POWER SHOT A200 VON CANON
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[Einleitung]
[ Aussehen und Handling]
[Technische Details]
[Menübedienung]
[Mitgelieferte Software]
[Nachteile]
[Fazit]
[Einleitung]
Hallo Zusammen,
heute werde ich über meinen ersten Artikel auf Yopi berichten, es handelt sich um die Digital Kamera PowerShot A200 von Canon.
Ich besitze die Kamera seit dem Weihnachtsfest 2002 und benutze sie mehrmals in der Woche, so dass ich mit viel Erfahrung über dieses Produkt berichten kann. Erst einmal muss ich ein riesiges Lob aussprechen, da ich mit diesem Produkt sehr zufrieden bin und bislang keine Probleme hatte. Jedoch hat jedes Produkt sein Vor- und Nachteile auf die ich in diesem Bericht noch weiter eingehen werde.
[Aussehen und Handling]
Beim Auspacken war ich zunächst sehr über die Größe beeindruckt, da sie ziemlich klein ist und Problemlos in eine Tasche einer Jeanshose paßt. Genaue Abmessungen: Länge 10,5 Cm, Dicke 4 Cm und Höhe 5,5 Cm (Es gibt kleinere, aber für diese Preisklasse schon beeindruckend)
Die neuen Modelle werden immer kleiner, können aber mehr leisten! Beim Fotografieren liegt sie ebenfalls gut in der Hand, man kommt gut an den Auslöser und findet diesen eigentlich nach Eingewöhnung blind. Das Gehäuse ist eher schlicht und in Silbermetallic gehalten und sieht nicht unbedingt hochwertig aus, was aber in meinen Augen kein Problem darstellt, da wenn man im Ausland unterwegs ist ja auch nicht unbedingt die Diebe „magisch“ anlocken möchte, oder?
[Technische Details]
Was kann die Kamera?
Die Kamera hat eine maximale Bildgröße von 1.600 x 1.200 Pixel
Auch einstellbar auf 1.024 x 768 Pixel, 640 x 480 Pixel
Eine Auflösung von 2,0 Megapixel (Durchschnitt)
verfügt über eine Farbtiefe von 24 Bit intern
Das Dateiformat ist jpeg
Zoomfaktor digital Standard-Objektiv: 4fach (stufenlos)
Einstellbereich Standard-Objektiv: Normal: 20 cm – unendlich, Makro: 5 cm – 20 cm,
Scharfeinstellung Kamera: TTL AiAutofokus mit 3 Messfeldern / TTL Autofokus mit 1
LCD-Monitor: Sucher und Wiedergabefunktion, 1,5 Zoll
Weissabgleich: automatisch und Voreinstellungen: Tageslicht, wolkig, Kunstlicht, Leuchtstoffroehren, Leuchtstoffroehren
Eingebauter Blitz
Videoaufzeichnung: Filmsequenzen bis zu 30 Sekunden
Serienbildfunktion: Serienbildgeschwindigkeit: 2 Bilder pro Sekunde
Schnittstellen: USB I/F, Steckplatz CompactFlash Speicherkarten (Im Lieferumfang 8MB)
Kompatible Betriebssysteme: Windows 98 / ME / 2000 / XP MAC OS ab 8.6
Gewicht (ohne Batterien und CF-Card): 175 g
Zusaetzliche Features: Lupenfunktion bei Bildwiedergabe (10fache Vergroesserung), 11 Menuesprachen waehlbar, Direct Print (Drucken ohne PC), DPOF (Digital Print Order Format) Vers. 1.1, Selbstausloeser, RemoteCapture 2.5 steuert Kamera von PC
Das Menü ist bei der ersten Bedienung etwas kompliziert zu verstehen, da es zahlreiche Funktionen gibt und man erst einmal schauen muss was man auf dem Display alles einstellen kann, da lohnt sich dann doch ein kleiner Blick in das Handbuch. Positiv finde ich das Display, die Anzeige ist gut erkennbar!
[Mitgelieferte Software]
Die ersten Fotos waren gemacht und nun? Wie bekomme ich die Fotos den jetzt auf den PC? Ich packte die CD aus und begann mit der Installation, es graute mir schon davor, da auch meine Freundin eine Digital Kamera (andere Firma) bekommen hatte und bei der Software – Installation einige Probleme auftraten. Aber bei dieser mitgelieferten Software war es problemlos und die Kamera wurde anschließend direkt erkannt. Die Software
ist einfach zu bedienen und hat einige Funktionen, mit denen man die Bilder noch bearbeiten kann. Ebenfalls ein Pluspunkt!
[Nachteile]
Nachteile gibt es natürlich auch, was mich ein wenig stört ist der enorme Batterieverschleiß! Diesen kann man zwar reduzieren, in dem man nicht so viel mit dem Display arbeitet und sich nicht andauernd die Bilder auf dem Display anschaut. Mit LCD kommt man auf ca. 90 Aufnahmen
ohne auf 300 Aufnahmen entspricht etwas 90 Minuten
Ein weiterer Nachteil ist die mitgelieferte 8MB Flashcard, da diese ein sehr kleines Speichervolumen hat und nach ein paar Fotos schon voll ist, so ist man also eigentlich gezwungen eine größere Karte zu kaufen, was ich dann auch getan habe. (64 MB für 30 Euro)
[Fazit]
Die Kamera ist für Einsteiger und Leute, die einfach nur Urlaubsfotos machen wollen, absolut empfehlenswert, allein schon wegen dem Preisleistungsverhältniss von 199 Euro (Saturn, Promarkt)
Für viel Fotografierer können die Batteriekosten in die Höhe schnellen, was jedoch durch Akkus ja vermieden werden kann.
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Schwache Leistung für Canon
ein Testbericht von tweeny19822004-04-21 14:17:26vom 21.04.2004Empfehlung: nein
Vorteile: Unterstützt Videoaufnahmen, viele einstellungs möglichkeiten...Nachteile/Kritik: Preis/Leistung
Sodele nach langer Abstinenz endlich wieder dabei :-)
Heute möchte ich euch als erstes mal über meine -leider- nicht ganz so guten Erfahrungen mit der Digitalkamera Canon Powershot A200 berichten.
Also, vor fast genau einem Jahr ging ich in den Saturn und kaufte mir die Canon Powershot A200. Ausschlaggebend für diesen Kauf war zum einen, daß zu dieser Zeit 199 eur für eine 2,0 Mega Pixel recht günstig war, zum anderen war ausschlaggebend, daß es eine Canon war. Da ich Canon bereits aus der Analog Fotografie kenne und auch die Qualität sehr schätzte, ging ich davon aus, ein hochwertiges Produkt (in der Preis/Leistung gesehen) zu kaufen.
Zu Hause angekommen, wurde die Kamera dann auch gleich kritisch inspiziert.
1. Technische Daten
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Die Canon Powershot A200 verfügt, wie bereits erwähnt über 2,0 Mega Pixel (CCD mit RGB Farbfilter). Der 4-fach Digitalzoom sollte dafür sorgen, das man auch weite Objekte relativ nah heran holen kann. Moviefunktion zur Aufnahme von Filmsequenzen bis zu 30 Sekunden ist auch enthalten, was - wie ich finde- doch auch recht praktisch ist. Stromsparmodus, LCD Monitor und Makromodus sollten das Paket abrunden. (ich möchte jetzt nicht auf alle technischen daten eingehen denn das finde ich persönlich zu lang)
2. Optik
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Optisch ist die Kamera schlicht aber dennoch hübsch anzusehen. Sie ist silber mit schwarz abgesetzt. Das Gehäuse ist -glaub ich jedenfalls- Kunststoff. Die Kamera ist leicht und liegt gut in der Hand. Der LCD Monitor ist von der Größe her völlig ausreichend und auch die Bedientasten für Menü, Blitz und Selbstauslöser etc. sitzen an der richtigen Stelle.
3. Zubehör
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Als Zubehör bei der Kamera sind zwei AA Batterien (also Standartbatterien) und eine 8 MB Compact Flash Karte (mit Schutzcase) original von Canon. Nicht zu vergessen natürlich das USB Kabel, um die Fotos auch auf den PC zu laden und das Software Paket um diese dann zu bearbeiten.
4. Inbetriebnahme
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Tja, nix leichter als das. Man stecke die Batterien in die Kamera, lege die Compact Flash Karte ein und schon kanst los gehen. Auch für die, die nicht besonders fit in der Digitalen Fotografie sind, geht dies, dank der Schnellbedienungsanleitung (nennt man das so ?!) ziemlich flott.
Um das Menü einzustellen braucht man da schon ein bisserl länger, denn dieses ist doch sehr umfangreich. Es reicht von der Manuellen Einstellung, über Unter-/Überbelichtung bis hin zu Sepia/S-W Aufnahme und Bildgröße. Dazu empfehle ich dann allerdings die Bedienungsanleitung hinzu zuziehen oder für alle denen das lesen - wie mir- zu blöd ist, einfach ausprobieren. Ich möchte nicht auf die Menüpunkte eingehen, denn diese sind ohne die Kamera eh schwer nachvollziehbar.
5. Fotos
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Die Fotos sind selbst bei einer Auflösung von "nur" 640x480 pixel anständig. Auch lassen Sie sich aus dieser Größe heraus gut entwickeln, also selbst bei den entwickelten Bildern merkt man keinen Qualitätsverlust (im privaten Bereich). Die "kleine" Auflösung, sowie die hohe Auflösung macht ziemlich natürliche Bilder, auch die Farben werden ziemlich natürlöich wieder gegeben. Verpixelt sind die Fotos auch nicht, was auch einen klaren Vorteil hat.
6. Nachteile
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Ok, was waren denn also nun die Nachteile die ich feststellen konnte ? Also der einzige,
aber dafür gravierende Nachteil dieser Kamera lag bei schlechter Beleuchtung/schlechten Lichtverhältnissen, d.h. sobald es etwas dunkler wurde, brauchte die Kamera fast 25 sek zum Auslösen! Und das finde ich für den stolzen Preis von 199 eur und dafür das es Canon ist unverschämt. Aber nun gutm wir haben ja noch die Garantie. Also, hin zum Saturn, Kamera eingeschickt, mit der bitte dies zu überprüfen ggf. auch die Einstellung. Ende der Geschichte: Kamera zurück bekommen, angeblich wäre sie in ordnung und auhc die Einstellungen ok. Naja, also wieder ausprobiert und schon wieder tut mir der Finger vom Auslösen weh, weil ich 25 sek wieder warten musste. Das nervt !
Was mir noch aufgefallen ist, daß der Zoom praktisch fürn A*** ist, da er ziemlich unscharfe Bilder und Pixel verursacht.
7.Fazit
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Fazit ist: Für 199 eur gibt es deutlich bessere Digicams ! Wenn heller Sonnenschein ist bzw. das Licht gut ist, ist die Kamera echt genial und brauchbar, doch bei schlechten Lichtverhältnissen und Zoom, versagt sie leider kläglich !
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ein Testbericht von alvifrosch2004-02-25 14:05:13vom 25.02.2004Empfehlung: ja
Vorteile: leichte Handhabung...Nachteile/Kritik: Verbrauch an Batterien sehr hoch, daher sind Akkus zu empfehlen.
Diese Digitalkamera ist spitze für den normalen Gebrauch geeignet. Macht sehr schöne Fotos und man hat die möglichkeit sogar einen Kurzfilm aufzuzeichnen.
Auch das übertragen auf einen PC ist sehr einfach zu Handhaben. Das Menü der Kamera ist einfach und leicht verständlich. Auch sehr schöne Nahaufnahmen kann man mit dieser Kamera machen, da man eine spezielle Funktion dafür hat. In freier Natur lassen sich sehr schöne Nahaufnahmen von Pflanzen und Kleingetier machen.
Also nur zu empfehlen, insbesondere an Personen die auch technisch nicht sooo begabt sind aber ihrer Familie und ihren
Kindern schöne Fotos präsentieren möchten.
...
1.
Unsere Entscheidung zugunsten der Canon A200 Powershot fiel im Mediamarkt Lübeck. Ausgeguckt hatten wir uns das Teil schon vorher. Wir hatten es ganz einfach satt, ständig auf die Entwicklung der Bilder zu warten. Wenn man sie dann noch z.B. für ebay braucht, sind die Vorteile einer Digitalkamera absolut bestechend. Den Rest besorgte der Verkäufer mit seiner bestechenden Kompetenz (ganz ehrlich), der die Fragezeichen in unseren Augen ortete und uns ansprach.. Freundlich - ihm war wirklich keine Frage zu
viel - gab er zu allem Auskunft, was wir über die A200 wissen wollten.
2.
Das Aussehen ist gegenüber einer herkömmlichen Kamera eher "billig". Das Hartkunststoffgehäuse im Silbermetallic-Look lässt sie leicht (ist sie auch) und ziemlich empfindlich erscheinen. Deshalb würde ich jedem empfehlen, den beiliegenden Trageriemen anzubringen. Durch ihre geringen Ausmaße ist sie in puncto Mobilität und Funktionalität unschlagbar; man kann sie praktisch zu jedem Anlass mitnehmen, weil sie leicht in irgendeiner Tasche unterzubringen ist.
3.
Kinderleicht kann man nicht sagen. Grundsätzlich ist es empfehlenswert, sich erst mal mit dem Handbuch auseinanderzusetzen. Wenn man den Aufruf der Grundfunktionen erst Mal verstanden hat, ist die Handhabung tatsächlich ein Kinderspiel. Sofort losfotografieren kann man natürlich auch. Denn die Ergebnisse sind sofort über das Display auf auf der Kamerarückseite sichtbar.
Die Fotos werden automatisch aneinandergereiht. Wenn der Speicher voll ist, meldet die Kamera "CF-Karte voll". Dann kann man die nicht so gut geratenen Bilder direkt mit der Löschfunktion wieder rauskicken, um Speicherplatz freizubekommen (siehe Zubehör). Oder man lädt sie sich über die mitgelieferte Software (Zoombrowser ex) via USB-Kabel auf den PC herunter, um sie dort einer Betrachtung bzw. Weiterverarbeitung zu unterziehen. Die Software bietet außer Download und Archivierung keine weiteren Bearbeitungsmöglichkeiten. Sie ist sehr einfach zu bedienen, erkennt die Kamera bei korrektem USB-Anschluss automatisch, schlägt einen Zielordner (kann geändert werden) vor, und reiht alle Bilder in Aufnahmereihenfolge im Zielordner im JPEG-Format aneinander.
Der digitale Vierfachzoom bietet den eigentlichen Komfort. Per Tastendruck lässt sich das Motiv heranholen bzw. weiter wegzoomen. Digitalzoom hat gegenüber dem optischen Zoom natürlich Nachteile. Ein herkömmliches Objektiv - auch bei Digitalkameras im entsprechenden Preissegment erhältlich - hat optischen Zoom OHNE Verschlechterung der Qualität. Umso näher ich also das Objekt bei Digitalzoom, ohne die Entfernung zum Objekt zu verändern, heranhole, desto mehr Abstriche muss ich bei der Bildqualität machen.
Proportional zum Verständnis wächst auch der Spaß am Umgang mit der Kamera. Die Möglichkeiten sind bei 2,0 Millionen Pixel mit einer weiten Anwendungspalette sehr breit gefächert. So kann die Kamera auch Kurzfilme in den gängigen Formaten aufnehmen und speichern.
4.
2, 0 Mio. Pixel
Digitales 4fach-Zoom (39-156mm)
Direktdruck-Menü
Moviefunktion zur Aufnahme von für Filmeinheiten bis zu 30 Sekunden
ISO 50-400 auf für anspruchsvollste Anforderungen
Autofokus mit 3 Messfehlern (Feld wählbar)
Makromodus für Nahaufnahmen ab 5cm
Serienbildgeschwindigkeit: 2 Bilder pro Sekunde
LCD-Monitor mit deutscher Menüführung
10fache Lupenfunktion zur Ansicht aufgenommener Bilder
USB-Anschluß für schnelle Datenübertragung in den PC
Übertragungssoftware
Verwendung von 2 normalen Mignonzellen oder NiMH- Akkus. Ich empfehle in jedem Fall Akkus, weil mit normalen Batterien der Spaß schnell vorbei ist, wenn nach ein paar Bildern die Kamera zum Batteriewechsel auffordert.
Wer will, kann sich das Teil sogar mit Unterwassergehäuse (30 Meter wasserdicht) zulegen.
5.
Den Trageriemen hatte ich ja schon erwähnt. Ihn empfehle ich unbedingt. Er ist Lieferumfang enthalten.
Compact-Flash-Speicherkarten - sie sind superflach und bis zu einer Million Mal wiederbeschreibbar. Im Lieferumfang enthalten ist eine 8-MB-Karte. Es gibt sie in einer Größe von bis zu 128 MB
Weichtasche - sie ist im Lieferumfang nicht enthalten. Zu empfehlen, weil handlich und für die Kamera schützend.
Akkuladegerät CBK-100 - ich habe nicht das von Canon. Dafür muss man inkl. 4 Akkus ca. 15 Euro anlegen.
PC-Card-Adapter - gibt es für das Überspielen auf Notebooks
5.
Der Preis ist meiner Meinung nach einfach unschlagbar. Noch im Sommer folgten die meisten Händler dem EVK (empfohlener Verkaufspreis) von Canon, der bei 299,- Euro lag. Wir haben sie im Media-Markt Lübeck für 199 Euro erstanden. Wer soviel Geld für ein Geschenk anlegen möchte, liegt mit der Canon A20 Powershot genau richtig.
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ein Testbericht von MDKWEB2003-01-30 18:09:09vom 30.01.2003Empfehlung: ja
Lange habe ich nach einer idealen Kamera für mich gesucht.
Auch wenn ich mich schließlich für eine Kamera eine Klasse höher entschieden habe, ist die A200 in ihrer Klasse für mich Sieger.
Für Einsteiger ideal da einfach zu bedienen jedenfalls im autom.
Modus. Und für Fortgeschrittene ideal da es einen manuellen Modus
mit vielen Möglichkeiten gibt.
Natürlich gibt es hier positive als auch negative Eigenschaften.
Das fiel mir positiv auf:
-einfach zu bedienen im autom.Modus
-praktische Objektivabdeckung
-im Wiedergabemodus können Hochformatige Bilder gedreht werden
-Diashow im Wiedergabemodus
-10fach Zoom im Wiedergabemodus
-gute Bildqualität
-manueller Modus für Weissabgleich, ISO, Blende
Das fiel mir negativ auf:
-verbraucht
extrem viel Strom, daher empfehle ich Akkus ab 2000mAh
-umständliches Überspielen der Bilder auf den PC
-USB benötigt Treiber und extra Tool erforderlich
-schlechtes Design
-kompliziert in manuellen Modus
-kein optischer Zoom, der digit.ist nicht zu empfehlen
Fazit: Die Kamera ist Einsteiger zu empfehlen
und ist durchaus Preiswert wenn man auf einen manuellen
Modus Wert legt. Braucht man den nicht ist sie schon
fast zu teuer.
Achtung: dies ist keine Beschreibung der Kamera sondern eine Bewertung.
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ein Testbericht von Drafi2002-10-01 09:19:51vom 01.10.2002Empfehlung: ja
Seit einigen Tagen ist sie nun da. Nachdem ich die Canon A200 zum Schnäppchenpreis von 199€ beim Promarkt erstanden habe und die letzten Tage wie ein Besessener fotografiert habe, soll nun mein vorläufiger Testbericht kommen.
Was war im Lieferumfang:
- Die Kamera
- Ein Satz Alkali-Batterien
- Eine 8MB Compact-Flash-Karte
- Ein Trageband
- Software für den PC
- USB-Verbindungskabel
Zusätzlich habe ich mir eine 64MB CF-Karte von Hama gekauft, da die mitgelieferten 8MB lediglich ca. 8 Fotos in bester Qualität speichern können. Die Canon A200 bietet nur einen CF-Slot
Type I, d.h. es lässt sich bspw. kein IBM-Microdrive als Speichermedium verwenden, womit man aber gut leben kann.
Zur Ausstattung der Kamera:
Die Canon A200 nimmt Fotos mit einer maximalen Auflösung von 1600x1200 Pixel auf. Weitere Formate sind 1024x768 und 640x480. Für die Kompression der Fotos stehen drei Qualitätsstufen zur Verfügung: Superfein, Fein und Normal. Für einfache Schnappschüsse, welche auf dem Rechner betrachtet werden sollen, genügt durchaus eine mittlere Auflösung und Kompression. Hier können etwa 200 Fotos auf 64 MB untergebracht werden. In der geringsten Qualitätsstufe fassen 64 MB sagenhafte 700 Fotos. Eine Auflösung von 640x480 ist unabhängig von der Kompressionsstufe m.E. aber selbst für die Ansicht am Rechner nur ungenügend.
Einen optischen Zoom sucht man an dieser Kamera vergeblich. Lediglich einen digitalen 4xZoom hat Canon der Kamera spendiert. Für meine Ansprüche genügt dieser. Wer jedoch auf eine Zoomfunktion, welche auch bei maximaler Vergrößerung noch die gleiche Qualität erzeugt, nicht verzichten möchte, muss sich nach einer anderen Kamera umsehen.
- Der Unterschied zwischen optischem und digitalem Zoom ist einfach erklärt. Bei einem optischen, wird der Bildausschnitt über das Linsensystem vergrößert und nutzt somit auch die vollen 1600x1200 Pixel. Bei dem digitalen Zoom wird lediglich der Bildausschnitt auf die eingestellte Auflösung hochgerechnet, ähnlich dem Zoom am PC.
Die Kamera bietet sowohl die Möglichkeit das LCD-Display zu nutzen, als auch einen herkömmlichen Sucher. Ich war anfänglich bei Nahaufnahmen der Meinung der Suche wäre nicht richtig ausgerichtet, glaube aber mittlerweile, dass ich hier durch langjährige Nutzung einer Spiegelreflexkamera irritiert wurde. Das LCD-Display ist gut lesbar und für mich eine tolle Hilfe beim fotografieren.
Das über das Display und ein Steuerungskreuz zu editierenden Menü ist einfach und leicht verständlich. Hier lassen sich neben dem automatischen Modus, in dem die A200 fast alles selbst steuert und kaum Eingriffsmöglichkeiten bietet (lediglich Blitzfunktionen und Macro), auch der manuelle Modus editieren. Im manuellen Modus können folgende Einstellungen vorgenommen werden:
- ISO-Werte (je höher der Iso-Wert, desto höher die Empfindlichkeit und (leider) das Rauschen)
- Weißabgleich (Kunstlicht, Tageslicht, Neonlicht, etc.)
- Über- bzw. Unterbelichtung
- Fotoeffekte wie Sepia (brautöne), S/W, Kontrast
- Serienbilder
- Panoramaassistent
Der Panoramaassistent ist eine witzige Möglichkeit mehrere Bilder aufzunehmen, welche über eine mitgelieferte Bildbearbeitungssoftware zu einem Panoramabild zusammengefügt werden können. So ist mir bspw. eine 360°-Aufnahme meines Wohnzimmers geglückt. Über das Display lassen sich im Wiedergabe-Modus auch die einzelnen Fotos betrachten oder auch löschen.
Ein weiteres Gimmick der A200 ist die Videofunktion, welche die Aufnahme kurzer (ca 15 sec.) tonloser Videos ermöglicht.
Die mitgelieferte Bildsoftware ist durchaus akzeptabel. Über die Twainschnittstelle lassen sich die Fotos in jedes Bildbearbeitungsprogramm direkt von der Kamera einfügen. Mit dem beigelegten Fotobrowser/Albumbetrachter komme ich persönlich nicht gut zurecht. Es werden Ordner erstellt, welches reale Ordner auf der Festplatte sind. Werden diese aber im Explorer gelöscht erscheinen sowohl Ordner, als auch Bilder noch im Canon-Zoombrowser. Das löschen der Fotos über den Browser ist nicht rückgängig zu machen. Ich nutze daher den "Ulead Photoplus Explorer". Nach dem Anstecken der A200 an den USB-Port erscheint ein Auswahlfenster in dem das Bildbearbeitungsprogramm, mit welchem die Fotos betrachtet werden sollen, auszuwählen ist. Die Übertragung geschieht in jedem Falle mit der Twain-Software.
Noch einige Bemerkungen zur Canon A200:
Das Objektiv der A200 wird durch eine Abdeckung geschützt, welche mit einem Hebel geöffnet wird und die Kamera dadurch eingeschaltet wird. Der Wiedergabemodus sowie die Übertragung zum Rechner funktionieren jedoch auch mit geschlossener Abdeckung. Die Abdeckung der USB bzw. Stromanschlüsse ist m.E. ziemlich ungenügend und müsste noch mal überdacht werden. Sie tut zwar ihren Dienst, macht aber keinen stabilen Eindruck. Einen Anschluss für ein externes Blitzgerät habe ich bis jetzt vergeblichgesucht. Schade; trotz gutem internen Blitzes.
Ein Wort noch zur Stromaufnahme. Der mitgelieferte Satz Batterien (Panasonic) wollte bereits nach ca. 20 Fotos mit Blitz und Display gewechselt werden obwohl die Batterien laut Tester noch voll waren. Nach einiger Erholungszeit konnten zumindest wieder Fotos ohne LCD-Display geschossen werden. Ein neuer Satz Batterien (Duracell) hielt bereits entscheidend länger (beweist ja auch der Duracell Hase). Die zusätzliche Anschaffung eines guten NiMH-Akkusatzes sowie eines guten Ladegerätes mit Refresh-Funktion ist dringend zu empfehlen. Canon gibt für NiMH-Akkus eine Laufzeit von 200 Bildern (mit Display) sowie 550 Bildern (ohne Display) an, wobei der Blitz nur bei jedem vierten Foto verwendet wurde.
Fazit:
Meine gute (alte) Canon Spiegelreflex werde ich für die A200 noch nicht in Rente schicken, bin aber nah dran. Über die Bildqualität war ich erstaunt (Die A200 belegte im PC-Welt-Test, bei dem auch Kameras jenseits der 500 € getestet wurden, Platz 5 bei der Bildqualität und Platz vier in der Gesamtwertung). Ich vermisse allerdings weitere manuelle Einstellungsmöglichkeit, wie Blende und Belichtungszeit, was für diesen Preis (momentan zumindest) nicht zu erwarten war. Alles in Allem bin ich begeistert von den Möglichkeiten, die diese kleine Digitalkamera bietet, vor allem die Möglichkeit Bilder sofort zu betrachten hilft mir ungemein. Vergleichbar mit herkömmlichen Kompaktkameras, mit denen man mal eben schnell ’nen Schnappschuss macht, ist diese hier auf keinen Fall. Bildqualität und Einstellungsmöglichkeiten rechtfertigen m.E. den höheren Preis zu analogen Kameras bei der Canon A200 auf jeden Fall.
Wen die Powershot-Serie von Canon interessiert sollte bei "powershot.de" vorbeischauen. Hier gibt es auch Testphotos der User von verschiedenen Canon Digitalkameras.