Cannabis (Indischer Hanf) Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung (3.0 von 5)
von 57% aller Autoren empfohlen (4/7).
Bewertungsverteilung:
Wirkung:
gut
Verträglichkeit:
mittelmäßig
Nebenwirkungen:
erträglich
Vorteile
breit sein (wenn man es denn will)
Verstärkung der Gefühlszustände, bzw. Berauschung; evt. Heilmittel
anderes Lebensgefühl, entspannend, "Fress-Flash"
medizinische Einsetzbarkeit
Nachteile/Kritik
teuer, illegal, beeinträchtigt die Gesundheit!
Nicht nur gute sondern auch schlechte Gefühle werden gesteigert, teuer, gesundheitsschädlich, nach längerem Konsum die Gefahr der Abhängigkeit
Gefahr (psychische Schäden), Trägheit
evtl. Abhängigkeit ?????
"Kiffen ist 'ne Leidenschaft!"
ein Testbericht von Jupiter202003-08-28 16:27:21vom 28.08.2003Empfehlung: ja
Vorteile: breit sein (wenn man es denn will)...Nachteile/Kritik: teuer, illegal, beeinträchtigt die Gesundheit!
Ich habe jetzt schon länger keinen bericht mehr geschrieben, weil mir einfach der Inhalt gefehlt hat. Doch ich denke ich habe nun mit dem Thema Cannabis mal wieder eines gefunden über das ich etwas schreiben kann und vielleicht sogar sollte.
**Namen**
Rauchbare Produkte der Cannabispflanze sind in der „Szene“, wenn man denn von einer solchen sprechen kann, unter unzähligen Namen bekannt. Damit ich sie später nicht einzeln erklären muss hier eine kurze Übersicht:
Das grüne Produkt wird z.B. bezeichnet als: Marihuana (auch Marijuana), Weed, Grass.
Das braune Produkt z.B. als: Dope, Shit, Peace.
Das auf dem Wirkstoff THC beruhende „breit sein“ hat ebenfalls viele Namen. Wie „britzen“ oder „stoned“.
**Nutzpflanze Hanf**
Aus der Cannabispflanze lässt sich einiges machen! Man könnte sie schon als wahre Wunderpflanze bezeichnen oder wie es einige sagen als „die Pflanze Gottes“.
Neben Betäubungsmitteln, auf die ich gleich eingehen werde, lassen sich aus der Nutzpflanze Hanf u.a. Seile herstellen, Allzweckreiniger, Seife, Kraftstoff, Sprengstoff, Papier, Kleidung, usw.... Hanf gehört zur selben Gattung wie die Cannabispflanze, jedoch enthält sie weniger THC (Tetrahydrocannabinol), weshalb das Anbauen von Nutzhanf in Deutschland auch gestattet ist. Aber eben nur solange die Pflanze ein gewisses Maß an THC nicht überschreitet!
Nutzhanf ist nicht zum Konsum geeignet, da es eher Kopfschmerzen verursacht.
**Cannabis**
Obwohl der Cannabiskonsum in Deutschland illegal ist, gibt es meiner Meinung nach viele Leute die es einnehmen.
Aus der Cannabispflanze lassen sich zwei Produkte zur Betäubung der Sinne herstellen: Peace und Grass. Peace ist je nach Qualität bräunlich und zu einem Klumpen oder einer Platte gepresst. Es besteht aus dem Harz der Pflanze. Grass ist grün und wird aus den Blüten gewonnen. THC ist das Wirkmittel der Pflanze oder auch der Droge. Der Anteil des enthaltenen THCs ist also entscheidend für den Wirkungsgrad. Aber auch Gewohnheit und Aufbau des Körpers spielen eine große Rolle.
**Einnahme**
Es gibt die verschiedensten Möglichkeiten zur Einnahme der Droge. Man kann es z.B. rauchen, gebräuchlich sind hier Joints (Zigarettenartig) und Bong (Wasserpfeifenähnlich).
Man kann es aber auch essen, ob pur oder auf ´ner warmen Mahlzeit. Wer sich mal im Internet umschaut findet die verschiedensten Rezepte.
**Wirkung**
Cannabis hat viele Seiten! Es kann Launenverstärkend wirken, also wenn man schlecht gelaunt ist, ist man hinterher noch schlechter drauf oder eben andersherum. Es kann heilen. Es kann Depressionen verursachen. Es kann beruhigend wirken aber auch anregend. Es kann kreativität hervorheben. Usw...
**Meine Erfahrungen**
Ich habe einige Zeit selbst Cannabis geraucht, meistens Grass in einem Joint und ich behaupte mal ich habe ne ganze Menge Erfahrung damit gemacht. Anfangs bin ich zwei dreimal, tschuldigung, kotzen gegangen. Ich habe da noch keine Wirkung verspürt und den Geschmack fand ich auch nicht toll. Aber so ist es doch mit den meisten Dingen oder??
Mit der Zeit jedenfalls lernte ich diesen Geschmack lieben und wurde immer heftiger breit. Ist klar, weil ich auch immer mehr rauchte. Irgendwann hatte ich dann mein Pensum erreicht wo es mich einfach nicht mehr „geknallt“ hat. Aus dem einfachen Grund weil ich zuviel davon genommen hatte, es hatte keine Wirkung mehr bei mir. Mein Körper hatte sich also daran gewöhnt.
Vielleicht ist die Aussage „irgendwann hat es
mich nicht mehr geknallt“ falsch, denn vermutlich hat es in mir immer noch gewirkt, aber ich war einfach zu breit um es zu merken. Denn das gefährliche am Cannabiskonsum ist, dass bei regelmäßiger Einnahme der Körper nicht mehr unterscheiden kann zwischen „normal“ und „breit“. THC ist drei Monate im Blut nachweisbar. Wenn man dann regelmäßig raucht merkt der Körper irgendwann keinen Unterschied mehr. Wenn man jahrelang mit schlechten Augen rumläuft, denkt man auch das sei der Normalzustand und wenn man irgendwann zum Augenarzt geht und ´ne Brille bekommt sieht die Welt plötzlich ganz anders aus. Dasselbe ist es mit dem Cannabis.
Jedenfalls bin ich irgendwann auf den Trichter gekommen, dass es die Menge macht!
Ich habe dann aufgehört täglich mehrere Joints zu rauchen und es reduziert. Von da an ging es dann auch wieder bergauf.
Cannabis kann bei jeder Person anders wirken. Bei unregelmäßigem Gebrauch kann es sehr beruhigend wirken, übertreibt man den Konsum jedoch „kommt man irgendwann nicht mehr klar“, Depressionen und Verfolgungswahn sind hier keine Seltenheit. Die Nebenwirkungen von Cannabis sind so zahlreich, unerforscht und individuell das man nicht alle aufzählen kann. Ich habe nach austauschen und Einbringen der eigenen Erfahrungen festgestellt das man seine Identität verlieren kann, man „kommt nicht mehr klar“, man weiß nicht mehr wirklich wer man ist oder was man soll.
Ich bin aber auch der Meinung, dass Cannabis das denken anregt. Jedenfalls teilweise und auch nur unter bestimmten Bedingungen (Dosis, Körpereigenschaften, Seelische Eigenschaften, Denkweise...)
Ich persönlich sehe Cannabis tatsächlich als ein Geschenk Gottes an. Diese Pflanze verbindet mich irgendwie ein Stückchen mit ihm. Die anhaltende Wirkung regt mich zum nachdenken an: Was ist die Welt? Was ist der Sinn? Was ist mein Sinn? Usw. Sie regt mich an zum philosophieren, eben zum nachdenken über Gott und die Welt. Ich denke das passt auch ganz gut zu dem oben geschriebenen: man weiß nicht mehr wirklich wer man ist oder was man soll.
Wie jede andere Droge kann Cannabis süchtig machen, es ist also Vorsicht geboten!
Meinen eigenen Erfahrungen nach, kann ich aber sagen das es bei unregelmäßigem, vorsichtigen Konsum „nur“ psychisch abhängig macht. Man denkt also der Körper braucht es, obwohl er es gar nicht braucht. Jedoch kann auch nur dieses denken schon sehr gefährlich sein!
Ich finde die Bezeichnung Droge für Cannabis nicht unbedingt gerechtfertigt. Droge hat so etwas negatives, doch Cannabis hat auch sehr viel positives. Wenn man sich irgendwelche 3000 Jahre alten Stämme anschaut, die es schon seit Beginn nehmen, ich mein die müssen doch wissen was sie da tun.
**Zum Abschluss**
Ich möchte hier auf GAR KEINEN Fall irgendjemanden zum KIFFEN ANREGEN! Ich möchte nur meine eigenen Erfahrungen aufschreiben und sie für andere zugänglich machen. Auch möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass dies lediglich meine eigenen Erfahrungen sind und es bei jedem anders wirken kann! Drogen sind KEINE Flucht aus der Realität! Dafür sind sie nicht geschaffen! Cannabis ist meiner Meinung nach gut um MAL den Alltag beiseite zu legen und ein wenig zu relaxen. Aber nur Erwachsene!
Allgemeines über den Gebrauch, Wirkung und Risiken von Cannabis
ein Testbericht von Lotosblüte2005-07-04 00:30:26vom 04.07.2005Empfehlung: nein
Vorteile: Verstärkung der Gefühlszustände, bzw. Berauschung; evt. Heilmittel...Nachteile/Kritik: Nicht nur gute sondern auch schlechte Gefühle werden gesteigert, teuer, gesundheitsschädlich, nach längerem Konsum die Gefahr der Abhängigkeit
Dies ist ein Bericht meines Sohnes (14), der sein Wissen über Cannabis weitergeben möchte:
Ich will mit diesem Beitrag keinesfalls den Konsum „verherrlichen“, sondern nur Informationen bereitstellen, für jene, die etwa meinen, das wäre einfach was ganz "Cooles".
Von vielen wird Cannabis als harmlos eingestuft, jedoch muss man bedenken, dass Cannabiskonsum gleich wie jede andere legale oder illegale Droge süchtig machen kann. Nach längerem Konsum bildet sich im Körper eine gewisse Toleranzschwelle gegen Cannabis. Um noch richtig von der Droge berauscht zu sein, muss die Dosis dann immer weiter erhöht werden. Im Weiteren kann es die Gesundheit beeinträchtigen und ist schädlich für das Kurzzeitgedächtnis.
Zur Wirkung:
THC = Hauptwirkstoff; setzt beim Rauchen nach 1-4 Stunden ein (je nach Menge des Körperfetts), beim Essen und Trinken erst nach ungefähr 1 Stunde und hält dafür auch länger an. Wenn die Wirkung nicht gleich einsetzt, KEINESFALLS nachlegen, sondern abwarten (vor allem beim Essen und Trinken könnte das Schweißausbrüche etc. zur Folge haben, wenn die Dosierung zu hoch ist). Eine Überdosis kann angeblich nicht tödlich sein, jedoch Erbrechen oder Halluzination hervorrufen (orale Aufnahme, „Bong“ – Wasserpfeife). Anders als beim Joint reicht bei einem Bong eine wesentlich kleinere Menge um einen Rausch auszulösen. Man sollte keinesfalls Cannabis konsumieren, wenn man depressiv ist, da es die Gefühle verstärkt und nicht zur Folge hat, dass es jemandem nach den Konsum besser geht. Menschen mit Asthma und psychischen Problemen sollten ebenfalls darauf verzichten (soll nicht heißen, dass es für gesunde Menschen zu empfehlen ist)
Cannabis ist die am weitesten verbreitete illegale (weiche) Droge und seit 1972 gesetzlich verboten. Es ist das am dritthäufigsten konsumierte Suchtmittel (1.Tabak; 2. Alkohohl). In etwa 10% - 25% haben bereits Erfahrungen damit (je nach Informationsquelle)
Weiters kann Cannabis auch für medizinische Zwecke/Heilmittel verwendet werden.
Allerdings können Schmerzen, Beschwerden nicht dadurch geheilt werden, sondern nur gelindert (durch den Rauschzustand)
Die Arten von Cannabis:
- Marihuana: (Gras, Weed, Grünes) --> sind Blüten, Stängel, und Blätter der weiblichen Cannabispflanze und haben einen THC Gehalt von 2-15%. Wobei Züchtungen bis zu 20% erreichen können („Skunk“)
- Haschischöl: ölige Lösung die durch Einweichen Filtern und Eindampfen aus mit Haschisch versetzten Substanzen gewonnen wird. THC: 12-60%
- Im Weiteren kann man es auch oral aufnehmen (Tee, Kuchen) und es wird auch zur
Herstellung von Kleidung, Seilen, etc. genutzt.
Ich bin sicher, dass Cannabis auf medizinischem Gebiet sinnvoll verwendet werden kann, es ist aber kein Problemlöser für Menschen die Schwierigkeiten haben. Man sollte sein Leben meistern können ohne "breit" zu sein. Und mit Genuss hat das schon gar nichts zu tun...
Dass "kiffen" heute allgemein als "cool" gilt, ist bedauerlich.
Daher mein Rat: zuerst denken, dann kiffen - wobei letzters dann meist nicht mehr nötig ist...
mami_online, 07.07.2005
muss aber leider sagen, der Bericht ist sehr gut.
tammy, 04.07.2005
wie angenommen wird und manchmal ist kiffen halt die einstiegsdroge. allerdings soll es erwisen sein, das das rauchen von hanf weniger gefaumlhrlich sein soll, als das rauchen normaler zigaretten... guter bericht und liebe gruumlszlige an deinen sohn
miro_la_luna, 04.07.2005
Ich verlier nicht gerne die Kontrolle uumlber mein Bewuszligtsein, also hab ich bis heute meine Finger von Drogen und Co gelassen. lg miro
ein Testbericht von glowhand2005-06-08 23:47:53vom 08.06.2005Empfehlung: ja
Vorteile: anderes Lebensgefühl, entspannend, "Fress-Flash"...Nachteile/Kritik: Gefahr (psychische Schäden), Trägheit
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>> VORWORT
Dieser Bericht sollmeine Erfahrungen, Eindrücke und Meinung über Cannabis verdeutlichen, aber, ganz klar, nicht zum Konsum auffordern.
Ich versuche, Cannbis möglichst neutral zu betrachen.
Bitte nur diejenigen lesen, die es auch wirklich interessiert!
Habe übrigens aufgehört, zu kiffen, aber genug Erfahrungen für diesen Bericht gesammelt "g.
Ich bevorzugte das Bong-Rauchen, dadurch wird der Rauch des verbrachten Gras noch einmal durch Wasser geatmet. Aber auch war ich nicht vom Joint abgeneigt, also das Gras mit Tabak gemischt als Zigarette gedreht.
Weitere Möglichkeiten zum Konsum ist das Eimerrauchen.
Gepresstet Harz, also Dope oder Shit genannt, wird
auch gerne in Lebensmittel eingemischt. So entstehen zum Beispiel Dope-Muffins oder Dope-Kakao.
Letzteres habe ich übrigens auch mal versucht und es hatte nicht schlecht gewirkt.
Die Dauer der Wirkung von Cannabis kann ich schwer nennen. Das kommt drauf an, was man als Wirkung bezeichnet. Kurz nach dem Rauch bin ich kaum ansprechbar, oder ganz im Gegenteil erzähle ich eine Menge "Mist", was aber eigentlich wirklich Sinn hat, man jenem aber nur schwer folgen kann. Eigentlich merke ich die Folgen des Konsums den ganzen Tag lang.
Wer denkt, durch den Rauch von Cannabis sieht man Lichter und Farben und weiß nicht mehr wo man ist, irrt sich gewaltig! Cannabis ist kein LSD! Möglicherweise sieht man Farben etwas intensiver, also denkt sich "Boah was für ein schönes blau der Himmel heute hat.", aber mehr auch nicht.
Manchmal hatte ich das Gefühl, meine Füße würden in Boden versinken, von einem Gefühl des Fliegens kann ich nichts berichten.
Was mir wohl am meisten am Rausch gefallen hatte ist der so genannte "Fress-Flash". Der Appetit auf Essen ist gewaltig groß, sodass man über Hunger oder das Völlegefühl garnicht mehr nachdenkt.
Ist man erstmal etwas, ist es wohl das Beste, was man je gegessen hat! Das Essen schmeckt wirklich 10 mal besser als im Normalfall.
Auch eine interessante Wirkung ist, dass man im Rausch irgendwie alles durchschaut. Man denkt über eine Sache nach und hinterblickt diese plötzlich... "Wieso ist mir das nicht schon einmal vorher bewusst geworden" denkt man sich. Ich wollte diese Gedankengänge immer mal aufschreiben, habe es aber nie getan :o)
Schön ist auch, dass ich mich den Rausch über sehr wohl fühle. Legte ich mich in mein weiches Bett, ist das noch sehr viel kuscheliger als es im nüchternen Zustand ist. Zumindest kommt einem das so vor.
Die negative Wirkung sollte man auf jeden Fall auch erwähnen! Nicht selten kam es bei mir zu einem "Absturz". Das heißt, ich wollte mich kaum noch bewegen, aber auch nicht dort bleiben wo ich grad war. Am Liebsten einfach nach Hause ins Bett beamen.
Einen Absturz wünsche ich wirklich niemanden.
Ich erinnere mich noch an eine Geburtstagsfeier bei einer Freundin, zu der ich gesoffen und gekifft habe.
Ich fühlte mich so grottenschlecht und konnte entscheiden: Gehst du raus und frierst (es war Winter) oder rein und lässt das Brechgefühl wieder aufkommen...
Aber auch ohne Absturz hat der Rausch nicht nur Vorteile. Am nächsten Morgen nach dem Rausch kam ich kaum aus dem Bett... Liegt vielleicht daran, weil man einen so guten, festen Schlaf hatte, das weiß ich nicht.
Manchmal, das passiert auch vielen anderen Kiffern, hat man eine Art Paranoia während des Rauchs. Das ist auch mir passiert. Ich fühlte mich immer verfolgt oder so as würden mich alle Leute in der Stadt anschauen, weil sie wissen, dass ich breit (bekifft) bin.
Natürlich ist das nicht leicht zu erkennen.
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>> GEFAHR
DieGefahr kann ich natürlich nicht einschätzen, aber trotzdem möchte ich denken, wie ich das sehe.
Ich glaube, mit jedem erneuten Rauchen von Cannabis besteht die Gefrahr, "hängenzubleiben", während zum Beispiel bei Alkohol der lang anhaltende Konsum den Körper zerstört.
Auch glaube ich nicht, dass Cannabis wirklich ernsthafte körperliche Verletzungen herbeiführt, eher sind psychische Probleme eine Gefahr.
Und Menschen, die sowieso nicht fest in der Welt stehen sind weit mehr gefährdet.
Möchte noch einmal dazusagen, dass ich jemanden gekannt habe, der schizphren geworden ist. Habe ihn erst kennengelernt, als er wieder geheilt war und wieder gekfift hatte. Ich denke dabei handelt es sich schon um eine Sucht, die glaube ich nach jahrelangem Dauerkonsum auftritt, aber für Gelegenheitskiffer kein Problem darstellen sollte.
Meine Kumpels hatten bisher noch keine Probleme mit Cannabis, die Warscheinlichkeit, dass etwas passiert ist, denke ich, gering (ich kenne viele Kiffer) doch wenn etwas passiert, dann richtig.
Damit ist die Gefahr von Cannabis meiner Meinung nach schwer mit der von Alkohol zu vergleichen.
Falsch ist es aber zu sagen, dass Cannabis weit schlimmer ist!
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>> FAZIT
Letztlich muss jeder für sich selbst entscheiden:
Probiert man es au, oder nicht.
Wichtig ist nur, dass man sich den Gefahren bewusst ist. Und besser ist, man raucht gelegentlich einen Kopf Cannabis, als auf anderen Drogen, wie LSD, Ecstasy oder Speed abzugehen.
Cannabis ist keine wirkliche Einstiegsdroge. Viele Konsumenten denken nicht daran, jemals genannte Drogen zu inhalieren.
Annna13, 23.11.2005
sh Noch nie probiert, und lebe noch- LG aus Sofia
azadfan, 09.06.2005
Ich wuumlrde niemals in Deutschland o.auml. Laumlndern Cannabis rauchen habs zwar, aber jetzt nicht mehr g. Der THC ist sowas von assig hoch, das ist total uumlbel. Wenn dann z.B. in Holland in kontrollierten Coffee-Shops, wo der THC-Gehalt bes
feldhase, 29.12.2005
Guter Bericht, aber überhaupt nichts für mich! LG vom Feldhasen
ein Testbericht von Amana_Blech_Blech2004-04-04 00:11:49vom 04.04.2004Empfehlung: nein
Vorteile: siehe Bericht...Nachteile/Kritik: siehe Bericht
*** Cannabis ***
--- Legalize it ! ---
„Kriminell sind wir nur , weil man uns kriminalisiert ...“ (Joint Venture)
Viele mögen hier anderer Meinung sein – Aber ich finde , Joint Venture spricht hier einen sehr wichtigen Punkt an . Denn aus der Kriminalisierung von Cannabis geht absolut nichts positives hervor . Ganz im Gegenteil ! Nur mal angenommen Cannabis wäre legal , was würde sich alles zum positiven hin verändern ?
Es gäbe dann nämlich keine Dealerei mit Cannabis mehr . Dadurch würde das ganze Geld (unvorstellbar große Beträge) ,
welches an die Dealer geht , entweder an den Staat oder an die Bürger gehen . Es gäbe mehr Arbeitsplätze . Außerdem gehen wieder unvorstellbar große Geldbeträge dadurch verloren , dass die Polizei als Vorschrift hat jeden Gebrauch/Jede Verwendung von Cannabis anzuzeigen . Ich erinnere mich eine Zahl gelesen zu haben wie etwa „über 150.000 Verfahren jährlich“ . Jeder kann sich , die durch die Kriminalisierung von Cannabis angefallenen , Gerichtskosten selbst ausrechnen - Und nur zur Erinnerung , den Gehalt von den Polizisten , Richtern , Staatsanwälten etc. zahlen immer noch die Steuerzahler .
Aber ganz abgesehen mal vom Geld . Stellen wir uns mal die Frage , warum ist es denn eigentlich illegal Cannabis zu rauchen ? Ich wette , jetzt denken sie an die Gesundheitlichen Gründe . Klar , damit haben sie nicht unrecht und sprechen einen wichtigen Punkt an . Cannabis ist eine Droge , das will ich auch gar nicht abstreiten .Und das Rauchen von Cannabis ist auch ungesund , das stell ich auch nicht in Frage . Aber was man ganz dringend in Frage stellen muss ist :
Wird das Cannabis gesünder , wenn es illegal ist ? Die Antwort kennen sie selbst . Doch was die meisten nicht wissen ist , dass Cannabis durch die Kriminalisierung wesentlich ungesünder wird . Denn viele Dealer strecken (mischen) das Cannabis vor dem Verkauf , damit es nach mehr aussieht . Sie können sich vorstellen , dass es nicht besonders gesund ist , wenn man Saucebindemittel , Schuhcreme oder Henna raucht .
Der wesentliche Hintergrund von der Kriminalisierung war wahrscheinlich der , das die Menschen das Cannabis nicht konsumieren sollten , doch ich muss mich immer wieder Fragen , wie dumm und optimistisch die Verfasser gewesen sein mussten , um zu glauben , dass das Funktioniert . Es ist so kinderleicht an Cannabis ranzukommen , wie sich im Geschäft eine Flasche Wasser zu kaufen .
Wenn man mal alle Fakten zusammen nimmt , sollte man erkennen , dass es absolut nichts bringt Cannabis zu verbieten .
--- Allgemeines ---
Was ist Cannabis ?
Cannabis ist die Bezeichnung für indischen Hanf , der als Marihuana (Gras) und als Haschisch (Shit , Dope , Summi) konsumiert wird . Haschisch wird aus dem Harz der weiblichen Marihuana Pflanze gewonnen , Marihuana dagegen aus dessen Blüten und Blättern . Beides wird mit Tabak gemischt und als „Joint“ oder in einer Pfeife geraucht , das nennt man dann „Kiffen“ . Cannabis wird aber nicht nur geraucht , sondern man kann es auch essen . Es wird als Beilage in Kuchen oder anderen Speisen verwendet . Die Dosierung bei Speisen mit Cannabis ist aber problematisch und nicht selten treten sehr unangenehme Halluzinationen auf .
Wirkstoff und Wirkung
-Allgemeine Wirkung
Den Wirkstoff von Cannabis nennt man THC (Tetrahydrocannabinol) . Die Konzentration variiert je nach Produkt stark . Marihuana kann bis zu 7- Haschisch bis zu 12% THC enthalten . Haschischöl bringt es sogar auf bis zu 60% THC . Je mehr THC man zu sich nimmt , desto stärker ist auch die Wirkung . Die Wirkung besteht darin , dass sich die Wahrnehmung des Konsumenten verändert . THC verändert das Zeitgefühl und verstärkt akustische und optische Reize . Außerdem werden Hunger und Durstgefühle nach dem Konsum verstärkt . Man bekommt den sogenannten „Fresskick“ . Doch trotzdem sind Cannabiskonsumenten im Durchschnitt schlanker als Nichtkonsumenten , weil man unter Einfluss von Cannabis für die selben körperlichen Arbeiten mehr Kalorien verbrennt . Je nach THC Gehalt und körperlicher Verfassung des Konsumenten , kann die Wirkung bis zu 4 Stunden anhalten . Bei häufigem Konsum entwickelt der Körper eine Art Toleranz zu der Droge und man braucht immer mehr um die Wirkung zu erreichen . Auf Dauer kann der Konsument eine starke psychische Abhängigkeit zur Droge entwickeln .
-Folgen von dauerhaftem Konsum
Durch den dauerhaften Konsum von Cannabis , wird das Kurzzeitgedächtnis beschädigt . Das beeinträchtigt wiederum die Lernfähigkeit . Außerdem kann der Rauch von Marihuana dreimal mehr Teer in der Lunge hinterlassen als Tabakrauch . Der Rauch reizt die Bronchien und erweitert die Blutgefäße , rötet die Augen und entzündet das Nasengewebe . Regelmäßiges Marihuanarauchen kann zu chronischer Bronchitis führen .
--- Fazit ---
Obwohl der Konsum von Cannabis vor allem auf Dauer schädlich ist , halte ich diese Droge für ziemlich harmlos , denn jemand der normale Zigaretten raucht und noch ab und zu Alkohol trinkt macht sich ja auch nicht strafbar , obwohl er in etwa die selben Gesundheitlichen Schäden erleidet . Eine Entkriminalisierung halte ich für notwendig (siehe Legalize it) .
...
ein Testbericht von Rioja2003-04-27 21:50:32vom 27.04.2003Empfehlung: ja
Vorteile: medizinische Einsetzbarkeit...Nachteile/Kritik: evtl. Abhängigkeit ?????
Hallo, ihr Lieben ...
... möglicherweise interessiert dieses Thema nicht besonders viele von euch, aber dennoch möchte ich mich einmal der sogenannten "Einstiegsdroge" widmen, denn sie ist vielfältiger, als die meisten von euch vielleicht vermuten!
~~~ Geschichtliches ~~~
Seit mehr als 8500 Jahren ist der Gebrauch von Hanf nachweisbar. Die Menschen nutzten sie zur Herstellung von Seilen, Kleidung und Lampenöl. Und selbstredend war sie seit jeher als Rauschmittel (Cannabis) beliebt. Die indische Historie berichtet, dass Siddhartha sechs Jahre nichts anderes als Cannabis zu sich genommen hat, bevor er Buddha wurde! In vielen Religionen
wird Cannabis als sakrales Mittel eingesetzt, um direkt Verbindung mit dem Gott aufzunehmen. Seit 2000 v. Chr. wurde Hanf als Heilmittel eingesetzt und erreichte über Indien, den Mittleren und Nahen Osten schließlich Europa.
~~~ geschichtliche Medizin ~~~
Bei den Persern wurde das Öl der Pflanze als Unterstützung bei der Geburt verwendet. Des weiteren wurde sie zur Behandlung von Lepra, Fieber und Durchfall verwendet und natürlich als Beruhigungs- und Betäubungsmittel. In Europa fand die Behandlung von Impotenz und Diphterie Anerkennung.
~~~ Wirkstoff ~~~
Nicht jede Pflanzensorte eignet sich für alles. Der Gehalt an THC (Tetrahydrocannabinol) schwankt je nach Sorte und so erklärt sich auch, warum nicht alle für die Rauschmittelherstellung geeignet sind. Im Orient (hier wurde immer viel Wert auf das Rauschmittel Cannabis gelegt) beträgt der Gehalt von THC ca. 5 %, wogegen Pflanzen, die in Europa "gezogen" wurden, mit einem Anteil von 1,5 % eher schwach ausfallen. Weibliche Pflanzen haben einen höheren THC-Gehalt. Haschisch wird aus dem Harz der Blüten gewonnen. Das erklärt die dunkle und harzige Konsistenz. Marihuana sind getrocknete Pflanzenteile, meist Stengel, Blätter und Blüten der weiblichen Pflanze.
~~~ Medizinisches heute ~~~
Nach dem deutschen Betäubungsmittelgesetz gehören seit dem Jahr 1925 Cannabisprodukte zu den illegalen Suchtmitteln. Der Anbau, der Besitz oder gar der Handel ist somit verboten!
Dagegen wird Cannabis in verarbeiteter Form im Nachbarland Holland zur Behandlung von folgenden Krankheiten eingesetzt: Gicht, Rheuma, Asthma, Grüner Star, Migräne, als Schmerztherapeutikum, Schlaflosigkeit, Übelkeit und Appetitlosigkeit. Nicht nur die alternative Medizin setzt sich heute für die Legalisierung ein, sondern auch die sogenannte konservative Medizin.
~~~ Wirkung als Rauschmittel ~~~
Die Anwendung als Joint oder Stick (mit Tabak gemischt): erhöhter Herzschlag, trockener Mund und gerötete Augen, man bekommt Hunger, Schmerzen werden verringert. Man fühlt sich entspannt, reagiert sensibel auf die Umwelt, die Konzentration verringert sich und Zeit spielt keine Rolle mehr. Jede Stimmung - egal ob negativ oder positiv - wird intensiviert. Tendentiell wird man eher passiv und das Kurzzeitgedächtnis leidet.
~~~ Wirkung als alternative Arznei ~~~
Wie bereits erwähnt, nimmt das Schmerzempfinden erheblich ab. Auch kann einer Appetitlosigkeit entgegen gewirkt werden. Das sexuelle Erleben (vorübergehende Impotenz) verstärkt sich und sämtliche Sinneswahrnehmungen nehmen vorübergehend zu.
~~~ Gefahren ~~~
Stellt sich die Frage nach der Abhängigkeit. Häufiger und starker Konsum führt zu einer psychischen Abhängigkeit! Bei sehr hohen Dosen ist mit Angstzuständen und Halluzinationen zu rechnen. Ebenso erstehen daraus starke Kreislaufprobleme und oft auch Erbrechen. Generell ist zu sagen, dass Cannabisgebrauch in "geregelten" Bahnen, ähnlich dem Genuss von Alkohol, zu keinerlei Abhängigkeit führt. Wer verantwortungsvoll mit den Ressourcen umgeht, geht kein Risiko ein.
~~~ auf keinen Fall ratsam ~~~
ist der gleichzeitige Genuss von Alkohol. Niemals LSD oder andere Drogen gleichzeitig verwenden!
~~~ Fazit ~~~
In Form von Arznei wünsche ich mir eine Legalisierung in Deutschland. Dope auf Rezept? Eine interessante Frage.
Eure Antwort auf diese Frage würde mich schon interessieren! Danke.
...
ein Testbericht von Kuschelbiene2002-11-18 15:17:41vom 18.11.2002Empfehlung: nein
Hallo liebe yopianer,
da ich mich schon lang nichts mehr bei yopi geschrieben habe, melde ich mich offiziel wieder zurück. Ich nehme im moment das Thema Drogen in der Schule durch, und finde das relativ interesant, und das was ich bis jetzt über Cannabis gelernt habe, möchte ich gerne an euch weitergeben.
Die Hanfpflanze
Die Hanfpflanze ist mit einem klebrigen Harz bedeckt, das die Pflanze vor dem austrocknen schützt. Aus dem wird der Grundstoff für Cannabisprodukte gebildet.
Jedoch gibt es zwei Arten von Cannabisprodukten:
Marihuana
Marihuana wird auch als "Gras" bezeichnet. Aus den zerkleinerten und getrockneten
Teilen der Hanfpflanze entsteht Marihuana.
Haschisch
Haschisch hat auch noch die 2 anderen bekannten namen "Dope" und "Shit". Um Haschisch zu produzieren, muss man das Harz der Pflanze zu Platten pressen.
Konsum
Cannabis wird häufig mit Tabak gemischt um einen Joint zu machen. Manchmal wird Cannabis auch mit einer Wasserpfeife geraucht.
Erlaubt oder Verboten??
Das besitzen, erwerben und das dealen mit Cannabisprodukten ist in Deutschland strengstens verboten. Bei geringen Mengen zum Eigengebrauch kann die Staatsanwaltschaft von einer Strafe abstehen.
Wirkung seelische Veränderung
Cannabisprodukte .....
... verstärken die bereits vorhandenen Gefühle z. B. Liebe
... verschaffen "Durchblick", indem sie bisher verschlossene Bereiche der Persönlichkeit öffnen.
... bewirken, dass Sinneswahrnehmungen verändert und intensiver werden.
... können bei zu hohen Dosieren leichte Halluzinationen auslösen - Cannabispodukte sind "bewussteinwendende" Drogen. Das heißt, der Konsument macht neue Erfahrungen.
Im Cannabisrausch kommt es zu einer deutlichen Beeintröchtigung von logisch Denken, Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit und Kurzzeitgedächtnis.
Langjähriger Konsum von Cannabis kann einen sogenannten Amotivationssyndrom zur Folge haben, das heißt der Konsument verliert die alltäglichen Aufgaben.
Körperliche Schäden beim Cannabiskonsum
Beim einnehmen von Cannabisprodukten kommt der Heißhunger
erhöhtes Risiko für Lungenkrebs und Bronchienerweiterung. Weil mehr Teerstoff enthalten sind, als im Zigarettenrauch
Erweiterung der Blutgefäße im Auge das heißt rote, blutunterlofene Augen
Speicheldrüsen werden gehemmt, daraus folgt der trockene Mund.
Herz schlägt schneller, und der Blutdruck streigt.
..::Fazit::..
Cannabisprodukte würde ich niemanden empfehlen, weil sie Körperschädlich sind. Man kann in einem Cannabisrausch vieles machen, was man sonst eigentlich nicht machen würde. Was am schluss recht peinlich enden könnte. Für mich käme es nicht in Frage Cannabisprodukte zu nehmen. Ich kenne ein paar Personen die Cannabis genommen haben, die aber lang gekämpft haben, bis sie wieder davon losgekommen sind.
ein Testbericht von imdot2002-09-29 14:51:22vom 29.09.2002Empfehlung: ja
Cannabis aus der Stammpflanze Cannabis sativa L. ist hauptsächlich als halluzinogenes Rauschmittel bekannt. Doch der Cannabis kann noch mehr....
Der Cannabis wird auch als Arzneimittel in der Pharmazie verwendet.
Als Rauschmittel werden die getrockneten Triebspitzen der Pflanze verwendet. Unter dem Namen Marihuana, Gras, Heu oder Kif sind sie in der Bevölkerung bekannt.
Im Gegensatz dazu, gibt es noch Haschisch, auch Shit, Stoff oder Hasch genannt, die aus der selben Pflanze stammen, jedoch das Harz der Triebspitzen ist.
Das Harz wird durch das Abbreiben der Pflanze oder durch Absieben der Drüsenhaare gewonnen und
dann gelangt es in unterschiedlichen Formen in den „Handel“.
Entweder wird es nit Zucker vermischt und anschließend weiterverarbeitet oder es wird mit Tabak zusammen geraucht ( = Joint).
Der wirksamste Bestandteil des Cannabis ist das 9- Tetrahydrocannabiol (THC), das in unterschiedlichen Mengen im Haschisch vorhanden ist. Eine besonders gute Aufnahme des THC erfolgt, wenn es geraucht wird. Die Wirkung tritt sehr schnell ein und hält 2 – 4 h an. Die Wirkung ist stark dosisabhängig.
Geringe Dosen führen zur Beruhigung und Euphorie.
Mittlere Dosen haben eine Wahrnehmungsstörung oder sogar Verwirrung und Halluzinationen zur Folge.
Hohe Dosen führen zu Übelkeit, Erbrechen, Mundtrockenheit und Gliederschwere, Beinträchtigungen der Reaktionszeit und der Sprache,...
Das Bewußtsein bleibt weitgehend erhalten, die Gedächnisleistung ist stark vermindert, ebenso die Orientierung.
Das THC löst keine körperliche, wohl aber psychische Abhängigkeit aus. Langanhaltender Mißbrauch führt zur Abnahme körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit, Motivationsabbau, Interessenlosigkeit und schließlich zum psychischem Verfall.
Dem Gebrauch von Cannabis als Rauschmittel ist somit dringend abzuraten.
Doch Cannabis hat nicht nur negative Seiten.
Während der Drogenhanf oder indischem Hanf reich an THC ist, ist der sogenannte Faserhanf weniger reich an THC. In ihm steckt mehr Cannabidiol, eine Vorstufe des THC. Dieser Hanf macht weniger „high“.
Der menschliche Körper besitzt besondere Andockstellen für Cannabinoide. So nennt man die Inhaltsstoffe des Hanf.
Wenn diese Andockstellen nun besetzt werden, führt das im menschlichen Körper zu unterschiedlichsten Reaktionen.
Eine der Hauptwirkungen besteht in einer starken Appetitssteigerung, was zum Beispiel bei HIV-Positiven Menschen und bei Patienten mit Krebs ein starkes Problem darstellt.
Und gerade Krebspatienten die eine Chemotherapie durchlaufen haben häufig Probleme mit Übelkeit und Erbrechen. THC lindert diese Beschwerden deutlich.
THC wirkt positiv bei chronischen Schmerzen, z.B. der Migräne.
Weiterhin werden bei Patienten mit erhöhter Krampfneigung, z.B. bei Patienten mit Multipler Sklerose oder Querschnittslähmung, die Spasmen ( = Verkrampfungen) verringert.
Ein erhöhter Augeninnendruck (= Grüner Star) wird durch THC gesenkt.
Bei Einnahme von THC erweitern sich die Bronchien, was sich positiv bei Asthmatikern auswirkt.
Zusammenfassend kann man sagen, das Cannabis auch einige für Kranke positive Effekte hat.
Fazit:
Ich habe im Krankenhaus gute Erfahrungen mit Cannabis als Arzneimittel gemacht. Es etspricht nicht ganz der klassischen Medizin, aber die Erfolge, gerade bei HIV Positiven, sprechen für sich. Es wird von den Pharmakonzernen nun noch eine geeignetere Darreichungsform, als das Rauchen, gesucht und dann wird in Deutschland der Cannabis- Konsum unter ärztlicher Aufsicht, mit Präparaten, wo der Wirkstoffgehalt bekannt ist hoffentlich in der Bevölkerung etwas besser auf– und angenommen.
Vom Konsum in der Öffentlichkeit oder als Partydroge möchte ich dringend abraten!!!
Auch wenn es „nur“ psychisch Abhängig macht, ist es doch eine Abhängigkeit und somit ist es mit der Wirkung streng abzuwiegen!!!
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