Platz 17 in der Kategorie "PKW Tipps & Tricks". Car-Sharing nach dem Statt-Auto-Konzept. Für sehr geringe Monatsbeiträge immer mobil auch ohne eigenes Auto. ...mehr
Also ich möchte nachdem ich mal in so einem Gefährt durch einen Kumpel mitgefahren bin einen Bericht über Carsharing Confishare Ulm schreiben:
Carsharing: Das Prinzip ist die gemeinsame Nutzung von Autos in einer Gemmeinde bzw. in einer Stadt. Man teilt sich hierdurch die Anschaffungskosten, Versicherung, Steuer und Wartung der Autos mit anderen Teilnehmern.
Wie funktioniert das bei Carsharing:
man bucht das Fahrzeug telefonisch oder über Internet und erhält somit Zugang zu dem gebuchten Auto mit der persönlichen Zugangskarte.
Nach Entnahme des Fahrzeugschlüssels aus dem Handschuhfach und Eingabe einer PIN ist das Fahrzeug betriebsbereit.
Nach der Nutzung stellt man das Fahrzeug auf dem vorgesehenen Stellplatz wieder ab und legt den Schlüssel in die vorgesehene Halterung im Handschuhfach. Das Fahrzeug schließt man dann mit der Zugangskarte ab.
Die gefahrene Kilometer und der Zeitraum wird automatisch an die Buchungszentrale übermittelt. Zum Monatsende man eine detaillierte Rechnung.
Kosten:
Folgende Preise ergeben sich bei dem Standartvertrag:
Vorab:
Zuzüglich 0,25€ für Jede Buchung über Internet und 1€ für jede Buchung über Telefon
Alle Fahrzeuge sind voll- und teilkasko versichert.
Der Sprit ist in den Preisen inbegriffen( es ist eine Tankkarte drin mit der auf kosten von Confishare getankt werden kann.
Bei Confishare werden: für die Anmeldung: 50€
Monatlicher Grundpreis: 6€
Kaution: 550€
Mietpreise:
Opel Corsa: Wochenpreis: 115€
Wochenende: 42€
24h: 21€
1h: 1,80€
+0,22€ für jeden Km, ab dem 101km 0,19€ (Hier sind auch die Spritkosten enthalten)
+0,24€ fü jeden Km, ab dem 101km 0,20€ (Auch hier sind die Spritkosten enthalten)
Stell- und Abholplätze:
Ulm-Söflingen
Ulm-Eselsberg
Ulm-Oststadt
Ulm-Wiblingen
Neu-Ulm-Wiley
Positiv: Durch die genaue Kostenabrechnung ist es möglich den Mietpreis optimal auszunutzen.
Es fallen keine höheren Kosten für Anschaffung, Steuer,Versicherung etc. an.
Man kann nach Absprache mit den Autos auch Urlaub im Ausland machen.
Die Autos sind voll versichert, somit muss man nach einem Unfall nicht mit einem finanziellen
Rückschlag rechnen.
Die Autos sind an verschiedenen Orten abstellbar.
Man kann bei Bedarf(Lasten, Möbel usw.) auch einen Kombi nehmen.
Man muss nicht schleichen da Spritkosten inbegriffen werden.
Man muss sich nicht um Inspektion Pflege etc. kümmern
Negativ:Bei voraussichtlicher Überschreitung der Rückgabezeit muss man die Buchung per Telefon verlängern(kostet 1€ extra)
Es gibt keine Garantie auf einen Wagen, d.h. es kann sein das man wenn ein Atuo benötigt wird kein Auto kriegt.
Mann muss die Autos selber tanken, d.h. wenn es dumm läuft muss man für 10km Fahrt noch einen Umweg zur Tankstelle machen, was Mehrkilometer bringt und somit zusätzlich Zeit und Kosten in Anspruch nimmt.
Man hat kein Wohlfühleffekt, da jeder mit dem Wagen fährt und man keine persönlichen Sachen im Auto da lassen kann
Fazit:
Es sind doch relativ hohe Preise, wenn man übers Jahr den Corsa 3xdie Woche nimmt und 20km damit fährt, Kommt man auf 3276€ Mietkosten, 72€ Grundgebühr, 686,40€ Km-Preis= 4034€
Ist das 1 Jahr Opel Corsa fahren wert?
Ich denke das ist nur etwas für Leute die sehr sehr selten Auto fahren müssen, und nicht arg viel mit Autos anfangen können, da ich wenigstens Sachen wie Tempos, CD's Kaugummis etc. im Auto haben will um mich in einem Auto wohl zu fühlen. Außerdem sind 4000€ schon viel Geld für ein Jahr ab und zu Opel Corsa fahren.
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ein Testbericht von colonski2006-02-01 15:04:43vom 01.02.2006Empfehlung: ja
Vorteile: - sehr dichtes Stationsnetz
- viele Fahrzeugtypen
- schnell Anmietung...Nachteile/Kritik: - Fahrzeuge teilweise in schlechtem Zustand
- hohe Kosten bei langen Touren
Sonntagnachmittag, herrlicher Sonnenschein, bestes Ausflugswetter – und kein Auto. So ging es mir lange, bis ich bei Cambio in Köln Mitglied wurde. Seitdem stehen mir überall in der Stadt – an insgesamt 25 Stationen – Autos aller Größen zur Verfügung. Der Smart für den schnellen Einkauf zwischendurch, ein Corsa für die etwas ausgedehntere Exkursion, ein Kangoo für den Ikea-Einkauf, na ja und für repräsentative Auftritte stehen auch gute Mittelklassewagen bereit.
Dank neuer Preisstruktur ist der Eintritt in die Carsharing-Welt ganz einfach. Es gibt fünf Tarifarten: Start, Aktiv, Comfort, Profi und Business. Zum Ausprobieren und bis max. 100 km pro Monat genügt der Start-Tarif, der 3 Euro Beitrag im Monat kostet. Diese Variante habe ich gewählt, um die Fixkosten zunächst gering zu halten. Je nach Fahrzeugklasse zahle ich so pro Stunde für ein Auto 1,90 Euro (Smart) bis 4,30 Euro (Transit-Transporter, Volvo S60). Hinzu kommen Kosten für jeden gefahrenen Kilometer, die sich derzeit (1.2.2006) zwischen 30 Cent und 39 Cent bewegen, wieder abhängig von der Fahrzeugklasse. Ab 100 Kilometer verringern sich die Kilometerpreise deutlich. Achtung, nicht erschrecken: In diesen Preisen sind die Benzin-Kosten bereits enthalten!
Wer bei Cambio mitmachen will, muss zunächst einen rd. einstündigen Einführungskurs über sich ergehen lassen. Das hielt ich erst für ziemlich übertrieben, angesichts der hohen Automatisierung ist das aber durchaus angemessen. Denn bei Cambio läuft die Anmietung fast völlig ohne menschliches Zutun ab. Übers Internet, über Telefon oder über die B-Taste an der jeweiligen Station buche ich mein Auto. Meine Kundenkarte öffnet mir den entsprechenden Tresor mit den Autoschlüsseln und los geht’s. In jedem Fahrzeug liegt eine Tankkarte, mit der ich an den meisten Zapfstationen den Wagen bei Bedarf voll tanken kann, ohne dafür selbst in Zahlung zu gehen.
Lästig ist die (absolut notwendige) Vorkontrolle der Fahrzeuge, die zuweilen in einem lausigen Zustand sein können. Vor dem Start muss man schon sehr aufmerksam um das Fahrzeug herumgehen und sämtliche Beulen, Dellen und Kratzer erfassen. Die meisten sind bereits im entsprechenden Berichtsbogen eingetragen. Anderenfalls sofort die Zentrale informieren, um nicht in Regress genommen zu werden.
Als Resümee lässt sich sagen, dass das System Statt-Auto (bzw. Carsharing) ideal für Leute ist, die in der Stadt mobil sein wollen und keine Lust auf hohe Fixkosten (Versicherung, Steuern, Reparaturen) für ein eigenes Auto haben. Im Start-Tarif allerdings sind die Kosten pro Anmietung auch recht hoch. Für eine dreistündige Fahrt mit dem Corsa in das Einkaufszentrum (10 km hin, 10 km zurück) werden 13,20 Euro fällig. Dafür bekommt man auch schon fast eine Taxifahrt. Allerdings bin ich mit Cambio erheblich flexibler und kann den Kofferraum direkt am Supermarkt voll packen. Für Ausflüge ins weitere Umland lohnt sich das Stadtauto allerdings kaum. Wenn ich 200 km fahre und den ganzen Nachmittag unterwegs bin (ca. 7 Stunden), kommen schnell 60 Euro zusammen. Dafür bekomme ich z.T. schon einen Mietwagen bei Hertz, Europcar oder Avis für das ganze Wochenende (allerdings ohne Benzin).
Dennoch ist Cambio wegen der geringen Monatsgebühr von 3 Euro im Starttarif eine wunderbare Ergänzung zum herkömmlichen Mietwagen. Natürlich erschrecken zunächst die Kosten für eine kurze Anmietung (s.o.). Wenn man aber die Fixkosten für ein eigenes Auto addiert und durch die tatsächlichen Fahrten teilt,
kommt man sicherlich auf ähnliche Summen. Wer allerdings täglich den Wagen braucht, um z.B. zur Arbeit zu fahren, braucht natürlich ein eigenes Fahrzeug. Oder er wechselt in den Comfort-Tarif, der zwar monatlich mit 24 Euro zu Buche schlägt, dafür aber erheblich niedrigere Kilometerkosten verursacht.
Großes Plus bei Cambio ist vor allem das weitverzweigte Stationsnetz in Köln. Wenn ich abends in der Stadt unterwegs kann ich mir statt des Taxis ein Stadtauto nehmen und nach Hause fahren (zwischen 23 Uhr und 7 Uhr entstehen keine Mietkosten). Außerdem kann ich in sieben anderen deutschen Städten (Aachen, Bielefeld, Bremerhaven, Hamburg, Oldenburg, Saarbrücken) und selbst in Belgien mit meiner Kundenkarte Autos anmieten. Über Partnerprogramme ist dies sogar in weiteren Städten mit Carsharing-Systemen möglich.
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