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1,00 € | 2T 15Std. | 0 | ||
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Bewertung
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Vorteile
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Nachteile/Kritik
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![]() Bürokauffrau oder lieber Bürokommunikationsfrau?ein Testbericht von Bluehmchen2002-06-29 13:38:41 vom 29.06.2002 Empfehlung: jamöchte ich werden, bzw. lernen? Für mich war es klar, dass ich im Büro sitzen möchte, nur gibt es dort heutzutage auch zich von Berufen. Durch vieles hin und her habe ich mich dann für die Bürokauffrau entschieden, bis mir mein Berufsberater vorgeschlagen hatte, vielleicht auch eine Ausbildung zur Bürokommunikationskauffrau zu machen. Oje, was ist denn der Unterschied zwischen einer Bürokauffrau und einer Bürokommunikations- kauffrau? Der eigentliche Unterschied liegt schon in der Ausbilung. Das erste Jahr ist bei beiden gleich. Bei mir in der 1. Berufsschulklasse sassen Bürokaufleute sowie auch Bürokommunikationsleute. Der Unterschied fängt dabei in der 2. Klasse an. Dort werden sie voneinander getrennt. Als Büro- kommunikationskauffrau wird man mehr auf die Arbeitswirtschaft und Politik geschult als auf das Rechnungswesen. Von der betrieblichen Ausbildung nehmen die beiden Berufe sich nichts. Meine Freundin, hat Bürokauffrau gelernt und genau das gleiche wie ich. Ich selber finde es nicht sehr gut. Denn meiner Meinung nach ist Rechnungswesen um einiges wichtiger als Arbeitswirtschaft und Politik. Und da Rechnungswesen sowieso nie so wirklich mein Lieblingsfach war, hänge ich dort natürlich sehr nach. Leider immer noch. Mein Arbeitsberater meinte zudem noch, dass die Bezahlung nach der Ausbildung besser sein sollte. Ich habe noch nicht viel davon mitbekommen, denn von den meisten Firmen werden sowieso nur Bürokauffrauen/männer oder einfach nur Bürofachkräfte gesucht. Es ist ganz selten, dass mal eine Bürokommunikationskauffrau gesucht wird. Daher kann ich mir kein Urteil darüber erlauben, ob die Bezahlung jetzt besser ist, oder nicht. Ich kann jedem nur raten, wenn er auch mal vor so einer Entscheidung stehen sollte, und nicht weiß für welchen Beruf er sich entscheiden sollte, ich würde Bürokauffrau lernen.. Man wird nach der Ausbildung auch nicht bevorzugt, weil man "einen länger geschriebenen" Beruf gelernt hat. Und also Bürokauffrau lernt man, wie ich oben schon erwähnt habe, wichtigere Dinge, wie das Rechnungswesen! |
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![]() Meine Ausbildung zur Bürokauffrau in einem Krankenhausein Testbericht von paschsolo2005-09-22 22:20:12 vom 22.09.2005 Empfehlung: ja Vorteile: interessant und abwechselungsreich...Nachteile/Kritik: stunden- und tagelanges Kopieren und Aktenvernichten ist nicht sehr lustig!Jedem, dem ich erzählte, das ich einen Ausbildungsplatz im Krankenhaus gefunden hatte, fragte mich erstmal, wie es denn so ist als Krankenschwester zu arbeiten..., das nervte auf die Dauer ganz schön... Wie ich dazu kam: Nachdem ich im Sommer 1995 meine Schulzeit beendete, wollte ich unbedingt Erzieherin werden und setzte auch alles dran, um diese zu werden, man macht dabei eine Vollzeit-Schulausbildung mit einigen Praktikas in Kindereinrichtungen, dabei stellte ich fest, das ich einfach nicht die Geduld besaß, mich auf soviele verschiedene Kinder einzustellen und brach im Frühjahr 1997 diese Ausbildung ab. Was nun? Nach lamgem Überlegen wollte ich dann Arzthelferin werden und schrieb so an die 80 (!) Bewerbungen, erhielt aber nur Absagen. Ende Juli 1997 entdeckte meiner Mutter beim Arbeitsamt ein Angebot für eine Ausbildung zur Bürokauffrau im Krankenhaus. Völlig entmutigt startete ich einen neuen Bewerbungsversuch und siehe da, am 01. August 1997 trat ich voller Hoffnungen meine Ausbildung an. Die Ausbildung: Die Ausbildungszeit erstreckt sich über drei Jahre und gliedert sich in den praktischem Teil im Betrieb und in den theoretischen Teil in der Berufsschule. Der Betrieb: Am ersten Tag wurde ich von meiner Ausbildungsleiterin sehr freundlich begrüßt, erhielt meinen Ausbildungsvertrag und sie führte mich in dem ganzen Krankenhaus herum. Dadurch bekam ich das erste Mal eigentlich einen Überblick, wie groß so ein Haus ist und wie viele verschiedene Stellen damit beschäftigt sind, das es einem Patienten gut geht. Sie zeigte mir auch den OP und den Kreissaal, wo man ja als "normaler" Besucher nicht hinein kommt. Die Verwaltung gliedert sich hier in folgende Bereiche: - Einkauf - Patientenaufnahme - Zentrale/Empfang - Patientenabrechnung - medizinisches Lager - Finanzbuchhaltung - Personalbüro - Sekretariat - Büro des Verwaltungsleiters Die ersten sechs Monate meiner Ausbildung verbrachte ich im Einkauf, welcher sehr eng mit dem medizinischen Lager zusammen arbeitet, da ja dort die Artikel verbraucht werden, die dann der Einkauf nachbestellen muß. Hier durfte ich dann Rechnungen buchen, die komplette Ablage erledigen und Bestellungen aufgeben. Danach kam ich dann in die Patientenaufnahme. Hier durfte ich dann Patienten aufnehmen, auch Ablage machen, Kostenzusagen von den Krankenkassen in den PC eingeben und Geburtsanzeigen an das Standesamt für die Babys eingeben. Hier machte ich eine sehr schlimme Erfahrung. Eine Patientin, die ich morgens aufgenommen habe, erzählte mir, das sie zwei Tage später nach einer kleinen OP wieder nach Hause gehen wollte und die Taufe ihrer Enkelin feiern wollte. Diese Patientin starb bereits am gleichen Tag bei der OP. Um das zu verarbeiten, habe ich eine ganze Zeit gebraucht... Dann kam die für mich interessanteste Abteilung der ganzen Verwaltung, die Zentrale. Hier ging es am stressigsten zu. Ich wurde bereits am zweiten Tag ins eiskalte Wasser geworfen. Ich mußte den Telefondienst übernehmen, Notfälle in den Abteilungen anmelden, Besuchern und Patienten Auskünfte geben, Telefonanmeldungen für Patienten annehmen, Briefmarken und Postkarten verkaufen usw. Man lernt hier so viele Menschen kennen und freut sich, wenn man mal gelobt wird. Weil die restlichen Mitarbeiter des Krankenhauses immer wenn etwas schief läuft, der Zentrale die Schuld geben und schnell wird man dort auch mal angemeckert, für Sachden ür die man nichts kann. Am Ende meines zweiten Ausbildungsjahres kam ich noch in das medizinische Lager. Hier durfte ich die eingegangenen Waren in die Lagerräume einsortieren, mit bei der Artikelausgabe für die verschiedenen Stationen und Abteilungen helfen und die Lagerbestände in den PC eingeben und wenn Ware fehlte, dieses an den Einkauf weiter melden. Danach kam die Abteilung, in der ich auch heute noch arbeite, die Finanzbuchhaltung. Dort ist das Aufgabenfeld sehr groß. Ich habe dort das gesamte Mahnwesen übernommen, das heißt, ich habe Kunden angemahnt, die uns noch Geld schuldeten und habe Fälle, die nach der dritten Mahnung auch nicht bezahlt wurden, an den Rechtsanwalt weitergeben. Desweiteren habe ich dort die Hauptkasse übernommen, das heißt sämtliche Bareinnahmen des Krankenhauses einmal am Tag eingesammelt und zusammengerechnet und das Kassenbuch geführt. Ich habe dort auch die Ablage übernommen und auch hier mußte ich Rechnungen buchen. Zum Abschluß meiner Ausbildung mußte ich noch in die wohl langweiligste Abteilung der gesamten Verwaltung, in das Personalbüro. Irgendwie hat man sich dort nicht richtig überlegt, was eigendlich eine Auszubildende dort machen soll. Löhne durfte ich nicht buchen, da könnten ja zu viele Fehler passieren, die dann schlimme Folgen für einen Angestellten haben können, wenn man z. B. sein Gehalt nicht pünktlich bekommt. Also stand ich dort oft stundenlang, manchmal auch zwei Tage hintereinander nur am Kopierer und kopierte für das ganze Krankenhaus irgendwelche Sachen, worauf anscheinend kein anderer Lust hatte. War mal nix mehr zum kopieren da, durfte ich dann den Tarifvertrag oder Gesetze und Bestimmungen rund um den Arbeitsplatz lesen. Sehr interessant für eine 20jährige, grins...Ich durfte dann auch noch die Ablage erledigen und Urlaubstage in die Karteikarten der Mitarbeiter eintragen. Alles in allem hat man sich um mich sehr bemüht, alle Mitarbeiter waren sehr freundlich zu mir, auch wenn ich dann mal Mist gebaut hatte und man versuchte mir auch immer wieder neue Aufgaben zu übertragen, damit es nicht langweilig wurde. Die Berufsschule: Im ersten Jahr hatte ich zweimal in der Woche Berufsschule, danach nur noch einmal. Nach ca.1,5 Jahren hatte ich dann Zwischenprüfung, vor der ich große Angst hatte, weil die Lehrer uns sagten, das man von der Hälfte der Fragen noch nie etwas gehört hat, weil das ja erst später in der Schule gelehrt wurde. Aber es ging dann doch ganz gut und ich kam mit einen stolzen Ergebnis von 82 % durch die Prüfung :-). Am Ende der Ausbildungszeit kam dann noch die dreiteilige Abschlußprüfung, nach deren erfolgreichem Bestehen man die Bezeichnung "staatlich geprüfte Bürokauffrau" tragen darf. Diese Abschlußprüfung gliederte sich in den theoretischen Teil, in dem man Fragen durch Ankreuzen beantworten mußte, den praktischen Teil, in dem man einige Aufgaben am PC erledigt hat und dem mündlichen Teil, mein absoluter Albtraum, in dem man vor einer Prüfungskommision der IHK sitzt und Fragen beantwortet. Die beiden ersten Teile habe ich dadurch, das ich sehr viel gelernt hatte, ganz gut hinter mich gebracht, aber diese mündliche Prüfung...Furchtbar! Ich saß vor vier wildfremden Menschen und meinem Klassenlehrer, der mir aufmunternd zulächelte, war total aufgeregt und versuchte, Fragen zu beantworten. Aber irgendwie kam ich auch dadurch und ich bestand meine Prüfungen und war am 04.07.2000 Bürokauffrau. Juchu! Am nächsten Tag erhielt ich noch eine sehr große Überraschung von meinem Betrieb. Ich bekam einen Vertrag und war nun keine Auszubildende mehr. Das hatte ich vorher nicht gewußt. Mein Fazit: Nie im Leben wollte ich im Büro sitzen und jeden Tag die selbe langweilige Arbeit machen. Mittlerweile arbeite ich seit 8 Jahren in meinem Ausbildungsbetrieb, in der Finanzbuchhaltung, und bin der vollen Überzeugung, das mir nichts besseres passieren konnte. Ich finde die Arbeit überhaupt nicht langweilig und man hat sehr viel mit Menschen zu tun, dadurch das ich ja im Krankenhaus arbeite, so das man nicht den ganzen Tag nur in seinem Büro sitzt und keinen hört und sieht. Ich kann diese Ausbildung nur jedem empfehlen. Ich vergebe allerdings nur vier Sterne, wegen der langweiligen Tätigkeit im Personalbüro. Ich hoffe, ihr hattet viel Spaß beim Lesen und freue mich auf Feedback und eure Kommentare. ... |
campimo, 11.03.2007
SH LG
marina71, 26.09.2005
schoumln beschrieben. Ist eine interessante Arbeitsstelle.Lg
panico, 08.07.2006
lg panico :-
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![]() Bürokauffrau - ein Beruf, der viele Möglichkeiten bietetein Testbericht von bunny0405832003-08-14 17:29:09 vom 14.08.2003 Empfehlung: ja |
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![]() Umschulung zur Bürokauffrauein Testbericht von witch_craft2003-07-29 11:12:37 vom 29.07.2003 Empfehlung: ja Vorteile: Lernen ist immer gut...Nachteile/Kritik: ob ich eine Stelle bekomme? Ich habe Zweifel!nun habe ich die Zwischenprüfung 2003 schon etwas länger hinter mir. Am 24.März dieses Jahres fand sie statt und ich bin mit dem Ergebnis zufrieden: von 100 möglichen Punkten bekam ich 87,9. Eine gute 2. Die bekam ich allerdings, weil ich zu Hause eigentlich jedes Wochenende lerne. Ich will mich nun nicht mit der eventuell langwierigen Kritik an dieser Maßnahme aufhalten, sondern nur bemerken, dass es in dem einen oder dem anderen Bereich motiviertere Dozenten sehr hilfreich wären. Ich lernte einiges für Excel, dass in keiner Weise prüfungsrelevant wäre: Zeitverschwendung, wo wenig Zeit vorhanden ist. Hier wurde nicht nur das Ziel verfehlt, es wurde nicht geprüft, wie der durchschnittliche PC-Durchblick der Klasse ist. Es wurde von einem sehr hohen Wissensstand ausgegangen, den selbst ich nicht habe, so dass der eine oder die andere Schülerin nun Nachhilfe braucht: EDV ist prüfungsrelevant (z.B. muss jeder wissen, wie man von Diskette auf Festplatte speichert...). Wer da keinen PC zu Hause hat, der hat gelitten. Bevor ich zu den positiven Seiten der Ausbildung komme: es wird zuviel Eis gegessen...zuviel Sport geschaut... Als letztes Jahr die Fussballweltmeisterschaft am laufen war, fiel extrem viel Unterricht aus. Das Endspiel hätte für mich zu einer Abmahnung führen können, hätte ich nicht an diesem Tag zufällig (oder zum Glück) einen Massagetermin an diesem Tag. Der Rest der Klasse ging mit dem Dozenten in eine Kneipe, um dort Fussball zu schauen...ja, ich höre das Stöhnen derer, die mit ihren Steuer solcherlei mitfinanzieren... Ich hoffe nun für mich, dass die Abschlussprüfung (November dieses Jahr) ähnlich gut ausfällt und ich zu allem Überfluss auch noch eine Stelle bekomme. Positiv ist an diesem Kurs, dass es Dozenten gibt, die das Ganze ernstnehmen und gute Tips zu bieten haben. EDV-technisch habe ich einiges dazu gelernt, mehr Mut zum Rechnen habe ich auch :-) (Rechen- und Buchführungsaufgaben in der Zwischenprüfung alle gelöst, superstolzsei)...selbst wenn ich bei der Abschlussprüfung versage: ich habe gelernt, keine Ich-AG zu gründen...durch den Wirtschaftswirrwarr blicke ich auch etwas besser durch...ich habe gelernt, was einen guten Dozenten ausmacht und dass Umschüler sich wie Schulkinder verhalten können. Einen gänzlich klaren und offenen Bericht werde ich aus sicher verständlichen Gründen erst nach bestandener Prüfung abgeben. Unter anderem über den Sinn und Unsinn von ausbildungsbegleitenden Praktika. Dieser Text ist korrektur gelesen. Verbliebene Rechtschreibfehler gehören dem redlichen Finder. ... |
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![]() Ausbildung zur BK mit IHK Abschluss ... ich würd es wieder tunein Testbericht von Elfe042003-06-20 16:15:33 vom 20.06.2003 Empfehlung: ja Vorteile: Alles...Nachteile/Kritik: nixglaubt mir , ich hätte alles Andere lieber gemacht, als eine Ausbildung zur Bürokauffrau und ich hätte nie damit gerechnet, dass man danach so viele Chancen im Berufsleben hat. Ich komme ja aus dem Ossiland und wir hatten damals schon extremen Lehrstellenmangel. Ohne Vitamin B hat man da absolut keine Chance irgendwas zu bekommen. Ich hatte ja auch „nur“ nen Realschulabschluss, denn ich wusste, dass man mit Abitur auch nicht weiter kommt. Nun stand ich da und bewarb mich auf alles, was in der Zeitung stand. Die Absagen trudelten nach 14 Tagen wieder vollständig ein. Mit jedem Umschlag, der wieder im Briefkasten lag, schwand meine Hoffnung und nach 65 Absagen hatte ich auch keine mehr. Das Lehrjahr begann und ich hatte nichts bekommen. Nach 2 Monaten jedoch bekam ich einen Anruf vom Arbeitsamt, dass man noch eine Lehrstelle für mich gefunden hat und zwar als Bürokauffrau und überbetrieblich. Das waren gleich 2 Schläge auf einmal, aber was blieb mir anderes übrig? Was war das überhaupt, ne überbetriebliche Ausbildung? D.h, dass man vom Staat und nicht von einer Firma bezahlt wird und auch in einer staatlichen Einrichtung ausgebildet wird. Allerdings muss man Praktikums in richtigen Betrieben absolvieren, sodass man praktische Erfahrung erlangt. Meine Woche gestaltete sich daher sehr abwechslungsreich. 2 Tage Berufsschule, 2 Tage Praktikum, 1 Tag in der staatlichen Einrichtung. Langweilig war das jedenfalls nicht. Der Unterricht fand nicht, wie bei anderen Berufen im Blockverfahren statt. Wir hatten, wie gesagt, 2 Tage die Woche Unterricht und zwar jeweils 7 Stunden. Dieser Unterricht gestaltete sich aber tausendmal leichter, als in der Schule. Es hat sogar richtig Spaß gemacht. Die ersten paar Tage mussten wir mit den Glücklichen in einem Raum verbringen, die eine betriebliche Lehrstelle erhalten hatten. Wir saßen mit über 40 Mann da drin. Ich fragte natürlich so viel Leute, wie möglich, wie sie das geschafft haben. Es war doch immer das Gleiche … mein Vater kennt Einen und dessen Nachbar usw. usw. usw. Wir wurden dann Gott sei Dank eine eigenen Klasse und die war ziemlich bunt. Es waren Gymnasiasten mit 1,1er Durchschnitt, Realschüler, Hauptschüler und Leute, die schon so ein Überbrückungsjahr gemacht hatten. Diese Lehre war für viele die letzte Rettung, bevor man sein ganzes Leben verpfuscht. Folgende Fächer sollten mich die nächsten 3 Jahre begleiten: Deutsch Englisch Allgemeine Wirtschaftslehre Betriebswirtschaftslehre Spezie lle Wirtschaftslehre Buchführung Wirtschaftsrechnen Datenverarbeitung Sozialkun de Textverarbeitung/Maschinenschreiben Sport Das war ein gepfefferter Stundenplan und ich hätte nie gedacht, dass ich nach 3 Jahren in fast allen Fächern mit 1 abschließe. In der Schule war ich nie so gut, aber der Stoff hat einfach Spaß gemacht! Am krassesten war immer Buchführung Wir lernten die Soll und Haben Buchungen, die mir später im Leben wieder begegneten, wir erstellten Bilanzen bis zum abwinken, lernten alles über Inventur, Inventar und bildeten Buchungssätze ohne Ende. Die Ausbildungsschwerpunkte bei Buchführung sind (bzw. waren damals) - Inventur, Inventar, Bilanz - Bestandskonten, Ergebniskonten - Umsatzsteuer - Personalaufwendu ng - Zeitliche Abgrenzung - Abschlüsse - Bedeutung der Buchführung in Unternehmen - Organisation der Buchführung - Geschäftsfälle in Industriebetrieben - Jahresabschluss Ich blättere grade meinen alten Buchführungsordner durch und erinnere mich, wieviel Spaß ich an diesen Bilanzen hatten und wie cool das war, wenn das rechts und links passte. Wir konnten damals zu Hause Aufgaben lösen und benoten lassen, wenn wir wollten. Ich sammelte Einsen bis zum abwinken ;-) Ein nicht so erfreuliches Fach war das Wirtschaftsrechnen In diesem Fach war die Prüfung so sauschwer, dass mich nur noch die mündliche Prüfung retten konnte. Das ist nämlich wirklich hammerschwer. Man sollte da wirklich im Unterricht aufpassen. Schwerpunkte der nächsten 3 Jahre waren: - Prozentrechnung - Währungsrechnung - Verteilungsrechnung - Kostenstellenrechnung - B AB (Betriebsabrechnungsbogen) Dieser BAB machte mir das Leben echt schwer und versaute mir die Zensur auf dem Zeugnis. Außerdem habe ich das im Gegensatz zu Buchführung nie wieder gebraucht. Nunja, was sein muss, muss ja sein stimmts ? Jedenfalls stimmte in meinem BAB das Ergebnis nie ;-) Jetzt folgt AWL, die Allgemeine Wirtschaftslehre Der Stoff der Ausbildungsschwerpunkte sagen alles oder? - Grundlagen des Wirtschaftens (15h) - Markt + Preis (15h) - Rechtliche Rahmenbedingungen (25h) - Menschliche Arbeit im Betrieb (35h) - Wirtschaftsordnungen (20h) - Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (10h) - Grundzüge der Wirtschaftspolitik (30) Hier heißt es einfach hinsetzen und lernen lernen lernen. Ein paar Sachen sind zwar spannend und interessant, aber dieses Fach zählte sicher nicht zu meinen Lieblingsfächern. Im Dritten Lehrjahr werden ja ausschließlich die Grundzüge der Wirtschafspolitik behandelt und man erfährt alles übers Preisniveau, die Messung des Geldwertes , über die Ursachen der Geldwertschwankung und was ich sehr witzig fand die Arten der Arbeitslosigkeit. Alle Themen werden hier sehr tiefgreifend behandelt. Datenverarbeitung mit den Schwerpunkten - Aufbau und Wirkungsweise einer EDV Anlage im Büro - Tabellenkalkulation - Datenschutz, Datensicherung - Organisationsformen der Datenverarbeitung - Arbeit mit der Datenbank - Problemanalyse und Problemlösung war wieder eine Entspannungsstunde zwischen dem ganzen Politik- und Geldgeschwafel. Wir saßen immer zu zweit an uralten Rechnern, die es kaum schafften den Mauszeiger anzuzeigen. Die PC´s hatten, glaube ich, den ältesten Prozessor der Welt drin, aber egal. Wir lernten hier natürlich mit dem Office Paket umzugehen und vor allem mit Access. Stundenlang erstellten wir Datenbanken. Solche Kurse kosten an der VHS ein Schweinegeld und hier war es umsonst. Access lernt man auch nicht mal eben so zu Hause. DV war o.k. und fürs Berufsleben unerlässlich, da ich damals noch keinen PC zu Hause hatte. Die Tests waren allerdings ziemlich schwer und hätte ich nicht so eine kluge Nachbarin gehabt, dann …. *g Was natürlich in keiner Ausbildung fehlt ist Deutsch wo wir wieder mal die liebe Kommasetzung, Groß- und Kleinschreibung, Rhetorik und das ganze andere Zeug eingebläut bekamen. Wir lernten Bewerbungen und Lebensläufe zu schreiben (für was, fragte ich mich damals) und mussten Geschäftsbriefe verfassen. Wir lernten Formulierungsvorschläge für die verschiedensten Dinge, z.B. für Anfragen, Angebote, Bestellungen, Warenbeschreibung, Liefer- und Zahlungsbedingungen usw. Auf das Fach Englisch brauche ich ja sicher nicht stark eingehen. Das war eh bei uns kompliziert genug. Einige hatten schon Kenntnisse in Englisch und Andere nicht. Im Osten hatten wir das ja nicht in der Schule. Wir fingen also von ganz vorne an, aber ich war froh, denn sonst hätte ich gar kein Englisch gehabt und das ist bei einer Bewerbung ziemlich bitter. Eines meiner Lieblingsfächer war Büroorganisation/Textverarbeitung in dem ich kostenlos das Maschineschreiben lernte. Wir wurden so gedrillt,dass wirklich niemand mehr auf die Tastatur schaute, sondern blind schrieb. Ich bin so froh, dass ich das 10 Finger System perfekt beherrsche und habe in der Abschlussprüfung mit 200 Anschlägen pro Minute so ziemlich jeden Rekord der Schule gebrochen. Das kann mir wirklich keiner mehr nehmen. Ich glaube aber nicht, dass das jetzt noch zum Ausbildungsteil gehört. Da sollte man sich lieber noch mal informieren. Außerdem lernte man hier alles Mögliche über Ablagesysteme, Rationalisierung des Schriftverkehrs, über die neuesten DIN-Vorschriften, ordentliche Textgestaltung und tausend anderen Sachen. Das war wirklich cool das Fach !!! Nun zu meinen letzten Fächern, die alles Andere als einfach zu begreifen waren. Hier bekommt man Stoff ohne Ende vorgeknallt und das bei mir, wo ich in der Realschule keinen Wirtschaftsunterricht hatte. Fangen wir mit Spezielle Wirtschaftslehre an. Dieses Fach hatten wir nur im 2. und dritten Lehrjahr. Es fraß mehr Papier, als jedes andere Fach in den 3 Jahren. Man musste alles notieren und bekam zudem noch Kopien ohne Ende. Allein der Bereich „Arbeitsplatzgestaltung“ nahm fast einen ganzen Ordner ein. Es geht um Arbeitszeiten, Grundlagen und Grundsätze der Organisation, Abteilungsbildung, der ABC Analyse uvm. Hier kommen auch die Liefer- und Zahlungsbedingungen, die Lagerhaltung und der Kaufvertrag dran. SWL ist so extrem umfangreich, dass man wirklich Probleme bekommt, das alles im Kopf zu behalten. Es ist aber trotzdem sehr wichtig und hat mir im späteren Arbeitsleben oft geholfen. Allein das Thema „Finanzierung“ hat einen eigenen Ordner in Anspruch genommen. Ist ja auch ein heikles Thema ;-) Zu Sozialkunde und BWL möchte ich jetzt nichts weiter schreiben, da ja jede weiß, was sich dahinter verbirgt. Die Klausuren waren immer ziemlich schwer und es gab reichlich davon. In Sozialkunde schrieben wir jede 2 Stunde einen Test, aber das liegt ja auch teilweise am Lehrer. Gehen wir jetzt mal von der Schule weg und stürzen und sie die Praxis, die ja nun weitaus bedeutender ist, als die ganze Theorie. Nur was lernt man hier? Ich hatte es ja doppelt schwer, weil ich nur ein doofer Praktikant war. Solche Leute nehmen die Unternehmen ja mit Kusshand. Eine kostenlose Arbeitskraft … wir praktisch. Nun hatte ich ja den Vorteil, dass ich in einer überbetrieblichen Ausbildung hing und die freie Wahl beim Praktikumplatz hatte. Ich wechselte diesen in den 3 Jahren 5 mal !!! Damit brach ich die Rekorde der anderen Azubis. Auch von denen hatten einige Pech und mussten den ganzen Tag am Kopierer hängen und Kaffee für den Chef machen. Aufgrund der vielen Firmen konnte ich in jeden Bereich einmal reinschnuppern und massig praktische Erfahrung sammeln. Ich war im Einkauf, im Verkauf, im Marketing, im Lager, in der Buchhaltung und teilweise natürlich auch Mädchen für alles. Ich war in verschieden Branchen, von klein bis groß und lernte eine ganze Menge. Es sollte sich aber wirklich niemand gefallen lassen, den ganzen Tag dumme Arbeiten zu erledigen. In jedem Betrieb gibt es ja einen Ausbildungsbetreuer und an den sollte man sich vertrauensvoll wenden können. Der Zustand lange Weile begleitete mich auch sehr oft in diesen 3 Jahren. 8 Stunden auf der Arbeit zu hocken und nichts zu tun, war schrecklicher als stapelweise Ausschreibungsunterlagen zu kopieren. Ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, das mal für immer und jeden Tag zu tun. Jetzt musste ich ja nur jeden zweiten Tag ran. An einem Tag der Woche ging es dann zu der überbetrieblichen Ausbildungsstätte. Dort wusste man nicht so recht, etwas mit uns anzufangen. Wir hatten einen PC mit fast nichts drauf und eine Lehrerin, die versuchte uns zu beschäftigen. Anfangs war dieser Tag die reinste Verschwendung, aber mit der Zeit wurde er hilfreicher und hilfreicher. Wir konnten uns intensiv auf Klausuren, Test und später superintensiv auf die Prüfungen vorbereiten. Wir schrieben am PC noch mal alles, was wir im Unterricht gelernt hatten und erledigten natürlich auch unsere Hausaufgaben dort. Es war einfach genial. Nach 1 ½ Jahren folgt die Zwischenprüfung an der IHK. Ich weiß jetzt nicht mehr so genau, was da dran kam, aber eins weiß ich noch, dass man sich auf keinen Fall deswegen einen Kopf machen sollte. Das Ergebnis ist wirklich egal, denn die Zwischenprüfung gilt wirklich nur als Zwischentest für sein Wissen und wo noch Lücken sind. Es kamen auch Fragen dran, die wir noch gar nicht beantworten konnten. Nach 3 Jahren wird es allerdings richtig ernst. Die Abschlussprüfung droht. In der staatlichen Einrichtung erhielten wir alle Prüfungsunterlagen der letzten Jahre, die ich so lange immer wieder löste, bis ich es auswendig konnte. Einige Frage kamen sogar in meiner Prüfung dran. Es wurde folg. mit folg. Schwerpunkten geprüft: Bürowirtschaft - Leistungserstellung und Leistungswertung - Betr. Organisation u. Funktionszusammenhänge - Organisation des Arbeitsplatzes - Arbeits- und Organisationsmittel - Bürowirtschaftliche Abläufe - Bürokommunikationstechniken - Textvera rbeitung Rechnungswesen - Statistik - Kaufm. Steuerung und Kontrolle - Auftrags- und Rechnungsbearbeitung - Lagerhaltung Wirtschaft s- und Sozialkunde - Grundlagen d. Wirtschaftens u. rechtliche Rahmenbedingungen - Stellung des Ausbildungsbetriebes in der Gesamtwirtschaft - Menschliche Arbeit im Betrieb - Arbeitssicherheit, Umweltschutz - Berufsbezogenes Rechnen Die Prüfungsbögen sind so, dass man zu einer Frage mehrere Antworten hat. Manchmal sogar 5 oder 6 Antworten. Es können auch mehrere richtig sein, aber das weiß man nicht. Einerseits ist das gut, mit der Auswahl, denn wenn man es nicht weiß, kann man immer noch Glück haben, aber andererseits war es super verwirrend. Ohne die blöden Antworten hätte ich vielleicht noch mehr Punkte gehabt. Nach ein paar Stunden, die auf jeden Fall ausreichend waren um das zu schaffen (je mehr Zeit man hat, umso höher ist die Gefahr, dass man sich bei einer Antwort noch mal umentscheidet) war der erste große Zauber vorbei. Bis auf 2 Leute kamen alle durch. Der Durchschnitt lag mit fast 70 Punkten sehr hoch. Hehe, ich hatte noch mehr :-) Jedenfalls folgte dann noch eine praktische Prüfung, in der ein paar Excel Aufgaben zu lösen waren. Das war so pipi einfach, dass ich direkt 100% schaffte. Als letztes kommt die mündliche Prüfung, in der man zwischen 2 Themen auswählen konnte. Ich erwischte ein gutes Thema, aber wenn ich nur das Andere zur Auswahl gehabt hätte … naja. Die 3 Jahre waren vorbei und ich bekam ein Zeugnis von der Berufsschule, von der staatlichen Einrichtung und von der IHK. Das konnte sich wirklich sehen lassen und aufgrund der guten Ergebnisse hatte ich viel Selbstvertrauen um mich an einen Job zu machen. Und siehe da….eine Bewerbung reichte aus und ich hatte einen Job (im Westen natürlich). Ich arbeite erst in einer kleineren Firma und später bis jetzt in einem großem internationalen Unternehmen. Erst fing ich in der Buchhaltung an, wo mir ja keiner was vormachen kann und nun im Vertrieb. Es fragt mich wirklich kein Mensch mehr nach meinem Schulabschluss, denn was zählt ist die Ausbildung und Berufserfahrung. Mit dieser Ausbildung steht einem wirklich alles offen. Man kann in die Buchhaltung gehen, ins Marketing, in den Vertrieb, in die Logistik und einfach überallhin. Die Ausbildung zur Bürokauffrau ist keine Ausbildung zur Tippse im Gegenteil, Dir stehen weite Gebiete der Marktwirtschaft offen. Da ich mich früh entschieden habe, so schnell, wie möglich Geld zu verdienen,war das die beste Entscheidung überhaupt. Mit dieser Ausbildung finde ich schnell einen Job, falls ich aus der jetzigen Firma raus wollte. Ab und zu teste ich das, indem ich eine Bewerbung schreibe und es klappt fast immer. Fazit: Es war ne geile Ausbildung, in der ich viel gerlernt habe, die mir Spaß gemacht und und auch etwas gebracht hat. Ich habe einen IHK Abschluss, der heutzutage sehr beliebt ist und komme in alle möglichen Bereiche einer Firma rein. Gut gemacht, Elfe :-) Viele Grüße Elfe04 ... |
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Das Mitglied ist nicht mehr auf Yopi.de aktiv. Damit kann man fast überall anfangenein Testbericht von Supercookie2003-02-19 19:35:03 vom 19.02.2003 Empfehlung: jaVom 1996 - 1999 absolvierte ich bei einer Medizintechnikfirma in Hamburg meine Ausbildung zum Bürokaufmann. Ich bekam diesen Job in letzter Sekunde durch eine freundlichen Mitarbeiterin des Arbeitsamtes Hamburg-Eppendorf. Es gibt 2 Gründe, warum ich diesen Beruf gewählt habe, die sicherlich auch bei anderen Personen zutreffen: 1. Man hat eine allgemeine Ausbildung, das heisst: Alle kaufmännischen Bereiche werden abgedeckt 2. Man hat viel mit Papierkram zu tun und wer Spaß daran hat, der ist hier sicherlich richtig. Man muss unterscheiden zwischen Brüokaufmann und Kaufmann für Bürokommunikation. Der 2. Beruf befasst sich mehr mit der technischen Seite, während der Bürokaufmann eher das Organisatorische beherrscht. Ich bin ein BürokaufMANN, einer der wenigen? Dieser beruf ist zu 70% in Frauenhand, heute im Computerzeitalter noch mehr als damals 1996. Ich merkte das damals schon, da wir 25 Leute in der Beruffschule waren - 23 Mädels und 2 Jungen, einer davon ich, der andere heute ein guter Freund von mir, den ich damals kennenlernte. Bevor ich weiter auf die Aufgaben des Bürokaufmannes eingehe, möchte ich noch was zur Schule sagen. In der Regel ist es üblich, dass der Bürokaufmann Teilzeitunterricht bekommt an der staatlichen Berufsschule. Meist sind das 2 Tage die Woche. Ausnahmen gibt es auch, dann gibt es nämlich Vollzeitunterricht, sogenannten Blockunterricht. Das kann so aussehen: 6 Wochen Schule, 6 Wochen Firma. Nachteil: Man wird lange aus der Firma rausgerissen. Blockunterricht hatte ich -Gott sei Dank- nicht und konnte mich so fast voll und ganz der Firma widmen. In der Schule wurden 1996 folgende Fächer unterrichtet: - Rechnungswesen - Deutsch - Politik - WL (Wirtschaftslehre) - SWL (Spezielle Wirtschaftslehre) - Maschineschreiben - PC-Programmierung und Word (veraltet... leider...) Heute lernt man noch Englisch, soweit ich das mitbekommen habe; ist eine feine Sache, ich lerne Englisch gerade neben meinem Beruf in einer Abendschule (Business Englisch für Fortgeschrittene). Nun aber zum eigentlichen Beruf des Bürokaufmannes. _______________________________ ______________________________ Die Zeiten des Kaffeekochens und des Bierholens sind vorbei, schon längst wird der Azubi (Auszubildende) nicht mehr als "Stift" bezeichnet und muss die ganze "Drecksarbeit" leisten, dennoch nutzen viele Firmen die Azubis als günstige Angestellte, denn wenn sie schnell lernen -wie ich damals- leisten sie einen vollen Job zu 1/3 des Gehalts. Zum Gehalt kann ich nur was aus dem Jahre 1996 sagen, da lag das Gehalt bei etwa 1000 DM im ersten Jahr, 1150 DM im 2. Jahr und knapp 1300 DM im dritten Jahr. Wer denn 3 Jahre braucht. Wer nämlich gut in der Schule ist, kann auf 2 1/2 Jahre verkürzen und sich so ein halbes Jahr ersparen. Soviel zum Geld und der Dauer. Natürlich wird während der Ausbildung das ausbildungsbegleitende Heft geführt, was vom Ausbilder unterzeichnet werden muss - meist 1 x die Woche. Das muss zur Abschlußprüfung -dazu komme ich gleich- eingereicht werden. Vollständigkeit ist Pflicht. Nach 1 1/2 Jahren Schule muss man in die Zwischenprüfung (wird in der Schule durchgeführt), die wirklich simpel ist. Nur mit ner 6 muss man in die Nachprüfung, daher ist die Zwischenprüfung eher eine um zu sehen, wie man so steht. Die Abschlußprüfung ist dann schon schwerer; erst der schriftliche Part, dann der mündliche, wo auch ein wenig geschrieben werden muss. Aber auch das ist zu schaffen. Diese Prüfung findet extern statt. Wer durchrasselt muss 1/2 Jahr Ausbildung dranhängen (der Ausbildungsbetrieb darf nicht rauswerfen...) und die Prüfung dann nochmal machen. Wieder durchrasseln = nicht geschafft = Ausbilder darf rausschmeißen. Während der Ausbildung erlernt man in den kaufmännischen Betrieben, die am meisten ausbilden, wirklich alles, um fast selbst einen Betrieb führen zu können. Ich zähle euch das einmal auf: __________________ Angebotserstellung "Wie erstelle ich ein richtiges Angebot, welche Klauseln sind gut und welche nicht? Wie mache ich auf mein Produkt aufmerksam, wieviel Rabatt kann ich geben?" All diese Fragen kann ich beantworten, denn ich habe während meiner 3jährigen Ausbildungszeit genau das bis zum Erbrechen gelernt... und brauche es heute nicht mehr ;-) Aber auch Briefe schreiben habe ich gelernt und das mache ich heute noch bis zur Perfektion. ______________ Rechnungswesen M ahnungen schreiben, Creditreform beauftragen, auf der Jagd nach verlorenen Rechnungen und Kreditoren sowie Debitoren abfrühstücken - das gehörte auch zu meinen Aufgaben. _________________ Personalabteilung Zeiterfassung, Urlaub, Gehalt - auch das muss ein Azubi mal gelernt haben. Hier lernt er es. ______________________________ Rechnungen, Lieferscheine, UPS Wie schreibe ich eine Rechnung (habe ich am Liebsten gemacht)? Wie kann ich UPS beauftragen, die Ware abzuholen? HIER habe ich echt fürs Leben gelernt... ________________ Geschäftsleitung Ich hatte ein sehr gutes Verhältnis zur Geschäftsleitung, habe viele Aufträge für diese erledigt (im Jaguar oder SLK :-)) und konnte sehen, wie man eine Firma führt. Sehr interessant... ____________ Lagerhaltung Au ch das gehört dazu. Wie führe ich ein Lager? Wie muss ich bestellen usw. Ich habe das SO gut gemacht, dass ich dafür fest eingeplant wurde nach der Arbeit und bekam als Dank einen Wagen gestellt. Sehr schön... 19 Jahre und einen Firmenwagen... POLO Kombi. Neuwagen. Benzin frei. __________________ Der Mann für Alles Da vor allem Frauen in solchen Büros arbeiten, ist man nicht nur Hahn im Korb, sondern muss auch Aufgaben wie Lampen wechseln usw. übernehmen, denn die Frauen nutzen einen schamlos aus ;-) ***************************************** ******************** Die Ausbildung ist sehr abwechslungsreich und man lernt wirklich fürs Leben. Das Beste jedoch ist, dass man nach der Ausbildung praktisch überall ins Berfusleben einsteigen kann. Ich habe zum Beispiel erstmal meine Ausbildung abgeschlossen, dann Zivi gemacht, bevor ich bei freenet.de als Sachbearbeiter für Abuse (Internetsicherheit; Hack, Spam, Viren usw.) anfing und heute dort der Abteilungsleiter bin - mit 23 Jahren. Das habe ich auch auf jeden Fall meiner guten Ausbildung zu verdanken. Der Verdienst ist zwar als Azubi nicht so klasse und der Job des Bürokaufmanns wird auch nicht soooo gur bezahlt, aber man kann damit viel anfangen und sich auch weiterbilden, zum Fachkaufmann zum Beispiel. Bereich Marketing ist auch recht nett, hätte ich fast gemacht. Vielleicht mache ich das auch noch. #### Mein Fazit: Zwar eher ein Frauenberuf, aber ein Beruf, mit dem man(n) überall anfangen kann und somit der Arbeitsmarktflaute entfliehen kann. Sicherlich ein recht gut geschützter Job, den es auch noch in 20 Jahren geben wird - vielleicht mehr mit PC-Arbeit und Internet, aber auf jeden Fall wird es heißen: Glückwunsch zur bestandenen Abschlußprüfung zum Bürokaufmann. Viele Grüße Marc ... |
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![]() Ein vielseitiger Berufein Testbericht von Jakini2002-03-28 09:07:45 vom 28.03.2002 Empfehlung: ja============================ Ich habe vor 16 Jahren meine Ausbildung zur Bürokauffrau gemacht, wollte eigentlich Bankkauffrau werden, doch die Ausbildungsplätze waren leider schon vergeben. Eine Bank hat kurzentschlossen zusätzlich Bürokauffleute ausgebildet, so kam ich zu meinem Beruf. Die Ausbildung: =============== Die Ausbildung umfaßt, je nach Schulabschluß 3 bzw. 2,5 Jahre. Ich hatte die Mittlere Reife uns mußte somit 3 Jahre meine Ausbildung machen. Die Bank bei der ich gelernt habe, hat sich sehr um die Auszubildenden bemüht, so hatten wir Blockunterricht an einer Wirtschaftsschule. Zwei Mal pro Jahr hatten wir sechs Wochen Schule. Damit wir aus den Themen aber nicht rauskamen, hatten wir dann noch zwei Vormittag die Woche in der Bank Internen Unterricht, der mir persönlich eine Menge gebracht hat. So wurde der Stoff aus der Schule wiederholt und bis zum nächsten Block und vorallem zu den Prüfungen nicht vergessen. Die übrige Zeit wurden wir in verschiedene Abteilungen eingesetzt, so daß man mehrere Beriche der Bank kennen lernte. Dies beinhaltete die allgemeinen Bankabteilungen, wie z.B. die Kreditabteilung, die Wertpapierabteilung und den Kundendienst, also Schalterarbeiten (abgesehen von der Kasse) ebenso wie allemeine Abteilungen, sprich Personalabteilung, Hausverwaltung, Registratur oder Dokomentationsabteilung. In der Ausbildung habe ich viel über allgemeine Büroarbeit gelernt, was man in jedem Büro gebrauchen kann. Der Umgang mit dem PC war damals noch nicht so gängig, erst kurz nach meiner Ausbildung wurden Computer mehr und mehr eingeführt. Trotzdem gab es auch in meiner Ausbildung schon so einige Abteilungen, die mit dem Computer arbeiteten, allen voran das Rechencentrum, wo ich einige Wochen verbringen durfte. Nervig aber wichtig in der Ausbildung war das Berichtsheft, hier mußte man eintragen, und das in Normschrift, was man in der Ausbildung alles gelernt hatte. In welcher Abteilung man beschäftigt war und welche Aufgagen man zu verrichten hatte. Dieses Berichtsheft hatte zum einen den Sinn, daß überprüft wurde, ob man auch wirklich in der Ausbildung etwas lernt, denn manche Firmen machen sich Auszubildene als billige Arbeitskräfte zu Nutze. Aber es war auch eine Vorlage für die mündliche Prüfung, denn in diesem Bericht gibt es keine praktische Prüfung, also wurden in der mündlichen Prüfung Fragen zur Praxis gestellt. Die Prüfungen: ============== Meine Ausbildung ist inzwischen 16 Jahre her, somit kann ich nicht mehr sagen, ob es auch heute noch genau so läuft, wie bei mir damals. Ich hatte damals nach gut einem Jahr eine Zwischenprüfung, doch auf die ist leider nicht so sehr viel Verlaß, denn hier werden die richtigen Antworten angekreuzt und maschinell ausgewertet. Daß hier eine Änderung stattgefunden hat, das kann ich eigentlich nur hoffen, denn damals in unserer Prfüng haben wir alle schlecht, nur mit 3 abgeschnitten, da einige richtige Antworten als falsch vom Computer ausgewertet wurden. Unsere Firma hat versucht dagegen anzugehen, doch es hat nichts genützt. So wurden unsere Noten intern aufgewertet, doch das hat mir nichts gebracht, denn in meinem Zeugnis stand nur diese 3. Aber nicht nur die schlechte Note hatte mich geärgert, auch daß man lange lernt, und am Ende nicht weiß, was richtig ist. Wer die falschen Antworten, die als richtig galten, angekreuzt hatte, glaubte natürlich das richtige gelernt zu haben, und hat sich so weiterhin falsche gemerkt. Nach knapp drei Jahren kam dann die Abschlußprüfung. Ich hatte meine Ausbildung im August 1986 begonnen. Die Prüfungen fingen im Mai 1989 an. An zwei Tagen wurden wir in den Hauptfächern: Rechnungswegen, Wirtschaftswesen, Deutsch und Politik geprüft. Als Zusatzfächer gab es Maschinenschreiben und Englisch. Englisch hatten wir leider gar nicht unterrichtet bekommen, so hatten wir im Grunde keine wirkliche Wahl. Auf diese Prüfung wurden wir sehr gut vorbereitet, in der Firma und auch in der Schule haben wir viele alte Prüfungen durcharbeiten können. Zwar waren die Fragen nicht mit denen aus der Prüfung identisch, doch auf diese Weise konnten wir uns an die Fragestellung gewöhnen und herausbekommen, wie die Antworten verfaßt sein sollten. Zwei Monate später, lange nachdem wir die schriftlichen Ergebnisse schon bekommen hatten, war die mündliche Prüfung, mit dieser war die Ausbildung dann entgültig beendet. Mit drei anderen Mädchen saß ich vor einem Prüfungskomitee und mußte die Fragen der Prüfer beantworten, die aber sehr, sehr freundlich waren. Welchen Vorteil ich inzwischen darin sehe: =========================================== Nun bin ich froh, denn ich kann mit dieser Ausbildung in jeder Branche arbeiten, übernommen wurden wir Bürokauffleute damals nicht, aber ich bekam schnell wieder Arbeit, bei einem Paketdienst, bei dem ich dann bis zur Geburt meines ersten Kindes blieb. Wenn nun mein letzter Erziehungsurlaub vorbei ist, werde ich sicher auch wieder Arbeit finden, denn der Beruf der Bürokauffrau umfaßt ein breites Feld, sämtliche Branchen werden in der Berufschule durchgenommen, Bank, Industrie und Versicherung, Haupthema eben das Büro, und davon gibt es in jeder Stadt sehr viele. Außerdem kann man diese Ausbildung gut als Grundlage für Weiterbildungen nehmen. Gelernt habe ich damals sehr viel über Buchhaltung und Personalhaltung, dazu kam dann im Rahmen der Ausbildung vieles über das Bankwesen, was mir aber im Leben auch schon oft zu Gute gekommen ist. Sicher, ich werde einiges neues dazu lernen müssen, bin nun schon sieben Jahre aus meinem Beruf raus, aber ich habe das einmal geschafft, dann klappt das auch ein zweites Mal, da bin ich ganz zuversichtlich. Also wenn man nicht weiß, was man lernen möchte, dann kann ich, wenn man im Büro arbeiten mag, diesen Ausbildungsberuf wirklich nur empfehlen, von dort kann man dann immer noch weiter machen, z.B. Betriebswirtschaft oder eben speziell in die Branche, in die man möchte, wie eben Bank, Versicherung oder Industrie. Man muß dann eben weitermachen, dann kommt man auch weiter, nur als Bürokauffrau erreicht man eben nicht sehr viel, aber es ist ein sehr gutes Sprungbrett, da man zu Beginn sehr vielfältig ist, sich dann mit den Jahren erst vertieft. ... |
Dini2000, 13.04.2002
mein Kommentar steht schon bei ciao :-
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![]() BKF/M eine Menge Verantwortungein Testbericht von engel1232002-03-24 13:19:43 vom 24.03.2002 Empfehlung: jaUnd zwar handelt es sich hierbei um den Beruf einer Bürokauffrau. Wie alles angefangen hat! oooooooooooooooooo Da mein Vater ein selbstständiger Malermeister ist, ist es auch klar, dass er ein wenig mehr Quellen zu anderen Unternehmern hat, wie ich. Und zwar war sein Opfer ein Steuerberater. Da dachte ich mir gleich, dass ich dort bestimmt keine Chance haben kann. Da mein Vater aber bei dieser Steuerberaterkanzlei der größten Mandanten war, erhielt ich prompt eine Zusage zur Ausbildung aus Bürokauffrau! Nun zum Beruf überhaupt oooooooooooooooooooo Die Berufsausbildung einer Bürokauffrau/Bürokaufmann ist ein stattlich anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz. Die Ausbildungsdauer beträgt wie gewöhnlich drei Jahre. Diese drei Jahre erfolgen im wesentlichen im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Manchmal ist unter bestimmten Vorraussetzungen eine Kürzung der Ausbildungsdauer möglich, d.h. wenn ich früh genug meine Prüfung erfolgreich absolviert habe, brauche ich den Betrieb nicht mehr besuchen. Inhalt und Ablauf ooooooooooooooo In der gesamten Ausbildung, in der während des 2. Ausbildungsjahres eine Zwischenprüfung durchgeführt wird, lernen wir: - wie wir die betrieblichen Arbeits- und Organisationsmittel, u.a. Büromaschinen und- geräte, Vordrucke und Vervielfältigungsgeräte, handhabt - welche bürowirtschaftlichen Arbeiten anfallen, das sind z.B. Postbearbeitung, Registraturarbeiten, Führen von Karteien und Dateien - wie man Daten für die für die Erstellung von Statistiken beschafft, aufbereitet und darstellt und wie schon erstellte Statistiken ausgewertet werden - wie Texte formuliert und gestaltet werden und wie man Textverarbeitungsgeräte handhabt (das wäre hier das 10-Finger-System, also blind schreiben können) - wie man betriebliche Arbeitsaufgaben mit Hilfe von Bürokommunikationstechniken löst - welche Einsatzbereiche der Datenverarbeitung es für kaufmännische Anwendungen gibt - wie man Kosten und Erträge betrieblicher Leistungen darstellt ( im meisten Fall das GuV-Konto für betriebliche Einnahmen und Ausgaben, so bsplw. Rechnungen, Bürmaterialien, sowie auch Betriebs-und geschäftsausstattungen - was man für die Buchführung wissen muss, z.B. wie Belege erfasst oder Kontokorrent-, Bestands- und Erfolgskonten geführt werden (das jedoch wird von den meisten Steuerfachangestellten und nicht von den Bürokaufleuten getätigt) - welche Aufgaben bei der Kostenrechnung zu erfüllen sind - welche Möglichkeiten der Personalplanung existieren - welche Vorgänge im Rahmen der Personalverwaltung zu bearbeiten sind, z.B. Bearbeitung von Bewerbungen oder Personalunterlagen - wie man für die Entgeltabrechnung erforderlichen Daten erfasst und bearbeitet - wie man Bürotätigkeiten plant, organisiert und durchführt (Büromaterialbestellungen, Firmenfahrten) - wie der Arbeitsablauf bei der Auftrags- und Rechnungsbearbeitung aussieht - worauf es bei der Lagerhaltung ankommt und wie der Materialbestand erfasst, geführt und kontrolliert wird ( das wäre 2 mal jährlich die Stichtagsinventur (körperliche Inventur), in der man von Hand aus zählt, wiegt und misst, wie derzeit der Materialbestand im Vergleich zum letzten Jahr betrifft - Bewirtung der Mandanten - und ganz wichtig das ständige Überwachen der Terminplanungen Welche Arbeitsmittel benötige ich oooooooooooooooooooooooooooo Geräte für die Kommunikation, z.B. Telefon, Fax, Kopierer, Schreibmaschine, sowie PC/ EDV-Anlagen, Softwareprogramme/ Quittungen, Lagerbücher, Belege, Post, Unterlagen / Büromaterial, Papier/ Terminkalender, Karteien/ Personalakten Wo befindet sich mein Arbeitsort? oooooooooooooooooooooooooooo Wie der Name schon sagt. In einem Büro, dennoch wird dort sicher nicht alles so gehandhabt, wie bei uns in einem Steuerbüro. Jedes Büro unterscheidet sich eben von dem anderen. Berufliche Weiterbildungen??? ooooooooooooooooooooooooo K lar, auch die gibt’s. Das wären dann die Qualifizierungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten bei Teilnahme an Lehrgängen, Kursen oder Seminaren z.B. über Finanz- und Rechnungswesen, Buchhaltung/Bilanzwesen, Korrespondenz, Fachassistenz, Steuerberatung, Steuerwesen, Bürokommunikation und 10.000 mehr Aufstiegsfortbildungen? Ooooooooooooooooo oo Aufstiegsmöglichkeiten gibt es ebenfalls, dazu jedoch muss ich sagen, dass man auch dementsprechend gelegen wohnen sollte. Denn bsplw. Bei mir, würde das nichts werden. Denn schließlich wohne ich auf einer Insel und da ist dann meist schon jeder froh, wenn er überhaupt eine Arbeitsstelle gefunden hat. Trotzdessen kann man nach entsprechender Berufspraxis sich hocharbeiten zum Beruf einem/r Betriebswirt/in, oder Fachkaufmann/frau für Geschäfts- und Finanzbuchführung, Vorratswirtschaft, Finanzierung, Marketing oder Einkauf und Materialwirtschaft Fazit oooo Ich bin mit meiner Ausbildung eigentlich ziemlich zufrieden, denn für mich zählen nicht nur die Aufgaben des Ausbildungsziel, sondern auch die Kollegen, ihr Verhalten und das Arbeiten mit Kollegen. Das zählt für mich auch besonders. Denn was soll ich mit einer Lehre anfangen, die mir gar kein Spaß machen kann, wenn ich nicht eine Bezugsperson habe. Jedoch macht es mir am allermeisten Spaß mich mit den Mandanten zu unterhalten. 1. Mal durfte ich sogar schon mal bei einem Beratungsgespräch dabei sein. Ich wollte euch mit diesem Bericht nur einmal deutlich machen, dass Bürokauffrauen/männer nicht nur die Aufgabe haben Kaffee zu kochen und Bewirtung der Mandanten. So ist das nicht richtig, wir haben anspruchsvolle Aufgaben zu denen auch eine Menge Mut gehört, sie zu bewältigen. Denn nicht jedem liegt das Arbeiten mit dem 10-Finger-System und anderen widerum gefällt es nicht die Buchführung zu handhaben. Als BKF/M hat man eben eine ganze Menge Verantwortung gegenüber den anderen. Man muss alles bewachen und dafür sorgen, dass alles seinen Gang geht. Man gewinnt also von den Mitarbeitern einen Respekt, den man nur durch einen klitze-kleinen Vorfall wieder verlieren kann und sich erst wieder verdienen muss. Ob ich den Beruf weiterempfelen würde, kann ich im Moment gar nicht so recht beurteilen, denn ich war bisher ja nur in einer Steuer-Beratungs-Kanzlei tätig. Dennoch kann ich sagen, dass dieser Beruf einen ganz schön auf die Palme bringen kann, aber auch wieder der beste Beruf von der Welt werden kann. Werde später vielleicht Betriebswirtin studieren und danach bei meinen Eltern in der Firma miteinsteigen. Ich hoffe ich konnte euch den Beruf einer Bürokauffrau etwas näher bringen. Danke für’s Lesen. ... |
BlackMillenium, 14.08.2002
Schoumlner Bericht, aber ich glaube das waumlre nichts fuumlr mich!
Gundi1974, 31.08.2002
Sehr interessant geschrieben! Das schafft Einlick!
Soso... quotSTATTLICH anerkannter Ausbildungsberufquot? :- Liebe Gruumlszlige, Gundi
Jakini, 28.03.2002
Habe ich auch gelernt, muumlszligte auch noch irgendwo meinen Bericht daruumlber haben. Schoumlne Ostern, gruszlig Anja
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![]() Ausbildung zur Bürokauffrauein Testbericht von Snoopy20052002-02-18 20:36:04 vom 18.02.2002 Empfehlung: jaEigentlich wollte ich Frisörin werden, bekam aber die üblichen 1000 Allergien, und mußte daher eine Umschulung machen. Ich habe einen Ausbildungsplatz bei Aldi bekommen. Eine brandneue Verwaltung, ein tolles Großraumbüro, wirklich toll. Vor allem hatte ich nette Kollegen, da macht das Arbeiten gleich viel mehr Spaß. Die betriebliche Ausbildung hat mir also gut gefallen. Ich durchlief alle Abteilungen und kannte deshalb den gesamten Ablauf besser als die Angestellten. Ich durfte (fast) alle Arbeiten, die anfielen, übernehmen und wenn ich alles erledigt hatte, wurde es durch die/den Leiter/-in der jeweiligen Abteilung überprüft. Wenn ich die Abteilung verließ, wurden Bewertungen über mich erstellt. Recht unangenehm, aber so konnten mein Ausbilder und ich uns ein Bild von meinem Wissensstand machen. Wie gesagt: ich kann Aldi nur ein großes Lob für die Ausbildung aussprechen. Vielleicht lag es auch nur an der Verwaltung, in der ich beschäftigt war, aber das kann ich nicht beurteilen. Und ich beziehe mich auch nur auf die Ausbildung. Danach war ich in einer anderen Verwaltung tätig, und habe nach zwei Jahren gekündigt, weil es nicht auszuhalten war. Zur Berufsschule: es ist anstrengend! Wer in Mathe schon vorher nicht fit war (wie ich), wird Schwierigkeiten im Rechnungswesen bekommen, wenn er den Anschluß verliert. Man muß z. B. nur zwei Wochen krank sein, schon hat man Probleme, hinterherzukommen. Das gemeine ist, daß sich eins auf dem anderen aufbaut. Hat man z. B. einen Teil des Rechnungswesens im ersten Ausbildungsjahr nicht verstanden, wird man im zweiten und dritten Jahr nicht mehr mitkommen. Alles andere sind in meinen Augen reine "Fleißfächer", z. B. allgemeine Wirtschaftslehre, oder Maschineschreiben. Wer übt, packt das schon. Leute, die sich nach der Schule nicht sofort entscheiden können, was sie machen wollen, gehen oft zur Höheren Handelsschule. Das sollte man bei der Bewerbung, bzw. dem Vorstellungsgespräch auf jeden Fall ansprechen. Einige Betriebe rechnen diese Zeit auf die gesamte Ausbildungszeit an, so daß man von drei auf zwei Jahre verkürzen kann. ... |
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