Die Heilige Birma


Birma
Abbildung vergrößern: Birma
Birma
Birma
Birma

Birma

Platz 8 in der Kategorie "Katzenrassen".
Bewertung: Kundenbewertung 4,90 / 5,00 (4.9 von 5)

Birma gebraucht & neu

Birma Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,90 / 5,00 (4.9 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (5/5).
Bewertungsverteilung:
Bewegungsdrang:  mittel
Familientauglichkeit:  sehr hoch
Futterkosten:  mittel
Pflegeaufwand:  gering
Platzbedarf:  mittel
Vorteile
  • Ihr einzigartiges Wesen
Nachteile/Kritik
  • der Preis
catweazlecat

Blauäugige Schönheiten - nicht für Jedermann!

ein Testbericht von 2002-08-23 18:24:35 vom 23.08.2002
Empfehlung: ja
Etwas Besonderes sind sie auf jeden Fall, die heiligen Birmakatzen.
Blauäugig und mit anschmiegsamen Wesen becirzen sie auf schnellstem Wege auch die grössten Skeptiker!

Nicht nur ihr Aussehen, vor allem auch ihr Charakter ist einmalig. Sie sind sehr gesellige, liebevolle Katzen, die immer in der Nähe ihrer Lieben sein mögen.
Das macht auch vor allem nicht vor der Bettkante halt. Birmchen sind ausgesprochene Bettkatzen, die es lieben sich an ihre Besitzer zu kuscheln und so Körpernähe zu spüren.

Sie leiden sehr unter Einsamkeit und sollten keinesfalls als Einzeltiere an Berufstätige abgegeben werden. Familien mit Kindern sind eine gute Alternative, da diese Katzen ausgesprochen sanftmütig und geduldig sind, trotzdem immer zum Spielen und Schmusen aufgelegt.
Voraussetzung sollte allerdings sein das die Kinder vernünftig mit der Katze umgehen können, da es sich um ein Lebewesen und kein Spielzeug handelt. Birmchen sind sehr sensibel und können auch nachtragend sein.

Wie sieht also eine Heilige Birma aus?

Jeder hat doch sicher eine gewisse Vorstellung bei dem Begriff Siamkatze. Da die Birmchen - wie sie liebevoll genannt werden - eine Kreuzung zwischen Siam und Perserkatzen sind und nicht wie oft veröffentlicht der Ursprung der Tiere in den Tempeln von Birma liegt - sehen sie von der Farbe aus wie etwas kräftigere Siamkatzen mit längerem Fell und schönem runden Katzenkopf.

Die Farben der Heiligen Birma sind mittlerweile sehr vielfältig. Bei dieser Katzenrasse handelt es sich um einen Teilalbino oder auch Point oder Maskenkatze genannt.

Der komplette Körper besitzt somit ein helles, elfenbeinfarbenes halblanghaariges, seidiges Fell mit andersfarbigen "Points" an denen sich die sogenannte "Farbe" befindet.

Die Pfötchen der Birmakatzen sollten immer weiss sein und an den Hinterbeinen besitzen sie sogenannte "Sporen" die sich wie weisse Pfeile an den Hinterläufen abzeichnen.

Die Augenfarbe der Birmakatzen ist immer blau. Je dunkler und intensiver desto besser für den Züchter. Allerdings muss der Gesamteindruck des Tieres stimmen. Die Augenfarbe allein macht noch kein Zuchttier aus.

Traditionell wurden die Katzen nur in zwei Farben gezüchtet, nämlich sealpoint (dunkel - fast schwarze Points) und bluepoint (gräuliche Points). Dabei färbt sich dann das gesamte Gesicht sowie Ohren, Schwanz und Beine in dieser Farbe ein ohne das es ein Muster innerhalb der Farbe gegeben hätte.

Durch die Beliebtheit der Katzen fanden sich sowohl im In- als auch Ausland seit den 30er Jahren viele Züchter die nun auch durch Einkreuzung anderer Rassen in den vergangenen Jahrzehnten andere Farben sowie Zeichnungen gezüchtet haben.

Dazu gehören z.B. die sogenannten "Tabbies". Diese Zeichnung bringt ein Streifenmuster in die Maske, Schwanz und Beine und lässt die Katzen oftmals wie Teddybären wirken.

Daneben gibt es noch die "Torties". Dabei handelt es sich dreifarbige Katzen, die einen Rotanteil in den Masken zeigen. Diese Katzen sind zu 99,9% immer weiblich. Das hängt mit dem Rotgen zusammen. Die Torties sind immer absolute Individualisten, da es kein Tier mit genau derselben Zeichnung zweimal gibt. Der Zufallsfaktor spielt bei diesen Katzen eine grosse Rolle und die Farbverteilung ist wirklich bei jedem Tier absolut individuell.

Wer nun noch nicht verwirrt genug ist, möchte sicher auch noch wissen das es ausserdem noch Tortie-Tabbies gibt. Das ist natürlich eine Mischung aus beidem, nämlich gestreift und dreifarbig.

Bilder der Katzen in verschiedenen Farben findet man übrigens auf unserer Homepage unter www.catweazles-birmakatzen.de

Soviel zu den Mustern. Die anerkannten Farben die eine Birmakatze heutzutage haben darf sind:
seal, blue, chocolat, lilac, red und creme. Diese Farben werden dann mit den o.g. Mustern gezüchtet. Z.B. ist also eine bluetabbypoint eine Katze in der Grundfarbe "blue" mit dem Streifenmuster wie vorher erklärt.

Für den Liebhaber zählt im Gegensatz zum Züchter meist der Charme der Tiere und kleinere "Schönheitsmakel" wie z.B. zu geringer Weissanteil an den Pfoten oder auch nur himmelblaue Augen sind für solche Katzenliebhaber nicht relevant. Sie sind meist auf der Suche nach dem ultimativen Schmusetier mit bis zur Lästigkeit neigenden Anhänglichkeit.

Liebhabertiere dieser Rasse aus seriöser Hobbyzucht mit kleinen Schönheitsfehlern liegen preislich ab etwa 500 Euro. Zuchttiere oder ausgewählte Schönheiten können schon einiges darüber liegen.

Leider ist aber auch bei der Rasse der Heiligen Birma schon lange nicht mehr alles Gold was glänzt und man sollte sich sehr genau bei verschiedenen Züchtern umsehen bevor man sich für ein Tier entscheidet.

Besonderes Augenmerk sollte man als Interessent auf den Gesamteindruck des Kätzchens legen. Es sollte neugierig sein, gerne spielen und vor allem keine Anzeichen von Krankheit wie z.B. verkrustete tränende Augen, dreckiger After oder Apathie zeigen.

Achten Sie bitte auch besonders auf den abzuschliessenden Kaufvertrag. Er sollte immer eine Klausel zur Rücknahme des Tieres im Problemfall behandeln. Scheuen Sie sich nicht, auch nach Referenzen anderer Kunden zu fragen. Der Züchter sollte ihnen lückenlos Auskunft über Gewohnheiten, Fressverhalten, Aufzucht und Gesundheitsvorsorge des Kätzchens geben können, natürlich einen Stammbaum der Kitten besitzen sowie ab der 8. Woche der Katzen einen Impfpass pro Tier.

Leider gibt es - bedingt durch die steigende Beliebtheit dieser zauberhaften Katzen - bereits angebotene Tiere aus Schwarzzuchten die unter unmöglichen Bedingungen, meist zu Schleuderpreisen angeboten werden.

Tun Sie sich und den Tieren den Gefallen und verzichten auf den Kauf eines solchen Kätzchens auch wenn es sehr schwerfällt. Diese Tiere sind meist weder geimpft noch entwurmt und können Gendefekte - die es leider auch bei den Birmchen bereits gibt - haben. Bei solchen "Vermehrern" werden die Mutterkatzen ständig als Brutmaschinen missbraucht und Inzucht ist dabei an der Tagesordnung. Das Resultat sind unsoziale Jungtiere, die kaum Menschenkontakt bekamen und keinesfalls mit dem traumhaften Wesen einer Birma vergleichbar sind. Rein äusserlich mögen diese Katzen ja noch wie Birmas aussehen. Charakterlich sind sie nicht zu vergleichen und da Birmas sehr sensibel sind kann es vorkommen das diese Tiere ein Leben lang unsauber oder psychisch gestört ihr Dasein fristen müssen.

Birmchen brauchen viel Liebe und sollten keinesfalls vor der 12. Lebenswoche (besser noch ab der 14. Woche) von ihrer Familie und Mama getrennt werden um sich einwandfrei zu entwickeln und ihr Wesen zu entfalten.

Weitere Infos und Bilder der blauäugigen Schönheiten können Sie gerne auf meiner HP unter http://www.catweazles-birmakatzen.de nachlesen.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
Diese Artikel könnten Ihnen auch gefallen
54,95 € ¹
versandkostenfrei
Scholz,
2,99 € ¹
Gutschein für Jokers restseller
versandkostenfrei
Seenomaden Von Birma () DVD-Video Album
7,79 € ¹
versandkostenfrei
Birma Blue Band (FRW-records) CD Album
11,49 € ¹
versandkostenfrei
12,95 € ¹
versandkostenfrei
Weg zur Freiheit: Die Friedensnobelpreisträgerin aus Birma im Gespräch mit Alan Clements
19,95 € ¹
versandkostenfrei
Gärten: Eine Reise durch Vietnam, Kambodscha, Thailand und Birma
14,95 € ¹
versandkostenfrei
Bilder Enträtselte Motive / Woven Images Unravelled Motifs: Doppelseitige Brettchengewebe aus Birma, Tibet und Tunesien / Double-faced tablet-woven bands from Burma, Tibet and Tunisia
32,00 € ¹
versandkostenfrei
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Gorg7

Eine wie Keine

ein Testbericht von 2006-05-23 09:33:44 vom 23.05.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Ihr einzigartiges Wesen...
Nachteile/Kritik: der Preis
Hallo
Heute möchte ich über eine Mitbewohnerin schreiben.
Es handelt sich um unsere Katze „Bella Love of Fame“. Sie ist eine Heilige Birma also eine Rassekatze.
Wie es dazu kam:
Meine Frau und meine Tochter wollten schon seit längeren eine Katze haben. Als wir dann umgezogen sind war dies nun auch möglich.
Es war von Anfang an klar das es eine reine Wohnungskatze sein sollte. Also wurden Bücher gekauft und das Internet durchsucht. Als die Rasse nun feststand haben wir einen Züchter gesucht. Bei diesem konnten wir uns ein erstes Bild über diese Katzen machen. Und wir alle, auch ich, waren sofort von diesen Katzen begeistert. Unser Entschluss stand fest diese oder keine.
Bella wurde am 1 Januar 2005 geboren. Anfang April zog sie dann bei uns ein. Und bis heute bin ich jeden Tag wieder begeistert von ihr. Diese Katze hat uns so verzaubert das es nicht bei einer bleiben sollte. Heute züchten wir diese wundervolle Rasse.
So aber nun zur Rasse.

Der Ursprung:

Nach Meinung einiger Züchter wurde die Birma um 1920 künstlich gezüchtet, indem man Siamkatzen mit schwarzweißen Langhaarkatzen kreuzte. Da aber die Birmakatzen reinerbig sind, wiederspricht sich diese Theorie. Denn in der Geschichte der Rasse gibt es keine Hinweise auf Kurzhaarkatzen, wie es bei derartigen Kreuzungen zu erwarten wäre.

Einer weiteren Geschichte zufolge ist die Birma in der Tat die ursprüngliche Tempelkatze. Aber ein untreuer Diener schmuggelte eine trächtige Kätzin aus dem Tempel und verkaufte diese an einen französischen Besucher.

Wie dem auch sei, um 1920 war die Sacre de Birmanie in Frankreich gut verbreitet. 1925 wurde die Rasse in Frankreich anerkannt. Etwas später wurde sie auch in Deutschland anerkannt. Der Standard der für die Birma in Frankreich festgelegt wurde, hat sich kaum verändert, obwohl die europäischen und amerikanischen Vorlieben leicht variieren.
Im zweiten Weltkrieg wurde die Katzenzucht erst einmal beendet. Dadurch gab es in Westeuropa nach Kriegsende nur noch wenige Birmas. Die Rasse erholte sich dennoch und gelangte Anfang 1960 auch nach Großbritannien.
In die USA kamen die ersten Birmas 1959. Ein amerikanischer Diplomat brachte zwei Birmas aus Kambodscha mit und verstärkte so die Rasse. Da diese zwei Katzen angeblich aus einem tibetischen Tempel stammten, verstärkten sie die Legende von der "heiligen Katze".
Als Semi-Langhaar wurde die Birma 1966 in Großbritannien anerkannt, ein Jahr später dann als Langhaar in den USA. Chompionship-Showstatus erhielt sie in den USA im selben Jahr im Madison Square Garden.


Das Wesen der Heiligen Birma

Die heiligen Birmas sind sanfte und anmutige Katzen. Sie lassen sich durch nichts aus der Ruhe bringen und strahlen Harmonie aus. Birmas sind anhängliche, freundliche und liebenswerte Tiere. Außerdem sind sie sehr neugierig. Alles Neue wird sofort ausgiebig untersucht. Sie brauchen die Nähe ihrer Menschen, sind verschmust und verspielt, wirken dabei aber nicht aufdringlich.
Die Birma hat ein Herz für Kinder. Dabei zeigt sie große Toleranz bei ungeschickten Bewegungen des zweibeinigen Nachwuchses. Mit großer Geduld wird über Unannehmlichkeiten großzügig hinweggesehen. Deshalb sind sie besonders gut für Familien mit Kindern geeignet.
Des weitern lieben sie es in Gesellschaft zu sein. Daher sollte man die Katzen nicht als Einzeltier halten, oder selbst sehr viel Zeit für seine Birmchen aufbringen. Durch ihr ausgeprägtes Sozialverhalten sollte es jedoch ein leichtes sein, sie auch mit anderen Tieren zu halten. Dabei spielt die Rasse und Abstammung keine Rolle.

Standart
Birmas sind Teilalbinos und werden auch Point oder Maskenkatzen genannt. Das heißt das Fell besitzt nur an bestimmten Stellen eine deutliche Färbung. Ein besonderes Merkmal dieser Rasse sind ihre tief blauen Augen.

Körper:
Die Heilige Birma ist eine mittelgroße Katze. Ihr länglicher Körper ist muskulös und kräftig. Dabei hat sie mittellange kräftige Beine mit breiten zart gerundeten Pfoten. Der Schwanz ist von eleganter Form und buschig.

Kopf:
Der Kopf sollte weder zu rund noch zu spitz sein. Im Idealfall bildet er ein stumpfes Dreieck mit abgerundeten Konturen. Die Ohren sind mittelgroß und stehen weit auseinander, die Spitzen sind abgerundet. Die Augen sind tiefblau, mandelförmig und leicht schräg gestellt.

Fell:
Ihr Fell ist halblang und seidig. Es besitzt mäßig Unterwolle. Die Fellfarbe ist hell (eierschalenfarben) dabei hat sie einen warmen Goldschimmer auf dem Rücken der aber nur durch natürliches Sonnenlicht hervorgerufen wird. Das Gesicht, die Ohren, der Schwanz die Beine und bei Katern der Hoden, sind dunkel gefärbt und stehen im deutlichen Kontrast zur Körperfarbe. Die dunkle Färbung (Points)sollte keine Flecken oder Schatten aufweisen.
Ein rassetypisches Merkmal der Birmas sind hierbei die schneeweißen "Handschuh" an den Pfoten vorn und die "Stiefel und Sporen" an den Pfoten hinten. Diese sollten gleichmäßig und symetrich verteilt sein.
Ursprünglich wurde in zwei Farben gezüchtet sealpoint und bluepoint. Heute sind die Farben vielfältiger geworden. Anerkannte Farben sind wie schon genannt seal und blue dazu kommen noch creme, lilac, red und chocolat. Dazu gekommen sind auch noch verschiedene Zeichnungen der Farben. Da waren am Anfang die „Points“ diese zeigt eine gleichmäßige Färbung der oben genannten Körperstellen ohne das ein Muster erkennbar ist. Weiterhin gibt es heute die Zeichnungen der sogenannten „Tabbies“ , „Torties“ und eine Mischung von beiden die „Tortie-Tabbies“. Bei den „Tabbies“ weisen die gefärbten Körperstellen ein Streifenmuster auf. Die Fellfärbung bei den „Torties“ ist dreifarbig, es ist ein gewisser Rotanteil in den gefärbten Körperstellen vorhanden. Bilder zu den verschiedenen Farben und Muster finden sie im Internet.

Haltung und Pflege:
Die Birmas können ohne Probleme als reine Wohnungskatzen gehalten werden. Wobei sehr wichtig ist das sie möglichst nicht lange alleine sind. Sie leiden sehr unter der Einsamkeit. Sie ist eine sehr gut Familienkatze gerade wenn man Kleinkinder hat. Da sie sehr freundliche und geduldige Katzen sind. Und wenn es ihnen mal zuviel wird ,werden sie nie bösartig und kratzen oder beißen, sondern gehen sie einfach ihrer Wege.
Wenn man die Möglichkeit hat ihnen ein Balkon oder ein Freigehege im Garten einzurichten sollte man es tun. Sie genießen den Freilauf. In der Wohnung sollte ihnen etwas zum spielen und klettern angeboten werden da sie einen ausgeprägten Spieltrieb haben. Weiterhin mögen sie erhöhte Schlaf und Aussichtsplätze wo sie sich zurück ziehen können.
Meist suchen sie sich einen Menschen in der Familie auf den sie besonders fixiert sind. Diesen folgen sie oft auch auf Schritt und Tritt.

Die Heiligen Birmas sind sehr pflegeleicht. Sie sind sehr reinlich und sorgen selbst für ihre Körperpflege. Das Fell verfilzt nicht. Trotzdem sollte man sie an Kamm und Bürste gewöhnen und sie regelmäßig bürsten.

Beim Futter sind meist wählerisch. Sie fressen über den ganzen Tag verteilt.
Beim Futter sollte darauf geachtet werden, das kein Zucker enthalten ist und der Fleischanteil so hoch wie möglich ist.
Sie lieben es wenn ihnen mehrere Wasserstellen angeboten werden. Die Wasserstellen sollten nicht direkt neben den Futternapf gestellt werden am besten sogar in einem anderen Raum. Dies kommt ihren ursprünglichen Fress- und Trinkgewohnheiten in der freien Natur am nächsten.
Das tägliche reinigen der Futter und Wasserschalen sowie das leeren des Katzenklos sollte selbstverständlich sein.




Unsere Erfahrungen
Bella ist eine ruhige und ausgeglichene Katze. Sie spielt sehr gern und ist sehr verschmust. Auch wenn meine Tochter ihre Freundinnen mitbringt, und sie in ihrem Zimmer sind, will Bella immer mit rein. Obwohl es da auch nicht gerade ruhig zu geht. Sie geniest es einfach in Gesellschaft zu sein. Personen die sie noch nicht kennt steht sie aufgeschlossen gegenüber. Mit anderen Tieren verträgt sie sich großartig. Wir haben noch zwei Zwergkaninchen mit denen ist sie regelmäßig auf den Balkon unterwegs. Auch mit den Hunden im Haus kommt sie gut zurecht. Weiterhin ist sie auch sehr neugierig. Wenn mal eine Schranktüre aufsteht ist sie sofort darin verschwunden und inspiziert alles genau. Lehre Karton werden sofort als neues Spielzeug genutzt.
Bella war sofort Stubenrein was bei fast allen Rassekatzen der Fall ist. Wir keine Probleme mit zerkratzten Möbel oder Sofas. Sie hat ihren Katzenbaum sofort angenommen. Wir haben ihr ein paar kleine Körbe in der Wohnung verteilt ,die sie als Schlafplatz nutzt. Diese sollten immer etwas höher stehen, die Katzen mögen es den Überblick zu haben. Des Nachts aber schläft sie am liebsten mit im Bett. Wenn man mal auf dem Sofa liegt und ist mit einer Decke zugedeckt ist sie auch gleich da und versteckt sich darunter.
Als Hauptperson hat sich Bella auf meine Frau fixiert. Oft wird dann der Gang durch die Wohnung zum Hindernislauf weil sie voller Freude und mit aufgestellten Schwanz um ihre Beine läuft.
Aber so gern sie auch mit einem spielt oder schmust es gibt auch Zeiten da braucht sie ihre Ruhe. Dann zieht sie sich zu einem ihrer Schlafplätze zurück.
Beim Futter liegt ihre Vorliebe bei Fisch. Hünchen wird auch noch akzeptiert.
Am 15.05.2006 hat sie ihre ersten Kitten bekommen. Es sind vier Stück. Sie kümmert sich ganz liebevoll um sie.

Der Preis:
Viele erschrecken erst einmal wenn sie den Preis hören. So kostet eine Liebhaberkatze, also eine Katze die nicht zur Zucht verwendet wird, schon mal 500 Euro und mehr. Eine Zuchtkatze kostet dann 800 Euro aufwärts.
Wenn man aber denn Aufwand ,den die Zucht erfordert kennt ,sind die Preise gerechtfertigt.
So bekommt man sein Kätzchen aus einer liebevollen Aufzucht. Es ist medizinisch versorgt, das heißt die Kitten sind geimpft und entwurmt. Manche Züchter lassen ihre Katzen noch mit einem Chip versehen. Sie sind resozialisiert, sprich sie sind den Umgang mit Menschen gewohnt und sind Stubenrein.
Weiterhin wird ihnen der Züchter einen Impfpass und einen Stammbaum aushändigen. Vorsicht ist geboten wenn ihnen ein Züchter eine Katze ohne Stammbaum anbieten will und der Preis dadurch 200 bis 300 Euro geringer wird. Hier stimmt etwas mit der Katze oder der ganzen Zucht nicht, da ein Stammbaum meist nicht mehr als 30 Euro kostet.


Fazit:
Wer also eine ruhig aber dennoch verspielte Familienkatze sucht ist mit dieser Rasse sehr gut beraten. Dabei sollt einem aber immer gewiss sein das sie ein eigenständiges Lebewesen ist und ihren eigenen Kopf hat. Ihre Beziehung zum Menschen beruht auf der Basis gegenseitiger Wertschätzung in einer offenen Partnerschaft. Man sollte sie als Familienmitglied akzeptieren und nicht als Spielzeug oder als Vorzeigeobjekt ansehen. Ihr einzigartiges Wesen ihre natürliche Schönheit und die Eleganz mit der sie sich bewegt wird sie jeden Tag aufs neue begeistern und erfreuen.


Und zum Schluß ist da noch etwas was ich ihnen nicht vorenthalten möchte.
Es gibt wohl einige Sagen und Legenden die sich um die Herkunft der blauäugigen Schönheit ranken.
Die bekannteste und schönste ist wohl diese:
Eine weiße Katze mit bernsteinfarbenen Augen lebte in einem Tempel von Lao-Tsun. Sie war die treue Gefährtin des hohen Priesters Mun-Ha. Er der Ehrwürdigste von allen, sein Bart wurde vom Gotte Son Hio geflochten, weihte sein ganzes Leben der Anbetung von Göttin Tsun Kyankze. Tsun Kyankze die Göttin mit den Saphiraugen, war die Göttin der Seelenwanderung.
Nun geschah es, das Räuber eines Nachts in den Tempel kamen. Sie töteten den betenden Mun-Ha, vor den Füßen der goldenen Statue der Göttin Tsun. Sinh war bei ihm. Mit einem Sprung stellte sich die Katze auf den Körper ihres toten Herrn. Ihr weißes Fell wurde vom goldenen Glanz der Statue überschattet und blieb nur dort weiß, wo die Pfoten den heiligen Mann berührt hatten. Die bernsteinfarbenen Augen wurden saphirblau. Ohren, Schwanz, Gesicht und Beine nahmen die Farbe der Erde an.
Sinh soll sieben Tage lang den Körper ihres Herrn bewacht und dabei jede Nahrung verweigert haben. Als sie dann starb, brachte sie Mun-Has Seele ins Paradies. Die übrigen 99 Tempelkatzen nahmen nun die neue Färbung an und scharrten sich um einen jungen Priester. Damit zeigten sie ihm, das er von Mun-Ha auserkoren war, sein Nachfolger zu werden. Von nun an wurde dies zur Tradition im Tempel. Doch Ende des 19. Jahrhunderts wurden die in Ungnade gefallenen Priester aus dem Tempel vertrieben.
Der Engländer, Major Russell- Gordon und der Franzose, Auguste Pavie, halfen den Priestern und ihren Katzen bei der Flucht. In Tibet errichteten die Priester einen neuen Tempel. 1919 schickten sie zwei Tempelkatzen, als Zeichen der Dankbarkeit, nach Frankreich. Der Kater überlebte die Reise nicht. Doch die trächtige Kätzin Sita überlebte und begründete die Birmazucht in Europa.
Laut dieser Legende ist die Birma somit eine Naturrasse.


Nun noch eine eindringliche Warnung: !!!ACHTUNG Absolute Suchtgefahr!!!

Tschüß und viel Spaß noch.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Bewegungsdrang:Bewegungsdrang von Birma : 3,0 mittel
Familientauglichkeit:Familientauglichkeit von Birma : 5,0 sehr hoch
Futterkosten:Futterkosten von Birma : 3,0 mittel
Pflegeaufwand:Pflegeaufwand von Birma : 4,0 gering
Platzbedarf:Platzbedarf von Birma : 3,0 mittel
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
anne66
anne66, 31.05.2006
Grüßchen Anne
Annna13
Annna13, 23.05.2006
Entzückend! Liebe Grüße aus Sofia
campimo
campimo, 23.05.2006
.. Du hast einen wunderschönen Bericht geschrieben. Es würde mich freuen, auch weiterhin in den Genuß zu kommen, so tolle Testberichte von dir zu lesen. Falls du auch mal über Yopi, und dessen jüngeren Veränderungen diskutieren möchtest, komme doc
Alle Kommentare anzeigen
Produktfotos & Produktvideos zum Testbericht
Die Heilige Birma
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
Jakini

Eien wirklich hübsche Rassekatze

ein Testbericht von 2003-09-05 14:27:23 vom 05.09.2003
Empfehlung: ja
Warum ich über diese Rasse schreibe:
=====================================

Die Großmutter meines Mannes suchte eine neue Katze, auf Grund ihres Alters sollte es eine ruhige Katze sein, so hätte sie gerne wieder eine Perser Katze gehabt, doch hier hatte man ihr dann einen Balimesen/Perser angedreht, der keines Falls ruhig ist und deswegen nun bei uns zu Hause ist. Ihre Suche fing dann also wieder von vorne an, und sie kam dann zu einer anderen ruhigeren Rasse, die aber pflegeleichter ist, nämlich eine Heilige Birma, die auch ich besonders hübsch finde.

Wie sehen die Heiligen Birma aus:
==================================

Heilig e Birma Katzen erinnern ein klein wenig an Perserkatzen, denn auch sie haben ein längeres Fell, genau genommen ein halblanges Fell. Doch dieses Fell ist glücklicher Weise nicht so pflegeaufwendig, wie bei Persern, denn es ist insgesamt kürzer und Birma Katzen haben kein Unterfell.

Auch haben Birma Katzen ein hübsches Gesicht, nicht so eingedrückt wie Persern. Es gibt Birma Katzen in verschiedenen Farben, die Bezeichnunge hängen von der Art der Färbung ab. Ist diese eher rund, ist es ein piont, ist sie gestreift und sieht auf der Stirn wie ein M aus, dann handelt es sich um die Bezeichnung tabbi. Bei den Birma finden sich die Färbungen in verschiedenen Tönen, Seal, Chocolate, Blu, Lilac oder Read. Hier sind dann aber nur Kopf, Schwanz und Beine gefärbt, der Rest des Körpers ist fast weiß, ein ganz helles beige.

Eines haben Birma Katzen gemeinsam, sie haben weiße Pfoten, und genau das zeichnet diese Rasse aus.

Einer Sage nach zu urteilen ist diese Rasse entstanden, und somit auch die weiße Pfoten, die sich Handschuhe nennen. So begann alles mit einer Birma eines Pristers:

Als dieser eines Tages beim Meditieren vor einer göttlichen Statue ermordet wurde sprang die Katze auf ihn, um die Göttin anzubeten. In dem Moment ging die Seeles des Pristers in die Katze, ihre Augen wurden saphierblau, sie nahm die Färbung der Siam Katzen an, bekam ein goldenes Restfell und behielt weiße Pfoten, weil diese mit dem toten Prister in Berührung waren.

Der Körperbau der Birma Katzen ist als kräftig zu bezeichnen, in meinen Augen endlich mal eine Rasse, die man wirklich als schön bezeichnen kann, viele Rassekatzen, auch welche, die schon Preise gewonnen haben, finde ich persönlich überhaupt nicht schön, sie sind schlank, überzüchtet, haben einen unnantürlichen Körperbau, und sind in meinen Augen eigentlich eher hässlich, wo die Tiere aber nichts für können, es liegt an den Menschen, die sie so grausam aussehen lassen. Doch das ist bei Birma Katzen nicht der Fall, die haben einen hübschen Gesichtsaudruck, ein schönes Fell und einen ansehnlichen Körperbau.

Wie sind meine Erfahrungen mit der Birma Katze:
========================================== ======

Großartige Erfahrungen kann ich eigentlich nicht bieten, ich bekomme einiges mit, was die Großmutter meines Mannes mit ihrem Kater erlebt, bei dessen Kauf ich sie damals begleitet hatte. Bisher hatte sie einen Perserkater, als solcher wurde ihr unser Kater damals auch verkauft, doch inzwischen hatte man ihr von Perserkatzen abgeraten, da die Krankheit, der ihr alter Kater im November 2002 erlag, bei Persern leider sehr häufig vorkommen soll. So suchte sich nach einer anderen ruhigen Rasse, denn ruhig sollte die Katze schon sein, und so fand sie die heilige Birma, die es mir ehrlich gesagt beim Lesen von Katzenbüchern schon immer angetan hatte.

In Nordeutschland ist es gar nicht so einfach, eine Heilige Birma Katze zu finden, in Hamburg gibt es derzeit wohl nur einen Züchter, zumindest haben wir keinen weiteren gefunden. Und entsprechend teuer sind die Katzen natürlich auch, unter 500 Euro bekommt man keine Birma Katze, auch wenn es nur eine Liebhaberkatze ist.
Die Großmutter meines Mannes hatte keine große Auswahl mehr, lediglich ein Kater stand noch zur Auswahl, alle anderen waren schon untergebracht, mit Ausnahme einer Schwester, die bei der Familie bleiben sollte. Der Kater ist goldfarbend mit einer leichten roten Färbung an Schwanz, Beinen und im Gesicht. Doch die Färbung ist sehr schwach, geht in das goldene Restfell gut über.

Seit Anfang Juli ist der kleine Kater nun bei der Großmutter meines Mannes und wir besuchen sie natürlich regelmäßig, durch unser gemeinsames Katzeninteresse tauschen wir uns auch regelmäßig aus, so erfahre ich einiges über den kleinen Kerl.

Im Vergleich zu unserem Merlin ist der kleine Birma Kater viel ruhiger, er spielt zwar auch, aber er braucht nicht so sehr viel Bewegung, unser Kater braucht z.B. unsere Treppen, die er regelmäßig hinnauf und herunter läuft. Der kleine Birma Kater möchte viel schmusen, wobei er seine Liebe durch viele Bisse bekundet. So etwas habe ich mit Merlin auch schon mehrfach erlebt, es zwickt ein bisschen, tut aber nicht wirklich weh. Auch ist der Kater sehr verspielt, obwohl die Züchterin meinte, er würde Kinder nicht mögen, hat der Kater bisher immer sehr gerne mit meinen Töchtern gespielt, besonders mit meiner großen Tochter, die wild mit ihm tobte. Kleine Spielmäuse liebt er, zu fangen, besonders, wenn es durch eine Krabbelrolle ist.
Aber er besteht auch auf seine festen Zeiten, ist sein Futter nicht rechtzeitig an Ort und Stelle, dann wird er böse und beißt richtig zu.

Ich muß zugeben, am Anfang hat mir der kleine Karter nicht so recht gefallen, ich fand ich eigentlich nicht sonderlich hübsch, hätte ich die Wahl gehabt, dann hätte ich die Schwester genommen, da diese aber eine perfekte Katze ist, wäre sie nicht unter 1000 Euro zu kaufen gewesen. Inzwischen hat der Kater sich zu einem hübschen Tier entpupt, das auch mir gefallen würde und ich würde mich freuen, wenn er noch nicht so schnell kastriert werden würde, dann könnte es vielleicht mit unserer hübschen Hauskatze und ihm einen Wurf geben, denn einmal möchte ich meine Katze werfen lassen, ehe sie kastriert wird. Aber ich denke, die Chance werden wir nicht haben und die Großmutter wird den kleinen Kater zeitig krastieren lassen.

Spitznahmen hat der Kleine auch schon weg, so nennt meine Schwiegermutter ihn immer Clarence, denn er scheint ein bisschen zu schielen, wie der bekannte Löwe. Meinen Mann erinnert der Kleine an Fuchur, den Drachen aus der Unendlichen Geschichte und ich muß beiden Recht geben somit heißt er nun Clarence-Fuchur, auch wenn er eigentlich einen anderen Namen hat.

Die Fellpflege ist für die Großmutter meines Mannes sehr einfach, denn Birma Katzen haben kein dickes Unterfell, wie unser Mischling es z.B. geerbt hat. So muß sie nur mit einer feinen Bürste ab und zu das Fell bürsten, was Kater und Großmutter gefällt. Für die beiden ist das eine Schmusestunde, die ihnen gut tut.

Telefoniert die Großmutter meines Mannes, dann kann man den kleinen Kater im Hintergrund immer mauzen hören, lauthals fordert er Aufmerksamkeit oder Futter. Er hat eine kräftige Stimme, dafür hat er die ersten Wochen ohne Ton geschnurrt, was die Großmutter meines Mannes sehr störend fand. Inzwischen kann der kleine Kater aber auch laut schnurren, wenn er ausgibig gestreichelt und gebürstet wird.

Fazit:
=======

Eine Birma Katze ist eine recht ruhige Katze, die trotzdem viel spielt, aber eben nicht so viel tobt. Aber besonders verschmust ist diese Katze, die eigentlich nicht so gerne Kinder mag. Dennoch scheint der Kater der Großmutter meines Mannes den Besuch von uns, und besonders unseren Kindern zu genießen, die dann viel mit ihm spielen. Auf jeden Fall erwartet der Kater viel Aufmerksamkeit, weswegen man diese Rasse eigentlich auch besser zu zweit halten sollte. Aber als Wohnungskatzen sind Birma Katzen auf jeden Fall geeignet.
Wenn unsere Katzen mal nicht mehr sind, dann hätte ich gerne Birma Katzen, doch bis dahin ist hoffentlich noch lange, lange hin, ich rechne einfach mal mit 15 bis 20 Jahren und dann sind meine Kinder auch groß, so daß Birma Katzen sich bei uns wohl fühlen würden.
Somit ist eine Birma Katze eine gute Katze für ältere Menschen, und vorallem auch als Wohnungskatze geeignet. Auch wenn der Kater in unserer Familie unsere Kinder zu mögen scheint, so würde bei Familien von dieser Katze unbedingt abraten, und auch bei jüngeren Menschen, die ev. noch eines Tages Eltern werden wollen!!!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
LaMagra

schnuckeliges Rußgesichtchen

ein Testbericht von 2002-04-17 08:50:53 vom 17.04.2002
Empfehlung: ja
-------------------------------------------------- --
VORWORT (11. April 2002)

Ich werde jetzt meine KATZENWOCHE starten und mal über ein paar Rassen berichten, die es Wert sind, erwähnt zu werden.
Ich liebe Katzen über alles und würde mir auf der Stelle noch eine dritte zu meinen beiden schwarz-weissen – Türangel-Geländertreppen-Mischlingen (wie meine Omi immer sagt) holen!

Kleiner Tipp: In Tierheimen findet man oft RASSEKATZEN, auch noch junge, die es zu viel günstigeren Preisen gibt. Aber auch normale Hauskatzen sind lieb und für jedermann geeignet!
Auch in den Zeitungen findet man oft Gebote wie „Gebe jungen Perserkater ab, 4J, inkl. Zubehör“ (Zitat PNP vom Oktober 2001)

Ich werde dieses kleine Vorwort bei jedem Katzenbericht anbringen, um auf die oft hoffnungslos überfüllten Tierheime hinzuweisen!
------------------------------------------------ -------

Die Birma
Ihre Geschichte:
(aus dem Buch "Katzen")
Als "Heilige Katze von Burma" bekannt, soll die schöne und liebenswerte Birma-Katze aus den Tempeln von Burma stammen.

(eigener Einwurf)
(Aber vorsicht: es gibt neben der Birma auch Burma - Katzen. das sorgte oft für Verwirrung. ein Bericht über die Burma kommt sicher noch von mir!).

(weiter Buch Katzen)
Die Geschichte der jüngeren Vergangenheit ist fast ebenso interessant: Anfang 20. Jahrhundert haben Priester einem Herrn Russel Major Gordon Russell, der ihnen zur Flucht aus Tibet geholfen hatte, zwei dieser Katzen als Geschenk nach Frankreich geschickt.
Das Weibchen dieses Paares bekam bald Nachwuchs und trug dadurch dazu bei, diese Rasse im Westen zu begründen.

(weiterer Einwurf von mir)
(Ist Inzest bei Katzen nicht so schlimm?? Jetzt haben wir jedenfalls wieder diese Adam + Eva Story, nur auf Katze *smile*)


Wie ist sie so?
(Katzen A-Z)
Durch ihre gesittete und angenehme Art passt sich die Birmakatze perfekt an die Familie an. Sie geniesst nicht nur das Leben mit Erwachsenen, sondern auch mit kleinen Kindern.
Mit anderen Heimtieren lebt sie auch gerne zusammen.

(eigener Vorschlag)
Also wäre diese Katze super für gesellige Menschen! Aber manchmal sieht sie etwas hochnäsig aus, das tut diese Katzenart gern.

Typische Merkmale dieser Rasse:
(Katzen A-Z)
Sie hat markant-schöne saphirblaue Augen und weiches, seidiges Fell in goldener Farbe und mittlerer Länge und einen buschigen Schwanz. Die Farbschläge der Birma schliessen die ursprüngliche, "heilige" Seal-Point ein.

(eigene Meinung ab jetzt!)
Leider weiß ich keine Züchteradressen oder Preise, und im Internet ist die Suche langwierig und bringt mäßige Erfolge.

++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Meine Erlebnisse mit solchen Katzen:
++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Wenn man diese edlen Katzen mal auf der Straße daher trotten sieht, meint man, man müsse sich verbeugen und ihr die Füße küssen. Sie stolziert zumindest herum, als wäre nur für sie ein roter Teppich ausgelegt.
Aber welche Katze macht das nicht gerne? :)
Diese Katzen sind sehr süß, vor allem dieses dreckig aussehende Gesichtchen ist allerliebst, und die Augen funkeln so geheimnisvoll.
Wer also Zeit hat, um sich um die Fellpflege zu kümmern und den Züchterpreis zahlen will, dem rate ich zu so einer Rassekatze :)

Bei meiner Freundin wohnt eine in der Nähe, die hat so eine Rasse, und die sind wirklich sehr schnuckelig, aber allen Ernstes hochnäsig.
Ich weiß nicht, ob jetzt nur diese eine Katze so verzogen ist, oder ob das allgemein zum Wesen gehört.
Jedenfalls kann sie kratzbürstig und launisch sein, ist aber eher immer so die Voll-coole, die den "Fass-mich-nicht-an, -du-versaust-mir-mein-schönes-glänzendes-Fell" - Blick vollends drauf hat!
Neben ihr kommt man sich glatt "klein" vor.
Nicht nur vom massigerem Fell, auch von ihrer Haltung uns gegenüber.
Aber das ist nicht feindselig gemeint.
Sie kann sehr lieb sein und ist auch verschmust - wenn sie dazu Lust hat!
Bitte lasst die Katzen nicht in Laubhaufen, da werdet ihr mit dem Bürsten nicht mehr froh!

----------------------------
Nachwort:
Man soll bitte bedenken, dass Katzen bis zu 20 Jahre alt werden können. Deshalb sollten sich ältere Menschen, die sich eine Katze holen, auch abklären, wer die Katze nach dem Tod des Besitzers nehmen wird – denn solche Katzen landen nämlich auch oft im Tierheim, und das tut den kleinen Gefährten doppelt weh – erst stirbt der Mensch, den sie all die Jahre so lieben gelernt haben, und dann werden sie auch noch aus der Wohnung gerissen und in ein fremdes, hässliches Gitter-Haus gesteckt, in dem sie allein und traurig weiter leben müssen. Bitte denkt daran!

---

der Bericht ist NICHT kopiert, aber einige Fakten, vor allem die Geschichte, habe ich aus meinem Buch "KATZEN", was ich mir letzte Woche gekauft hatte. woher sonst kann man bitte etwas über die Geschichte wissen, sich es etwa aus den Fingern saugen? Bitte überdenkt vorschnelle Handlungen. Ich kann euch gern die ISBN-Nummer des Buches sagen, wenn ihr nachlesen wollt!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
amrum
amrum, 30.04.2002
Wieso den Bericht nicht mehr Leute lesen ?
bavariangirl
bavariangirl, 17.04.2002
Dein Beitrag ist o.k. Du hast die rezetierten Stellen ja kenntlich gemacht und gehst ja drauf ein ...Susanne
catweazlecat
catweazlecat, 23.08.2002
Leider hast du nicht wirklich etwas uumlber Birmakatzen geschrieben. Keine Info uumlber das markante Aussehen und die Kennzeichnung, mit der sich diese Rasse von anderen unterscheidet.

Meinungen sollten nur uumlber eigene Erlebnisse geschrieben we
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
baerle44

Ich hab Tränen in den Augen

ein Testbericht von 2002-04-04 20:19:20 vom 04.04.2002
Empfehlung: ja
Die Heilige Birma ist meiner Meinung nach die schönste Katze der Welt. Es ranken sich sehr viele Legenden um die Entstehung dieses wunderschönen Tieres aber wahrscheinlich ist es eine Züchtung zwischen Perser und Siam.

Nun zu den besonderen Merkmalen und Schönheiten dieses Katzentyps: Sie zählt zu den sogenannten Halblanghaarkatzen und ist trotz des längeren Haarkleides sehr pflegeleicht. Die Farben bzw. charakteristischen Abzeichen an Gesicht, Ohren, Pfoten und Schwanz sind gleich wie bei den Siamkatzen. Am meisten verbreitet findet sich ein dunkles Braun (Sealpoint) oder Bluepoint (blaugrau). Der Rest des Fells ist helleierschalenfarbig, der Rücken meist goldbraunes Beige. Ganz typisch sind die 4 reinweißen Pfötchen die sogenannten Handschuhe (spezifisches Rassemerkmal) Auch gibt es tabbyfarbene Birmas (getiegerte) welche mir persönlich am Besten gefallen. Der Schwanz einer Birma ist sehr buschig und sie trägt diesen bei Freude geringelt wie ein Eichhörnchen auf dem Rücken. Die Augen sind von einem wunderschönen Stahlblau und wer jemals in solche Augen blickte kann sich der Faszination der Ausstrahlung nicht widersetzen. *baerle44*

Vom Wesen ist die Birma sehr anhänglich und liebevoll. Sie benötigt sehr engen menschlichen Kontakt und man sollte diese Katzenrasse nicht sehr oft und lange alleine lassen. Sie verträgt sich äußerst gut mit anderen Katzen und Haustieren und ist im Allgemeinen sehr verträglich.

Auch für Familien mit Kindern ist diese Katze äußerst geeignet und kann ohne Probleme als reine Wohnungskatze gehalten werden da sie von Natur aus keinen größeren Drang nach draußen verspürt. (Ich denke das hat man ihr im Laufe der Zucht abgewöhnt!)

Der einzige Nachteil dieser wunderschönen Katze ist ihr hoher Preis. Ein Liebhabertier (nicht zur Zucht geeignet wegen Schönheitsfehlern) liegt bei etwa 800DM (410 €)nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Ein zur Zucht geeignetes Tier kostet weit über 2000DM (1022 €).

Nun aber zu meinen eigenen Erfahrungen mit dieser Rasse. Als unser 4-beiniges Baby ein Boxer starb, waren wir sehr traurig und überlegten uns den Kauf eines neuen Haustieres. Da zu der Zeit meine Frau und ich arbeiteten, kam deshalb kein Hund in Frage, da man mit einem Welpen anfangs oftmals gassigehen muß. Deswegen kauften wir zunächst einmal ausreichend Katzenliteratur um uns eingehend mit der Haltung und Pflege von Katzen vertraut zumachen. Zuhause schauten wir uns die erworbenen Bücher an und verliebten uns auf Anhieb in das Bild der Heiligen Birma. Es war ganz einfach um uns geschehen und wir waren uns dessen sicher, so ein wundersames Wesen mußte her. Viele Telefonate waren erforderlich, bis wir endlich eine Züchterin in unserer Gegend mit Jungtieren ausfindig machen konnten. Ein Termin wurde vereinbart und wir freuten uns wie kleine Kinder.

Als wir diese Katzen dann in Natura sahen gab es kein Halten mehr und nach mehrstündigem Gespräch mit der Züchterin stand der Kauf eines 12 Wochen alten Katerchens fest. Im Leben vergesse ich nie seine wunderschönen blauen Augen und den ausstrahlenden Charme dieses Kobolds. Wir tauften den edlen Vertreter „Tarzan“ da er hingebungsvoll an unserem Kratzbaum kletterte. Als er 1,5 Jahre alt war wurde er von einem Tag zum andern apathisch, fraß nichts mehr und sah krank aus. Sofort eilten wir zum Tierarzt der mehrere Blutuntersuchuchungen und Tests machte. 2 Tage später war unser Liebling tot. Die anschließende Diagnose erbrachte den untypischen Fall von FIP. Wir waren total verzweifelt und riefen sofort die Züchterin an. Diese war auch ganz perplex, gab es doch nach ihren angaben noch kein FIP-Fall in ihrer langjährigen Zucht. Sie versprach uns einen neuen Birmakater, den wir nach 6 Wochen Quarantänezeit und einer vorsorglichen FIP-Impfung dann bei ihr abholten. So kamen wir zu unserem Ginger. Er war bereits 9 Monate alt und ein perfekter Ausstellungskater, für den die Züchterin vorher schon weit über 2000DM (1022 €)geboten bekam. Zunächst dachten wir uns nichts dabei und waren einfach nur überglücklich wieder ein Birmakater zu haben. Ginger war ein sehr liebes und ruhiges Tier und wir verloren etwas unsere Angst vor einem neuen Fip-Fall. Plötzlich fraß er nicht mehr und nahm ab, wir gingen mit ihm zum Tierarzt und das Drama nahm seinen Lauf. Die Diagnose vieler Tests waren eindeutig FIP. Wenige Wochen später mußten wir auch unseren geliebten Ginger begraben. Ein erneuter Anruf bei der Züchterin ergab diesesmal ein anderes Bild. Sie gab zu, schon 1 Fall von FIP in ihrer Zucht gehabt zu haben, glaubte aber komischerweise immer noch nicht, daß die tödlich verlaufende Erkrankung von ihrer Zucht stammt, obwohl ein renomierter FIP-Forscher und auch unser Tierarzt keine andere Möglichkeit der Ansteckung sah.

Auch aus heutiger Sicht kann ich nur sagen, daß es keine schönere Katze wie die Heilige Birma gibt und hätte ich einen Züchter dem ich nun nach unserer Erfahrung wirklich vertrauen könnte (was leider nicht mehr der Fall ist) würde ich mir wieder solch ein faszinierendes und liebes Wesen holen.

Das Wesen dieser Katzenrasse ist einzigartig. Sie sind eindeutig zwischen der sehr ruhigen Perser und den quirligen Siams einzusortieren und haben die Sprachbegabung der Siams übernommen. Sie verfolgen ihre Dosenöffner den ganzen Tag auf Schritt und Tritt und quatschen den ganzen Tag mit angenehmer und melodischer Stimme.

Noch immer kommen mir die Tränen wenn ich an meine 2 Kater denke, denn es war furchtbar für uns diese Tiere zu verlieren. Ihr haltet mich nun vielleicht für sentimental, aber sie waren wie Kinder für uns.

© Euer Werner 04.04.2002
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
Alusru
Alusru, 06.04.2002
Als wir unseren Momo er war ein wunderschoumlner Siamkater verloren haben da haben mein Mann und ich auch geheult er war wie ein Kind. Er hat viel mit uns gesprochen und ist mit uns spazieren gegangen, Am liebsten fuhr er im Auto mit, er war einfach ein
catweazlecat
catweazlecat, 23.08.2002
Tut mir sehr leid das ihr offensichtlich so viel Pech mit euren Katzen gehabt habt! FIP ist grausam und schrecklich! Hoffentlich gibt es bald eine anstaumlndige Impfung dagegen.
Ich wuumlrde Dir empfehlen mal Zuumlchter zu besuchen, die keine Jungti
Faceman28m
Faceman28m, 04.04.2002
Nicht schlecht der Preis,aber schoumlner und interessanter Bericht.
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
1-5 von 5  Katzenrassen

Bilder & Fotos

Fotos & Videos hochladen
Die Heilige Birma  Birma
Die Heilige Birma
23.05.2006
Gorg7
Schließen
Birma: Die Heilige Birma
Birma: Die Heilige Birma
Birma
23.05.2006
Gorg7
Schließen
Birma:
Birma:
Birma
23.05.2006
Gorg7
Schließen
Birma:
Birma:
Birma
23.05.2006
Gorg7
Schließen
Birma:
Birma:
Birma
23.05.2006
Gorg7
Schließen
Birma:
Birma:
Birma
23.05.2006
Gorg7
Schließen
Birma:
Birma:
Top Webtipps
Amazon.de
Niedrige Preise, Riesen-Auswahl und kostenlose Lieferung ab nur 20 EUR

Produktbeschreibung Birma

 
Allgemeine Informationen Birma
gelistet seit: 01.09.2003
Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 4,90 / 5,00
Birma im Vergleich
Katzenrassen
Testsieger & Top 10

Preisverlauf für Birma

Preisentwicklung Birma

Preisentwicklung Birma
Home > Haus & Garten > Haustierbedarf > Katzen > Katzenrassen > Birma > Überblick