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Buga 2005 - Bundesgartenschau München Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Von blühenden Blumen und der schwebenden Bahn
ein Testbericht von Dr.Claudia2005-05-25 09:38:23vom 25.05.2005Empfehlung: ja
Vorteile: schön gestaltete und behindertengerechte Außenanlagen, interessante und abwechslungsreiche Blumenschauen, schöner See mit kleinem Strand, unglaublich vielseitiges Rahmenprogramm, die Fahrt mit der Schwebebahn, zahlreiche musikalische und kulturelle Events...Nachteile/Kritik: die Eintrittspreise sind ebenso wie die Preise für Essen und Getränke ziemlich hoch, alle Extras wie die Fahrt mit der Schwebebahn kosten zusätzlich, wenig Toilettenanlagen, kaum Sitzgelegenheiten in den Außenanlagen
In München finden alljährlich zahlreiche Messen und Ausstellungen statt, die das interessierte (Fach-)Publikum aus aller Welt anlocken. Die größte Attraktion in diesem Jahr ist zweifellos die "Buga 2005" (Bundesgartenschau), die ich vor kurzem besucht habe.
+++++++++++++++++ INHALT ++++++++++++++++
1. Wissenswertes über die "Buga 2005"
2. Anfahrtsweg, Öffnungszeiten und Eintrittspreise
3. Serviceangebote & Katalog, Führungen
4. Einkaufsmöglichkeiten rund um die "Buga
5. Das attraktive Rahmenprogramm
6. Die schönen Außenanlagen
7. Die Blumenhallen
8. Die "Buga 2005" in der Region
9. Spiel & Spaß für die lieben Kleinen
10. Essen und Trinken, sanitäre Anlagen
11. Meine persönlichen Empfehlungen
12. Meine wenigen Kritikpunkte
13. Meine Tips & Tricks zum "Buga"-Besuch
14. Für wen ist die "Buga" interessant?
15. Meine abschließende Bewertung
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1. Wissenswertes über die "Buga 2005"
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(Vorbemerkung: Die folgenden Sachinformationen entstammen der Publikation "Lustgarten. Das Magazin der Bundesgartenschau 2005", "Spezial: Bundesgartenschau 2005" sowie diversem Prospektmaterial zur "Buga", das in der Ausstellung kostenlos erhältlich ist. Herangezogen wurde außerdem das "Münchner Cityjournal Nr. 2 vom 4. Mai 2005", ohne daß ich noch einmal gesondert darauf hinweise.)
Historisch betrachtet gab es die ersten Gartenschauen bereits im frühen 19. Jahrhundert. Damals handelte es sich allerdings nur um eine kurzzeitige Öffnung der kunstvoll angelegten Gärten von reichen Adligen, die dem "gemeinen Volk" den Genuß gestalteter Natur ermöglichten. Im aufgeklärteren 20. Jahrhundert änderte sich das: Die 1. Offizielle Bundesgartenschau fand im Jahr 1951 in Hannover statt, sie hatte eine Fläche von nur 20 Hektar. Demgegenüber ist die derzeit in München stattfindende Bundesgartenschau 2005 mit einer Ausstellungsfläche von 130 Hektar eine Großveranstaltung. Insgesamt gibt es in diesem Jahr 20 Hallenschauen, über zwei Millionen gepflanzte Blumenzwiebeln, 30.000 Bäume und 60.000 Blumenstauden. Die Vorplanungen zur "Buga" liefen bereits seit 1990, bis zur endgültigen Realisierung also über fünfzehn Jahre.
Die Bundesgartenschau 2005 findet vom 28. April bis zum 9. Oktober 2005 in der Neuen Messe München statt. Mit ihren zahllosen Veranstaltungen will sie ein "sommerlanges Kulturereignis" bieten, das unter dem Motto "Perspektivenwechsel" steht. Die Ausstellungsmacher versprechen den "schönsten Sommer aller Zeiten" und in mehr als 2000 Veranstaltungen an insgesamt 165 Tagen sollen zahlreiche Gäste aus Deutschland und dem Ausland angelockt werden. Die "Buga" versteht sich als "Blumenmeer, Gartenfest, Kulturspektakel, Familien-Oase, Kinderparadies, Wellnesszentrum und Naturerlebnis" und will bei weitem nicht nur Blumenfreunde, Hobbygärtner und Gartenbesitzer ansprechen. Deshalb bietet sie ein umfangreiches gastronomisches und kulturelles Angebot sowie ein sehr attraktives Rahmenprogramm mit zahllosen Veranstaltungen. Musikfreunde kommen meiner Meinung nach besonders auf ihre Kosten, da viele prominente Künstler wie Gianna Nannini, die Wise Guys oder Hugo Strasser und seine "Hot Five" auftreten. Auch für Kunstinteressierte ist einiges geboten.
Wer noch nicht im Besitz des umfangreichen Infomaterials zur "Buga" ist, das ich bei meinem Besuch kostenlos an den Info-Ständen mitgenommen habe, kann sich im Internet informieren. Die leicht zu merkende Adresse lautet: www.buga05.de. Die Seite ist meiner Meinung nach sehr gut gemacht und höchst informativ, wegen der Überfülle an Material allerdings auch etwas unübersichtlich. Wem das zu kompliziert ist, der kann auch telefonisch Informationen einholen unter der gebührenpflichtigen Info-Hotline: 01805 / 04 2005. Auch das Münchner Fremdenverkehrsamt gibt Auskunft, hier lautet die Telefonnummer: 089 / 23 39 65 00.
2. Anfahrtsweg, Öffnungszeiten und Eintrittspreise
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Die "Buga 2005" findet auf
dem Gelände der Neuen Messe München statt. Autos und Reisebusse folgen der nicht zu übersehenden weißen Ausschilderung "Messe/ICM" bis zu den bunten Schildern "Buga 05", die sie direkt auf die gebührenpflichtige Parkplätze (Pkw: 6 Euro) führt.
Wesentlich vernünftiger ist es meiner Ansicht nach, die stark besuchte "Buga" mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzusteuern. Hier empfiehlt sich vor allem die U-Bahn, konkret die U 2 bzw. U 7, die z.B. ab Hauptbahnhof fährt. Endhaltestelle ist "Messestadt West", von dort sind es höchstens zwei Gehminuten bis zum Haupteingang der "Buga". Mehrere "Metro-Busse" fahren die Ausstellung ebenfalls an, u.a. die innerstädtischen Busse 139, 189 und 190 sowie die MVV-Regionalbusse 263 und 264 (Haltestelle "Messestadt West"). Anreisen kann man ferner mit der S-Bahn (S 3 bzw. S 4, Haltestelle Gronsdorf), von dort sind es knapp zehn Gehminuten bis zum Eingang Süd.
Die ÖFFNUNGSZEITEN sind:
Kassen 9 bis 18 Uhr (bei Abendveranstaltungen auch länger)
Einlaß 9 bis 19.30 Uhr (April, Mai, September, Oktober) bzw. 9 bis 20.30 Uhr (Juni, Juli, August)
Gelände 9 Uhr bis 30 Minuten vor Einbruch der Dunkelheit
Die EINTRITTSPREISE sind wie üblich gestaffelt:
Tageskarte Erwachsene 14 Euro
Tageskarte ermäßigt für Senioren ab 60 Jahren, Gruppen ab 20 Personen, Studenten, Behinderte u.a. 12 Euro
Kinder bis einschließlich 5 Jahre kostenlos
Kinder von 6 bis 14 Jahren und Schüler von 15 bis 20 Jahren 3 Euro
Für Vielbesucher gibt es DAUERKARTEN, die zwischen 55 und 65 Euro kosten (ermäßigt 40 bis 45 Euro, Kinder 10 bis 20 Euro). Eine solche Dauerkarte rechnet sich bereits ab ca. vier Besuchen und da die Ausstellung noch bis Oktober zu sehen ist, lohnt sich diese Ausgabe meiner Meinung nach auf jeden Fall, wenn man die "Buga" regelmäßig besuchen möchte. Die Preise für die Tickets gelten übrigens nur für den reinen Eintritt, die Fahrt mit der Seilbahn oder andere Extras sind darin nicht enthalten.
Die "Buga"-Tickets sind an jedem MVV-Fahrkartenautomat zu erhalten und unter "Kombi-Ticket" zu finden. Am Hauptbahnhof, am Marienplatz sowie am Pasinger Bahnhof kann man die Tickets auch an den MVV-Kiosken bzw. bei "Ticket-Verkauf" erwerben. Außerdem gibt es die Tickets sowie die Dauerkarten auch an den Geländekassen auf der "Buga" selbst, in den DB-Reisezentren und in DB-Agenturen. Man kann sie, wie ich auf der Homepage gesehen habe, auch online bestellen unter www.buga05.de.
Übrigens ist in den Tickets bereits die freie An- und Abfahrt zur "Buga" mit dem MVV bzw. den öffentlichen Verkehrsmitteln enthalten, was ich sehr gut finde. Ein Erwachsener spart auf diese Weise ca. 3,50 bis 4 Euro, da der "MVV" in München bekanntlich ziemlich teuer ist. Bei den Dauerkarten entfällt diese zusätzliche Vergünstigung.
Am Haupteingang der "Buga" findet man mehrere "Info-Pavillons", die für Auskünfte aller Art zuständig sind. Hier bekommt man auch das kostenlose Info-Material mitsamt "Buga"-Lageplan, den man meines Erachtens unbedingt benötigt, weil man sonst auf dem riesigen Gelände leicht die Orientierung verliert. An den "Service-Pavillons" werden für Besucher mit Kinder Buggys und kleine Leiterwagen verliehen (pro Verleih 5 Euro Gebühr sowie 20 Euro Kaution). Behinderte Besucher bekommen kostenlos einen Rollstuhl, für den lediglich eine Kaution in Höhe von 20 Euro hinterlegt werden muß. Wie ich gesehen habe, sind Rollstühle in rauhen Mengen vorhanden, so daß man sich als Gehbehinderte/r keine Sorgen machen muß. Behindertengerechte Sanitäranlagen befinden sich u.a. an den drei Eingängen der "Buga"; sie sind im Plan gut ausgeschildert. Für medizinische Notfälle aller Art gibt es zwei "Sanitätsstationen", gut zu erkennen an der Flagge mit Kreuz. Wichtig für Hundebesitzer: Der kleine Liebling darf NICHT mit auf das Gelände, sondern muß gegen Gebühr am Eingang Ost (Service-Pavillon) abgegeben werden.
Wer einmal auf ungewöhnliche Weise befördert werden möchte, dem empfehle ich den "Rikscha-Service (Infos unter: www.RIKSCHA-MOBIL.de). Gegen die verhältnismäßig geringe Gebühr von 1,95 Euro pro Person kann man sich mit diesem Gefährt vom Eingang West zur Seilbahn und zu den Senkgärten chauffieren lassen. Rikschas verkehren auch zwischen dem S-Bahnhof Gronsdorf und dem südlichen Eingang. Ich habe viele Leute gesehen, die sich mit großem Vergnügen mit diesem urigen Vehikel durch die Gegend haben chauffieren lassen.
Verweisen möchte ich noch auf den BUGA-KATALOG "Buga 05 - Das Buch zur Schau", der an den "Buga"-Kassen und überall im Buchhandel erhältlich ist. Er kostet 9,95 Euro und bietet auf 288 Seiten mit dem offiziellen "Buga"-Lageplan geballte Informationen über die Ausstellung. Übrigens gibt es auch öffentliche FÜHRUNGEN durch die Ausstellung. Diese finden täglich um 10 und 14 Uhr statt und dauern etwa zwei Stunden. Die Karten kosten pro Person 5,50 Euro und können an der "Buga"-Kasse erworben werden. Bei angemeldeten Kleingruppen ab 25 Personen wird es günstiger, in diesem Fall kostet der informative Spaß nur 90 Euro.
4. Einkaufsmöglichkeiten rund um die "Buga"
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Mitbringsel und Souvenirs gibt es in den überschaubaren "Buga-Shops" in den Eingangsbereichen (Internet: www.buga05-shop.de). Hier findet man z.B. T-Shirts mit dem Aufdruck "I love Buga" für 9,95 (Kinder: 7,95), die ich ausgesprochen geschmackvoll fand). Ebenfalls empfehlenswert fand ich die großen weißen Kaffeetassen für 6,95 Euro. Schirmmützen kosten knapp 12 Euro, ein "Buga"-Schlüsselanhänger nur 4,95 Euro. Die offiziellen "Buga"-Ansichtskarten haben mir zwar mit ihren zahlreichen floralen Motiven sehr gut gefallen, ich fand sie aber ehrlich gesagt mit 1 Euro pro Stück zu teuer.
Weitere Einkaufsmöglichkeiten gibt es im "Buga-Markt" am Eingang Ost, wo vor allem Produkte aus der Region angeboten werden. Auch "Öko-Freaks" kommen hier auf ihre Kosten, es gibt diverse Naturkost sowie frisch gepreßte Säfte, die ich sehr empfehlen kann. Gleich nebenan gibt es das große "Gartencenter Dehner", in dem man Blumen und Pflanzen aller Art kaufen kann.
Erwähnen möchte ich außerdem die modernen und schön angelegten "RiemArkaden", die außerhalb des "Buga"-Geländes gegenüber dem U-Bahn-Ausgang liegen. Hier gibt es meines Wissens über 100 Geschäfte, in denen man nach Herzenslust Shoppen kann, falls man nach dem "Buga"-Besuch noch die Energie dafür aufbringt.
5. Das attraktive Rahmenprogramm
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Gleich am Eingang hängt das aktuelle Tagesprogramm aus, das sich allerdings je nach Witterung ändern kann. Es finden täglich zahllose Veranstaltungen statt. Interessiert hätte mich z.B. die "Walpurgisnacht auf der Buga", die am 30. April als "Hexentanz und Höllenspuk" unter Mitwirkung der Münchner Symphoniker stattgefunden hat. Sehr schön fand ich persönlich das Konzert "Classic meets Cuba", das fast bis auf den letzten Platz ausgebucht war. Am 21. Mai gibt es um 19 Uhr "Vivaldi im Perspektivenwechsel" mit dem Münchner Kammerorchester, am 4. Und 6. Juni erwartet die "Buga" im Rahmen des "10. Bayerischen Landesmusikfestes" 3000 ( ! ) Blechbläser bei der Veranstaltung "Mit der Tuba auf die BUGA". Am 11. Juni gibt es bei hoffentlich schönem Wetter "Rock am Badesee", am 28. Juni tritt Nils Landgren mit "Funky ABBA" auf.
Weitere Highlights aus meiner Sicht sind das A-Cappella-Konzert der "Wise Guys" am 2. Juli, die "Primadonna des italienischen Rocks" Gianna Nannini mit ihrem neuen Programm "Perle" am 19. August, der "Tag der 1000 Tänze" am 4. und 18. September und "Hugo Strasser und seine Hot Five" am 17. September. Wenige Tage vorher findet das "Schwul-lesbische Kulturfest QueerBeet" statt. Fast alle diese musikalischen und kulturellen Veranstaltungen sind kostenlos, lediglich für einige der sehr prominenten Künstler wird ein Eintrittsgeld in mir unbekannter Höhe erhoben.
Ich möchte mich auf diese wenigen Hinweise zum Rahmenprogramm beschränken, da es völlig unmöglich ist, auch nur annähernd alle Highlights aufzuzählen. Wer sich über das Programm informieren will, dem empfehle ich, einen Blick auf www.buga05.de zu werfen.
6. Die schönen Außenanlagen
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Es versteht sich von selbst, daß bei einer Bundesgartenschau die Außenanlagen besonders attraktiv und repräsentativ gestaltet sind. Kaum hat man die Kasse bzw. die Kontrolle am Eingang hinter sich gelassen, steht man auch schon in einem wahren Blumenmeer. Auf den großflächig angelegten Beeten blühen zur Zeit - noch - Tulpen und Stiefmütterchen in allen Farben, angefangen vom zartesten Weiß bis hin zu saftigen Rot- und Violettönen. Gartenfreunde kommen hier voll auf ihre Kosten. Die verschiedenen Blumenarten sind gut beschildert. Nach dem Abblühen werden die Tulpen von Rosen und anderen Sommerblumen ersetzt, so daß sich die Bepflanzung der Außenanlagen auf ganz andere Weise präsentieren wird. Insgesamt sind die Außenanlagen mehr als großzügig gestaltet und laden zum Spazierengehen und Staunen ein.
Eingebettet in die Außenanlagen, findet man kleine helle Holzhäuschen, die Informationen zu verschiedenen Themenbereichen bieten. Wer sich über die Möglichkeiten der Terrassenbepflasterung informieren möchte, wird hier ebenso fündig wie der potentielle Gestalter eines Naturgartens oder der Anhänger der umweltfreundlichen Solarenergie. Fachkundige Ansprechpartner und Infomaterial stehen jeweils zur Verfügung.
7. Die Blumenhallen
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Die großen runden und in Pavillonart gestalteten Blumenhallen sind nicht zu übersehen. Es gibt insgesamt zwei Blumenhallen: In Halle 1 ist derzeit noch die "Wunderwelt der Orchideen" zu bestaunen, während in Halle 2 alles um das Thema "Rhododendron" gezeigt wird. Die Orchideen-Ausstellung hat mir persönlich am besten gefallen. Ich wußte zwar, daß es viele unterschiedliche Orchideen-Arten gibt, daß weltweit über dreißigtausend existieren, war mir allerdings nicht bekannt. Ich habe keine Ahnung, wie viele Arten in der Blumenhalle ausgestellt sind, einige hundert werden es aber mit Sicherheit sein. Jedenfalls habe ich noch nirgends eine derartige Fülle üppig blühender Orchideen gesehen, die das Auge in einen wahren Sinnesrausch versetzen. Orchideen soweit das Auge reicht - von lichtem Gelb und zartestem Rosa bis hin zu kräftigen Lilatönen und opulentem Rot, einfach herrlich! Ich würde mich nicht als Orchideen-Freund bezeichnen, doch diese ästhetisch präsentierten Blumen muß man in ihrer ganzen Pracht einfach gesehen haben. Sie werden allerdings schon sehr bald durch die Schau "Blütenpracht mit Hortensien" ersetzt, der im Juli "Mediterrane Gartenlust" und die "Rosenschau" folgt. Möglicherweise werde ich die "Buga" dann noch einmal besuchen, da ich mich für Rosen interessiere und ich mir die Pracht und den Duft dieser Blüten bereits jetzt lebhaft vorstellen kann.
Weitere Ausstellungen in den Blumenhallen: "Ikebana", "Dahlien", "Südwestlicher Blumenreigen" und "Chrysanthemen", um nur einige zu nennen. Als ich die Blumenhalle 1 besuchte, gab es übrigens gerade einen Vortrag der "Deutschen Meisterin für Floristik", die innerhalb kürzester Zeit ein wunderschönes Gesteck mit einer einzelnen Orchideenrispe zauberte. Man kann in den Blumenhallen also nicht nur Pflanzen bestaunen, sondern sich auch Tips von Fachleuten holen, was besonders für Hobbygärtner interessant sein dürfte.
8. Die "Buga 2005" in der Region
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Die Bundesgartenschau findet nicht nur auf dem Gelände der Neuen Messe München statt, sondern auch in der Region, was mir als Idee sehr gut gefällt. Es gibt z.B. einen "Buga Radl-Ring", auf dem man "auf 170 km gut präparierten Radwegen durch idyllische Flusslandschaft, historische Stätten und reizvolle Ortschaften" radeln kann. Anschließend bringt einen der "MVV" wieder zum Münchner Marienplatz zurück. Eine wirklich gute Sache, wie ich finde, da Radtouren im Sommer sowieso viel Spaß machen und man auf diese Weise noch ein Kulturevent erleben kann!
Auch in einzelnen Münchner Stadtteilen finden "Buga"-Events statt. So wurden im idyllisch gelegenen Teich beim Schloß Blutenburg unter großem Aufwand mehrere schwere Stelen im Wasser versenkt. Auch dieses Kunstwerk möchte ich mir unbedingt noch ansehen. Prinzipiell finde ich es sehr gut, daß ein Großereignis wie die Bundesgartenschau nicht nur auf dem Messegelände stattfindet, sondern auch in der Region, denn auf diese Weise werden viele zum Besuch der "Buga" motiviert, die ansonsten für eine derartige Veranstaltung nur schwer zu interessieren wären.
9. Spiel & Spaß für die lieben Kleinen
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Für Kinder und Jugendliche wird auf der "Buga" sehr viel geboten, da es ein eigenes "Kinder- und Jugendprogramm" gibt. Auch hier kann ich unmöglich alle Veranstaltungen aufzählen, sondern beschränke mich auf eine wenige, damit der Umfang dieses Berichts nicht völlig gesprengt wird. Im Mai findet eine "Kinderolympiade" unter dem Motto "Mitmachen ist wichtiger als gewinnen" statt, außerdem gibt es Kinderschminken, Breakdance, Multimedia, Kanu-Kajak-Spiele, die "Nacht der Detektive", Kinder-Aerobic, Akrobatic, Trommobil, Spiele-Nachmittage und "Kids Online (Internetreporter unterwegs"). Ferner ist eine "Halfpipe" aufgebaut, die sehr gut besucht war und der aus elastischem Gummi gestaltete "Garten der Potenz 10" lädt Kinder zum Barfußlaufen und Hüpfen ein. Die Kleinen und auch etliche Große hatten jedenfalls viel Spaß daran, wie ich sehen konnte.
Im Juni kann der Nachwuchs unter folgenden Veranstaltungen wählen: HipHop, Kameramobil, Alta Moda (Styling und Mode), Großgruppenspiele, Naturerlebnisnachmittag rund ums Wasser, Sandmandalas für Kinder, Erste Hilfe spielerisch für Kids, Tier-Express (mobiles Tiergehege), Rallye - den Tieren auf der Spur, Beats im Beet, Turniere in Stelzenlauf, Cricket, Badminton, Einrad und Jonglieren, Sinneserfahrung - Wassermuseum, Feuerspucken, Biotop-Quiz, Soundcafe und Livekonzert mit Nachwuchsband, Feuertanz und Funkenwerk, um nur einen Bruchteil des Angebots zu nennen.
Partner für das Kinder- und Jugendprogramm sind u.a. der Kreisjugendring München-Stadt, Quax, Feierwerk e.V. und die Arbeitsgemeinschaft Spiellandschaft Stadt, außerdem die Landeshauptstadt München und das Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen.
10. Essen und Trinken, sanitäre Anlagen
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Normalerweise besuche ich nur selten Messe- und Ausstellungsrestaurants, da ich aber von 10 Uhr früh bis 17.30 Uhr abends auf der "Buga" unterwegs war, überkam mich und meinen Mann doch irgendwann der Hunger. Außerdem war es ziemlich warm und wir waren durstig. Verhungern muß auf der "Buga" nach meiner Erfahrung keiner, denn das Angebot an Speisen und Getränken ist reichlich. Gemütlich niederlassen kann man sich vor allem in der "Buga-Lounge", einem großen Festzelt, dem Zelt "Gastronomie Mitte" mit Terrasse und Kulturbühne, im Bereich der Seegastronomie mit "rustikaler Festzeltbewirtschaftung und .. Biergarten" und auf dem "Buga-Markt". Außerdem gibt es ein "Buga-Cafe" mit Terrasse.
Wir haben die "Buga-Lounge" ausgewählt, die mit "Premium Gastronomie" wirbt. Mit 260 Innen- und 380 Außenplätzen ist das eine der größeren gastronomischen Einrichtungen. Da das Wetter schön war, saßen wir auf der gut besuchten Terrasse. Ein Teil davon wird "bedient", d.h. es kommt mehr oder weniger schnell ein Kellner, der andere (größere) Teil ist mit Selbstbedienung. Gut fand ich, daß man in diesem Bereich ungeniert seine Brotzeit (Imbiß, Jause) mitbringen darf, was insbesondere bei mehreren Personen enorm kostensparend ist.
Das Essensangebot ist vielfältig. Im Selbstbedienungsbereich gibt es z.B. einen kleinen Salat vom Büfett für 3,95 Euro, Schweinebraten mit Knödel für 9,80 Euro, Semmelknödel in Pilzsauce für 6,80 Euro und Pizza ab 6 Euro. Getränke sind nicht gerade billig. So haben wir für die Flasche Mineralwasser mit 0,75 Liter stolze 3,30 Euro bezahlt, ein halber Liter Bier kostet 3,20 Euro und das Haferl Kaffee 3,60 Euro. Ich entschied mich für das Pilzgericht mit Knödel und fand es geschmacklich gut, wenn es auch etwas zu kalt war. Bei den langen Wartezeiten an der Kasse ist das allerdings auch kein Wunder. Generell ist der Service zu Stoßzeiten schnell überlastet und man muß insbesondere mittags Wartezeiten von bis zu 20 Minuten im Selbstbedienungsbereich in Kauf nehmen, weil sich lange Schlangen bilden. Ab 14 Uhr geht es dann wesentlich schneller.
Mein Tip: Wer Geld sparen will oder muß, sollte seinen eigenen, gut gefüllten Picknickkorb mitbringen! Eine Familie mit 2 Kindern wird sonst schnell 50 Euro allein für Essen und Getränke los, so daß der "Buga"-Besuch zu einem teuren Vergnügen wird.
Die sanitären Anlagen und Behinderten-WC's sind gut ausgeschildert (Schilder auf großen Strohballen) und verbergen sich meistens hinter Holzstapeln oder ähnlichen natürlichen Verkleidungen. Da sich die Toilettenanlagen mitten auf dem "Buga"-Gelände in den Außenanlagen befinden, darf man keinen allzu großen Komfort erwarten. Es handelt sich um die üblichen schmucklosen Container-WC's, die bei starkem Besuch immer leicht schwanken. Immerhin wird jede Anlage von einer Service-Kraft betreut, die für Sauberkeit und ausreichend Toilettenpapier sorgt. Wickelplätze sind ebenfalls vorhanden. Da es nach meinem Geschmack recht wenig Toilettenanlagen gibt, kommt es bei den Frauen gelegentlich zu Staus und Wartezeiten von ein oder zwei Minuten. Um eine Kostenbeteiligung in Höhe von 25 Cent wird per ausgehängtem Schild gebeten. Wer nichts geben möchte oder kein Kleingeld mehr hat, geht einfach wieder.
Meiner Meinung nach sollte man unbedingt die Blütenpracht in den Blumenhallen bestaunen, die man in dieser Fülle sonst kaum geboten bekommt. Interessant fand ich das Riesennest, das aus bis zu 18 Meter hohen Fichtenstämmen und Ästen besteht. In der Mitte liegen einige Rieseneier, die zwei oder drei Meter groß sind. Wenn man direkt vor dem Nest steht, kommt man sich winzig klein vor. Die Idee dazu stammt übrigens von dem Künstler Nils-Udo aus Riedering. Einen "Perspektivenwechsel" (so das Motto der "Buga 2005") erlebt man auch am "Wetterwechsel". Dabei handelt es sich um eine Art Labyrinth von eng aufgestellten Natursteinen, bei dem 120 Wasser zerstäubende Spezialdüsen für feinen Nebel und ein Regenwaldklima sorgen. Außerdem gibt es einen spiralförmig angelegen Wald aus Baumstämmen, in dem man mit verschiedenen Vogel- und anderen Tierstimmen beschallt wird.
Empfehlen kann ich auch den "Buga-Markt" im Herzen der Anlage. Hier findet man viele Holzstände und Verkaufspavillons, in denen man frisches Brot, Käse, regionale Spezialitäten und frisch gepreßte Säfte (1 Glas Karottensaft mit 0,2 Liter = 1,50 Euro plus 1 Euro Pfand) erwerben kann. Die Anlage orientiert sich nach Meinung der Ausstellungsmacher am bekannten Münchner Viktualienmarkt, wenn sie auch meiner Meinung nach nicht damit zu vergleichen ist. In jedem Fall lädt sie zu einem gemütlichen Rundgang ein. Gleich im Anschluß daran gibt es einige sehr schön angelegte Kleingärten und Teiche, die von Gartenarchitekten und Künstlern gestaltet wurden. Besonders gut gefallen hat mir der Teich mit den Koi-Karpfen, der von wasserspuckenden Metall-Kranichen eingerahmt wird. Der größte Koi-Karpfen, den ich in dem Bassin entdeckt habe, wog meiner Schätzung nach mindestens 30 Pfund und war ein echtes Prachtexemplar. Auch Freunde von Mineralien kommen in den hübsch angelegten Kleingärten auf ihre Kosten. Man kann u.a. einen riesigen Bergkristall mit mehreren Zentnern Gewicht und eine Amethyst-Druse bestaunen.
Mein persönliches Highlight war allerdings die Seilbahn, die man nicht übersehen kann. Die Gondeln fassen bis zu acht Personen und schweben in einer Höhe von bis zu 28 Meter über dem weitläufigen "Buga"-Gelände. Bei schönem Wetter kann man sogar die Alpen in der Ferne erblicken. Die Gesamtstrecke der Seilbahn beläuft sich auf knapp 3 Kilometer, davon kann man auch zwei Teilstrecken zurücklegen, was ich sehr empfehle. Nach der 1. Teilstrecke kann man in der Nähe des "Buga"-Sees aussteigen und sich entferntere Ausstellungsbereiche ansehen, die man zu Fuß kaum noch erreichen könnte. Einen kleinen Wermutstropfen gibt es allerdings: Die Fahrt mit der Seilbahn kostet pro Person 7,50 Euro extra und ist damit ziemlich teuer, wie ich finde. Trotzdem würde ich sie unbedingt empfehlen, weil man einen schönen Ausblick auf das gesamte "Buga"-Gelände hat und man erst in luftiger Höhe erkennt, wie ausgedehnt und weitläufig die Anlagen sind. Die Fahrt mit der Schwebebahn verläuft ruhig und weitgehend ruckelfrei, so daß sie auch für Kinder geeignet ist. Zu Stoßzeiten muß man allerdings, genau wie bei der Gastronomie, an den Kassen längere Wartezeiten in Kauf nehmen.
Meine letzte Empfehlung betrifft den künstlich angelegten "Buga"-See, der für einen innerstädtischen See mit beachtlichen Dimensionen aufwarten kann. Die Bepflanzung mit Schilf und anderen Gewächsen ist im Moment noch etwas dünn, dafür kann man zur Zeit ein brütendes Blesshuhnpaar beobachten. Auch das türkisfarbene Wasser ist sehr schön und macht einen sauberen Eindruck. Am oberen Ende des Sees wurde sogar ein kleiner Sandstrand aufgeschüttet. Falls die strapazierten Füße noch mitmachen, kann man um den ganzen See herum wandern.
Der Besuch der "Buga" ist ein teurer Vergnügen, das muß ich sagen. Die Eintrittspreise sind nicht gerade niedrig und sämtliche Extras wie die Rikscha-Fahrt oder die Fahrt mit der Schwebebahn kosten extra. Auch die Preise für Essen und Trinken orientieren sich an den typischen Messe- und Ausstellungspreisen, d.h. sie sind ziemlich hoch. Eine Familie mit mehreren Kindern kann auf der "Buga" ohne größere Anstrengung 100 Euro und mehr ausgeben und die Möglichkeiten zum Sparen sind nicht allzu groß (Picknickkorb!). Man sollte also entsprechend viel Geld mitnehmen. Immerhin handelt es sich bei dieser Bundesgartenschau um etwas Besonderes und ich muß sagen, daß man für sein Geld auch etwas geboten bekommt.
Daß der Service in den Gastronomiebetrieben zu Stoßzeiten zu wünschen übrig läßt, erwähnte ich bereits. Gelegentlich trifft man auch auf einen unfreundlichen Kellner oder eine gestreßte Servicekraft. Generell ist der Andrang zur Ausstellung hoch und bereits an den Kassen bzw. an den Eingängen muß man mit kleineren Wartezeiten rechnen. Man kann davon ausgehen, daß sich einige hundert Besucher an den Eingängen drängeln und in den Zelten sieht es entsprechend aus. Die "Buga" ist - auch - eine Massenveranstaltung, was nicht zu übersehen ist. Als ich die Orchideen-Schau in Blumenhalle 1 besuchte, war der Andrang besonders groß und man mußte sich an den schönen Pflanzen im Schneckentempo vorbei schieben. Am späten Nachmittag war die Halle allerdings vergleichsweise leer.
Etwas ärgerlich fand ich die beschränkte Zahl der Toilettenanlagen, deren Kapazitäten meines Erachtens zu Stoßzeiten nicht ausreichen. Wenn z.B. ein Kind dringend "muß", hat man unter Umständen ein Problem, weil das nächste WC weit entfernt ist. Ich hätte mich jedenfalls über mehr sanitäre Einrichtungen gefreut, zumal die Eintrittspreise doch recht hoch sind. Wenn die Besucherzahlen im Hochsommer aller Voraussicht nach noch steigen, wird die "Buga" in Bezug auf die "Toilettenfrage" mit Sicherheit an ihre Grenzen stoßen.
Außerdem gibt es meiner Meinung nach zu wenig Sitzplätze, auf denen man sich für einige Minuten ausruhen lassen. Sitzgelegenheiten sind auf der "Buga" Mangelware, am ehesten wird man noch im Bereich rund um den See fündig. Ich habe keine Ahnung, wie alte und gehbehinderte Menschen damit klar kommen. Meines Erachtens wären einige zusätzliche Bänke oder Stühle außerhalb des Gastronomiebereichs unbedingt erforderlich, damit man sich auf den langen Wegen zwischendurch ausruhen kann.
13. Meine Tips & Tricks zum "Buga"-Besuch
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=== Wer die Ausstellung besucht, sollte unbedingt mit dem MVV bzw. mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Rund um die Messe herrscht Dauerstau, außerdem kostet das Parkticket extra. Vor allem mit der U-Bahn geht es schnell, außerdem ist das die umweltfreundlichere Alternative. In den Tickets ist die freie An- und Abfahrt bereits enthalten. Das Auto also besser stehen lassen!
=== Da sich auf der "Buga" fast alles in den sehr weitläufigen Außenanlagen und in großen Hallen abspielt, sollte man in jedem Fall bequemes Schuhwerk tragen. Mit schmerzenden Füßen macht die schönste Ausstellung keinen Spaß, wie ich finde. Ich war nach knapp acht Stunden trotzdem ganz schön geschafft, wie ich zugeben muß. Meinen Begleitern ging es nicht anders. Man läuft und läuft und läuft ...
=== Von einem Besuch der "Buga" am Freitag, Samstag und Sonntag kann ich nur dringend abraten. Wir waren unter der Woche an einem normalen Arbeitstag und selbst da war der Andrang groß. Am Wochenende dürfte hier der reinste Massenauflauf stattfinden, so daß man mit noch längeren Wartezeiten rechnen muß. Ich persönlich bin außerdem kein Freund von Massenaufläufen. Wer kann, sollte die Bundesgartenschau also unbedingt an einem der ruhigeren Tage, bevorzugt am Montag, Dienstag oder Mittwoch besuchen.
=== Es ist sicher eine gute Idee, eine Kleinigkeit zu essen und zu trinken mitzunehmen, vor allem wenn Kinder dabei sind. Den ärgsten Hunger stillt schon ein Apfel oder ein Schokoriegel und für den Durst nimmt man am besten eine kleine Flasche Mineralwasser oder Apfelschorle mit. Ich erwähnte bereits die teilweise langen Wartezeiten in den (Bier-)Zelten und Restaurants. Eine ausreichende "Notfallverpflegung" ist also in jedem Fall von Vorteil.
14. Für wen ist die "Buga" interessant?
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Ich würde sagen, daß die "Buga für fast jeden interessant ist. In jedem Fall muß man kein ausgewiesener Hobbygärtner oder Gartenbesitzer sein, um an dieser Ausstellung Gefallen zu finden. Die Bundesgartenschau kann man sehr gut allein besuchen, mehr Spaß macht es allerdings mit dem Partner, der Familie oder in einer kleinen Gruppe (wir waren zu viert). Dann hat man die Möglichkeit, sich über das Ges(ch)ehene auszutauschen und sich gemeinsam an den schönen Anlagen zu erfreuen. Lohnend ist die "Buga" auch für alle Musik- und Kunstliebhaber, da in diesen Bereichen sehr viel und vieles auch kostenlos geboten wird, z.B. Konzerte und Live-Musik.
Besonders interessant ist der Besuch der Bundesgartenschau für Familien mit Kindern. Das Angebot speziell für Kinder und Jugendliche ist gigantisch und die lieben Kleinen können auf den großen Rasenflächen ungeniert herumlaufen und sich austoben. Und eine Fahrt mit der Schwebebahn macht sowohl den Großen als auch den Kleinen Spaß. Ich würde sagen, daß auf der Bundesgartenschau für jede Altersgruppe das Passende geboten wird.
Nach diesem langen Bericht - über eine Bundesgartenschau kann man kaum weniger schreiben, wenn man alle wichtigen Infos geben möchte - komme ich zu meiner abschließenden Bewertung. Ich war zwar schon oft auf Messen und Veranstaltungen, aber zum ersten Mal auf einer Bundesgartenschau. Von daher war ich auch sehr gespannt, was mich dort erwarten würde. Mir persönlich hat es sehr gut gefallen, obwohl ich abends ziemlich geschafft war. Die Strapazen haben sich aber in jedem Fall gelohnt, weil der Besuch für mich ein schönes Erlebnis war, das ich sehr wahrscheinlich im Hochsommer wiederholen werde. Gefallen haben mir insbesondere die Blumenhallen mit ihrem exotischen Blütenmeer, der schön angelegte See, der in mir Urlaubsgefühle geweckt hat und die Fahrt mit der Schwebebahn, die einen faszinierenden Aus- und Überblick über die unendlichen Weiten der "Buga 2005" bietet. Sehr gelungen fand ich das kulturelle bzw. musikalische Angebot, vor allem das Konzert der kubanischen Gruppe. Meines Erachtens bietet die "buga" für jeden Geschmack etwas und vor allem Familien mit Kindern sind dort gut aufgehoben. Ein Wermutstropfen sind die hohen Eintrittspreise sowie die nicht gerade günstigen Preise für Essen und Trinken, außerdem die wenigen Toilettenanlagen und Sitzgelegenheiten.
Von mir gibt es insgesamt 4 Sterne sowie eine ausdrückliche Besuchsempfehlung! (c)Dr.Claudia20/5/2005ciao.com/Mai2005yopi.de
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hermine, 16.08.2005
Obwohl ich ein groszliger Gartenfan bin habe ich keine Lust gehabt, die viel zu teure BUGA zu besuchen. Die Landesgartenschau in Leverkusen war ebenfall super und preislich sicher etwas guumlnstiger! Super informativer und ausfuumlhrlicher Bericht!
redwomen, 25.05.2005
ich nicht weit weg von MUuml bin war ich noch NICHT auf der Buga 2005 weil es mir persoumlnlich einfach viel zu teuer ist. -obwohl es mit Sicherheit sein Geld auch wert ist.- Klasse Bericht LG Maria
Tom_Araya, 25.05.2005
Tjo hier in Muumlnchen is alles so teuer shrug, vor allem EssenTrinken zu Veranstaltungen...ich sag nur 8 Euro pro Mass aufm Oktoberfest lol
Callwey BUGA 2005. Das Buch zur Schau. Der offizielle Führer zur Bundesgartenschau 2005 in München
ab 2,99 € ¹
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Informationen zu Buga 2005 - Bundesgartenschau München
Technische Daten und ProdukteigenschaftenBundesgartenschau in München, beginnend Ende April bis Oktober 2005, Veranstaltungsort: Neue Messe München
Allgemeine Informationen Buga 2005 - Bundesgartenschau München
gelistet seit: 23.05.2005Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung:
Allgemeine Informationen
Kategorie: Information
Typ: Messe
Buga 2005 - Bundesgartenschau München im Vergleich