Buenos Aires
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Platz 3 in der Kategorie "Buenos Aires". Typ: Stadt / Buenos Aires die Hauptstadt Argentiniens. ...mehr
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Buenos Aires gebraucht & neu

Buenos Aires Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

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von 100% aller Autoren empfohlen (2/2).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Das Außergewöhnliche
  • eine interessante Stadt
Nachteile/Kritik
  • Die Kosten wie immer
  • langer Flug
Welt_reisender

Palermo diesmal ein Stadtteil in Buenos Aires

ein Testbericht von 2006-11-13 11:33:30 vom 13.11.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Das Außergewöhnliche...
Nachteile/Kritik: Die Kosten wie immer
Die argentinische Hauptstadt hat sich von der Wirtschaftskrise erholt. Die Lebensfreude ist zurück und mit ihr gute Küche, Mode und Design. Und das alles kann man schon in nur einem Stadtteil mit dem italienischen Namen "Palermo" erleben oder auch genießen sowie entdecken.

Ich werde diesen Bericht nur auf das Wesentliche beschränken. Damit meine ich:

Essen und Trinken

Ausgehen

Wohnen

Shoppen

diese vier Beriche werde ich komprimiert und makant vorstellen. Ich bin mal gespannt, wie Euch das gefällt. Es müssen ja nicht immer so lange Berichte sein wie "Paris".

Zum Bericht:

Essen & Trinken

Die Bewohner von Buenos Aires mögen´s exotisch. Eines ihrer Lieblingslokale im Stadtteil Palermo setzt auf skandinavisches Ambiente. Wer im versteckten Garten des ILSEN sitzt, versteht ihre Vorliebe für Europas Norden. Das Interieur ist elegant und lässig, die Speisekarte offeriert Einfaches wie Smoerebroed und auch raffniniertes wie frittierte Austern (Gorriti 5870 Telefon 0054-11-47767677

In der CASA CRUZ verabreden sich die Reichen und Schönen, trinken perfekte Martinis und ordern, was Besitzer Juan Santa Cruz "Argentinian Urban Foos" nennt: Foie ras, Riesengambas oder Seebarsch. Schick, teuer, shenswert (Uriarte 1658 Telefon 0054-11-48331112) Steakhäuser gibt es unendlich viele in der Stadt, auch in Palermo. Ich empfehle das
CALDÉN DEL SOHO nicht nur, weil es gegenüber von meinem Hoteltipp "Malabia House" liegt, sondrn vor allem, weil ich den Service genossen haben - ebenso das Essen. Spezialität: Lomo Empaquetado, Filetsteak mit Couscous. Wie fast überall in der Stadt kostet auch hier ein Steak nicht mehr als 10,00€. (Hunduras 4701 Telefon 0054-11-48332221).

Ausgehen

Kein Schild weist den Weg am Tor zu der ehemaligen Stadtvilla, in der sich die MILLIÓN Bar befindet - offenbar soll der In-Treff vor Touristen und Mitläufern geheim gehalten werden. Marmortreppen, Kristallleuchter und Ledersofas schaffen eine exklusive Atmosphäre, die Coctails sind exellent (Parand 1048 Telefon 0054-11-48159925).

Tätowierte Kellnerinnen, Rockmusik, rotes Schummerlicht: Im MUNDO BIZARRO fühlt man sich ein bisschen wie in Szenetreffs wie in Berlin-Mitte, nur mit besser gelauntem Publikum. An der Bar lernt man garantiert sofort nette Leute kennen. (Serrano 1222 Telefon 0054-11-47731967)

Wer es sonst besonders schrill mag, der geht in den Club KIM NOVAK. An den Wänden des Lokals hängen erotisch-provokante Gemälde, an der Bar treffen sich B-Promis, Künstler und Transvestiten. (Güemes 4900 Telefon 0054-11-47737521)

Wohnen

Asiatisch inspiriertes, klares Design zeichnet das Hotel FIVE COOL ROOMS aus, das übrigens nicht nur fünf sondern 16 Zimmer hat - die besten haben Balkon und Whirlpool im Bad (Honduras 4742 Telefon 0054-11-52355555 www.fivebuenosaires.com DZ/F ab 95,00€).

15 Zimmer, eingerichtet mit hellen Hölzern, weißen Möbeln und Gemälden, machen MALABIA HOUSE zu einem der schönsten Boutique-Hotels des Viertels (Malabia 1555 Telefon 0054-11-48332410 www.malabiahouse.com.ar DZ/F ab 100,00€)

Entspannt und elegant lebt es sich im neuen Hotel HOME. Die Zimmer sind geschmachvoll gestaltet, mit Blumentapeten und weißen Möbeln, im Garten gibt es einen kleinen hübschen Pool, und das Personal ist sehr freundlich und zuvorkommend. (Honduras 5860 Telefon 0054-11-47781008 www.homebuenosaires.com DZ/F ab 109,00€)

Shoppen

In Buenos Aires gibt es so viele Ledergeschäfte wie Steakhäuser - was wenig überraschend ist. Für beide gilt, nur wenige ragen aus der Masse heraus. Bei PASIÓN Argentina findet man eine große Auswahl an Kissen, Geldbörsen, Taschen und Gürteln aus "fair trade" - Leder; die Häute werden von Kleinbauern geliefert, die angemessen dafür bezahlt werden. (Emilio Ravignani 1780).

Argentines Antwort auf britische Mode zwischen Tradition und Streetwear heißt FELIX. Zur Auswahl stehen karrierte Socken, Schals, T-Shirts und Sweater für junge Modebewusste. Sehr angesagt. (Gurruchaga 1670)

HERMANOS ESTEBECORENA ist ein kleiner Modemacherbetrieb. Besonders begehrt bei Jung und etwas Älter sind gut geschnittene Hemden und bequeme Kaputzenjacken. Wer sich fragt, wie die einheimischen Männer es schaffen, stets lässig und doch elegant gekleidet zu sein, findet in diesem Shop die Antwort. (EL SALVADOR 5960)

So, dass war es auch schon. Kurz und prägnant hoffe ich. Nun wünsche ich viel Spaß beim Lesen

der Welt_reisende
...
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Kommentare
NancyNoack
NancyNoack, 13.11.2006
SH
morla
morla, 13.11.2006
sehr hilfreich
Baby1
Baby1, 13.11.2006
LG Anita
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Blackyx

Darf ich bitten.... Die Hauptstadt des Tango

ein Testbericht von 2003-11-03 18:18:54 vom 03.11.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: eine interessante Stadt...
Nachteile/Kritik: langer Flug
Der Internationale Flughafen von Buenos Aires liegt ca. 40 Minuten Fahrzeit außerhalb der Stadt und schon auf dem Weg in die City ist man von der Weite ergriffen, die alles in diesem Land kennzeichnet.

Die Straßen in Buenos Aires sind zum Teil elfspurig, aber trotzdem sind nicht so viele Autos unterwegs, wie man erwarten würde.

Auch die breiteste Straße der Welt findet man hier, die Straße des 9.Juli hat die Ausmaße eines riesigen deutschen Platzes – mit Staunen steht man vor der unglaublich großzügigen Aufteilung der Stadt, die trotz ihrer ca. 16 Millionen Einwohner (das sind immerhin die Hälfte aller Argentinier) fast nie überlaufen und im Vergleich zu anderen südamerikanischen Städten eher gemütlich und elegant-stilvoll wirkt.


Buenos Aires, zu deutsch „Gute Luft“ ist keine Stadt mit herausragenden Sehenswürdigkeiten, aber hat dafür ein unglaubliches Flair und die Portenos, wie sich die Einwohner von Buenos Aires nennen, sind sehr nette, aufgeschlossene, neugierige und hilfsbereite Menschen.


In der Stadt selber kann man sich viele und wunderschöne Parks, Plätze und Gebäude ansehen.

Die Mischung der altkolonialen Gebäude mit den direkt daneben gebauten neuen Wolkenkratzern und umgebenden Parks verbreitet an jeder Ecke der City einen Charme, der die Stadt liebenswert macht.


Bei einem Besuch in Buenos Aires sollte man einen Ausflug in das „Naherholungsgebiet“ der Stadt, das Tigre Delta unbedingt ins Auge fassen.

Mit dem außerordentlich gut ausgebauten Verkehrsnetz mit Bussen, Bahnen, U-Bahn und Taxis kommt man recht preiswert überall hin.

Im Tigre Delta gibt es viele Märkte, Restaurants, ein Kasino und eine Unzahl kleiner Kanäle.

Eine Bootsfahrt dort ist wunderschön und sehr erholsam.

Obwohl Buenos Aires am Meer liegt, gibt es dort keinen Strand, der touristischen Ansprüchen genügt – so dass man zum Baden in Argentinien woanders hin sollte.


Wer einmal in Buenos Aires unterwegs ist, kommt an der „Touristen-Einkaufsmeile“ der Avenida Florida nicht vorbei – dort gibt es alles was das Herz begehrt und in Argentinien reichlich vorhanden ist : Leder, Lederwaren, Stoffe, Silber und vieles andere mehr.

Allerdings zu etwas höheren Preisen wie außerhalb der Innenstadt.

In dieser Einkaufsstraße gibt es auch eine Tango-Vorführung.

Der Tanz, der Argentinien einst berühmt machte, wird noch heute von jung und alt leidenschaftlich gern getanzt.

Die Vorführung in der Av. Florida wird unter anderem von einem älteren Herren getanzt, der sicher schon weit über die 60 ist und seit vielen Jahren hier seine Liebe zum Tanz präsentiert – voller Stolz und Lebensfreude. Unbedingt stehen bleiben und anschauen!


Jedem Besucher von Buenos Aires wird auch ein Besuch einer Tangoshow empfohlen.

Diese sind jedoch nur für die Touristen gemacht und sind wirklich nur Show und furchtbar überteuert. Unsere Bekannten haben uns einen Besuch eines ganz normalen Tanzlokales empfohlen, welche von allen Portenos in allen Altersklassen zwischen 7 und 70 Jahren gerne aufgesucht werden.

Dort sieht man dann zwar nicht unbedingt die Perfektion dieses überaus anspruchsvollen Tanzes, jedoch die Liebe jedes Portenos dazu.

Der Tango ist „ein trauriger Gedanke, den man tanzen kann“ und auch als Besucher bzw. Nichttänzer ist man hingerissen von der verhaltenen Leidenschaft, mit der sich die Einwohner von Buenos Aires ihrer liebsten abendlichen Unterhaltung hingeben.


Natürlich hat Buenos Aires auch ein paar sehr berühmte Stadtteile, denen man einen Besuch abstatten sollte.


BOCA CHICA

Zuallererst natürlich Boca Chica – das ganze, sehr arme und einfache Stadtviertel ist eine Hommage an seinen berühmtesten Sohn – den in Argentinien als Fußballgott und Nationalhelden gefeierten Diego Maradona.

Natürlich findet man deshalb in Boca Chica auch eines der größeren Fußballstadien der Welt mit über 50.000 Plätzen.

Leider und obwohl die Eintrittspreise für argentinische Verhältnisse sehr teuer sind, ist das Stadion fast immer ausverkauft und Karten nur sehr schwer zu kriegen.

So mussten wir trotz eines stattfindenden Fußballspieles draußen bleiben – schade, denn die Atmosphäre dort soll eine der atemberaubendsten von allen Sportarenen dieser Welt sein.

Dieses Stadtviertel ist außerordentlich bunt und mit vielen sehr schönen und witzigen Pappmachefiguren geschmückt – sehr schön anzuschauen.

Da Boca Chica jedoch auch eines der ärmsten Stadtviertel ist, sollte sich der unerfahrene Tourist nie weit von den Hauptstraßen entfernen und seine Habseligkeiten lieber vor dem Besuch sicher im Hotel lassen.


SAN TELMO

Das Künstlerviertel San Telmo ist mit seinen uralten und liebevoll restaurierten Gebäuden aus der kolonialen Gründerzeit auch einen Besuch und längeren Spaziergang wert.

Berühmt ist dieses Stadtviertel jedoch nicht nur wegen seiner Gebäude, seiner überaus interessanten und künstlerisch sehr stilvoll gestalteten Gegend, sondern auch wegen seiner Märkte.

Hier lernt man die dritte Leidenschaft (nach Essen und Tanzen) der Argentinier kennen: Flohmärkte.

Wer sich dafür begeistern kann, wird in San Telmo sein Herz verlieren – hier gibt es einfach alles, was sich ein Besucher wünschen kann – von altem Krempel über ausrangierte Kleider und sehr originellen Arbeiten von Künstlern bis hin zu Mengen von sehr wertvollen, begehrten und hier in Deutschland außerordentlich teuer verkauften Antiquitäten.

Für den Kenner lässt sich hier so manches Schnäppchen finden, aber auch für den Uneingeweihten ist das Stöbern und Gucken in diesem wunderschönen Ambiente ein Erlebnis.


RICOLETTA

Ein weiteres, sehr berühmtes Stadtviertel ist Ricoletta.

Der Anziehungspunkt dort ist neben vielen und sehr guten Speiselokalen der Friedhof der Stadt. Die „Grundstücke“ auf diesem Friedhof zählen zu den teuersten von Buenos Aires.

Der Friedhof mit seinen vielen Mausoleen von berühmten und bekannten Familien ist nach Aussagen von Leuten, die mehr davon verstehen als wir, ein Querschnitt durch die argentinische Kultur und Geschichte.

Natürlich liegt hier auch das Grab der berühmten Evita Peron, die in Argentinien heute noch heiß verehrt wird und auch in Europa wohl zu den bekanntesten Persönlichkeiten Südamerikas zählt.

Ein Besuch dieses Friedhofes, der so ganz anders ist als unsere, sollte daher auf keinen Fall im Programm fehlen.

Wer nach diesem Spaziergang durch die ruhigen und kühlen Alleen zwischen den Marmor- und Steinmausoleen wieder etwas Leben tanken will, besucht einfach den vor dem Eingang des Friedhofes gelegenen Markt.

Hier gibt es Lederwaren, Schmuck, Steinarbeiten, Stoffe und vieles mehr zu bezahlbaren Preisen und außerordentlich viele originelle Ideen zum Nachmachen abzustauben (wir hätten am liebsten 10 Koffer gekauft, die gefüllt und mit nach Hause genommen).


Alles in allem ist Buenos Aires unmöglich in ein paar Tagen kennen zulernen, man sollte schon ein bisschen Zeit mitbringen (oder mehrmals hinkommen). Die riesigen Parks der Stadt bieten auch dem gestressten Touristen eine sehr willkommene Entspannung, an die man sich gewöhnen kann.

Durch die quadratisch angelegte Form dieser Stadt ist es auch für den Neuankömmling mit einem guten Reiseführer bzw. Stadtplan keine Kunst, sich zurechtzufinden und die Stadt einfach zu entdecken.


Wenn man frisch aus Europa anreist, muss man sich in den ersten zwei Tagen allerdings erst an eine Eigenart der Portenos gewöhnen: gegessen wird abends frühestens ab 21.00 Uhr in den vielen Speiselokalen der Stadt.

Das Essen dort ist sehr gut und preiswert, allerdings für Vegetarier eine Enttäuschung:

die Argentinier lieben ihr Rindfleisch (so wie wir nach diesem Urlaub übrigens auch).

Rindfleisch gibt es in riesigen Mengen und allen Variationen, dazu isst man Salat und Weißbrot und trinkt einen Rotwein.

Sowohl das Fleisch als auch der Wein gehören zu dem besten, was wir je gegessen und getrunken haben – unbedingt probieren und selbst die eingefleischtesten Biertrinker wechseln innerhalb kürzester Zeit zum Wein über.


Anreise von Europa :

Mit Lufthansa über Sao Paolo : ca. 750 Euro

mit Iberia über Madrid : ca. 700 Euro

mit British Airways über London : ca. 790 Euro

mit Air France über Paris : ca. 790 Euro.
...
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Kommentare
Welt_reisender
Welt_reisender, 13.11.2006
ausgezeichneter Bericht. Mein Bericht ist erheblich kürzer, aber er bezieht sich auch nur auf den Teil Palermo
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