Casio QV 3000 EX !
Eine klasse Kamera, die nach ihrem ehemaligen Verkaufspreis von ca. 800 Euro, heute als gebrauchtes Schnäppchen bei eBay ersteigert werden kann (um 300 Euro)
Ich werde Ihnen erklären, was diese Kamera zu einer klasse Kamera macht. Doch zunächst zu den Daten. Ich möchte hier nur die wichtigsten und verständlichsten erwähnen:
DATEN und FAKTEN:
CASIO Digitalcamera mit 3,3 Mio Pixel, max. Auflösung 2048 x 1536 Pixel, 3-fach optischer Zoom, 6-fach Digital Zoom; 1,8 TFT-Farbdisplay entspiegelt mit 122.000 Pixel. Speichermedium ist ein CompactFlash-Speicherchip von 8 MB bis 1 GB und mehr ; USB-Anschlusskabel, serielles Kabel, Videoanschlusskabel (z.B. an TV) ; Software auf CD-ROM (Treiber für Windows, Photo-Loader und Panorama-Editor für Windows)
Die EX Ir besitzt eine Infrarotschnittstelle, was abgesehen von den Kabelübertragunsmöglichkeiten, die kabellose Übertragung ermöglicht. Ich gehe darauf nicht weiter ein, da meine Kamera dieses Funktionsmerkmal nicht besitzt - ich vermisse es aber auch nicht.
MEINE ERFAHRUNGEN:
Entscheidend für das gewählte Modell ist selbstverständlich die angestrebte Nutzung. Hier bietet die QV 3000 (übrigens nahezu baugleich mit der QV3500) alle Möglichkeiten. Ob Macroaufnahmen oder Landschaftsbilder. Bis hin zu Portraitaufnahmen von Ihren Lieben ist erstklassige Qualität möglich.
Dies wird einerseits durch die hohe Anzahl an Pixel erreicht (3,3 Mio.). Andererseits sorgt das
Vergütete Objektiv in Verbindung mit der ausgereiften Digitaltechnik für sehr hochwertige Ergebnisse. Davon ausgehend, dass jede Kamera nur so gut ist, wie ihr Licht zur Belichtung zur Verfügung steht, kann ich aus meiner Erfahrung sagen, dass diese QV 3000 ausgezeichnet mit Kunstlicht zurecht kommt. In der Regel ist jedes Licht, das wir in unseren Wohnbereichen nutzen zu „warm“. Was ich damit meine ist die Tatsache, dass jedes Licht einer gewissen Farbtemperatur unterliegt, die in Calvin gemessen wird. Sie erkennen zu warmes Licht in Ihrem Bildergebnis. Wenn weiß zu gelb wird und ein rötlicher Stich im Bild entsteht, war das Licht zu warm. Hier bietet die CASSIO QV 3000 die Möglichkeit einen gewissen Temperaturausgleich durch eine Plus- und Minustaste zu regulieren. Sie passen die Farbe mit diesen Tasten an. Wie gesagt, dies ist meist nur bei Kunstlichtaufnahmen nötig. Das Sonnenlicht bietet das nötige Lichtspektrum. Sollten Sie digitale Fotografie überwiegend mit Kunstlicht betreiben, ist eine Leuchtsoffröhre aus dem Baumarkt in Verbindung mit der QV 3000 genau das richtige. Sie müssen nur darauf achten, dass die Röhre „kaltes“ Licht bietet. Fragen Sie den Verkäufer.
In der Macrofotografie sind die Möglichkeiten des optischen Zooms völlig ausreichend. Um den Ausschnitt so groß wie nur möglich zu gestalten, können Sie auch das digitale Zoom verwenden. Die Schärfe leidet etwas. Aber mit dem Trick der richtigen Bildbearbeitungssoftware kommen Sie in jedem Fall zu Schärfe und Brillanz. Ich selbst nutze das Bildbearbeitungsprogramm PAINT SHOP PRO 5.0 (Dazu werde ich noch einen eigenen Bericht verfassen).
Man muss sich darüber im Klaren sein, dass immer die Kombination aus Kamera/Licht/Bildbearbeitungssoftware für das Bildergebnis entscheidend sind.
Die Menüführung der QV 3000 ist ausgezeichnet und in kürzester Zeit kinderleicht zu bedienen. Die Kamera bietet noch ein kleines Highlight. Sie ist in der Lage kleine Filme zu produzieren, die 30 Sekunden Länge erreichen. Die Qualität
entspricht diesen kleinen Filmen, die Sie sicher aus Ihrem Windows-Mediaplayer kennen. Und so funktioniert es auch. Sie laden Bilder und Film einfach gemeinsam auf Ihre Festplatte und spielen den Film im Mediaplayer ab. So entstanden von mir schon amüsante Clips beim Skifahren, Partys und ähnlichen Anlässen.
Ein Restlichtaufheller ermöglicht tatsächlich Aufnahmen in der Nacht bei minimalstem Licht und rundet so die Einsatzmöglichkeiten dieser Kamera auf ein Maximum ab.
Mit der wichtigste Entscheidungsgrund für diese Kamera ist die Verwendung von ganz normalen Mignon-Batterien. Als Akkus wieder aufladbar leisten Sie gute Dienste und sind in der Anschaffung wesentlich günstiger als beispielsweise ein spezieller Akkublock für die Nikon-Kameras. Und Batterieleistung geht mit diesen Digitalkameras unglaublich dahin. Deshalb hier noch der Tipp möglichst den Kamerabildschirm während des Fotografierens abzuschalten, was immens Energie spart.
FAZIT:
Ich habe hier die QV 3000 beschrieben, die zur Zeit bei eBay für runde 300 Euro versteigert wird. Natürlich kann ich die Nachfolgemodelle QV 3500 (3,3 Mio) und QV 4000 (4 Mio)genauso empfehlen. Aber gemessen am Nutzen reicht die 3000er völlig. Insbesondere Für Internetauftritte, Auktionen bei eBay und Familienfotografie ist diese Kamera klasse geeignet.
Sparen Sie sich das Geld für besser ausgestattete Kameras. Geben Sie lieber etwas mehr für eine gute Bildbearbeitungssoftware aus. Wie gesagt, in einem meiner nächsten Berichte werde ich mich mit PAINT SHOP PRO 5.0 beschäftigen.
Abschließend bleibt festzustellen, dass ich meine QV 3000 noch immer nutze, nicht weil ich geizig bin, sondern weil ich nach einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung zu dem Schluss komme, dass mir dieser Mehraufwand an Geld nicht in der richtigen Relation zum Ergebnis steht. Ich kann Ihnen diese sehr funktionelle und leicht zu bedienende Kamera nur empfehlen. Anschaffungspreis, Unterhaltskosten (Akkus) und Ergebnis stehen in einem klasse Verhältnis zueinander. Auf einer Skala von 1 – 10 gebe ich 10 für diese Kamera. Grüße Marco
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Casio QV 3000 EX/IR
ein Testbericht von tomtom12002-07-24 21:01:12vom 24.07.2002Empfehlung: ja
Bei diesem digitalen Fotoapparat handelt es sich um ein Gerät mit einem 3,2 Megapixel Bildwandler. Der standardmässig mitgelieferte Speicherchip von 8 MB reicht bei weitem nicht aus, um mehr als 15 Fotos zu schiessen. Ich habe mir beim Neukauf direkt das IBM Microdrive mit 340 MB Speicherkapazität zugelegt, so komme ich in der höchsten Auflösung auf eine Bilderanzahl von ca. 240 Bildern.
Die Kamera liegt sehr gut in der Hand, sie ist etwas grösser als viele vergleichbare Modelle. Dies sehe ich jedoch als Vorteil, da dadurch das Handling angenehmer ist als bei einer sehr kleinen Kamera.
Die geschossenen Bilder sind von hoher Farbtreue und von sehr guter Qualität. Das Blitzlicht verursacht in der „normalen“ Einstellung regelmässig rote Augen. Bei Reduzierung der Blitzintensintät auf „schwach“ sind die Bilder immer noch gut ausgeleuchtet und der „rote-Augen-Effekt“ taucht deutlich seltener auf.
Mit der Kamera lassen sich auch kurze Videos von maximal 30 Sek. Dauer filmen, die Qualität ist nicht herausragend, aber durchaus brauchbar.
Das mitgelieferte Zubehör ist ausreichend, die mitgelieferte Software zum Übertragen der Bilder von der Kamera zum PC über USB funktioniert zumindest nach meiner Erfahrung absolut reibungs- und problemlos. Kamera einstecken – Kamera einschalten – Bilder werden übertragen.
Der Fotoapparat macht einen sehr stabilen Eindruck, Kamera und das angeblich stoßempfindliche IBM-Microdrive haben schon einen heftigen Sturz vom Fahrrad ohne irgendwelche Schäden überstanden.
Alles in allem bin ich mit dieser Kamera in Kombination mit dem Microdrive und einem vernünftigen Akkusatz (NiMH 1600 MAh) absolut zufrieden. Nervig ist manchmal die etwas lange Wartezeit von Bild zu Bild, Schnappschüsse können dem Benutzer so schon einmal durch den Lappen gehen.
TheRoof knipst und knipst und knipst... - Eine Digicam im Test!
ein Testbericht von TheRoof2002-04-23 14:34:45vom 23.04.2002Empfehlung: ja
Es gilt schon seit längerem nicht mehr als Luxus eine Digicam zu besitzen. Wer Entwicklungszeit, Entwicklungsgeld und Verschwendung von Geld und Papier durch schlechte Fotos vermeidcaen will, dem kommt eine Digitalkamera gerade recht. Fotos, die einem nicht gefallen können direkt wieder gelöscht werden, die anderen kann man per Datenübertragung auf dem PC bearbeiten und anschließend ausdrucken. Der Nachteil vieler Digicams ist der Speicherchip, der bei den meisten Geräten viel zu klein ausfällt. Selbst beim Marktführer Sony kommt es immer wieder vor, dass der von Sony verwendete Memory Stick für den
normalen Gebrauch viel zu wenig Speicherplatz bietet und man zusätzliche Memory Sticks kaufen muss. Ich möchte euch in diesem Bericht die Casio QV-3500 EX vorstellen, die Digicam mit dem etwas größeren Speicher...
| Der erste Eindruck – Lieferumfang |
Designtechnisch trumpft Casio bei diesem Modell nicht wirklich auf. Wo andere Digicams mit edlem, silbrigem Design und der Größe einer Zigarettenschachtel produziert werden, gleicht die Casio QV-3500 EX anderen, standardüblichen Fotoapparaten. Selbstverständlich hat sie jede Menge mehr zu bieten...
Neben der Digicam selbst erhält der Käufer eine Tasche (inkl. Trageriemen), Bildbearbeitungssoftware, etc.
Auf den Verwendungszweck der Software werde ich unter | Datenübertragung am PC | genauer eingehen.
| Erfahrungen – Funktionen |
Der meiner Meinung nach wichtigste Vorteil der Casio QV-3500 EX ist eindeutig der 340 MB umfassende Microdrive. Man kennt von vielen Digicams einen Speicherchip à 8 MB, über die die meisten Hobby-Fotografen schimpfen, da es eindeutig zu wenig ist. In diesem Fall hat Casio jedoch einen vergleichsweise sehr großen Speicherchip verwendet – zur Freude des Fotografen. Wenn man die komprimierte Version (also die Abspeicherung der Bilder als *.jpg) verwendet, passen gut 300 Fotos auf den Speicherchip der Casio QV-3500 EX. Selbst für einen Urlaub reicht dies allemal.
Falls man großen Wert auf Qualität in einem größeren Format setzt, kann man selbstverständlich auch die unkomprimierte Version einstellen (namens *.tif), dann passen eindeutig weniger Fotos auf den Microdrive von Casio.
Ein nervender Nachteil aller Digicams ist der sehr hohe Stromverbrauch des Displays, des Blitzes, u.s.w. Wenn man die eben erwähnten 300 Fotos wirklich schießen will sollte man schon einige Akkus dabei haben, am besten man legt sich direkt nach dem Kauf der Casio QV-3500 EX ein paar weitere Akkus zu.
Die Bildqualität ist ein Top-Punkt an der Casio QV-3500 EX, sie lässt nichts zu wünschen übrig. Mit 3,3 Megapixel können Fotos in einer sehr guten Qualität geknipst werden, die keinen Unterschied zu standardüblichen Fotoapparaten darstellen.
Für Laien auf dem Gebiet der Fotografie ist alles voreingestellt, doch alle Funktionen können auch Manuell bearbeitet werden. So kann beispielsweise der Weißabgleich automatisch oder manuell arbeiten, es gibt besondere Einstellungen für Bilder von Sonnenuntergängen, Aufnahmen bei Kerzenlicht oder anderen Lichtverhältnissen u.v.m.
Ein weiterer Störfaktor der Casio QV-3500 EX ist jedoch die Zeit, die das Gerät benötigt, um sich einzuschalten und um das Objektiv auszufahren. Mit einem schnellen Schnappschuss ist da nichts...
| Datenübertragung am PC |
Per Universal Series Bus (USB) ist es möglich, die Fotos der Digicam auf den Heim PC zu überspielen. Einfach einstecken, installieren und fertig, schon kann die Übertragung beginnen. Besonders hilfreich ist diese Möglichkeit auch, wenn einem der eingebaute Speicherchip doch zu klein ist. Durch das mitführen eines Laptops kann man je nach belieben alle oder auch nur einige geknipsten Aufnahmen vom Digicam-Speicherchip auf den PC übertragen und auf dem Speicherchip selbst löschen um Platz zu schaffen. Auf dem PC angekommen können die Pics mit der mitgelieferten Bildbearbeitungssoftware verändert werden, man kann sie sich als Slideshow ansehen, und...und...und. Am PC sind einem in diesem Bereich der Bildbearbeitung keine Grenzen gesetzt. Nun noch mit einem qualitativ hochwertigen Drucker auf Fotopapier gedruckt und schon hält man die Urlaubs- oder Familienaufnahmen in der Hand.
| Preis und Fazit |
Aktuell gibt es die Casio QV-3500 EX schon ab 800 Euro zu erwerben, für eine derartig ausgereifte Digicam ein extrem gutes Preisleistungsverhältnis. Die Schwächen in Sachen Akkulaufzeit kann man der Casio QV-3500 EX nicht ankreiden, da es kaum eine Digicam gibt, die nicht mit dem Problem zu kämpfen hat. Einzig und allein die Einschaltzeit inklusive der Objektivausfahrzeit stören etwas, sind jedoch zu ertragen. Diese kleinen Nachteile werden durch Vorteile wie dem extrem großen Microdrive Speicherchip von Casio und der Top Bildqualität übertrumpft, sodass ich der Casio QV-3500 EX eine zwei gebe...