Cala Figuera Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung (4.8 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (3/3).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
ruhig, landschaftlich sehr schön, toller Hafen
Nachteile/Kritik
fehlender Sandstrand
Ein malerischer Ort mit Flair...
ein Testbericht von clauds222003-06-03 21:10:30vom 03.06.2003Empfehlung: ja
Vorteile: ruhig, landschaftlich sehr schön, toller Hafen...Nachteile/Kritik: fehlender Sandstrand
Der heutige Zwischenstopp auf meiner (leider nur virtuellen) Mallorca Reise führt uns an die Ostküste, genauer gesagt in den Südosten, der uns durch Ziele wie Cala Santanyi, Cala Pi oder Colonia de Sant Jordi bekannt sein dürfte. Außerdem gibt es dort aber auch noch ein entzückendes, kleines Städtchen mit Namen Cala Figuera, welches ich euch heute bestmöglich näher bringen möchte...
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Um Missverständnissen vorzubeugen – Cala Figuera gibt es auf Mallorca gleich zwei Mal. Ersteres ist das Städtchen, um das es hier heute geht und welches sich im Südosten der Insel befindet. Dann gibt es aber noch eine hübsche Strandbucht auf der Halbinsel Cap de Formentor, wobei ich annehme, dass Ciao mit der Kategorie auf die erste Möglichkeit anspielt, denn über die Bucht auf Formentor gibt es nicht wirklich allzu viel zu sagen, sodass sich ein einzelner Bericht nicht lohnen würde. Der kleine Fischerort Cala Figuera hingegen ist ein echtes ‚Schmankerl’. Mit einer Entfernung von gerade mal 50 km nach Palma ist Cala Figuera vom Flughafen aus in etwa 40 Minuten zu erreichen – übrigens auch über eine täglich verfügbare Busverbindung. Als Standort für Unternehmungen über die ganze Insel hinaus finde ich Cala Figuera allerdings nicht so geeignet, da man doch eine ganze Strecke fahren muss, bis man in den Westen oder Norden kommt. Als Ausflugsziel aber unbedingt empfehlenswert – um das mal vorweg zu nehmen ;)
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Cala Figuera ist ein beschauliches Städtchen mit ca. 7500 Einwohnern. Außerhalb der Sommermonate ist hier nicht mit viel Tourismus zu rechnen, in der Hauptsaison hingegen trifft man hauptsächlich auf deutsche Jugendliche, die sich einen Partyurlaub gönnen möchten – das aber vielleicht nicht gerade in El Arenal. Nach Bettenburgen und den großen 4 oder 5 Sterne Hotelkomplexen kann man hier glücklicherweise lange suchen, die wenigen Hotels ruinieren die Schönheit des Städtchens leider dennoch ein wenig – dafür findet man aber hübsche, kleine Pensionen und Appartements, in denen es sich mindestens ebenso gut nächtigen lässt, wie in einem riesigen Hotelbunker. Das Ortsbild von Cala Figuera ist wirklich schön und bei einem Spaziergang lässt sich das eine oder andere malerische Fleckchen entdecken, das einen den Fotoapparat zücken lässt. Schon allein die hübschen (oft Ferien-) Häuschen, die an den Hängen und auf den Klippen rund um den Hafen stehen, sind ein echter ‚Eye-catcher’. Viele davon sind sehr hübsch hergerichtet und machen überhaupt keinen heruntergekommenen Eindruck. Im Gegenteil – zum großen Teil sind die Grundtücke sehr gepflegt und mit vielen farbenfrohen Pflanzen geschmückt. Es handelt sich dabei übrigens um die typischen weiß gestrichenen Häuser mit grünen Fensterläden und Türen – ein absolutes Mallorca Merkmal, welches man häufig wieder sieht ;)
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Der Hafen selbst ist etwas ganz Besonderes und (nicht nur meiner Meinung nach) der schönste der ganzen Insel – verwinkelt liegt er in einer Bucht, die sich tief in die Felsküste eingeschnitten beinahe Y-förmig in zwei Meeresarme teilt. Besser weiß ich es momentan leider nicht zu beschreiben, aber ich hoffe, ihr habt ein etwaiges Bild vor eurem geistigen Auge. Ich erinnere mich noch genau an meinen Besuch in Palma, als
ich von weitem den Yachthafen betrachtete und mir soooo gerne diese ganzen Luxusliner genauer angesehen hätte, der Hafen aber leider für Besucher nicht zugänglich war. Umso schöner ist es in Cala Figuera – gut, die Luxusliner fehlen, hübsche Boote gibt es an den schmalen Anlegestellen aber allemal, und zudem ist das Flair einfach besonders. Eben wie in einem ECHTEN Fischerdörfchen. Hinzu kommen die vielen bunten Fischerhütten, die teilweise direkt an, bzw. in die Felsen gebaut wurden und oft nur durch steile Treppen, die ins Meer hinab führen, zu erreichen sind. Wie ich gehört habe, diente der Hafen von Cala Figuera auch schon der einen oder anderen TV Produktion als Kulisse – durchaus verständlich. Am Hafen ist eigentlich auch meist etwas los – wenn nicht gerade die Fischer sich um ihren Fang kümmern, ihre Boote herrichten, Netze reparieren oder gar frischer Fisch verkauft wird, tummeln sich dort meist Menschen, die einfach das reizvolle Ambiente genießen wollen.
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Einen eigenen Strand besitzt Cala Figuera allerdings nicht – da muss man sich dann an die Buchten halten, die ganz in der Nähe gelegen sind. Da wären Cala Santanyi (3-4 km entfernt und auch zu Fuß oder mit dem Rad schnell zu erreichen), Cala Llombarts (4 km) und Cala Mondragó (ebenfalls 4 km), wobei die Stadt einen täglichen Pendeldienst (natürlich kostenpflichtig und zudem ordentlich überfüllt) dorthin bietet – den Minizug ‚Cala Figuera Express’. Man kann die Buchten allerdings ebenfalls per Schiff erreichen. Auch in Cala Figuera selbst kann man aber dennoch schwimmen, surfen und tauchen – für kleine Kinder ist es allerdings nicht geeignet, da man zumeist nur durch eine einfache Badeleiter den direkten Zugang zum offenen Meer findet und dadurch nicht weiter geschützt ist. Tauchtouren werden übrigens auch geboten, wobei ich damit noch keine Erfahrungen gemacht habe. Was sonstige Sportmöglichkeiten angeht, kann man natürlich Tennis spielen, in der flachen Gegend sehr gut radeln, aber viel mehr Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung finden sich hier nicht, wenn man den Weg in die weiter entfernten Städte scheut.
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Der eigentliche Ort befindet sich übrigens oberhalb des Hafens und scheint auf den ersten Blick durch die wenigen Straßen recht gemütlich und beschaulich. Man gewöhnt sich sehr schnell an das Ortsbild und kennt sich eigentlich schon nach kurzer Zeit dort aus. Abgesehen von ein paar kleinen Souvenirläden und dem einen oder anderen Supermarkt gibt es kaum etwas, was auf den Besuch von Touristen schließen lässt. Einen Mietwagenverleih (ebenso Fahrrad- und Motorradverleih) findet man aber natürlich im Ort und das ist auch gut so. Entscheidet man sich nämlich, in Cala Figuera zu übernachten, dann wird man einen Mietwagen brauchen, sollte man sich auch noch andere Teile der Insel ansehen wollen. In der Stadt selbst gibt es ansonsten nicht viel Sehenswertes. Erwähnenswert wäre noch der Leuchtturm Torre de’n Béu, den man erreicht, wenn man um den Hafen herum links der Treppe folgt, die zu den Klippen führt. Von dort aus hat man eine tolle Sicht über den Ort selbst und natürlich über das Meer – einmalig! Etwas ganz Besonderes ist übrigens auch der Hafen bei Nacht, bzw. am Abend… die vielen Lichter rundherum, dann vielleicht sogar mit Glück noch Vollmond… romantisch, bezaubernd, einfach herrlich!
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Das Nachtleben in Cala Figuera ist für diesen doch eher kleinen Ort wirklich ausreichend. Es gibt gleich 2 Discotheken, ebenso wie mehrere Bars und Kneipen. Die Mond Bar, eine Mischung aus Disco und Bar, ist besonders beliebt, gut besucht und auch für ein breites Publikum geeignet. Selbst war ich allerdings noch nie dort und kann demnach keine Erfahrung diesbezüglich wiedergeben. Dafür habe ich mich kundgemacht, was das Essen angeht, und kann dafür am ehesten das Casa de la Pasta empfehlen, da ich sowieso ein Pasta Liebhaber bin und die Kreationen dort einfach lecker sind. Dann gibt es da noch das Es Morras, ein Restaurant, das auch mallorquinische Küche bietet und mit Preisen um die 10-15 Euro recht preiswert ist. Absolut empfehlenswert ist dann noch die Bon Bar, die schon mal durch ihre tolle Lage direkt über dem Hafen besticht und zudem leckere Eisbecher und gute Drinks bietet.
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Mit dem wundervollen Hafen, dem faszinierenden Ambiente und dem Flair eines echten Fischerdörfchens ist Cala Figuera auf jeden Fall einen Ausflug wert. Wer sich dieses malerische Fleckchen entgehen lässt, ist selbst schuld. Für Naturliebhaber und Urlauber, die ein bisschen Ruhe suchen, wäre der Ort sicherlich vor allem (aber nicht nur!) außerhalb der Hauptsaison ein Gewinn. Für Jugendliche, die auf den Sandstrand vor dem Hotel verzichten können und lieber abends ein bisschen Party machen wollen, eignet sich Cala Figuera ebenfalls. Für mich persönlich wäre es aufgrund einiger fehlender Prämissen für einen längeren Aufenthalt nicht geeignet, aber für ein paar Tage oder einen Ausflug möchte ich gerne wieder vorbeikommen…
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Malerischer Hafen
ein Testbericht von m0gli2010-02-28 13:30:51vom 28.02.2010Empfehlung: ja
Vorteile: siehe Bericht...Nachteile/Kritik: siehe Bericht
Der Hafen von Cala Figuera, der zum gleichnamigen Ferienort gehört ist fjordartig in die Küste eingeschnitten. Der Ferienort selbst wird hauptsächlich von Tees und Twens besucht und dementsprechend sind die Hotels und Pensionen, die Bar, Restaurants und Discotheken ein- und ausgerichtet.
Cala Figuera liegt an der Ostküste Mallorcas nicht weit von Porto Christo, Cala d'Or und Santany zu dessen Gemeinde es auch gehört.
Vom Hauptteil des Hafen, hier wird oft frischer Fisch angeliefert, den am dann Abends in den vielen Restaurants des Ortes fangfrisch genießen kann. Der sicher einen Kilometer ins landesinnere hineinreichende Fjord ist nur über schmale Wege oder mit kleinen Booten erreichbar. Die Anwohner gelangen von ihnen über Treppen zu ihren Häusern, die auf die steil aufsteigenden Felsen gebaut sind.
Das Ganze ergibt ein malerisches Bild, der immer enger werdende Meeresarm, die steil aufragenden Felsen, das glasklare Wasser und die auf den Felsen thronenden einfachen Häuschen.
Schon die Hafeneinfahrt bietet mit dem aus Stein gemauerten Leuchtturm ein eindrucksvolles Bild.
Da die Jugendlichen Urlauber tagsüber an den benachbarten Sandstränden in der Sonne liegen, Cala Figuera hat selbst keinen Sandstrand, ist es während des Tages hier erstaunlich ruhig, so dass man die Atmosphäre sehr genießen kann.
So kann man am Hafen in die Sonne setzen, neben Bänken, vielleicht einfach auf die Hafenmauer und den Fischern zusehen, wie sie den Fisch entladen oder ihre Netze flicken.
Beim anschließenden Spaziergang zurück in den weit oben liegenden Ort, bieten sich immer wieder tolle Ausblicke, auf den jetzt in der Tiefe liegenden Hafen. Erst jetzt wird deutlich, wie weit oben die Hotels, Pensionen und der ganze Ort liegen. Je höher man steigt, umso weiter kann man auch die Küste nach Norden und nach Süden überblicken. Und der Blick nach unten lohnt sowieso, denn das Wasser schimmert in vielen Farben und selbst von so weit oben reicht der Blick bis auf die Felsen auf dem Meeresboden
Fazit: ein Ausflug den man sicher nicht bereuen wird, und den man vielleicht mit dem Besuch der berühmten Höhlen von Porto Christo verbinden kann. Die vielen schönen Sandstrände der Umgebung sind auch einen Besuch wert..
ein Testbericht von lieblingsbabe2004-09-02 10:34:29vom 02.09.2004Empfehlung: ja
ch überarbeite meinen Bericht über den Ort "Cala Figuera" jetzt noch einmal und versuche ein bisschen besser zu gliedern.
ALLGEMEIN
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Cala Figuera ist ein kleiner Ort im Südosten der Ferieninsel Mallorca. Wie wir ja hoffentlich alle wissen, gehört Mallorca nicht zu NRW, sondern zu Spanien, genauer gesagt ist sie eine der Balearen-Inseln.
Vom Flughafen Palma de Mallorca ist Cala Figuera in etwa 40 - 50 Autominuten zu erreichen. Busverbindungen von der Hauptstadt Palma gab es bei meinem letzten Besuch im Sommer 2003 keine dorhin.
Cala Figuera hat immerhin knapp 7500 Einwohner, was mich
selbst überrascht hat, da es auf den ersten Blick wirklich wesentlich weniger bewohnt wirkt.
WOHNEN
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Es gibt in Cala Figuera ein großes Hotel, neben vielen kleinen, unscheinbaren Pensionen und Ferienwohnungen. Unten hab ich davon auch ein Foto angehängt. (Eins vom Hotel und eines vom Pool)
Obwohl ich so große Hotelbunker eigentlich nicht mag, war ich von diesem sehr begeistert. Zum Essen kann ich nicht viel sagen, aber da war etwa 100 Meter weiter ein kleines Appartment bewohnt haben, durften wir die Freizeitangebote inkl. Pool dieses Hotels mitnutzen und ich muss sagen, der Ausblick ist wirklich unbezahlbar. Es gibt fast nichts schöneres als am Pool zu liegen und gleichzeitig auf's Mittelmeer schauen zu können.
Wie die Preise dafür sind, weiß ich leider nicht. Uns ist aufgefallen, dass dort eigentlich nur ältere Personen ihren Urlaub verbringen und es deshalb auch wirklich ruhig zugeht. Wir waren dort während der Hochsaison und Mittags um 2 waren vielleicht 10 Leute um den herum gelegen.
Ansonsten gibt es sehr viele kleinere Pensionen, was ich besonders schön finde. So bewahrt Cala Figuera einfach seinen tpyisch mallorqinischen Touch und verzichtet darauf Touristen mit riesigen All Inclusive Hotels anzulocken.
Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es jedoch schwierig ist solche Pensionen von Deutschland aus zu buchen. Unser kleines Appartment wurde im Sommer 2003 noch beim Reiseveranstalter TUI angeboten, war aber auch das einzige, was wir finden konnten.
Wer sich eventuell für Ferienwohnungen in dieser Umgebung interessiert, sollte sich mal im Internet umschauen. Ich denke, dort gibt es mehr Möglichkeiten.
LEBEN
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Als wir in Cala Figuera ankamen, hatten wir beide den Eindruck, dass es dort fast gar nichts gibt. Morgens um 10 Uhr war alles totenstill.
Nachdem uns der Vermieter unseres Appartments dann allerdings die Umgebung ein bisschen näher brachte, haben wir gemerkt, dass wir praktisch alles hatten, was wir brauchen.
Es gibt einen sehr großen Supermarkt in etwa 100 Meter Entfernung des Hafens. Dort gibt es alles, was das (deutsche) herz begehrt und wir haben eine Woche lang wir auch wirklich nichts vermisst. Es gibt sowohl deutsche, als auch einheimische Produkte. Über Luftmatratzen, Cornflakes, Tampons, Schnitzel zu Brötchen und Nutella.
Am Stadtrand gibt es dann sogar noch einen "Spar". Und dort gibt es ja sowieso fast nur deutsche Produkte. Und gleich daneben noch einen kleinen Shop mit brauchbaren Dingen außer Lebensmitteln, sprich: Postkarten, Schlüsselanhänger, Strandliegen und so weiter.
Auf der gleichen Straße, ich würde sie fast "Hauptstraße" nennen, obwohl das für so einen kleinen Ort schon fast lächerlich klingt, gibt es auch noch einen Autoverleih. Dort werden Autos allerdings erst ab einem Alter von 25 Jahren verliehen.
Gleich am Anfang der Stadt gibt es einen kleinen Fahrradverleih, da dieser aber zur Hauptsaison geschlossen hatte, weiß ich nicht, ob er überhaupt noch existiert. Zumindest konnte man dort auch Mofas leihen.
ESSEN
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Da sieht es leider etwas mau aus. Am Hafen gibt es ein Restaurant, wo man sich kleinere Mahlzeiten wie Salat oder frischen Fisch mit Baguette bestellen kann. Schmeckt wirklich toll, aber war uns nach dem ersten Mal einfach viel zu teuer. Ich fand das Preis-/Leistungsverhältnis einfach nicht in Ordnung (Ein kleines Salat mit Baguette für etwa 7 Euro pro Person). Der Blick über den Hafen allerdings fand ich dann doch wunderschön.
Im Stadtinneren gibt es einen Pizzeria. Wir haben dort die ganze Woche keinen einzigen Gast gesehen und als wir dort selbst dann gegessen hatten, wußten wir auch warum. Das Essen war zwar günstig, aber ich muss sagen, dass meine Pizza für 9 Cent aus dem Penny Markt zehn Mal besser schmeckt als das, was man uns dort serviert hat. Die Pizza war hart wie Stein und wirklich ungenießbar.
Und das wars dann auch schon mit den Restaurants. Ich finde allerdings, dass man auch wirklich nicht viel mehr braucht in diesem kleinen Ort. Wer dort lebt und essen gehen möchte, fährt sowieso in den nächst größeren Ort und bekommt dort sicherlich mehr geboten für sein Geld.
FEIERN
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In meinem Reiseführer stand, dass man das dort sehr gut könnte und jedes Jahr eine Menge Jugendliche nach Cala Figuera kommen würde. Da wir aber sowieso nicht vorhatten uns jeden Abend maßlos zu betrinken, hat uns das nicht sonderlich interessiert.
Aber als wir dann dort waren, haben wir vielleicht 5 Leute in unserem Alter gesehen, die auch dort Urlaub gemacht haben.
Es gibt ein kleines Jugend-Hotel des Reiseveranstalters "RUF". Die führen genrell nur Jugendreisen durch und hatten dann auch Animation in ihrem Pool, es gab Wasserball-Spiele und so weiter.
In der Stadt gibt es dann noch eine Bar, die "Mond-Bar". Ob die jedoch geöffnet hatte, wußten wir nicht. Getestet haben wir's nicht, aber ich hab auch zur Abends- bzw. Nachtzeit dort nie jemanden gesehen, deshalb kann ich nicht beurteilen wir das Publikum war.
Zum Feiern sind wir meistens nach Cala D'or gefahren, mit dem Auto waren das etwa 20 Minuten.
SEHEN
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Der Hafen ist schon einen Besuch wert und wirklich wunderschön. Man sagt, er wäre der schönste auf der ganzen Insel.
Von unserem Balkon aus hatten wir direkten Blick darauf und ich muss ehrlich sagen, dass mir die Tränen gekommen sind als ich das erste Mal dort oben stand. Es ist wirklich atemberaubend schön und unbezahlbar. Es gab für mich nichts schöneres als morgens auf dem Balkon in aller Ruhe zu frühstücken und dabei auf's Meer zu schauen, mir kleine Fischerboote anzugucken und das Rauschen zu hören.
Das Wasser ist türkisblau und glasklar, genauso wie man sich vielleicht die Südsee immer vorstellt. Zumindest ging mir das so.
Wem von Fischgeruch nicht schlecht wird, kann sich auch an den Hafen setzen und die Boote und Taucher beobachten.
Ansonsten gibt es in Cala Figuera wenig kultuerelles zu sehen.
Ich würde jedem Urlauber, eigentlich auch jedem Mallorac-Urlauber empfehlen, sich einen Mietwagen zu leihen. Und wenn es nur für ein oder zwei Tage sein sollte, so gibt es auf der gesamten Insel so viel zu sehen, dass es schade wäre seinen Urlaub nur in seinem ausgewählten Ferienort zu verbringen.
Wir haben letzten Sommer Urlaub in der Touristen-Hochburg "Cala Millor" gemacht und wenn ich das mit Cala Figuera vergleiche, frage ich mich, ob diese beiden Orte WIRKLICH auf der gleichen Insel liegen können.
Es gibt so schrecklich viele wunderschöne Naturstrände, dass ich nicht verstehen kann, wie man 2 Wochen am Stück an der Playa de Palma herumliegen kann.
STRAND
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Cala Figuera hat keinen eigenen Strand. Es gibt am Hafen jedoch Einsteigsmöglichkeiten ins Meer, die sind natürlich für Kinder absolut ungeeignet, da sie sofort ins tiefe Meer gelangen. Für alle, die gern Tauchen und denen Sandstrand nicht fehlt, ist das aber einen gelungene Alternative.
Etwa 4 Kilometer entfernt liegt der Sandstrand "Cala Santanyi". Wir haben zu Urlaubsbeginn die Information erhalten, dieser läge nur knappe 2 Kilometer von Cala Figuera entfernt, was sich dann als absolut falsch herausstellte, als wir beschlossen hatten, dorthin zu laufen. Besonders bei 35 Grad war ich ein klein wenig verärgert. Vielleicht mit dem Fahrrad machbar, aber dorthin zu laufen würde ich keniem empfehlen.
Der Sandstrand liegt im gleichnamigen Ort "Cala Santanyi" und ist während der Hochsaison immer gut besucht. Bsonders von Familien mit Kindern, aber dafür ist der Strand auch echt perfekt. Man kann lange und flach hineinlaufen, so dass Kinder auch perfekt Spielen und Schwimmen können. Es gibt einen Strandbar mit kleinen Snacks und Getränken, welche natürlich für die Verhältnisse auch wieder sehr teuer sind, eine Dusche, Toiletten und Parkplätze.
Wir waren am ersten Tag an diesem Strand und am zweiten Tag sind wir dann ein Stück weiter gefahren und haben das absolut Paradies entdeckt. Der Strand "Cala Llombards", etwa 15 Auto-Minuten von Cala Figuera entfernt, in südlicher Richtung. War relativ leicht zu finden. Das Foto unten dürfte Bände sprechen.
Das ist wirklich der schönste Strand, den ich jemals gesehen hab (und ich hab schon viele gesehen), als ich den sah, dachte ich wirklich, dass ich noch nicht einmal in der Karibik sowas tolles finden kann.
Das Wasser ist wirklich glasklar und sauber, überall findet man kleine Fischen, die einem zwischen den Füßen schwimmen.
Ich weiß bis heute nicht wieso es dort kaum besucher gibt, zur Hochsaison waren dort oft nur 10 Besucher.
Es gibt auch dort eine kleine Strandbar mit Getränken und Liegen für 4 Euro pro Liege und Sonnenschirm, sowie Toiletten.
Das ist wirklich das absolute Paradies dort und bisher der schönste Strand, den ich jemals gesehen hab.
Seitdem will ich nirgendwo anders mehr Urlaub machen. Ich hoffe ja, dass sie mein kleines Paradies nicht herumspricht und in 5 Jahren genauso dreckig und überfüllt ist wie alle anderen Strände, aber ich lasse euch jetzt trotzdem dran teilhaben ;)
MIETWAGEN
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Mietwagen MUSS einfach sein. Cala Figuera ist ein wirklich nettes, kleines Örtchen, aber wer dort länger als ein oder zwei Tage Urlaub macht, der muss auch einfach mal etwas anderes sehen. Und gerade weil es dort so viel zu sehen gibt, lohnt sich ein Auto auf jeden Fall.
Wir haben uns einen bei TIU Cars im Voraus unserer Reise gebucht und für eine Woche etwa 200 Euro bezahlt. Es gibt durchaus günstigere Autovermietungen, da alle anderen allerdings ein Mindest-Miet-Alter von 21 Jahren hatte, mussten wir auf TIU-Cars zurückgreifen, bei denen das Alter auf 19 Jahre gekürzt wurde. Und da dort dann auch automatisch die Versicherung teurer ist, zahl ich gern drauf. Wir waren vollkommen zufrieden mit unserem kleinen Polo :)
Von Cala Figuera lohnen sich sogar Tagesausflüge nach Palma de Mallorca. Wir sind zum Besipiel morgens gemütlich um 11 Uhr losgefahren und waren dann so gegen 12:30 Uhr in Palma, bis wir dann einen Parkplatz gefunden haben war 13 Uhr, dann haben wir ein bisschen eingekauft und uns die Stadt, den Hafen, die Kathedrale und so weiter angesehen und sind so gegen 18 Uhr wieder zurückgefahren.
Im Palma gibt's natürlich jede Menge Parks, Geschäfte und sooo wahnsinngi viele Unterhaltungsmöglichkeiten, dass ich sie nicht alle aufzählen kann.
Ansonsten haben wir unsere Abende in Cala D'or verbracht. Da ist zwar ein Touristenort, aber sieht sehr nett aus. Gibt eine große Einkaufsstraße mit sehr guten Restaurant (verzeiht, dass ich nicht mehr weiß wie diese heißen). Cala D'or ist auch nur etwa 20 Autominuten entfernt.
Tipp:
Es lohnt sich auch mal einen Ausflug ins Landesinnere zu machen. Die Natur Mallorcas ist wirklich beeindruckend.
FAZIT
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Mein absoluter Lieblingsurlaubsort, den ich so schnell nicht mehr wieder hergeben werde. Ich bin mir sicher, dass ich die nächsten Jahre sicherlich nur dort urlauben werde und ich kann mir nicht vorstellen, dass es auf dieser Welt einen Ort gibt, der mir so zusagen könnte wie Cala Figuera.
Das ist genau die Art von Urlaub, wie ich sie mir vorstelle. Nicht zu toppen...