Vor einem Jahr habe ich mir mit einem Computer einen Monitor CTX gekauft. Aus Gründen des Platzes und auch wegen dem Geld habe ich mich für VL710T entschieden. Dieses Gerät mit einer Diagonale von 17 Zoll liegt preislich im unteren Bereich und kostet zur Zeit etwa 430,- DM. Für diesen Preis habe ich einen Monitor bekommen, der für den Heimgebrauch ganz ordentlich ist. Jedenfalls, so lange man keine zu großen Ansprüche stellt.
Der VL710T hat eine Breite von 41,2 cm, ist 36,8 cm hoch, ist (wichtig für mich) 41,7 cm tief und wiegt 16,5 kg. Gegenüber meinem anderen Monitor, einem AOC macht sich das recht deutlich in einem geringeren Platzverbrauch bemerkbar. Das Gerät erfüllt die TCO 99 Norm und hat einen Stromverbrauch von 100 Watt. Im Stand By Betrieb sollen es laut Herstellerangaben weniger als 8 Watt sein. Da sich an der Vorderseite aber auch ein Netzschalter befindet, kann man sich diesen unnötigen Energieverbrauch sparen.
Links davon befinden sich noch die sechs Druckknöpfe, welche die Einstellung des Monitors an die individuellen Bedürfnisse ermöglichen.
Mit den Menüknopf lassen sich die einzelnen Punkte des On-Screen Menüs anwählen. Die vier recht daneben liegenden Tasten dienen zur Einstellung bei verschiedenen Punkten oder zur Regelung der Helligkeit und der Farbe, wenn das Menü nicht ausgewählt ist. Daneben liegt dann noch der Exitknopf, mit dem sich logischerweise das Menü beenden lässt.
Die Bedienung wird im einem beigefügten „Faltblatt" erklärt, welches für mich als Handbuch etwas dürftig erscheint. Es werden zwar die wichtigsten Dinge erklärt, da sich auf einer Seite diese Infos in 3 Sprachen befinden, ist es doch etwas mühselig. Da habe ich „learning by doing" vorgezogen.
Dieser Monitor hat eine Lochmaske von 0,26 mm und der Bildschirm ist entspiegelt. Die maximale Auflösung beträgt 1600x1200 bei einer empfohlenen Frequenz von 75 Hz. Bei niedrigeren Auflösungen liegt diese empfohlene Frequenz höher. Bei meinem System läuft er mit 100,5 Hz bei einer Auflösung von 1024x768 Bildpunkten. Diese Einstellung hat der Treiber der Grafikkarte automatisch ausgewählt und ich bin damit auch zufrieden.
Der einstellbare Frequenzbereich liegt übrigens bei 30 bis 95 Hz horizontal und 50 bis 160 Hz vertikal. Wer Informationen oder Treiber für einen Monitor dieser Firma sucht, der wird auf der Seite www.CTX.de fündig.
Was nun meine Erfahrungen mit diesen Gerät angeht, so sind diese durchwachsen. Auf der einen Seite ist das Bild um einiges besser, da ich von meinem alten Zweitmonitor eine schlechtere Darstellung gewohnt bin. Diese bessere Qualität beziehe ich vor allem auf die Schärfe, aber auch auf den Kontrast. Sicher ist dieser Monitor kein Gerät für professionelle Ansprüche, hat er doch zu viele Schwächen. So nimmt die Bildschärfe zum Rand hin deutlich sichtbar ab, was sich in verschwommener Darstellung von Schrift oder Elementen bemerkbar macht.
Des weiteren hat dieses Teil einige Male Aussetzer gehabt, die aber wieder verschwunden sind. Der Grund dafür lag wohl im Energiesparmodus, welcher sich recht früh eingeschaltet hat. Nachdem ich diese Zeitspanne verlängert habe, tritt dieses Problem nicht mehr auf. Sollte sich das noch als nachhaltige Störung entpuppen, dann freue
ich mich wenigstens über die 3 Jahre Garantie, die ich über meinem Verkäufer vereinbart habe. CTX gibt in Deutschland standardmäßig leider nur 12 Monate. In anderen Ländern sind es dagegen 3 Jahre, wie ich der Registrierungskarte entnehmen kann. Eine solche Garantiefestsetzung finde ich nicht gerade Kundenfreundlich, zumal andere, namhafte Hersteller 3 Jahre anbieten.
Aufgefallen ist mir auch die höhere Temperatur, die der VL710T wohl aufgrund seiner kompakten Bauweise entwickelt. Mal sehen, ob ich da im Sommer Probleme bekomme. Im Vergleich zu meinem anderen Monitor wird dieser schon jetzt recht warm.
Empfehlen mag ich dieses Gerät ob dieser Schwächen nicht so recht. Wer einen billigen Monitor sucht und keine hohen Ansprüche stellt kommt damit wohl aus. Für langen, täglichen Gebrauch finde ich ihn aber nicht geeignet. Aus dieses Gründen mag ich diesen Monitor auch nicht empfehlen. Obwohl er für den durchschnittlichen Anwender durchaus genügen MAG.
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