Vor einema Jahr habe ich meine erste Sprachreise nach Malta gebucht. Ich hatte vor einen ganzen Monat dort zu verbringen und habe fleissig übers Internet nach einem Sprachreiseanbieter geforscht. Schliesslich bin ich bei Carpe Diem gelandet.Der Reiseanbieter hat einen guten ersten Eindruck gemacht und bot dies alles zu einem fairen Preis an. Carpe Diem für mich alles organisiert was die Reise anging. Und dies zu meiner vollen Zufriedenheit.
Zuer habe ich mir per Internet einen Katalog angefordet (natürlich kostenfrei) und kurz darauf habe ich ebenfalls per Internet meine Buchung weggeschickt. Das Internetangebot der Firma ist gross áber dennoch übersichtlich. Unter www.carpe.de kann man sich also in aller Ruhe das Reiseziel aussuchen und auch den Katalog anfordern.
Was mich ebenfalls voll überzeugt hat, waren die Informationen die ich von Carpe Diem kurz vor Reisebegin per Post erhielt. Zusammen mit dem Ticket wurde mir eine Landkarte von Malta und dem Hotel (Sprachcafe) zugesandt. Ebenfalls gab es noch ein Vokabelheft und Informationsbroschüren über Land und Leute. Das ganze war ich einer schönen großen Info-Mappe verstaut, die wirklich keine Frage offen lies. Sehr guter Service.
Die Mitarbeiter von C.D. sind ebenfalls sehr hilfbereit und freundlich. Kurz nach der Buchung hat mich eine nette Dame angerufen und mit mir die Reise noch einmal durchgesprochen. So fühlte ich mich sicher und gut versorgt schon vor Reisebegin. Auch kann man Carpe Diem auch noch um halb 6 Uhr abends erreichen. Also für berufstätige Bucher ein plus.
Jedoch völlig überzeugt hat mich natürlich die Reise. Hotel und Unterricht waren wie versprochen und wirklich gut organisiert.
Ich würde jederzeit wieder mit Carpe Diem Reisevorbereitungen treffen, da mich die letzte Buchung überzeugt hat.
mami_online, 27.10.2006
Ich hätte gerne mehr über das Angebot von Carpe diem erfahren sowie über deine Reise und das dortige quotAngebotquot. LG, Nicole
Carpe Diem Sprachreisen: Selber organisieren lohnt sich garantiert!
ein Testbericht von Antje_Fiedler2006-08-25 00:45:59vom 25.08.2006Empfehlung: nein
Vorteile: gute Schule fuer CAE-Vorbereitung...Nachteile/Kritik: alles andere...
Im Jahr 2005 buchte ich eine 26woechige Sprachreise bei Carpe-Diem, welche folgende Leistungen beinhaltete:
1. 12 Wochen Sprachkurs in Auckland (Business-English),
2. 12 Wochen Praktikum in Auckland,
3. 26 Wochen Unterkunft in einem Homestay
4. Versicherungspaket: Kranken-, Reiseunfall-, Reisegepaeckversicherung
Sprachkurs: Die ausgewaehlte Schule war eigentlich eine sehr gute Schule. Leider wurde der von Carpe Diem verkaufte Business-Kurs in der dargestellten Form nicht angeboten. Laut Carpe beinhaltete dieser Kurs z.B.: Vorbereitung auf Praesentationen, Telefonkorrespondenz, Business English fuer Handelskorrespondenz... Der Unterricht basierte aber nicht auf einer Vorbereitung fuer praktisches Business English sondern vielmehr auf sozialen Themen, wie z.B. Diskussionen ueber Business-Ethik, Mitarbeiterzufriedenheit, etc. Da ich diesen Kurs gezielt wegen seiner praktischen Ausrichtung auf den Businessalltag ausgesucht hatte, war ich mit dem Angebot vor Ort sehr unzufrieden. Die Schule selber allerdings erklaerte mir, dass ein derart praktischer Kurs nie vorgesehen war und das die Beschreibung von Carpe Diem nicht der Kursbeschreibung der Schule entsprach.
Fazit: Die Schule allgemein bietet eine gute Unterrichtsqualitaet (z.b. Vorbereitungskurs auf CAE, CPE Pruefungen)- der Businesskurs ist nicht zu empfehlen
Homestay: Der Homestay war die absolute Katastrophe. Die Unterkunft war insgesamt sehr dreckig, z.B. waren im Kuehlschrank abgelaufene Lebensmittel (Obst, Gemuese), im Bad waren schimmelige Tapeten, ...Weiterhin war es sehr kalt (ca. 13 Grad in den Raeumen) und es gab keine Heizung in den Schlafzimmern oder im Bad. Der Gastvater beherrbergte insgesamt fuenf Sprachschueler, neben seinem Volltagesjob, so dass die "Familienzeit" sehr begrenzt war. Der gewuenschte Sprachlerneffekt durch die Einbindung in eine Familie war folglich gering. Am schlimmsten war wohl die Tatsache, dass der Homestay gerne mal zwei bis drei Flaschen! Wein getrunken hat. Gerade wenn er nach der Arbeit schon getrunken hatte, hatte er oft keine Lust mehr zum kochen und hat seine Sprachschueler ins Auto gesetzt, um zum naechsten Imbissrestaurant zu fahren.
Leider war meine schlechte Homestayerfahrungen keine Ausnahme, es gab nur eine sehr kleine Anzahl von Schuelern, die mit ihrem Homestay zufrieden waren (es gab auch unheimlich nette u grosszuegige Familien)- aber: der groesste Teil wechselte in einen private Unterkunft. Gruende waren neben ungeflegten Haushalten auch haeufig schlechtes Essen sowie sehr unfreundliche Familien. Das Problem hier liegt darin, dass gerade junge Schueler, die noch kein ausreichendes Englischlevel erreicht haben, bei Problemen in der Gastfamilie doch sehr hilflos sind. Die Schule verlangt bei einem Wechsel des Homestays eine Gebuehr. Ausserdem muessen die Schueler die Gastfamilie eine Woche vorher ueber den Auszug informieren, wovor viele junge Schueler schlicht und einfach Angst haben, da sie ja dann noch eine Woche mit der Familie "unter einem Dach" leben muessen. Viele Schueler zahlen diese Woche deshalb doppelt.
Tip: bei relativ gutem Englischlevel besser direkt in eine private Unterkunft (bietet Carpe Diem auch an, vor Ort gibt es aber auch guenstigere Wohnheime)
Ausserdem besteht die Moeglichkeit, sich selber vor Ort einen Homestay zu suchen. Zimmer und Pflegezustand kann dann vor Ort VORHER besichtigt werden.
Praktikum: Zunaechst war das Praktium ausserhalb von Auckland am Flughafen, so dass ein eigenes Auto notwendig war. (bzw. Wohnungswechsel)
(oeffentliches Verkehrsverbindung haette taeglich mind. 4 Stunden! Fahrt bedeutet).
Arbeit: die Firma war in ihrer Spitzenzeit (vor Weihnachten). Gesucht wurde ein Praktikant, der im Lager beim Kisten packen half sowie ein Praktikant der Dokumente von A nach B und von B nach C mit einem Auto hin/ und her fuhr. Auch hier wurde meiner Meinung nach der sprachliche Lerneffekt kaum gefoerdert. Vielmehr wurde eine kostenlose Aushilfskraft gesucht. Ein Ersatzpraktikum wurde nicht angeboten. Die Vermittlungsgebuehr von ueber 500 Euro wurde nicht erstattet.
Versicherung: nach dem gescheitertem Praktikum beschloss ich, bei einem Privatlehrer weiteren Englischunterricht zu nehmen, um einen Sprachtest zu absolvieren. Dafuer verlaengerte ich meine Aufenthalt. Die gebuchte Versicherung konnte ich allerdings NICHT verlaengern, da sie ueber Carpe Diem gebucht wurde. Eine Folgeversicherung war moeglich, diese war aber viel teurer.
Tip: Versicherung besser im Reisebuero abschliessen und vorher fragen, zu welchen Konditionen diese verlaengerbar ist.
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ein Testbericht von jimbeam172vom 24.10.2006Empfehlung: nein
Vorteile: schnelle Antwort bei Beschwerden...Nachteile/Kritik: Schlechte Unerbringung, unwahre Katalogangaben, schikanöse Betreuer, wenig Freizeitmöglichkeiten, Abzocke bei Fahrten und Softdrinks
Aufgrund von Katalog und Internet haben wir in Hyeres einen Sprachurlaub gebucht. Allerdings waren die Angaben falsch, die Kinder waren nicht in Hyeres sondern 12 km außerhalb in den Weinbergen. Es gab kaum Freizeitmöglichkeiten, die Kids wurden auch noch von den Betreuern schikaniert. Essen war schlecht, alles überteuert.