Praktikum (2.Semester)
Zellbiologie (1.Semester)
Physikalische Chemie (2. und 3. Semester)
PC-Praktikum (3.Smester)
Organische chemie (2. und 3.Semester)
OC-Praktikum (3.Semester)
Mikrobiologie (2.Semester)
Mikrobiologie-Praktikum (3.Smester)
Englisch (1. bis 3.Semester)
Bioverfahrenstechnik (3. und 4.Semester)
Biochemie (3.Smester)
BC-Praktikum (4.Semester)
Molekularbiologie (4.Semester auf Englisch)
Fachrecht Biotechnolgoie (4.Semester)
Technische Mikrobiologie (4.Semester)
5.Semester wie überall Praktikumssemester
6.Smester:
Bioinformatik mit übung
(noch nicht ganz fertig, wir dnoch aktualisiert)

Das Stadtumfeld ist zwar nicht unbedingt Studentenfreundlich, aber auch nicht nur so ein verschlafenes Dorf.

So das wars erstmal von mir

Bye

Daniel Drogan
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:hilfreich
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