Chinesicher Turm Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung (5.0 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (3/3).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
Natur pur, herrliche Umgebung
Nachteile/Kritik
nichts, es ist einfach nur schön
Chinesischer Turm - ein lohnendes Ausflugsziel
ein Testbericht von frankensteins2008-01-19 19:50:06vom 19.01.2008Empfehlung: ja
Vorteile: Natur pur, herrliche Umgebung...Nachteile/Kritik: nichts, es ist einfach nur schön
Ein weiteres sehr schönes Ausflugsziel und wohl einer der größten Biergärten Münchens liegt mitten im englischen Garten, der zu Kinis Zeiten sein Hofgarten war. Hier findet man den Chinesischen Turm mit einem riesengroßen Biergarten. Ein beliebtes Mittagsziel für Studenten, Münchner und Touristen. Man kann wählen unter Selbstbedienung oder sich in eine Zone mit nettem oder zu auch grantigen Personal setzen. Stammgäste haben hier natürlich, wie in allen Stammkneipen, ihre Lieblingsbedienung und kennen deren Mucken.
Der Chinesische Turm ist 25 m hoch und pagodenförmig 5 stockig. Es gibt einen Kinderspielplatz, ein Karussell, frisch gegrillte Haxen, Hähnchen und Würstchen, aber auch Salate und verschiedene andere Speisen. Natürlich erhält man hier auch Cafe, Eis und Kuchen und sämtliche Getränke der staatlichen Münchner Hofbrauerei, dazu spielt unüberhörbar eine bayrische Trachtenkapelle ihre urigen Bayernsongs.
Im Sommer ist der Biergarten schon um 11 Uhr total überlaufen und man sieht viele Studenten, die hier gerne die Zeiten zwischen den Vorlesungen verbringen, auch weiter weg mit ihren Krügen im Park sitzen oder liegen. Viele Mütter mit ihren Kindern nutzen die Spielmöglichkeiten für die Kleinen, Rentner neben Manager fachsimpeln, man setzt sich einfach dazu und redet mit.
Was auch noch zur Beliebtheit dieses Ausflugszieles beiträgt ist die Tatsache, dass man sich überall hinsetzen könnte und seine mitgebrachten Speisen verzehren kann. Lediglich das Bier müsste man von der Bedienung kaufen. Dieses Gesetzt stammt noch von König Ludwig, der es seinen Untertanen ermöglichen wollte, ihr Bier in seinem Park zu trinken. Damals hatte es wohl auch noch den Grund, dass man den Absatz der eigenen Brauerei fördern wollte oder musste. So jedenfalls wurde es mir von einem alten Bayern erzählt. Und es hat mich nie einer krumm angeschaut, wenn ich meine Brotzeit auspackte, im Gegenteil, als ich einmal das Besteck vergessen hatte, brachte mir die Bedienung, zu meiner Verblüffung einen Teller mit Gabel und Messer. Klar fiel das Trinkgeld, zu ihrer Freude, anschließend höher aus, aber das sollte es einem auch wert sein.
Erreichbar ist der Chinesische Turm recht leicht mit der U-Bahn bis Uni dann in etwa 10 Minuten von der Uni aus in den Englischen Garten gehen, laufen, joggen, radeln oder mit den Buslinien 54 und 154.
Ich und meine Freunde, haben uns immer schon im Supermarkt mit speziellen Lebensmitteln eingedeckt, dann sind wir in den Park geradelt und haben uns viele Stunden dort vergnügt und so manche schöne Bekanntschaft geschlossen. Wer die Mentalität der Münchner kennen lernen will sollte sich dieses Ausflugsziel nicht entgehen lassen.
Allgemeines
Der Biergarten am China-Turm ist einer der bekanntesten Biergärten in München. Hier wird nicht nur allerlei traditionell kulinatisches in fester und flüssiger Form geboten, auch für Auge und Ohr ist hier gesorgt.
Mit über 7000 Sitzplätzen ist auch unter den größten Biergärten Münchens.
Schon ziemlich früh in der Saison findet man hier die eingefleischten Biergärtner bei ihrer ersten Maß.
Durch die Lage im Herzen von Schwabing und die Nähe zur Uni und der Leopoldstraße ist hier immer ein recht illustres Publikum.
Durch die zentrale Lage finden sich hier auch immer wieder, und vor allem an Wochenend-Nachmittagen viele Touristen ein.
Die Musik
Eine Besonderheit ist die Blaskapelle im China-Turm.
Die Kapelle spielt mit zünftiger Musik am Wochenende, bei schönem Wetter auch mittwochs und freitags bis zum frühen Abend.
Öffnungszeiten
Täglich 10 - 23 Uhr, geöffnet z.T. schon ab Februar
Anfahrt Mit dem MVV:
Bus 54/154 Chinesischer Turm, Tram 17 Tivolistraße, U 3/6 Giselastraße mit dem Rad:
Radwege Englischer Garten oder von Leopoldstraße über Tivolistraße; 1 km Seehaus 4 km Aumeister mit dem Auto:
nicht zu empfehlen - 1. wegen der Promille und 2. gibt es wenig Parkplätze. Ansonsten ist die günstigste Anfahrt über die Leopoldstraße.
Kullinarisches
Das Bier stammt vom Münchner Hofbräuhaus.
An Essbarem gibt es das klassische Biergartensortiment wie z.B. Spare-Ribs, Radi, Brezn, Wurschtsalat uvm. Eine besonderer Spezialität, die hervor zu heben wäre, gibt es hier eigentlich nicht.
für Kinder
In überschaubarer Nähe gibt es einen großen neuen Spielplatz. Eine besondere Attraktion ist überdachte Karusell aus dem Jahre 1913.
Der besondere Tip
Eine Kutschfahrt durch den Englischen Garten.
Seit 1945 steht am Chinaturm der Lohnkutscher zur Abfahrt bereit.
In der weißen Hochzeitskutsche romantisch durch den Park oder zu einer zünftigen Ausflugsfahrt im Gesellschaftswagen für ein Dutzend Passagiere.
Die Stunde kostet ca. 60 EUR.
Münchens einziges Kutschenunternehmen steht ab Mittag zur Verfügung.
Ich suche diesen Biergarten immer wieder gerne auf. Die oben genannten Vorzüge sprechen einfach für sich. Das Essen ist o.k., das Bier ist sowieso schön erfrischend. Was braucht man mehr nach einem schönen Spaziergang durch den Englischen Garten oder nach einem Bummel durch Schwabing.
ein Testbericht von liulina2002-02-23 21:58:34vom 23.02.2002Empfehlung: ja
Was findet ein Chinese an Chinesischem in München?
Da gibt es, unweit des Schlosses in Nymphenburg in einer Seitenstraße, ziemlich unauffällig die Chinesische Botschaft, ich glaube es ist nur ein Generalkonsulat, da gibt es eine Unmenge Chinesischer Restaurants, wohl alle recht beliebt, denn, wie ich immer sehe, sie werden wirklich gut besucht, vielleicht auch wegen ihrer ziemlich günstigen Preise und des leckeren Chinesischen Essens.
Kommt man in Schwabing zwischen Universität und Münchner Freiheit auf die Straße, so fühlt man sich ebenfalls nicht allzu einsam, da gibt es jede Menge hübscher junger
Chinesinnen in der Uni, auf der Straße im Verkehr oder in den verschiedensten Läden. Ich glaube langsam haben sich die meisten Münchner daran gewöhnt ein freundliches Chinesisches Gesicht auf der Straße zu sehen.
Wo ich mich jedoch am wohlsten fühle, das ist auf Höhe der Uni seitlich Richtung Isar, genau gesagt im so genannten Englischen Garten. Da kann man herrlich spazieren gehen, was auch Bayern interessiert ist natürlich, dass es da einen ganz großen Biergarten gibt, so richtig mitten auf der Parkwiese.
Und mitten in diesem Park steht unser Chinesischer Turm. Da der Park nahe bei der Uni ist verwundert es nicht, wenn wir hier den ganzen wärmeren Teil des Jahres fröhliche Studenten und Studentinnen aus aller Herren Länder treffen, die sich locker und entspannt hier bei einer Maß Bier und zünftiger Bayerischer Blasmusik, was recht oft der Fall ist, bestens unterhalten und echt wohl fühlen. Nirgends kann sich ein Student besser die Zeit zwischen seinen Vorlesungen sich erholen, als hier.
Den Kulturellen Mittelpunkt, um den sich alle Versammeln aber bildet unser schöner alter Pagoden-Turm im Chinesischen Stil, wegen seiner Schönheit, aber auch seiner beachtlichen Höhe ist er das eigentliche Wahrzeichen des großen Englischen Gartens, der ja in Wirklichkeit ein Hofgarten der ehemaligen Bayerischen Könige ist, und das ganz zentral, mitten in München, etwas schöneres kann ich mir nicht vorstellen, ein Stück gepflegter Natur mitten in der großen Stadt.
Ein großes Bier kostet um die 5 €, denke ich, das Essen ist ziemlich teuer, doch da gibt es wohl einen recht guten bayerischen Brauch, den wir in China auch kennen, - man kann sich sein eigenes Essen eingepackt mitbringen, sein Lunchpaket, so zu sagen, das darf man hier, dann ist das also noch recht billig, da jeder sei eigenes Essen nehmen darf, wer nichts dabei hat kann sich auch bei ziemlich nahe gelegenen Metzgereien und Bäckereien schnell etwas kaufen, ich selbst esse am liebsten einen riesengroßen Brezel, so wie es in München üblich ist, das schmeckt zu einem typischen Münchner Bier aus dem Maßkrug am Besten, außer vielleicht einer Weißwurst. Gemütlich im Schatten schöner alter Bäume kann man da auch sehr schön und sehr schnell mit aufgeschlossenen anderen jungen Leuten ins Gespräch kommen und diese kennen lernen, hier bleibt man nie lange allein, da gibt es immer ein Gespräch mit irgendjemandem, wer hier keine gute Laune bekommt, dem kann ich nicht mehr helfen.
In diesem Sinne halte ich den schönen Chinesischen Turm dort für einen großen Glücksbringer, der seinen guten Einfluss auf die Leute, die in seinem Schatten sitzen oder stehen, ausstrahlt, hier liegt für mich immer auch etwas gute chinesische Magie in der Luft, ein Weg zu einer guten und angenehmen Verständigung der Besucher aus aller Herren Länder und Kulturen, die sich hier alle gemeinsam wohl fühlen.
Ich glaube wer sich etwas länger in München aufhält und ausreichend Zeit hat, der sollte sich diese einmal nehmen und in den Englischen Garten gehen, und sich in den Schatten des großen alten Chinesischen Turmes setzen und sein Bier oder seinen Fluchtsaft trinken, ich glaube nicht, dass er diesen Besuch bereuen wird.
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