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| Angebot/Beschreibung | Preis | endet in | Gebote | Shoplink | |
| Ferienhaus mit Pool in Spanien / Calpe |
550,00 € | 24T 3Std. | 0 | ||
| Spanien Costa Blanca Ferienwohnung Calpe |
390,00 € | 13T 21Std. | 0 | ||
| Urlaub im Ferienhaus Calpe Spanien an der Costa Blanca |
150,00 € | 6T 21Std. | 0 | ||
| Ferienhaus mit Pool, Spanien, Costa Blanca in Calpe, für 6 Personen, 3 Schlafz. |
66,00 € | 2T 2Std. | 0 | ||
| Alle Angebote für Calpe | |||||
![]() Drei Wege, Calpe zu ertragenein Testbericht von klausalfred2004-07-30 17:27:14 vom 30.07.2004 Empfehlung: ja Vorteile: Es gibt noch einige Flecken Natur, schönes Hinterland, man spricht Deutsch...Nachteile/Kritik: Es gibt nur noch wenige Flecken Natur, hässliche Betonklötze an der Küste, man spricht DeutschDie Infrastruktur konnte mit dem Bauboom nicht mithalten. Vor allem in der Saison leiden die Menschen unter der schlechten Infrastruktur, der mangelhaften Wasserversorgung und Kanalisation, den fehlenden Fuß- und Radwegen. Normalerweise würden mich also keine zehn Pferde in diese Gegend schleppen können. Da aber eine Freundin ein Haus in Calpe geerbt hat und sie uns fragte, ob wir sie während meines Resturlaubs im April dort nicht besuchen wollten, haben wir einen Billigflug bei Air Berlin gebucht und eine sehr schöne Woche an der Costa Blanca verbracht. Wie das geht? Man kann sich zum Beispiel mit einem Buch auf die Terrasse setzen, zwischendurch die bunten Stieglitze beobachten oder eine Partie Backgammon spielen. Aber man kann sich auch auf den Weg hinunter nach Calpe machen. Wir haben nämlich drei Wege gefunden, die Hässlichkeiten Calpes zu vergessen und zu erahnen, wie die Stadt früher einmal war. Erster Weg: Auf dem Felsen Der erste Weg führt uns auf den Peñón de Ifach, den 332 Meter hohen Felsen, der ein wenig an den in Gibraltar erinnert. Er ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Seinen Namen hat er von den Phöniziern erhalten. Wer ihn besteigen will, sollte sich mit festem Schuhwerk ausrüsten, denn der Weg über die teilweise sehr glatten Felsen nach oben ist schwieriger als gedacht. Wir durchqueren einen kurzen Tunnel, in dem wir für die an beiden Seiten gespannten dicken Seile dankbar sind, die uns hier auf dem glatten Untergrund wie auch auf der folgenden Passage Halt bieten. Jetzt im Frühling blühen am Felsen Lavendel, Thymian, rote Glockenblumen, gelbe Margeriten, blauer Ehrenpreis und zahlreiche Sträucher. Nachdem wir den Tunnel durchquert haben, verschwindet Calpe mit seinen Hochhäusern immer mehr. Das Bild wird jetzt bestimmt durch grüne Hänge, schroffe Felsen, das blaue, offenbar sehr klare Meer. Überall Möwen, die gerade brüten. Rund 500 Vogelpaare hat die Tourismusbehörde hier gezählt. Kurz vor dem Gipfel greift eine der Silbermöven, deren Nest wir wohl zu nahe gekommen sind, uns direkt an und fliegt Attacken gegen unsere Hinterköpfe. Der Weg ist nicht mehr deutlich zu erkennen, wir müssen streckenweise regelrecht klettern. Aber trotz der Mövenattacken und dem hier recht bröckeligen Gestein erreichen wir wohlbehalten das vor sich hin rostende Gipfelkreuz, dem im Laufe der Jahre der obere Teil schon abhanden gekommen ist. Auch beim Abstieg sollte man vorsichtig sein. Uns kommen Touristen in Badelatschen und mit Kleinkindern entgegen. Ob das wohl gut geht? Nach insgesamt dreieinhalb Stunden sind wir wieder unten. Unser Bier haben wir uns jetzt verdient. Zweiter Weg: Bei den Wasservögeln an der Saline Vom Strand aus, der gerade frisch präpariert wird, biegen wir am alten Turm und den Ausgrabungen der Termas Romanas zum Salzsee ab, einer ehemaligen römischen Saline. Hier machen viele Zugvögel Rast, einige von ihnen sind auf Dauer geblieben. Da sehen wir einen Graureiher, der in Ufernähe im flachen Wasser zu einem Monument erstarrt ist und sich von den Autos auf der nahe gelegenen Straße nicht erschüttern lässt. In seiner Nähe entdecke ich einen Stelzenläufer mit langen roten Beinen, spitzem schwarzem Schnabel, schwarzem Obergefieder, weißer Brust und weißem Hals. Am Ufer sitzt ein kleiner Vogel mit weißer Brust und grauem Oberkleid. Charakteristisch ist der schwarze Schnabel, dessen Fortsetzung einen schwarzen Streifen über die Augen hinweg bis zum Hinterkopf bildet. Helma macht mich auf die schwarze Halskrause aufmerksam. Zu Hause sagt mir mein Vogelbuch, es habe sich um einen Flussregenpfeifer gehandelt. Auf der anderen Seite des Sees sind auch zahlreiche rosa Flamingos zu sehen. Gut, dass wir das Fernglas dabei haben. Über einen Parkplatz finden wir einen Trampelpfad, der uns ein Stück am See entlang führt. Nur etwa 50 Meter entfernt ragen die Betonklötze in den Himmel, aber wie auf dem Felsen hat sich die Natur auch hier einen kleinen Lebensraum bewahrt. Es gibt zahlreiche Sträucher, einer könnte eine Mimose sein, daneben Blumen, eine große Agave und die stachligen Opuntien. Wir nähern uns einem weißen Reiher mit schwarzen Beinen und ebensolchem Schnabel, also vermutlich ein Seidenreiher. Er scheint bei der Nahrungssuche im seichten Wasser ganz erfolgreich zu sein. Wir versuchen, die Flamingos zu zählen. Wir einigen uns 35 bis 40 Tiere. Sie scheinen hier genügend Krebstiere zu finden, die das Karotin für die Farbe ihres Federkleides liefern. Dritter Weg: Fischauktion in der Lonja Wir gehen am Strand lang, kommen am Torre, den Ausgrabungen, den Bädern der Königin und einigen alten kleinen Häusern vorbei, die aus den Anfängen der Bebauung Calpes stammen. Eines in bester Lage ist zu einer Ruine verfallen. Später erfahren wir, dass diese Häuser reichen spanischen Familien gehören, die es gar nicht nötig haben, die inzwischen ungemein wertvollen Immobilien zu veräußern. In der Lonja wird jeden Tag ab 17 Uhr der Fang versteigert. Ja, es gibt tatsächlich noch Fischer in Calpe. Wir haben ihre Boote vom Felsen aus in den Hafen einlaufen gesehen. In der modernen Fisch-Auktionshalle ist für Touristen ein Rundgang eingerichtet, von wo wir das Geschehen verfolgen können. Die Fische und Meerestiere werden in blauen Kunststoffkästen in die Halle gebracht, wo sie getrennt nach den einzelnen Kuttern gestapelt werden. Wir erkennen in den Kästen Sardinen, Makrelen, Meeraalen, Shrimps, Seeschnecken und Sepia. Viele Tiere leben noch. Einige der Tintenfische versuchen mit Hilfe ihrer Tentakel, aus ihrem Kasten zu entkommen. Zwei kleine Langusten haben sich schon befreit und kriechen auf dem Betonboden lang. Aber sie entkommen ihrem Schicksal nicht. Einer der Fischer legt sie wieder zu ihren Schicksalsgenossen. Dann stellt ein Angehöriger einer Kutterbesatzung die Kästen einzeln aufs Band. Ein Mann in einem Glaskasten erfasst Eigentümer und Inhalt in seinem Rechner. Die Kästen rollen weiter. Die Interessenten sitzen auf einer kleinen Tribüne und geben über drahtlose Handgeräte ihre Bietsumme in den Rechner ein. Auf zwei Tafeln mit Digitalanzeige leuchten der Name des Kutters, die Art des Fisches und der Kilopreis auf. Anders als bei Versteigerungen üblich beginnt man hier mit einem Höchstpreis. Die Preisanzeige läuft abwärts. An einer Stelle am Band mit einem nach unten weisenden roten Pfeil erfolgt der Zuschlag. Das geht alles völlig ohne Worte vonstatten. Wir können uns kaum losreißen. Noch ein paar Tipps Essen und Trinken: Las Rocas in Moraira, Tel. 966490672, nur mittags, preiswert. Sehr leckere Paella, reichhaltig, auch der gemischte Salat und der Hauswein sind empfehlenswert. Um 13 Uhr wird geöffnet, wer als erster kommt, ergattert einen der begehrten Tische direkt über der kleinen Badebucht. Calpe Bar, Pza. de España, 3, Tel. 965830026, mitten in der Altstadt, Tapas, gemütlich, familiär, ganz nett zum Sitzen im Freien, sonntags geschlossen Café Buenavista, Calpe, Pza. Constitución. 6, Tel. 965831333, zwar in der Stadt, aber mit Blick aufs Meer (Tapas) Einkaufen: Großes Angebot im Supermarkt Mercadona. Auf dem Wochenmarkt gutes frisches Obst und Gemüse. Ausflug: Rundfahrt durch die Berge über Benissa, Ondara, Pego, Parcent, Tarbena. In Altea ist die verwinkelte Altstadt sehenswert. Ganz oben auf dem Platz an der Kirche kann man zum Abschluss des Rundgangs einen Campari und frisch gepressten Orangensaft trinken. Immobiliengeschäfte: Und wer unbedingt hier eine Immobilie kaufen will, sollte beim Notartermin steuersparendes Schwarzgeld dabei haben. Bei Verkäufen fragt der Notar erst einmal, ob’s den Beteiligten gut geht und geht dann auf die Toilette. In der Zwischenzeit wechselt das Schwarzgeld seinen Besitzer. Der notarielle Preis beträgt weniger als die Hälfte de wirklich gezahlten Summe. ************************ Meine Produktbewertung und Empfehlung bezieht sich nicht auf Calpe, sondern nur auf die drei geschilderten Wege sowie die gebirgige Umgebung. Erschienen zuerst bei Ciao ... |
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Allgemeine Informationen Calpe
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