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| Angebot/Beschreibung | Preis | endet in | Gebote | Shoplink | |
| Castlevania Dracula geschlossener Mund selten Neca Actionfigur Eyecatcher |
1,00 € | 1T 14Std. | 0 | ||
| Alle Angebote für Castlevania N64 Spiel | |||||
Bewertung
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Vorteile
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Nachteile/Kritik
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![]() Es gruselt gewaltig, auch auf dem N64!!ein Testbericht von denjuandemarco2002-02-21 15:03:47 vom 21.02.2002 Empfehlung: jaErstmals erstrahlt der Castlevania-Held in einem prachtvollen 3D-Gewand! Reinhardt Schneider (uups, was für ein Name!) seid Ihr, ausgerüstet mit der altbewährten Peitsche und einem Dolch, und macht (mal wieder) Jagd nach Dracula, nun denn, auf ein Neues... Zusätzlich stehen Euch aber auch magische Sonderwaffen auf Eurer Reise zur Verfügung: Weihwasser, Axt, Wurfdolch und Kruzifix sind diesmal (nur) dabei. Eine wichtige Rolle in CASTLEVANIA 64 spielen diesmal Kristalle - rote Kristalle versorgen Eure o.g. Extrawaffen mit Energie. Eure Lebensenergieleiste wird durch die zahlreich verteilten Fleischbraten wieder aufgefüllt. Anzumerken ist, daß meines Erachtens (oder mein Talent hat merklich nachgelassen, KICHER...) Castlevania 64 den bisher schwersten Teil der gesamten Serie darstellt!! Dies liegt aber auch teilweise leider an unfairen Passagen, besonders an den (mich sehr nervenden) Hüpfeinlagen... Zu meinem großen Entsetzen sind die Rollenspielelemente (aus der PSX-Fassung) nun gänzlich verschwunden, um Gottes Willen, wieso das?? Stattdessen hüpft Ihr Euch durch viele Passagen im besten Jump' n Run - Stil, oje, mußte das sein?? Sicherlich ist das Letztgenannte Geschmackssache, doch in welcher Relation steht es, wenn ich durch einmaliges "Verhüpfen" mich sofort wieder am letzen Speicherpunkt vorfinden muß, obwohl ich bis zu dem kleinen Schnitzer alles bravourös meisterte, nenee, das kann nicht im Sinne des Spiels sein, meine Meinung...!! Interessanter ist allerdings die Neuerung des Tag- und Nachtwechsels! Zu einem bestimmten Zeitpunkt trübt sich das tageslicht fast unmerklich und die Dämmerung bricht herein, bis es plötzlich stockduster ist, das schafft zweifelsohne Atmosphäre, keine Frage! Zudem sind in Castlevania 64 einige 3D-Zwischensequenzen enthalten, in denen Euch andere Figuren eventuell nützliche Hinweise oder anderweitige Informationen zukommen lassen - aber Vorsicht, es ist zuerst nicht ersichtlich, wer Freund oder Feind ist! Trotz der vorhin angemerkten Kritik ist eines klar: die Grafik ist fantastisch - die Atmosphäre meines Erachtens überwältigend! Obwohl ich selber Jump'n Runs nahezu hasse, kann ich Euch zum Kauf dieses Spiels trotz der genannten Frustfaktoren empfehlen, denn mittlerweile ist dieses Horror-Adventure zu einem wesentlich annehmbarerem Preis (z.B. bei eBay) zu erstehen!! Vorteile: Tolle Grafik und Atmosphäre, wunderschöne Figuren Nachteile: Teils arg unfair und daher frustrierend, keine Rollenspielelemente mehr, zu viel Gehüpfe |
Goregrind, 21.02.2002
jooo schon cooles spiel.. aber n64 is net soooo toll hehehe.. gruszlig gore
InterCeptor, 21.02.2002
Es ist halt wie bei Konsolen oft uumlblich?? ein Arcadespiel. Inter
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![]() Spannend, schön und frustrierendein Testbericht von elisa22005-03-02 14:32:11 vom 02.03.2005 Empfehlung: ja Vorteile: Teilweise herausragende Grafik, hochinteressante Geschichte, viele Zwischensequenzen, schöne Hintergrundmelodien, unglaublich spannend, sehr umfangreich, "erwachsene" Atmosphäre ...Nachteile/Kritik: Leider durch die manchmal zu intelligenten Gegner, fiesen Fallen und sehr schweren Hüpfpassagen auch manchmal richtig unfair und stark frustrierendWorum geht es in Castlevania 64 denn überhaupt? Im Mittelpunkt der Geschichte steht Reinhardt Schneider, welcher ein Nachfahre der bekannten Belmont-Familie ist, die schon immer Jagd auf Vampire machte und vielen von Euch schon von früheren Versionen für Spielkonsolen bekannt sein dürfte. Wieder einmal ist Graf Dracula der Erzfeind unseres Helden, neu ist in diesem Abenteuer für das N64 allerdings, dass wir es erstmals mit einem 3D-Adventure zu tun haben. Ansonsten hat sich vom Spielablauf zumindest auf den ersten Blick hin nicht so wahnsinnig viel geändert, denn auch in Castlevania 64 wird gerannt, gehüpft, geklettert und natürlich geprügelt, dies sind die Hauptelemente beziehungsweise die wichtigsten Dinge. Unsere Hauptfigur wehrt sich mit einer Peitsche, mit welcher er den Gegnern ordentlich das Fürchten lehren möchte. Außerdem ist Reinhardt Schneider auch geübt im Umgang mit Wurfaxt und Dolch und natürlich kommen auf dieser Vampirjagd auch Weihwasser und Kruzifix zur Geltung. Doch es gibt nicht nur wirkungsvolle Waffen, sondern auch andere sehr wichtige Gegenstände, so zum Beispiel das Fleisch, welches Ihr zwischendurch dringend benötigen werdet, da Ihr die zahlreichen Kämpfe nicht unbeschadet übersteht und immer wieder Eure Lebensenergie auffrischen müsst. Magie darf natürlich auch nicht fehlen, doch auch diese ist natürlich nicht unbegrenzt vorhanden, so dass Ihr zum Beispiel auch immer Ausschau nach roten Juwelen halten solltet, die Euren magischen Energievorrat hinsichtlich der Extrawaffen wieder auffrischen, ansonsten bleibt Euch nämlich nichts Anderes übrig, als mit der ganz normalen Peitsche die Feinde aus dem Weg zu räumen und das ist nicht nur äußerst mühsam, sondern gegen manche Gegner extrem schwer. Dadurch seid Ihr praktisch das ganze Spiel über gezwungen, nicht zuviel Energie sowohl für Eure Gesundheit als auch die Verwendung der Extrawaffen einzubüßen, jedenfalls solltet Ihr nicht blindlings auf die Gegner drauflos stürmen und gegen die nicht ganz so starken Feinde möglichst nur mit der Peitsche vorgehen, um den Vorrat für die Extrawaffen nicht unnötig aufzubrauchen. Außerdem kann ich Euch sagen, dass die Gegner sich generell ziemlich intelligent verhalten, der Schwierigkeitsgrad ist bei Castlevania 64 wirklich nicht ohne, ich bin an einigen Stellen schon ziemlich verzweifelt gewesen und musste mir manchmal sogar helfen lassen, damit es dann endlich weitergehen konnte, ab und zu war ich nämlich wirklich kurz davor aufzugeben, doch zum Glück schaffte ich es mit entsprechender Unterstützung irgendwann einmal doch. Immerhin gibt es sehr viele Fleischbraten aufzusammeln, die mir oft halfen, doch nicht den Game-Over-Bildschirm erblicken zu müssen, ansonsten wäre ich im Falle einer geringeren Anzahl solcher Braten hoffnungslos verloren gewesen, es war ja ohnehin schon schwer genug, wie ich zumindest fand. Nicht nur die zahlreichen Gegner bereiteten mir Kopfzerbrechen, sondern noch viel mehr die fiesen Fallen, die wirklich überall auf mich lauerten. Oft sah ich mich nicht nur völlig überraschenden Angriffen gut versteckter Feinde gegenüber, sondern musste mich auch noch mit sehr schwierigen Hüpf- und Kletterpassagen herumschlagen, ziemlich oft geriet ich zwischen die schwebenden Plattform und viel in die Tiefe, was nicht gerade selten vorkam und, wie schon gesagt, ganz schön frustrieren konnte. Was die Steuerung angeht, so kann ich eigentlich nicht meckern, zumal ich noch vor dem Betreten des Schlosses von Dracula mich noch im Kampf mit den ersten etwas leichteren Gegnern üben konnte und somit nach wenigen Minuten den Dreh eigentlich ganz gut raus hatte, wie ich jedenfalls meinte. Größere Probleme mit der Steuerung oder auch der Kamera wären auch katastrophal gewesen, ich hatte schon genug mit Gegnern, Fallen und sonstigen schwierigen Passagen zu kämpfen. Auffallend ist in Castlevania, dass Ihr merkt wie die Zeit vergeht, während wir durch Gärten, Schluchten oder Hallen laufen, merken wir deutlich wie die Nacht hereinbricht und viel später wieder ein neuer Tag beginnt, das schafft auf jeden Fall eine sehr schöne Atmosphäre. Später kommen wir unter anderem in den Besitz magischer Karten, mit denen wir die Nacht zum Tag und umgekehrt den tag zur Nacht machen können, es handelt sich dabei um die Mond- und um die Sonnenkarte. Des Weiteren wechselt sogar das Wetter, ging ich eben noch relativ gemütlich bei strahlendem Sonnenschein durch das Gelände, wurde ich urplötzlich von einem heftigen Sturm und einem sich anschließenden Gewitter überrascht, wobei manchmal sogar Blitze in die umliegenden Bäume krachten, diese in Brand setzten und schließlich dafür sorgten, dass diese mir brennend vor die Füße fielen, das passierte gleich schon zu Anfang des Spiels und ich ahnte da schon, dass die Präsentation dieses Abenteuers wohl nicht die Schlechteste sein würde. Wie sieht Castlevania denn aus und wie klingt es denn so? Spreche ich von der Präsentation, muss ich auch sogleich zu den Zwischensequenzen kommen, welche mir besonders gut gefallen haben und von mir aus auch ruhig noch etwas länger hätten sein können. Diese erscheinen immer dann, wenn in der Geschichte irgendetwas Wichtiges passiert, dies fand ich auf jeden Fall sehr gut. Es lohnt sich auch immer, sehr gut aufzupassen, was an Informationen in diesen Sequenzen enthalten ist, denn wir treffen nicht nur bösartige Gestalten, sondern manchmal auch Personen, die uns freundlich gesinnt sind und uns ab und zu wirklich weiterhelfen können. Sehr schön und extrem spannend fand ich es, dass ab und zu eine solche Person nur vorgab, ein Freund zu sein, sich später aber als Feind herausstellte. Dies sorgte dafür, dass ich mit zunehmender Spieldauer immer skeptischer wurde, die Spannung sehr hoch war und ich voll in den Bann der Geschichte gezogen wurde, dies in Verbindung mit den schönen Sequenzen gefiel mir extrem gut. Zudem werden die unterschiedlichen Tageszeiten und Wetterverhältnisse sehr schön präsentiert, die Figuren sind ziemlich groß, die unterschiedlichen Gestalten sehen manchmal fantastisch aus, die Animationen sind gut gelungen und auch die Hintergründe sind zumeist nicht nur mit kräftigen Farben versehen sondern auch sehr detailliert gezeichnet worden, das alles zusammen führt zu einem sehr stimmungsvollen Horror-Ambiente, was somit eine ganz große Stärke dieses Vampirabenteuers ist. Dass ich mich ab und zu schön gruselte und phasenweise eine knisternde Spannung vorherrschte, lag dann aber auch zu einem Großteil an der bedrohlich klingenden, manchmal sich hochdramatisch anhörenden Begleitmusik, mehr als nur einmal sorgt die sich zumeist nur ganz dezent im Hintergrund zu hörende Orgelmusik für Gänsehaut, die gelungenen Soundeffekte ergänzen sich dazu ganz hervorragend. Überhaupt wirkt nicht nur die Grafik, sondern auch die Musik derart bedrohlich, dass ich mir ziemlich sicher bin, dass mit Castlevania 64 eindeutig eine etwas ältere Zielgruppe angesprochen werden sollte, was ja bei solchen Hüpfabenteuern eigentlich nicht üblich ist und aus meiner Sicht natürlich eher ein Vorteil ist. Würde ich Euch den Kauf von Castlevania 64 auch heute noch empfehlen? Ja, das würde ich, allerdings unter gewissen Einschränkungen. Ganz sicher bin ich mir im Hinblick auf Grafik und Musik, denn hier müsste ich mich schon ganz besonders anstrengen, wollte ich etwas Negatives finden, ich bin mir sicher, dass Euch auch heute noch dieses Spiel in dieser Hinsicht gefallen wird. Was außerdem für dieses Vampirjäger-Spiel spricht ist seine Spieldauer, denn unter 40 Stunden seid Ihr niemals durch, ich brauchte jedenfalls mit Hilfe weit über 50 Stunden. Des Weiteren ist es sicher kein Nachteil, dass die gesamte Spielatmosphäre doch ziemlich „erwachsen“ wirkt, teilweise ist es derart dramatisch oder spannend, dass ich mich kaum traute, weiterzuspielen. Was weiterhin für eine deutlich ältere Zielgruppe spricht, ist die Tatsache, dass sich die Gegner teilweise äußerst intelligent verhalten, wir haben es von daher gesehen eindeutig mit einem anspruchsvollen Actionadventure, oder von mir aus auch Hüpfspiel, zu tun, so ganz sicher bin ich mir bei der Einordnung des Genres hier nicht. Und überhaupt ist die Geschichte derart spannend gewesen, dass ich trotz der frustrierenden Momente zwischendurch eigentlich fast nie das Joypad aus der Hand legen wollte, wobei der Gruselfaktor ganz sicher nicht gerade niedrig ist. Was mir jedoch etwas auf den Magen schlug, war der hohe Schwierigkeitsgrad, so dass ich das Spiel ohne fremde Hilfe wohl nie zu Ende hätte spielen können, ich fand das ein bisschen übertrieben. Obwohl ich eigentlich über die nötige Geduld und Ausdauer verfügte, war ich es irgendwann leid, zu frustrierend sind manche Passagen, in denen sich die Feinde einfach zu intelligent verhalten und die Hüpfpassagen deutlich zu schwer, ja eigentlich zu unfair sind. Manchmal wimmelt es nur so von Fallen, vom schwierigen Rennen und Springen über die Plattformen einmal ganz abgesehen. Empfehlen kann ich Euch dieses wirklich hochinteressante Vampirabenteuer auf jeden Fall, stellt Euch nur darauf ein, dass Ihr zwar phasenweise von der Präsentation her begeistert sein, aber auch viele frustrierende Momente erleben werdet. Wer von Euch meint, dies aushalten zu können beziehungsweise der Meinung ist, über Nerven aus Stahl zu verfügen, der darf sich dann gerne mit diesem schweren Actionadventure vergnügen, viel Spaß dabei. ... |
tammy, 03.03.2005
toller bericht. liebe gruumlszlige tammy
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![]() Reinhardt Schneider jagt Draculaein Testbericht von sinfortuna2004-11-09 12:41:55 vom 09.11.2004 Empfehlung: ja Vorteile: Satte Grafik, coole Spielatmosphäre, intelligente Gegner, abwechslungsreiche Action, interessante Figuren, undurchsichtige Geschichte, Spannung...Nachteile/Kritik: Heftiger Schwierigkeitsgrad, einige Frustmomente, zuviel Jump and RunReinhardt Schneider heißt in dieser Folge der Held des Castlevania-Abenteuers, er ist ein Nachfahre der berühmten Familie der Belmonts, die sich seit jeher der Vampirjagd verschrieben hatte. Wieder einmal heißt es für den mutigen Vampirjäger ab ins Schloss des blutsaugenden Fürsten der Dunkelheit, erneut muss Graf Dracula in seine Schranken verwiesen werden. Dabei erweist sich der gute Reinhardt als besonders versiert, denn er kann nicht nur sehr schnell laufen und besonders hoch springen, er klettert auch in Windeseile die Wände empor, slidet gekonnt durch die Gegend, überwindet Abgründe und zeichnet sich im allgemeinen durch eine große Reaktionsschnelligkeit aus. Natürlich geht Reinhardt nicht mit bloßer Faust ans Werk, er verfügt selbstverständlich über ein umfangreiches Waffenarsenal, wobei wieder einmal besonders die gute alte Peitsche, eine wuchtige Axt und ein ebenso effektiver Dolch zur Geltung kommen. Doch das ist längst noch nicht alles, denn auch über magische Gegenstände verfügt Herr Schneider dieses Mal, denn Kruzifix und Weihwasser gehören im Kampf mit den Blutsaugern eigentlich ja schon zur Standardausrüstung. Nett anzuschauen sind diese Spezialeffekte im Falle des Benutzens übrigens auch, wie mir überhaupt gerade die Licht-, Blitz- und Feuereffekte im schicken 3D-Gewand im gesamten Abenteuer sehr gut gefielen. Eine übergeordnete Bedeutung haben die roten Kristalle inne, welche die spezielle Aufgabe haben, Eure Extrawaffen mit Energie zu versorgen, sammelt Ihr nicht genug von diesen ein, geht Euer diesbezüglicher Energievorrat allzu schnell zur Neige und Ihr müsst wohl oder übel auf die Standardattacke mit der alten Peitsche zurückgreifen. Natürlich will Reinhardt Schneider außerdem nicht verhungern, demnach solltet Ihr Euch auch stets die diesmal allerdings zahlreich verstreuten Fleischhappen einsacken, damit unser Held auch fit und munter bleibt. Meiner Meinung nach sind gerade diese Fleischhäppchen das A und O in diesem Game, denn ich hatte zumindest den Eindruck, als ist der Schwierigkeitsgrad in Castlevania als sehr hoch einzustufen. Dafür sorgen allerdings nicht nur die teilweise beinharten Gegner sondern insbesondere auch noch die zahlreichen Hindernisse und tückischen Fallen, welche auf Euch in den Spielabschnitten warten. Genau in diesem Punkt dürften sich übrigens die Geister scheiden, denn die Jump-and-Run-Passagen komme doch extrem häufig vor und sind sicher nicht jedermanns Sache. Wenn ich da an die Playstation-Version zuvor denke, welche mehr an ein Rollenspiel als ein Jump and Run erinnert, so hat sich die Gewichtung, was das Genre angeht, doch deutlich in Richtung Hüpfspiel wieder verschoben. Peitschenschwingend wirbeln wir somit durch die Level, springen auf schmale Plattformen in schwindelerregender Höhe, müssen rotierenden Fallen ausweichen, große Abgründe überspringen und dabei auch noch stets die fiesen Attacken der zahlreichen Gegner im Auge haben. Da oft auch nur ein kleiner Fehltritt zum „Game Over“ führt, braucht Ihr außer einer gehörigen Portion Geduld auch noch viel Ausdauer, konzentriert Ihr Euch über einen längeren Zeitraum nicht mehr genug, landet das Joypad mit ziemlicher Sicherheit irgendwann in einer Ecke. Als Trost gibt es allerdings eine prachtvolle Optik zu bestaunen, dies gilt sowohl für den Helden als auch die Gegner und die schönen Hintergründe, welche phasenweise wirklich beeindruckend aussehen. Außerdem ist der Spielumfang meiner Erinnerung nach diesmal besonders groß, was sicherlich als Pluspunkt zu werten ist. Als nette Spielerei nebenbei wechselt sich auch noch das Tageslicht mit der nächtlichen Dunkelheit ab, wobei Ihr Tag und Nacht mit entsprechenden Magiekarten beeinflussen könnt. Besonders gelungen sind auf jeden Fall neben den nett anzuschauenden Morgen- und Abenddämmerungen die Wetterumschwünge, die urplötzlich eintreten können. Denn urplötzlich kann es auf einmal anfangen stürmisch zu regnen, ab und an entfalten sich heftige Gewitter, krachende Blitze kommen zur Geltung, woraufhin sogar vereinzelte Bäume in Flammen aufgehen. Außerdem gefielen mir zwischendurch immer wieder die eingeblendeten 3D-Zwischensequenzen, welche die Handlung gut auflockerten, für Abwechslung sorgten und generell schön anzuschauen waren. Oft führt Ihr dann ein Gespräch mit anderen Figuren, welche nämlich nicht immer feindlich gesinnt sind, sondern ab und zu auch Nützliches zu sagen haben und sogar richtig weiterhelfen wollen. Interessant ist dabei ganz besonders, dass Euch manchmal eine Freundschaft vorgeheuchelt wird, Ihr später aber erkennt, dass Ihr in eine üble Falle gelockt wurdet und sich somit der angebliche Freund als eventuell übler Todesengel entpuppt. Wird Euch das Ganze übrigens mit Reinhardt Schneider zu langweilig, könnt Ihr auch eine weibliche Spielfigur anwählen. Ganz gleich, wen Ihr wählt, im etwas merkwürdig wirkenden Dämon namens Remon steht Euch ein echter Freund zur Seite, der Euch zumindest im Austausch mit etwas Kleingeld sehr nützliche Gegenstände verschafft, wenigstens auf ihn könnt Ihr in der ansonsten sehr undurchsichtigen Welt von Castlevania bauen. Die Story von Castlevania 64 hat meine Erwartungen klar übertroffen, darüber hinaus bin ich auch von der präsentierten Grafik begeistert. Vom Soundtrack hatte ich mir zwar etwas mehr versprochen, aber dies fällt nicht ganz so sehr ins Gewicht, da es einige andere Trostpflaster gibt. Denn die Gegner verhalten sich grundsätzlich intelligent, stellen uns fiese Fallen und was die Jump-and-Run-Abschnitte angeht, so kommen auch echte Profis hier voll auf ihre Kosten, so hammerhart sind manche Passagen. Extrem gut gefallen haben mir die vorkommenden Figuren, bei denen Ihr Euch nie sicher sein könnt, ob sie es wirklich gut mit Euch meinen. Ich selber hätte mir zwar deutlich weniger Hüpfelemente gewünscht, aber man kann eben nicht alles haben. Dafür stimmt allerdings der Spielumfang und ganz besonders erfreulich fand ich die Tatsache, dass die Pal-Anpassung hier sehr gut gelungen ist, so dass wir auch bei der europäischen Version ohne dicke schwarze Balken oben und unten am Fernsehbildschirm auskommen. Der Schwierigkeitsgrad, lasst es Euch noch einmal gesagt sein, ist allerdings mittelschwer bis heftig und somit für blutige Anfänger völlig ungeeignet, es sei denn, diese verfügen über eine Engelsgeduld oder möchten ihrer cholerischen Ader frönen. Wie dem auch sei, Castlevania 64 stellt meiner Ansicht nach für jeden Besitzer des Nintendo 64 eine Kaufempfehlung dar, allerdings sind einige Frustmomente praktisch vorprogrammiert, hingegen es aber auch einige sehr schöne Elemente gibt, die für einiges entschädigen können. ... |
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Allgemeine Informationen Castlevania
gelistet seit: 24.09.2003
Bewertung durch unsere Mitglieder
| Allgemeine Daten Genre: Adventures & Rollenspiele |

















